Empirisch inspiriert Archiv
31 Episoden
30 Minuten
Werde ich später noch genug Rente bekommen? Und wenn nicht: Hilft es, einen Teil unserer Altersvorsorge am Kapitalmarkt anzulegen?
In unseren zusätzlichen Folgen zur Monatsmitte schauen wir derzeit gemeinsam mit dem Sozialökonomen Dr. Andreas Mayert auf die geplanten Reformen der sozialen Sicherungssysteme: Warum sind Veränderungen notwendig? Wo liegen die eigentlichen Probleme – und was können die diskutierten Lösungen tatsächlich leisten?
Nach der Pflegeversicherung geht es dieses Mal um die Rente.
Denn die steht vor einem bekannten Problem: Wir werden älter, das Verhältnis von Beitragszahlenden und Rentner:innen verschiebt sich – gleichzeitig sollen Beiträge bezahlbar und Renten verlässlich bleiben. Aber wie groß ist das Finanzierungsproblem wirklich? Was wurde in den vergangenen Jahrzehnten bereits reformiert? Und was bedeuten eigentlich Rentenniveau, Beitragssatz und Entgeltpunkte?
Ein Schwerpunkt liegt auf der Kapitalrente: Kann Geld, das am Kapitalmarkt angelegt wird, helfen, die Alterssicherung langfristig zu stabilisieren? Werden wir damit alle ein bisschen zu Börsenhändler:innen? Und warum sieht Andreas diesen Vorschlag kritisch, obwohl er Kapitaldeckung grundsätzlich für sinnvoll hält?
Außerdem sprechen wir über die „Rente mit 63“, lange Erwerbsbiografien und Generationengerechtigkeit. Zahlen Jüngere künftig mehr und bekommen später weniger? Wer sollte früher ohne Abschläge in Rente gehen können? Und warum ist die gesetzliche Rentenversicherung eigentlich weit mehr als eine monatliche Zahlung im Alter?
Am Ende wird es persönlich: Wie viel Sicherheit bietet die gesetzliche Rente – und wie viel müssen oder wollen wir selbst für das Leben vorsorgen, das wir uns im Ruhestand wünschen?
Wer tiefer in das Thema einsteigen möchte: Andreas hat sich schon in seiner Dissertation „Alterssicherung und Erziehungsentscheidungen“ mit der gesetzlichen Alterssicherung, dem demografischen Wandel und möglichen Reformansätzen beschäftigt. Die Arbeit ist zwar bereits 2008 erschienen, einige der grundlegenden Fragen sind aber erstaunlich aktuell: https://www.duncker-humblot.de/buch/alterssicherung-und-erziehungsentscheidungen-9783428126835/?page_id=1
Fragen, Anregungen oder Themenwünsche? Schreibt uns! --> info@si-ekd.de
#Rente #Rentenreform #Altersvorsorge #Generationengerechtigkeit #Kapitalrente
In unseren zusätzlichen Folgen zur Monatsmitte schauen wir derzeit gemeinsam mit dem Sozialökonomen Dr. Andreas Mayert auf die geplanten Reformen der sozialen Sicherungssysteme: Warum sind Veränderungen notwendig? Wo liegen die eigentlichen Probleme – und was können die diskutierten Lösungen tatsächlich leisten?
Nach der Pflegeversicherung geht es dieses Mal um die Rente.
Denn die steht vor einem bekannten Problem: Wir werden älter, das Verhältnis von Beitragszahlenden und Rentner:innen verschiebt sich – gleichzeitig sollen Beiträge bezahlbar und Renten verlässlich bleiben. Aber wie groß ist das Finanzierungsproblem wirklich? Was wurde in den vergangenen Jahrzehnten bereits reformiert? Und was bedeuten eigentlich Rentenniveau, Beitragssatz und Entgeltpunkte?
Ein Schwerpunkt liegt auf der Kapitalrente: Kann Geld, das am Kapitalmarkt angelegt wird, helfen, die Alterssicherung langfristig zu stabilisieren? Werden wir damit alle ein bisschen zu Börsenhändler:innen? Und warum sieht Andreas diesen Vorschlag kritisch, obwohl er Kapitaldeckung grundsätzlich für sinnvoll hält?
Außerdem sprechen wir über die „Rente mit 63“, lange Erwerbsbiografien und Generationengerechtigkeit. Zahlen Jüngere künftig mehr und bekommen später weniger? Wer sollte früher ohne Abschläge in Rente gehen können? Und warum ist die gesetzliche Rentenversicherung eigentlich weit mehr als eine monatliche Zahlung im Alter?
Am Ende wird es persönlich: Wie viel Sicherheit bietet die gesetzliche Rente – und wie viel müssen oder wollen wir selbst für das Leben vorsorgen, das wir uns im Ruhestand wünschen?
Wer tiefer in das Thema einsteigen möchte: Andreas hat sich schon in seiner Dissertation „Alterssicherung und Erziehungsentscheidungen“ mit der gesetzlichen Alterssicherung, dem demografischen Wandel und möglichen Reformansätzen beschäftigt. Die Arbeit ist zwar bereits 2008 erschienen, einige der grundlegenden Fragen sind aber erstaunlich aktuell: https://www.duncker-humblot.de/buch/alterssicherung-und-erziehungsentscheidungen-9783428126835/?page_id=1
Fragen, Anregungen oder Themenwünsche? Schreibt uns! --> info@si-ekd.de
#Rente #Rentenreform #Altersvorsorge #Generationengerechtigkeit #Kapitalrente
27 Minuten
Die evangelische Kirche wird kleiner. Weniger Mitglieder, weniger Personal, weniger Geld. Also einfach überall kürzen? So einfach ist es nicht.
Nach ca. 30 Folgen von „empirisch inspiriert“ schauen wir auf das, was die Forschung inzwischen über die Kirche der Zukunft sagen kann. Studien wie die KMU6, das Kirchengemeindebarometer oder Evaluationen kirchlicher Reformprozesse zeigen nämlich ziemlich genau, wo Kirche Menschen weiterhin erreicht – und wo vermeintlich gute Ideen in der Praxis an Grenzen stoßen.
Dabei zeigt sich: Kirchenaustritte beginnen meist lange vor dem eigentlichen Austritt. Kleine Gemeinden können trotz sinkender Mitgliederzahlen wichtige Orte für ihr Umfeld bleiben. Kasualien erreichen Menschen, die sonst kaum Kontakt zur Kirche haben. Kitas, Jugendarbeit, Diakonie, Ehrenamt und persönliche Ansprechpartner haben eine Reichweite, die weit über die Gruppe der hochreligiösen Kirchenmitglieder hinausgeht. Und manche kirchliche „Innovation“ ist bei genauerem Hinsehen vor allem eine notwendige Anpassung an eine Gesellschaft, die individueller, vielfältiger, älter und weniger selbstverständlich kirchlich gebunden ist.
Im Einzelnen geht es um folgendes:
Mitgliedschaft und Bindung:
Studien zu Kirchenaustritten und die KMU6 zeigen, dass der Austritt oft am Ende eines langen Entfremdungsprozesses steht. Gleichzeitig bleibt Kirche über persönliche Kontakte, Einrichtungen und besondere Lebensereignisse für viele Menschen relevant.
Gemeinden und Reformen:
Das Kirchengemeindebarometer zeigt große Unterschiede zwischen Gemeinden und Regionen. Evaluationen von Fusionen, Erprobungsräumen und multiprofessionellen Teams machen deutlich: Nicht jede Reform wirkt gleich gut, und gute Modelle brauchen passende Rahmenbedingungen.
Kasualien und neue Kontaktflächen:
Taufe, Hochzeit, Bestattung, Ritualagenturen und andere Angebote erreichen auch Menschen, die sonst kaum an kirchliches Leben angebunden sind. Gerade hier entstehen wichtige Berührungspunkte mit Kirche.
Soziale Reichweite:
Kitas, Diakonie, Jugendarbeit, Ehrenamt, Beratung und persönliche Ansprechbarkeit reichen weit über die Gruppe hochreligiöser Kirchenmitglieder hinaus. Kirche wird also nicht nur dort relevant, wo ausdrücklich Religion im Mittelpunkt steht.
Gesellschaftliche Debatten:
Forschung zu Themen wie Schwangerschaftsabbruch, Leihmutterschaft oder der Rezeption der ForuM-Studie zeigt, wie wichtig belastbare Daten sind, wenn öffentliche Debatten emotional oder polarisiert verlaufen.
Gerade wenn gespart werden muss, wird Wissen wichtig. Denn empirische Forschung kann zwar nicht entscheiden, welche Stelle oder Einrichtung erhalten bleiben soll. Sie kann aber zeigen, wo Kürzungen besonders folgenreich wären, welche Angebote Menschen tatsächlich brauchen und wo sich weitere Investitionen lohnen könnten.
Und hier geht’s zum Podcast „die Datenaffaire“ von Dr. Annika Bergbauer. Episode 95 – Zahlen, Glauben Zukunft – Empirie trifft Kirche
Hier geht es zum Projekt „das Portalprinzip“ von Tim Allgaier
#Kirchenentwicklung #KircheDerZukunft #KMU6 #Sozialwissenschaften #EmpirischInspiriert
Quellen und weiterführende Links
Petra-Angela Ahrens: Kirchenaustritte seit 2018 – Wege und Anlässe
Hilke Rebenstorf: Zweites Kirchengemeindebarometer; dazu die Podcastfolge „Gemeinde am Limit?“
KMU 6 – Reichweite:
Zu Kontaktzahlen, stabilen Reichweitenfeldern und wichtigen kirchlichen Ankerbereichen.
KMU 6 – Vertrauen:
Zu Mitgliedschaftsmotiven, Vertrauen und sozialen Erwartungen an Kirche.
