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Rudolf Steiners Seelenkalender Archiv

53 Episoden
65 Sekunden
37. Zu tragen Geisteslicht in Weltenwinternacht Erstrebet selig meines Herzens Trieb Dass leuchtend Seelenkeime In Weltengründen wurzeln Und Gotteswort im Sinnesdunkel Verklärend alles Sein durchtönt.
57 Sekunden
36. In meines Wesen Tiefen spricht Zur Offenbarung drängend Geheimnisvoll das Weltenwort Erfülle deiner Arbeit Ziele Mit meinem Geisteslichte Zu opfern dich durch mich.
56 Sekunden
35. Kann ich das Sein erkennen Dass es sich wiederfindet Im Seelen Schaffens Drange? Ich fühle, dass mir Macht verliehn‘ Das eigne Selbst dem Weltenselbst Als Glied bescheiden einzuleben.
59 Sekunden
34. Geheimnisvoll das Alt-Bewahrte Mit neu erstandnem Eigensein Im Innern sich belebend fühlen: Es soll erweckend Weltenkräfte In meines Lebens Außenwerk ergießen Und werdend mich ins Dasein prägen.
61 Sekunden
33. So fühl‘ ich erst die Welt Die ausser meiner Seele Miterleben An sich nur frostig leeres Leben Und ohne Macht sich offenbarend In Seelen sich vom neuen schaffend In sich den Tod nur finden könnte.
54 Sekunden
32. Ich fühle fruchtend eigne Kraft Sich stärkend mich der Welt verleihn Mein Eigenwesen fühl ich kraftend Zur Klarheit sich zuwenden Im Lebensschicksalsweben.
63 Sekunden
31. Das Licht aus Geistestiefen Nach außen strebt es sonnenhaft Es wird zur Lebenswillenskraft Und leuchtet in der Sinne Dumpfheit Um Kräfte zu entbinden Die Schaffensmächte aus Seelentrieben Im Menschenwerke reifen lassen.
62 Sekunden
30. Es sprießen mir im Seelensonnenlicht Des Denkens reife Früchte In Selbstbewußtseins Sicherheit Verwandelt alles Fühlen sich Empfinden kann ich freudevoll Des Herbstes Geisterwachen Der Winter wird in mir Den Seelensommer wecken.
57 Sekunden
29. Sich selbst des Denkens Leuchten Im Innern kraftvoll zu entfachen Erlebtes sinnvoll deutend Aus Weltengeistes Kräftequell Ist mir nun Sommererbe Ist Herbstesruhe und auch Winterhoffnung.
63 Sekunden
28. Ich kann im Innern neu belebt Erfühlen eignen Wesens Weiten Und krafterfüllt Gedankenstrahlen Aus Seelensonnenmacht Den Lebensrätseln lösend spenden Erfüllung manchem Wunsche leihen Dem Hoffnung schon die Schwingen lähmte.
63 Sekunden
27. In meines Wesens Tiefen dringen Erregt ein ahnungsvolles Sehnen Das ich mich selbstbetrachtend finde Als Sommersonnengabe die als Keim In Herbstesstimmung wärmend lebt Als meiner Seele Kräftetrieb.
58 Sekunden
26. Natur, dein mütterliches Sein Ich trage es in meinem Willenswesen Und meines Willens Feuermacht Sie stählet meines Geistes Triebe Dass sie gebären Selbstgefühl, Zu tragen mich in mir.
64 Sekunden
25. Ich darf nun mir gehören Und leuchtend breiten Innenlicht In Raumes- und in Zeitenfinsternis. Zum Schlafe drängt natürlich Wesen Der Seele Tiefen sollen wachen Und wachend tragen Sonnengluten In kalte Winterfluten.
60 Sekunden
24. Sich selbst erschaffend stets Wird Seelensein sich selbst gewahr Der Weltengeist er strebet fort In Selbsterkenntnis neu belebt Und schafft aus Seelenfinsternis Des Selbstsinns Willensfrucht.
63 Sekunden
23. Es dämpfet herbstlich sich Der Sinne Reizesstreben In Lichtesoffenbarung mischen Der Nebel dumpfe Schleier sich Ich selber schau in Raumesweiten Des Herbstes Winterschlaf Der Sommer hat an mich Sich selber hingegeben.
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