Die Geschichtsmacher Archiv
87 Episoden
51 Minuten
Am 08. September 1955 geht die Reise los: Kanzler Adenauer, Außenminister Brentano und ein Tross aus Experten, Unterhändlern und Technikern macht sich auf nach Moskau. Es geht um zehntausende Kriegsgefangene, die sich noch in der UdSSR befinden. Adenauers Geheimwaffe für die harten Verhandlungen: literweise Olivenöl. Davon berichtet Rolf Dietrich Keil, der als Dolmetscher damals dabei war - ihn begleiten Podcast-Hosts Martin Herzog und Marko Rösseler nach Moskau.
2010 hat Marko über diese erste Auslandsreise des ersten deutschen Kanzlers ein WDR-Zeitzeichen recherchiert und dabei von Rolf Dietrich Keil erfahren, wie Olivenöl helfen kann, nüchtern zu verhandeln.
Marko hat nie nachgezählt - aber er hat sicher über 200 Zeitzeichen in seinem Autorenleben produziert und dementsprechend mindestens 200 Interviews mit Experten oder Zeitzeugen geführt. Doch es gibt Menschen, die besonders in Erinnerung bleiben: Rolf Dietrich Keil war einer von ihnen. Als Dolmetscher fuhr er mit, als 1955 Adenauer in die UdSSR aufbrach, um die letzten Kriegsgefangenen zu befreien, und erlebte so nah wie nur möglich, wie es hinter den Kulissen dieser historischen Reise zuging.
Wichtige Links: Marko hat zu dieser Reise 2010 ein Zeitzeichen produziert - da es 2020 überarbeitet und wiederholt wurde, findet ihr es hier.
Unser Buchtipp zum Thema: Rolf-Dietrich Keil: Mit Adenauer in Moskau. Bonn 1997. (ISBN3-416-02671-3)
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2010 hat Marko über diese erste Auslandsreise des ersten deutschen Kanzlers ein WDR-Zeitzeichen recherchiert und dabei von Rolf Dietrich Keil erfahren, wie Olivenöl helfen kann, nüchtern zu verhandeln.
Marko hat nie nachgezählt - aber er hat sicher über 200 Zeitzeichen in seinem Autorenleben produziert und dementsprechend mindestens 200 Interviews mit Experten oder Zeitzeugen geführt. Doch es gibt Menschen, die besonders in Erinnerung bleiben: Rolf Dietrich Keil war einer von ihnen. Als Dolmetscher fuhr er mit, als 1955 Adenauer in die UdSSR aufbrach, um die letzten Kriegsgefangenen zu befreien, und erlebte so nah wie nur möglich, wie es hinter den Kulissen dieser historischen Reise zuging.
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47 Minuten
1955 - die Sowjetunion lädt den ersten Kanzler der Bundesrepublik, Konrad Adenauer, nach Moskau ein. Soll es um die Wiedervereinigung Deutschlands gehen? Um die noch rund 100.000 in der Sowjetunion vermuteten deutschen Kriegsgefangenen und verschleppten Zivilisten? Was steckt hinter der Einladung? Und soll der Kanzler sie annehmen?
In diesem Geschichts-Podcast spricht Martin Herzog mit Marko Rösseler über die erste diplomatische Mission der gerade erst selbständig gewordenen Bundesrepublik hinter den eisernen Vorhang. Denn Marko hatte vor Jahren das Glück, für das WDR-Zeitzeichen zum Thema noch einen Zeugen dieser Reise zu interviewen: Rolf-Dietrich Keil fuhr 1955 als einer von zwei Dolmetschern mit in die Sowjetunion.
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Wichtige Links zum Thema: Wer mehr über Rolf-Dietrich Keil erfahren will, der wird nicht nur bei Wikipedia fündig, sondern auch auf der Seite der Puschkin-Gesellschaft, deren Ehrenvorsitzender er war.
Buchtip: Rolf-Dietrich Keil: Mit Adenauer in Moskau. Bonn 1997. (ISBN3-416-02671-3)
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In diesem Geschichts-Podcast spricht Martin Herzog mit Marko Rösseler über die erste diplomatische Mission der gerade erst selbständig gewordenen Bundesrepublik hinter den eisernen Vorhang. Denn Marko hatte vor Jahren das Glück, für das WDR-Zeitzeichen zum Thema noch einen Zeugen dieser Reise zu interviewen: Rolf-Dietrich Keil fuhr 1955 als einer von zwei Dolmetschern mit in die Sowjetunion.
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1 Stunde 2 Minuten
Auch nach dem Tod sind Deutschlands Dichter unsterblich. Das gilt jedoch nicht für ihre Leichen. Sie sind - wie die aller Menschen - mannigfachen Zersetzungsprozessen ausgesetzt. So beginnen Goethes sterbliche Überreste in den 1960er Jahren zu müffeln. Und im Falle Schillers stellt sich gar die Frage: Wie konnten in seinen Sarg die Knochen gleich dreier Menschen gelangen? Martin Herzog und Marko Rösseler ergründen in dieser Geschichtsmacher-Folge gemeinsam mit dem Kulturhistoriker Christoph Schmälzle, die Geschichte der Gebeine von Deutschlands Geistesgrößen.
