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Leuchtturm Predigten »Vers für Vers« Archiv

391 Episoden
1 Stunde 5 Minuten
Gliederung:

Erkenne das Prinzip der Askese Enthülle Askese als Betrug in deinem Leben

Kol. 2,20-23: 20 Wenn ihr nun mit Christus den Grundsätzen der Welt gestorben seid, weshalb lasst ihr euch Satzungen auferlegen, als ob ihr noch in der Welt lebtet?  21 »Rühre das nicht an, koste jenes nicht, betaste dies nicht!«  22 — was doch alles durch den Gebrauch der Vernichtung anheimfällt — [Gebote] nach den Weisungen und Lehren der Menschen,  23 die freilich einen Schein von Weisheit haben in selbst gewähltem Gottesdienst und Demut und Kasteiung des Leibes, [und doch] wertlos sind und zur Befriedigung des Fleisches dienen. 

Der Beitrag Hast Du Deinen Gottesdienst selbst gewählt? (Teil 2: Askese) I Kolosser 2,20-23 I Theo Friesen erschien zuerst auf Evangelische Freikirche Leuchtturm e.V..

(Predigten zum Nachlesen: leuchtturm.info)
1 Stunde
Fünf Wahrheiten die du über Gottes Gericht kennen musst:

⁠Gottes Gericht wird durch Sünde verursacht Gottes Gericht beginnt wenn seine Langmut endet Gottes Gericht ist unausweichlich Gottes Gericht ist schrecklich Gottes Gericht harmoniert mit seiner Liebe

1.Mose 7,1-24: „1 Und der HERR sprach zu Noah: Geh in die Arche, du und dein ganzes Haus! Denn dich [allein] habe ich vor mir gerecht erfunden unter diesem Geschlecht. 2 Nimm von allem reinen Vieh je sieben und sieben mit dir, das Männchen und sein Weibchen; von dem unreinen Vieh aber je ein Paar, das Männchen und sein Weibchen; 3 auch von den Vögeln des Himmels je sieben und sieben, Männchen und Weibchen, um auf dem ganzen Erdboden Nachkommen am Leben zu erhalten. 4 Denn es sind nur noch sieben Tage, dann will ich es regnen lassen auf der Erde, 40 Tage und 40 Nächte lang, und ich will alles Bestehende, das ich gemacht habe, vom Erdboden vertilgen. 5 Und Noah tat alles ganz wie der HERR es ihm geboten hatte. 6 Und Noah war 600 Jahre alt, als die Wasser der Sintflut auf die Erde kamen. 7 Da ging Noah samt seinen Söhnen, seiner Frau und den Frauen seiner Söhne in die Arche vor dem Wasser der Sintflut. 8 Von dem reinen Vieh und von dem Vieh, das nicht rein war, und von den Vögeln und von allem, was auf dem Erdboden kriecht, 9 gingen Männchen und Weibchen paarweise zu Noah in die Arche, wie Gott es dem Noah geboten hatte. 10 Und es geschah nach den sieben Tagen, dass die Wasser der Sintflut auf die Erde kamen. 11 Im sechshundertsten Lebensjahr Noahs, am siebzehnten Tag des zweiten Monats, an diesem Tag brachen alle Quellen der großen Tiefe auf, und die Fenster des Himmels öffneten sich. 12 Und es regnete auf der Erde 40 Tage und 40 Nächte lang. 13 An eben diesem Tag war Noah in die Arche gegangen mit Sem, Ham und Japhet, seinen Söhnen, und mit seiner Frau und den drei Frauen seiner Söhne; 14 sie und alle Wildtiere nach ihrer Art und alles Vieh nach seiner Art und alles Gewürm, das auf der Erde kriecht, nach seiner Art, auch alle Vögel nach ihrer Art, jeder gefiederte Vogel. 15 Und sie gingen zu Noah in die Arche, je zwei und zwei, von allem Fleisch, das Lebensodem in sich hatte. 16 Die aber hineingingen, Männchen und Weibchen von allem Fleisch, kamen herbei, wie Gott ihm geboten hatte. Und der HERR schloss hinter ihm zu. 17 Und die Sintflut war 40 Tage auf der Erde, und die Wasser schwollen an und hoben die Arche hoch, sodass sie über der Erde schwebte. 18 Und die Wasser wurden so gewaltig und nahmen so sehr zu auf der Erde, dass die Arche auf den Wassern dahinfuhr. 19 Ja, die Wasser nahmen so sehr überhand auf der Erde, dass alle hohen Berge unter dem ganzen Himmel bedeckt wurden; 20 die Wasser stiegen noch 15 Ellen höher, nachdem die Berge schon bedeckt waren. 21 Da ging alles Fleisch zugrunde, das sich regte auf der Erde: Vögel, Vieh und wilde Tiere und alles, was wimmelte auf der Erde, samt allen Menschen; 22 und es starb alles, was Lebensodem hatte auf dem trockenen Land. 23 Er vertilgte alles Bestehende auf dem Erdboden, vom Menschen bis zum Vieh, bis zum Gewürm und zu den Vögeln des Himmels — alles wurde von der Erde vertilgt; nur Noah blieb übrig und was mit ihm in der Arche war. 24 Und die Wasser blieben hoch über der Erde, 150 Tage lang.“

Der Beitrag Die Sintflut, Teil 3: Gott hält Wort: Er richtet den Sünder I 1.Mose 7,1-24 I Matthias Fröhlich erschien zuerst auf Evangelische Freikirche Leuchtturm e.V..

