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BÖRSE TV Archiv
48 Episoden
26 Minuten
Was würde eine Fusion von Tesla und SpaceX den Aktionären bringen – und was Elon Musk? Im Finance Fight Club vertreten Stefan Risse und Volker Schilling gegensätzliche Positionen: Risse erwartet den Zusammenschluss und sieht darin einen Weg, Musks Kontrolle auszubauen und hohe Börsenbewertungen zu stützen. Schilling hält eine Zusammenarbeit ohne Fusion für sinnvoller und die Hürden für einen Zusammenschluss für zu hoch.
Mit Martin Kerscher diskutieren beide über Starlink, milliardenschwere KI-Investitionen und die Frage, wie viel Zukunftshoffnung in den Aktienkursen steckt. Wann wird aus einer Investition in technologischen Fortschritt eine Spekulation auf immer größere Versprechen? Außerdem geht es um mögliche Risiken durch Teslas China-Geschäft, ein faires Umtauschverhältnis der Aktien und die entscheidende Rolle der Aktionärsstimmen.
Mit Martin Kerscher diskutieren beide über Starlink, milliardenschwere KI-Investitionen und die Frage, wie viel Zukunftshoffnung in den Aktienkursen steckt. Wann wird aus einer Investition in technologischen Fortschritt eine Spekulation auf immer größere Versprechen? Außerdem geht es um mögliche Risiken durch Teslas China-Geschäft, ein faires Umtauschverhältnis der Aktien und die entscheidende Rolle der Aktionärsstimmen.
10 Minuten
Deutschland wächst wieder. Doch wie viel wirtschaftliche Stärke steckt tatsächlich hinter den positiven Zahlen? Für 2026 wird ein Wirtschaftswachstum von 1,3 Prozent erwartet. Folker Hellmeyer, Chefvolkswirt der Netfonds AG, hält den Aufschwung allerdings für trügerisch. Seiner Rechnung zufolge bleiben nach Abzug von Kalendereffekten und staatlich finanziertem Wachstum gerade einmal 0,3 Prozent übrig.
Im Gespräch erklärt Hellmeyer, warum Deutschland gegenüber den USA wirtschaftlich immer weiter zurückfällt. Er kritisiert hohe Energiepreise, überbordende Bürokratie und steigende Steuern und Abgaben. Besonders problematisch: Während Industriearbeitsplätze verloren gehen, wächst der öffentliche Sektor. Gleichzeitig investieren Unternehmen zunehmend im Ausland.
Doch was bedeutet die anhaltende Standortschwäche für Anleger? Sind deutsche Aktien deshalb weniger attraktiv? Hellmeyer warnt vor pauschalen Schlüssen: Viele deutsche Unternehmen erwirtschaften einen Großteil ihrer Umsätze und Gewinne außerhalb Deutschlands und sind damit weit weniger von der heimischen Konjunktur abhängig, als es zunächst scheint.
Ein Gespräch über Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit, die Grenzen staatlicher Konjunkturprogramme und die Frage, ob der wirtschaftliche Aufschwung tatsächlich eine Trendwende bedeutet.
Im Gespräch erklärt Hellmeyer, warum Deutschland gegenüber den USA wirtschaftlich immer weiter zurückfällt. Er kritisiert hohe Energiepreise, überbordende Bürokratie und steigende Steuern und Abgaben. Besonders problematisch: Während Industriearbeitsplätze verloren gehen, wächst der öffentliche Sektor. Gleichzeitig investieren Unternehmen zunehmend im Ausland.
Doch was bedeutet die anhaltende Standortschwäche für Anleger? Sind deutsche Aktien deshalb weniger attraktiv? Hellmeyer warnt vor pauschalen Schlüssen: Viele deutsche Unternehmen erwirtschaften einen Großteil ihrer Umsätze und Gewinne außerhalb Deutschlands und sind damit weit weniger von der heimischen Konjunktur abhängig, als es zunächst scheint.