KMU 6 – Reformerwartungen:
Zu Erwartungen an kirchliche Reformen und die Bedeutung qualifizierten Fachpersonals.
KMU 6 – Gottesdienst:
Zur Breitenwirkung von Gottesdiensten und insbesondere Kasualgottesdiensten.
Evaluation st.moment – Gesamtbericht 2026: Zu Resonanz, Wirkungen, Engpässen und der Verstetigung der Ritualagentur.
Fragen, Anregungen oder Themenwünsche? Schreibt uns gern in die Kommentare oder per Mail an info@si-ekd.de
Nach ca. 30 Folgen von „empirisch inspiriert“ schauen wir auf das, was die Forschung inzwischen über die Kirche der Zukunft sagen kann. Studien wie die KMU6, das Kirchengemeindebarometer oder Evaluationen kirchlicher Reformprozesse zeigen nämlich ziemlich genau, wo Kirche Menschen weiterhin erreicht – und wo vermeintlich gute Ideen in der Praxis an Grenzen stoßen.
Dabei zeigt sich: Kirchenaustritte beginnen meist lange vor dem eigentlichen Austritt. Kleine Gemeinden können trotz sinkender Mitgliederzahlen wichtige Orte für ihr Umfeld bleiben. Kasualien erreichen Menschen, die sonst kaum Kontakt zur Kirche haben. Kitas, Jugendarbeit, Diakonie, Ehrenamt und persönliche Ansprechpartner haben eine Reichweite, die weit über die Gruppe der hochreligiösen Kirchenmitglieder hinausgeht. Und manche kirchliche „Innovation“ ist bei genauerem Hinsehen vor allem eine notwendige Anpassung an eine Gesellschaft, die individueller, vielfältiger, älter und weniger selbstverständlich kirchlich gebunden ist.
Im Einzelnen geht es um folgendes:
Mitgliedschaft und Bindung:
Studien zu Kirchenaustritten und die KMU6 zeigen, dass der Austritt oft am Ende eines langen Entfremdungsprozesses steht. Gleichzeitig bleibt Kirche über persönliche Kontakte, Einrichtungen und besondere Lebensereignisse für viele Menschen relevant.
Gemeinden und Reformen:
Das Kirchengemeindebarometer zeigt große Unterschiede zwischen Gemeinden und Regionen. Evaluationen von Fusionen, Erprobungsräumen und multiprofessionellen Teams machen deutlich: Nicht jede Reform wirkt gleich gut, und gute Modelle brauchen passende Rahmenbedingungen.
Kasualien und neue Kontaktflächen:
Taufe, Hochzeit, Bestattung, Ritualagenturen und andere Angebote erreichen auch Menschen, die sonst kaum an kirchliches Leben angebunden sind. Gerade hier entstehen wichtige Berührungspunkte mit Kirche.
Soziale Reichweite:
Kitas, Diakonie, Jugendarbeit, Ehrenamt, Beratung und persönliche Ansprechbarkeit reichen weit über die Gruppe hochreligiöser Kirchenmitglieder hinaus. Kirche wird also nicht nur dort relevant, wo ausdrücklich Religion im Mittelpunkt steht.
Gesellschaftliche Debatten:
Forschung zu Themen wie Schwangerschaftsabbruch, Leihmutterschaft oder der Rezeption der ForuM-Studie zeigt, wie wichtig belastbare Daten sind, wenn öffentliche Debatten emotional oder polarisiert verlaufen.
Gerade wenn gespart werden muss, wird Wissen wichtig. Denn empirische Forschung kann zwar nicht entscheiden, welche Stelle oder Einrichtung erhalten bleiben soll. Sie kann aber zeigen, wo Kürzungen besonders folgenreich wären, welche Angebote Menschen tatsächlich brauchen und wo sich weitere Investitionen lohnen könnten.
Und hier geht’s zum Podcast „die Datenaffaire“ von Dr. Annika Bergbauer. Episode 95 – Zahlen, Glauben Zukunft – Empirie trifft Kirche
Hier geht es zum Projekt „das Portalprinzip“ von Tim Allgaier
#Kirchenentwicklung #KircheDerZukunft #KMU6 #Sozialwissenschaften #EmpirischInspiriert
Quellen und weiterführende Links
Petra-Angela Ahrens: Kirchenaustritte seit 2018 – Wege und Anlässe
Hilke Rebenstorf: Zweites Kirchengemeindebarometer; dazu die Podcastfolge „Gemeinde am Limit?“
KMU 6 – Reichweite:
Zu Kontaktzahlen, stabilen Reichweitenfeldern und wichtigen kirchlichen Ankerbereichen.
KMU 6 – Vertrauen:
Zu Mitgliedschaftsmotiven, Vertrauen und sozialen Erwartungen an Kirche.
KMU 6 – Reformerwartungen:
Zu Erwartungen an kirchliche Reformen und die Bedeutung qualifizierten Fachpersonals.
KMU 6 – Gottesdienst:
Zur Breitenwirkung von Gottesdiensten und insbesondere Kasualgottesdiensten.
Evaluation st.moment – Gesamtbericht 2026: Zu Resonanz, Wirkungen, Engpässen und der Verstetigung der Ritualagentur.
Fragen, Anregungen oder Themenwünsche? Schreibt uns gern in die Kommentare oder per Mail an info@si-ekd.de
29 Minuten
Wer kümmert sich um unsere Eltern, wenn sie irgendwann nicht mehr allein zurechtkommen – ein Pflegedienst, ein Pflegeheim oder am Ende doch wir selbst?
Pflege ist kein fernes Altersthema. Sie kann von einem Tag auf den anderen den Alltag einer ganzen Familie verändern: Wer begleitet zu Arztterminen, organisiert Unterstützung und übernimmt die tägliche Versorgung? Wer reduziert seine Arbeitszeit? Und wie lässt sich die Pflege von Angehörigen mit dem Beruf und vielleicht gleichzeitig mit der Betreuung der eigenen Kinder vereinbaren?
In dieser Folge von „empirisch inspiriert“ sprechen wir über die geplante Reform der gesetzlichen Pflegeversicherung. Der Sozialökonom Dr. Andreas Mayert erklärt, weshalb das deutsche Pflegesystem gleich vor zwei großen Herausforderungen steht: einem Finanzierungsproblem und einem Versorgungsproblem. Während die Zahl der Menschen mit Pflegebedarf in den kommenden Jahren steigen wird, schrumpft die Zahl derjenigen, die Beiträge zahlen oder Pflege übernehmen können – beruflich ebenso wie innerhalb der Familie.
Doch stärken die diskutierten Reformvorschläge die Menschen, auf die das Pflegesystem besonders angewiesen ist? Oder wird ausgerechnet bei pflegenden Angehörigen und professionellen Pflegekräften gespart?
Im Gespräch geht es unter anderem um mögliche Einschnitte bei der Absicherung pflegender Angehöriger, den Entlastungsbetrag und das Pflegegeld, strengere Voraussetzungen für Pflegegrade sowie die hohen Eigenanteile in Pflegeheimen. Wir fragen, was die Reform für Familien bedeutet, weshalb die Vereinbarkeit von Beruf und Familie künftig immer stärker auch die Pflege von Eltern, Partnerinnen und Partnern einschließen muss und welche Folgen die Vorschläge für Löhne, Arbeitsbedingungen und Personalmangel in der professionellen Pflege haben könnten.
Am Ende wird es persönlich: Müssen jüngere Menschen Angst vor der Zukunft der Pflege haben? Sollten wir bereits heute Geld für eine mögliche Pflegebedürftigkeit unserer Eltern zurücklegen – oder darf die Absicherung eines solchen Lebensrisikos nicht zur privaten Aufgabe jeder einzelnen Familie werden?
Diese Folge eröffnet zugleich eine zusätzliche Reihe von „empirisch inspiriert“: Die Bundesregierung plant in den kommenden Monaten Veränderungen in verschiedenen Bereichen der sozialen Sicherung. Gemeinsam mit Dr. Andreas Mayert fragen wir künftig: Warum sind Reformen notwendig? Wo liegen die eigentlichen Probleme? Was schlägt die Politik vor? Droht ein großer Sozialabbau – oder steckt der Teufel eher im Detail? Und welche Alternativen gibt es?
Die zusätzlichen Folgen erscheinen vorerst jeweils zur Mitte des Monats – ergänzend zu unseren regulären Folgen am Monatsanfang.
Zum Weiterlesen:
Andreas Mayert, unter Mitarbeit von Tobias Hauck: Langzeitpflege in der digitalen Gesundheitsökonomie. Chancen und Versäumnisse. SI-Studien aktuell, Band 5, Nomos, Baden-Baden 2026.
Das Buch untersucht die Arbeitsbedingungen und den Personalmangel in der Pflege, die wirtschaftliche Situation ambulanter und stationärer Pflegeanbieter sowie die Möglichkeiten und Hindernisse der Digitalisierung. Es ist als E-Book Open Access verfügbar:
https://doi.org/10.5771/9783748963219
#Pflegereform #Pflegeversicherung #PflegendeAngehörige #Pflegenotstand #Sozialpolitik
Pflege ist kein fernes Altersthema. Sie kann von einem Tag auf den anderen den Alltag einer ganzen Familie verändern: Wer begleitet zu Arztterminen, organisiert Unterstützung und übernimmt die tägliche Versorgung? Wer reduziert seine Arbeitszeit? Und wie lässt sich die Pflege von Angehörigen mit dem Beruf und vielleicht gleichzeitig mit der Betreuung der eigenen Kinder vereinbaren?