(Predigten zum Nachlesen: leuchtturm.info)
58 Minuten
Gliederung:

Wende dich von Gesetzlichkeit ab Bedenke die schwerwiegenden Folgen Wende dich vom Mystizismus ab Wende dich von Askese ab (s. Teil 2) Wende dich nur Christus zu

Kol 2,18-19: „18 Lasst nicht zu, dass euch irgendjemand um den Kampfpreis bringt, indem er sich in Demut und Verehrung von Engeln gefällt und sich in Sachen einlässt, die er nicht gesehen hat, wobei er ohne Grund aufgeblasen ist von seiner fleischlichen Gesinnung, 19 und nicht festhält an dem Haupt, von dem aus der ganze Leib, durch die Gelenke und Bänder unterstützt und zusammengehalten, heranwächst in dem von Gott gewirkten Wachstum.“ 

Der Beitrag Hast Du Deinen Gottesdienst selbstgewählt? (Teil 1) I Kolosser 2,18-19 I Theo Friesen erschien zuerst auf Evangelische Freikirche Leuchtturm e.V..

(Predigten zum Nachlesen: leuchtturm.info)
58 Minuten
Zwei Merkmale des Lebens im Haus Gottes, damit es auch dein Zuhause ist:

1.⁠ ⁠Unser Vorrecht (10,19-21)

2.⁠ ⁠Unsere Verantwortung (10,22-25)

a) Tretet hinzu: Glaube (V. 22)

b) Haltet fest: Hoffnung (V. 23)

c) Achtet aufeinander: Liebe (V. 24-25)

Hebräer 10,19-25: „19 Da wir nun, ihr Brüder, kraft des Blutes Jesu Freimütigkeit haben zum Eingang in das Heiligtum, 20 den er uns eingeweiht hat als neuen und lebendigen Weg durch den Vorhang hindurch, das heißt, durch sein Fleisch, 21 und da wir einen großen Priester über das Haus Gottes haben, 22 so lasst uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen, in völliger Gewissheit des Glaubens, durch Besprengung der Herzen los vom bösen Gewissen und am Leib gewaschen mit reinem Wasser. 23 Lasst uns festhalten am Bekenntnis der Hoffnung, ohne zu wanken — denn er ist treu, der die Verheißung gegeben hat —, 24 und lasst uns aufeinander achtgeben, damit wir uns gegenseitig anspornen zur Liebe und zu guten Werken, 25 indem wir unsere eigene Versammlung nicht verlassen, wie es einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das umso mehr, als ihr den Tag herannahen seht!“

Der Beitrag Leben im Haus Gottes I Hebräer 10,19-25 I Thomas Westermann erschien zuerst auf Evangelische Freikirche Leuchtturm e.V..

(Predigten zum Nachlesen: leuchtturm.info)
54 Minuten
1.⁠ ⁠Persönliche Anbetung (Verse 1-3)

2.⁠ ⁠⁠Königliches Lob (Verse 4-5)

3.⁠ ⁠⁠Göttliche Rettung (Verse 6-8)

Psalm 138: „1 Von David. Dir will ich danken von ganzem Herzen, vor den Göttern will ich dir lobsingen! 2 Ich will anbeten, zu deinem heiligen Tempel gewandt, und deinem Namen danken um deiner Gnade und Treue willen; denn du hast dein Wort groß gemacht über all deinen Ruhm hinaus. 3 An dem Tag, da ich rief, hast du mir geantwortet; du hast mir Mut verliehen, in meine Seele kam Kraft. 4 Alle Könige der Erde werden dir, HERR, danken, wenn sie die Worte deines Mundes hören; 5 und sie werden singen von den Wegen des HERRN, denn groß ist die Herrlichkeit des HERRN! 6 Denn der HERR ist erhaben und sieht auf den Niedrigen, und den Hochmütigen erkennt er von ferne. 7 Wenn ich mitten durch die Bedrängnis gehe, so wirst du mich am Leben erhalten; gegen den Zorn meiner Feinde wirst du deine Hand ausstrecken, und deine Rechte wird mich retten. 8 Der HERR wird es für mich vollbringen! HERR, deine Gnade währt ewiglich; das Werk deiner Hände wirst du nicht im Stich lassen!“

Der Beitrag Ein Gebet macht Mut I Psalm 138 I Markus Hees erschien zuerst auf Evangelische Freikirche Leuchtturm e.V..