Schillers letzte Ruhestätte sollte eigentlich das Kassengewölbe zu Weimar werden. Hier wurde der Dichter nach seinem Tod 1805 beigesetzt - nur musste er sich den Ort mit 63 weiteren Toten teilen. Ein Problem, als 1826 der Beschluss gefasst wurde, Schiller umzubetten. Denn welche Überreste gehörten zu Schiller? Was die Weimarer Experten für Schillers Schädel und Gerippe hielten, kam erst in die Anna Amalia Bibliothek und später in die so genannte Fürstengruft. Zwischendurch verbrachte Schillers Schädel aber auch einige Zeit auf Goethes Schreibtisch.
Über den Umgang mit Schillers Gebeinen und warum heute Schillers Sarg leer steht, darüber geht es in diesem Geschichtspodcast. Geklärt wird aber auch, was Seifenlauge und Fein-Waschmittel mit Goethes Knochen machten und was genau in der geheimnisumwitterten "Sonderakte Mazeration Goethe" steht.
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Links, die zu den Stationen der Gebeine Schillers führen, findest Du hier: Hier geht es ins Kassengewölbe Hier entlang in die Anna Amalia Bibliothek Goethes Schreibtisch steht in seinem Wohnhaus am Frauenplan in Weimar Zur Fürstengruft bitte hier entlang
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Schillers letzte Ruhestätte sollte eigentlich das Kassengewölbe zu Weimar werden. Hier wurde der Dichter nach seinem Tod 1805 beigesetzt - nur musste er sich den Ort mit 63 weiteren Toten teilen. Ein Problem, als 1826 der Beschluss gefasst wurde, Schiller umzubetten. Denn welche Überreste gehörten zu Schiller? Was die Weimarer Experten für Schillers Schädel und Gerippe hielten, kam erst in die Anna Amalia Bibliothek und später in die so genannte Fürstengruft. Zwischendurch verbrachte Schillers Schädel aber auch einige Zeit auf Goethes Schreibtisch.
Über den Umgang mit Schillers Gebeinen und warum heute Schillers Sarg leer steht, darüber geht es in diesem Geschichtspodcast. Geklärt wird aber auch, was Seifenlauge und Fein-Waschmittel mit Goethes Knochen machten und was genau in der geheimnisumwitterten "Sonderakte Mazeration Goethe" steht.
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51 Minuten
Über 130 Jahre ruht er schon in seinem Sarg - da fällt es in den 1960ern erstmals auf: Goethes Gebeine gammeln! Aus der Gruft des Nationalheiligen müffelt es modrig, dabei sollte der Leichnam eigentlich in einer Metallhülle vor dem Verfall bewahrt werden. Allein die 5000 DDR-Mark fehlen - und erst 1970 schreiten, unter Einhaltung größtmöglicher Diskretion, Experten in Sachen Konservierung bei Nacht und Nebel zur Tat. Es geht darum, Goethes Leichnam zu erhalten.
Martin hat sich für sein WDR-Zeitzeichen auf die Reise nach Weimar gemacht und sich in der Fürstengruft, wo die Gebeine Schillers und Goethes liegen, mit Dr. Christoph Schmälzle getroffen. Damals war der noch bei der Klassik Stiftung Weimar angestellt. Eines seiner Spezialgebiete: Die sterblichen Überreste der Dichtergrößen.
Heute arbeitet der Kulturwissenschaftler im LVR-Landesmuseum in Bonn und wagt mit Martin Herzog und Marko Rösseler noch einmal einen Blick über den Sargrand…
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Wichtige Links zu dieser Folge:
Martins Zeitzeichen zum 2. November 1970: Exhumierung von Johann Wolfgang von Goethe, ausgestrahlt am 02.11.2020 findet ihr hier.
Den Stichtag zu Goethes Leichnam, also die Kurzfassung des Zeitzeichens (damals noch von den Autorinnen und Autoren des Zeitzeichens, heute aus dem Hause der Kolleginnen und Kollegen von Radio Bremen) findet ihr hier.
Wer zur Fürstengruft nach Weimar will, für den geht es hier entlang…
Und hier findet ihr das LVR LandesMuseum Bonn, wo Christoph Schmälzle arbeitet, seit er Weimar den Rücken gekehrt hat.
Einen Artikel von Christoph Schmälzle in der FAZ über die Rettungsaktion von Goethes Gebeinen im Jahre 1970 findet ihr hier…
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Martin hat sich für sein WDR-Zeitzeichen auf die Reise nach Weimar gemacht und sich in der Fürstengruft, wo die Gebeine Schillers und Goethes liegen, mit Dr. Christoph Schmälzle getroffen. Damals war der noch bei der Klassik Stiftung Weimar angestellt. Eines seiner Spezialgebiete: Die sterblichen Überreste der Dichtergrößen.
Heute arbeitet der Kulturwissenschaftler im LVR-Landesmuseum in Bonn und wagt mit Martin Herzog und Marko Rösseler noch einmal einen Blick über den Sargrand…
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Den Stichtag zu Goethes Leichnam, also die Kurzfassung des Zeitzeichens (damals noch von den Autorinnen und Autoren des Zeitzeichens, heute aus dem Hause der Kolleginnen und Kollegen von Radio Bremen) findet ihr hier.
Wer zur Fürstengruft nach Weimar will, für den geht es hier entlang…
Und hier findet ihr das LVR LandesMuseum Bonn, wo Christoph Schmälzle arbeitet, seit er Weimar den Rücken gekehrt hat.
