Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. ArchivBegleiter ON AIR: Podcast für Ahnenforschung und Archivrecherche Podcast

Episoden

8 Minuten
Ich sitze im Auto auf dem Parkplatz vor einem brandneuen Archivgebäude. In Borna im Landkreis Leipzig ist ein gemeinsamer Archivstandort entstanden, in dem das Kreisarchiv Landkreis Leipzig und das Sächsische Wirtschaftsarchiv e.V. unter einem Dach zusammenarbeiten. Zwei Archive, die ich beide bisher noch nie persönlich für genealogische Recherchen genutzt habe. Also ist das DIE Gelegenheit für eine spontane Unterwegsfolge nach einem Archivbesuch.

In dieser Folge von ArchivBegleiter on Air nehme ich euch mit zu einer Führung durch das neue Dokumentationszentrum. Ich habe mir Magazinräume mit kilometerlangen Rollregalen angesehen und erfahren was es neben Personenstandsunterlagen und Bauakten noch Interessantes im Kreisarchiv Leipzig gibt. Ich habe mich für Euch erkundigt, was so ein neuer Archivstandort für die Familienforschung oder historische Recherche in Sachsen bedeuten kann.

Darum geht’s in dieser FolgeWie ein nagelneues Archivgebäude von innen aussieht und was es hinter den Kulissen noch zu entdecken gibt

Was ein Archiv eigentlich besonders macht und warum Archivräume ganz eigene technische Anforderungen haben

Welche Unterlagen es dort gibt und was davon für die Familienforschung interessant sein könnte und wie der Zugang dazu im neuen Kreisarchiv Leipzig geregelt ist

Warum ich mir die Zeit für so einen Besuch nehme und was ich daraus für meine Arbeit als Berufsgenealoge mitnehme

Kurz erklärt: Was ist das Dokumentationszentrum in Borna?

Das Dokumentationszentrum zur Regional- und Wirtschaftsgeschichte Sachsens in Borna (auch als Archiv-Campus Borna bezeichnet) ist ein neuer, gemeinsamer Standort des Kreisarchivs Landkreis Leipzig und des Sächsischen Wirtschaftsarchivs e.V. Der Standort wurde am 1. September 2026 eröffnet. Mitte September 2026 waren zunächst rund die Hälfte der Archivbestände aus den bisherigen Standorten umgezogen.

Weiterlesen
31 Minuten
Ortsfamilienbuch erstellen mit Heredis

Direkt nach dem Genealogentag habe ich mich mit Annegret Gräfe zu einem Gespräch getroffen. Bei der Softwarefirma Heredis ist sie die Ansprechpartnerin für Kommunikation und Marketing in den deutschsprachigen Ländern. Wir sprachen darüber, wie die Ortsfamilienbuch-Funktion in Heredis entstanden ist, wie man damit ein Buch erstellt und wie daraus ein nützliches Ortsfamilienbuch wird. Aus dem Gespräch ist eine Podcastfolge für Archivbegleiter on Air geworden.

(Werbung: In diesem Beitrag und in der zugehörigen Podcastfolge stelle ich Funktionen der kommerziellen Genealogiesoftware Heredis vor.)

Das erfährst du in dieser Folge: Warum wir heute mit einem ursprünglich französischen Genealogieprogramm ein Ortsfamilienbuch erzeugen können

Wie Heredis diese Funktion entwickelt hat

Wie ein konkretes Beispiel eines erstellten Ortsfamilienbuches aussehen kann und was alles ins Buch übernommen werden kann Welche zusätzlichen Funktionen es gibt Wo die Funktion zur Erstellung eines Ortsfamilienbuches an Grenzen stößt Eine Anekdote aus dem Elsass

Ich weiß, die Erklärung einer Programmfunktion in einem Podcast zu hören, anstatt diese zu sehen, klingt etwas unpraktisch. Doch bedenke: Fußballspiele wurden und werden auch im Radio übertragen. Richtig?

Zum Ausprobieren: Kostenlose Demoversion, womit du die Genealogiesoftware und die Ortsfamilienbuchfunktion gratis testen kannst.

