Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Stadt.Land.Bauen Brandenburg Archiv

35 Episoden
30 Minuten
Sabrina Voigt hat nicht mit einem Ingenieurstudium angefangen, sondern mit einer klassischen Ausbildung und einem Meistertitel, dazu zwei Jahren auf einem Kreuzfahrtschiff. Nach der Rückkehr an Land scheiterte der Sprung in die Selbstständigkeit, die Kündigung wegen Kinderwunsch. Dann ein Probesemester Bauingenieurwesen bei ihrem Vater, eine Bachelorarbeit, die neben dem eigentlichen Job entstand, weil das Büro sie brauchte, und ein erster Sohn, der noch während des Studiums zur Welt kam.

Seit 2025 führt sie Voigt Bauingenieure in Bernau, Landkreis Barnim, offiziell besiegelt beim Notar, vorbereitet mit Nachfolge-Beratung bei der Brandenburgischen Ingenieurkammer. In dieser Folge erzählt sie, wie die Übergabe konkret ablief, was sie von der Arbeitsweise ihres Vaters übernommen hat, "vom Hühnerstall bis zum Hotel machen wir alles", und was sie bewusst anders macht: dünnere Akten, digitale Buchhaltung, mehr Persönlichkeit im Kundenkontakt.

Es geht um ihre Rolle als eine von wenigen Frauen im Vorstand der Kammer, um ihr Engagement im Ausschuss Zukunft und das Projekt "Ingenieure treffen Schule", und um das, was man einem Gebäude am Ende nicht ansieht: Tragwerksplanung, Statik, Bauphysik, dazu ein Aktenschrank voller DDR-Bestandsunterlagen, der bei Sanierungen Gold wert ist.

Und um die Fragen, die ein kleines Büro heute umtreiben: eine neue Bauordnung, die mehr Verantwortung zu den Planern verschiebt, und Honorare, die sich gegen Einzelkämpfer-Preise oft schwer durchsetzen lassen.

Am Ende hat Sabrina Voigt einen klaren Satz an alle, die zögern: Mädels, traut euch.

Ihr findet den Podcast auf den gängigen Plattformen. Folgt mir gern und erzählt davon. Wollt ihr Gast in meinem Podcast sein oder kennt interessante Menschen und Projekte in Brandenburg, dann meldet euch gern bei mir: kontakt@bau-kultur-raum.de
35 Minuten
150 Hektar Zukunft, mitten in unserer Region – das ist kein Thema, das ich mir für später aufheben wollte.

Meine Gäste: Henning Wehmeyer, Geschäftsführer der EXPO 2035 Berlin GmbH, und die Brandenburger Unternehmerin Anja Knoll von der Tinglev Elementfabrik GmbH in Altlandsberg.

Zusammen sprechen wir über einen Satz, der mir seit einer Veranstaltung im Kopf herumgeht: „Wir legen den Eiffelturm in die Fläche." Anstatt ein einzelnes riesiges Monument zu bauen, geht es bei der EXPO 2035 in Berlin und Brandenburg um ein nachhaltiges, regionales Gesamtkonzept.

Anja teilt ihre eigenen Erinnerungen an die Expo 2000 in Hannover und zeigt, wie der Mittelstand mit vorgefertigten Leichtbeton-Elementen nachhaltiges Bauen vorantreibt. Henning erzählt, wie aus der Initiative Global Goals für Berlin e.V. ein Netzwerk mit über 1.500 Projekten wurde und wie eine Expo dabei helfen kann, Zukunftsängste abzubauen.

Zitat der Folge

„...eigentlich ist alles Brandenburg." — Anja Knoll

Die Highlights im Überblick

150 Hektar Zukunft: Warum das Thema Weltausstellung in Berlin/Brandenburg jetzt im Mittelpunkt steht

Weltausstellungen als Orte der Begegnung: ein Blick zurück bis London 1851

Der Eiffelturm in der Fläche: das Konzept einer dezentralen, nachhaltigen Weltausstellung für die gesamte Region

Mittelstand & Leichtbeton: Anja Knoll über wohngesunde Wandelemente und 100 Arbeitsplätze in Altlandsberg

Zivilgesellschaft auf der Weltbühne: die Geschichte hinter Global Goals für Berlin e.V. und den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen

Der Wettlauf mit Miami: warum 15 ostdeutsche IHKs hinter dem Projekt stehen und wie der internationale Wettbewerb aussieht

Der Fahrplan: vom Letter of Candidature bis zur Vergabeentscheidung durch das Bureau International des Expositions (BIE) Ende 2027

Foto Henning Wehmeyer: Lukas Schramm 

Ihr findet den Podcast auf den gängigen Plattformen. Folgt mir gern und erzählt davon.

