Stadt.Land.Bauen Brandenburg Archiv
35 Episoden
38 Minuten
Nimm mich mit!
Wartest du noch oder fährst du schon? Und warum steht da diese Bank und keiner nutzt sie?
Das hat sich nicht nur Verena Feuereisen gefragt und erzählt mir, was es mit den Mitfahrbänken im Landkreis Potsdam-Mittelmark auf sich hat.
Diese sind nämlich Teil des Forschungsprojekts Smarte.Land.Regionen gemeinsam mit dem Fraunhofer IESE.
Viele ländliche Gemeinden nutzen Mitfahrbänke, um die Mobilität zu verbessern. Die Idee ist simpel: Man setzt sich auf die Bank, um einen Mitfahrwunsch zu signalisieren. Vorbeifahrende Autos sehen das und können spontan Fahrgemeinschaften bilden.
In Brandenburg stehen etwa 70 solcher Bänke, aber viele Leute kennen sie nicht oder nutzen sie nicht richtig. Es gibt verschiedene Gründe dafür, wie Sicherheitsbedenken oder Ungewissheit über die Abholung.
Verena war u.a. gemeinsam mit Natalie Schreiber, Lutz Eichholz vom Fraunhofer Teil des Teams und erzählt in der neuen Podcast-Folge, welche Chance Digitalisierung spielen kann, um die Nutzung der Mitfahrbänke zu fördern. Der Prozess wurde vom Think & Do Tank neuland 21 e.V. begleitet.
Doch allein digitale Services reichen vermutlich nicht aus, um das volle Potenzial der Mitfahrbänke auszuschöpfen. Es kommt auf Faktoren wie Standort, Sichtbarkeit, Zusammenhalt in der Gemeinde und Vertrauen an.
Dennoch ist das Prinzip einfach und kann eine echte Alternative für mehr Mobilität in ländlichen Regionen sein.
Wartest du noch oder fährst du schon? Und warum steht da diese Bank und keiner nutzt sie?
Das hat sich nicht nur Verena Feuereisen gefragt und erzählt mir, was es mit den Mitfahrbänken im Landkreis Potsdam-Mittelmark auf sich hat.
Diese sind nämlich Teil des Forschungsprojekts Smarte.Land.Regionen gemeinsam mit dem Fraunhofer IESE.
Viele ländliche Gemeinden nutzen Mitfahrbänke, um die Mobilität zu verbessern. Die Idee ist simpel: Man setzt sich auf die Bank, um einen Mitfahrwunsch zu signalisieren. Vorbeifahrende Autos sehen das und können spontan Fahrgemeinschaften bilden.
In Brandenburg stehen etwa 70 solcher Bänke, aber viele Leute kennen sie nicht oder nutzen sie nicht richtig. Es gibt verschiedene Gründe dafür, wie Sicherheitsbedenken oder Ungewissheit über die Abholung.
Verena war u.a. gemeinsam mit Natalie Schreiber, Lutz Eichholz vom Fraunhofer Teil des Teams und erzählt in der neuen Podcast-Folge, welche Chance Digitalisierung spielen kann, um die Nutzung der Mitfahrbänke zu fördern. Der Prozess wurde vom Think & Do Tank neuland 21 e.V. begleitet.
Doch allein digitale Services reichen vermutlich nicht aus, um das volle Potenzial der Mitfahrbänke auszuschöpfen. Es kommt auf Faktoren wie Standort, Sichtbarkeit, Zusammenhalt in der Gemeinde und Vertrauen an.
Dennoch ist das Prinzip einfach und kann eine echte Alternative für mehr Mobilität in ländlichen Regionen sein.
44 Minuten
Da steht sie, die alte Havelland-Grundschule im Herzen der Kleinstadt Zehdenick - die letzten Jahre verwaist und nun wird sie wieder mit Leben gefüllt. Aus dem denkmalgeschützten Backsteingebäude wird das "Großraumbüro", ein Ort für kooperatives Wohnen, Arbeiten und Gestalten und die ersten Menschen sind schon angekommen.
Louise Gassenmeyer und Johannes von Streit haben mir nicht nur die Türen zu diesem Ort, sondern auch zu ihrer neuen Heimat geöffnet.