Hier kannst du die ganze Podcastfolge hören:

Ortsfamilienbücher als Publikationsform

Ein Ortsfamilienbuch (früher auch Ortssippenbuch genannt) verzeichnet die Einwohner und Familien eines Ortes, geordnet nach Familiengruppen.  Es wird meist aus Kirchenbüchern und ergänzenden Quellen zusammengestellt. Für den Bereich Sachsen gibt es leider bisher nicht viele Bücher. Aber wenn eines existiert, hat es mir bisher immer die genealogische Recherchen erleichtert und geholfen Überlieferungslücken zu überbrücken. 

Weiterlesen
23 Minuten
Der 76. Deutsche Genealogentag in Göttingen im Rückblick: Eindrücke und Verbesserungsideen

Der 76. Deutsche Genealogentag fand vom 25. bis 27. September 2026 in Göttingen statt. Barbara Schmidt und Lars Thiele ziehen Bilanz: viele gute Gespräche, ein sehr breites Vortragsprogramm, aber wenig Laufkundschaft und kaum sichtbare Werbung vor Ort. Dieser Beitrag sammelt deine Ideen für den Genealogentag 2027 in Oldenburg.

Direkt nach dem Genealogentag 2026 in Göttingen habe ich mich mit Barbara Schmidt auf eine Bank auf dem Universitäts-Campus gesetzt. Unter Ahornbäumen im Sonnenlicht haben wir am Sonntagnachmittag das Wochenende ausgewertet. Es ist ein ruhiger Wochentalk geworden. Wir wollten festhalten, was hängen geblieben ist. Das fiel uns schwerer als gedacht, denn wir waren beide hin- und hergerissen: viele schöne Begegnungen, aber das Gefühl, dass mehr möglich gewesen wäre.

Barbara ist vielen bekannt als Bloggerin von Die Welten verbinden und als Mit-Organisatorin der Genealogica.

Jetzt die Folge anhören:

Themen aus dem GesprächRund zehn spontane, ungescriptete Interviews auf dem Deutschen Genealogentag für Instagram und Facebook

die Location des Genealogentages in Göttingen: mitten in der Stadt, Altstadt und Bahnhof zu Fuß erreichbar, aber kaum sichtbar

Familientreffen statt Publikumsmagnet: Warum kaum Laufkundschaft kam und die Gespräche meist unter Ausstellern und Stammgästen stattfanden

Was fehlt, seit große Anbieter wie Ancestry und MyHeritage nicht mehr vor Ort sind

Ein Vortragsprogramm mit großer thematischer Breite, von KI und Handschriftenerkennung über Regionalgeschichte und Migration bis zu Familiennamen, Wappenrecht und Vereinsarbeit

Warum der Genealogentag nicht jedes Jahr neu erfunden werden sollte und was besser gemacht werden könnte

Ideen für den nächsten Genealogentag in Oldenburg 2027: Werbung in der lokalen Presse, Informationstafeln, offene Kommunikation („Hier darf jeder rein") und Aussteller, die nach draußen gehen

Weiterlesen
31 Minuten
Warum historische Zeitungen für die Familienforschung so wertvoll sind

In dieser Folge des genealogischen Wochentalks sprechen Barbara und Lars über historische Zeitungen als Quelle für genealogische oder allgemein historische Forschung.

Wer in der Familienforschung vor allem an Kirchenbücher, Standesamtsunterlagen oder Akten denkt, übersieht leicht eine Quelle, die oft überraschend viel zusätzlich sichtbar machen kann: historische Zeitungen. 

Sie liefern nicht nur Namen, Daten und Ereignisse, sondern oft auch das, was zwischen den Zeilen einer Familiengeschichte fehlt. Wir können öffentliche Spuren, soziale Zusammenhänge, Unglücksfälle, Geschäftsaktivitäten, Vereinsleben oder Hinweise auf den Alltag einer bestimmten Zeit finden.

Barbara berichtet von einem konkreten Fund in einer amerikanischen Lokalzeitung, durch den sich ein lange überliefertes Familiengerücht zum Tod eines Verwandten in den USA genauer einordnen ließ. Lars schildert, wie sich mit Hilfe von Zeitungsportalen auch Hinweise zu Vereinen, Vorsitzenden und Versammlungen finden lassen, wenn klassische Archivquellen lückenhaft sind.

