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180 Episoden
1 Stunde 9 Minuten
Ein halbes Jahr nach einer unauffälligen Vorsorgeuntersuchung ertastete Bettina selbst einen Knoten in ihrer Brust. Die Diagnose: triple-negativer Brustkrebs. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie mit enjoy midlife bereits begonnen, Frauen in der Lebensmitte dabei zu begleiten, sich wieder mehr zu zeigen, für ihre Träume loszugehen und ihre Komfortzone zu verlassen. Mit der Krebsdiagnose wurde diese Haltung plötzlich zu ihrer eigenen Herausforderung. Bettina entschied sich bewusst für die schulmedizinische Behandlung und ergänzte sie durch Ansätze, die ihr persönlich Kraft gaben. Gleichzeitig stellte sie sich immer wieder die Frage: Wie möchte ich leben? Und genau diese Frage begleitet sie bis heute. In unserem Gespräch sprechen wir über Brustkrebs, Selbstverantwortung und darüber, warum persönliches Wachstum oft dort beginnt, wo wir unsere Komfortzone verlassen. Bettina erzählt, weshalb Sichtbarkeit so viel mit Selbstvertrauen zu tun hat, warum wir aufhören sollten, auf den perfekten Zeitpunkt zu warten, und weshalb sie Frauen heute dabei begleitet, mutig ihren eigenen Weg zu gehen.
1 Stunde
Nach einer Krebstherapie geraten viele Frauen durch Medikamente frühzeitig in die Wechseljahre. Andere erleben sie ganz natürlich im Laufe ihres Lebens. Die Beschwerden können ganz unterschiedliche sein und oft stellt sich die Frage: Was passiert eigentlich gerade in meinem Körper? In dieser Folge spricht Dr. Marike Albrecht darüber, welche Aufgaben Hormone in unserem Körper übernehmen, warum sie für unser Wohlbefinden so wichtig sind, welche Veränderungen während der Wechseljahre stattfinden und warum dieses Wissen gerade nach einer Krebserkrankung so wichtig sein kann. Außerdem geht es um die Rolle von Vitaminen, Mineralstoffen und anderen Närhstoffen. welche Möglichkeiten es gibt den Körper zu unterstützen, und wann bioidentische Hormone eine sinnvolle Option sein können.
1 Stunde 2 Minuten
Im Jahr 2001 ertastete Silke einen Knoten in ihrer Brust. Die Diagnose: Brustkrebs. Nach der Therapie fand sie Schritt für Schritt zurück ins Leben. Sie bekam 2006 noch einmal eine Tochter, lernte, das Leben bewusster zu genießen, und hatte das Gefühl, wieder nach vorne schauen zu können. Zehn Jahre später ertastete sie erneut einen Knoten. Wieder lautete die Diagnose Brustkrebs. Im Laufe der Behandlung stellte sich heraus, dass Silke Trägerin einer BRCA1-Mutation ist. Sie entschied sich für eine beidseitige Mastektomie und später auch für die Entfernung der Eierstöcke und der Gebärmutter. In unserem Gespräch erzählt Silke von beiden Erkrankungen und davon, wie unterschiedlich sie die Therapien erlebt hat. Sie nimmt uns mit zurück ins Jahr 2001, als noch zwanzig Frauen gemeinsam in einem Raum ihre Chemotherapie erhielten – und zeigt, wie sehr sich die Behandlung von Brustkrebs in den vergangenen Jahren verändert hat. Wir sprechen außerdem darüber, was das Wort „gesund“ eigentlich bedeutet. Nach zehn Jahren galt Silke medizinisch als gesund und fiel aus der Nachsorge heraus. Als sie erneut an Brustkrebs erkrankte, wurde die Erkrankung als neue Diagnose eingestuft. Für Silke hat das ihren Blick auf Gesundheit für immer verändert. 2019 gründete sie schließlich ihre eigene Selbsthilfegruppe – weil sie selbst erlebt hat, wie wichtig Austausch und gegenseitige Unterstützung nach einer Krebsdiagnose sein können.
