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Episoden

56 Minuten
Was weiß deine Mutter über dich, das du selbst längst vergessen hast? Birgit Apitz hat 40 Jahre in derselben Apotheke gearbeitet, drei Kinder großgezogen und dabei nie aufgehört, Verantwortung zu tragen – oft mehr, als gut für sie war. In dieser besonderen Folge wird sie nicht interviewt, sondern befragt: mit der Methode „7 Fragen an deine Eltern", live und ungefiltert.

Was entsteht, ist kein klassisches Gespräch über Erziehung. Es ist eine Einladung, die eigene Geschichte neu zu lesen – durch die Augen derer, die von Anfang an dabei waren.

Wir sprechen über gelebte Werte, das Loslassen als Elternteil, Geheimnisse, die 39 Jahre gewartet haben – und darüber, warum gemeinsame Erinnerungen vielleicht das Wertvollste sind, was wir weitergeben können.

Themen dieser Folge:

Die Methode „7 Fragen an deine Eltern" – und warum wir sie zu selten anwenden

Bade-Rituale, Umarmungen und was Verbundenheit wirklich bedeutet

Kinder kommen mit einem Charakter auf die Welt – und den prägen wir nur bedingt

Älterwerden: weniger Druck, mehr Nachdenken – Fluch oder Segen?

Verantwortung als Wert, der vererbt wird – mit allem, was daran schwer ist

Was bleibt, wenn jemand geht – und woran wir uns erinnern sollen

Über Birgit:

Birgit Apitz hat vier Jahrzehnte lang als Pharmazeutisch-Technische Assistentin gearbeitet, war in ihrer Heimatstadt Bad Liebenwerda ein bekanntes Gesicht – und ist heute in Dresden aktiv, neugierig und unterwegs. Sie ist Mutter, Oma und die Frau, die ihren Sohn seit dem ersten Atemzug kennt. Buchstäblich.

Methode aus der Episode:

7 Fragen an deine Eltern – probiere die Methode selbst aus: mit Eltern, Großeltern oder jedem Menschen, dessen Geschichte ein Teil deiner eigenen ist.
1 Stunde 4 Minuten
Wie führe ich eigentlich mich selbst? Maria Wischeropp hat darauf eine klare Haltung. Nach zehn Jahren von der Praktikantin bis zur COO, dem Aufbau einer Bürgerstiftung und der Begleitung zahlreicher Gründerinnen hat sie sich frisch selbstständig gemacht – als Mentorin und Sparringspartnerin für Menschen, die viel Verantwortung tragen und dabei manchmal sich selbst verlieren.

Wir sprechen über positive Psychologie, Energie-Management als introvertierter Mensch, den Unterschied zwischen Work-Life-Balance und Work-Life-Blend – und darüber, warum Loslassen oft der Anfang von etwas Neuem ist.

Themen dieser Folge:

Von Karla Kolumna zur Selbstführung: Marias Weg

Warum die „englischsprachige Maria" entspannter ist als die deutsche

Glimmer statt Trigger – die kleinen Glücksmomente im Alltag

Stärken und Werte als Energiequelle statt Fokus auf Schwächen

Der Mut, sich selbst zu priorisieren – ohne schlechtes Gewissen

Mentoring statt Coaching: Marias Ansatz und ihr 12–15-Wochen-Programm

Über Maria:

Maria Wischeropp ist Mentorin für souveräne Selbstführung und „Life-COO". Sie begleitet geschäftsführende Gründerinnen und Führungskräfte dabei, wieder Zeit und Fokus für das Wesentliche zu finden – für mehr Impact im Business und mehr Präsenz im Privaten.

Kontakt & Kennenlern-Call:

Website: https://maria-wischeropp.de

LinkedIn: linkedin.com/in/maria-wischeropp

IN.PULSE:

Buchtipps aus der Episode:

Sophie Cliff – zum Konzept „Work-Life-Blend" https://sophiecliff.com
46 Minuten
Worum geht's in dieser Episode?

Franziska Weiland hat lange im Norden gelebt – in Stockholm, in Kopenhagen und in großen Konzernen gearbeitet. Doch kam irgendwann dieser leise Moment, in dem sie sich gefragt hat: Will ich das eigentlich alles wirklich so?

Heute ist sie zurück in Jena. In ihrem Café „Holz & Hygge" hat sie das, was sie in Skandinavien gefunden hat, in einen Ort übersetzt – warm, ruhig, einladend.

Eine Epiosde über Mut, leise Wendepunkte, skandinavisches Lebensgefühl – und einen Satz, der mit Kreide auf einer Café-Terrasse stand und seitdem nicht mehr loslässt: „Go where the love is."