Wollt ihr Gast in meinem Podcast sein oder kennt interessante Menschen und Projekte in Brandenburg, dann meldet euch gern bei mir: kontakt@bau-kultur-raum.de

Konzept und Moderation: Bettina Dessaules

Technische Beratung: Benjamin Richter von Studio Lauscher auf!
25 Minuten
Vom maroden Industriedenkmal zum lebendigen Kulturbiotop. Die Verwandlung des Brandenburger E-Werks

In dieser Folge bin ich in Brandenburg an der Havel unterwegs. Direkt am Wasser treffe ich auf ein monumentales Stück Industriegeschichte: das ehemalige E-Werk, das angrenzende Heizhaus und das historische Straßenbahndepot. Mein Gast: Florian Grotmann, Projektentwickler bei ArteTectura, mit einem klaren Blick für das Potenzial alter, geschichtsträchtiger Räume.

Für Florian sind vermeintlich verfallene Gebäude keine Ruinen, sondern ungenutztes Potenzial. In nur zwei Jahren aktiver Bauzeit haben er und sein Team das E-Werk aus dem Jahr 1900 komplett verwandelt. Heute beherbergt das Gebäude eine der modernsten Zahnkliniken Europas, die neue Uniklinik der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB Fontane).

Darum geht es in dieser Episode:

Denkmalschutz trifft High-Tech. Wie eine hochmoderne Zahnklinik in eine historische Industriehalle einzieht, ohne den Charakter des Gebäudes zu verlieren. Florian erklärt mir das Prinzip der „Stapelkästen", mit denen die Behandlungsräume wie Module in die Halle eingesetzt wurden, jederzeit rückbaubar, ganz im Sinne des Denkmalschutzes.

Das Herzensprojekt Heizhaus. Ein Blick in die Zukunft des angrenzenden Heizhauses. Wo einst das Dach in Fetzen hing, entsteht ein Treffpunkt mit Café, Coworking-Flächen und einer Bühne für Kino, Theater und Konzerte, ein Kulturbiotop und Brückenwerk zwischen der Großstadt Berlin und Brandenburg an der Havel.

Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Warum Denkmalschutz keine Bremse sein muss. Florian erzählt mir von der intensiven, aber pragmatischen Zusammenarbeit mit der lokalen Denkmalschutzbehörde.

Ein Plädoyer für Bauqualität. Warum es wieder mehr Mut zu ausdrucksstarker Architektur und Schönheit braucht, statt sich der Lieblosigkeit reiner Zweckbauten unterzuordnen.Ihr findet den Podcast auf den gängigen Plattformen. Folgt mir gern und erzählt davon.

Wollt ihr Gast in meinem Podcast sein oder kennt interessante Menschen und Projekte in Brandenburg, dann meldet euch gern bei mir: kontakt@bau-kultur-raum.de

Konzept und Moderation: Bettina Dessaules

Technische Beratung: Benjamin Richter von Studio Lauscher auf!
23 Minuten
80 Platten Beton. Ein Vereinshaus. Und die Frage, ob das, was in der DDR gebaut wurde, die Zukunft des Bauens sein könnte.

In Kolkwitz, nahe Cottbus, steht gerade ein neues Vereinshaus für den SV Kolkwitz 1896 vor der Eröffnung - gebaut aus WBS-70-Betonfertigteilen, die anderswo rückgebaut, sorgfältig demontiert und wieder in den Kreislauf gebracht wurden.

Was klingt wie ein lokales Bauprojekt, ist Teil von ReCreate: einem internationalen Forschungsprojekt, das den selektiven Rückbau und die Wiederverwendung von Plattenbauteilen zur Baupraxis machen will.

Jakob Fischer von der BTU Cottbus-Senftenberg erklärt, was dafür technisch, logistisch und wirtschaftlich noch gelöst werden muss.