Mit verdammt viel guter Laune berichten sie von ihrer Achterbahnfahrt, wenn es darum geht ein Gebäude umzubauen und die Menschen einer Stadt für sich zu gewinnen. Da fallen Stichworte wie Interessenwettbewerb der Stadt Zehdenicks, Erbbaurecht, ein kooperatives Denkmalamt, helfende Nachbarn, Bürokratie, Finanzierungskonzepte, mietpreisgebundene Wohnungen, Kino in der Turnhalle, erste Mietinteressenten und: eine Tür, die keine mehr ist. Das bedeutet, unerwartet Brandschutzmängel beseitigen zu müssen mit hohen Kosten, die eine Lücke in die Finanzierung reißen.
Not macht erfinderisch und hat die Großräumer eine Crowdfunding-Aktion starten lassen mit einem Image-Film, der zeigt, dass Menschen nicht nur Feuer und Flamme für Brandschutz, sondern für eine Stadt und eine Idee sind. Läuft noch bis 30.4.2024 und kann von euch großzügig unterstützt werden --> Crowdfunding
Louise Gassenmeyer und Johannes von Streit haben mir nicht nur die Türen zu diesem Ort, sondern auch zu ihrer neuen Heimat geöffnet.
Mit verdammt viel guter Laune berichten sie von ihrer Achterbahnfahrt, wenn es darum geht ein Gebäude umzubauen und die Menschen einer Stadt für sich zu gewinnen. Da fallen Stichworte wie Interessenwettbewerb der Stadt Zehdenicks, Erbbaurecht, ein kooperatives Denkmalamt, helfende Nachbarn, Bürokratie, Finanzierungskonzepte, mietpreisgebundene Wohnungen, Kino in der Turnhalle, erste Mietinteressenten und: eine Tür, die keine mehr ist. Das bedeutet, unerwartet Brandschutzmängel beseitigen zu müssen mit hohen Kosten, die eine Lücke in die Finanzierung reißen.
Not macht erfinderisch und hat die Großräumer eine Crowdfunding-Aktion starten lassen mit einem Image-Film, der zeigt, dass Menschen nicht nur Feuer und Flamme für Brandschutz, sondern für eine Stadt und eine Idee sind. Läuft noch bis 30.4.2024 und kann von euch großzügig unterstützt werden --> Crowdfunding
45 Minuten
"Brandenburger! Tut weiter das Gute, redet drüber und seid stolz darauf!" - Anja Knoll, Geschäftsführerin der Tinglev Elementfabrik GmbH in Altlandsberg im Landkreis Märkisch-Oderland weiß, wovon sie spricht.
Und sie gibt Antworten: Was haben Blähtonwände mit enkelfähigem Bauen zu tun und wie bekommen wir den Nachwuchs fürs Handwerk begeistert und wie hygge sind Brandenburger? Und vieles mehr hier in dieser Folge...
Wenn ihr einmal an der Produktionshalle in Altlandsberg vorbeifahrt, wird euch das Fassaden füllende Gemälde auffallen, von dem im Gespräch die Rede ist. Felix Seliger-Büssow, ein regionaler Künstler, hat hier eindrucksvoll mit dem Motiv der Hände gespielt - als Sinnbild für das Handwerk und für das gemeinsame Hand-in-Hand-Arbeiten.
Und sie gibt Antworten: Was haben Blähtonwände mit enkelfähigem Bauen zu tun und wie bekommen wir den Nachwuchs fürs Handwerk begeistert und wie hygge sind Brandenburger? Und vieles mehr hier in dieser Folge...
Wenn ihr einmal an der Produktionshalle in Altlandsberg vorbeifahrt, wird euch das Fassaden füllende Gemälde auffallen, von dem im Gespräch die Rede ist. Felix Seliger-Büssow, ein regionaler Künstler, hat hier eindrucksvoll mit dem Motiv der Hände gespielt - als Sinnbild für das Handwerk und für das gemeinsame Hand-in-Hand-Arbeiten.
