„Backstage“ – der Polit-Podcast von „Heute“ Archiv
59 Episoden
19 Minuten
Die FPÖ hat sich bei der Wien-Wahl im April zwar verdreifacht und ist nun zweitstärkste Kraft in der Stadt – in eine Koalition haben es die Blauen von Parteichef Dominik Nepp (43) dennoch wieder nicht geschafft. Sind die Blauen zu radikal? U.a. diese Frage beantwortet Nepp im "Backstage"-Podcast mit "Heute".
Bekommt er als nicht-amtsführender Stadtrat Steuergeld fürs Nichtstun? "Nein", sagt Nepp. "Mein Ressort ist das größte – nämlich diese gesamte rote Misswirtschaft zu kontrollieren. Fälle wie 4.600 Euro Mindestsicherung haben wir aufgedeckt. Man sieht, dass Kontrolle in Wien sehr wichtig ist. Diese Aufgabe nehmen wir ernst."
Auf 10 Jahre "Wir schaffen das" blickt er zornig zurück: "Wir Freiheitliche waren nie am Westbahnhof, im Gegenteil: Wir haben das bekrittelt, wurden dafür kritisiert und haben leider recht behalten. Versprochen wurden Wissenschafter der Raketen, es kamen aber Wissenschafter der Macheten. Ganz Wien ist leider zum Brennpunkt geworden."
Bekommt er als nicht-amtsführender Stadtrat Steuergeld fürs Nichtstun? "Nein", sagt Nepp. "Mein Ressort ist das größte – nämlich diese gesamte rote Misswirtschaft zu kontrollieren. Fälle wie 4.600 Euro Mindestsicherung haben wir aufgedeckt. Man sieht, dass Kontrolle in Wien sehr wichtig ist. Diese Aufgabe nehmen wir ernst."
Auf 10 Jahre "Wir schaffen das" blickt er zornig zurück: "Wir Freiheitliche waren nie am Westbahnhof, im Gegenteil: Wir haben das bekrittelt, wurden dafür kritisiert und haben leider recht behalten. Versprochen wurden Wissenschafter der Raketen, es kamen aber Wissenschafter der Macheten. Ganz Wien ist leider zum Brennpunkt geworden."
38 Minuten
Die Herbstlohnrunde startet am 22. September – und könnte heißer nicht sein. GPA-Vorsitzende Barbara Teiber macht klar, dass sie keine Zurufe über Nulllohnrunden hören will – die Beschäftigten hätten mit der Teuerung zu kämpfen und es gehe auch nicht allen Branchen schlecht. Zudem nimmt sie Stellung zur Situation am Arbeitsmarkt (Jobsuchende über 50 hätten es schwer), zur Teilzeit-Debatte, dem angekündigten Jobabbau bei der OMV sowie den von der Regierung beschlossenen Einschnitten bei den Pensionserhöhungen. Und sie sagt, dass ein größerer Beitrag der "breiten Schultern" die Stimmung gegenüber der Sparpolitik der Regierung verbessern würde.
30 Minuten
"Heute Backstage SPEZIAL" – Folge zwei mit den Insights der Woche. Dieses Mal Thema:
Herbert Kickl katapultiert sich in neuem Polit-Barometer auf Platz 1. SP-Finanzminister Markus Marterbauer überrascht. Vizekanzler Andreas Babler ist nun unbeliebtester Politiker des Landes.
Was ist von der brisanten neuen "Krone"-Umfrage zu halten, der zufolge die Regierung schon die Mehrheit in der Bevölkerung verloren hat?
Sozialhilfe neu und Wohnpaket im Ministerrat
Wird der Umgangston in der Dreier-Koalition rauer?
Die Millionen-Ausgaben der Regierung: Muss Außenministerin Beate Meinl-Reisinger in der Business-Class sitzen?
Abschied von SP-Granden Peter Kaiser und Klubtagung bei den Roten
Herbert Kickl katapultiert sich in neuem Polit-Barometer auf Platz 1. SP-Finanzminister Markus Marterbauer überrascht. Vizekanzler Andreas Babler ist nun unbeliebtester Politiker des Landes.