Und Forschung und Wissenstransfer kommen ohne die richtigen Partner nicht vom Labor auf die Baustelle. Vor Ort beteiligt:

ECOSOIL Ost GmbH verantwortet den selektiven Rückbau und die Demontage

IB Jähne die statische Bewertung und den konstruktiven Wiedereinsatz der Bauteile

Lohmann und Robinski GbR die digitale Dokumentation der Projektergebnisse.

Ihr findet den Podcast auf den gängigen Plattformen. Folgt mir gern und erzählt davon.

Wollt ihr Gast in meinem Podcast sein oder kennt interessante Menschen und Projekte in Brandenburg, dann meldet euch gern bei mir: kontakt@bau-kultur-raum.de

Konzept und Moderation: Bettina Dessaules

Technische Beratung: Benjamin Richter von Studio Lauscher auf!
37 Minuten
125 Jahre alter Stahl, eine Kuppel mit 48 Metern Spannweite, und mittendrin ein Team, das weiß, wo man ansetzen darf und wo nicht:

Stephan Strunck, Niederlassungsleiter Berlin und Prokurist bei der Glass Ingenieurbau Leipzig GmbH, erzählt, wie man unter einem historischen Industriedenkmal baut, ohne dass es einstürzt.

Stephan hat mit mit seinem Team den erweiterten Rohbau des Paradome in Potsdam übernommen – jenes Gebäudes, das die meisten noch als Lokzirkus kennen.

Das ist keine Routine-Sanierung: Schwedlerkuppel, Sheddach, historische Ziegelfassade – alles muss erhalten, gesichert und gleichzeitig für eine neue Nutzung ertüchtigt werden. Wo Statik auf Denkmalschutz trifft, wird jeder Handgriff zur Verhandlung.

Wir sprechen über Technik, die trägt, und über alles, was drumherum noch so anfällt: Abstimmungen mit der Denkmalbehörde, neue Fensteröffnungen in einer geschützten Fassade, zwei Jahre Bauzeit, in denen sich Planung und Baustellenrealität immer wieder neu sortieren mussten.

Und darüber, was ein Gebäude wie das Paradome für eine Stadt bedeutet – als Landmarke, als Erinnerung, als Ort, der zeigt, wie Bestand und Zukunft zusammengehen können.

Eine Folge über Bauen im Bestand und was 125 Jahre alter Stahl mit moderner Ingenieurskunst zu tun hat.

Ihr findet den Podcast auf den gängigen Plattformen. Folgt mir gern und erzählt davon.

Wollt ihr Gast in meinem Podcast sein oder kennt interessante Menschen und Projekte in Brandenburg, dann meldet euch gern bei mir: kontakt@bau-kultur-raum.de

Konzept und Moderation: Bettina Dessaules

Technische Beratung: Benjamin Richter von Studio Lauscher auf!
25 Minuten
Drohnen über Windräder, Wärmebilder statt Wellenbrecher: Robin Krüger zeigt, wie Inspektion heute aussehen kann.

Robin hat sein Startup RK Droneview im Reaktor Wildau aufgebaut – einem der aktivsten Gründerzentren Brandenburgs. Was er dort entwickelt, ist keine Spielerei: Drohnen mit Wärmebildkamera erfassen Schäden an Windkraftanlagen und Solarparks schneller, sicherer und günstiger als jede manuelle Begehung. Die KI wertet aus, was das menschliche Auge übersieht.

Wir sprechen über Technik, die funktioniert und über alles, was drumherum nervt: Genehmigungen, Luftraumregeln, die Chancen einer Gründung außerhalb der Metropole.

Und darüber, wohin Robin mit seinem Unternehmen will: bundesweit, auf komplexe Strukturen spezialisiert, mit hoher technischer Präzision und noch mehr Energie.

Eine Folge für alle, die verstehen wollen, was Drohnen-Technologie heute schon kann und was sie mit dem Bauen und Betreiben von Infrastruktur zu tun hat.

Ihr findet den Podcast auf den gängigen Plattformen. Folgt mir gern und erzählt davon.

