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Sinn:Suche Archiv
84 Episoden
51 Minuten
Warum wird die Klimakrise oft verharmlost, obwohl ihre Folgen immer sichtbarer werden? In diesem Podcast spricht Christian Stöcker, Journalist und Autor von "Männer, die die Welt verbrennen", über die Netzwerke und Strategien, die den Wandel hinauszögern. Fundiert und kämpferisch legt er dar, wie fossile Industrien Desinformation betreiben, um ihre Geschäftsmodelle zu retten – oft mit fatalen Konsequenzen. Wir beleuchten, wie Propaganda Zweifel säht, warum kognitive Dissonanz eine Rolle spielt und welche Chancen erneuerbare Energien bieten. Gleichzeitig zeigt Stöcker Lösungen auf und betont, dass Wandel möglich ist – wenn wir schnell handeln. Es geht um den entscheidenden Kampf um die Zukunft unseres Planeten. Ein Gespräch für alle, die nicht nur Fragen stellen, sondern auch Antworten suchen.
Themen: 00:00 Einführung und Vorstellung 03:47 Fossile Lobby und Desinformation 04:20 Netzwerke der Klimakrisen-Leugner 07:56 Die Kosten der fossilen Industrie 09:24 Klimakrise und Extremwetter-Ereignisse 13:56 Wissenschaftsfeindlichkeit und Evangelikale in den USA 21:32 Energiewende in Deutschland: Realität und Desinformation 30:18 Psychologie hinter fossilen Mythen und Petromaskulinität 32:36 Elektromobilität als Zukunftsmodell 34:15 Der globale Ausbau erneuerbarer Energien 48:39 Sinnstiftende Arbeit und Perspektive für die Zukunft
Themen: 00:00 Einführung und Vorstellung 03:47 Fossile Lobby und Desinformation 04:20 Netzwerke der Klimakrisen-Leugner 07:56 Die Kosten der fossilen Industrie 09:24 Klimakrise und Extremwetter-Ereignisse 13:56 Wissenschaftsfeindlichkeit und Evangelikale in den USA 21:32 Energiewende in Deutschland: Realität und Desinformation 30:18 Psychologie hinter fossilen Mythen und Petromaskulinität 32:36 Elektromobilität als Zukunftsmodell 34:15 Der globale Ausbau erneuerbarer Energien 48:39 Sinnstiftende Arbeit und Perspektive für die Zukunft
60 Minuten
Die Suche nach Sinn macht glücklicher als die Jagd nach Glück – doch warum ist das so? In diesem Podcast geht Michelle Abdullahi, Künstler, Journalist und Aktivist, zusammen mit Sinn:Suche-Host Susanne Richter genau dieser Frage nach. Er berichtet von seiner Reise in die Arktis, wo er nicht nur Eisbären begegnete, sondern auch Menschen, die auf der Suche nach ihrem eigenen Sinn sind. Große Themen wie Klimawandel, Gerechtigkeit und Migration werden mit persönlichen Erfahrungen verbunden – mal berührend, mal überraschend, immer tiefgründig. Michelle teilt, wie die Verbundenheit mit anderen Menschen, aber auch mit der Natur, seine Perspektiven prägt. Er erklärt, warum Zweifel Teil der Sinnsuche sind und wie uns die aktive Auseinandersetzung mit dem, was zählt, langfristig bereichert. Ein inspirierender Austausch für alle, die auf ihrem Lebensweg Orientierung und neue Impulse suchen. Als Moderator der Interviewsendung „Käpt´ns Dinner“ taucht Michel Abdollahi regelmäßig mit seinem U-Boot in Hamburg ab. Er überzeugt mit feinsinnigem Humor und Charme. Michel ist Künstler und Poetry-Slammer. Er ist ist scharfsinnig und konfrontativ. Als Fernsehjournalist, Aktivist und Buchautor geht er mutig dahin, wo Dinge richtig im Argen sind.
