Für alle Felle Archiv
97 Episoden
1 Stunde 35 Minuten
Für wen erziehen wir unsere Hunde eigentlich? In der zweiten Folge unserer Reihe bauen wir ein Diagnose-Werkzeug: Jede Erziehungsentscheidung hat vier mögliche Adressaten – den Hund, uns selbst, die Gesellschaft und die Bubble. Klingt erstmal nach Theorie, ist aber im Alltag erstaunlich konkret. Wir testen das Modell live an unseren echten Beispielen: Pias Travel Lifestyle mit Hagrid und Cho und der langjährige Hundeschulbesuch. Sabrinas tägliches Rally-O-Training, die Leinenführigkeit im Alltag und Bossdog Püppi. Dabei kommen wir zu einer ehrlichen Erkenntnis: In der Regel spielen alle Adressaten eine Rolle – aber unser Fokus liegt klar auf dem WIR. Vieles, was wir „für die Hunde" tun, machen wir eigentlich, weil es zu unserem Leben passen muss. Eine Folge ohne Patentrezepte. Mit der ehrlichen Bestandsaufnahme, dass „für den Hund" seltener stimmt, als wir gerne hätten – und der Frage, ob das schlimm ist oder einfach nur ehrlich. Schreibt uns: Welcher Adressat gewinnt bei euch, wenn ihr aktiv hinschaut?
1 Stunde 27 Minuten
Warum erziehen wir Hunde eigentlich, wie wir es tun? In der ersten Folge unserer neuen Reihe machen wir Inventur: Sitz am Bordstein, kein Hochspringen, nicht aufs Sofa, leise im Café – wer hat das alles eigentlich festgelegt? Und warum halten wir es für selbstverständlich? Wir nehmen euch mit zu Bourdieu und seinem Habitus-Konzept, zu Norbert Elias und dem Zivilisationsprozess, und werfen einen Blick darauf, wie Hunde in Frankreich, Skandinavien oder den USA ganz anders „erzogen" leben. Dabei landen wir bei einer ehrlichen Erkenntnis über uns selbst: Uns sind viele klassische Erziehungsthemen wahrscheinlich egaler als dem Durchschnitt. Bellen, wenn's klingelt? Geschenkt. Kein Betteln am Tisch? Nicht unser Lebensziel. Eine Folge ohne Patentrezepte. Mit einer Frage, die uns durch die ganze Reihe begleiten wird: Wozu eigentlich? Schreibt uns: Welche Erziehungsregel habt ihr noch nie wirklich hinterfragt?
1 Stunde 36 Minuten
Was kostet ein Hund eigentlich – ehrlich? Wir gehen durch unsere echten Zahlen und liegen beide am oberen Rand des Durchschnitts. Aber aus ganz unterschiedlichen Gründen: Sabrina lebt für sich selbst sparsam, fast geizig – der Hundeluxus ist ihr Luxus. Pia würde eher die Sparkonten schröpfen, als ihren Alltag einzuschränken. Zwei Wege, gleiches Ergebnis. Und genau da fängt es an, schwierig zu werden: Wenn auf Social Media überall Hunde mit gehobenem Standard gezeigt werden, entsteht für alle, die mit weniger Geld auskommen müssen, ein unnötiger Druck. Wir fragen ehrlich: Ist ein Hund heute Luxus geworden? Wer darf das sagen – und was, wenn das Geld wirklich nicht mehr reicht? Ist Abgabe wirklich das Schlimmste, oder manchmal die verantwortungsvollere Entscheidung? Eine Folge ohne Spar-Tipps. Mit ehrlicher Selbstreflexion und der Frage, warum Geld in der Hundewelt das letzte echte Tabu ist. Schreibt uns: Wie ehrlich rechnet ihr eigentlich?
1 Stunde 54 Minuten
Wer denkt eigentlich daran, dass der Zeckenschutz aufgefrischt werden muss? Wer hat im Kopf, dass das Futter zur Neige geht? Wer recherchiert, ob die neue Tierärztin wirklich zu unserem Hund passt? Mental Load – die unsichtbare kognitive Arbeit des Mitdenkens – bleibt in den meisten Beziehungen an einer Person hängen. Bei uns auch. Aber auf komplett unterschiedliche Weise: Pia fordert ein, Sabrina hält alles selbst in der Hand. Wir nehmen euch mit zur Begriffsgeschichte (Haicault 1984, Emmas Comic 2017, Daminger 2019), sprechen über chronischen Stress und Cortisol – und ziehen das Ganze in die Hundewelt: Was bedeutet Mental Load in Mehrhundehaushalten? Und ist „Einfordern" eigentlich gesünder als „Festhalten" – oder sind beide Wege auf ihre Art problematisch? Eine Folge ohne Patentrezepte. Schreibt uns: Welcher Mental-Load-Typ seid ihr?