In dieser Folge von „empirisch inspiriert“ sprechen wir über die geplante Reform der gesetzlichen Pflegeversicherung. Der Sozialökonom Dr. Andreas Mayert erklärt, weshalb das deutsche Pflegesystem gleich vor zwei großen Herausforderungen steht: einem Finanzierungsproblem und einem Versorgungsproblem. Während die Zahl der Menschen mit Pflegebedarf in den kommenden Jahren steigen wird, schrumpft die Zahl derjenigen, die Beiträge zahlen oder Pflege übernehmen können – beruflich ebenso wie innerhalb der Familie.
Doch stärken die diskutierten Reformvorschläge die Menschen, auf die das Pflegesystem besonders angewiesen ist? Oder wird ausgerechnet bei pflegenden Angehörigen und professionellen Pflegekräften gespart?
Im Gespräch geht es unter anderem um mögliche Einschnitte bei der Absicherung pflegender Angehöriger, den Entlastungsbetrag und das Pflegegeld, strengere Voraussetzungen für Pflegegrade sowie die hohen Eigenanteile in Pflegeheimen. Wir fragen, was die Reform für Familien bedeutet, weshalb die Vereinbarkeit von Beruf und Familie künftig immer stärker auch die Pflege von Eltern, Partnerinnen und Partnern einschließen muss und welche Folgen die Vorschläge für Löhne, Arbeitsbedingungen und Personalmangel in der professionellen Pflege haben könnten.
Am Ende wird es persönlich: Müssen jüngere Menschen Angst vor der Zukunft der Pflege haben? Sollten wir bereits heute Geld für eine mögliche Pflegebedürftigkeit unserer Eltern zurücklegen – oder darf die Absicherung eines solchen Lebensrisikos nicht zur privaten Aufgabe jeder einzelnen Familie werden?
Diese Folge eröffnet zugleich eine zusätzliche Reihe von „empirisch inspiriert“: Die Bundesregierung plant in den kommenden Monaten Veränderungen in verschiedenen Bereichen der sozialen Sicherung. Gemeinsam mit Dr. Andreas Mayert fragen wir künftig: Warum sind Reformen notwendig? Wo liegen die eigentlichen Probleme? Was schlägt die Politik vor? Droht ein großer Sozialabbau – oder steckt der Teufel eher im Detail? Und welche Alternativen gibt es?
Die zusätzlichen Folgen erscheinen vorerst jeweils zur Mitte des Monats – ergänzend zu unseren regulären Folgen am Monatsanfang.
Zum Weiterlesen:
Andreas Mayert, unter Mitarbeit von Tobias Hauck: Langzeitpflege in der digitalen Gesundheitsökonomie. Chancen und Versäumnisse. SI-Studien aktuell, Band 5, Nomos, Baden-Baden 2026.
Das Buch untersucht die Arbeitsbedingungen und den Personalmangel in der Pflege, die wirtschaftliche Situation ambulanter und stationärer Pflegeanbieter sowie die Möglichkeiten und Hindernisse der Digitalisierung. Es ist als E-Book Open Access verfügbar:
https://doi.org/10.5771/9783748963219
#Pflegereform #Pflegeversicherung #PflegendeAngehörige #Pflegenotstand #Sozialpolitik
28 Minuten
Kirchen sind mehr als Orte für Gottesdienste. Sie sind Bildräume, Klangräume, Kulturorte, Erinnerungsorte – und für viele Menschen vielleicht längst eher Schwellenräume. Doch was passiert, wenn Kirche ihre Räume bewusst öffnet: für Kunst, Musik, Ausstellungen, Gespräche, Stadtgesellschaft und für Menschen, die gar nicht unbedingt mit einer kirchlichen Erwartung kommen, sondern vielleicht ein Konzert mit Musik von Taylor Swift, Filmmusik oder Paul Potts erleben möchten?
In dieser Folge von „empirisch inspiriert“ sprechen wir mit Prof. Dr. Martin Wendte und Prof. Dr. Malte Dominik Krüger über Kulturkirche, Kirchenräume und die Frage, welches neue Selbstverständnis von Kirche hier entsteht. Ausgangspunkt ist die Citykirche Ludwigsburg: Kirche mitten in der Stadt, in der Glaube und Kultur, Musik und Kunst, Nachdenken und Miteinander zusammenkommen.
Dabei fragen wir: Wenn Kirche zum Kultur- und Erfahrungsraum wird — welche Form von Kirche entsteht dort? Ist Kulturkirche eine Innovation – oder eher eine Wiederentdeckung dessen, was Kirche über Jahrhunderte ohnehin war? Was beobachtet Citykirchenpfarrer Martin Wendte in der Praxis der Citykirche Ludwigsburg: Erreicht Kulturkirche tatsächlich neue Milieus oder doch vor allem ein bildungsnahes Publikum? Und wie deutet der systematische Theologe Malte Dominik Krüger diese Entwicklung theologisch: Was geschieht, wenn Menschen in einer Kirche Musik hören, Kunst betrachten, zur Ruhe kommen oder ins Gespräch geraten? Wird der Raum dadurch einfach zum Veranstaltungsort – oder kann sich dort etwas zeigen, das über Kulturprogramm hinausgeht?
Außerdem verweisen wir auf den theologischen Podcast „Himmel & Hashtag“ von Malte Dominik Krüger und Martin Wendte, der im Umfeld der Citykirche Ludwigsburg und in Kooperation mit der Evangelischen Verlagsanstalt erscheint. Wer nach dieser Folge weiterhören möchte, findet dort Gespräche mit Theologinnen und Theologen über Glauben, Denken und die großen Fragen unserer Zeit.
Hier geht’s zum Podcast „Himmel & Hashtag“: https://www.citykirche-ludwigsburg.de/angebote/himmel-hashtag
Hier über die Seite der Evangelische Verlagsanstalt: https://www.eva-leipzig.de/de/podcast-himmel-und-hashtag
Und hier erfahrt ihr mehr über die Citykirche Ludwigsburg: https://www.citykirche-ludwigsburg.de
Fragen, Anregungen oder Themenwünsche? Schreibt uns! --> info@si-ekd.de
#Kulturkirche #Citykirche #Kirchenentwicklung #Kirchenraum #KircheUndKultur #Theologie #InnovationKirche #Religionssoziologie
In dieser Folge von „empirisch inspiriert“ sprechen wir mit Prof. Dr. Martin Wendte und Prof. Dr. Malte Dominik Krüger über Kulturkirche, Kirchenräume und die Frage, welches neue Selbstverständnis von Kirche hier entsteht. Ausgangspunkt ist die Citykirche Ludwigsburg: Kirche mitten in der Stadt, in der Glaube und Kultur, Musik und Kunst, Nachdenken und Miteinander zusammenkommen.
Dabei fragen wir: Wenn Kirche zum Kultur- und Erfahrungsraum wird — welche Form von Kirche entsteht dort? Ist Kulturkirche eine Innovation – oder eher eine Wiederentdeckung dessen, was Kirche über Jahrhunderte ohnehin war? Was beobachtet Citykirchenpfarrer Martin Wendte in der Praxis der Citykirche Ludwigsburg: Erreicht Kulturkirche tatsächlich neue Milieus oder doch vor allem ein bildungsnahes Publikum? Und wie deutet der systematische Theologe Malte Dominik Krüger diese Entwicklung theologisch: Was geschieht, wenn Menschen in einer Kirche Musik hören, Kunst betrachten, zur Ruhe kommen oder ins Gespräch geraten? Wird der Raum dadurch einfach zum Veranstaltungsort – oder kann sich dort etwas zeigen, das über Kulturprogramm hinausgeht?
Außerdem verweisen wir auf den theologischen Podcast „Himmel & Hashtag“ von Malte Dominik Krüger und Martin Wendte, der im Umfeld der Citykirche Ludwigsburg und in Kooperation mit der Evangelischen Verlagsanstalt erscheint. Wer nach dieser Folge weiterhören möchte, findet dort Gespräche mit Theologinnen und Theologen über Glauben, Denken und die großen Fragen unserer Zeit.
Hier geht’s zum Podcast „Himmel & Hashtag“: https://www.citykirche-ludwigsburg.de/angebote/himmel-hashtag
Hier über die Seite der Evangelische Verlagsanstalt: https://www.eva-leipzig.de/de/podcast-himmel-und-hashtag
Und hier erfahrt ihr mehr über die Citykirche Ludwigsburg: https://www.citykirche-ludwigsburg.de
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#Kulturkirche #Citykirche #Kirchenentwicklung #Kirchenraum #KircheUndKultur #Theologie #InnovationKirche #Religionssoziologie
16 Minuten
Wie gerecht ist die Klimapolitik in Deutschland wirklich?
In dieser Folge sprechen wir mit Dr. Andreas Mayert über die soziale Seite der Energiewende. Warum treffen steigende Energie-, Heiz- und Mobilitätskosten Menschen sehr unterschiedlich? Was steckt hinter der Idee des Klimageldes — und warum wurde es bis heute nicht umgesetzt? Weshalb profitieren von vielen Förderprogrammen oft eher die, die ohnehin mehr haben?
Außerdem geht es um Carbon-Lock-in-Effekte, das Heizungsgesetz, den europäischen Emissionshandel ETS-2 und die Frage, was passieren müsste, damit klimafreundliches Leben nicht vom Einkommen abhängt.
Eine Folge über Klimapolitik, soziale Gerechtigkeit und die Frage, wie die Transformation in Deutschland gelingen kann, ohne neue Ungleichheiten zu schaffen.