(Predigten zum Nachlesen: leuchtturm.info)
1 Stunde 14 Minuten
Was bedeutet die Sintflut wirklich für uns heute? In dieser Predigt aus der Reihe zum 1. Buch Mose tauchen wir in den biblischen Bericht über die Sintflut ein und entdecken, warum sie ein „Schuss vor den Bug“ – ein göttlicher Warnschuss – für die gesamte Menschheit war. Die Predigt beleuchtet die Ursachen der Sintflut und die Rolle der Bosheit des Menschen. Es sind Ereignisse die als warnendes Beispiel für zukünftige Generationen dienen. Doch Gottes Gnade leuchtet hier umso mehr – Gnade, die allein den Ausweg aus dem Gericht bietet.

Gliederung:

Gott beurteilt nach seinem Maßstab (v.9-12) deswegen … Gott warnt vor seinem Gericht (v.13) deswegen … Gott gibt detaillierte Anweisungen für seine Rettung (v.14-22) deswegen …

1.Mose 6,9-22:

„9 Dies ist die Geschichte Noahs: Noah, ein gerechter Mann, war untadelig unter seinen Zeitgenossen; Noah wandelte mit Gott. 10 Und Noah hatte drei Söhne gezeugt: Sem, Ham und Japhet. 11 Aber die Erde war verderbt vor Gott, und die Erde war erfüllt mit Frevel. 12 Und Gott sah die Erde an, und siehe, sie war verderbt; denn alles Fleisch hatte seinen Weg verderbt auf der Erde. 13 Da sprach Gott zu Noah: Das Ende alles Fleisches ist bei mir beschlossen; denn die Erde ist durch sie mit Frevel erfüllt, und siehe, ich will sie samt der Erde vertilgen! 14 Mache dir eine Arche aus Tannenholz; in Räume sollst du die Arche teilen und sie innen und außen mit Pech überziehen. 15 Und so sollst du sie machen: 300 Ellen lang soll die Arche sein, 50 Ellen breit, 30 Ellen hoch. 16 Eine Lichtöffnung sollst du für die Arche machen, eine Elle hoch ganz oben [an der Arche] sollst du sie ringsherum herstellen; und den Eingang der Arche sollst du an ihre Seite setzen. Du sollst ihr ein unterstes, zweites und drittes Stockwerk machen. 17 Denn siehe, ich will die Wasserflut über die Erde bringen, um alles Fleisch, das Lebensodem in sich hat, zu vertilgen unter dem ganzen Himmel; alles, was auf der Erde ist, soll umkommen! 18 Aber mit dir will ich meinen Bund aufrichten, und du sollst in die Arche gehen, du und deine Söhne und deine Frau und die Frauen deiner Söhne mit dir. 19 Und von allem, was lebt, von allem Fleisch, sollst du je zwei in die Arche führen, dass sie mit dir am Leben bleiben, und zwar sollen es ein Männchen und ein Weibchen sein; 20 von jeder Art der Vögel und von jeder Art des Viehs und von allem Gewürm des Erdbodens nach seiner Art, von allen sollen je zwei von jeder Art zu dir kommen, damit sie am Leben bleiben. 21 Du aber nimm dir von jeglicher Nahrung, die gegessen werden kann, und sammle sie bei dir an, dass sie dir und ihnen zur Speise diene! 22 Und Noah machte es [so]; er machte alles genau so, wie es ihm Gott geboten hatte.“

Der Beitrag Die Sintflut, Teil 2: Vorbereitungen für den Tag des Gerichts I 1.Mose 6,9-22 I Matthias Fröhlich erschien zuerst auf Evangelische Freikirche Leuchtturm e.V..

(Predigten zum Nachlesen: leuchtturm.info)
47 Minuten
1.⁠ ⁠Du wirst zugerüstet (Eph 4,11–12)

2.⁠ ⁠Du wirst geformt (Eph 4,13–14)

3.⁠ ⁠Du wirst gebraucht (Eph 4,15–16)

Epheser 4,11-16: „11 Und Er hat etliche als Apostel gegeben, etliche als Propheten, etliche als Evangelisten, etliche als Hirten und Lehrer, 12 zur Zurüstung der Heiligen, für das Werk des Dienstes, für die Erbauung des Leibes des Christus, 13 bis wir alle zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zur vollkommenen Mannesreife, zum Maß der vollen Größe des Christus; 14 damit wir nicht mehr Unmündige seien, hin- und hergeworfen und umhergetrieben von jedem Wind der Lehre durch das betrügerische Spiel der Menschen, durch die Schlauheit, mit der sie zum Irrtum verführen, 15 sondern, wahrhaftig in der Liebe, heranwachsen in allen Stücken zu ihm hin, der das Haupt ist, der Christus. 16 Von ihm aus vollbringt der ganze Leib, zusammengefügt und verbunden durch alle Gelenke, die einander Handreichung tun nach dem Maß der Leistungsfähigkeit jedes einzelnen Gliedes, das Wachstum des Leibes zur Auferbauung seiner selbst in Liebe.“

Der Beitrag Ermutigung zur Jüngerschaft I Epheser 4,11–16 I Paul Walger erschien zuerst auf Evangelische Freikirche Leuchtturm e.V..