47 Minuten
"Come back!" - nichts leichter als das möchte man meinen. Was bedeutet es, wieder zurückzukehren in die Region, in der man geboren wurde? Stephanie Auras-Lehmann ist zurückgekehrt und hat die Rückkehrerinitative "Comeback Elbe-Elster" ins Leben gerufen. Damit betreibt sie und ihr Team Regionalentwicklung für den ländlichen Raum im Kleinen für das Große. Denn eine Region, und besonders die ländliche Peripherie, kann nur wachsen und lebendig werden durch und mit ihren Menschen, die dort leben.
„Heeme ist’s auch schön.“ und "Mit uns auf's Land ziehen!" heißt es auf der Webseite überzeugt. Kommt also mit mir für einen Ausflug - oder für länger - nach Finsterwalde in den Landkreis Elbe-Elster und hört, welche Strahlkraft die Initative hat.
Wenn ihr über Stephanies Zurückkehren und Ankommen mehr wissen wollt, dann habt ihr hier die Möglichkeit. In "Heeme" hat sie ihre eigene Rückkehrergeschichte niedergeschrieben.
Im Gespräch werdet ihr auch von einem charmanten Lied hören, von den The Marvellous Magpies - ebenfalls Frauen aus dem Elbe-Elster-Kreis. Das könnt ihr hier hören und sehen: Provinzlied
Foto: Paul Glaser
„Heeme ist’s auch schön.“ und "Mit uns auf's Land ziehen!" heißt es auf der Webseite überzeugt. Kommt also mit mir für einen Ausflug - oder für länger - nach Finsterwalde in den Landkreis Elbe-Elster und hört, welche Strahlkraft die Initative hat.
Wenn ihr über Stephanies Zurückkehren und Ankommen mehr wissen wollt, dann habt ihr hier die Möglichkeit. In "Heeme" hat sie ihre eigene Rückkehrergeschichte niedergeschrieben.
Im Gespräch werdet ihr auch von einem charmanten Lied hören, von den The Marvellous Magpies - ebenfalls Frauen aus dem Elbe-Elster-Kreis. Das könnt ihr hier hören und sehen: Provinzlied
Foto: Paul Glaser
2 Minuten
So baut Brandenburg!
Wie wollen wir in Brandenburg leben? Wie gestalten wir unsere Städte und Dörfer für die Zukunft?
Ich bin Bettina Dessaules, gebürtige Brandenburgerin und mein Herz schlägt fürs Bauen.
Mein Motto: Hingehen, zuhören und ins Gespräch kommen.
In diesem Podcast geht es um das Leben in Stadt und Provinz, zwischen Backstein und Plattenbau. Ich unterhalte mich mit den Menschen, die die Region gestalten: Von innovativen Unternehmen über Netzwerke hin zu engagierten Initiativen und spannenden Konzepten.
Meine Gäste reden über Regionalentwicklung, Infrastruktur, über Bauen, Wohnen und die Schönheit einer Region und darüber, was die Region ausmacht und wer sie belebt und entwicklt: die Brandenburger und Brandenburgerinnen.
Hört rein und entdeckt Brandenburg – damit aus „Oh Gott!“ ein „Oha!“ wird.
Stadt.Land.Bauen Brandenburg – der Podcast aus der Region, für die Region.
Foto: Nele Dessaules
Wie wollen wir in Brandenburg leben? Wie gestalten wir unsere Städte und Dörfer für die Zukunft?
Ich bin Bettina Dessaules, gebürtige Brandenburgerin und mein Herz schlägt fürs Bauen.
Mein Motto: Hingehen, zuhören und ins Gespräch kommen.
In diesem Podcast geht es um das Leben in Stadt und Provinz, zwischen Backstein und Plattenbau. Ich unterhalte mich mit den Menschen, die die Region gestalten: Von innovativen Unternehmen über Netzwerke hin zu engagierten Initiativen und spannenden Konzepten.
Meine Gäste reden über Regionalentwicklung, Infrastruktur, über Bauen, Wohnen und die Schönheit einer Region und darüber, was die Region ausmacht und wer sie belebt und entwicklt: die Brandenburger und Brandenburgerinnen.
Hört rein und entdeckt Brandenburg – damit aus „Oh Gott!“ ein „Oha!“ wird.
Stadt.Land.Bauen Brandenburg – der Podcast aus der Region, für die Region.
Foto: Nele Dessaules