Einen Artikel von Christoph Schmälzle in der FAZ über die Rettungsaktion von Goethes Gebeinen im Jahre 1970 findet ihr hier…
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59 Minuten
Malala Yousafzai ist 15 Jahre alt, als die Taliban ihr in den Kopf schießen. Dabei will sie nur zur Schule gehen. In einem Blog hat sie zuvor über den Hunger nach Bildung geschrieben - das ist für die selbsternannten Gotteskrieger der Grund, warum sie sterben soll. Sie überlebt den Anschlag schwerverletzt und wird nach ihrer Genesung zur Symbolfigur für den Kampf auf das Recht auf Bildung für alle Kinder weltweit.
Unsere Kollegin Marfa Heimbach hat zehn Jahre nach dem Terror-Anschlag auf Malala Yousafzai ein Zeitzeichen über sie gemacht. Sie erklärt Martin Herzog und Marko Rösseler nicht nur wie die junge Frau gerettet werden konnte, sondern auch wie sie zur Symbolfigur des Kampfes um das Recht auf Bildung und letztlich zur jüngsten Trägerin in der Geschichte des Friedensnobelpreises wurde.
Mitgebracht hat Marfa Heimbach nicht nur O-Töne und Zitate von Malala Yousafzai, sondern auch Einschätzungen des Islamwissenschaftlers und Terror-Experten Guido Steinberg von der Stiftung Wissenschaft und Politik.
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Hier geht es zum WDR-Zeitzeichen von Marfa "09.10.2012 - Taliban-Anschlag auf Malala Yousafzai"
Der Malala-Fund kämpft bis heute für das Recht auf Bildung
Homepage von Guido Steinberg
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Unsere Kollegin Marfa Heimbach hat zehn Jahre nach dem Terror-Anschlag auf Malala Yousafzai ein Zeitzeichen über sie gemacht. Sie erklärt Martin Herzog und Marko Rösseler nicht nur wie die junge Frau gerettet werden konnte, sondern auch wie sie zur Symbolfigur des Kampfes um das Recht auf Bildung und letztlich zur jüngsten Trägerin in der Geschichte des Friedensnobelpreises wurde.
Mitgebracht hat Marfa Heimbach nicht nur O-Töne und Zitate von Malala Yousafzai, sondern auch Einschätzungen des Islamwissenschaftlers und Terror-Experten Guido Steinberg von der Stiftung Wissenschaft und Politik.
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1 Stunde 11 Minuten
Völkerverbindend, elegant, riesig und doch schwerelos - das Luftschiff, erfunden von Ferdinand Graf von Zeppelin, stand für Fernweh und Luxus in den 20er und 30er Jahre des 20. Jahrhunderts. Dabei hatte sein Schöpfer vor allem den Kriegseinsatz im Sinn, erzählt Martin Herzog seinem Zeitzeichen-Kollegen Marko Rösseler in diesem Geschichts-Podcast.
Die erste Zeichnung, die Graf von Zeppelin von einem Luftschiff anfertigte, sah so kindlich aus, dass kaum einer sie ernst nahm: Dieses Ding sollte gute Dienste als eine Art fliegender Aufklärungs-Maschine leiten? Kaiser Wilhelm II. schüttelte über diesen "Dümmsten aller Süddeutschen" den Kopf. Kurz nach der Jahrhundertwende sah das bereits anders aus - als die ersten Prototypen dieser fliegenden Zigarren den Himmel über Deutschland eroberten, da träumten Wilhelm und seine Generäle bereits von der Eroberung Englands durch deutsche Luftschiffe.
Warum es dann doch ganz anders kommen sollte, darüber sprach Martin mit Jürgen Bleibler vom Zeppelin-Museum Friedrichshafen.
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Zu Martins WDR-Zeitzeichen über den Todestag von Ferdinand Graf von Zeppelin geht es hier
Das Zeppelin-Museum in Friedrichshafen könnt Ihr hier besuchen
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Die erste Zeichnung, die Graf von Zeppelin von einem Luftschiff anfertigte, sah so kindlich aus, dass kaum einer sie ernst nahm: Dieses Ding sollte gute Dienste als eine Art fliegender Aufklärungs-Maschine leiten? Kaiser Wilhelm II. schüttelte über diesen "Dümmsten aller Süddeutschen" den Kopf. Kurz nach der Jahrhundertwende sah das bereits anders aus - als die ersten Prototypen dieser fliegenden Zigarren den Himmel über Deutschland eroberten, da träumten Wilhelm und seine Generäle bereits von der Eroberung Englands durch deutsche Luftschiffe.
Warum es dann doch ganz anders kommen sollte, darüber sprach Martin mit Jürgen Bleibler vom Zeppelin-Museum Friedrichshafen.
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1 Stunde
Die Himmelsscheibe von Nebra ist die archäologische Sensations-Entdeckung Deutschlands: Gefunden von illegalen Schatzsuchern, verhökert an Hehler, schließlich in einer spektakulären Aktion für die Öffentlichkeit und die Forschung gerettet, gibt sie bis heute Rätsel auf. Martin Herzog befragt Marko Rösseler in diesem Podcast zu dieser Sonne-, Mond-und Sternenscheibe aus der Bronzezeit.