(Predigten zum Nachlesen: leuchtturm.info)
56 Minuten
1.⁠ ⁠Weil Gott mit Mission vor Augen die Welt erschuf

2.⁠ ⁠Weil Gott mit Mission vor Augen Israel bildete

3.⁠ ⁠Weil Christus mit Mission vor Augen auf die Welt kam

4. Weil die Gemeinde mit Mission vor Augen geschaffen wurde

Ich freue mich, dass wir heute ein so wichtiges Thema miteinander bedenken – es geht um das Thema Mission. Warum Mission? Warum ist Mission so zentral für das, was wir glauben, für das, was wir tun? Vielleicht hast du dir diese Frage selbst schon einmal gestellt: Warum reden Christen eigentlich immer wieder über Mission? Warum ist das so ein großes Thema?

Bevor wir einsteigen, möchte ich uns alle ermutigen, offen zu sein für das, was Gott uns heute sagen möchte. Lass uns bereit sein, unser Herz zu öffnen und zu hören, was Gottes Wort uns über seinen Herzschlag für die Welt sagt.

Warum Mission? Die große Frage

Warum Mission? Das ist eine große Frage, und sie geht viel tiefer, als wir vielleicht auf den ersten Blick denken. Es geht nicht nur um Programme oder Aktionen, nicht nur um Reisen in ferne Länder oder besondere Veranstaltungen in der Gemeinde. Die Frage nach Mission ist die Frage nach dem Wesen Gottes, nach dem Grund, warum es die Gemeinde überhaupt gibt. Es ist letztlich die Frage nach Gottes Plan mit dieser Welt.

Vielleicht hast du schon einmal erlebt, dass Mission als etwas Fremdes oder gar Aufdringliches dargestellt wird. »Warum müssen Christen anderen ihren Glauben aufdrängen?«, wird manchmal gefragt. Oder: »Können Menschen nicht einfach glauben, was sie wollen?« Diese Fragen sind berechtigt, und sie zeigen, wie wichtig es ist, dass wir verstehen, warum Mission überhaupt auf Gottes Agenda steht.

Heute möchte ich vier Gründe nennen, warum Mission kein Randthema ist, sondern im Zentrum von Gottes Plan steht. Vier Gründe, die uns zeigen, dass Mission nicht eine Erfindung der Kirche ist, sondern tief in Gottes Wesen und Geschichte verwurzelt ist.

1. Grund: Gott schuf mit Mission vor Augen

(Kolosser 1, Psalm 2, Genesis 1)

Der erste Grund, warum Mission so zentral ist: Gott hat mit Mission vor Augen geschaffen. Wenn wir die Bibel aufschlagen, sehen wir gleich am Anfang, was Gottes Ziel mit der Schöpfung ist.

In Kolosser 1 lesen wir, dass alles durch Christus und für Christus geschaffen ist. Paulus schreibt: »Denn in ihm ist alles geschaffen worden, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; alles ist durch ihn und für ihn geschaffen.« Das bedeutet: Die ganze Schöpfung existiert, damit Christus geehrt wird. Die Schöpfung ist nicht Selbstzweck. Gott hat die Welt geschaffen, damit er in ihr angebetet wird – damit sein Name bekannt wird, damit seine Herrlichkeit sichtbar wird.

Auch der Psalm 2 betont diese universale Perspektive. Da sagt Gott zum Messias: »Fordere von mir, so will ich dir die Heiden zum Erbe geben und die Enden der Erde zu deinem Besitz.« Gottes Plan ist immer global. Es geht ihm nicht nur um ein Volk, eine Sprache oder eine Kultur – sein Herz schlägt für alle Völker, für die ganze Erde.

Wenn wir auf Genesis 1 schauen, den Schöpfungsbericht, sehen wir, dass der Mensch im Ebenbild Gottes geschaffen wurde. Das bedeutet, dass Menschen dazu berufen sind, Gottes Wesen widerzuspiegeln und seine Herrlichkeit in der Welt sichtbar zu machen. Die Schöpfung ist also von Anfang an missionarisch ausgerichtet: Gott will, dass sein Name, seine Herrlichkeit, sein Wesen bekannt wird – durch Menschen, die ihn widerspiegeln

2. Grund: Israel wurde mit Mission im Blick geschaffen

(Genesis 12, Galater 3)

Der zweite Grund, warum Mission so zentral ist: Israel wurde mit Mission im Blick geschaffen. Wenn wir die Geschichte Gottes mit seinem Volk Israel betrachten, sehen wir von Anfang an, dass Gottes Anliegen nicht nur Israel selbst gilt, sondern allen Nationen.