Ein Gespräch über Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit, die Grenzen staatlicher Konjunkturprogramme und die Frage, ob der wirtschaftliche Aufschwung tatsächlich eine Trendwende bedeutet.
11 Minuten
Trotz Crash-Gefahren investiert bleiben: Portfolio-Manager und Kapitalmarkt-Stratege Stefan Schrader erklärt, warum er weiterhin auf Aktien setzt. Im Gespräch mit Martin Kerscher erläutert er, welche Chancen er abseits der hoch bewerteten KI-Konzerne sieht und weshalb eine Rotation in günstig bewertete Branchen für ihn sinnvoller ist als der Rückzug vom Aktienmarkt.
Dabei blendet Schrader die Risiken nicht aus: Hohe Zinsen, wachsende Staatsschulden und enorme KI-Investitionen werfen Fragen zur Tragfähigkeit des Börsenaufschwungs auf. Entscheidend sind für ihn langfristig die Unternehmensgewinne. Wo findet er attraktive Bewertungen und gut planbare Geschäftsmodelle? Und warum könnte ein Vertrauensverlust bei Staatsanleihen zusätzliches Kapital in Aktien lenken? Ein Gespräch über Warnsignale und die Möglichkeiten, trotz unsicherer Märkte investiert zu bleiben.
Dabei blendet Schrader die Risiken nicht aus: Hohe Zinsen, wachsende Staatsschulden und enorme KI-Investitionen werfen Fragen zur Tragfähigkeit des Börsenaufschwungs auf. Entscheidend sind für ihn langfristig die Unternehmensgewinne. Wo findet er attraktive Bewertungen und gut planbare Geschäftsmodelle? Und warum könnte ein Vertrauensverlust bei Staatsanleihen zusätzliches Kapital in Aktien lenken? Ein Gespräch über Warnsignale und die Möglichkeiten, trotz unsicherer Märkte investiert zu bleiben.
12 Minuten
Höhere Zinsen machen festverzinsliche Anlagen wieder attraktiver. Doch warum können gleichzeitig selbst Staatsanleihen im Depot an Wert verlieren? Und was sagt der Zinsanstieg über den Zustand der Wirtschaft aus?
Martin Kerscher spricht mit Dr. Martin Lück, Chefanlagestratege bei Franklin Templeton Deutschland, über den wachsenden Wettbewerb um Kapital. Hohe Staatsschulden, höhere Zinsen in Japan und milliardenschwere Investitionen in künstliche Intelligenz treiben den Finanzierungsbedarf. Lück erklärt, warum er darin eher eine Belastung für Aktien als ein Zeichen kräftigen Wachstums sieht und welche Rolle die Entschuldung von Staaten durch Inflation spielt.
Für Privatanleger geht es um konkrete Abwägungen: Welche Bedeutung hat es, Anleihen bis zur Fälligkeit halten zu können? Wie lässt sich ihr Anteil gegenüber Aktien gewichten? Und warum geben Banken höhere Marktzinsen auf vielen Tagesgeldkonten kaum weiter?
Auch Immobilienkäufer stehen vor schwierigen Entscheidungen. Sinkende Kaufpreise gleichen teurere Kredite nicht zwangsläufig aus; Lage und Zeitpunkt können den Ausschlag geben. Zum Abschluss erläutert Lück, welche zusätzlichen Risiken hinter vermeintlich günstigen Fremdwährungskrediten und variablen Zinsen stecken.
9:16
Martin Kerscher spricht mit Dr. Martin Lück, Chefanlagestratege bei Franklin Templeton Deutschland, über den wachsenden Wettbewerb um Kapital. Hohe Staatsschulden, höhere Zinsen in Japan und milliardenschwere Investitionen in künstliche Intelligenz treiben den Finanzierungsbedarf. Lück erklärt, warum er darin eher eine Belastung für Aktien als ein Zeichen kräftigen Wachstums sieht und welche Rolle die Entschuldung von Staaten durch Inflation spielt.