Für sein WDR-Zeitzeichen über die Entdeckung der Himmelsscheibe grub Marko sich ein in die Geheimnisse der Himmelsscheibe. Und er fuhr ins Landesmuseum für Vorgeschichte nach Halle an der Saale, wo er den Mann traf, der die Verfolgung von Kunsträubern und Hehlern aufnahm, damit die Himmelsscheibe für Wissenschaft und Öffentlichkeit erhalten blieb: den Landesarchäologen Harald Meller.
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Links zu dieser Folge:
Bei Wikipedia finden sich Fotos des sogenannten Beifundes, über den Marko und Martin sprechen.
Im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle ist die Himmelsscheibe von Nebra heute zuhause
Auf dem Mittelberg bei Nebra, dem Fundort der Scheibe, steht das Besucherzentrum Arche Nebra.
Markos Zeitzeichen über die Beschlagnahmung der Himmelsscheibe von Nebra vom 23. Februar 2022.
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Für sein WDR-Zeitzeichen über die Entdeckung der Himmelsscheibe grub Marko sich ein in die Geheimnisse der Himmelsscheibe. Und er fuhr ins Landesmuseum für Vorgeschichte nach Halle an der Saale, wo er den Mann traf, der die Verfolgung von Kunsträubern und Hehlern aufnahm, damit die Himmelsscheibe für Wissenschaft und Öffentlichkeit erhalten blieb: den Landesarchäologen Harald Meller.
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Auf dem Mittelberg bei Nebra, dem Fundort der Scheibe, steht das Besucherzentrum Arche Nebra.
Markos Zeitzeichen über die Beschlagnahmung der Himmelsscheibe von Nebra vom 23. Februar 2022.
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55 Minuten
In der Baker Street 221B eröffnen Sherlock Holmes und Dr. Watson eine Männer-WG, so erzählt es der Schriftsteller Arthur Conan Doyle in "Eine Studie in Scharlachrot" - der ersten Detektiv-Geschichte mit seinen beiden unsterblichen Helden. Über die Bromance der beiden berichtet Daniela Wakonigg ihren Zeitzeichen-Kollegen Martin Herzog und Marko Rösseler.
Daniela ist für diesen Podcast Sherlock Holmes und Dr. Watson hinterhergereist - von der Baker Street 221B in London bis zum Reichenbach-Fall in die Schweiz, wo Sherlock Holmes mit seinem Erzfeind Professor Moriarty in den Abgrund stürzen wird. Im Sherlock Holmes Pub erklären ihr Jean Upton und Roger Johnson von der Sherlock Holmes Society of London, warum Arthur Conan Doyle seinen Helden umbringen wollte - und trotzdem gezwungen wurde, ihn wiederauferstehen zu lassen. Und wir erfahren, wie Sherlock Holmes den Ersten Weltkrieg vorhersagte…
Wenn Dir diese Folge gefallen hat, sag's Familie, Freunden, Bekannten, Krimi-Lesern, Deerstalker-Liebhabern und all jenen, die es werden wollen. Wenn nicht, dann sagt es uns - aber nur uns. Unter:
kontakt@diegeschichtsmacher.de
Weitere Links zum Thema Sherlock Holmes:
Daniela Wakoniggs WDR-Zeitzeichen: November 1887 - Die erste Sherlock Holmes Erzählung erscheint
Daniela Wakoniggs Homepage
Die Sherlock Holmes Society London
Die Baker Street 221b - Sherlock Holmes Museum
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Daniela ist für diesen Podcast Sherlock Holmes und Dr. Watson hinterhergereist - von der Baker Street 221B in London bis zum Reichenbach-Fall in die Schweiz, wo Sherlock Holmes mit seinem Erzfeind Professor Moriarty in den Abgrund stürzen wird. Im Sherlock Holmes Pub erklären ihr Jean Upton und Roger Johnson von der Sherlock Holmes Society of London, warum Arthur Conan Doyle seinen Helden umbringen wollte - und trotzdem gezwungen wurde, ihn wiederauferstehen zu lassen. Und wir erfahren, wie Sherlock Holmes den Ersten Weltkrieg vorhersagte…
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Daniela Wakoniggs WDR-Zeitzeichen: November 1887 - Die erste Sherlock Holmes Erzählung erscheint
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45 Minuten
Kaum jemand kennt James Hutton - dabei gilt er als Begründer einer ganzen Wissenschaft - der Geologie. War er es doch, der die biblische Schöpfungsgeschichte infrage stellte. In diesem Geschichts-Podcast von Marko Rösseler und Martin Herzog erzählt Zeitzeichen-Kollegin Andrea Kath vom Entdecker des Kreislaufs der Gesteine.
Andrea Kath hat das Zeitzeichen zum Todestag des schottischen Forschers gemacht und sich dafür auch mit zwei Männern getroffen, die je eine Biographie über den Forscher James Hutton geschrieben haben: Ray Perman und Alan McKirdy.
Uns aber zeigt Andrea nicht nur ihre Gesteins-Sammlung, sondern nimmt uns mit auf eine Reise auf den Spuren des Mannes, der als einer der ersten in der Lage war, in Gesteinsformationen wie in einem Buch zu lesen und sie zu interpretieren.