Gott beruft Abraham in Genesis 12 – das ist ein ganz entscheidender Moment in der Heilsgeschichte. Gott sagt zu Abraham: »Ich will dich zu einem großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein. Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf der Erde.«
 Das ist ein unglaubliches Versprechen. Gott beruft Abraham – und durch ihn das Volk Israel – nicht um ihrer selbst willen, sondern, damit durch sie alle Völker gesegnet werden. Gottes Blick ist von Anfang an auf die ganze Welt gerichtet.

Das zieht sich wie ein roter Faden durch das Alte Testament. Immer wieder wird deutlich: Israel ist dazu berufen, Gottes Licht zu den Nationen zu tragen. In den Psalmen heißt es: »Damit auf Erden dein Weg erkannt werde, unter allen Nationen deine Rettung.« Gott will, dass sein Name bekannt wird – nicht nur in Israel, sondern bei allen Völkern.

Im Neuen Testament greift Paulus dieses Thema auf, zum Beispiel in Galater 3. Er schreibt: »Die Schrift hat zuvor gesehen, dass Gott die Heiden durch den Glauben rechtfertigen würde, und hat dem Abraham zuvor das Evangelium verkündigt: In dir sollen alle Völker gesegnet werden.«
 Paulus macht deutlich: Das Evangelium war von Anfang an für alle gedacht. Gottes Verheißung an Abraham findet ihre Erfüllung darin, dass Menschen aus allen Nationen durch den Glauben zu Gott finden.

Israel war also nie Selbstzweck. Gott hat nicht ein Volk erwählt, um alle anderen auszuschließen. Er hat ein Volk erwählt, um durch dieses Volk alle zu segnen. Das ist der missionarische Herzschlag Gottes, der sich durch die ganze Bibel zieht.

3. Grund: Christus kam mit Mission vor Augen

(Johannes 17, Offenbarung 13, Matthäus 28)

Der dritte Grund, warum Mission im Zentrum steht, ist: Christus kam mit Mission vor Augen. Wenn wir das Leben und Wirken von Jesus betrachten, wird deutlich: Jesus ist nicht einfach zufällig gekommen, sondern er kam mit einem klaren Auftrag – mit einer Mission.

Im Johannes 17, im sogenannten »hohenpriesterlichen Gebet«, betet Jesus: »Wie du mich gesandt hast in die Welt, so habe auch ich sie in die Welt gesandt.« Hier macht Jesus deutlich, dass seine Sendung von Gott ausgeht, und dass er selbst jetzt die Jünger sendet – mit demselben Auftrag, mit dem der Vater ihn gesandt hat. Das ist Mission: Gesandt sein, damit Menschen Gott erkennen.

In Offenbarung 13 finden wir diesen faszinierenden Satz: »Das Lamm, das geschlachtet ist, von Grundlegung der Welt an.« Das heißt: Schon bevor die Welt geschaffen wurde, stand fest, dass Christus kommen und sich hingeben würde. Gottes Plan der Rettung gilt von Anfang an allen Menschen.

Und dann gibt es den bekannten Missionsbefehl in Matthäus 28. Jesus sagt zu seinen Jüngern: »Darum geht hin und macht zu Jüngern alle Völker, tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch befohlen habe.«
 Hier ist keine Rede davon, dass der Glaube auf ein Land oder eine Kultur begrenzt bleibt. Nein, der Auftrag gilt allen Völkern. Jesus sendet seine Jünger, damit die gute Nachricht überall verkündet wird.

Das Leben, der Tod und die Auferstehung von Jesus – das alles ist nicht einfach ein Ereignis für eine kleine Gruppe von Menschen in einem abgelegenen Teil der Welt. Es ist Gottes Rettungsaktion für alle. Christus ist gekommen, um Menschen aus allen Sprachen, Nationen und Kulturen zu Gott zu rufen.

4. Grund: Die Gemeinde lebt Mission

(1. Petrus 2, Matthäus 28)

Der vierte Grund, warum Mission im Zentrum steht, ist: Die Gemeinde lebt Mission. Die Gemeinde Jesu ist nicht einfach eine Versammlung von Menschen, die ähnliche Werte teilen oder eine religiöse Tradition pflegen. Sie ist Gottes Werkzeug, durch das seine Mission in der Welt weitergeht.