Was ist von der brisanten neuen "Krone"-Umfrage zu halten, der zufolge die Regierung schon die Mehrheit in der Bevölkerung verloren hat?
Sozialhilfe neu und Wohnpaket im Ministerrat
Wird der Umgangston in der Dreier-Koalition rauer?
Die Millionen-Ausgaben der Regierung: Muss Außenministerin Beate Meinl-Reisinger in der Business-Class sitzen?
Abschied von SP-Granden Peter Kaiser und Klubtagung bei den Roten
26 Minuten
Am Samstag, 20. September 2025, gibt Kärntens Langzeit-Landeshauptmann Peter Kaiser den Vorsitz der SPÖ-Kärnten an Landesrat Daniel Fellner ab. Im "Heute"-Podcast spricht der 66-jährige Familienvater über den Abschied auf Raten, einen emotionalen Moment als frischgebackener Landeschef und den Zustand der Bundes-SPÖ.
Er habe den Eindruck, dass bei seiner Partei "nur die Achillesferse im Bild ist. Konkret: Es wird nur auf das geschaut, was nicht passt – und nicht, wie wichtig es ist, dass die SPÖ in der Regierung ist". Dabei verweist Kaiser etwa auf die getroffene Regelung bei den Pensionen.
Auch in seinem Bundesland muss gespart werden. So werde es bis 2030 in den Kärntner Landesspitälern etwa zu einer Bettenreduzierung im "niedrigen dreistelligen Bereich" kommen. Die Standorte der Spitäler seien im Gegenzug abgesichert, betont der SP-Grande.
Er habe den Eindruck, dass bei seiner Partei "nur die Achillesferse im Bild ist. Konkret: Es wird nur auf das geschaut, was nicht passt – und nicht, wie wichtig es ist, dass die SPÖ in der Regierung ist". Dabei verweist Kaiser etwa auf die getroffene Regelung bei den Pensionen.
Auch in seinem Bundesland muss gespart werden. So werde es bis 2030 in den Kärntner Landesspitälern etwa zu einer Bettenreduzierung im "niedrigen dreistelligen Bereich" kommen. Die Standorte der Spitäler seien im Gegenzug abgesichert, betont der SP-Grande.
27 Minuten
Sie ist eine der mächtigsten Sozialdemokratinnen des Landes, der Gewerkschaft richtet sie vor den anstehenden Lohnverhandlungen dennoch keine Zielsetzung aus: "Sie hat noch jede Verhandlung bravourös gemeistert", sagt Arbeiterkammer-Präsidentin Renate Anderl.
Einen Vorstoß gibt's dafür beim Thema Lohntransparenz – die AK-Chefin fordert Offenlegung der Gehälter in den Betrieben und kontert die Kritik der Freiheitlichen an der Pflichtmitgliedschaft in der Kammer. "Wir haben voriges Jahr 824 Millionen an barem Geld für unsere Mitglieder zurückgeholt", liefert die mächtige Sozialdemokratin eine Leistungsschau ab.
Einen Vorstoß gibt's dafür beim Thema Lohntransparenz – die AK-Chefin fordert Offenlegung der Gehälter in den Betrieben und kontert die Kritik der Freiheitlichen an der Pflichtmitgliedschaft in der Kammer. "Wir haben voriges Jahr 824 Millionen an barem Geld für unsere Mitglieder zurückgeholt", liefert die mächtige Sozialdemokratin eine Leistungsschau ab.
26 Minuten
Nach der Pressekonferenz der Bundesregierung schäumt der steirische Sozial-Landesrat Hannes Amesbauer (FP) im "Heute Backstage"-Podcast. Viele inhaltliche Fragen und Details "bleiben im Dunkeln", das Modell von Ministerin Schumann, Plakolm und Co. müsse zudem noch durch den verfassungsrechtlichen Dienst, ein Entwurf soll es frühestens im kommenden Jahr vorliegen.
"Normalerweise sollte man sich das vorher ansehen, bevor man etwas groß verkündet, ob das verfassungskonform ist", wettert Amesbauer. Eine Einladung zum Gespräch in der kommenden Woche bei Sozialministerin Schumann wolle er dennoch wahrnehmen – vielleicht könne der Bund ja aus der Steiermark etwas Konstruktives mitnehmen.