1 Stunde 9 Minuten
Mit 33 Jahren ertastete Lisa einen kleinen Knoten in ihrer Brust. Mehrere Ärzte beruhigten sie. Es sei nichts Auffälliges, eine weitere Untersuchung sei nicht notwendig. Trotzdem ließ sie der Knoten nicht los. Als sie nachfragte, hatte sie das Gefühl, mit ihren Sorgen nicht ernst genommen zu werden. Irgendwann war sie so verunsichert, dass sie selbst nicht mehr wusste, ob ihr Gefühl berechtigt war. Neun Monate später war der Knoten von 0,5 auf 1,8 Zentimeter gewachsen. Die Diagnose: hormonabhängiger Brustkrebs. Noch bevor die weitere Behandlung geplant wurde, erhielt Lisa eine antihormonelle Therapie und es wurde eine genetische Untersuchung veranlasst. Das Ergebnis war entscheidend für die Frage, wie operiert werden sollte. Dabei stellte sich heraus, dass Lisa das Lynch-Syndrom (MSH6) hat – eine genetische Veranlagung, die das Risiko für verschiedene Krebsarten erhöht und ihr Leben bis heute beeinflusst. Zur gleichen Zeit fiel Lisa ein auffälliges Muttermal an ihrer Brust auf. Auch hier wurde sie zunächst beruhigt. Erst als sie eine weitere Hautärztin aufsuchte, wurde das Muttermal untersucht. Die Diagnose: eine Melanom-Vorstufe. In dieser Folge sprechen wir über Brustkrebs in jungen Jahren, das Lynch-Syndrom, Kinderwunsch und die Erfahrung, sich immer wieder für die eigene Gesundheit einsetzen zu müssen. Vor allem aber sprechen wir darüber, wie wichtig es ist, dem eigenen Gefühl zu vertrauen.
1 Stunde 10 Minuten
Nicole kannte Blasenentzündungen schon ihr ganzes Leben. Doch irgendwann wurden die Beschwerden stärker. Medikamente halfen zunächst, doch die Symptome kamen immer wieder zurück. Als sie schließlich ihre Gynäkologin aufsuchte, wurde aus einer vermeintlichen Zyste eine erschütternde Diagnose: Blasenkrebs. Es folgten Operationen, Krankenhausaufenthalte und eine Entscheidung, die ihr Leben für immer verändern sollte. Nicole erhielt ein Urostoma und lebt seitdem ohne Harnblase. In dieser Folge erzählt sie von ihrem Weg zur Diagnose, der großen Operation und den Herausforderungen, die mit einem Urostoma verbunden sind. Sie spricht darüber, wie sich ihr Alltag verändert hat, warum der Austausch mit anderen Betroffenen so wichtig ist und wie schwer es sein kann, mit Mitte 40 plötzlich die Jüngste mit einer solchen Diagnose im Wartezimmer zu sein.
1 Stunde 8 Minuten
Mit 30 Jahren erhielt Paulina die Diagnose Brustkrebs. Es folgte eine intensive Behandlung, die anders verlief als erwartet. Heute steht Paulina erneut vor einer großen Herausforderung. Sie lebt mit einem Mantelzell-Lymphom und befindet sich wieder in Therapie. Doch diese Folge handelt nicht nur von Krankheit. Wir sprechen über Hoffnung und die Frage, was ein gutes Leben eigentlich ausmacht. Über Durchhalteparolen, Ehrlichkeit und die Erwartung, immer positiv bleiben zu müssen. Paulina erzählt, warum sie sich nicht als Kämpferin versteht, weshalb Verletzlichkeit ihren Platz haben darf und warum Lebensqualität für sie wichtiger ist als jede Parole. Wir sprechen über Familie, Freundschaften, die Liebe und darüber, dass Zufriedenheit oft viel weniger mit außergewöhnlichen Momenten zu tun hat, als wir denken. Oft sind es die kleinen Dinge, die zählen: ein Kaffee im Garten, ein schönes Zuhause, Zeit mit den Menschen, die wir lieben. Paulina sagt, sie braucht kein spektakuläres Leben, denn Glück liegt manchmal viel näher, als wir denken.
57 Minuten
Als Theresa 17 Jahre alt war, bemerkte sie Blut im Stuhl. Ein Symptom, das sie abklären ließ. Es wurde ein Polyp entdeckt und entfernt. Die Diagnose: eine Krebsvorstufe. Theresa nahm die regelmäßigen Kontrolltermine wahr, doch einige Jahre später kehrten die Symptome zurück. Wieder bemerkte Theresa Blut im Stuhl. Diesmal lautete die Diagnose Darmkrebs. Mit Anfang 20 fand sie sich in einer Situation wieder, mit der die wenigsten Menschen in ihrem Alter rechnen. Es folgten Operationen, Chemotherapie und die Hoffnung, die Erkrankung hinter sich lassen zu können. Doch nur wenige Wochen nach Abschluss der Behandlung wurden Metastasen entdeckt. In dieser Folge erzählt Theresa von ihrem Weg durch die Erkrankung, von Rückschlägen, großen Operationen und den körperlichen Veränderungen, die geblieben sind. Sie spricht darüber, wie es sich anfühlt, als junge Frau an Darmkrebs zu erkranken, warum Vorsorge und Früherkennung so wichtig sind und wie sie gelernt hat, trotz all der Unsicherheiten nach vorn zu schauen. Heute ist Theresa krebsfrei.