In 1. Petrus 2 lesen wir: »Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, ein heiliges Volk, ein Volk zum Eigentum, damit ihr die Tugenden dessen verkündigt, der euch berufen hat aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht.« 
Hier wird deutlich: Gemeinde ist nicht Selbstzweck. Wir sind berufen, Gottes Größe zu verkündigen, seine Taten bekannt zu machen – und zwar nicht nur in unseren eigenen Reihen, sondern hinaus in die Welt.

Der Missionsbefehl in Matthäus 28 gilt der Gemeinde zu allen Zeiten: »Darum geht hin und macht zu Jüngern alle Völker…« Das ist unsere Identität als Christen, als Gemeinde: Wir sind Gesandte, wir sind Botschafter an Christi statt.

Mission ist also nicht ein Sonderprogramm für besonders Engagierte. Sie ist das Herzstück der Gemeinde. Sie ist der Grund, warum wir existieren. Die Gemeinde lebt Mission, weil sie von Gott dazu geschaffen wurde.

Abschluss, Gebet & Lied Wir haben heute gesehen: Mission ist kein Randthema. Sie durchzieht die ganze Bibel, vom ersten bis zum letzten Buch. Gott hat mit Mission vor Augen geschaffen. Er hat Israel mit Mission im Blick erwählt. Christus kam mit Mission vor Augen. Und die Gemeinde lebt Mission.

Das bedeutet für uns: Mission ist nicht optional. Sie ist unser Auftrag, unser Privileg, unsere Identität. Gott lädt uns ein, Teil seines großen Plans zu sein, damit Menschen aus allen Völkern, Sprachen und Nationen ihn erkennen und anbeten.

Ich möchte dich ermutigen, darüber nachzudenken: Was heißt das für dich persönlich? Wo kannst du Teil von Gottes Mission sein – im Alltag, in deiner Nachbarschaft, vielleicht ganz konkret im Gebet, im Geben, im Gehen? Lass uns Gott bitten, dass er uns zeigt, wie wir seine Liebe und seine rettende Botschaft weitergeben können.

Lasst uns gemeinsam beten:

Vater im Himmel, wir danken dir, dass du ein Gott der Mission bist. Danke, dass du uns geschaffen hast, damit wir dich erkennen und deine Herrlichkeit weitergeben. Danke, dass du Abraham berufen hast, damit durch ihn alle Völker gesegnet werden. Danke, dass du in Christus zu uns gekommen bist, um uns zu retten, und dass du uns sendest, damit andere dich kennenlernen. Bitte gebrauche uns als deine Gemeinde. Zeig uns, wo du uns haben möchtest. Schenk uns Mut, Liebe und Demut, deine Botschaft weiterzugeben. Amen.

Der Beitrag Warum Mission? I Thomas Hodzi erschien zuerst auf Evangelische Freikirche Leuchtturm e.V..

(Predigten zum Nachlesen: leuchtturm.info)
1 Stunde 14 Minuten
In dieser Predigt aus der Kolosserbrief-Serie geht es um Gesetzlichkeit. Anhand von Kolosser 2,16-17 erklärt Theo, warum die Gebote und Rituale des Alten Bundes – wie Sabbat, Speisevorschriften und Feiertage – nur ein Schatten auf Jesus Christus hin sind. Das Gesetz war nie dazu bestimmt, Menschen zu retten, sondern sollte auf den kommenden Messias hinweisen. Allein Christus ist das Wesen und die Erfüllung des Gesetzes. Lass dich nicht von Gesetzlichkeit oder falschen Anforderungen verunsichern, sondern lebe in der Freiheit und Gnade Jesu. Entdecke, wie das Alte Testament auf Christus hinweist und was das für deinen Glauben und Alltag bedeutet!

Erkenne Jesus, verstehe Mose richtig Lass den Schatten, klammer Dich an Jesus Lass das Richten, gebrauche das Gesetz richtig

Kolosser 2,16-17: „16 So lasst euch von niemand richten wegen Speise oder Trank, oder wegen bestimmter Feiertage oder Neumondfeste oder Sabbate, 17 die doch nur ein Schatten der Dinge sind, die kommen sollen, wovon aber der Christus das Wesen hat.“

Der Beitrag Jesu Schatten im Alten Testament: Das Gesetz I Kolosser 2,16-17 I Theo Friesen erschien zuerst auf Evangelische Freikirche Leuchtturm e.V..

