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Die Geschichtsmacher Archiv

87 Episoden
59 Minuten
Aus dem "finstersten Peru" nach London und um die Welt

Ein sprechender, dabei ausnehmend höflicher Bär mit ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn und einer beunruhigenden Vorliebe für Marmelade, eingereist aus dem „dunkelsten Peru“ und benannt nach einem Londoner Bahnhof. Wer sich so etwas ausdenkt, muss entweder ein Freund bewußtseinserweiternder Substanzen sein oder ein extrem exzentrischer Engländer.Michael Bond war beides nicht. Als Martin ihn vor vielen Jahren für sein WDR-Zeitzeichen besuchte, öffnete stattdessen ein freundlicher alter Herr die Tür mit schelmisch blitzenden Augen und fast ebenso guten Manieren wie der Bär aus seinen inzwischen 26 Kinderbüchern. Als TV-Serie, Hollywood-Verfilmung und Plüschteddy hat Paddington mittlerweile die Welt erobert und ist zum freundlichen Botschafter Londons in aller Welt geworden. In dieser Geschichtsmacher-Folge sprechen Martin und Marko darüber, wie der kleine Paddington den Weg vom Kopf seines Erfinders aufs Papier fand - eine Weihnachtsgeschichte, die selbst aus einer von Michael Bonds Erzählungen stammen könnte. Sie beginnt an Heiligabend 1956 in der Spielzeugabteilung des Londoner Traditionskaufhauses Selfridges.

Links zu Paddington:

Martins WDR-Zeitzeichen über den denkwürdigen Weihnachtsabend 1956, an dem Michael Bond seinen Teddybären kauft, findet Ihr hier.

In der Süddeutschen Zeitung ist ein Artikel über Martins Besuch beim Bärenvater erschienen (hinter der Bezahlschranke)

Der dritte Spielfilm mit dem pelzigen Helden wird voraussichtlich Anfang 2025 erscheinen. Was sonst noch darüber bekannt ist, erfahrt Ihr hier.

Dass Teddybären so beliebt sind, ist einer deutschen Unternehmerin zu verdanken: Margarethe Steiff. Über sie haben wir mit unserer Zeitzeichen-Kollegin Maren Gottschalk eine Geschichtsmacher-Folge gemacht.

Inzwischen ist Paddington zu einer Pop-Ikone geworden: Auf Instagram und Twitter (heute X) werden fleißig Fotos von Filmszenen geteilt, in denen Paddington geschickt einmoniert ist. Die Bilder stammen vom Künstler Jason Chou. Mehr als 1000 davon hat er mittlerweile davon gepostet.

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1 Stunde 4 Minuten
Im Jahr 1603 beschließt die Stadt Augsburg, ein Pfandleihhaus zu gründen - das erste offizielle in Deutschland. Es sol die notleidende Bevölkerung mit billigen Krediten versorgen. Was das mit den damals herrschenden Klimaverhältnissen zu tun hatte? Warum sich das erste Pfandhaus vor allem gegen Juden richtete? Wie Inflation und Hexenverbrennung zusammenhängen? Das verraten Euch Martin Herzog und Marko Rösseler in diesem Podcast über die Geschichte der Pfandleihhäuser.

Dabei nehmen euch die beiden mit auf eine Reise nach Italien zum Patron der Geldverleiher. Sie borgen sich Geld im letzten noch verbliebenen städtischen Pfandleihamt in Mannheim. Und sie erklären euch, wie Gold gefälscht wird.

Wichtige Links zu dieser Sendung: Zum Zeiteichen von Marko Rösseler "1603 - Das erste deutsche wird Leihhaus eröffnet" bitte diesem Link folgen. Wer das städtische Leihamt in Mannheim im Netz besuchen will - bitte hier entlang.

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58 Minuten
Berühmt wurde sie 1931 durch ihren Solo-Flug nach Tokio mit ihrem kleinen Flugzeug "Kiek in die Welt". Aber sie hat ihr junges Leben ganz der Fliegerei geopfert - und sich am Ende eine Kugel in den Kopf geschossen. Mit nur 25 Jahren starb die Flug-Pionierin Marga von Etzdorf 1933 in Aleppo. Der Grund für ihre Selbsttötung wurde lange geheim gehalten.

Maren Gottschalk ist zu Gast bei Martin Herzog und Marko Rösseler. Sie hat über Marga von Etzdorf ein WDR-Zeitzeichen gemacht und hat sich deshalb auf die Spuren der Flug-Pionierin begeben. Marga von Etzdorf war die erste Frau, die auf Linienflügen der Luft Hansa (ja, die schrieb sich damals noch in zwei Worten) als Co-Pilotin fliegen durfte. Aber das reichte ihr nicht. Sie perfektionierte den Looping und das "Auf dem Kopf"-Fliegen. Auch das war ihr nicht genug. Sie wollte hoch - aber vor allem weit hinaus, so weit wie zuvor noch keine andere Frau per Flugzeug. Ihre kleine zweisitzige Junkers A50 ließ sie knallgelb anstreichen und taufte sie auf den Namen "Kiek in die Welt". Zusammen mit ihr gelang der Flug von Berlin nach Tokio. Leider nicht mehr zurück - und weil sie während ihrer zahlreichen Rekord-Strecken-Abenteuer mehrere Flieger verschlissen hat, genoss sie bald den zweifelhaften Ruf der "Pechmarie" und Bruchpilotin. Aber war das der Grund, weshalb sie sich nach einer eher harmlosen Bruchlandung in Aleppo selbst tötete?