Wollt ihr Gast in meinem Podcast sein oder kennt interessante Menschen und Projekte in Brandenburg, dann meldet euch gern bei mir: kontakt@bau-kultur-raum.de

Konzept und Moderation: Bettina Dessaules

Technische Beratung: Benjamin Richter von Studio Lauscher auf!
38 Minuten
Ingenieurkammer. Und Baukultur. Passt das?

Ingenieurkammer – klingt erstmal trocken, nach Paragrafen, Berufsrecht und langen Sitzungen.

Stimmt. Aber eben nicht nur.

Herzensthema: Baukultur

Am 30. Mai 2026 ist wieder Tag der Baukultur in Brandenburg.

In meiner neuen Podcast-Folge unterhalte ich mich mit Anja Schellhorn, Geschäftsführerin der BBIK, und Maria Roloff, verantwortlich für Kommunikation. Die beiden wissen, wie Baukultur zum Programm wird.

Einmal im Jahr sorgt die Brandenburgische Ingenieurkammer mit Unterstützung des Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) dafür, dass Orte zugänglich werden, die sonst geschlossen bleiben: Brücken, Schiffshebewerke, Klosterkirchen, ehemalige Kasernen, Schulneubauten.

Mehr Brandenburg an einem Tag geht nicht!

Ihr findet den Podcast auf den gängigen Plattformen. Folgt mir gern und erzählt davon.

Wollt ihr Gast in meinem Podcast sein oder kennt interessante Menschen und Projekte in Brandenburg, dann meldet euch gern bei mir: kontakt@bau-kultur-raum.de

Konzept und Moderation: Bettina Dessaules

Technische Beratung: Benjamin Richter von Studio Lauscher auf!
34 Minuten
Ein Riss in der Wand. Schimmel im Keller. Ein Streit zwischen Bauherr und Auftragnehmer, der vor Gericht landet.

Wer klärt, was wirklich passiert ist?

Eine Bausachverständige.

Ilka Leben vom Ingenieurbüro Axel C. Rahn ist öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Schäden an Gebäuden.

Sie sichert Spuren, gräbt sich durch Schichten – und versteht sich selbst als Archäologin.

In dieser Folge nimmt sie uns mit auf ihre Baustellen: Welche Fälle landen auf ihrem Tisch? Wie läuft eine Untersuchung ab – vom ersten Anruf bis zum fertigen Gutachten? Und was passiert, wenn das Ergebnis vor Gericht muss?

Gesucht: Nachwuchs!

Ilka Leben macht in dieser Folge Lust auf einen Beruf, der mehr kann als Schadensprotokolle zu schreiben.

Eine Stellenbeschreibung mit Leib und Seele – hier zum Anhören.

Ihr findet den Podcast auf den gängigen Plattformen. Folgt mir gern und erzählt davon.

Wollt ihr Gast in meinem Podcast sein oder kennt interessante Menschen und Projekte in Brandenburg, dann meldet euch gern bei mir: kontakt@bau-kultur-raum.de

Konzept und Moderation: Bettina Dessaules

Technische Beratung: Benjamin Richter von Studio Lauscher auf!
34 Minuten
Was mit der Kuhdammbrücke in Wustermark passiert ist, sieht man ihr heute kaum noch an.

Sie führt über den Havelkanal und verbindet den Ort mit dem Güterverkehrszentrum – lange Zeit über eine einzige, knappe 4,50 Meter schmale Spur. Als der Lkw-Verkehr rasant wuchs, stieß die erst 2015 errichtete Stabbogenbrücke schnell an ihre Grenzen.

Die naheliegende Antwort wäre ein Neubau gewesen. Doch die Gemeinde Wustermark entschied sich mit dem Projektteam für etwas Klügeres: einfach breiter machen – auf 8,00 Meter Fahrbahnbreite.

Klingt simpel, war es aber nicht. Die 78 Meter lange Fahrbahnkonstruktion wurde in der Mitte aufgetrennt, mit einem 3,50 Meter breiten Hohlkasten ergänzt und wieder zusammengefügt. Wie eine Operation am offenen Herzen, nur aus Stahl und Beton.

Das Ergebnis: eine zweispurige Brücke, 160 statt 650 Tonnen Stahl, weniger Kosten, weniger Zeit, weniger Ressourcen. Und eine Würdigung beim Brandenburgischen Baukulturpreis 2025, der zeigt: Manchmal steckt das Klügste in dem, was schon da ist.

