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Was glaubst du eigentlich, wer du bist? Ein Podcast für mehr Verbundenheit im Innen und Außen Archiv

39 Episoden
22 Minuten
In den ersten beiden Folgen haben wir uns intensiv damit beschäftigt, was passiv-aggressives Verhalten im Kern ist, und wie sich das eiskalte Schweigen schleichend in unsere Beziehungen frisst. Wir haben über stumme Erwartungen gesprochen und darüber, dass eigentlich jeder nur verlieren kann.

In der dritten und abschließenden Folge wechseln wir die Perspektive: Wir schauen uns an, wie du gesund mit der passiven Aggressivität eines anderen umgehen kannst. Ich teile konkrete Formulierungen, mit denen du freundlich aber deutlich Grenzen ziehst und wie du reagieren kannst, wenn sich trotzdem nichts ändert.

Eine Folge für alle, die lernen wollen, passiver Aggressivität mit Klarheit, emotionaler Reife und gesunder Selbstfürsorge zu begegnen, ohne die Verbundenheit zu sich selbst zu opfern.
18 Minuten
Das gefährlichste Verhalten in einer Beziehung ist selten der laute, offene Streit – es ist das strategische Schweigen. Wenn wir in Partnerschaften mauern und auf emotionale Distanz gehen, zwingen wir unser Gegenüber unbewusst zu einem permanenten Eggshellwalk. Der andere fängt an, jedes Wort abzuwägen und die Stimmung im Raum permanent nach unsichtbaren Konflikten abzusuchen.

Genau darin liegt das große Beziehungs-Paradox: Mit unserem Rückzug hoffen wir oft insgeheim auf Nähe oder darauf, dass der Partner von selbst versteht, was los ist. Tatsächlich lösen wir damit aber Verunsicherung und psychologischen Stress aus – und diese emotionale Distanz untergräbt das Vertrauen oft bösartiger als jeder laute Knall.

In der zweiten Folge unserer dreiteiligen Beziehungs-Reihe gehen wir eine Etage tiefer in die Psychologie des Beziehungsalltags und beleuchten das Phänomen der passiven Aggressivität.

Du erfährst:

Warum wir unbewusst das Schweigen wählen, um die totale Kontrolle über die Stimmung zu behalten.

Wie sich dieser emotionale Eisregen unbemerkt in den Alltag schleicht.

Wie du die emotionale Wand durchbrichst und echtes Gesprächsvolumen zurückgewinnst.

Eine Folge für alle, die das Schweigen brechen und wieder in eine echte, ehrliche Verbindung gehen wollen.
23 Minuten
Nachrichten werden einsilbig. Nähe wird entzogen. Die Stimmung kippt. Aber niemand spricht offen aus, was eigentlich verletzt hat.

Viele von uns kennen dieses Muster – und gehen in den Liebesentzug, wenn unser Gegenüber die stummen Erwartungen nicht errät.

Aber die Wahrheit ist: Passive Aggressivität ist meist keine Boshaftigkeit. Sie ist ein unbewusster Schutzmechanismus aus Angst vor Ablehnung, Stolz oder erlernter Hilflosigkeit. Weil eine klare Bitte („Ich brauche Hilfe“) uns verletzlich macht, wählen wir das Schweigen, um scheinbar die Kontrolle zu behalten.

In der ersten Folge meiner neuen dreiteiligen Reihe „Die Psychologie der Passiven Aggressivität (1/3) – Stumme Erwartungen und Liebesentzug“ tauchen wir tief in diese Dynamik ein und schauen uns konkrete Praxis-Tools für den Ausstieg an.
1 Stunde 11 Minuten
️ Triggerwarnung: Diese Episode enthält Gespräche über Magersucht (Anorexie), Klinikaufenthalt, Suizidgedanken, psychische Belastungen und Therapie. Bitte höre die Folge nur, wenn du dich damit aktuell sicher fühlst.

In dieser besonderen Folge erzählt eine Anne ihre persönliche Geschichte. Sie spricht darüber, wie ihre Erkrankung begann, wie die Magersucht ihr Leben geprägt hat und welche Schritte ihr geholfen haben, eine neue Haltung zum eigenen Körper und zum Leben zu entwickeln.

Außerdem berichtet sie von ihrem Buch, das Angehörigen einen authentischen Einblick in das Erleben von Menschen mit Magersucht geben und Brücken für mehr Verständnis und einen hilfreichen Umgang miteinander bauen möchte.

Diese Episode richtet sich an Betroffene, Angehörige sowie alle, die Essstörungen besser verstehen möchten. Sie ersetzt keine therapeutische oder medizinische Behandlung, möchte aber Mut machen und zeigen, dass Veränderung möglich ist.

Shownotes:

Anne veröffentlicht immer mal wieder persönliche Texte auf ihrem Insta unter anne_alfoeldi_writes.