00:00 Warum die Suche nach Sinn glücklicher macht 02:40 Zweifel gehört für Michel Abdollahi dazu ... 07:47 Glaube und Kultur: Die Rolle von Spiritualität 16:10 Klimawandel und Verantwortung: Was können wir tun? 24:40 Von Aktivismus und Authentizität 28:36 Menschliche Verbundenheit: Der Schlüssel zum Sinn 44:29 Begegnungen, die berühren: Vom Inuit zum Bahnfahrer 53:20 Fazit: Der Weg ist das Ziel
00:00 Warum die Suche nach Sinn glücklicher macht 02:40 Zweifel gehört für Michel Abdollahi dazu ... 07:47 Glaube und Kultur: Die Rolle von Spiritualität 16:10 Klimawandel und Verantwortung: Was können wir tun? 24:40 Von Aktivismus und Authentizität 28:36 Menschliche Verbundenheit: Der Schlüssel zum Sinn 44:29 Begegnungen, die berühren: Vom Inuit zum Bahnfahrer 53:20 Fazit: Der Weg ist das Ziel
41 Minuten
Engel. Beinah jeder zweite Deutsche glaubt an ihre Existenz. Aber gibt es sie wirklich? Jemand, der sich wissenschaftlich mit der Engelkunde – der Angelologie, was für ein toller Name – beschäftigt, ist der Theologe und Kulturwissenschaftler Dr. Uwe Wolff. Er lebt im Fachwerkstädtchen Bad Salzdetfurth, im Süden Niedersachsen. Radiopastor Oliver Vorwald und er gehen auf Spuren und auf Sinnsuche.
32 Minuten
Manfred Lütz ist Psychiater, Psychotherapeut, Theologe, Buchautor, Berater des Vatikan und Kabarettist. Vielen ist er v.a. durch seine unterhaltsamen und allgemeinverständlichen Bücher bekannt. Nun hat er ein neues Buch vorgelegt: „Der Sinn des Lebens“ heißt es und nimmt uns mit auf eine Reise durch Rom und zu den größten Kunstwerken der Stadt. In ihnen findet Lütz den Sinn des Lebens und macht einem Lust, selbst darüber nachzudenken – ob in Rom oder zu Hause. Ich habe ihn vor einer Lesung in Hamburg getroffen und mit ihm über die Kunst von Michelangelo, Caravaggio, Tintoretto und den Sinn des Lebens gesprochen. „Ich bin der Überzeugung, wenn sich jemand verständig die Pietà von Michelangelo anschaut, und er war vorher Atheist, dass er Christ werden kann.“ Das sagt Prof. Manfred Lütz. Der Psychiater, Psychotherapeut und Theologe traut der Kunst die Kraft zu, Leben zu verändern. Allein durch die Betrachtung großer Kunstwerke könne man etwa ein besserer Mensch werden und sein Leben von Grund auf ändern. Und in Rom findet er gleich mehrere solcher lebensverändernden Kunstwerke, die den Betrachtenden vom Sinn des Lebens erzählen.
47 Minuten
Bettina Tietjen ist dicht dran. An den Themen und den Menschen vor Ort. Die Journalistin, Moderatorin und Autorin ist bodenständig mit Tiefgang. Mit ihr kann man sowohl über Alltagssorgen, Hüftspeck und Campingplätze reden, als auch über die Demenz ihres Vaters und Glaubensthemen. Ich freue mich, dass Bettina Tietjen Lust auf unseren Podcast Sinnsuche hat: „Denn über Sinn muss man doch immer mal nachdenken“, sagt sie gleich. Und auch, dass sie in ihrer Jugend sehr viel Zeit mit Fragen nach dem Sinn des Lebens verbracht hat. Sie ist in einer sehr christlichen Familie aufgewachsen ist. Einiges war ihr später zu eng. Aber das Gebet und christliche Werte begleiten Bettina Tietjen noch immer. „Werte sind wichtiger als Erfolg, das habe ich meinen Kindern immer versucht zu vermitteln.“ Sagt sie. Äußerlichkeiten werden immer weniger wichtig, sagt sie mir. Wobei ihr ihre Beine zurzeit gut gefallen, sagt sie und lacht. Das ist das Schöne, wenn man mit Bettina Tietjen spricht. Sie ist frei raus. Und ihr Lachen steckt an. Gleichzeitig ignoriert sie auch Schweres nicht. Der Tod ihrer Mutter hat sie damals in eine Sinnkrise geworfen. Es hat gedauert, bis sie einen Umgang damit gefunden hat. Vielleicht ist sie darum auch Schirmherrin eines Hospizes geworden. Da geht sie regelmäßig hin, spricht und isst mit den Bewohnern und Bewohnerinnen, Angehörigen und Helfern und Helferinnen: Zusammen sitzen, es schön haben, auch wenn man weiß, dass das Leben begrenzt ist, dass findet Bettina Tietjen zutiefst sinnvoll.