1 Stunde 6 Minuten
Hunde verbinden Menschen.
Aber manchmal trennen sie sie auch.
In dieser Folge reden wir über Freundschaften, die sich verändern, über Partnerstress wegen Hundeerziehung, über Menschen, die unsere Bindung zum Hund belächeln — und über die ganz besonderen Beziehungen, die oft erst durch Hunde entstehen.
Warum verstehen Hundemenschen sich manchmal sofort?
Warum fühlt man sich plötzlich fehl am Platz in alten sozialen Kreisen?
Und warum können vier Pfoten komplette Dynamiken verändern?
Eine ehrliche, persönliche und sehr relatable Folge.
Aber manchmal trennen sie sie auch.
In dieser Folge reden wir über Freundschaften, die sich verändern, über Partnerstress wegen Hundeerziehung, über Menschen, die unsere Bindung zum Hund belächeln — und über die ganz besonderen Beziehungen, die oft erst durch Hunde entstehen.
Warum verstehen Hundemenschen sich manchmal sofort?
Warum fühlt man sich plötzlich fehl am Platz in alten sozialen Kreisen?
Und warum können vier Pfoten komplette Dynamiken verändern?
Eine ehrliche, persönliche und sehr relatable Folge.
1 Stunde 16 Minuten
In dieser Folge sprechen wir mit Seki, dem Gewinner von Top Dog Germany, ganz offen über die Todsünde Neid in der Hundewelt. Worauf sind Hundehalter*innen eigentlich neidisch? Auf die perfekte Trainingsmethode, den außergewöhnlich talentierten Hund oder auf Mensch-Hund-Teams, bei denen scheinbar alles mühelos funktioniert? Gemeinsam diskutieren wir, wie stark Vergleich und Konkurrenz gerade im Hundesport eine Rolle spielen und ob bestimmte Rassen wie Australian Shepherd oder Border Collie tatsächlich automatisch im Vorteil sind. Seki berichtet ehrlich von seinen Erfahrungen mit Fukano, von Bewunderung und Missgunst und davon, was hinter sportlichem Erfolg wirklich steckt. Eine spannende Folge über Ehrgeiz, Selbstzweifel, Talent und die Erkenntnis, dass am Ende nicht der Pokal, sondern die Beziehung zum eigenen Hund zählt.
1 Stunde 22 Minuten
Wollust in der Hundewelt – und nein, es geht nicht nur um Sexualtrieb.
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum viele Hunde in Zustände geraten, in denen Lust stärker ist als Kontrolle. Es geht um Aufreiten, Balljunkies und Hunde, die scheinbar „nicht hören“ – und darum, was wirklich dahinter steckt.
Wann wird aus Spaß ein Problem?
Warum hat das oft mehr mit unserem Alltag zu tun als mit dem Hund selbst?
Und wieso ist ein hochgepushter Hund nicht automatisch ein glücklicher Hund?
Wir schauen auf Dopamin, Reizüberflutung und die unbequeme Wahrheit: Viele Hunde sind nicht unterfordert – sondern überfordert.
Eine Folge über Triebe, Kontrolle und die Frage, warum Ruhe oft das Schwierigste ist.
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum viele Hunde in Zustände geraten, in denen Lust stärker ist als Kontrolle. Es geht um Aufreiten, Balljunkies und Hunde, die scheinbar „nicht hören“ – und darum, was wirklich dahinter steckt.
Wann wird aus Spaß ein Problem?
Warum hat das oft mehr mit unserem Alltag zu tun als mit dem Hund selbst?
Und wieso ist ein hochgepushter Hund nicht automatisch ein glücklicher Hund?
Wir schauen auf Dopamin, Reizüberflutung und die unbequeme Wahrheit: Viele Hunde sind nicht unterfordert – sondern überfordert.
Eine Folge über Triebe, Kontrolle und die Frage, warum Ruhe oft das Schwierigste ist.
1 Stunde 12 Minuten
Völlerei in der Hundewelt – Wenn Liebe durch den Magen geht
Ein Keks hier, ein Snack da – und plötzlich ist es normal.