Annes Buch heißt Finding my Voice - Anne Alföldi und ist überall im Handel erhältlich.
20 Minuten
"Komm, du musst doch einfach nur ein bisschen mehr essen!“ Wer diesen Satz schon mal gehört oder gedacht hat, merkt schnell: Bei Magersucht stößt unsere gesunde Logik an ihre Grenzen. Aber warum ist das so? Warum wird das existenziell notwendige Essen für betroffene Menschen zur existenziellen Bedrohung?

In dieser Folge nehme ich dich mit hinter die Kulissen der Anorexie. Abseits von reinen Zahlen, Daten und Fakten räume ich mit den größten Missverständnissen auf.

Du erfährst, warum Magersucht nichts mit Eitelkeit oder einem Hungerstreik zu tun hat, was das Phänomen des „magischen Denkens“ bedeutet, warum diese Krankheit ein absolutes Übermaß an Disziplin erfordert und warum man eine Essstörung nicht einfach „besiegt“, sondern eine neue Haltung zu sich selbst und zur Krankheit braucht.

Diese Folge ist eine tiefgehende Aufklärungsarbeit und soll eine Brücke bauen zwischen Betroffenen und Angehörigen, um mehr Verständnis zu schaffen. Und sie ist gleichzeitig die wichtigste Grundlage für die kommende Episode. Sie bereitet dich darauf vor, die innere Welt von Annes Geschichte im nächsten Interview noch besser zu verstehen.

Wichtiger Hinweis (Triggerwarnung): In dieser Episode werden Themen wie Magersucht, Selbsthass und extremes Zwangsverhalten offen besprochen. Wenn dich diese Themen belasten, höre die Folge bitte nicht allein oder suche dir Unterstützung.

Hilfe & Anlaufstellen:

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) – Beratung bei Essstörungen: 0221 892031

TelefonSeelsorge Deutschland: 0800 111 0 222 
16 Minuten
In dieser Folge geht es um den Drang, alles im Griff haben zu müssen.

Ich erkläre, warum Kontrolle so verführerisch ist, weshalb sie oft nichts anderes als „Angst im Tarnanzug“ ist und wie wir Verantwortung, Kontrolle und Vertrauen klar voneinander unterscheiden können.

Außerdem erfährst du, warum dein Gehirn Kontrolle mit Sicherheit verwechselt, weshalb dein Kontrollbedürfnis oft ein erlerntes Schutzmuster ist und wie du erkennst, wann du wirklich helfen und wann du dich eher beruhigen willst.

Und natürlich gibt es Impulse, wie du Schritt für Schritt mehr innere Ruhe entwickelst, ohne die Verantwortung abzugeben

Diese Folge ist für dich, wenn du viel trägst, viel denkst – und lernen möchtest, ein kleines bisschen mehr loszulassen, ohne die Kontrolle zu verlieren.
13 Minuten
Der gestrandete Buckelwal vor Poel bewegt ganz Deutschland. Warum fühlen wir so extrem mit?

In dieser Folge spreche ich über das kollektive Mitgefühl, unsere Angst vor der Ohnmacht und warum wir manchmal retten wollen, um nicht zuschauen zu müssen.

Eine ganz persönliche Folge über den Wal in uns allen.
17 Minuten
In dieser Folge spreche ich darüber, was emotionale Abwesenheit für Kinder wirklich bedeutet – gerade für kleine Kinder, die sich über Beziehung und Resonanz definieren.

Du erfährst:

- warum „Guck mal“ so viel mehr ist als eine Aufforderung

- was Kinder daraus über sich selbst lernen

- welche Muster daraus später entstehen können

- und warum es dabei nicht um Schuld geht, sondern um Bewusstsein

Diese Folge ist eine Einladung, liebevoll hinzuschauen – ohne Verurteilung, aber mit Klarheit.

Für dich als Mutter.

Für dich als Vater.

Oder für dich als Mensch, der selbst einmal dieses Kind war.
48 Minuten
In dieser ersten Video- und Audiofolge meines Podcasts spreche ich mit meiner Freundin Dina über eines der wichtigsten Themen im Leben: Entscheidungen treffen.

Dina ist mit ihrer Familie 2020 nach Schweden ausgewandert und lebt heute mit ihrem Mann und den beiden Töchtern auf einem Katamaran am anderen Ende der Welt.

Wir sprechen darüber, was es bedeutet, mutig Entscheidungen zu treffen – und diese auch immer wieder zu hinterfragen oder neu auszurichten.

Ein zentrales Thema der Folge ist auch die Erziehung ihrer Kinder auf dem Katamaran: Welche Werte vermittelt sie? Wie ist das Leben auf engem Raum? Und wie geht sie mit Gewissensbissen um, wenn sie sich für einen ungewöhnlichen Lebensweg entscheidet?

Eine inspirierende Folge über Mut, Vertrauen, Familie und die Kunst, den eigenen Weg zu gehen – auch wenn er außerhalb der Norm liegt.

Wenn du magst, kannst du die Folge auch bei YouTube anschauen.