38 Minuten
Ausgerechnet eine Pastorin fordert: „Kirche, schafft den Gottesdienst am Sonntag ab.“ Und das nicht irgendwo, sondern in der renommierten Wochenzeitung DIE ZEIT. Das hat bundesweit für eine Welle gesorgt. Losgetreten von ihr: Pastorin Hanna Jacobs, sie arbeitet für die Diakonie Himmelstür und ist auf den sozialen Medien als @hannagelb unterwegs. Mit Oliver Vorwald hat sie sich zur Sinn:Suche verabredet. Die beiden sprechen über den Gottesdienst, vor allem das, was Menschen Hoffnung gibt, ihnen den Rücken stärkt. Schließlich ist das das Anliegen von Hanna Jacobs.
1 Stunde 10 Minuten
Heinz Kattner ist ein genauer und liebevoller Beobachter. Der Schriftsteller hat über vierzig Jahre Generationen von Pastorinnen und Pastoren geprägt. Als Dozent hat er ihnen dabei geholfen, ausgetretene Sprachpfade zu verlassen und die eigene, wirksame Sprache zu finden. Ich habe ihn in seinem Haus und in seinem Garten, in dem er jeden Baum selbst gepflanzt hat, besucht und mit ihm über Predigten, Schlager, Gendersternchen und den Grund von allem gesprochen.
1 Stunde 11 Minuten
Armin Nagel ist Comedian, Redner und „Service-Künstler“. Seine Frage: Wie können wir Dienstleistung und Service humorvoller und sinnvoller gestalten. Dafür kann sich Armin Nagel auch schon einmal bei Hauptverkehrszeiten mit einem Bett auf eine Kreuzung legen. In der Hand ein Schild: „Ich mache für Sie Pause“. Ein wichtiges Thema in seinem Leben ist „Warten“. Das hat viel mit der Frage nach gutem Service zu tun. Aber nicht nur. Armin Nagel hat in seinem eigenen Leben einige lange Wartezeiten erlebt. Was für eine Kraft darin stecken kann, beschreibt er in seinem Buch: „Schöner Warten. Über den Umgang mit einem unvermeidlichen Zustand.“ Darin kommen neben Armin Nagel verschiedene Wartespezialist*innen zu Wort: von der Hebamme bis zum Bestatter. Die Fähigkeit Warten auch als einen Gewinn erleben zu können, ist eine große Hilfe, sagt Armin Nagel in unserer ersten gemeinsamen Sendung für NDR Info. Bei unserem Austausch wird uns beiden klar, wie viel Warten mit der Frage nach Sinn zu tun hat. Wenn wir unseren Sinn nur in Effizienz sehen, werden uns Wartesituationen extrem ärgern. Wir sehen dann nur, welche Punkte wir auf unserer to-do-Liste grade nicht abarbeiten können. Wer dagegen offen ist für Sinnerfahrung in der Gegenwärtigkeit, im unerwarteten aktuellen Geschehen, im „Hier und Jetzt“ mit uns selbst und den Menschen um uns herum, der wird schneller zu Gelassenheit zurückfinden. Nach dem Interview muss ich in allen Wartesituationen an Armin Nagel denken. Seitdem versuche ich solche Zeiten als Challenge und als Möglichkeit der Selbsterforschung zu sehen. Und ich freue mich sehr sehr sehr, dass er sich die Zeit für unseren Podcast nimmt! Hört mal rein!