Doch was passiert, wenn aus Fürsorge Überversorgung wird?
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum so viele Hunde übergewichtig sind, welche gesundheitlichen Folgen das hat – und vor allem: warum wir Menschen so oft zum Keks greifen.
Es geht um Liebe, Schuldgefühle, Training, Gewohnheiten und die ehrliche Frage:
Füttern wir wirklich den Hund – oder manchmal uns selbst?
Eine Folge über Maß, Verantwortung und Beziehung.
Denn Völlerei beginnt oft nicht im Napf des Hundes.
Ein Keks hier, ein Snack da – und plötzlich ist es normal.
Doch was passiert, wenn aus Fürsorge Überversorgung wird?
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum so viele Hunde übergewichtig sind, welche gesundheitlichen Folgen das hat – und vor allem: warum wir Menschen so oft zum Keks greifen.
Es geht um Liebe, Schuldgefühle, Training, Gewohnheiten und die ehrliche Frage:
Füttern wir wirklich den Hund – oder manchmal uns selbst?
Eine Folge über Maß, Verantwortung und Beziehung.
Denn Völlerei beginnt oft nicht im Napf des Hundes.
59 Minuten
Zorn ist mehr als ein kurzer Wutausbruch und deutlich mehr als genervter Alltagsärger. In dieser Folge versuchen wir, diese Todsünde erst einmal sauber einzuordnen: Was unterscheidet Zorn eigentlich von Wut, Ärger oder bloßer Gereiztheit?
Von dort aus arbeiten wir uns durch Situationen, die echten Zorn auslösen können - im Hundekontext und weit darüber hinaus. Zwischen Tötungsstationen, Ungerechtigkeit, Rücksichtslosigkeit im Alltag und einem überraschenden Abstecher zu Friedrich Merz wird schnell klar: Zorn entsteht oft dort, wo Werte verletzt werden.
Wir sprechen darüber, wann Zorn berechtigt wirkt, wann er destruktiv wird und warum manche Themen uns sofort emotional packen, während andere einfach vorbeiziehen. Eine Folge zwischen Empörung, Selbstreflexion und der Frage, ob Zorn manchmal nicht nur zerstört - sondern auch zeigt, was uns wirklich wichtig
Von dort aus arbeiten wir uns durch Situationen, die echten Zorn auslösen können - im Hundekontext und weit darüber hinaus. Zwischen Tötungsstationen, Ungerechtigkeit, Rücksichtslosigkeit im Alltag und einem überraschenden Abstecher zu Friedrich Merz wird schnell klar: Zorn entsteht oft dort, wo Werte verletzt werden.
Wir sprechen darüber, wann Zorn berechtigt wirkt, wann er destruktiv wird und warum manche Themen uns sofort emotional packen, während andere einfach vorbeiziehen. Eine Folge zwischen Empörung, Selbstreflexion und der Frage, ob Zorn manchmal nicht nur zerstört - sondern auch zeigt, was uns wirklich wichtig
1 Stunde 26 Minuten
Trägheit klingt nach Faulheit, Antriebslosigkeit und „einfach keinen Bock". Doch je länger wir über diese Todsünde sprechen, desto komplizierter wird es.
Denn Beispiele fürs Aufschieben haben wir schnell gefunden: Aufgaben rund um Hundehaltung, Alltag oder Organisation, die ewig liegen bleiben.
Auffällig dabei: Es trifft fast immer die Dinge, die uns nicht interessieren, keinen Spaß machen oder viel Energie kosten. Alles andere erledigen wir oft erstaunlich schnell.
Also stellt sich die eigentliche Frage dieser Folge:
Ist das wirklich Trägheit - oder einfach ehrliche Priorisierung? Wann wird aus „kein Interesse" ein Problem? Und warum bewerten wir uns selbst so hart, wenn wir manche Dinge nicht sofort angehen? Zwischen Selbstentlarvung, kleinen Ausreden und überraschend viel Wiedererkennungswert arbeiten wir uns durch eine Todsünde, die vielleicht viel menschlicher ist, als sie klingt. Eine Folge für alle, die auch schon mal „mach ich später" gesagt haben - und es ernst meinten.
Denn Beispiele fürs Aufschieben haben wir schnell gefunden: Aufgaben rund um Hundehaltung, Alltag oder Organisation, die ewig liegen bleiben.
Auffällig dabei: Es trifft fast immer die Dinge, die uns nicht interessieren, keinen Spaß machen oder viel Energie kosten. Alles andere erledigen wir oft erstaunlich schnell.