Fragen, Anregungen oder Themenwünsche? Schreibt uns! --> info@si-ekd.de
#Klimagerechtigkeit #Klimapolitik #Klimageld #Energiewende #SozialeGerechtigkeit #Klimafinanzierung #GlobalerSueden #Nachhaltigkeit
In dieser Folge sprechen wir mit Dr. Andreas Mayert über die soziale Seite der Energiewende. Warum treffen steigende Energie-, Heiz- und Mobilitätskosten Menschen sehr unterschiedlich? Was steckt hinter der Idee des Klimageldes — und warum wurde es bis heute nicht umgesetzt? Weshalb profitieren von vielen Förderprogrammen oft eher die, die ohnehin mehr haben?
Außerdem geht es um Carbon-Lock-in-Effekte, das Heizungsgesetz, den europäischen Emissionshandel ETS-2 und die Frage, was passieren müsste, damit klimafreundliches Leben nicht vom Einkommen abhängt.
Eine Folge über Klimapolitik, soziale Gerechtigkeit und die Frage, wie die Transformation in Deutschland gelingen kann, ohne neue Ungleichheiten zu schaffen.
Fragen, Anregungen oder Themenwünsche? Schreibt uns! --> info@si-ekd.de
#Klimagerechtigkeit #Klimapolitik #Klimageld #Energiewende #SozialeGerechtigkeit #Klimafinanzierung #GlobalerSueden #Nachhaltigkeit
23 Minuten
Wie gerecht ist Klimapolitik weltweit?
In dieser Folge sprechen wir mit Dr. Andreas Mayert über die internationale Dimension der sozialökologischen Transformation. Viele Länder des Globalen Südens sind besonders stark von der Klimakrise betroffen — und verfügen zugleich über viel zu wenig Geld für Klimaschutz, Anpassung und soziale Entwicklung. Warum ist das so? Welche Verantwortung tragen die reichen Industriestaaten? Und halten sie ihre Zusagen bei Entwicklungs- und Klimafinanzierung überhaupt ein?
Wir sprechen über offizielle Entwicklungsunterstützung, internationale Klimafinanzierung, Schuldenkrisen, globale Steuerpolitik und mögliche Reformen wie Schuldenerlasse oder Debt-for-Climate-Swaps.
Eine Folge über globale Klimagerechtigkeit, historische Verantwortung und die Frage, wie eine gerechtere internationale Finanzierung der Transformation aussehen könnte.
#Klimagerechtigkeit #Klimapolitik #Klimageld #Energiewende #SozialeGerechtigkeit #Klimafinanzierung #GlobalerSueden #Nachhaltigkeit
In dieser Folge sprechen wir mit Dr. Andreas Mayert über die internationale Dimension der sozialökologischen Transformation. Viele Länder des Globalen Südens sind besonders stark von der Klimakrise betroffen — und verfügen zugleich über viel zu wenig Geld für Klimaschutz, Anpassung und soziale Entwicklung. Warum ist das so? Welche Verantwortung tragen die reichen Industriestaaten? Und halten sie ihre Zusagen bei Entwicklungs- und Klimafinanzierung überhaupt ein?
Wir sprechen über offizielle Entwicklungsunterstützung, internationale Klimafinanzierung, Schuldenkrisen, globale Steuerpolitik und mögliche Reformen wie Schuldenerlasse oder Debt-for-Climate-Swaps.
Eine Folge über globale Klimagerechtigkeit, historische Verantwortung und die Frage, wie eine gerechtere internationale Finanzierung der Transformation aussehen könnte.
#Klimagerechtigkeit #Klimapolitik #Klimageld #Energiewende #SozialeGerechtigkeit #Klimafinanzierung #GlobalerSueden #Nachhaltigkeit
28 Minuten
Leihmutterschaft gehört zu den umstrittensten Formen der Familiengründung. Vor zwei Jahren haben wir bei „empirisch inspiriert“ bereits über die offenen ethischen, rechtlichen und sozialwissenschaftlichen Fragen gesprochen. Nun liegen neue empirische Ergebnisse vor: aus Expert*inneninterviews mit Menschen aus Medizin, Recht, Beratung und politischer Interessenvertretung - und aus einer repräsentativen Befragung zur Einstellung der Bevölkerung in Deutschland.
Dabei zeigt sich: Die Debatte ist differenzierter, als es oft scheint. Leihmutterschaft wird skeptischer bewertet als andere reproduktionsmedizinische Verfahren, zugleich gibt es keine einfache Mehrheit für ein umfassendes Verbot. Die Auswertung der Expert:inneninterviews zeigt die Herausforderung und Komplexität in der Bewertung von Leihmutterschaft. Und auch in der Gesamtbevölkerung sind sich viele Menschen unsicher, abwägend oder ambivalent. Im Zentrum stehen Fragen nach Selbstbestimmung, Ausbeutung, Kindeswohl, Kommerzialisierung, rechtlicher Regelbarkeit und dem Stellenwert eines unerfüllten Kinderwunsches.
In dieser Folge spricht der Soziologe David Samhammer über zentrale Ergebnisse des Forschungsprojekts am Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD. Was sagen Expert:innen? Was denkt die Bevölkerung? Und was braucht eine verantwortliche gesellschaftliche Debatte über Leihmutterschaft jenseits schneller Pro- und Contra-Parolen?
Warum sollten wir in der Debatte nicht nur auf Indien, die Ukraine oder die USA schauen, sondern genauer nach Großbritannien? Weshalb steht in Deutschland vermutlich zunächst die Legalisierung der Eizellspende zur Diskussion, bevor es um Leihmutterschaft geht?
Am Ende steht Davids Appell, Menschen mit unerfülltem Kinderwunsch nicht allein zu lassen. Gerade weil der Wunsch nach einem Kind existenziell sein kann, braucht es Beratung, Begleitung und gesellschaftliche Sensibilität. Zugleich macht die Folge deutlich: Leihmutterschaft ist nicht die eine Lösung für ungewollte Kinderlosigkeit, sondern Teil einer größeren Debatte über Reproduktionsmedizin, Familie und Verantwortung.
Weitere Infos zum Thema findet ihr hier:
David Samhammer und Peter Dabrock. Leihmutterschaft und Lebensform. Ein Perspektivwechsel inmitten einer kontroversen Debattenlage. In: Zeitschrift für Medizin-Ethik-Recht. Erschienen 2024.
David Samhammer. Leihmutterschaft und die Grenzen der Verfügbarkeit. In: SI-Kompakt. Erschienen 2025.
David Samhammer: Leihmutterschaft als Spannungsfeld. Eine Rekonstruktion der Deutungsweisen von Expert*innen. In: GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft. Erscheint voraussichtlich März 2027.
Vorgestellt haben wir euch das Projekt 306 des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD: Leihmutterschaft als gesellschaftspolitische Herausforderung. Erste deskriptive Auswertung der repräsentativen Befragung.
Die erwähnten Aufsätze zur Perspektive der Kinder und Wunscheltern findet ihr u.a. hier:
Nicht legal – und doch Thema. Sozialwissenschaftliche, rechtliche und theologisch-ethische Überlegungen zu Leihmutterschaft. Erscheint voraussichtlich im Frühjahr 2027.
Und falls ihr euch für die im Podcast erwähnten Panelumfragen interessiert, könnt ihr die Fragebögen hier downloaden:
https://search.gesis.org/research_data/ZA8830
https://www.gesis.org/en/issp/data-and-documentation/family-and-changing-gender-roles/2022#c156536
Die Berechnungen für den ALLBUS wurde selbst vorgenommen. Das SI hat das Item zu Leihmutterschaft ausgewertet. Beim ISSP wurde die Frage zu Leihmutterschaft nur für Österreich gefragt. Hierzu gibt es auch eine Publikation:
Beham-Rabanser, Martina, Caroline Berghammer und Ulrike Zartler. 2024. Neue Normalitäten in Partnerschaft und Elternschaft in Österreich? Wandel von Verhalten, Einstellungen und rechtlichen Normen. Österreichische Zeitschrift für Soziologie 49: 299–329.
Fragen, Anregungen oder Themenwünsche? Schreibt uns! --> info@si-ekd.de
#Leihmutterschaft
#Kommerziell
#Selbstbestimmung
#Kinderwunsch
Dabei zeigt sich: Die Debatte ist differenzierter, als es oft scheint. Leihmutterschaft wird skeptischer bewertet als andere reproduktionsmedizinische Verfahren, zugleich gibt es keine einfache Mehrheit für ein umfassendes Verbot. Die Auswertung der Expert:inneninterviews zeigt die Herausforderung und Komplexität in der Bewertung von Leihmutterschaft. Und auch in der Gesamtbevölkerung sind sich viele Menschen unsicher, abwägend oder ambivalent. Im Zentrum stehen Fragen nach Selbstbestimmung, Ausbeutung, Kindeswohl, Kommerzialisierung, rechtlicher Regelbarkeit und dem Stellenwert eines unerfüllten Kinderwunsches.
In dieser Folge spricht der Soziologe David Samhammer über zentrale Ergebnisse des Forschungsprojekts am Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD. Was sagen Expert:innen? Was denkt die Bevölkerung? Und was braucht eine verantwortliche gesellschaftliche Debatte über Leihmutterschaft jenseits schneller Pro- und Contra-Parolen?
Warum sollten wir in der Debatte nicht nur auf Indien, die Ukraine oder die USA schauen, sondern genauer nach Großbritannien? Weshalb steht in Deutschland vermutlich zunächst die Legalisierung der Eizellspende zur Diskussion, bevor es um Leihmutterschaft geht?
Am Ende steht Davids Appell, Menschen mit unerfülltem Kinderwunsch nicht allein zu lassen. Gerade weil der Wunsch nach einem Kind existenziell sein kann, braucht es Beratung, Begleitung und gesellschaftliche Sensibilität. Zugleich macht die Folge deutlich: Leihmutterschaft ist nicht die eine Lösung für ungewollte Kinderlosigkeit, sondern Teil einer größeren Debatte über Reproduktionsmedizin, Familie und Verantwortung.