Für Privatanleger geht es um konkrete Abwägungen: Welche Bedeutung hat es, Anleihen bis zur Fälligkeit halten zu können? Wie lässt sich ihr Anteil gegenüber Aktien gewichten? Und warum geben Banken höhere Marktzinsen auf vielen Tagesgeldkonten kaum weiter?
Auch Immobilienkäufer stehen vor schwierigen Entscheidungen. Sinkende Kaufpreise gleichen teurere Kredite nicht zwangsläufig aus; Lage und Zeitpunkt können den Ausschlag geben. Zum Abschluss erläutert Lück, welche zusätzlichen Risiken hinter vermeintlich günstigen Fremdwährungskrediten und variablen Zinsen stecken.
9:16
27 Minuten
Sinkende Anleihenzinsen trotz hoher Staatsschulden – oder weiter steigende Renditen? Im Finance Fight Club treffen zwei gegensätzliche Positionen aufeinander:
Stefan Riße von Acatis Investment erwartet, dass die US-Notenbank langfristig die Zinsen deckeln wird, um die Schuldenlast tragbar zu halten. Volker Schilling warnt vor den Folgen solcher Eingriffe: Vertrauensverlust, steigender Inflation und möglichen Turbulenzen am Anleihemarkt.
Moderiert von Martin Kerscher diskutieren die beiden, ob Staaten sich auf Kosten der Sparer entschulden können – und welche Alternativen bleiben. Was bedeutet finanzielle Repression für das eigene Vermögen? Welche Anleihelaufzeiten halten die Experten für sinnvoll? Und welche Rolle spielen Aktien und Gold?
Ein pointierter Schlagabtausch über Schulden, Geldwert und Geldanlage – inklusive eines überraschend offenen Eingeständnisses von Stefan Riße zu seiner bisherigen Aktienmarktprognose.
Stefan Riße von Acatis Investment erwartet, dass die US-Notenbank langfristig die Zinsen deckeln wird, um die Schuldenlast tragbar zu halten. Volker Schilling warnt vor den Folgen solcher Eingriffe: Vertrauensverlust, steigender Inflation und möglichen Turbulenzen am Anleihemarkt.
Moderiert von Martin Kerscher diskutieren die beiden, ob Staaten sich auf Kosten der Sparer entschulden können – und welche Alternativen bleiben. Was bedeutet finanzielle Repression für das eigene Vermögen? Welche Anleihelaufzeiten halten die Experten für sinnvoll? Und welche Rolle spielen Aktien und Gold?
Ein pointierter Schlagabtausch über Schulden, Geldwert und Geldanlage – inklusive eines überraschend offenen Eingeständnisses von Stefan Riße zu seiner bisherigen Aktienmarktprognose.
24 Minuten
TINA steht für "There Is No Alternative". Das steht für: Zu Aktien gibt es keine Alternative. Aber rund fünf Prozent Rendite bei lang laufenden US-Staatsanleihen treffen auf eine Gewinnrendite von etwa 3,8 Prozent im S&P 500. Sind Anleihen damit wieder die attraktivere Wahl – oder unterschätzen Anleger Inflation, Kursverluste und Währungsrisiken?
Im Finance Fight Club diskutieren Stefan Riße von Acatis Investment und Volker Schilling von Greiff capital management über die neue Konkurrenz zwischen Aktien und Anleihen. Sie streiten darüber, wie aussagekräftig der Vergleich von festem Nominalzins und dynamischen Unternehmensgewinnen ist, welchen Einfluss die US-Staatsverschuldung hat und was von einem hohen Kupon real übrig bleibt.
Ein pointierter Schlagabtausch über Risikoprämien, Aktienbewertungen und die Frage, welche Rendite Anleger für welches Risiko und welchen Anlagehorizont erhalten.