In dieser Folge spreche ich mit Jörg Titel, Geschäftsführer der VIC Planen und Beraten GmbH über die technischen Kniffe hinter einem kleinen, aber sehr feinen Umbauprojekt.

Ihr findet den Podcast auf den gängigen Plattformen. Folgt mir gern und erzählt davon. Zum Podcast

Wollt ihr Gast in meinem Podcast sein oder kennt interessante Menschen und Projekte in Brandenburg, dann meldet euch gern bei mir: kontakt@bau-kultur-raum.de

Konzept und Moderation: Bettina Dessaules

Technische Beratung: Benjamin Richter von Studio Lauscher auf!
35 Minuten
Was passiert, wenn ein schwarzes Pulver Beton zum CO₂-Speicher macht?

Diese Folge von Stadt.Land.Bauen Brandenburg dreht sich um Biokohle und um die Frage, wie Beton klimapositiv statt nur „grün“ werden kann.

Mein Gast ist Hoang Nguyen von ecoLocked GmbH.

Hoang - ausgewiesener Beton-Liebhaber und -experte - erklärt, wie Biokohle entsteht, warum sie sich als Betonzusatzstoff eignet und was sie im Material konkret bewirkt.

Wir sprechen über verbreitete Mythen rund um klimafreundlichen Beton, über technische Realität statt Marketingversprechen und darüber, wie sich Klimawirkung im Gebäude greifbar machen lässt.

Mich zog es nach Bernau in die Produktionshalle und das Labor von ecoLocked. Dort wird entwickelt, getestet und skaliert - ein Standort, an dem Forschung und Anwendung direkt zusammenlaufen.

Entscheidend für das Start-up sind regionale Kooperationen mit Partnern, die an diese neue Idee im Betonbau glauben. Mit dabei ist Beton und Naturstein Babelsberg GmbH, die Biokohle-Materialien in nachhaltige Betonfertigteile integriert und damit zeigt, wie klimapositive Betone schon heute realisiert werden können. Was die großen roten Potsdam-Buchstaben damit zu tun haben, erfahrt ihr natürlich auch

Mit an Bord sind Partner wie W. MARKGRAF GmbH & Co KG und Max Bögl Bauservice GmbH & Co. KG

Eine Folge über schwarzen Goldstaub, über Vertrauen in Innovation und darüber, wie aus regionalen Ansätzen Beiträge zur Bauwende in Brandenburg werden können.

Ihr findet den Podcast auf den gängigen Plattformen. Folgt mir gern und erzählt davon:

https://www.bau-kultur-raum.de/podcast

Wollt ihr Gast in meinem Podcast sein oder kennt interessante Menschen und Projekte in Brandenburg, dann meldet euch gern bei mir: kontakt@bau-kultur-raum.de

Konzept und Moderation: Bettina Dessaules

Technische Beratung: Benjamin Richter von Studio Lauscher auf!
15 Minuten
Das waren meine 14 Stimmen aus Brandenburg und darüber hinaus in meinem zweiten Podcast-Jahr.

Hier könnte ihr noch einmal meine 14 Gäste hören mit ihren Statements, Wünschen und Visionen fürs Bauen und für eine Region, die nicht an den Landesgrenzen aufhört.

Mein Dank für Offenheit, großartige Projekte und Visionen, an die ihr fest glaubt, für langen Atem und für Humor und ab und an auch für die überwundene Sorge, dass ihr zum ersten Mal in ein Mikro sprecht, geht dieses Jahr an:

Jurek Brüggen (AFEA) und Mirko Kubein (Uferwerk e.G.)

Alexander Schumann (Carbocon) und Prof. Manfred Curbach

Knut Höller (Seeria Renova)

Prof. Silke Weidner und Sinah Hackenberg (BTU Cottbus)

Volker Klich und Guido Niehaus (#die1893)

Lutz Grabowski (immer.gut Architektur)

Richard Soltau (GOLEM GmbH)

Katharina Schwalbe (M.O.O.CON) und Karoline Hüttner (Landkreis Potsdam Mittelmark)

Sebastian Zwirner (Solida GmbH)

Ihr findet den Podcast auf den gängigen Plattformen. Folgt mir gern und erzählt davon.