Weitere Infos zum Thema findet ihr hier:
David Samhammer und Peter Dabrock. Leihmutterschaft und Lebensform. Ein Perspektivwechsel inmitten einer kontroversen Debattenlage. In: Zeitschrift für Medizin-Ethik-Recht. Erschienen 2024.
David Samhammer. Leihmutterschaft und die Grenzen der Verfügbarkeit. In: SI-Kompakt. Erschienen 2025.
David Samhammer: Leihmutterschaft als Spannungsfeld. Eine Rekonstruktion der Deutungsweisen von Expert*innen. In: GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft. Erscheint voraussichtlich März 2027.
Vorgestellt haben wir euch das Projekt 306 des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD: Leihmutterschaft als gesellschaftspolitische Herausforderung. Erste deskriptive Auswertung der repräsentativen Befragung.
Die erwähnten Aufsätze zur Perspektive der Kinder und Wunscheltern findet ihr u.a. hier:
Nicht legal – und doch Thema. Sozialwissenschaftliche, rechtliche und theologisch-ethische Überlegungen zu Leihmutterschaft. Erscheint voraussichtlich im Frühjahr 2027.
Und falls ihr euch für die im Podcast erwähnten Panelumfragen interessiert, könnt ihr die Fragebögen hier downloaden:
https://search.gesis.org/research_data/ZA8830
https://www.gesis.org/en/issp/data-and-documentation/family-and-changing-gender-roles/2022#c156536
Die Berechnungen für den ALLBUS wurde selbst vorgenommen. Das SI hat das Item zu Leihmutterschaft ausgewertet. Beim ISSP wurde die Frage zu Leihmutterschaft nur für Österreich gefragt. Hierzu gibt es auch eine Publikation:
Beham-Rabanser, Martina, Caroline Berghammer und Ulrike Zartler. 2024. Neue Normalitäten in Partnerschaft und Elternschaft in Österreich? Wandel von Verhalten, Einstellungen und rechtlichen Normen. Österreichische Zeitschrift für Soziologie 49: 299–329.
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#Leihmutterschaft
#Kommerziell
#Selbstbestimmung
#Kinderwunsch
1 Stunde 5 Minuten
Wie geht’s weiter mit den ländlichen Räumen?
Kirche in ländlichen Räumen steht unter Druck: Weniger Geld, weniger Personal, weniger Bindung — und gleichzeitig die Frage, wie kirchliche Präsenz vor Ort überhaupt noch gesichert werden kann. Braucht es dafür vor allem starke Ortsgemeinden und verlässliche Parochien? Oder mehr Erprobungsräume, neue Gemeindeformen und mutige spirituelle Experimente?
In dieser besonderen Folge von empirisch inspiriert treffen zwei gegensätzliche Positionen direkt aufeinander — live on tape vor Publikum in der Evangelischen Akademie Loccum. Die Episode dokumentiert ein Panel der Jahrestagung „Zukunft auf dem Land. Wie Kirche mitgestaltet“ des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD, die am 12.05.2026 und 13.05.2026 in Loccum stattfand.
Zu Gast sind Dr. Hilke Rebenstorf und Dr. Philipp Elhaus, die beide bereits einzeln bei empirisch inspiriert zu hören waren. Hilke Rebenstorf macht stark, warum die Ortsgemeinde gerade in ländlichen Räumen unverzichtbar bleibt: als Ort von Gemeinschaft, Ritualen, Verlässlichkeit, sozialer Infrastruktur und kirchlicher Grundversorgung. Philipp Elhaus dagegen plädiert für Offenheit, Experiment, Erprobungsräume und neue Gemeindeformen, die auch Menschen erreichen, die mit klassischer Ortsgemeinde und traditioneller Gemeindebindung wenig anfangen können.
Im Zentrum dieser Podiumsdiskussion stehen die großen Zukunftsfragen kirchlicher Entwicklung:
Ist die Ortsgemeinde ein unverzichtbares Zukunftsmodell — oder ein Hindernis für notwendige Innovation?
Sind Erprobungsräume eine sinnvolle Ergänzung — oder verschärfen sie den Druck auf die bestehende Regelstruktur?
Was bedeutet Kirchenentwicklung unter den Bedingungen von Säkularisierung, Individualisierung, Mitgliederrückgang und knappen Ressourcen?
Und wie kann Kirche in ländlichen Räumen so präsent bleiben, dass sie für Menschen innerhalb und außerhalb der Kirche relevant ist?
Die ersten 27:38 Minuten dieser Folge bestehen aus der moderierten Live-Podiumsdiskussion. Ab 27:55 hören Sie dann die Fragen aus dem Publikum — mit weiteren Perspektiven aus Forschung, Praxis und kirchlichem Alltag.
Wer tiefer in die beiden Positionen einsteigen möchte, findet in unserem Podcast auch die bereits veröffentlichten Einzelgespräche:
„Gemeinde am Limit“ mit Hilke Rebenstorf und
„Erprobungsräume“ mit Philipp Elhaus.
Und hier geht’s zu einer Folge zu Diensten und Werken, die Philipp am Ende erwähnt hat.
Und wenn Sie denken: Schade, dass ich diese Jahrestagung verpasst habe — dann abonnieren Sie gern unseren Newsletter und schauen Sie regelmäßig auf unsere Homepage. So sind Sie beim nächsten Mal frühzeitig informiert.
#Kirche
#LändlicheRäume
#Kirchenentwicklung
#Parochie
#Erprobungsräume
#Gemeindeentwicklung
#Religionssoziologie
#EKD
Kirche in ländlichen Räumen steht unter Druck: Weniger Geld, weniger Personal, weniger Bindung — und gleichzeitig die Frage, wie kirchliche Präsenz vor Ort überhaupt noch gesichert werden kann. Braucht es dafür vor allem starke Ortsgemeinden und verlässliche Parochien? Oder mehr Erprobungsräume, neue Gemeindeformen und mutige spirituelle Experimente?
In dieser besonderen Folge von empirisch inspiriert treffen zwei gegensätzliche Positionen direkt aufeinander — live on tape vor Publikum in der Evangelischen Akademie Loccum. Die Episode dokumentiert ein Panel der Jahrestagung „Zukunft auf dem Land. Wie Kirche mitgestaltet“ des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD, die am 12.05.2026 und 13.05.2026 in Loccum stattfand.
Zu Gast sind Dr. Hilke Rebenstorf und Dr. Philipp Elhaus, die beide bereits einzeln bei empirisch inspiriert zu hören waren. Hilke Rebenstorf macht stark, warum die Ortsgemeinde gerade in ländlichen Räumen unverzichtbar bleibt: als Ort von Gemeinschaft, Ritualen, Verlässlichkeit, sozialer Infrastruktur und kirchlicher Grundversorgung. Philipp Elhaus dagegen plädiert für Offenheit, Experiment, Erprobungsräume und neue Gemeindeformen, die auch Menschen erreichen, die mit klassischer Ortsgemeinde und traditioneller Gemeindebindung wenig anfangen können.
Im Zentrum dieser Podiumsdiskussion stehen die großen Zukunftsfragen kirchlicher Entwicklung:
Ist die Ortsgemeinde ein unverzichtbares Zukunftsmodell — oder ein Hindernis für notwendige Innovation?
Sind Erprobungsräume eine sinnvolle Ergänzung — oder verschärfen sie den Druck auf die bestehende Regelstruktur?
Was bedeutet Kirchenentwicklung unter den Bedingungen von Säkularisierung, Individualisierung, Mitgliederrückgang und knappen Ressourcen?
Und wie kann Kirche in ländlichen Räumen so präsent bleiben, dass sie für Menschen innerhalb und außerhalb der Kirche relevant ist?
Die ersten 27:38 Minuten dieser Folge bestehen aus der moderierten Live-Podiumsdiskussion. Ab 27:55 hören Sie dann die Fragen aus dem Publikum — mit weiteren Perspektiven aus Forschung, Praxis und kirchlichem Alltag.
Wer tiefer in die beiden Positionen einsteigen möchte, findet in unserem Podcast auch die bereits veröffentlichten Einzelgespräche:
„Gemeinde am Limit“ mit Hilke Rebenstorf und
„Erprobungsräume“ mit Philipp Elhaus.
Und hier geht’s zu einer Folge zu Diensten und Werken, die Philipp am Ende erwähnt hat.
Und wenn Sie denken: Schade, dass ich diese Jahrestagung verpasst habe — dann abonnieren Sie gern unseren Newsletter und schauen Sie regelmäßig auf unsere Homepage. So sind Sie beim nächsten Mal frühzeitig informiert.
#Kirche
#LändlicheRäume
#Kirchenentwicklung
#Parochie
#Erprobungsräume
#Gemeindeentwicklung
#Religionssoziologie
#EKD
27 Minuten
Was wäre, wenn eine Wirtschaft auch ohne Wachstum gut funktionieren könnte – und wäre das fürs Klima automatisch besser? In dieser Folge von „empirisch inspiriert“ geht es um Postwachstum: ein Begriff, der in der Kirche auf großes Interesse stößt, aber auch polarisiert.
Wir sprechen mit Dr. Andreas Mayert (Ökonom des SI der EKD), der Postwachstum kritisch sieht. Wir diskutieren, worum es bei Postwachstum überhaupt geht, was für und gegen eine Wirtschaft ohne Wachstum spricht – und warum die Idee für viele kirchliche Akteure so anschlussfähig ist. Vor allem aber machen wir einen Faktencheck: Hilft „weniger“ wirklich beim Klimaschutz? Was würde das für Investitionen in die Energiewende bedeuten? Und welche sozialen Risiken sieht Andreas Mayert – von Jobs bis soziale Sicherheit?