Drei Sätze aus der Folge, die hängen bleiben

„Ich bin eigentlich mitten in meinem eigenen Buch hier in diesem Café – ich kriege so viele Geschichten mit. Das ist mein lebendiges Buch."

„Better done than perfect – lieber den Schritt gehen, als zu warten, bis der perfekte Moment da ist."

„Go where the love is. Geh dahin, wo du gesehen wirst, wo du mit Wärme empfangen wirst, wo du Wertschätzung empfängst und auch geben kannst."

Über Franziska Weiland & Holz & Hygge

Holz & Hygge ist Franziskas Café in Jena – ein Ort des Ankommens, inspiriert vom skandinavischen Lebensgefühl.

Website: https://www.holzundhygge.de

LinkedIn: linkedin.com/in/franziska-weiland-69045914

Adresse: Unterlauengasse 2, 07743 Jena

Instagram: https://www.instagram.com/holzundhygge/

IN.PULSE

Bullerbü-Syndrom – die Sehnsucht der Deutschen nach skandinavischer Idylle: https://de.wikipedia.org/wiki/Bullerbü-Syndrom

Ikigai – das japanische Konzept der kleinen, wertvollen Dinge: https://de.wikipedia.org/wiki/Ikigai

Hygge – das dänische Lebensgefühl: https://de.wikipedia.org/wiki/Hyggelig

Kopenhagens Müllverbrennungsanlage CopenHill – funktional, ästhetisch, zum Skifahren nutzbar: https://de.wikipedia.org/wiki/Amager_Bakke

Freitagsbar – die dänische Bürotradition
1 Stunde
Was passiert, wenn eine E-Learning-Expertin, Hochschuldidaktikerin und KI-Begleiterin offen ausspricht, was viele nur denken?

Dass es bei KI eben nicht zuerst um Tools geht. Sondern um Menschen. Um Unsicherheit. Um Mut. Um Kompetenzen. Und um die Frage, wie wir in einer immer künstlicheren Welt echte Beziehungen bewahren.

In dieser Episode spreche ich mit Anne Jantos über ihren Weg von der Wirtschaftspädagogik über die TU Dresden bis in die Selbstständigkeit mit We explain AI. Wir reden über digitale Lehre, die Realität hinter dem KI-Hype, den AI Gender Gap, Change-Prozesse in Organisationen und darüber, warum gute KI-Arbeit oft viel weniger technisch ist, als viele glauben.

Das Gespräch ist ehrlich, klug und an vielen Stellen überraschend persönlich.

Darum solltest du reinhören

In dieser Folge erfährst du:

warum Anne sich selbst nicht als klassische KI-Expertin bezeichnet

weshalb erfolgreiche KI-Einführung viel mit Didaktik, Beziehung und Sicherheit zu tun hat

was Hochschulen aus der Pandemie über E-Learning gelernt haben

wie VR in der medizinischen Lehre Barrieren abbauen kann

warum viele Menschen bei KI nicht Wissen, sondern vor allem Orientierung brauchen

was hinter dem AI Gender Gap steckt

weshalb gute Workshops nicht nach Standard-Folie funktionieren

warum echte Zusammenarbeit in Zukunft vielleicht wertvoller wird als jede Automatisierung

und welchen Rat Anne ihrem jüngeren Ich für ein glücklicheres Leben und Arbeiten geben würde

Besonders starke Gedanken aus der Episode

„Es geht bei KI oft nicht darum, alles zu verstehen – sondern erstmal das eine zu finden, was dich wirklich unterstützt.“

„Fake gibt es überall – wir wollen echte Momente des Zusammenkommens schaffen.“

„Wenn keine klaren Vorgaben da sind: Mach es doch einfach so, wie du es für richtig hältst.“

Was diese Folge besonders macht

Anne bringt eine Perspektive mit, die im KI-Diskurs oft fehlt:

nicht lauter, schneller, mehr Tools – sondern menschlicher, klüger, passender.

Sie zeigt, dass KI-Kompetenz nicht bedeutet, auf jede Frage sofort eine Antwort zu haben. Sondern die richtigen Fragen zu stellen, Menschen mitzunehmen und Komplexität so zu reduzieren, dass sie handhabbar wird.

Gerade deshalb ist diese Folge spannend für:

Führungskräfte

HR- und L&D-Verantwortliche

Lehrende und Hochschulmenschen

Berater:innen

Selbstständige

alle, die KI sinnvoll statt blind einsetzen wollen

Mein persönlicher Eindruck

Mich hat an diesem Gespräch besonders beeindruckt, wie klar Anne zwischen Hype und echter Wirkung unterscheidet.