Wenn Dir diese Folge gefallen hat, sag's Familie, Freunden, Bekannten, Kieselsteinsammlern und all jenen, die es werden wollen. Wenn nicht, dann sagt es uns - aber nur uns. Unter: www.diegeschichtsmacher.de
Links zum Thema:
WDR-ZeitZeichen zum Todestag von James Hutton
Rezension in The Scotsman zu Ray Permans Biografie "James Hutton - The Genius of Time"
Artikel des National Museum Scotland zur Biografie von Alan McKirdy "James Hutton - The Founder of Modern Geology"
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Andrea Kath hat das Zeitzeichen zum Todestag des schottischen Forschers gemacht und sich dafür auch mit zwei Männern getroffen, die je eine Biographie über den Forscher James Hutton geschrieben haben: Ray Perman und Alan McKirdy.
Uns aber zeigt Andrea nicht nur ihre Gesteins-Sammlung, sondern nimmt uns mit auf eine Reise auf den Spuren des Mannes, der als einer der ersten in der Lage war, in Gesteinsformationen wie in einem Buch zu lesen und sie zu interpretieren.
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WDR-ZeitZeichen zum Todestag von James Hutton
Rezension in The Scotsman zu Ray Permans Biografie "James Hutton - The Genius of Time"
Artikel des National Museum Scotland zur Biografie von Alan McKirdy "James Hutton - The Founder of Modern Geology"
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54 Minuten
Lüsterne Satyrn und alte Männer begehren junge, korpulente Frauen. Dicke Putten tanzen dazu einen Reigen. Eine Fleisch-Lawine stürzt in die Hölle und auf der Dorfkirmes werden Kinder gestillt und Schnaps gesoffen. In dieser Folge begeben wir uns hinein in die pralle Bilderwelt des Peter Paul Rubens…
Und damit wir dabei nicht verloren gehen, nimmt uns Kollegin Monika Buschey an die Hand. Sie hat das WDR-Zeitzeichen zum Geburtstag von Peter Paul Rubens gemacht.
Und weil es in dieser Folge um ganz viele Bilder geht, hier ein paar Links, wo ihr sie findet (in der Reihenfolge wie sie besprochen werden):
Das Venus-Fest
Die Kreuz-Abnahme
Selbstportrait
Rubens und Isabella Brant in der Geißblattlaube
Landschaft mit Regenbogen
Bauernkirmes
Venus im Pelz
Ankunft der Maria de` Medici in Marseille
Höllensturz der Verdammten
Die Amazonenschlacht
Weitere Links:
Das WDR-ZeitZeichen von Monika Buschey zum Todestag von Pieter Paul Rubens
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Und damit wir dabei nicht verloren gehen, nimmt uns Kollegin Monika Buschey an die Hand. Sie hat das WDR-Zeitzeichen zum Geburtstag von Peter Paul Rubens gemacht.
Und weil es in dieser Folge um ganz viele Bilder geht, hier ein paar Links, wo ihr sie findet (in der Reihenfolge wie sie besprochen werden):
Das Venus-Fest
Die Kreuz-Abnahme
Selbstportrait
Rubens und Isabella Brant in der Geißblattlaube
Landschaft mit Regenbogen
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Venus im Pelz
Ankunft der Maria de` Medici in Marseille
Höllensturz der Verdammten
Die Amazonenschlacht
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55 Minuten
Große Pusteln, dicht an dicht, bedecken den Körper. Sie jucken, wachsen immer weiter. Wenn sie eiternd platzen, verbreiten sie Gestank und hinterlassen tiefe Narben. Wer diese Krankheit überlebt, bleibt oft sein Leben lang gezeichnet. Schon Goethe litt als Kind unter den Pocken – dabei hätte bereits er geimpft werden können.
WDR-Kollegin Irene Geuer hat zwei ZeitZeichen gemacht, die sich mit den Pocken beschäftigen: Von Medizin-Historiker Malte Thießen konnte sie lernen, dass ein Blick in die Geschichte der Pocken auch für unser aller Zukunft wichtig ist. Und der ehemalige Leiter des Kölner Gesundheitsamtes, der Virologe und Sozialmediziner Jan Leidel, hat sie überzeugt: Wer einmal in den Tropen war und Kinder wie die Fliegen sterben sah, der ist kein Impfgegner mehr.
Wenn Dir diese Folge gefallen hat, sag's Familie, Freunden, Bekannten, Geimpften und vor allem Impfgegnern und Aluhüten. Wenn nicht, dann sag's bitte uns: kontakt@diegeschichtsmacher.de (Neben Kritik nehmen wir aber auch gern Lob entgegen…) Wenn es Dir sogar so gut gefallen hat, dass Du unsere Arbeit unterstützen möchtest, dann werde Mitglied über Steady
Weitere Links zum Thema Pocken:
WDR-Zeitzeichen: Die WHO bestätigt 1979 den Sieg über die Pocken. Und: WDR-Zeitzeichen: Das Reichs-Impf-Gesetz führt 1874 eine Pocken-Impfpflicht ein
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WDR-Kollegin Irene Geuer hat zwei ZeitZeichen gemacht, die sich mit den Pocken beschäftigen: Von Medizin-Historiker Malte Thießen konnte sie lernen, dass ein Blick in die Geschichte der Pocken auch für unser aller Zukunft wichtig ist. Und der ehemalige Leiter des Kölner Gesundheitsamtes, der Virologe und Sozialmediziner Jan Leidel, hat sie überzeugt: Wer einmal in den Tropen war und Kinder wie die Fliegen sterben sah, der ist kein Impfgegner mehr.