Am Ende bleibt die zentrale Frage: Was schützt das Klima wirklich?
Diese Podcastfolge entstand auf der Grundlage des Textes „Degrowth: Politischer Slogan oder echte Alternative?“, der im "Jahrbuch Sozialer Protestantismus", Band 9 erschienen ist.
Zum Thema passt auch dieser Text.
Mehr zu den Unterschieden zwischen Ökomarxismus und Postwachstum findet ihr hier.
Das Welternährungssystem trägt erheblich zur Emission von Treibhausgasen bei. Der Beitrag "Fakten und Mythen von Konzepten der Regional- und Selbstversorgung mit Lebensmitteln" von Dr. Andreas Mayert fragt nach der in bestimmten Milieus populären Vorstellung, Regionalversorgung und Selbstversorgung mit Lebensmitteln trage entscheidend zur Nachhaltigkeit bei: Waxmann Verlag GmbH: Zeitschriftendetails
#Klimaschutz #Postwachstum #Nachhaltigkeit #Energiewende #Klimagerechtigkeit #EKD #Kirche #Wirtschaft
Wir sprechen mit Dr. Andreas Mayert (Ökonom des SI der EKD), der Postwachstum kritisch sieht. Wir diskutieren, worum es bei Postwachstum überhaupt geht, was für und gegen eine Wirtschaft ohne Wachstum spricht – und warum die Idee für viele kirchliche Akteure so anschlussfähig ist. Vor allem aber machen wir einen Faktencheck: Hilft „weniger“ wirklich beim Klimaschutz? Was würde das für Investitionen in die Energiewende bedeuten? Und welche sozialen Risiken sieht Andreas Mayert – von Jobs bis soziale Sicherheit?
Am Ende bleibt die zentrale Frage: Was schützt das Klima wirklich?
Diese Podcastfolge entstand auf der Grundlage des Textes „Degrowth: Politischer Slogan oder echte Alternative?“, der im "Jahrbuch Sozialer Protestantismus", Band 9 erschienen ist.
Zum Thema passt auch dieser Text.
Mehr zu den Unterschieden zwischen Ökomarxismus und Postwachstum findet ihr hier.
Das Welternährungssystem trägt erheblich zur Emission von Treibhausgasen bei. Der Beitrag "Fakten und Mythen von Konzepten der Regional- und Selbstversorgung mit Lebensmitteln" von Dr. Andreas Mayert fragt nach der in bestimmten Milieus populären Vorstellung, Regionalversorgung und Selbstversorgung mit Lebensmitteln trage entscheidend zur Nachhaltigkeit bei: Waxmann Verlag GmbH: Zeitschriftendetails
#Klimaschutz #Postwachstum #Nachhaltigkeit #Energiewende #Klimagerechtigkeit #EKD #Kirche #Wirtschaft
31 Minuten
Braunschweig ordnet Kirche regional neu – mit sogenannten Gestaltungsräumen. Das klingt nach Freiheit. Gleichzeitig haben viele von Anfang an mehr Arbeitsbelastung und weniger Spielraum erwartet. Und später wirkt ausgerechnet die Fusionam plausibelsten. Was ist da passiert – und ist das ein Modell für andere Landeskirchen?
In dieser Folge sprechen wir über Regionalisierung und Gemeindefusionen am Beispiel der Landeskirche Braunschweig: über Pfarrverbände, Kirchengemeindeverbände bis hin zur Großgemeinde. Und über die Frage, was am Ende wirklich entlastet oder neue Reibung erzeugt.
Zu Gast sind Dr. Gunther Schendel (Sozialwissenschaftliches Institut der EKD, wissenschaftliche Begleitung/Evaluation) und Dr. Christoph Meyns Landesbischof i. R. der Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig.
Wir sprechen unter anderem über:
warum Braunschweig diesen Weg geht – und welche Probleme damit gelöst werden sollen
wie Entscheidungen im Gestaltungsraum praktisch funktionieren
was sich für Gemeindeglieder, Ehrenamtliche und Pfarrpersonen konkret verändert
warum Fusionen im Rückblick häufig positiver bewertet werden als zunächst erwartet
welche Learnings andere Landeskirchen aus Braunschweig mitnehmen können
Hinweis: Die Folge basiert auf empirischen Befunden aus der wissenschaftlichen Begleitung – wir ordnen ein, was beobachtet wurde, und was daraus (nicht) automatisch folgt.
Wichtiges zur geplanten Strukturreform der Landeskirche Braunschweig: https://www.landeskirche-braunschweig.de/gemeinden/strukturreform/grundlagen/
Und zu den Gestaltungsräumen: https://www.landeskirche-braunschweig.de/uploads/tx_mitdownload/Gestaltungsraeume_und_Gemeindebild_2015.pdf
Und die Ergebnisse der Projektgruppen „Erprobungsräume“ (Typ A) und „Multiprofessionelle Teams“: https://www.siekd.de/wp-content/uploads/2025/07/SI-Ergebnisnisbericht-Evaluation-EPR-Typ-A-und-MpT-Braunschweig.pdf
Fragen, Anregungen oder Themenwünsche? Schreibt uns! --> info@si-ekd.de
#Kirchenfusion #Regionalisierung #Gestaltungsräume #LandeskircheBraunschweig #Kirchenreform #Pfarrverband #Ehrenamt #Pfarramt #Strukturreform
In dieser Folge sprechen wir über Regionalisierung und Gemeindefusionen am Beispiel der Landeskirche Braunschweig: über Pfarrverbände, Kirchengemeindeverbände bis hin zur Großgemeinde. Und über die Frage, was am Ende wirklich entlastet oder neue Reibung erzeugt.
Zu Gast sind Dr. Gunther Schendel (Sozialwissenschaftliches Institut der EKD, wissenschaftliche Begleitung/Evaluation) und Dr. Christoph Meyns Landesbischof i. R. der Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig.
Wir sprechen unter anderem über:
warum Braunschweig diesen Weg geht – und welche Probleme damit gelöst werden sollen
wie Entscheidungen im Gestaltungsraum praktisch funktionieren
was sich für Gemeindeglieder, Ehrenamtliche und Pfarrpersonen konkret verändert
warum Fusionen im Rückblick häufig positiver bewertet werden als zunächst erwartet
welche Learnings andere Landeskirchen aus Braunschweig mitnehmen können
Hinweis: Die Folge basiert auf empirischen Befunden aus der wissenschaftlichen Begleitung – wir ordnen ein, was beobachtet wurde, und was daraus (nicht) automatisch folgt.
Wichtiges zur geplanten Strukturreform der Landeskirche Braunschweig: https://www.landeskirche-braunschweig.de/gemeinden/strukturreform/grundlagen/
Und zu den Gestaltungsräumen: https://www.landeskirche-braunschweig.de/uploads/tx_mitdownload/Gestaltungsraeume_und_Gemeindebild_2015.pdf
Und die Ergebnisse der Projektgruppen „Erprobungsräume“ (Typ A) und „Multiprofessionelle Teams“: https://www.siekd.de/wp-content/uploads/2025/07/SI-Ergebnisnisbericht-Evaluation-EPR-Typ-A-und-MpT-Braunschweig.pdf
Fragen, Anregungen oder Themenwünsche? Schreibt uns! --> info@si-ekd.de
#Kirchenfusion #Regionalisierung #Gestaltungsräume #LandeskircheBraunschweig #Kirchenreform #Pfarrverband #Ehrenamt #Pfarramt #Strukturreform
25 Minuten
Militärseelsorge wird in der Bundeswehr stark geschätzt – im Alltag wie im Einsatz. Nachdem wir in einer früheren Folge gefragt haben, warum das so ist und wie Militärseelsorge wirkt, rückt diese Episode das konkrete Angebot und den Lebenskundlichen Unterricht als größte Kontaktfläche der Militärseelsorge in den Fokus.
Es geht um religiöse Distanz und gleichzeitige Offenheit für Sinn- und Gewissensfragen, um quasi-religiöse Praktiken im Einsatzkontext und um die Frage, wie ethische Bildung in der Bundeswehr wahrgenommen und verankert ist.
Zu Gast sind Petra-Angela Ahrens und Hilke Rebenstorf. Grundlage der Folge ist Kapitel 5 der aktuellen Studie zur Militärseelsorge in der Zeitenwende.
Die Studie „Was kann und was leistet Militärseelsorge?“ kann über folgenden Link als Buch bestellt oder kostenlos heruntergeladen werden: https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/themen-entdecken/theologie-und-religion/praktische-theologie/60215/was-kann-und-was-leistet-militaerseelsorge?c=1477
Die erste Folge zum Thema „Militärseelsorge“ findet ihr hier: https://open.spotify.com/episode/2Id5sjnfqrylcMYfqpI1lj?si=dbp8aKE0RzC8I9cIuObuew
Mehr zum Projekt erfahrt ihr hier: https://www.siekd.de/portfolio/militaerseelsorge-als-kirche-auf-zeit/
Und hier geht’s zu der von Hilke erwähnten Podcastfolge zu den Kirchengemeinden: https://open.spotify.com/episode/5vfViPn6SBf5DGmmVX9LYQ?si=-OFVHnM8QDC71jcUiVoI2Q
#Militärseelsorge #Bundeswehr #Seelsorge #LebenskundlicherUnterricht #InnereFührung
Es geht um religiöse Distanz und gleichzeitige Offenheit für Sinn- und Gewissensfragen, um quasi-religiöse Praktiken im Einsatzkontext und um die Frage, wie ethische Bildung in der Bundeswehr wahrgenommen und verankert ist.
Zu Gast sind Petra-Angela Ahrens und Hilke Rebenstorf. Grundlage der Folge ist Kapitel 5 der aktuellen Studie zur Militärseelsorge in der Zeitenwende.