Also stellt sich die eigentliche Frage dieser Folge:
Ist das wirklich Trägheit - oder einfach ehrliche Priorisierung? Wann wird aus „kein Interesse" ein Problem? Und warum bewerten wir uns selbst so hart, wenn wir manche Dinge nicht sofort angehen? Zwischen Selbstentlarvung, kleinen Ausreden und überraschend viel Wiedererkennungswert arbeiten wir uns durch eine Todsünde, die vielleicht viel menschlicher ist, als sie klingt. Eine Folge für alle, die auch schon mal „mach ich später" gesagt haben - und es ernst meinten.
1 Stunde 16 Minuten
Wir wollen viel. Und vor allem eins: Optimierung.
Sabrina im Wettkampf, Pia im Bereich Hundegesundheit - immer mit dem Anspruch, noch ein bisschen mehr rauszuholen, noch ein bisschen besser zu werden.
Aber genau da wird es spannend:
Wann ist das noch Engagement - und wann wird daraus Habgier?
Ausgehend von der klassischen Definition schauen wir uns ehrlich an, wie sich dieses „Mehr wollen" in unserem Alltag mit Hund zeigt. Zwischen Training, Gesundheit, Wissen und Ausstattung stellen wir uns die unbequeme Frage: Sind wir wirklich nur ambitioniert - oder manchmal auch rücksichtslos?
Gegenüber unseren Mitmenschen? Oder sogar gegenüber unseren Hunden?
Mit persönlichen Beispielen, kleinen Selbstentlarvungen und einem Blick auf typische Denkmuster arbeiten wir uns durch diese Grauzone. Eine Folge über Anspruch, Druck und die Erkenntnis, dass „noch besser" nicht immer auch „besser" ist.
Sabrina im Wettkampf, Pia im Bereich Hundegesundheit - immer mit dem Anspruch, noch ein bisschen mehr rauszuholen, noch ein bisschen besser zu werden.
Aber genau da wird es spannend:
Wann ist das noch Engagement - und wann wird daraus Habgier?
Ausgehend von der klassischen Definition schauen wir uns ehrlich an, wie sich dieses „Mehr wollen" in unserem Alltag mit Hund zeigt. Zwischen Training, Gesundheit, Wissen und Ausstattung stellen wir uns die unbequeme Frage: Sind wir wirklich nur ambitioniert - oder manchmal auch rücksichtslos?
Gegenüber unseren Mitmenschen? Oder sogar gegenüber unseren Hunden?
Mit persönlichen Beispielen, kleinen Selbstentlarvungen und einem Blick auf typische Denkmuster arbeiten wir uns durch diese Grauzone. Eine Folge über Anspruch, Druck und die Erkenntnis, dass „noch besser" nicht immer auch „besser" ist.
1 Stunde 12 Minuten
Mit dieser Folge starten wir in unsere neue Reihe: „Die 7 Todsünden der Hundehaltung“. Den Anfang macht eine der unbequemsten – und gleichzeitig alltäglichsten – Todsünden: Hochmut. Ausgehend von der klassischen Definition stellen wir uns eine ehrliche Frage: Wann ist ein Gedanke einfach nur berechtigt – und wann wird er überheblich? Zwischen Situationen wie „Warum lässt du deinen Hund jetzt einfach in uns reinlaufen?“ oder „Muss der Hund bei 30 Grad wirklich neben dem Fahrrad her?“ bewegen wir uns genau in dieser Grauzone. Schnell wird klar: Hochmut ist nicht immer laut. Oft ist er leise, innerlich – und fühlt sich manchmal sogar ziemlich gerechtfertigt an. Genau das macht ihn so schwer greifbar. Die Folge entwickelt sich zu einem echten Wechselbad der Gefühle. Zwischen Reflexion, Rechtfertigung und Selbstzweifeln wird deutlich, wie nah berechtigtes Einschätzen und vorschnelles Bewerten beieinanderliegen. Und während wir versuchen, die Grenze zu ziehen, wird es vor allem bei Sabrina ungewohnt offen – selten haben wir uns in einer Folge so ehrlich hinterfragt. Ein Einstieg in eine Reihe, die nicht mit dem Finger auf andere zeigt – sondern zuerst auf uns selbst.