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Wichtige Links zu dieser Folge:

Als Expertinnen in dieser Folge kommen zu Wort:

Evelyn Crellin vom National Air and Space Museum in Washington - bitte hier entlang.

Heike Käferle, Präsidentin der Vereinigung Deutscher Pilotinnen e.V. - zu deren Homepage geht es hier entlang.

Zum Zeitzeichen von Maren Gottschalk: "Todestag der Flugpionierin Marga von Etzdorf - 28. Mai 1933" bitte hier entlang.

Und wenn ihr wissen wollt, was Maren Gottschalk noch so treibt - hier geht es zu ihrem Internet-Auftritt.

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40 Minuten
1872 wird das völlig seetüchtige Schiff Mary Celeste geborgen, auf offener See im Nordatlantik, in der Nähe der Azoren - doch von der zehnköpfigen Mannschaft fehlt jede Spur! Wurde der Zweimast-Segler Opfer von Riesenkraken, Außerirdischen oder fand ein schauriger Amoklauf auf den Planken der Mary Celeste statt? An Bord befanden sich außer der Besatzung auch die Frau von Kapitän Briggs und seine kleine Tochter. Blutspuren scheinen Schlimmstes zu beweisen.

Wer bis zum Ende dieses Podcasts über die Geschichte des Geisterschiffes dranbleibt, der kann einen Preis gewinnen! Als Belohnung lockt das neueste Buch des Seefahrt-Experten Eigel Wiese zum Thema: "Mary Celeste - Ein Schiff auf ewiger Reise". Martin Herzog und Marko Rösseler freuen sich auf Eure Zuschriften! (Einsendeschluss: 10.11.2023)

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Wichtige Links: Zum WDR-Zeitzeichen "04.12.1872 - Geisterschiff Mary Celeste entdeckt" von Marko Rösseler geht es hier entlang. Eigel Wiese - den Experten im Podcast, der auch schon im Zeitzeichen zu Wort kommt, hat natürlich auch eine eigene Homepage.

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38 Minuten
Ein schauriges Rätsel! Wer kann es lösen? 1872 segelt zwischen Azoren und Europäischem Festland ein Schiff - die Mary Celeste. Der Segler ist völlig seetüchtig und nichts deutet auf eine Katastrophe. Nur: Wo ist die Mannschaft? Von ihr fehlt bis heute jede Spur. Im Podcast über die Geschichte des Geisterschiffs Mary Celeste versuchen Martin Herzog und Marko Rösseler dies Rätsel zu lösen.

Aber in den kommenden zwei Folgen gibt es auch einen Preis zu gewinnen! Über die Entdeckung der Mary Celeste hat Marko vor einigen Jahren ein WDR-Zeitzeichen produziert und dafür Eigel Wiese interviewt. Der Seefahrt-Experte und Sachbuch-Autor hat unterdessen ein weiteres Werk über die Mary Celeste geschrieben - und wer aufmerksam den beiden Podcast-Folgen zuhört, hat die Chance, das Buch "Mary Celeste - Ein Schiff auf ewiger Reise" bald sein Eigen zu nennen!

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Wichtige Links: Zum WDR-Zeitzeichen "04.12.1872 - Geisterschiff Mary Celeste" entdeckt von Marko Rösseler geht es hier entlang. Eigel Wiese - den Experten im Podcast, der auch schon im Zeitzeichen zu Wort kommt, hat natürlich auch eine eigene Homepage.

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60 Minuten
Worüber die Geschichtsmacher in einer der ersten Folgen gesprochen haben, davon handelt jetzt ein Spielfilm: "The Lost King" erzählt die irre Geschichte von der Entdeckung der Gebeine des Englischen Königs Richard III. Grund genug, den Shakespeare-Schurken für eine weitere Podcast-Episode auszugraben.

Zu Gast bei Martin Herzog und Marko Rösseler ist - wie schon in der ersten Richard-Folge - Daniela Wakonigg. Die Zeitzeichen-Kollegin kennt sich nicht nur exzellent mit der Geschichte des Königs aus, sondern hat bei ihren Recherche-Reisen auch Philippa Langley getroffen, die den jahrhundertelang verschwundenen König 2012 wiederentdeckt hat - unter einem Parkplatz in der Stadt Leister. Der Spielfilm "The lost King" hat nun sowohl ihr als auch dem verfemten König ein cineastisches Denkmal gesetzt. Wie es dabei mit der historischen Wahrheit zugeht und welche Neuigkeiten es über den Shakespeare-Schurken zu berichten gibt, darum geht es in dieser Podcast-Folge.