1 Stunde 12 Minuten
Mit nur 23 Jahren ertastete Sophie einen Knoten in ihrer Brust. Aufgrund einer familiären Vorbelastung wusste sie sofort, dass dieser Befund ernst sein könnte. Nach der Diagnose Brustkrebs folgten Operationen, Chemotherapie und schwierige Entscheidungen über ihren Körper und ihre Zukunft. Besonders belastend war für Sophie dabei nicht nur die Erkrankung selbst, sondern auch das Gefühl, als junge Patientin immer wieder nicht ernst genommen zu werden. Nach einer Mastektomie entschied sie sich zunächst für einen Wiederaufbau mit Silikonimplantat. Doch das Ergebnis entsprach nicht dem, was besprochen worden war. Erst später fand sie einen Weg, der sich für sie richtig anfühlte und mit dem sie heute im Reinen ist. In dieser Folge sprechen wir über Brustkrebs in jungen Jahren, Kinderwunsch, Körperbild, den Umgang mit medizinischen Entscheidungen und darüber, wie wichtig es ist, die eigene Stimme nicht zu verlieren – gerade dann, wenn man sich besonders verletzlich fühlt.
1 Stunde 23 Minuten
Britta war erst Mitte 20, als sie 1994, ein Jahr nach ihrer Hochzeit, die Diagnose Leukämie erhielt. Die Symptome waren starke Knochenschmerzen und konnten von den Ärzten zunächst nicht eindeutig zugeordnet werden. Es war eine schwere Zeit. Ihre Zwillingsschwester spendete ihr damals Stammzellen – eine Spende, die ihr das Leben rettete. Viele Jahre später erkrankte ihre Schwester selbst an metastasiertem Brustkrebs. Kurz darauf wurden auch bei Britta Auffälligkeiten in der Brust entdeckt. Sie entschied sich bewusst für eine beidseitige Mastektomie. Doch auch damit war ihre Geschichte noch nicht vorbei. Einige Jahre später folgte die Diagnose Zungengrundkrebs. Britta erzählt von einem Leben, das immer wieder von Krankheit geprägt war – und davon, wie eng Angst, Verlust, Hoffnung und Zusammenhalt manchmal miteinander verbunden sind.
57 Minuten
Schon mit 25 Jahren erhielt Anja die Diagnose familiäre Polyposis - eine genetische Erkrankung, bei der sich Polypen im Darm bilden können. Als Kind erlebte sie, wie sehr die Erkrankung das Leben ihrer Mutter geprägt hat. Als Anja selbst die Diagnose erhielt, wollte sie sich zunächst nicht damit auseinandersetzen. Doch die Erkrankung war bereits weit fortgeschritten und schließlich musste der Dickdarm komplett entfernt werden. Viele Jahre später folgte die nächste schwere Diagnose: ein Tumor an der Gebärmutterwand. Was folgte war eine große Operation, Chemotherapie und eine Zeit voller Angst, Trauer und Unsicherheit. Anja spricht von innerer Stärke, Vertrauen, Selbstfürsorge und darüber, wie wichtig es ist, die eigenen Gefühle wahrzunehmen und offen zu kommunizieren.
52 Minuten
Mit 37 Jahren erhielt Sarah die Diagnose Brustkrebs. Während ihres Zyklus bemerkte sie immer wieder Veränderungen an ihrer Brust, die sie zunächst an eine Brustentzündung erinnerten. Ein Gefühl, das Sarah ernst nahm und abklären ließ. Es folgten Untersuchungen beim Gynäkologen und im Brustzentrum. In dieser Folge erzählt Sarah von ihrem Weg durch die Erkrankung und warum für sie schnell klar war, dass sie keinen Wiederaufbau möchte. Sie entschied sich bewusst für eine Mastektomie und dafür, auf einer Seite flach zu bleiben. Eine Entscheidung, mit der sie sich auch heute vollkommen wohl fühlt. Besonders geprägt hat sie dabei der Austausch mit anderen Betroffenen und die Unterstützung durch ein sehr empathisches Behandlungsteam. Sarah spricht offen über Selbstbestimmung, Körpergefühl und darüber, wie unterschiedlich Behandlungs- und Operationswege mit einer Brustkrebsdiagnose aussehen können.