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38 Minuten
Mit "La Dolce Vita" setzte Frederico Fellini dem Denkmal ein Denkmal: Spätestens seit Film-Ikone Anita Ekberg im Jahr 1960 Marcello Mastroianni darin zum Bad verführte, ist die Fontana di Trevi in Rom der wohl berühmteste Brunnen der Welt. Erbaut hat ihn im 18. Jahrhundert der Architekt Nicola Salvi - damals renommiert, heute völlig unbekannt. Wer war er? Und was passiert mit all den Münzen, die bis heute all die Rom-Touristen über die Schulter in das Becken werfen?
In dieser Podcast-Folge krempeln Marko Rösseler und Martin Herzog die Hosenbeine hoch und steigen zusammen mit WDR-ZeitZeichen-Kollegin Irene Dänzer-Vanotti in die Fluten, um genau das herauszufinden. Vor der Fontana di Trevi treffen sie auf Christiano Marchegiani, der wie kein anderer die Geschichte dieses plätschernden Kunstwerkes erforscht hat - von den ersten Entwürfen seines heute nahezu unbekannten Erbauers, Nicola Salvi, über die wohl berühmteste Badeszene der Filmgeschichte bis heute.
Steigt mit uns in den Trevi Brunnen! So viel können wir versprechen: Wer sich nicht nass macht, hat was verpasst…
Wenn Dir der Badespaß gefallen hat, sag's Familie, Freunden, Bekannten. Wenn nicht, dann sag's bitte uns: kontakt@diegeschichtsmacher.de (Neben Kritik nehmen wir aber auch gern Lob entgegen…) Wenn es Dir sogar so gut gefallen hat, dass Du unsere Arbeit unterstützen möchtest, dann werde Mitglied über Steady
Weitere Links zum Trevi-Brunnen:
WDR-ZeitZeichen 6. August 1697 – Architekt Nicola Salvi wird geboren
Ausschnitt aus dem Film "La Dolce Vita" von Frederico Fellini
Persönliche Website des Kunsthistorikers Christiano Marchegiani
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In dieser Podcast-Folge krempeln Marko Rösseler und Martin Herzog die Hosenbeine hoch und steigen zusammen mit WDR-ZeitZeichen-Kollegin Irene Dänzer-Vanotti in die Fluten, um genau das herauszufinden. Vor der Fontana di Trevi treffen sie auf Christiano Marchegiani, der wie kein anderer die Geschichte dieses plätschernden Kunstwerkes erforscht hat - von den ersten Entwürfen seines heute nahezu unbekannten Erbauers, Nicola Salvi, über die wohl berühmteste Badeszene der Filmgeschichte bis heute.
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55 Minuten
In dieser Episode streifen Marko Rösseler und Martin Herzog mit ihrer WDR-ZeitZeichen-Kollegin Maren Gottschalk durch den Stofftier-, oder besser Steifftier-Zoo der Spielzeugproduzentin aus dem schwäbischen Ländle und ihren bemerkenswerten Lebenslauf.
Mit eineinhalb Jahren erkrankte Margarete Steiff an Kinderlähmung. Seitdem konnte sie die Arme nur eingeschränkt und die Beine gar nicht benutzen. Und doch gelang ihr eine Karriere wie sonst keiner Frau um die Wende zum 20. Jahrhundert in Deutschland: Sie gründete ein Unternehmen mit Weltruf! Den Grundstock dazu legte Sie mit ihrer Zähigkeit, ihrem Lebensmut und dem "Elefäntle". Als nettes Nadelkissen entworfen, machte es bald als Kuscheltier für Kinder Karriere. Weltruhm erlangten die "Teddy-Bären" der Firma Steiff - bekannt nach dem amerikanischen Präsidenten Theodore Roosevelt und nur echt mit einem Knopf im Ohr…
Autorin Melahat Simsek hat den Geburtstag der Unternehmerin Margarete Steiff in einem WDR-Zeitzeichen gefeiert. Und unsere Kollegin Maren Gottschalk hat ihr dazu ein Interview gegeben. Schließlich hat Maren das Leben der Margarethe Steiff in einem Roman verewigt, der gerade erschienen ist: "Fräulein Steiff".
Melahat, Maren und auch Margarete Steiff kommen in diesem Podcast zu Wort. Damit sind endlich mal die Frauen in der Überzahl - Martin und Marko freut's.