49 Minuten
Dr. Emilia Handke ist Leiterin des Predigerseminars in Ratzeburg. Damit ist sie für die Ausbildung des Nachwuchses im Pfarramt in der Nordkirche verantwortlich. Zuvor hatte sie die Gründung der Hamburger Ritualagentur st. moment vorangetrieben und war mit der Pop Up Church am Elbstrand oder auf der Hamburger Reeperbahn unterwegs, um dort Menschen die Füße zu waschen. In ihrem aktuellen Buch „Dein Leben, dein Moment“ und in dieser Folge von Sinn:Suche denkt sie über ganz persönliche heilige Momente nach und darüber, wie wir alte Rituale neu interpretieren können und welche neuen Rituale es heute braucht.
31 Minuten
Das Grundgesetz ist als Provisorium gedacht gewesen, hat sich als großer Wurf erwiesen und ist Vorbild für andere Verfassungen: Beseelt vom Geist der Freiheit, des Friedens, der Verantwortung. Anlässlich des 75. Jahrestages seiner Verkündung am 23. Mai 1949 hat Radiopastor Oliver Vorwald mit Altbundespräsident Christian Wulff über die Geschichte des Grundgesetzes gesprochen. 2010 hat er auf die Urschrift seinen Amtseid abgelegt – mit der der sogenannten religiösen Beteuerung: „So wahr mir Gott helfe.“ In ihrem Gespräch geht es auch um die Bedeutung der Religionen für die freiheitliche Gesellschaft. „Ich wünsche mir, dass um den 75. Geburtstag des Grundgesetzes her-um es wieder mehr Konsens wird, dass wir den Kirchen ganz viel zu verdanken haben, dass wir der Religion ganz viel zu verdanken haben. Für die Art, wie wir in Deutschland zusammenleben.“
55 Minuten
So viel mit Sinnfragen beschäftigt wie jetzt, das hab ich mein ganzes Leben lang nicht“, sagt Henning Scherf. Jahrelang war er Bürgermeister von Bremen. Eins seiner Lieblingsthemen ist das Altern in unserer Gesellschaft. Und wie das gut gelingen kann. Alt-Werden und auch Sterben sind wichtige Prozesse, sagt er. Wir dürfen Menschen in dieser Lebensphase nicht ausblenden oder gar ausgrenzen. Er selbst kann diesen Lebensphasen viel abgewinnen. Das beschreibt Henning Scherf inzwischen in einer ganzen Reihe von Büchern. Henning Scherf lebt seit über 30 Jahren in einem Mehrgenerationshaus im Zentrum von Bremen. Ein Lebensmodell und Wohnmodell, das einer möglichen Einsamkeit im Altern entgegenwirken soll, sagt er. Hier gibt es genug Gesprächspartner*innen und Impulse. Das wird mir schnell klar, als ich das Grundstück betrete. Henning Scherf hat mich zum Interview zu ihm nach Hause eingeladen. Wegen seiner Aussage, dass er sich jetzt so viel mit Sinnfragen beschäftigt, musste ich ihn natürlich als Interviewpartner unseres Podcasts „Sinn:Suche“ einladen. Im Garten des Hauses kommen mir gleich verschiedene Leute entgegen: Alles Mitbewohner*innen, die gärtnern, später Suppe kochen. Es geht sehr familiär zu. Ich bin mit einer ganzen Ladung von Fragen gekommen und ziehe mich mit Henning Scherf mit Kaffee ins Musikzimmer zurück: Welche Verbindung gibt es zwischen der Sinnfrage und politischem Engagement? Ich weiß, dass Henning Scherf schon seit Kindesbeinen an viele Anfragen an den Glauben gehabt hat. Trotzdem hat er als Bürgermeister den Kirchentag nach Bremen geholt. Welche Bedeutung hat das Thema Glauben jetzt für ihn? Beziehungsweise kann Glauben für ihn in der Sinnfrage sein? Henning Scherf ist ein begeisterter Erzähler: Manchmal muss man ihn stoppen, um zu Wort zu kommen. Was immer schade ist, weil er Spannendes erlebt hat. Wann spricht man schon mal mit Menschen, die Mandela gekannt haben und mit Gorbatschow befreundet waren? Das zeigt wieder, wie weltbürgerlich Henning Scherf fühlt und denkt. Kein Wunder, dass der Jurist in die Politik gegangen ist. Sinn hat für ihn darum viel mit verantwortungsvollem Handeln zu tun. Sehr spannend!“