56 Minuten
Mit Mitte 30 bekam Bianca plötzlich starke Schwindelanfälle - anders als alles, was sie bisher kannte. Was zunächst wie Stress wirkte, stellte sich schließlich als ein Astrozytom Grad 4 heraus. Ein Hirntumor, der ihr Leben von einem Moment auf den anderen veränderte. In dieser Folge erzählt Bianca ihre Geschichte: von den ersten Symptomen über die Diagnose bis hin zur Operation und Therapie. Besonders beeindruckend ist, wie sie noch wenige Tage vor der Operation ihre Masterarbeit abgegeben und verteildigt hat - und damit ein Kapitel ihres Lebens bewusst abgeschlossen hat. Bianca spricht über die Zeit im Krankenhaus, die Operation und die anschließende Behandlung. Über Nebenwirkungen, körperliche Veränderungen und den Umgang mit Angst. Und gleichzeitig ist ihre Geschichte auch eine, die zeigt, wie viel Kraft und Humor selbst in schweren Zeiten möglich sind. Heute steht für sie vieles unter einem anderen Blick: der Wunsch zu reisen, bewusster zu leben und sich mit dem auseinanderzustezen, was wirklich zählt.
58 Minuten
Mit Anfang 50 erhielt Eva die Diagnose Brustkrebs – nachdem sie zwei Jahre lang immer wieder beruhigt wurde, dass alles gutartig sei. Alles begann mit einer Auffälligkeit im Mammografie-Screening. Der Gynäkologe tastete die Stelle zwar ab, sah aber keinen Grund zur weiteren Abklärung. Kein Ultraschall, keine Gewebeprobe. Zwei Jahre lang ging Eva immer wieder zur Kontrolle und ließ sich beruhigen. Und doch blieb da dieses Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Erst als sie selbst einen geschwollenen Lymphknoten bemerkte und zu einem anderen Arzt ging, wurde klar, dass die Veränderung dringend abgeklärt werden musste. Die Diagnose: hormonabhängiger Brustkrebs, der bereits in die Lymphbahn gestreut hatte. Eva erzählt in dieser Folge von ihrem Weg durch die Therapie und davon, wie wichtig es ist, dem eigenen Bauchgefühl zu vertrauen. Heute hat sie die Akuttherapie hinter sich und auch eine Mastektomie. Sie hat sich bewusst gegen einen Wiederaufbau entschieden und fühlt sich in ihrem Körper wohl - mit all den Veränderungen.
1 Stunde 7 Minuten
Fabiana ist 30 Jahre alt und lebt mit einem Granulosazelltumor - einer seltenen Form von Eierstockkrebs. Alles Begann mit einer Zyste am Eierstock, die entfernt wurde. Wenige Jahre später folgten erneut Schmerzen, weitere Eingriffe und schließlich die Diagnose: Ovarialkarzinom im fortgeschrittenen Stadium. Fabiana wurde mehrfach operiert und erhielt Chemotherapien, die sie nur schwer vertragen hat. Immer wieder galt sie als tumorfrei – bis der Krebs zurückkam. Heute ist die Situation eine andere: Tumore im Bauch, in der Leber und ein unklarer Befund in der Lunge. Eine Operation war zuletzt nicht mehr möglich. Nach einer weiteren Chemotherapie wird aktuell abgewartet. In dieser Folge erzählt Fabiana von ihrem Weg – von der ersten Diagnose bis heute. Sie spricht über Rückfälle, Kinderwunsch, ihre Hochzeit mitten in der Therapie und darüber, wie sich ihr Blick auf ihr Leben verändert hat.
56 Minuten
Sandra wog 180 Kilo und beschreibt sich selbst als süchtig nach Essen. Heute lebt sie mit einer Darmkrebsdiagnose und sagt, sie ist mit sich im Reinen. Vor rund 20 Jahren stand Sandra an einem Punkt, an dem sie wusste: So kann es nicht weitergehen. Sie entschied sich für eine Magenbypass-Operation und verlor dadurch viele Kilos. Doch das Thema emotionales Essen und die Sucht dahinter blieben lange Teil ihres Lebens. Im Rahmen einer Studie lernte sie die Wirkung einer Abnehmspritze kennen und erlebte zum ersten Mal, wie sich das ständige Verlangen nach Essen veränderte. Kurz darauf entdeckte sie die Hypnose für sich und erkannte, dass sie damit einen ganz neuen Zugang zu sich selbst finden kann. Dann kam die Diagnose Darmkrebs. In dieser Folge erzählt Sandra von ihrem Weg: von der Esssucht über ihre Erfahrungen mit Abnehmspritze und Hypnose bis hin zu ihrem Leben mit Krebs. Sie spricht offen darüber, wie sie mit der Diagnose umgeht, warum sie sich selbst heute anders sieht und weshalb sie sagt, dass sie mit sich im Reinen ist. Sandra ist Palliativpatientin und befindet sich aktuell in Behandlung. Und trotzdem geht es in diesem Gespräch nicht nur um Krankheit, sondern auch um Selbstliebe, Akzeptanz und die Frage, wie wir mit unserem Leben umgehen – selbst in herausfordernden Situationen.