1 Stunde 13 Minuten
In der letzten Folge unserer Gesundheitsreihe wird es persönlich. Pia nimmt euch mit in ihre Erfahrungen rund um Chos Patella-Luxation – von der Diagnose über die Vorbereitung bis hin zur Operation vor sieben Wochen. Wir sprechen darüber, wie die OP ablief, welche Gedanken und Planungen vorher eine Rolle gespielt haben – und warum am Ende doch vieles anders kam als erwartet. Zwischen Hoffnung, Organisation und Realität wird schnell klar: So planbar, wie man es sich wünscht, ist so ein Eingriff selten. Wie immer liefern wir keine medizinische Fachanalyse, sondern ehrliche Einblicke in das, was es wirklich bedeutet, einen Hund durch so eine Zeit zu begleiten. Emotionen, Herausforderungen und auch ein Thema, das sich durch alles zieht: Geld. Ein Wort, das wir inzwischen kaum noch hören können. Und die wichtigste Frage: Wie geht es Cho heute – und läuft sie schon wieder so wie früher?
1 Stunde 6 Minuten
Zum Abschluss unserer Reihe „Zwischen gesund und krank" haben wir uns eine Expertin eingeladen: Tierärztin Dr. Kim Hege. Mit ihr sprechen wir über eines der schwierigsten Themen im Alltag mit Hund - unspezifische Symptome.
Also genau die Momente, in denen man merkt:
Irgendwas stimmt nicht, aber niemand so richtig sagen kann, was eigentlich los ist.
Gemeinsam gehen wir der Frage nach, ab wann Tierhalter:innen reagieren können, sollten oder sogar müssen. Was ist noch Beobachten - und wann wird Handeln wichtig? Kim erklärt, wie Tierarzt:innen mit solchen Situationen umgehen, warum Diagnosen manchmal Zeit brauchen und weshalb der Körper selten so eindeutig ist, wie wir uns das wünschen würden. Natürlich bleibt es nicht nur beim Fachlichen. Weil Kim so offen, herzlich und kommunikativ ist, verlieren wir zwischendurch auch immer wieder den roten Faden - und landen bei genau den Alltagssituationen, die vermutlich jede Hundehalterin kennt. Eine Folge zwischen medizinischem Einblick, ehrlicher Unsicherheit und vielen Momenten zum Wiedererkennen.
Also genau die Momente, in denen man merkt:
Irgendwas stimmt nicht, aber niemand so richtig sagen kann, was eigentlich los ist.
Gemeinsam gehen wir der Frage nach, ab wann Tierhalter:innen reagieren können, sollten oder sogar müssen. Was ist noch Beobachten - und wann wird Handeln wichtig? Kim erklärt, wie Tierarzt:innen mit solchen Situationen umgehen, warum Diagnosen manchmal Zeit brauchen und weshalb der Körper selten so eindeutig ist, wie wir uns das wünschen würden. Natürlich bleibt es nicht nur beim Fachlichen. Weil Kim so offen, herzlich und kommunikativ ist, verlieren wir zwischendurch auch immer wieder den roten Faden - und landen bei genau den Alltagssituationen, die vermutlich jede Hundehalterin kennt. Eine Folge zwischen medizinischem Einblick, ehrlicher Unsicherheit und vielen Momenten zum Wiedererkennen.
1 Stunde 19 Minuten
In der dritten Folge unserer Reihe „Zwischen gesund und krank“ widmen wir uns einem Thema, das viele Hunde früher oder später betrifft: Arthrose. Besonders Sabrina bringt in dieser Folge viel Erfahrung mit – denn durch die frühe Arthroseerkrankung ihrer Hündin Queen hat sie sich über Jahre intensiv mit möglichen Therapien, Behandlungswegen und Unterstützungsmaßnahmen beschäftigt. Gemeinsam versuchen wir, uns durch den riesigen Dschungel an Möglichkeiten zu arbeiten: von klassischen tierärztlichen Behandlungen über Physiotherapie und Bewegungskonzepte bis hin zu alternativen Ansätzen. Schnell wird klar, wie viele Wege es gibt – und wie schwierig es ist, den Überblick zu behalten. Besonders beim Thema Nahrungsergänzungsmittel stoßen wir an unsere Grenzen: Was hilft wirklich? Was ist gut gemeint, aber wissenschaftlich kaum belegbar? Und wie entscheidet man als Halterin, was man ausprobiert und was nicht? Eine Folge über Erfahrung, Unsicherheit und den Versuch, für den eigenen Hund den richtigen Weg zu finden – irgendwo zwischen Hoffnung, Wissenschaft und Bauchgefühl.