Im Finance Fight Club diskutieren Stefan Riße von Acatis Investment und Volker Schilling von Greiff capital management über die neue Konkurrenz zwischen Aktien und Anleihen. Sie streiten darüber, wie aussagekräftig der Vergleich von festem Nominalzins und dynamischen Unternehmensgewinnen ist, welchen Einfluss die US-Staatsverschuldung hat und was von einem hohen Kupon real übrig bleibt.
Ein pointierter Schlagabtausch über Risikoprämien, Aktienbewertungen und die Frage, welche Rendite Anleger für welches Risiko und welchen Anlagehorizont erhalten.
10 Minuten
Ölpreissprünge, hartnäckige Inflation und milliardenschwere KI-Investitionen prägen die Finanzmärkte. Doch welches dieser Risiken wird von Anlegern derzeit am stärksten unterschätzt?
Dr. Martin Lück, Geschäftsführer von MacroMonkey und Chefanlagestratege bei Franklin Templeton, erklärt, warum politische Unsicherheit den Ölpreis bewegt, vor welchem Dilemma die US-Notenbank steht und wann die hohen Investitionen in künstliche Intelligenz zur Belastung für Big Tech werden könnten. Außerdem spricht er über auffällige Marktbewegungen im Umfeld von Äußerungen Donald Trumps und die Grenzen der dazu vorliegenden Indizien.
Zum Abschluss geht es um die Konsequenzen für ausgewogene Portfolios: Welche Risiken bergen Anleihen bei weiter steigenden Renditen? Wo finden Anleger noch moderat bewertete Aktienmärkte? Und welche Rolle können Rohstoffe in einem Umfeld zunehmender Knappheiten spielen?
Dr. Martin Lück, Geschäftsführer von MacroMonkey und Chefanlagestratege bei Franklin Templeton, erklärt, warum politische Unsicherheit den Ölpreis bewegt, vor welchem Dilemma die US-Notenbank steht und wann die hohen Investitionen in künstliche Intelligenz zur Belastung für Big Tech werden könnten. Außerdem spricht er über auffällige Marktbewegungen im Umfeld von Äußerungen Donald Trumps und die Grenzen der dazu vorliegenden Indizien.
Zum Abschluss geht es um die Konsequenzen für ausgewogene Portfolios: Welche Risiken bergen Anleihen bei weiter steigenden Renditen? Wo finden Anleger noch moderat bewertete Aktienmärkte? Und welche Rolle können Rohstoffe in einem Umfeld zunehmender Knappheiten spielen?
12 Minuten
Hochzinsanleihen versprechen aktuell Renditen von rund fünf bis sechs Prozent – und könnten damit für Anleger eine Alternative zu Aktien sein. Im Gespräch erklärt Fondsmanager Norbert Schmidt, warum sich der europäische High-Yield-Markt trotz höherer Ausfallrisiken langfristig robust entwickelt hat und weshalb Anleihen gegenüber Aktien einen wichtigen Vorteil haben: Fremdkapital wird im Krisenfall vorrangig bedient.
Außerdem geht es um die Frage, woran Anleger die Kreditqualität eines Unternehmens erkennen, wie viel von der Rendite nach Kosten und möglichen Ausfällen übrig bleibt und ob sich ein ETF oder ein aktiv gemanagter Fonds besser eignet. Ein weiterer Schwerpunkt sind die milliardenschweren KI-Investitionen der Technologiekonzerne. Sind die dafür aufgenommenen Schulden ein Zeichen finanzieller Stärke – oder finanziert der Kapitalmarkt zu viel Zukunftsfantasie? Norbert Schmidt ordnet zudem die Kursverluste bei Chipaktien ein und erklärt, warum er High Yields für eine interessante Möglichkeit hält, aktienähnliche Renditen mit geringeren Kursschwankungen zu verbinden.
Außerdem geht es um die Frage, woran Anleger die Kreditqualität eines Unternehmens erkennen, wie viel von der Rendite nach Kosten und möglichen Ausfällen übrig bleibt und ob sich ein ETF oder ein aktiv gemanagter Fonds besser eignet. Ein weiterer Schwerpunkt sind die milliardenschweren KI-Investitionen der Technologiekonzerne. Sind die dafür aufgenommenen Schulden ein Zeichen finanzieller Stärke – oder finanziert der Kapitalmarkt zu viel Zukunftsfantasie? Norbert Schmidt ordnet zudem die Kursverluste bei Chipaktien ein und erklärt, warum er High Yields für eine interessante Möglichkeit hält, aktienähnliche Renditen mit geringeren Kursschwankungen zu verbinden.
27 Minuten
Gern — hier ist eine podcasttaugliche Zusammenfassung:
Günstige E-Autos, Batterien, Solarmodule und Konsumgüter aus China setzen Europas Industrie massiv unter Druck. Im Finance Fight Club diskutieren Stefan Riße von Acatis Investment und Volker Schilling von Greiff Capital Management, ob Europa sich mit Zöllen und Handelsbarrieren schützen muss — oder ob genau das die eigene Wettbewerbsfähigkeit weiter schwächt.
Während Risse vor einem „China-Schock 2.0“ warnt und gezielte Schutzmaßnahmen für notwendig hält, setzt Schilling stärker auf Reformen, Innovation und einen wettbewerbsfähigeren europäischen Standort. Im Mittelpunkt stehen die Abhängigkeit von China, unfaire Subventionen, hohe Energiepreise, die Krise der Autoindustrie und die Frage, ob Europa noch rechtzeitig eine kluge Antwort auf Chinas wirtschaftliche Stärke findet.
Günstige E-Autos, Batterien, Solarmodule und Konsumgüter aus China setzen Europas Industrie massiv unter Druck. Im Finance Fight Club diskutieren Stefan Riße von Acatis Investment und Volker Schilling von Greiff Capital Management, ob Europa sich mit Zöllen und Handelsbarrieren schützen muss — oder ob genau das die eigene Wettbewerbsfähigkeit weiter schwächt.
Während Risse vor einem „China-Schock 2.0“ warnt und gezielte Schutzmaßnahmen für notwendig hält, setzt Schilling stärker auf Reformen, Innovation und einen wettbewerbsfähigeren europäischen Standort. Im Mittelpunkt stehen die Abhängigkeit von China, unfaire Subventionen, hohe Energiepreise, die Krise der Autoindustrie und die Frage, ob Europa noch rechtzeitig eine kluge Antwort auf Chinas wirtschaftliche Stärke findet.
10 Minuten
Die USA gelten für viele Anleger seit Jahrzehnten als verlässlicher Anker im Depot. Doch politische Unsicherheit, hohe Staatsschulden, ein schwächerer Dollar und die starke Abhängigkeit von wenigen großen Technologiekonzernen werfen neue Fragen auf.
Im Gespräch erklärt Dr. Martin Lück, Chefanlagestratege bei Franklin Templeton und Geschäftsführer von Macro Monkey, warum die Vereinigten Staaten zwar weiterhin eine enorme wirtschaftliche Kraft besitzen, Anleger die Risiken aber nicht ausblenden sollten. Besonders die Konzentration auf KI, Rechenzentren und die großen Tech-Werte macht den US-Markt anfälliger, als es auf den ersten Blick scheint.
Auch der MSCI World wird kritisch beleuchtet: Wer weltweit investiert, ist oft stärker in den USA und in US-Tech engagiert, als ihm bewusst ist. Lück spricht darüber, warum Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und verlässliche Institutionen langfristig auch für Kapitalmärkte wichtig sind, weshalb Schwellenländer und Asien als Ergänzung interessanter werden könnten und welche Rolle US-Staatsanleihen in einem Umfeld steigender Schulden und Währungsrisiken noch spielen.
Ein Gespräch über Amerika, KI, Klumpenrisiken im Depot — und die Frage, wie Anleger ihre Abhängigkeit von den USA besser einschätzen können.
Im Gespräch erklärt Dr. Martin Lück, Chefanlagestratege bei Franklin Templeton und Geschäftsführer von Macro Monkey, warum die Vereinigten Staaten zwar weiterhin eine enorme wirtschaftliche Kraft besitzen, Anleger die Risiken aber nicht ausblenden sollten. Besonders die Konzentration auf KI, Rechenzentren und die großen Tech-Werte macht den US-Markt anfälliger, als es auf den ersten Blick scheint.
Auch der MSCI World wird kritisch beleuchtet: Wer weltweit investiert, ist oft stärker in den USA und in US-Tech engagiert, als ihm bewusst ist. Lück spricht darüber, warum Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und verlässliche Institutionen langfristig auch für Kapitalmärkte wichtig sind, weshalb Schwellenländer und Asien als Ergänzung interessanter werden könnten und welche Rolle US-Staatsanleihen in einem Umfeld steigender Schulden und Währungsrisiken noch spielen.
Ein Gespräch über Amerika, KI, Klumpenrisiken im Depot — und die Frage, wie Anleger ihre Abhängigkeit von den USA besser einschätzen können.
10 Minuten
Dividenden klingen für viele Anleger erst einmal beruhigend: regelmäßige Ausschüttungen, etwas mehr Planbarkeit, vielleicht sogar ein zweites Einkommen aus dem Depot. Doch ganz so einfach ist es nicht. Denn eine hohe Dividendenrendite kann auch täuschen – vor allem dann, wenn sie nur deshalb so hoch aussieht, weil der Aktienkurs zuvor stark gefallen ist.
Anton Gneupel von Leverage Shares erklärt, warum Dividendenstrategien gerade so gefragt sind, welche Rolle sie bei der Ruhestandsplanung spielen können und worauf Anleger achten sollten, wenn sie auf laufende Erträge setzen. Entscheidend ist nicht allein die Höhe der Ausschüttung, sondern ob das Unternehmen sie auch wirklich verdient: über Gewinne, Cashflows und ein stabiles Geschäftsmodell.
Das Gespräch zeigt: Dividenden können ein sinnvoller Baustein im Depot sein. Aber sie sind kein Selbstläufer und schon gar keine Garantie für Sicherheit. Wer nur nach der höchsten Rendite sucht, übersieht leicht die Risiken dahinter.
Anton Gneupel von Leverage Shares erklärt, warum Dividendenstrategien gerade so gefragt sind, welche Rolle sie bei der Ruhestandsplanung spielen können und worauf Anleger achten sollten, wenn sie auf laufende Erträge setzen. Entscheidend ist nicht allein die Höhe der Ausschüttung, sondern ob das Unternehmen sie auch wirklich verdient: über Gewinne, Cashflows und ein stabiles Geschäftsmodell.
Das Gespräch zeigt: Dividenden können ein sinnvoller Baustein im Depot sein. Aber sie sind kein Selbstläufer und schon gar keine Garantie für Sicherheit. Wer nur nach der höchsten Rendite sucht, übersieht leicht die Risiken dahinter.
5 Minuten
Der Iran-Konflikt ist vorerst entschärft, doch die Lage bleibt fragil. Dr. Martin Lück, Geschäftsführer von Macro Monkey, erklärt, warum das Abkommen von Islamabad aus seiner Sicht vor allem Zeit kauft, welche Ziele die USA nicht erreicht haben und weshalb der Iran politisch gestärkt aus der Krise hervorgehen könnte. Außerdem geht es um die Folgen für Ölpreis, Inflation und Anleger – und darum, welche Marktsignale jetzt wichtiger sind als politische Erfolgsmeldungen.
26 Minuten
SpaceX könnte vor einem der größten Börsengänge der Kapitalmarktgeschichte stehen. Doch ist der mögliche IPO wirklich der nächste große Tech-Moment für Anleger – oder wird die Bewertung zur gefährlichen Wette auf Elon Musk?
Im Finance Fight Club diskutieren Stefan Risse von Acatis Investment und Volker Schilling von Greiff Capital Management über Chancen und Risiken des geplanten SpaceX-Börsengangs. Im Mittelpunkt stehen die enorme Bewertung, die Rolle von Starlink, mögliche Index-Käufe, die Macht von Elon Musk, das Thema Weltraum-Monopol und die Frage, ob Privatanleger hier eine echte Investmentchance oder vor allem ein hochspekulatives Börsenthema sehen.
Während Volker Schilling in SpaceX eine einzigartige Infrastruktur-Story rund um Weltraumlogistik, Satelliten, Kommunikation und KI sieht, warnt Stefan Risse vor Red Flags, fehlender Kalkulierbarkeit und einer Börseneuphorie, die für Anleger gefährlich werden könnte.
Wichtig: Das Gespräch stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich um eine Diskussion unterschiedlicher Einschätzungen und Perspektiven.
Im Finance Fight Club diskutieren Stefan Risse von Acatis Investment und Volker Schilling von Greiff Capital Management über Chancen und Risiken des geplanten SpaceX-Börsengangs. Im Mittelpunkt stehen die enorme Bewertung, die Rolle von Starlink, mögliche Index-Käufe, die Macht von Elon Musk, das Thema Weltraum-Monopol und die Frage, ob Privatanleger hier eine echte Investmentchance oder vor allem ein hochspekulatives Börsenthema sehen.
Während Volker Schilling in SpaceX eine einzigartige Infrastruktur-Story rund um Weltraumlogistik, Satelliten, Kommunikation und KI sieht, warnt Stefan Risse vor Red Flags, fehlender Kalkulierbarkeit und einer Börseneuphorie, die für Anleger gefährlich werden könnte.
Wichtig: Das Gespräch stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich um eine Diskussion unterschiedlicher Einschätzungen und Perspektiven.
13 Minuten
Alle reden über Krise, Kaufkraftverlust, Krieg, Inflation und wirtschaftlichen Abstieg – doch die Börsen stehen teils auf Rekordniveau. Wie passt das zusammen? In diesem Gespräch erklärt Norbert Schmidt von der Heemann Vermögensverwaltung, warum die gefühlte Krise vieler Anleger nicht automatisch die Realität an den Märkten widerspiegelt.
Es geht um die gefährliche Macht negativer Nachrichten, den deutschen Home Bias, die Rolle globaler DAX-Konzerne, die Risiken durch Energiepreise und Geopolitik – und warum Anleger womöglich nicht am Markt scheitern, sondern an ihrer eigenen Angst. Außerdem: Sind höherverzinsliche Unternehmensanleihen aktuell der clevere Mittelweg zwischen Tagesgeld und Aktien?
Es geht um die gefährliche Macht negativer Nachrichten, den deutschen Home Bias, die Rolle globaler DAX-Konzerne, die Risiken durch Energiepreise und Geopolitik – und warum Anleger womöglich nicht am Markt scheitern, sondern an ihrer eigenen Angst. Außerdem: Sind höherverzinsliche Unternehmensanleihen aktuell der clevere Mittelweg zwischen Tagesgeld und Aktien?
30 Minuten
Sind aktive ETFs wirklich die Zukunft des Investierens – oder nur clever verpacktes Marketing? Im Finance Fight Club prallen zwei Sichtweisen frontal aufeinander: Stefan Riße von Acatis Investment verteidigt den aktiven ETF als modernes Vehikel für konzentriertes, günstigeres aktives Management. Volker Schilling von Greiff Capital Management hält dagegen und warnt vor „Index-Schmusern“, Mogelpackungen und Risiken bei Liquidität und Spreads in Krisenzeiten.
Es geht um die entscheidende Frage für Anleger: Zählt am Ende das bessere Produkt – oder nur die bessere Verpackung? Moderiert von Martin Kerscher. 
Es geht um die entscheidende Frage für Anleger: Zählt am Ende das bessere Produkt – oder nur die bessere Verpackung? Moderiert von Martin Kerscher.