Wollt ihr Gast in meinem Podcast sein oder kennt interessante Menschen und Projekte in Brandenburg, dann meldet euch gern bei mir: kontakt@bau-kultur-raum.de

Konzept und Moderation: Bettina Dessaules

Technische Beratung: Benjamin Richter von Studio Lauscher auf!
1 Minute
Putzen kann doch jeder, oder? Von wegen! In dieser Folge öffnet Sebastian Zwirner, Betriebsleiter der Solida Gebäudereinigung, die Augen für eine Branche, die weit mehr ist als Lappen und Eimer.

Seine zentrale Botschaft: Gebäudereinigung muss bereits bei der Planung mitgedacht werden, sonst wird's teuer, aufwendig und manchmal sogar unmöglich.

Das erwartet euch:

Warum Gebäudereinigung schon bei der Planung mitgedacht werden sollte – von Putzmittelräumen über Bodenbeläge bis hin zu schwarzen WC-Wänden, die den Reinigungskräften das Leben schwer machen.

Roboter mit Namen und Teamfoto – wie Saugroboter die Arbeit erleichtern, aber definitiv nicht alle Menschen ersetzen und warum sie "Liebe und Zuneigung" brauchen.

Die Tücken des schönen Scheins – warum manche Designtrends zwar großartig aussehen, aber reinigungstechnisch ein Desaster sind.

Nachhaltigkeit ist mehr als Öko – wie durchdachte Materialwahl nicht nur die Umwelt schont, sondern auch bares Geld spart.

IoT und Fahrstühle – warum ein Roboter theoretisch den Aufzug rufen könnte, es aber oft nicht darf, und welche Netzwerke moderne Gebäude wirklich brauchen.

Eine Folge voller Aha-Momente, die zeigt: Reinigung ist hochkomplexes Handwerk und sollte von Anfang an mitgedacht werden.

Gast: Sebastian Zwirner, Betriebsleiter Solida Gebäudereinigungs GmbH

Ein Familienunternehmen aus Brandenburg, das seit 39 Jahren mit rund 80 Mitarbeitenden Gebäude in Brandenburg, Berlin und darüber hinaus zum Glänzen bringt.

Ihr findet den Podcast auf den gängigen Plattformen. Folgt mir gern und erzählt davon.

Wollt ihr Gast in meinem Podcast sein oder kennt interessante Menschen und Projekte in Brandenburg, dann meldet euch gern bei mir: kontakt@bau-kultur-raum.de

Konzept und Moderation: Bettina Dessaules

Technische Beratung: Benjamin Richter von Studio Lauscher auf!
36 Minuten
In Potsdam-Mittelmark bewegt sich was

Was in der letzten Folge als Vision begann, nimmt jetzt Gestalt an: Der Landkreis Potsdam-Mittelmark baut und zwar an nichts Geringerem als der Verwaltung der Zukunft. In Beelitz-Heilstätten entsteht ein modernes, nachhaltiges Verwaltungsgebäude, das Arbeit, Raum und Haltung neu denkt.

Katharina Schwalbe von M.O.O.CON und Karoline Hüttner vom Landkreis Potsdam-Mittelmark erzählen, wie der Neubau zur Blaupause wird für eine Verwaltung, die offen, digital und zugleich nah an den Menschen ist. Es geht um flexible Arbeitswelten, Beteiligungskultur, regionale Wertschöpfung und Nachhaltigkeit bis in die Bauweise. Selbst die angestrebte DGNB-Zertifizierung in Platin ist Teil des Plans – als sichtbares Zeichen für einen ganzheitlichen Anspruch.

Ein Gespräch über Gebäude, die mehr sind als Beton und Technik – sie sind Ausdruck einer Haltung - und über ein Projekt, das zeigt: Wandel lässt sich bauen.

Ihr findet den Podcast auf den gängigen Plattformen. Folgt mir gern und erzählt davon.

Wollt ihr Gast in meinem Podcast sein oder kennt interessante Menschen und Projekte in Brandenburg, dann meldet euch gern bei mir: kontakt@bau-kultur-raum.de

Konzept und Moderation: Bettina Dessaules

Technische Beratung: Benjamin Richter von Studio Lauscher auf!
30 Minuten
Von wegen verstaubt!