"Was jetzt auf Bundesebene präsentiert wurde, ist aus meiner Sicht eine Nebelgranate", kritisiert der FP-Landesrat jedoch und ist sauer, dass die Länder vorab nicht eingebunden gewesen seien.
"Normalerweise sollte man sich das vorher ansehen, bevor man etwas groß verkündet, ob das verfassungskonform ist", wettert Amesbauer. Eine Einladung zum Gespräch in der kommenden Woche bei Sozialministerin Schumann wolle er dennoch wahrnehmen – vielleicht könne der Bund ja aus der Steiermark etwas Konstruktives mitnehmen.
"Was jetzt auf Bundesebene präsentiert wurde, ist aus meiner Sicht eine Nebelgranate", kritisiert der FP-Landesrat jedoch und ist sauer, dass die Länder vorab nicht eingebunden gewesen seien.
23 Minuten
Sie kommt mit der Bim zum "Heute"-Podcast, trägt eine mintfarbene Bluse, darüber einen taubengrauen Blazer. Die Arbeit der Dreier-Koalition ist ihr jedoch gar nicht grün: Leonore Gewessler (48) prangert im Gespräch die bloße Ankündigungspolitik der Regierung an ("Macht das Leben der Menschen in diesem Land nicht besser") und kritisiert den "Kulturkampf beim Klima".
"Wir haben weiterhin eine sehr hohe Teuerung, ein unsoziales Sparpaket und einen Anti-Klima-Feldzug. Nichts davon macht das Leben der Menschen in diesem Land besser. Wir werden daher nicht lockerlassen", kündigt sie an. Die SPÖ hätte die Bevölkerung beim Thema günstige Öffis im Stich gelassen: "Wir Grüne werden weiter für günstige Öffis kämpfen."
Zu ihrem Kollegen in den Oppositionsreihen, Herbert Kickl, hat sie eine klare Meinung: "Uns trennen Welten. Die FPÖ steht für eine Oppositionspolitik, die immer alles kurz und klein schlagen will. Herbert Kickl nennt Viktor Orbán als Vorbild und ich habe den Eindruck, er hätte gerne, dass Moskau die österreichische Bundeshauptstadt ist und nicht Wien."
"Wir haben weiterhin eine sehr hohe Teuerung, ein unsoziales Sparpaket und einen Anti-Klima-Feldzug. Nichts davon macht das Leben der Menschen in diesem Land besser. Wir werden daher nicht lockerlassen", kündigt sie an. Die SPÖ hätte die Bevölkerung beim Thema günstige Öffis im Stich gelassen: "Wir Grüne werden weiter für günstige Öffis kämpfen."
Zu ihrem Kollegen in den Oppositionsreihen, Herbert Kickl, hat sie eine klare Meinung: "Uns trennen Welten. Die FPÖ steht für eine Oppositionspolitik, die immer alles kurz und klein schlagen will. Herbert Kickl nennt Viktor Orbán als Vorbild und ich habe den Eindruck, er hätte gerne, dass Moskau die österreichische Bundeshauptstadt ist und nicht Wien."
27 Minuten
SP-Staatssekretär Jörg Leichtfried erläutert die Eckpunkte des verschärften Waffengesetzes, das die Regierung jetzt auf den Weg gebracht hat. Und er skizziert wachsende Bedrohungen aus dem Internet – zunehmend würden Jugendliche über Social Media radikalisiert: "Unsere Kinderzimmer sind nicht mehr sicher", warnt er. Die Regierung will deshalb eine gesetzliche Altersgrenze für TikTok & Co einführen, 15 Jahre kristallisieren sich als Limit heraus. Auf EU-Ebene laufen ebenfalls Bestrebungen eines Mindestalters für Social Media. Am besten wäre möglichst rasch eine EU-weite Regelung, sagt Leichtfried – aber Österreich müsse sich vorbereiten, das national einzuführen, falls Brüssel zu lange brauche.
