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Rudolf Steiners Seelenkalender Archiv

53 Episoden
66 Sekunden
22. Das Licht aus Weltenweiten Im Innern lebt es kräftig fort Es wird zum Seelenlichte Und leuchtet in die Geistestiefen Um Früchte zu entbinden Die Menschenselbst aus Weltenselbst Im Zeitenlaufe reifen lassen.
57 Sekunden
21. Ich fühle fruchtend fremde Macht Sich stärkend mir mich selbst verleihn Den Keim empfind ich reifend Und Ahnung lichtvoll weben Im Innern an der Selbstheit Macht.
51 Sekunden
20. So fühl‘ ich erst mein Sein; Das fern vom Welten Dasein In sich sich selbst erlöschen Und bauend nur auf eignem Grunde In sich sich selbst ertöten müsste.
57 Sekunden
19. Geheimnisvoll das Neu-Empfang’ne Mit der Erinnrung zu umschließen Sei meines Strebens weitrer Sinn Er soll erstarkend Eigenkräfte In meinem Innern wecken Und werdend mich mir selber geben.
59 Sekunden
18. Kann ich die Seele weiten Dass sie sich selbst verbindet Empfangnem Welten-Keimesworte? Ich ahne, dass ich Kraft muss finden Die Seele würdig zu gestalten Zum Geisteskleide sich zu bilden.
59 Sekunden
17. Es spricht das Weltenwort, Das ich durch Sinnestore In Seelengründe durfte führen Erfülle deine Geistestiefen Mit meinen Weltenweiten Zu finden einstens mich in dir.
53 Sekunden
16. Zu bergen Geistgeschenk im Innern Gebietet strenge mir mein Ahnen Dass reifend Gottesgaben In Seelengründen fruchtend Der Selbstheit Früchte bringen.
63 Sekunden
15. Ich fühle wie verzaubert Im Weltenschein des Geistes weben Es hat in Sinnesdumpfheit Gehüllt mein Eigenwesen Zu schenken mir die Kraft Die ohnmächtig sich selbst zu geben Mein Ich in seinen Schranken ist.
62 Sekunden
14. An Sinnesoffenbarung hingegeben Verlor ich Eigenwesens Trieb Gedankentraum, er schien Betäubend mir das Selbst zu rauben Doch weckend nahet schon Im Sinnenschein mir Weltendenken.
56 Sekunden
13. Und bin ich in den Sinneshöhen So flammt in meinen Seelentiefen Aus Geistes Feuerwelten Der Götter Wahrheitswort In Geistesgründen suche ahnend Dich geistverwandt zu finden.
63 Sekunden
12. Der Welten Schönheitsglanz Er zwinget mich aus Seelentiefen Des Eigenlebens Götterkräfte Zum Weltenfluge zu entbinden; Mich selber zu verlassen Vertrauend nur mich suchend In Weltenlicht und Weltenwärme.
61 Sekunden
11. Es ist in dieser Sonnenstunde An dir die weise Kunde zu erkennen: An Weltenschönheit hingegeben In dir dich fühlend zu durchleben: Verlieren kann das Menschen-Ich Und finden sich im Welten-Ich.
66 Sekunden
10. Zu sommerlichen Höhen Erhebt der Sonne leuchtend Wesen sich Es nimmt mein menschlich Fühlen In seine Raumesweiten mit Erahnend regt im Innern sich Empfindung dumpf mir kündend Erkennen wirst du einst: Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen.
64 Sekunden
9. Vergessend meine Willenseigenhei Erfüllet Weltenwärme sommerkündend Mir Geist und Seelenwesen Im Licht mich zu verlieren Gebietet mir das Geistesschauen Und kraftvoll kündet Ahnung mir Verliere dich, um dich zu finden.
66 Sekunden
8. Es wächst der Sinne Macht Im Bunde mit der Götter Schaffen Sie drückt des Denkens Kraft Zur Traumes Dumpfheit mir herab. Wenn göttlich Wesen Sich meiner Seele einen will Muss menschlich Denken Im Traumessein sich still bescheiden.
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