Wie klingt Unterricht, wenn Sprache nicht immer laut ist?
In dieser Folge nehmen wir euch mit an eine Schule, in der nicht alle Kinder hören können – aber alle gehört werden.
In dieser Folge sprechen wir mit Sonja Alefs, Schulleitung der Schule für Hörgeschädigte in Oldenburg, über den Schulalltag von hörgeschädigten Kindern – über Lautsprache, Gebärdensprache, Hörhilfen, Missverständnisse und vor allem: über das Gefühl, verstanden zu werden. Denn viele dieser Kinder erleben erst an einer spezialisierten Schule, dass ihre Art zu kommunizieren nicht als Ausnahme gilt, sondern als Ausgangspunkt.
Wir tauchen ein in eine Schulwelt, in der der Unterricht leiser ist – aber nicht weniger lebendig.
In der Blickkontakt, Gesten und Mimik genauso wichtig sind wie Wörter.
Und in der sich Kinder mit ganz unterschiedlichen Fähigkeiten sicher und angenommen fühlen können.
was genau eine Hörschädigung ist – und wie sie sich im Alltag zeigt
warum sich viele Kinder an Schulen für Hörgeschädigte wohler fühlen als in Regelschulen
was eine auditive Wahrnehmungsstörung bedeutet
und wie man mit entsprechender Qualifikation selbst an solchen Schulen tätig werden kann
Wusstet ihr, dass in Deutschland rund 50.000 bis 80.000 Menschen gehörlos sind – und etwa 200.000 Menschen die Deutsche Gebärdensprache nutzen?
Diese Folge zeigt:
Schule muss nicht laut sein, um gehört zu werden.
Sie darf anders sein. Sie soll anders sein – wenn das bedeutet, dass alle mitgemeint sind.
Noch mehr Einblicke?
Auf unserem Instagram-Account findet ihr eine Mini-Doku mit Eindrücken aus einer Schule für hörgeschädigte Kinder – mit echten Szenen, stillen Momenten und ganz viel Kommunikation.
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