Die Studie „Was kann und was leistet Militärseelsorge?“ kann über folgenden Link als Buch bestellt oder kostenlos heruntergeladen werden: https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/themen-entdecken/theologie-und-religion/praktische-theologie/60215/was-kann-und-was-leistet-militaerseelsorge?c=1477
Die erste Folge zum Thema „Militärseelsorge“ findet ihr hier: https://open.spotify.com/episode/2Id5sjnfqrylcMYfqpI1lj?si=dbp8aKE0RzC8I9cIuObuew
Mehr zum Projekt erfahrt ihr hier: https://www.siekd.de/portfolio/militaerseelsorge-als-kirche-auf-zeit/
Und hier geht’s zu der von Hilke erwähnten Podcastfolge zu den Kirchengemeinden: https://open.spotify.com/episode/5vfViPn6SBf5DGmmVX9LYQ?si=-OFVHnM8QDC71jcUiVoI2Q
#Militärseelsorge #Bundeswehr #Seelsorge #LebenskundlicherUnterricht #InnereFührung
27 Minuten
Wie wird Kirche eigentlich innovativ – ganz konkret, mitten im Alltag von Taufe, Trauung und Bestattung? In dieser Folge sprechen wir über Ritualagenturen: st.moment in Hamburg und die Segen.Servicestelle in Bayern. Beide entwickeln neue Formen von Kasualangeboten – aber auf sehr unterschiedliche Weise.
Gemeinsam mit Georg Lämmlin, Direktor des SI der EKD, sortieren wir:
Was unterscheidet st.moment als experimentelle Ritualagentur von der Segen.Servicestelle, die stärker in kirchliche Strukturen eingebunden ist? Wie werden diese Angebote von Gemeinden, kirchlichen Leitungspersonen und externen Partnern wahrgenommen? Und was lässt sich aus den bisherigen Evaluationen über Chancen, Reibungen und Lernprozesse sagen?
Dabei wird es bewusst theoretischer: Wir sprechen über Innovation in der Kirche, über Kirchenrecht und Individualisierung, über Kasualpraxis zwischen Dienstleistungslogik und Tradition – und darüber, was Ritualagenturen uns über die zukünftige Gestalt von Taufe, Trauung, Bestattung und Segen lehren können.
Diese Folge knüpft an unsere erste Episode zu Ritualagenturen an – beide lassen sich gut auch im Doppelpack hören.
Hier geht es zur Folge „Taufe, Hochzeit und Bestattungen – aber bitte anders“: https://open.spotify.com/episode/5Nr4s5iIewZgRTjDjLVitx?si=-jgWNk3hTS-2hixlcC0r7g
Die Evaluationsberichte findet ihr auf der Homepage des Instituts: https://www.siekd.de/portfolio/kasualagenturen/
Und wer ganz tief ins Thema eintauchen möchte, dem empfehlen wir das Buch „Adaption und Innovation“: https://www.nomos-shop.de/de/p/adaption-und-innovation-978-3-7560-2385-1
Fragen, Anregungen oder Themenwünsche? Schreibt uns! --> info@si-ekd.de
#Ritualagentur, #Kasualien, #Kircheninnovation, #st.moment, #Segen.Servicestelle, #Trauung, #Taufe, #Bestattung, #einfachheiraten
Gemeinsam mit Georg Lämmlin, Direktor des SI der EKD, sortieren wir:
Was unterscheidet st.moment als experimentelle Ritualagentur von der Segen.Servicestelle, die stärker in kirchliche Strukturen eingebunden ist? Wie werden diese Angebote von Gemeinden, kirchlichen Leitungspersonen und externen Partnern wahrgenommen? Und was lässt sich aus den bisherigen Evaluationen über Chancen, Reibungen und Lernprozesse sagen?
Dabei wird es bewusst theoretischer: Wir sprechen über Innovation in der Kirche, über Kirchenrecht und Individualisierung, über Kasualpraxis zwischen Dienstleistungslogik und Tradition – und darüber, was Ritualagenturen uns über die zukünftige Gestalt von Taufe, Trauung, Bestattung und Segen lehren können.
Diese Folge knüpft an unsere erste Episode zu Ritualagenturen an – beide lassen sich gut auch im Doppelpack hören.
Hier geht es zur Folge „Taufe, Hochzeit und Bestattungen – aber bitte anders“: https://open.spotify.com/episode/5Nr4s5iIewZgRTjDjLVitx?si=-jgWNk3hTS-2hixlcC0r7g
Die Evaluationsberichte findet ihr auf der Homepage des Instituts: https://www.siekd.de/portfolio/kasualagenturen/
Und wer ganz tief ins Thema eintauchen möchte, dem empfehlen wir das Buch „Adaption und Innovation“: https://www.nomos-shop.de/de/p/adaption-und-innovation-978-3-7560-2385-1
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#Ritualagentur, #Kasualien, #Kircheninnovation, #st.moment, #Segen.Servicestelle, #Trauung, #Taufe, #Bestattung, #einfachheiraten
22 Minuten
Viele Menschen sitzen im Gottesdienst, hören von „Erlösung“ oder „Auferstehung“ – und denken innerlich: Versteh ich nicht. Gleichzeitig arbeiten in diakonischen Einrichtungen immer mehr Fachkräfte ohne Kirchenmitgliedschaft oder kirchliche Sozialisation. Trotzdem sollen alle das „kirchliche Profil“ mittragen – manche sprechen sogar von einem Verkündigungsauftrag.
In dieser Folge von „empirisch inspiriert“ sprechen wir mit Fabian Haefke vom Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD darüber, warum die aktuelle Glaubens‑ und Kirchenkrise auch eine Kommunikationskrise ist. Wir schauen auf Verstehensprobleme in Gottesdiensten, in der Alltagskommunikation von Kirche und in Bildungsprozessen – von Kasualagenturen über Religionspädagogische Institute bis hin zu diakonischen Seminaren.
Fabian erzählt, wie er mit leitfadengestützten Interviews und qualitativer Inhaltsanalyse untersucht, was von der kirchlichen Sprache bei Leitungen, Mitarbeitenden und Kund:innen wirklich ankommt:
Wie reden Profis über Glauben – und was kommt bei Lai:innen an?
Was passiert, wenn Mitarbeitende keinen kirchlichen Hintergrund haben, aber trotzdem „für Kirche“ sprechen sollen?
Und wie können Seminare helfen, neue religiöse Sprachfähigkeit zu entwickeln – trotz Fachkräftemangel und gelockerter Loyalitätsrichtlinien?
Quellen der Folge:
Fabian Haefke: Strategien und Wirkungen der Vermittlung von religiöser Sprachfähigkeit in diakonischen Seminaren, Sozialwissenschaftliches Institut der EKD.
Fabian Haefke / Hilke Rebenstorf: Zur (Un)Möglichkeit religiöser Kommunikation – Verstehensprobleme in Gottesdienst, Alltagskommunikation und Bildungsprozessen, Präsentation in der Großen Runde des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD, 17.09.2025.
Wenn dir diese Folge gefällt, abonnier „empirisch inspiriert“, teile sie mit Menschen, die in Kirche, Diakonie oder Bildung arbeiten – und lass gern eine Bewertung da.
Fragen, Anregungen oder Themenwünsche? Schreibt uns! --> info@si-ekd.de
#religiöseKommunikation #Gottesdienst #Diakonie #Religionspädagogik #Kasualagentur #Fachkräftemangel #Theologie #Evangelium #Bildungsprozesse
In dieser Folge von „empirisch inspiriert“ sprechen wir mit Fabian Haefke vom Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD darüber, warum die aktuelle Glaubens‑ und Kirchenkrise auch eine Kommunikationskrise ist. Wir schauen auf Verstehensprobleme in Gottesdiensten, in der Alltagskommunikation von Kirche und in Bildungsprozessen – von Kasualagenturen über Religionspädagogische Institute bis hin zu diakonischen Seminaren.
Fabian erzählt, wie er mit leitfadengestützten Interviews und qualitativer Inhaltsanalyse untersucht, was von der kirchlichen Sprache bei Leitungen, Mitarbeitenden und Kund:innen wirklich ankommt:
Wie reden Profis über Glauben – und was kommt bei Lai:innen an?
Was passiert, wenn Mitarbeitende keinen kirchlichen Hintergrund haben, aber trotzdem „für Kirche“ sprechen sollen?
Und wie können Seminare helfen, neue religiöse Sprachfähigkeit zu entwickeln – trotz Fachkräftemangel und gelockerter Loyalitätsrichtlinien?
Quellen der Folge:
Fabian Haefke: Strategien und Wirkungen der Vermittlung von religiöser Sprachfähigkeit in diakonischen Seminaren, Sozialwissenschaftliches Institut der EKD.
Fabian Haefke / Hilke Rebenstorf: Zur (Un)Möglichkeit religiöser Kommunikation – Verstehensprobleme in Gottesdienst, Alltagskommunikation und Bildungsprozessen, Präsentation in der Großen Runde des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD, 17.09.2025.
Wenn dir diese Folge gefällt, abonnier „empirisch inspiriert“, teile sie mit Menschen, die in Kirche, Diakonie oder Bildung arbeiten – und lass gern eine Bewertung da.
Fragen, Anregungen oder Themenwünsche? Schreibt uns! --> info@si-ekd.de
#religiöseKommunikation #Gottesdienst #Diakonie #Religionspädagogik #Kasualagentur #Fachkräftemangel #Theologie #Evangelium #Bildungsprozesse
31 Minuten
Skandale begleiten unseren Alltag – von politischen Fehlentscheidungen bis zu gesellschaftlichen Missständen. Doch wenn es um sexualisierte Gewalt geht, reagieren Menschen anders: betroffen, erschüttert – und oft mit Abwehr.