Keine Buzzwords. Kein Technik-Blendwerk. Sondern ein sehr reflektierter Blick darauf, wie Lernen, Wandel und KI in der Praxis wirklich funktionieren.

Eine Folge für alle, die nicht nur wissen wollen, was KI kann – sondern auch, wie wir als Menschen damit gut umgehen.

Jetzt reinhören
1 Stunde 8 Minuten
GLYKKS IN.PULS #15: Vom Tiefpunkt zum Jackpot-Job – und dazwischen: Umwege, die stark machen mit Marie-Louise Albrecht

In Episode #15 schaue ich gemeinsam mit Marie-Louise Albrecht auf ihren Weg – mithilfe des Lebenslinienmodells aus der Biografiearbeit.

Das Modell macht sichtbar, was wir oft erst rückblickend verstehen: Unser Leben verläuft nicht linear. Es hat Kurven, Wendepunkte, Krisen – und Wachstumsphasen. Marie nimmt uns mit durch prägende Stationen: frühe Verantwortung in der Familie, erste Jobs und das Gefühl von Unabhängigkeit, ein holpriger Start ins Berufsleben, steiles Lernen „ins kalte Wasser“, Branchenwechsel, eine Kündigung als Tiefpunkt – und ein Neustart, der schließlich in einer Position endet, die sich wie ein Jackpot anfühlt.

Wenn du gerade selbst an einem Punkt stehst, an dem du dich fragst „War’s das jetzt?“ – dann ist diese Folge für dich.

 

Was ist das Lebenslinienmodell?

Stell dir eine Linie vor, die dein Leben von Geburt bis heute abbildet:

Waagrecht läuft die Zeit.

Senkrecht laufen die Emotionen – positiv und negativ.

So entsteht ein emotionaler Lebensverlauf mit Höhen, Tiefen und Wendepunkten. Ursprung: Biografiearbeit – mit der Idee, dass wir unser Leben als Geschichte verstehen.

Darum geht’s in Episode 15

Frühe Prägung: Verantwortung übernehmen (Familie, Rolle, Vorbilder)

Erste Jobs, erstes Geld – und warum Reisen früh zum roten Faden wurde

Der Berufseinstieg: Jobsuche, Zweifel, Druck – und dann eine Chance, die alles beschleunigt

„Das haben wir schon immer so gemacht“: Wie man in traditionellen Strukturen wachsen kann

Warum „nicht passend“ trotzdem hilfreich sein kann: Skills, Klarheit, Richtung

Kündigung als Tiefpunkt – und was in solchen Phasen wirklich trägt

Neustart in einer neuen Stadt: Mut, Bauchgefühl, neue Identität (und dann kommt auch noch die Pandemie)

Rückkehr in die Heimat durch die Liebe – und trotzdem: neu ankommen

Die zentralen Learnings:

Umwege sind Teil der Entwicklung

Verantwortung ist eine Stärke

Passung ist wichtiger als Perfektion

Mini-Reflexion für dich

Wenn du heute deine Lebenslinie zeichnen würdest:

Was waren deine 3 Hochpunkte – und was hat sie möglich gemacht?

Was waren deine 2 Tiefpunkte – und was hast du daraus gelernt?

Wo war dein größter Wendepunkt – und wofür war er im Nachhinein gut?

Ein Satz, der hängen bleibt

„Passung ist wichtiger als Perfektion.“

In.Pulse:

LinkedIn-Profil: linkedin.com/in/marie-louise-albrecht-046215182
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Über diesen Podcast

Bist du bereit, deinem Leben und Arbeiten mehr Freude, Balance und Sinn zu verleihen? Dann ist "GLYKKS IN.PULS für die Ohren" genau der richtige Podcast für dich! In jeder Episode taucht der Host, Peter, mit inspirierenden Gästen in spannende Gespräche ein – von Psychologinnen über Coaches bis hin zu Menschen, die ihre persönlichen GLYKKS-Strategien mit uns teilen. Gemeinsam erkunden sie, wie kleine Veränderungen im Alltag zu mehr Freude, Balance und Sinn führen können. Der Podcast bietet dir nicht nur spannende Einblicke in verschiedene Lebens- und Arbeitsansätze, sondern auch konkrete, umsetzbare Tipps, die dir helfen, einen kleinen Schritt zu mehr Erfüllung und Zufriedenheit zu finden. Ganz gleich, ob du deine berufliche Situation verbessern oder in deinem privaten Leben mehr Balance finden möchtest – GLYKKS IN.PULS liefert dir die Inspiration und Unterstützung, die du auf deinem Weg brauchst.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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