24 Minuten
Teuerung und Inflation machen auch vor der Stadt Wien nicht Halt. Noch heuer sollen 500 Millionen Euro eingespart werden, in allen Bereichen wird finanziell gekürzt – so auch im Kulturbereich, erklärt Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler im Podcast.
"Ich möchte vorausschicken, dass diese Einsparungsnotwendigkeiten auch Folge einer mangelnden Inflationsbekämpfung sind, die die letzte Regierung verabsäumt hat. Wir müssen das jetzt alle ausbaden", so Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler. Es soll aber nicht einfach gekürzt, sondern intelligent umstrukturiert werden. "Wir müssen Synergien und passgenaue Lösungen finden", so Kaup-Hasler. Sie will auf Dialog mit den Kulturschaffenden setzen.
Außerdem: Wo Kürzungen geplant sind, wie der Stand der Dinge mit einer neuen Abgabe – dem "Kultureuro" – sind und wie es mit dem Gratis-Eintritt ins Wien Museum aussieht.
"Ich möchte vorausschicken, dass diese Einsparungsnotwendigkeiten auch Folge einer mangelnden Inflationsbekämpfung sind, die die letzte Regierung verabsäumt hat. Wir müssen das jetzt alle ausbaden", so Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler. Es soll aber nicht einfach gekürzt, sondern intelligent umstrukturiert werden. "Wir müssen Synergien und passgenaue Lösungen finden", so Kaup-Hasler. Sie will auf Dialog mit den Kulturschaffenden setzen.
Außerdem: Wo Kürzungen geplant sind, wie der Stand der Dinge mit einer neuen Abgabe – dem "Kultureuro" – sind und wie es mit dem Gratis-Eintritt ins Wien Museum aussieht.
21 Minuten
Sachleistungskarte, Meldepflicht für Asylwerber, Coronafonds – bloß blaue Symbolpolitik? Niederösterreichs Neo-Landesrat Martin Antauer spricht mit "Heute Backstage" über das freiheitliche Prestigeprojekt, die Sachleistungskarte für Asylwerber. Außerdem kontert er die Kritik, die neu eingeführte Meldepflicht sei eine Alibi-Maßnahme: "Nein, dagegen verwehre ich mich. Die bisherigen Kontrollen durch den Bund waren nur stichprobenartig. Hier geht es um Steuergeld, das in Form einer Grundversorgung ausbezahlt wird."
Antauer spricht Fälle von Zugewanderten an, die durch die Kontrollen geschlüpft wären ("Mein Mann ist einkaufen"), in der Zeit aber Urlaub in ihren Heimatländern gemacht hätten. Das will der Freiheitliche verhindern: "Wir können die Grundversorgung nicht an Menschen auszahlen, die gar nicht in Österreich leben oder auf Urlaub in ihre Heimat gefahren sind. Das ist grotesk – Menschen fahren dorthin auf Urlaub, von wo sie geflüchtet sind. Wer sich nicht meldet, fliegt aus der Grundversorgung."
Außerdem: Was Antauer über die Rechnungshofkritik am Corona-Wiedergutmachungsfonds sagt und wie er die Spitäler in seinem Heimatbundesland zukunftsfit aufstellen möchte.
Antauer spricht Fälle von Zugewanderten an, die durch die Kontrollen geschlüpft wären ("Mein Mann ist einkaufen"), in der Zeit aber Urlaub in ihren Heimatländern gemacht hätten. Das will der Freiheitliche verhindern: "Wir können die Grundversorgung nicht an Menschen auszahlen, die gar nicht in Österreich leben oder auf Urlaub in ihre Heimat gefahren sind. Das ist grotesk – Menschen fahren dorthin auf Urlaub, von wo sie geflüchtet sind. Wer sich nicht meldet, fliegt aus der Grundversorgung."
Außerdem: Was Antauer über die Rechnungshofkritik am Corona-Wiedergutmachungsfonds sagt und wie er die Spitäler in seinem Heimatbundesland zukunftsfit aufstellen möchte.