(Predigten zum Nachlesen: leuchtturm.info)
44 Minuten
Jona 4: „1 Das aber missfiel Jona sehr, und er wurde zornig. 2 Und [Jona] betete zum HERRN und sprach: Ach, HERR, ist’s nicht das, was ich mir sagte, als ich noch in meinem Land war, dem ich auch durch die Flucht nach Tarsis zuvorkommen wollte? Denn ich wusste, dass du ein gnädiger und barmherziger Gott bist, langmütig und von großer Gnade, und das Unheil reut dich! 3 Und nun, HERR, nimm doch meine Seele von mir; denn es ist besser, ich sterbe, als dass ich lebe! 4 Da sprach der HERR: Ist es recht, dass du so zornig bist? 5 Hierauf ging Jona zur Stadt hinaus und ließ sich östlich von der Stadt nieder und machte sich dort eine Hütte und saß unter ihrem Schatten, bis er sähe, wie es der Stadt ergehen würde. 6 Da entsandte Gott, der HERR, eine Rizinusstaude, die wuchs über Jona empor, um seinem Haupt Schatten zu spenden und ihn von seiner üblen Laune zu befreien; und Jona freute sich sehr über den Rizinus. 7 Da entsandte Gott einen Wurm, als die Morgenröte am anderen Morgen aufstieg; der stach den Rizinus, sodass er verdorrte. 8 Und es geschah, als die Sonne aufging, da entsandte Gott einen heißen Ostwind, und die Sonne stach Jona aufs Haupt, sodass er ganz matt wurde; und er wünschte sich den Tod und sprach: Es ist besser, dass ich sterbe, als dass ich am Leben bleibe! 9 Da sprach Gott zu Jona: Ist es recht, dass du so zornig bist wegen des Rizinus? Da sprach er: Ja, ich bin mit Recht zornig bis zum Tod! 10 Da sprach der HERR: Du hast Mitleid mit dem Rizinus, um den du dich doch nicht bemüht und den du nicht großgezogen hast, der in einer Nacht entstanden und in einer Nacht zugrunde gegangen ist. 11 Und ich sollte kein Mitleid haben mit der großen Stadt Ninive, in der mehr als 120 000 Menschen sind, die ihre rechte Hand nicht von ihrer linken unterscheiden können, dazu so viel Vieh!“

Der Beitrag Eine Lektion der Barmherzigkeit | Jona 4 | Pascal Grosjean erschien zuerst auf Evangelische Freikirche Leuchtturm e.V..

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30 Minuten
Der Beitrag Jona und das Evangelium | Pascal Grosjean erschien zuerst auf Evangelische Freikirche Leuchtturm e.V..

(Predigten zum Nachlesen: leuchtturm.info)
17 Minuten
Der Beitrag Einführung ins Buch Jona | Pascal Grosjean erschien zuerst auf Evangelische Freikirche Leuchtturm e.V..

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48 Minuten
Jona 3: „1 Und das Wort des HERRN erging zum zweiten Mal an Jona folgendermaßen: 2 Mache dich auf, geh nach Ninive, in die große Stadt, und verkündige ihnen die Botschaft, die ich dir sagen werde! 3 Da machte sich Jona auf und ging nach Ninive, nach dem Wort des HERRN. Ninive aber war eine sehr große Stadt vor Gott, drei Tagereisen groß. 4 Und Jona fing an, eine Tagereise weit in die Stadt hineinzugehen, und er rief und sprach: »Noch 40 Tage, und Ninive wird zerstört!« 5 Und die Leute von Ninive glaubten Gott; und sie riefen ein Fasten aus und legten Sacktuch an, vom Größten bis zum Kleinsten unter ihnen. 6 Und das Wort gelangte bis zum König von Ninive; und er stand von seinem Thron auf, legte seinen Mantel ab, hüllte sich in Sacktuch und setzte sich in die Asche. 7 Und er ließ ausrufen und sagen in Ninive, auf Befehl des Königs und seiner Großen: »Menschen und Vieh, Rinder und Schafe sollen nichts genießen, sie sollen weder weiden noch Wasser trinken; 8 sondern Menschen und Vieh sollen sich in Sacktuch hüllen und mit aller Kraft zu Gott rufen und sollen umkehren, jeder von seinem bösen Weg und von dem Unrecht, das an seinen Händen klebt! 9 Wer weiß, Gott könnte anderen Sinnes werden, es sich gereuen lassen und ablassen von seinem grimmigen Zorn, sodass wir nicht untergehen!« 10 Und Gott sah ihre Taten, dass sie umkehrten von ihren bösen Wegen, und ihn reute das Übel, das er ihnen angedroht hatte, und er tat es nicht.“

Der Beitrag Gottes Gnade für den Bußfertigen | Jona 3 | Pascal Grosjean erschien zuerst auf Evangelische Freikirche Leuchtturm e.V..