Wenn Dir die Episode gefallen hat, sag's Familie, Freunden, Bekannten und allen Bären. Wenn nicht, dann sag's bitte uns: kontakt@diegeschichtsmacher.de (Neben Kritik nehmen wir aber auch gern Lob entgegen…) Wenn es Dir sogar so gut gefallen hat, dass Du unsere Arbeit unterstützen möchtest, dann werde Mitglied über Steady
Weitere Links zum Leben von Margarete Steiff:
WDR-Zeitzeichen Margarete Steiff, Unternehmerin (Geburtstag, 24.07.1847)
Maren Gottschalks Buch "Fräulein Steiff", erschienen im Goldmann Verlag
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Mit eineinhalb Jahren erkrankte Margarete Steiff an Kinderlähmung. Seitdem konnte sie die Arme nur eingeschränkt und die Beine gar nicht benutzen. Und doch gelang ihr eine Karriere wie sonst keiner Frau um die Wende zum 20. Jahrhundert in Deutschland: Sie gründete ein Unternehmen mit Weltruf! Den Grundstock dazu legte Sie mit ihrer Zähigkeit, ihrem Lebensmut und dem "Elefäntle". Als nettes Nadelkissen entworfen, machte es bald als Kuscheltier für Kinder Karriere. Weltruhm erlangten die "Teddy-Bären" der Firma Steiff - bekannt nach dem amerikanischen Präsidenten Theodore Roosevelt und nur echt mit einem Knopf im Ohr…
Autorin Melahat Simsek hat den Geburtstag der Unternehmerin Margarete Steiff in einem WDR-Zeitzeichen gefeiert. Und unsere Kollegin Maren Gottschalk hat ihr dazu ein Interview gegeben. Schließlich hat Maren das Leben der Margarethe Steiff in einem Roman verewigt, der gerade erschienen ist: "Fräulein Steiff".
Melahat, Maren und auch Margarete Steiff kommen in diesem Podcast zu Wort. Damit sind endlich mal die Frauen in der Überzahl - Martin und Marko freut's.
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Maren Gottschalks Buch "Fräulein Steiff", erschienen im Goldmann Verlag
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57 Minuten
Die Geschichte der ersten deutschen Antiterror-Einheit, Teil 3
Im letzten Teil über die Geschichte der GSG 9 begeben sich Marko Rösseler und Martin Herzog auf die Spuren des Deutschen Herbstes 1977, als der Terror der Rote Armee Fraktion (RAF) in der Entführung des Lufthansa-Maschine "Landshut" gipfelte.
Terrorjahr 1977: Die RAF hat im Frühjahr bereits Generalbundesanwalt Buback sowie Dresdner-Bank-Chef Ponto ermordet, im September dann Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer entführt. Während die Polizisten wochenlang erfolglos nach ihm suchen, erschüttert Deutschland die Nachricht einer Flugzeugentführung. Genau dafür haben die Männer der GSG 9 seit Jahren geübt. Die Befreiung der Geiseln aus der Lufthansa-Maschine "Landshut" im Wüstensand von Somalia macht die "Trainings-Weltmeister" der GSG 9 über Nacht zu den "Helden von Mogadischu".
Für diese Folge hat Martin zahlreiche GSG-9-Beamte von damals interviewt: Dieter Fox, Werner Heimann und Jörg Probstmeier waren in unterschiedlichen Funktionen bei der Erstürmung der Landshut in Somalia dabei. Martin sprach aber auch mit Jörg Schleyer, dem jüngsten Sohn des später ermordeten Arbeitgeberpräsidenten. Der blickte damals mit ganz anderen Augen auf die Befreiungs-Aktion.
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Weitere Links zur Geschichte der GSG 9:
Das Buch von Martin Herzog: GSG 9 - Ein Deutscher Mythos, erschienen 2022 im Ch. Links Verlang, Berlin
WDR-Zeitzeichen Entführung der Lufthansa-Maschine Landshut (am 13.10.1977)
Martin Herzog zu Gast in der Sendung Redezeit auf WDR 5: Was bleibt vom Mythos GSG 9?
Korrekturen:
Bei Minute 29:10 wird Gaby Dillmann als Chef-Stewardess der "Landshut" bezeichnet. Sie spielte zwar eine wichtige Rolle während der Entführung, beim Umgang mit den Passagieren wie den Entführern sowie durch ihre dramatische Funknachricht kurz vor Ablauf des Ultimatums. Chef-Stewardess aber war damals Hannelore Brauchart.
Bei Minute 30:40 sagt Martin "Und wie es der böse Zufall so wollte, saß eben genau der Rüdiger von Lutzau als Copilot in Wischnewski Maschine." Tatsächlich war es kein Zufall, dass von Lutzau in der Maschine saß. Er wusste, dass seine Verlobte Gabi Dillmann in der entführten Landshut saß und hatte alles daran gesetzt, in der Maschine von Staatsminister Wischnewski mitzufliegen.
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Im letzten Teil über die Geschichte der GSG 9 begeben sich Marko Rösseler und Martin Herzog auf die Spuren des Deutschen Herbstes 1977, als der Terror der Rote Armee Fraktion (RAF) in der Entführung des Lufthansa-Maschine "Landshut" gipfelte.
Terrorjahr 1977: Die RAF hat im Frühjahr bereits Generalbundesanwalt Buback sowie Dresdner-Bank-Chef Ponto ermordet, im September dann Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer entführt. Während die Polizisten wochenlang erfolglos nach ihm suchen, erschüttert Deutschland die Nachricht einer Flugzeugentführung. Genau dafür haben die Männer der GSG 9 seit Jahren geübt. Die Befreiung der Geiseln aus der Lufthansa-Maschine "Landshut" im Wüstensand von Somalia macht die "Trainings-Weltmeister" der GSG 9 über Nacht zu den "Helden von Mogadischu".