36 Minuten
Dicke Luft diese Woche in der Regierung: SP-Sozialministerin Korinna Schumann schaffte den Startschuss für die Sozialhilfe neu doch nicht. In der Ampel-Koalition hängt der Haussegen gehörig schief. "Heute Backstage" – die Insights der Woche beleuchten die Hintergründe des Zoffs in der Koordinierungssitzung, der letztlich auch zur Absage der Doorsteps vor dem Ministerrat führten.
Die innenpolitischen Themen der Woche:
So lief der Fight um die „Sozialhilfe neu“ im Ministerrat
Der skurrile SPÖ-Vorstoß um ein Integrationsprogramm (!) für Österreicher
Teuerung für Österreicher nun wichtiger als die Teuerung – kann die SPÖ das für sich nützen?
Das Feilschen um die Pensionen: Soll man wieder bei den Senioren sparen, wie es sich Neos wünschen?
Herbert Kickl und Leonore Gewessler: Die Performance der Oppositionschefs – setzen sie auf Brückenbauen oder Fundamental-Opposition?
Die innenpolitischen Themen der Woche:
So lief der Fight um die „Sozialhilfe neu“ im Ministerrat
Der skurrile SPÖ-Vorstoß um ein Integrationsprogramm (!) für Österreicher
Teuerung für Österreicher nun wichtiger als die Teuerung – kann die SPÖ das für sich nützen?
Das Feilschen um die Pensionen: Soll man wieder bei den Senioren sparen, wie es sich Neos wünschen?
Herbert Kickl und Leonore Gewessler: Die Performance der Oppositionschefs – setzen sie auf Brückenbauen oder Fundamental-Opposition?
20 Minuten
Wiens Stadtrat für Klima, Umwelt, Demokratie, Personal und Bäder sieht sich selbst "Ressortleiter für Lebensqualität". Im "Heute Backstage"-Podcast ging es etwa um die 500 Millionen Euro, die Wien einsparen muss. Czernohorszky will nun Bauvorhaben "strecken". Alle Investitionen für das erklärte Klimaziel der Stadt "Raus aus Gas" bleiben – da es sich am Ende für "jeden einzelnen lohnt." Wien solle sogar "Stadt der Kreislaufwirtschaft" werden.
Czernohorszky bezeichnet sich selbst als "leidenschaftlichen Mülltrenner", verriet: Er schleppt Dosen und Flaschen aus dem dritten Stock ohne Lift zum Supermarkt und steckt das Leergut persönlich in die Pfandmaschine. Den auf EU-Ebene angedachten Pfand auf Akkus "halte ich für sinnvoll".
Czernohorszky bezeichnet sich selbst als "leidenschaftlichen Mülltrenner", verriet: Er schleppt Dosen und Flaschen aus dem dritten Stock ohne Lift zum Supermarkt und steckt das Leergut persönlich in die Pfandmaschine. Den auf EU-Ebene angedachten Pfand auf Akkus "halte ich für sinnvoll".
18 Minuten
Lehrermangel, Schülerinnen und Schüler mit unzureichenden Deutschkenntnissen und die Mindestsicherung als "soziale Hängematte": Im "Heute"-Interview spricht Harald Zierfuß, Klubobmann und Bildungssprecher der Wiener Volkspartei, die großen Probleme in der Stadt an. "Es gibt extrem viele Missstände", sagt er.
Hunderte Lehrer fehlen in Wien – selbst kurz vor Schulstart gibt es noch nicht an allen Standorten ausreichend Personal. Im vergangenen Jahr habe man festgestellt, dass in manchen Wochen bis zu 150 Lehrer kündigen. Das liege vor allem an den Arbeitsbedingungen, so Zierfuß.
"Auf der einen Seite müssen wir dafür sorgen, dass Lehrerinnen und Lehrer die Unterstützung bekommen, die sie brauchen. Da geht es auch um die Bildungsdirektion. Diese Behörde ist in Wien so chaotisch aufgestellt, dass nicht einmal jemand abhebt, wenn Lehrerinnen und Lehrer anrufen, dass Dienstverträge nicht abgeschlossen werden und, dass monatelang falsche Gehälter ausgezahlt werden." Außerdem brauche es bessere Arbeitsbedingungen in den Schulen: "Ein großes Thema sind die enorm großen Klassengruppen und auch der Umstand, dass mittlerweile die Hälfte der Schulanfänger nicht einmal mehr Deutsch kann."
