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Martin Kerscher 43 Episoden Neueste vor 3 Wochen

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24 Minuten
TINA steht für "There Is No Alternative". Das steht für: Zu Aktien gibt es keine Alternative. Aber rund fünf Prozent Rendite bei lang laufenden US-Staatsanleihen treffen auf eine Gewinnrendite von etwa 3,8 Prozent im S&P 500. Sind Anleihen damit wieder die attraktivere Wahl – oder unterschätzen Anleger Inflation, Kursverluste und Währungsrisiken?

Im Finance Fight Club diskutieren Stefan Riße von Acatis Investment und Volker Schilling von Greiff capital management über die neue Konkurrenz zwischen Aktien und Anleihen. Sie streiten darüber, wie aussagekräftig der Vergleich von festem Nominalzins und dynamischen Unternehmensgewinnen ist, welchen Einfluss die US-Staatsverschuldung hat und was von einem hohen Kupon real übrig bleibt.

Ein pointierter Schlagabtausch über Risikoprämien, Aktienbewertungen und die Frage, welche Rendite Anleger für welches Risiko und welchen Anlagehorizont erhalten.
10 Minuten
Ölpreissprünge, hartnäckige Inflation und milliardenschwere KI-Investitionen prägen die Finanzmärkte. Doch welches dieser Risiken wird von Anlegern derzeit am stärksten unterschätzt?

Dr. Martin Lück, Geschäftsführer von MacroMonkey und Chefanlagestratege bei Franklin Templeton, erklärt, warum politische Unsicherheit den Ölpreis bewegt, vor welchem Dilemma die US-Notenbank steht und wann die hohen Investitionen in künstliche Intelligenz zur Belastung für Big Tech werden könnten. Außerdem spricht er über auffällige Marktbewegungen im Umfeld von Äußerungen Donald Trumps und die Grenzen der dazu vorliegenden Indizien.

Zum Abschluss geht es um die Konsequenzen für ausgewogene Portfolios: Welche Risiken bergen Anleihen bei weiter steigenden Renditen? Wo finden Anleger noch moderat bewertete Aktienmärkte? Und welche Rolle können Rohstoffe in einem Umfeld zunehmender Knappheiten spielen?
12 Minuten
Hochzinsanleihen versprechen aktuell Renditen von rund fünf bis sechs Prozent – und könnten damit für Anleger eine Alternative zu Aktien sein. Im Gespräch erklärt Fondsmanager Norbert Schmidt, warum sich der europäische High-Yield-Markt trotz höherer Ausfallrisiken langfristig robust entwickelt hat und weshalb Anleihen gegenüber Aktien einen wichtigen Vorteil haben: Fremdkapital wird im Krisenfall vorrangig bedient.

Außerdem geht es um die Frage, woran Anleger die Kreditqualität eines Unternehmens erkennen, wie viel von der Rendite nach Kosten und möglichen Ausfällen übrig bleibt und ob sich ein ETF oder ein aktiv gemanagter Fonds besser eignet. Ein weiterer Schwerpunkt sind die milliardenschweren KI-Investitionen der Technologiekonzerne. Sind die dafür aufgenommenen Schulden ein Zeichen finanzieller Stärke – oder finanziert der Kapitalmarkt zu viel Zukunftsfantasie? Norbert Schmidt ordnet zudem die Kursverluste bei Chipaktien ein und erklärt, warum er High Yields für eine interessante Möglichkeit hält, aktienähnliche Renditen mit geringeren Kursschwankungen zu verbinden.
27 Minuten
Gern — hier ist eine podcasttaugliche Zusammenfassung:

Günstige E-Autos, Batterien, Solarmodule und Konsumgüter aus China setzen Europas Industrie massiv unter Druck. Im Finance Fight Club diskutieren Stefan Riße von Acatis Investment und Volker Schilling von Greiff Capital Management, ob Europa sich mit Zöllen und Handelsbarrieren schützen muss — oder ob genau das die eigene Wettbewerbsfähigkeit weiter schwächt.

Während Risse vor einem „China-Schock 2.0“ warnt und gezielte Schutzmaßnahmen für notwendig hält, setzt Schilling stärker auf Reformen, Innovation und einen wettbewerbsfähigeren europäischen Standort. Im Mittelpunkt stehen die Abhängigkeit von China, unfaire Subventionen, hohe Energiepreise, die Krise der Autoindustrie und die Frage, ob Europa noch rechtzeitig eine kluge Antwort auf Chinas wirtschaftliche Stärke findet.
10 Minuten
Die USA gelten für viele Anleger seit Jahrzehnten als verlässlicher Anker im Depot. Doch politische Unsicherheit, hohe Staatsschulden, ein schwächerer Dollar und die starke Abhängigkeit von wenigen großen Technologiekonzernen werfen neue Fragen auf.

Im Gespräch erklärt Dr. Martin Lück, Chefanlagestratege bei Franklin Templeton und Geschäftsführer von Macro Monkey, warum die Vereinigten Staaten zwar weiterhin eine enorme wirtschaftliche Kraft besitzen, Anleger die Risiken aber nicht ausblenden sollten. Besonders die Konzentration auf KI, Rechenzentren und die großen Tech-Werte macht den US-Markt anfälliger, als es auf den ersten Blick scheint.

Auch der MSCI World wird kritisch beleuchtet: Wer weltweit investiert, ist oft stärker in den USA und in US-Tech engagiert, als ihm bewusst ist. Lück spricht darüber, warum Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und verlässliche Institutionen langfristig auch für Kapitalmärkte wichtig sind, weshalb Schwellenländer und Asien als Ergänzung interessanter werden könnten und welche Rolle US-Staatsanleihen in einem Umfeld steigender Schulden und Währungsrisiken noch spielen.

Ein Gespräch über Amerika, KI, Klumpenrisiken im Depot — und die Frage, wie Anleger ihre Abhängigkeit von den USA besser einschätzen können.
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Über diesen Podcast

BÖRSE TV ist ein unabhängiger journalistischer Kanal, der darauf spezialisiert ist, führende Kapitalmarkt-Experten zu aktuellen Themen zu interviewen. Wir bieten eine Plattform, auf der Expertinnen und Experten ihre Ansichten und iher Einschätzungen präsentieren. Dabei geht es weniger um Einzelwerte, sondern um Sektoren, Branchen, Regionen sowie makroökonomische Analysen. Auch aktuelle Ereignisse–„Breaking News“ – können kurzfristig aufgegriffen und auf BÖRSE TV veröffentlicht werden. Mit unterschiedlichen Themen wie Geo-Politik, Zinsen und Inflation, Anlage-Strategien, Edel-Metalle, Börsen-Psychologie und Schwellen-Länder wollen wir ein breites Publikum ansprechen, das an fundierten journalistischen und unabhängigen Finanzinformationen interessiert ist.
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