(Predigten zum Nachlesen: leuchtturm.info)
50 Minuten
Jona 2: „1 Und der HERR entsandte einen großen Fisch, der Jona verschlingen sollte; und Jona war im Bauch des Fisches drei Tage und drei Nächte lang. 2 Und Jona betete aus dem Bauch des Fisches zu dem HERRN, seinem Gott, und sprach: 3 Aus meiner Drangsal rief ich zu dem HERRN, und er erhörte mich; aus dem Schoß des Totenreiches schrie ich, und du hörtest meine Stimme! 4 Denn du hattest mich in die Tiefe geschleudert, mitten ins Meer, dass mich die Strömung umspülte; alle deine Wogen und Wellen gingen über mich. 5 Und ich sprach: Ich bin von deinen Augen verstoßen; dennoch will ich fortfahren, nach deinem heiligen Tempel zu schauen! 6 Die Wasser umringten mich bis an die Seele, die Tiefe umgab mich, Meergras umschlang mein Haupt. 7 Zu den Gründen der Berge sank ich hinunter; die Erde war auf ewig hinter mir verriegelt — da hast du, HERR, mein Gott, mein Leben aus dem Grab heraufgeführt! 8 Als meine Seele in mir verschmachtete, gedachte ich an den HERRN, und mein Gebet kam zu dir in deinen heiligen Tempel. 9 Die Verehrer nichtiger Götzen verlassen ihre Gnade; 10 ich aber will dir mit lauter Stimme Lob opfern; was ich gelobt habe, das will ich bezahlen. Die Rettung kommt von dem HERRN! 11 Und der HERR gebot dem Fisch; und der spie Jona ans Land.“

Der Beitrag Rettung in letzter Sekunde | Jona 2 | Pascal Grosjean erschien zuerst auf Evangelische Freikirche Leuchtturm e.V..

(Predigten zum Nachlesen: leuchtturm.info)
46 Minuten
Jona 1: „1 Und das Wort des HERRN erging an Jona, den Sohn Amittais, folgendermaßen: 2 Mache dich auf, geh nach Ninive, in die große Stadt, und verkündige gegen sie; denn ihre Bosheit ist vor mein Angesicht heraufgekommen! 3 Da machte sich Jona auf, um von dem Angesicht des HERRN weg nach Tarsis zu fliehen; und er ging nach Japho hinab und fand dort ein Schiff, das nach Tarsis fuhr. Da bezahlte er sein Fahrgeld und stieg ein, um mit ihnen nach Tarsis zu fahren, weg von dem Angesicht des HERRN. 4 Aber der HERR schleuderte einen starken Wind auf das Meer, sodass ein großer Sturm auf dem Meer entstand und das Schiff zu zerbrechen drohte. 5 Da fürchteten sich die Schiffsleute und schrien, jeder zu seinem Gott; und sie warfen die Geräte, die im Schiff waren, ins Meer, um es dadurch zu erleichtern. Jona aber war in den untersten Schiffsraum hinabgestiegen, hatte sich niedergelegt und war fest eingeschlafen. 6 Da trat der Schiffskapitän zu ihm und sprach: Was ist mit dir, dass du so schläfst? Steh auf, rufe deinen Gott an! Vielleicht wird dieser Gott an uns gedenken, dass wir nicht untergehen! 7 Und sie sprachen einer zum anderen: Kommt, wir wollen Lose werfen, damit wir erfahren, um wessentwillen uns dieses Unglück getroffen hat! Und sie warfen Lose, und das Los fiel auf Jona. 8 Da sprachen sie zu ihm: Sage uns doch, um wessentwillen uns dieses Unglück getroffen hat! Was ist dein Gewerbe, und wo kommst du her? Was ist dein Land, und von welchem Volk bist du? 9 Er aber sprach zu ihnen: Ich bin ein Hebräer; und ich fürchte den HERRN, den Gott des Himmels, der das Meer und das Trockene gemacht hat. 10 Da gerieten die Männer in große Furcht und sprachen: Was hast du da getan? Denn die Männer wussten, dass er vor dem Angesicht des HERRN floh; denn er hatte es ihnen erzählt. 11 Und sie fragten ihn: Was sollen wir mit dir machen, damit das Meer uns in Ruhe lässt? Denn das Meer tobte immer schlimmer. 12 Er sprach zu ihnen: Nehmt mich und werft mich ins Meer, so wird das Meer euch in Ruhe lassen! Denn ich weiß wohl, dass dieser große Sturm um meinetwillen über euch gekommen ist. 13 Da ruderten die Leute mit aller Kraft, um das Ufer wieder zu erreichen; aber sie konnten es nicht; denn das Meer tobte immer schlimmer gegen sie. 14 Da schrien sie zu dem HERRN und sprachen: »Ach, HERR! lass uns doch nicht um der Seele dieses Mannes willen untergehen, rechne uns aber auch nicht unschuldiges Blut an; denn du, HERR, hast getan, was dir wohlgefiel!« 15 Darauf nahmen sie Jona und warfen ihn ins Meer; und das Meer hörte auf mit seinem Wüten. 16 Da bekamen die Männer große Ehrfurcht vor dem HERRN und brachten dem HERRN ein Schlachtopfer dar und legten Gelübde ab.“

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Leuchtturm Predigten »Vers für Vers«

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