Deutlich wird dabei auch: Zeitungsrecherche war lange mühsam. Mikrofilme, Lesegeräte, viel Handarbeit und oft ein hoher Zeitaufwand. Durch Digitalisierung, Volltextsuche und bessere Texterkennung hat sich das inzwischen deutlich verändert. Trotzdem bleibt es wichtig, nicht nur Trefferlisten anzuklicken, sondern immer auch die ganze Seite und den historischen Kontext mitzulesen.

Historische Zeitungen sind damit nicht nur Ergänzung, sondern oft ein echter Schlüssel, um Menschen, Orte und Ereignisse in der Erinnerung lebendiger werden zu lassen.

Themen aus dem Gespräch

Warum historische Zeitungen in der Familienforschung oft unterschätzt werden

Welche Informationen Zeitungen zusätzlich zu Kirchenbüchern und Akten liefern können

Öffentliche Spuren zu unseren Vorfahren: Unfälle, Gerichtsfälle, Sterbeanzeigen, Geschäftsübernahmen, Vereinsnachrichten, regionale Ereignisse

Warum besonders lokale und regionale Zeitungen wertvoll sein könnenZeitungsrecherche auf Mikrofilm: mühsam und dennoch aufschlussreich

Digitale Zeitungsportale und Volltextsuche: was heute einfacher geworden ist

Weiterlesen
17 Minuten
Wenn du noch nie in einem Archiv warst, hast du vielleicht ein bestimmtes Bild im Kopf: dunkle Räume, Staub, schwere Tische und vergilbte Akten. Die Realität sieht heute meist anders aus. Archive sind in der Regel moderne Einrichtungen mit Lesesaal, Magazin, klaren Regeln und festen Abläufen.

In dieser Podcastfolge spreche ich darüber, was man in Archiven eigentlich finden kann, wie unterschiedlich Archive aufgebaut sind und warum eine gute Vorbereitung für den Archivbesuch entscheidend ist. Anlass für diese Folge ist der Tag der Archive, ein bundesweiter Aktionstag, bei dem viele Archive ihre Türen öffnen und Einblicke in ihre Arbeit geben.

Hör dir die Podcastfolge einfach hier an

In dieser Episode von Archivbegleiter On Air erfährst du:

was man in Archiven finden kann

warum es verschiedene Archive gibt

was ich in meinen letzten Recherchen in Stadtarchiv, Kirchenarchiv und Hauptstaatsarchiv gesucht habe

warum gut Vorbereitung für einen Archivbesuch entscheidend ist

worauf du bei Aktenbestellung und Bestellzeiten achten solltestWas man in Archiven finden kann

Viele verbinden Archive zuerst mit alten Akten, Kirchenbüchern oder vergilbten Dokumenten. Das ist nicht falsch, aber nur ein Teil dessen, was dort tatsächlich zu finden ist.

Je nach Archivart unterscheiden sich die Bestände deutlich. Es gibt zum Beispiel:

Stadtarchive

Kirchenarchive

Staatsarchive

Landesarchive

Spezialarchive

Jedes Archiv bewahrt andere Arten von Unterlagen auf. Deshalb hängt die Suche immer stark davon ab, was genau gesucht wird und welches Archiv dafür zuständig ist.

Eine Übersicht zu den verschiedenen Arten von Archiven bietet das Archivportal-D (Link zum Portal).

Beispiele aus meiner praktischen ArchivforschungPersonenstandsunterlagen im Stadtarchiv Meißen

In Meißen habe ich nach Standesamtsunterlagen gesucht, also nach Geburtsregistern, Heiratsregistern und Sterberegistern. Solche Quellen sind für die Personen- und Familiengeschichtsforschung besonders wichtig.

Weiterlesen
In Podcasts werben
Schalte jetzt Werbung in Podcasts.

Über diesen Podcast

ArchivBegleiter ON AIR. Der Podcast für Ahnenforschung und Archivrecherche. Hier gibt es praktische Tipps für die genealogische Forschung in Archiven, Online-Portalen und Datenbanken sowie Gespräche mit Gästen aus der Genealogie-Szene.
Podcast melden

„ArchivBegleiter ON AIR: Podcast für Ahnenforschung und Archivrecherche“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz