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Episoden

33 Minuten
Die meisten Mittelständler haben großartige Produkte. Und trotzdem reißen sie ihre Vertriebsziele – Jahr für Jahr. Daniel Schaaf, Leiter Vertrieb und Marketing bei der Helot GmbH und freiberuflicher Vertriebsberater, ist zum zweiten Mal im Kraftraum Mittelstand. Und er räumt auf mit einem der teuersten Irrtümer im deutschen Mittelstand: dass Vertrieb Talent sei, das man entweder hat oder nicht. Seine These: Vertrieb ist Handwerk. Talent hilft aber ohne Werkzeugkasten kommt niemand über einen bestimmten Punkt hinaus. Im Gespräch mit Irene Knaub und Markus Lievenbrück wird schnell klar, wo das Problem wirklich liegt. Nicht bei den Mitarbeitenden, sondern eine Ebene höher: Unternehmen erwarten von Kundenbetreuern, dass sie neue Märkte erobern. Sie stellen ein, ohne zu definieren, was der Job eigentlich ist. Und wenn nach zwei Jahren die Zahlen fehlen, muss die Person gehen. Daniel nennt das „aggressives Abwarten" und macht deutlich, dass es kein Mindset-Thema ist, sondern ein Führungsthema. Eine Folge für alle, die ihren Vertrieb ehrlich anschauen wollen. Mit klaren Ansagen, ohne Verkaufsrhetorik.
40 Minuten
Was macht man, wenn man 30 Jahre alt ist, kein BWL-Studium hat und trotzdem einfach beschließt, ein Unternehmen zu kaufen? Man macht es einfach. In dieser Folge sprechen Markus Lievenbrück und Irene Knaub (ehem. Schönmann) mit Vincent Lowag, gelerntem Industriemechaniker und geschäftsführendem Gesellschafter einer Holding mit drei Metallverarbeitungsbetrieben im Siegerland und darüber hinaus, über eines der drängendsten Themen im deutschen Mittelstand: externe Unternehmensnachfolge. Vincent bringt eine klare These mit: Naivität kann ein Vorteil sein. Und wer wartet, bis er alles weiß, wartet zu lang. Laut KfW Nachfolge-Monitor suchen aktuell mehr als 200.000 mittelständische Unternehmen in Deutschland eine Nachfolge. Viele davon werden keine finden. Nicht weil es keine Interessenten gibt, sondern weil der Weg dorthin für die meisten zu komplex, zu risikoreich und zu unbekannt wirkt. Vincent und seine Partner Joshua und Samuel Rompf haben diesen Weg dreimal gegangen, in weniger als drei Jahren, ohne Familienband, ohne Millionen auf dem Konto und ohne Erfahrung in Unternehmensübernahmen. Diese Folge zeigt, wie das wirklich funktioniert.
32 Minuten
Was macht man, wenn zehn Jahre Stagnation drohen und der Markt gnadenlos transparenter wird? In dieser Folge sprechen Markus Lievenbrück und Irene Knaub (ehem. Schönmann) mit Jan Krückemeyer, geschäftsführendem Gesellschafter des Familienunternehmens Krückemeyer in dritter Generation, über eines der mutigsten Dinge, die ein Mittelständler tun kann: das eigene Geschäftsmodell konsequent auf links drehen, mitten im laufenden Betrieb. Jan bringt eine klare These mit: Spezialisierung schlägt Vollsortiment. Aber nur, wenn man bereit ist, alles zu verändern: den Vertrieb, die Kommunikation, die Unternehmenskultur. Und vor allem die Menschen, die man dafür braucht. Fast zehn Jahre ohne Wachstum. Preise unter Druck. Onlineshops, die dasselbe Sortiment günstiger anbieten. Für viele Mittelständler klingt das erschreckend vertraut. Und doch reagieren die wenigsten, bevor es wirklich wehtut. Jan Krückemeyer hat nicht gewartet. Er hat das Unternehmen umgebaut, als es noch lief, und genau das macht seine Geschichte so wertvoll für alle, die gerade an derselben Weggabelung stehen.
33 Minuten
Wann wird Respekt vor der Zukunft zur Bremse? Und wie treffen Unternehmen mutige Entscheidungen ohne auf Bauchgefühl oder Aktionismus zu setzen? In dieser Folge sprechen Markus Lievenbrück und Irene Knaub (ehem. Schönmann) mit Monika Schulze, Vorständin bei TRENDONE und Aufsichtsrätin, über eines der drängendsten Themen im deutschen Mittelstand: strategische Zukunftsgestaltung. Monika bringt eine klare These mit: Zukunftsmut ist kein Gefühl – er ist ein System aus Daten, Szenarien und bewussten Entscheidungen. 99,5 % aller Unternehmen in Deutschland sind Mittelstand. Über 30 Millionen Menschen arbeiten dort. Und doch fahren viele dieser Unternehmen noch immer mit dem Blick in den Rückspiegel auf einer Straße, die sich längst verändert hat. Monika erklärt, warum das gefährlich ist, was der „Kostenfaktor der Nichtentscheidung" bedeutet und wie Unternehmen aus ihrer eigenen Bubble herausfinden.
38 Minuten
„Vertrauen ist ein wunderbares Konstrukt, was uns ermöglicht, einfacher durch die Welt zu kommen, als wenn es das Vertrauen nicht gäbe." Dieser Satz von Jens Lönneker klingt auf den ersten Blick fast philosophisch. Und er ist es auch. Denn Vertrauen ist keine weiche Währung. Es ist die härteste Ressource, die Marken heute haben. Denn während das Vertrauen in Politik und Medien bröckelt, zeigt die Studie „Vertrauen in Marken" durchgeführt von der GEM und dem rheingold salon im Namen des Markenverbandes ein klares Bild: Marken genießen nach wie vor ein außergewöhnlich hohes Vertrauen. 90 Prozent der Befragten bewerten Vertrauen als einen der wichtigsten Werte überhaupt. Nur die Gesundheit rangiert noch höher. Und der Mittelwert der Marken liegt vor vielen gesellschaftlichen Institutionen. Was steckt dahinter? Jens Lönneker, Geschäftsführer des rheingold ralons und Vorsitzender der Gesellschaft zur Erforschung des Markenwesens (GEM), geht in dieser Folge in die Tiefe. Als Tiefenpsychologe und Markenforscher erklärt er, wie Vertrauen entsteht, warum es bricht und was Marken besser machen als viele andere Institutionen.
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Über diesen Podcast

"Kraftraum Mittelstand" ist der energiegeladene Podcast für Unternehmer, Macher und Entscheider im deutschen Mittelstand, präsentiert von der strategischen Markenberatungsagentur für den Mittelstand – °F. Die °F-Geschäftsführung und Hosts Irene Knaub und Markus Lievenbrück teilen ihr über 21-jähriges Expertenwissen zur Markenführung und sprechen mit Fachleuten über die Herausforderungen mittelständischer Unternehmen. Der Podcast liefert keine komplizierten Theorien, sondern praktische Strategien für eine kraftvolle Markenpositionierung.
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„Kraftraum Mittelstand“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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