42 Minuten
Weltenmuseum, so heißt das Landesmuseum Hannover. Werke von Caspar David Friedrich finden sich hier, Gemälde von Paula Modersohn-Becker, Lucas Cranach. Aber auch lebendige Clownfische und das Skelett eines Plateosaurus. Direktorin des Hauses ist Dr. Katja Lembke, Archäologin und Ägyptologin. Radiopastor Oliver Vorwald will wissen, was die Indiana Jones-Filme für die Archäologie bedeuten, wie viel Isis in der Gottesmutter Maria steckt und was das Team des Landesmuseums für den Deutschen Evangelischen Kirchentag geplant hat, der 2025 in Hannover stattfindet? Es geht um Falten bei den alten Pharaonen, einen Vodoopriester, Kirchenkunst und Muttergottheiten. Mit Blick auf den Kirchtag soll am 8. März im Landesmuseum eine Ausstellung mit der Fotokünstlerin Julia Krahn eröffnet wer-den, die sich intensiv mit Bildmotiven auseinandersetzt, die im Christentum entstanden sind: Judith, Susanna, Maria. Das Landesmuseum Hannover ist das größte staatliche Museum in Niedersachsen mit verschiedenen Themenwelten, daher: WELTENMUSEUM. Dr. Katja Lembke hat Ausgrabungen in Ägypten und Syrien geleitet. Seit 2011 ist sie Direktorin des Landesmuseums, davor war sie Direktorin des Roemer- und Pelizaeus-Museums Hildesheim. Seit 2015 ist außerdem Honorarprofessorin für Klassische Archäologie an der Universität in Göttingen.
47 Minuten
Otto ist Fan, Talk-Show-Moderator Hubertus Meyer-Burckhardt, meine Töchter sind es auch. Hinter Freshtorge steht der Comedian Torge Oelrich. Torge erzählt von seiner Konfirmandenprüfung und einem besonderen Moment, als er und sein bester Freund in den Himmel geschaut haben. Und wir denken darüber nach, warum es das Lachen manchmal überall schwer hat ...
56 Minuten
U2, Joni Mitchell, Bob Marley. Bloß ein Bandname, ein Songtitel oder ein Stichwort und er sprudelt los. Kein Wunder, schließlich ist er Doktor der Rockpoesie. Und das mit dieser sagenhaften Radiostimme, die wir alle so lieben. Sinn:Suche erstmals zu dritt. Wir – Marco Voigt und Oliver Vorwald – sprechen mit Moderator Peter Urban über Sinnsuchende in der Musik. Er selbst sagt über sich, dass er nicht sonderlich religiös sei. Dabei geht es in seiner Biografie "On Air", die vergangenes Jahr erschienen ist, auch um einen Radiogottesdienst und sein heiliges Ergriffensein, als er 1999 beim ESC in Jerusalem den Ölberg besucht hat. Und immer wieder zitiert Peter Urban Musiker und Musikerinnen, die von ihrem Glauben erzählen. Wir sind mit den Musiksendungen von Peter Urban aufgewachsen, unter anderem dem Club bei NDR. Aktuell hören wir "Urban Pop", den NDR-Musik-Podcast, der zu den erfolgreichsten Formaten seiner Art im Jahr 2023 gehört.
35 Minuten
Fast dreißig Jahre war die Schriftstellerin Elke Naters mit ihrem Partner Sven Lager zusammen. Dann erkrankte er an Krebs und starb. Ein Jahr nach seinem Tod hat sie begonnen, ihre Gedanken aufzuschreiben und ihre Trauer zu verarbeiten. Daraus ist ein sehr persönliches Buch entstanden. Es heißt: „Alles ist gut, bis es das dann nicht mehr ist. Über das Leben, die Liebe und den Tod“. In dieser Folge von Sinn:Suche spricht Elke Naters über ihre Zeit nach dem Tod des Partners, über die Liebe und welche Hoffnung ihr hilft, ihr Leben zu leben.