MoVe PM! In Potsdam-Mittelmark bewegt sich was - Teil 1

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark krempelt gerade vieles um. 19 Liegenschaften, über 1200 Mitarbeitende an sechs Standorten, und das Ziel: eine Verwaltung, die nicht nur funktioniert, sondern wirklich zukunftsfähig ist.

„MoVe PM" heißt das Projekt – kurz für „Moderne Verwaltung Potsdam Mittelmark" – und der Name ist Programm. Es geht um eine Zweistandortstrategie, um neue Arbeitswelten, die tatsächlich zu den Menschen passen, und um einen Bürgerservice, der diesem Namen gerecht wird.

Aber wie packt man so etwas an? Wie holt man 1200 Menschen ab, deren Arbeitsweise verändert wird? Katharina Schwalbe von M.O.O.CON und Karoline-Sophie Hüttner vom Landkreis Potsdam-Mittelmark erzählen, wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und vor allem die Beteiligung der Mitarbeitenden zusammenspielen müssen, damit aus Vision Wirklichkeit wird.

Es geht um Organisationsstrukturen, Gebäudeentwicklung und die große Frage: Wie wird ein Landkreis zum attraktiven Arbeitgeber?

Eine Folge über Transformation, die man spürt: ehrlich, praxisnah und voller Einblicke in ein Projekt, das zeigt, dass Verwaltung alles andere als verstaubt sein muss.

Teil zwei über den Neubau in Beelitz-Heilstätten folgt Anfang November.

Ihr findet den Podcast auf den gängigen Plattformen. Folgt mir gern und erzählt davon:

https://www.bau-kultur-raum.de/podcast

Wollt ihr Gast in meinem Podcast sein oder kennt interessante Menschen und Projekte in Brandenburg, dann meldet euch gern bei mir: kontakt@bau-kultur-raum.de

Konzept und Moderation: Bettina Dessaules

Technische Beratung: Benjamin Richter von Studio Lauscher auf!
33 Minuten
Zwischen Ringofen und Keramiklabor wird in Petersdorf und Sieversdorf im Osten Brandenburgs seit 30 Jahren ein besonderes Kapitel Baukultur geschrieben.

Die GOLEM Kunst und Baukeramik GmbH ist eine Manufaktur, in der Ziegel und Fliesen bis heute weitgehend in Handarbeit entstehen. Statt Knopfdruck und Massenproduktion bestimmen Geduld, Präzision und traditionelle Verfahren den Alltag. Hier bewahrt Handwerk Vergangenheit und gestaltet Zukunft.

Mit Richard Soltau habe ich über die Anfänge nach der Wende gesprochen, als die typischen Backsteinkirchen und -rathäuser dringend restauriert werden mussten. Wir reden über Techniken wie Schlickermalerei und Formbau – und über die Herausforderung, aus kleinen Fragmenten originalgetreue Repliken zu entwickeln.

Der Schwerpunkt liegt seit vielen Jahren auf Jugendstil-Fliesen: über 400 Dekore in 70 Glasurfarben entstehen auftragsbezogen, ohne Lagerhaltung. Jedes Stück bleibt ein Unikat. Von Brandenburg aus finden die Fliesen ihren Weg in die Welt – unterstützt durch digitale Werkzeuge, die die Vielfalt sichtbar machen und die Planung erleichtern.

Gleichzeitig gibt es die bekannten Hürden: den Fachkräftemangel, die körperlichen Anforderungen des Handwerks, Rohstofffragen und die fehlende Infrastruktur im ländlichen Raum.

Umso schöner zu sehen, wie GOLEM kontinuierlich und leidenschaftlich daran arbeitet, Handwerkstradition in die Zukunft zu tragen.

GOLEM: https://www.golem-baukeramik.de/

Ihr findet den Podcast auf den gängigen Plattformen. Folgt mir gern und erzählt davon:

https://www.bau-kultur-raum.de/podcast

Wollt ihr Gast in meinem Podcast sein oder kennt interessante Menschen und Projekte in Brandenburg, dann meldet euch gern bei mir: kontakt@bau-kultur-raum.de

Konzept und Moderation: Bettina Dessaules

Technische Beratung: Benjamin Richter von Studio Lauscher auf!
Stadt.Land.Bauen Brandenburg

Stadt.Land.Bauen Brandenburg

Aus der Region für die Region