Für diese Folge hat Martin zahlreiche GSG-9-Beamte von damals interviewt: Dieter Fox, Werner Heimann und Jörg Probstmeier waren in unterschiedlichen Funktionen bei der Erstürmung der Landshut in Somalia dabei. Martin sprach aber auch mit Jörg Schleyer, dem jüngsten Sohn des später ermordeten Arbeitgeberpräsidenten. Der blickte damals mit ganz anderen Augen auf die Befreiungs-Aktion.
Und wie immer gilt: Wenn Dir die Episode gefallen hat, sag's Familie, Freunden und Bekannten. Wenn nicht, dann sag's bitte uns:
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Das Buch von Martin Herzog: GSG 9 - Ein Deutscher Mythos, erschienen 2022 im Ch. Links Verlang, Berlin
WDR-Zeitzeichen Entführung der Lufthansa-Maschine Landshut (am 13.10.1977)
Martin Herzog zu Gast in der Sendung Redezeit auf WDR 5: Was bleibt vom Mythos GSG 9?
Korrekturen:
Bei Minute 29:10 wird Gaby Dillmann als Chef-Stewardess der "Landshut" bezeichnet. Sie spielte zwar eine wichtige Rolle während der Entführung, beim Umgang mit den Passagieren wie den Entführern sowie durch ihre dramatische Funknachricht kurz vor Ablauf des Ultimatums. Chef-Stewardess aber war damals Hannelore Brauchart.
Bei Minute 30:40 sagt Martin "Und wie es der böse Zufall so wollte, saß eben genau der Rüdiger von Lutzau als Copilot in Wischnewski Maschine." Tatsächlich war es kein Zufall, dass von Lutzau in der Maschine saß. Er wusste, dass seine Verlobte Gabi Dillmann in der entführten Landshut saß und hatte alles daran gesetzt, in der Maschine von Staatsminister Wischnewski mitzufliegen.
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53 Minuten
Im zweiten Teil der GSG-9-Geschichte beleuchten Marko Rösseler und Martin Herzog die ersten Jahre der Spezialeinheit - Jahre, in denen die Beamten viel üben, aber kaum Einsätze haben. Als "Trainingsweltmeister" werden sie deshalb geschmäht, und als "Djangos", wegen ihres oft cowboyhaften Auftretens. Die Feuerprobe steht noch aus.
Nach den blutigen Olympischen Spielen 1972 in München mit 17 Toten boxt Innenminister Genscher innerhalb weniger Wochen die Gründung einer Polizei-Spezialeinheit durch: Die Grenzschutzgruppe 9 soll Terror bekämpfen und dafür nicht nur hervorragend trainiert sondern auch ausgerüstet sein. Aber was heißt das? Und warum geht Terror-Bekämpfung nicht mit Krawatte und besser mit Barett als mit Schirmmütze?
All dies weiß Martin Herzog, denn er hat nicht nur mehrere WDR-Zeitzeichen zur GSG 9 produziert, sondern ein ganzes Buch: "GSG 9 - Ein Deutscher Mythos". Natürlich könnt ihr ihm auch zuhören, denn das Oeuvre gibt es auch als Hörbuch.
In dieser Folge kommen außerdem zwei GSG-9-Beamte der ersten Stunde zu Wort, Dieter Fox und Dieter Tutter, sowie der Gründer einer israelischen Spezialeinheit, Reuven Caspy, und schließlich postum der einstige Innenminister Hans-Dietrich Genscher, der die Gründung der ersten deutschen Spezialeinheit zur Terrorismusbekämpfung maßgeblich vorangetrieben hat.
Wenn Dir die Episode gefallen hat, sag's Familie, Freunden und Bekannten. Wenn nicht, dann sag's bitte uns:
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Martin Herzog: GSG 9 - Ein Deutscher Mythos, erschienen beim Ch. Links Verlag, Berlin 2022
Hörbuch Martin Herzog: GSG 9 - Ein Deutscher Mythos Auszug auf Youtube:
Martin Herzog in der Hörfunk-Sendung Redezeit auf WDR 5: Was bleibt vom Mythos GSG 9?
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Nach den blutigen Olympischen Spielen 1972 in München mit 17 Toten boxt Innenminister Genscher innerhalb weniger Wochen die Gründung einer Polizei-Spezialeinheit durch: Die Grenzschutzgruppe 9 soll Terror bekämpfen und dafür nicht nur hervorragend trainiert sondern auch ausgerüstet sein. Aber was heißt das? Und warum geht Terror-Bekämpfung nicht mit Krawatte und besser mit Barett als mit Schirmmütze?
All dies weiß Martin Herzog, denn er hat nicht nur mehrere WDR-Zeitzeichen zur GSG 9 produziert, sondern ein ganzes Buch: "GSG 9 - Ein Deutscher Mythos". Natürlich könnt ihr ihm auch zuhören, denn das Oeuvre gibt es auch als Hörbuch.
In dieser Folge kommen außerdem zwei GSG-9-Beamte der ersten Stunde zu Wort, Dieter Fox und Dieter Tutter, sowie der Gründer einer israelischen Spezialeinheit, Reuven Caspy, und schließlich postum der einstige Innenminister Hans-Dietrich Genscher, der die Gründung der ersten deutschen Spezialeinheit zur Terrorismusbekämpfung maßgeblich vorangetrieben hat.
Wenn Dir die Episode gefallen hat, sag's Familie, Freunden und Bekannten. Wenn nicht, dann sag's bitte uns:
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