In dieser Folge berichtet Dr. Veronika Eufinger, wie die Bevölkerung brisante Themen wahrnimmt, warum Missbrauchsskandale so schwer zugänglich sind, welche Rolle Verdrängung spielt – und was das alles für das Vertrauen in Institutionen wie die Kirche bedeutet.
Wir sprechen auch über die Auswirkungen der Aufarbeitung sexualisierter Gewalt durch die ev. Kirche, u.a. durch die ForuM-Studie und darüber, welche Erwartungen Menschen an eine glaubwürdige Aufarbeitung haben.
Unser Gast Dr. Veronika Eufinger beschäftigt sich mit dem Thema sexualisierte Gewalt, konkret mit der Rezeption und den gesellschaftlichen Auswirkungen der ForuM-Studie. Das hat die Form einer zweistufigen empirischen Analyse bestehend aus Fokusgruppen und einer repräsentativen Befragung.
Hinweis für Betroffene:
In dieser Folge geht es um das Thema sexualisierte Gewalt.
Wenn dich das Thema belastet oder du selbst betroffen bist, findest du hier vertrauliche und kostenfreie Hilfsangebote:
Hilfetelefon Sexueller Missbrauch – anonym & bundesweit erreichbar unter 0800 22 55 530 oder online unter https://www.hilfetelefon-missbrauch.de/
Nummer gegen Kummer (für Kinder und Jugendliche): 116 111
N.I.N.A. e.V. – Nationale Infoline, Netzwerk und Anlaufstelle: https://www.nina-info.de/
Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM): https://www.beauftragte-missbrauch.de/
bke-Onlineberatung für Eltern und Jugendliche: https://www.bke-beratung.de/
Zentrale Anlaufstelle.help – unabhängige Information und Beratung
Für Betroffene sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche und Diakonie, ihre Angehörigen und Mitarbeitende
https://www.anlaufstelle.help/ Zentrale Anlaufstelle .help+1
Wenn du unsicher bist, wohin du dich wenden kannst, hilft dir das Hilfetelefon dabei, den richtigen Weg zur Unterstützung zu finden.
Weiterführende Literatur / Quellen zur Folge
Jahrbuch Sozialer Protestantismus 16 (2025): Sexualisierte Gewalt. Konstellationen – Problemanzeigen – Perspektiven
Hrsg. Anika Albert, Johannes Eurich, Georg Lämmlin u.a., Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2025.
Infos & Bestellung: Evangelische Verlagsanstalt – Jahrbuch Sozialer Protestantismus eva-leipzig.de+1
Die ForuM-Studie findet ihr hier:
Forschungsverbund „ForuM – Forschung zur Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt und anderen Missbrauchsformen in der Evangelischen Kirche und Diakonie in Deutschland“ (veröffentlicht 2024).
Gesamtprojekt & Materialien: https://www.forum-studie.de/
Zur MHG-Studie der katholischen Kirche in Deutschland geht es hier: MHG Studie: Deutsche Bischofskonferenz
In dieser Folge berichtet Dr. Veronika Eufinger, wie die Bevölkerung brisante Themen wahrnimmt, warum Missbrauchsskandale so schwer zugänglich sind, welche Rolle Verdrängung spielt – und was das alles für das Vertrauen in Institutionen wie die Kirche bedeutet.
Wir sprechen auch über die Auswirkungen der Aufarbeitung sexualisierter Gewalt durch die ev. Kirche, u.a. durch die ForuM-Studie und darüber, welche Erwartungen Menschen an eine glaubwürdige Aufarbeitung haben.
Unser Gast Dr. Veronika Eufinger beschäftigt sich mit dem Thema sexualisierte Gewalt, konkret mit der Rezeption und den gesellschaftlichen Auswirkungen der ForuM-Studie. Das hat die Form einer zweistufigen empirischen Analyse bestehend aus Fokusgruppen und einer repräsentativen Befragung.
Hinweis für Betroffene:
In dieser Folge geht es um das Thema sexualisierte Gewalt.
Wenn dich das Thema belastet oder du selbst betroffen bist, findest du hier vertrauliche und kostenfreie Hilfsangebote:
Hilfetelefon Sexueller Missbrauch – anonym & bundesweit erreichbar unter 0800 22 55 530 oder online unter https://www.hilfetelefon-missbrauch.de/
Nummer gegen Kummer (für Kinder und Jugendliche): 116 111
N.I.N.A. e.V. – Nationale Infoline, Netzwerk und Anlaufstelle: https://www.nina-info.de/
Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM): https://www.beauftragte-missbrauch.de/
bke-Onlineberatung für Eltern und Jugendliche: https://www.bke-beratung.de/
Zentrale Anlaufstelle.help – unabhängige Information und Beratung
Für Betroffene sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche und Diakonie, ihre Angehörigen und Mitarbeitende
https://www.anlaufstelle.help/ Zentrale Anlaufstelle .help+1
Wenn du unsicher bist, wohin du dich wenden kannst, hilft dir das Hilfetelefon dabei, den richtigen Weg zur Unterstützung zu finden.
Weiterführende Literatur / Quellen zur Folge
Jahrbuch Sozialer Protestantismus 16 (2025): Sexualisierte Gewalt. Konstellationen – Problemanzeigen – Perspektiven
Hrsg. Anika Albert, Johannes Eurich, Georg Lämmlin u.a., Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2025.
Infos & Bestellung: Evangelische Verlagsanstalt – Jahrbuch Sozialer Protestantismus eva-leipzig.de+1
Die ForuM-Studie findet ihr hier:
Forschungsverbund „ForuM – Forschung zur Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt und anderen Missbrauchsformen in der Evangelischen Kirche und Diakonie in Deutschland“ (veröffentlicht 2024).
Gesamtprojekt & Materialien: https://www.forum-studie.de/
Zur MHG-Studie der katholischen Kirche in Deutschland geht es hier: MHG Studie: Deutsche Bischofskonferenz
26 Minuten
„Kirche, ihr seid hier? Wo Leben gefeiert wird? Damit hätten wir nun wirklich nicht gerechnet.“
Kirchliche Arbeit findet längst nicht nur in der Ortsgemeinde statt. Ob in Schulen, Krankenhäusern, Gefängnissen, auf Festivals, an Universitäten oder im Tourismus – überall gibt es spezialisierte Angebote an den Schnittstellen von Kirche und Gesellschaft.
Mit unserem Gast Philipp Elhaus, Pastor und Referent am Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD, sprechen wir über „Dienste, Werke und Einrichtungen“. Sie gelten als funktionale Dienste: nicht territorial gebunden, sondern thematisch fokussiert und auf bestimmte Lebenswelten zugeschnitten. Warum sind sie entstanden, welche Aufgaben übernehmen sie – und welches Potenzial haben sie für die Kirche der Zukunft?
Der Text zum Podcast:
Philipp Elhaus: Kirche jenseits der Ortsgemeinde. Konturen einer praktisch-theologischen Theorie der kirchlichen Dienste, Werke und Einrichtungen, in: Praktische Theologie 60 (2025), S. 231-238.
Und wer das Thema vertiefen möchte, dem empfehlen wir:
Philipp Elhaus: Kirche jenseits der Ortsgemeinde. Eine praktisch-theologische Theorie der Dienste, Werke und Einrichtungen. Praktische Theologie heute. Band 215. Stuttgart (2026).
Und dann empfehlen wir euch noch einen Sammelband zum Thema:
Philipp Elhaus / Uta Pohl-Patalong (Hg.): Fluide Formen von Kirche. Dienste, Werke und Einrichtungen in Gesellschaft und Kirche des 21. Jahrhunderts, Stuttgart 2024.
#Kirche #EvangelischeKirche #FunktionaleDienste #KirchlicheInnovation #ÖffentlicheKirche #DiensteWerkeEinrichtungen #Seelsorge #Diakonie #Studierendengemeinde #KircheImTourismus #Postparochial
Kirchliche Arbeit findet längst nicht nur in der Ortsgemeinde statt. Ob in Schulen, Krankenhäusern, Gefängnissen, auf Festivals, an Universitäten oder im Tourismus – überall gibt es spezialisierte Angebote an den Schnittstellen von Kirche und Gesellschaft.
Mit unserem Gast Philipp Elhaus, Pastor und Referent am Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD, sprechen wir über „Dienste, Werke und Einrichtungen“. Sie gelten als funktionale Dienste: nicht territorial gebunden, sondern thematisch fokussiert und auf bestimmte Lebenswelten zugeschnitten. Warum sind sie entstanden, welche Aufgaben übernehmen sie – und welches Potenzial haben sie für die Kirche der Zukunft?
Der Text zum Podcast:
Philipp Elhaus: Kirche jenseits der Ortsgemeinde. Konturen einer praktisch-theologischen Theorie der kirchlichen Dienste, Werke und Einrichtungen, in: Praktische Theologie 60 (2025), S. 231-238.
Und wer das Thema vertiefen möchte, dem empfehlen wir:
Philipp Elhaus: Kirche jenseits der Ortsgemeinde. Eine praktisch-theologische Theorie der Dienste, Werke und Einrichtungen. Praktische Theologie heute. Band 215. Stuttgart (2026).
Und dann empfehlen wir euch noch einen Sammelband zum Thema:
Philipp Elhaus / Uta Pohl-Patalong (Hg.): Fluide Formen von Kirche. Dienste, Werke und Einrichtungen in Gesellschaft und Kirche des 21. Jahrhunderts, Stuttgart 2024.
#Kirche #EvangelischeKirche #FunktionaleDienste #KirchlicheInnovation #ÖffentlicheKirche #DiensteWerkeEinrichtungen #Seelsorge #Diakonie #Studierendengemeinde #KircheImTourismus #Postparochial