Mehr Infos über Dina gibt's hier:

Instagram: dina.kunosic

www.joy-studio.de

www.together-for-sea-turtles.org
18 Minuten
Der Frühling ist da – und gleichzeitig herrscht Krieg an mehreren Orten dieser Welt. Dürfen wir uns über den Sonnenschein freuen, wenn anderswo Sirenen heulen?

In dieser Folge spreche ich darüber, warum unser Nervensystem mit dieser Gleichzeitigkeit überfordert ist und warum es kein Wegschauen ist, wenn wir bewusst unseren Nachrichtenkonsum begrenzen und stattdessen die Sonne genießen. Ich teile, wie ich persönlich mit der Situation umgehe und warum ich glaube, dass innerer Frieden ein echter Beitrag für eine friedlichere Welt sein kann.

Diese Folge ist eine Einladung, Ambivalenz auszuhalten und dich zu fragen: Wer willst du sein in Zeiten wie diesen?
16 Minuten
Was, wenn nicht alle Grenzen dich schützen – sondern manche dich klein halten?

In dieser Folge geht es nicht um das klassische „Grenzen setzen“, sondern um das Gegenteil: um das Erweitern, Dehnen und manchmal sogar Sprengen deiner inneren Grenzen. Ich nehme dich mit in eine sehr persönliche Geschichte darüber, warum ich früher niemals alleine ins Kino gegangen wäre – und wie ein 50. Geburtstag, ein Tanzfestival und eine überraschende Einladung von Bülent Ceylan zu einem echten Mutausbruch wurden.

Du erfährst, warum sich innere Begrenzungen oft wie Persönlichkeit anfühlen, wieso Wachstum sich erst einmal unsicher anfühlt und weshalb kleine mutige Schritte oft heilsamer sind als große Revolutionen.

Diese Folge ist eine Einladung, deine Komfortzone neu zu betrachten – und dich zu fragen: Welche Grenze dient mir wirklich noch? Und welche ist vielleicht längst zu eng geworden?
16 Minuten
„Kennst du das, wenn du etwas eigentlich machen willst – ein Gespräch führen, eine Entscheidung treffen, eine Chance ergreifen – und du sitzt einfach nur da? Du wartest. Du schiebst es vor dir her. Und gleichzeitig stresst es dich innerlich. 

Warum fühlen wir uns manchmal sicherer, wenn wir nichts tun? Und was kostet uns dieses Warten eigentlich? In der neuen Folge meines Podcasts ‚Was glaubst du eigentlich, wer du bist‘ sprechen wir genau darüber – und ich zeige einfache Wege, aus der Starre herauszukommen, ohne Druck, Schritt für Schritt.“
12 Minuten
In dieser ersten Folge nach der Winterpause wollte euch mitnehmen in die Karibik. Ich wollte meine Freundin interviewen, die mit ihrer Familie auf einem Katamaran lebt. Wir wollten über den Mut sprechen, alles hinter sich zu lassen und große Entscheidungen zu treffen. Doch weil in der Karibik gerade ziemlich schlechtes Wetter ist, musste sie absagen. Also spreche ich heute allein über Mut bzw. darüber, was passiert, wenn das Leben unsere Entscheidungen ‚durchschüttelt‘. Wie bleiben wir mit uns verbunden, wenn der Plan A baden geht?“
18 Minuten
In dieser letzten Folge im Jahr 2025 lade ich dich ein, einen Moment innezuhalten, durchzuatmen und dir selbst zuzuhören. Wir schauen gemeinsam darauf, wie wir das alte Jahr hinter uns lassen und mit mehr innerer Freiheit und Verbundenheit ins neue Jahr gehen können.

Wir alle tragen Dinge mit uns – alte Enttäuschungen, Ärger, Verletzungen. Dinge, die uns schwer machen, die uns blockieren, die uns davon abhalten, wirklich frei zu sein. Und genau darum geht es: Wie können wir diese Last loslassen, uns selbst annehmen und gleichzeitig die Verbindung zu uns selbst und zu anderen stärken?
16 Minuten
In der heutigen Folge spreche ich darüber, warum uns Stille oft mehr stresst als Lärm und wie wir gerade im Advent einen liebevollen, alltagstauglichen Umgang damit finden können.

Ohne Druck. Ohne das Gefühl, jetzt „besinnlich funktionieren“ zu müssen.

Ich biete dir kleine Impulse an, um deinen eigenen Umgang mit der besinnlichen Zeit zu finden und lade dich ein, langsamer zu werden. Weniger laut und mehr du zu sein.

Zusätzlich biete ich einen Adventskalender: 24 Tage voller Achtsamkeit, Selbstmitgefühl, kleinen Übungen und Gedanken, die dich wieder näher zu dir selbst bringen dürfen. Wenn du magst, findest du ihn auf Instagram (melanie.goepfert) oder Facebook (Melanie Goepfert Therapeutin & Coach) .