Hunderte Lehrer fehlen in Wien – selbst kurz vor Schulstart gibt es noch nicht an allen Standorten ausreichend Personal. Im vergangenen Jahr habe man festgestellt, dass in manchen Wochen bis zu 150 Lehrer kündigen. Das liege vor allem an den Arbeitsbedingungen, so Zierfuß.
"Auf der einen Seite müssen wir dafür sorgen, dass Lehrerinnen und Lehrer die Unterstützung bekommen, die sie brauchen. Da geht es auch um die Bildungsdirektion. Diese Behörde ist in Wien so chaotisch aufgestellt, dass nicht einmal jemand abhebt, wenn Lehrerinnen und Lehrer anrufen, dass Dienstverträge nicht abgeschlossen werden und, dass monatelang falsche Gehälter ausgezahlt werden." Außerdem brauche es bessere Arbeitsbedingungen in den Schulen: "Ein großes Thema sind die enorm großen Klassengruppen und auch der Umstand, dass mittlerweile die Hälfte der Schulanfänger nicht einmal mehr Deutsch kann."
30 Minuten
Im "Heute Backstage"-Podcast spricht Wiens Sozial- und Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) heiße Eisen an. Der rote Grande warnt, dass Österreich in Sachen Preissteigerungen am schlechtesten in Europa da stehe.
"Wir sind das Land, das am längsten in der Rezession verbleibt. Wir sind das Land mit den höchsten Preissteigerungen." Deshalb brauche es staatliche Eingriffe bei Mieten, Energie und Lebensmittel in Supermärkten: "Heute, morgen, übermorgen müssen die Leute trotzdem Miete zahlen, Heizkosten zahlen, Lebensmittel kaufen."
Ein Dauerthema ist die Mindestsicherung in Wien. "Von mir aus können wir die morgen abschaffen, wenn es gelingt, bessere Mechanismen zur Armutsbekämpfung zu etablieren. Sozialhilfe sei "nur ein Auffangbecken von all den Maßnahmen, die getroffen werden könnten, aber nicht stattfinden".
"Wir sind das Land, das am längsten in der Rezession verbleibt. Wir sind das Land mit den höchsten Preissteigerungen." Deshalb brauche es staatliche Eingriffe bei Mieten, Energie und Lebensmittel in Supermärkten: "Heute, morgen, übermorgen müssen die Leute trotzdem Miete zahlen, Heizkosten zahlen, Lebensmittel kaufen."
Ein Dauerthema ist die Mindestsicherung in Wien. "Von mir aus können wir die morgen abschaffen, wenn es gelingt, bessere Mechanismen zur Armutsbekämpfung zu etablieren. Sozialhilfe sei "nur ein Auffangbecken von all den Maßnahmen, die getroffen werden könnten, aber nicht stattfinden".
22 Minuten
Im "Heute Backstage"-Podcast verteidigt Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) die umstrittenen Abschiebungen nach Syrien und kündigt weitere Maßnahmen gegen Kriminalität an. Der verschollene Syrer sei "daheim in Syrien, wo er hingehört", ist Karner sicher. Der Ressortchef in der Herrengasse verteidigt die umstrittene Rückführung nach Damaskus als "völlig rechtskonform".
Beim Thema Sozialleistungs-Betrug zeigt sich Karner knallhart: "Wir erwischen sie – wir erwischen praktisch alle", so die Warnung des Innenministers an AMS-Trickser aller Art. Geschulte Finanzbeamte wüssten vom Flughafenausgang ganz genau, "wen sie kontrollieren müssen." Behördenübergreifend gehe man so gegen jene vor, "die das System ausnützen".
Beim Thema Sozialleistungs-Betrug zeigt sich Karner knallhart: "Wir erwischen sie – wir erwischen praktisch alle", so die Warnung des Innenministers an AMS-Trickser aller Art. Geschulte Finanzbeamte wüssten vom Flughafenausgang ganz genau, "wen sie kontrollieren müssen." Behördenübergreifend gehe man so gegen jene vor, "die das System ausnützen".