Übrigens:** Ihr könnt gewinnen! 2x2 Freikarten für den Film "The Lost King"** - wenn Ihr die Frage am Ende des Podcasts beantwortet (kontakt@diegeschichtsmacher.de, Einsendeschluss: 13.10.2022).

Wichtiges Links: Zum WDR-Zeitzeichen "Skelett von Richard III. liegt unter einem Parkplatz" von Daniela Wakonigg geht es hier entlang.

Die Richard III.-Gesellschaft findet Ihr hier.

Mehr Informationen über den Spielfilm "The Lost King" gibt es hier.

Wenn Dir die Episode gefallen hat, dann abonnier' uns auf Deiner Podcast-Plattform und hinterlasse dort gern eine Bewertung und einen Kommentar. Danach sag's Familie, Freunden, Bekannten, Richard-Fans und solchen, die es vielleicht werden könnten. Nicht gefallen? Dann sag's bitte uns - aber auch wirklich nur uns:

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47 Minuten
Der Kaffeeschmuggel ist in der Nachkriegszeit in der Eifel ein lukratives Geschäft, denn in der Bundesrepublik wird Kaffee hoch besteuert. Ganze Dörfer können sich mit dem illegalen Treiben sanieren - und fast alle machen mit. Sogar die Kirche drückt beide Augen zu: Denn mit Schmuggler-Geld wird auch das neue Gotteshaus "Sankt Mokka" der Gemeinde Schmidt finanziert.

Kaffeekränzchen bei den Geschichtsmachern: Zu Gast in diesem Podcast über die Geschichte des Kaffee-Schmuggels im "Wilden Westen der Bundesrepublik" ist bei Martin Herzog und Marko Rösseler deren Kollegin Irene Geuer, die für ein WDR-Zeitzeichen zum illegalen Treiben in der Eifel recherchiert hat.

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Wichtige Links: Zum WDR-Zeitzeichen von Irene Geuer: August 1953 - Das Ende des Kaffeeschmuggels im Westen Deutschlands geht es hier entlang.

Wer mal auf Schmuggler-Pfaden wandern möchte, der folge diesem Link.

Und wer für uns eine Kerze in Sankt Mokka anzünden will, bitte hier entlang, dort findet Ihr das Gotteshaus, das durch Spenden aus Schmuggelgeld gebaut wurde.

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57 Minuten
Sommer 1988 - die Republik hält den Atem an. Im zweiten Teil des Podcasts über die Geschichte des Geiseldramas von Gladbeck geht es um die letzten dramatischen Stunden. Von Köln aus wollen Degowski, Rösner und Löblich mit ihren Geiseln nach Frankfurt. Auf der A3 kommt es zum tödlichen Showdown.

Zu Gast bei Martin Herzog und Marko Rösseler ist Herwig Katzer, der über das Geiseldrama ein WDR-Zeitzeichen gemacht hat und einen Zeitzeugen zum Sprechen bringen konnte, der eigentlich nicht mehr vor ein Mikrofon treten wollte: Udo Röbel stieg damals als Reporter des Kölner Boulevard-Blatts EXPRESS zu Tätern und Geiseln in den Wagen und lotste sie hinaus aus Köln.

Wichtige Links: Hier geht es zum WDR-Zeitzeichen vom 16.08.2023 "Banküberfall wird zum Gladbecker Geiseldrama" - Autor: Herwig Katzer.

Martin Herzog aber hat sich mit der Geiselnahme im Rahmen seiner Recherchen zu seinem Buch "GSG 9 - ein deutscher Mythos" beschäftigt. Hier geht es zum Buch) - und hier zum Hörbuch.

Eine ausführliche Online-Reportage mit vielen Details und Dokumenten über die Geiselnahme von Gladbeck haben die Kollegen vom Redaktionsnetzwerk Deutschland erstellt (RND).

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45 Minuten
Ein dreistes Verbrechen - und die Nation schaut zu. Unzählige Reporter sind dabei, als die Bankräuber Hans-Jürgen Rösner und Dieter Degowski in Gladbeck Geiseln nehmen und mit ihnen eine Odyssee durch Westdeutschland und die Niederlande beginnt. Ein Geschichtspodcast über das Versagen der Polizei, eine Presse im Blutrausch, drei Tote und zahlreiche Opfer, die bis heute nicht verstehen, wie so etwas geschehen konnte.

Zu Gast bei Martin Herzog und Marko Rösseler ist Herwig Katzer, der über das Geiseldrama ein WDR-Zeitzeichen gemacht hat und einen Zeitzeugen zum Sprechen bringen konnte, der eigentlich nicht mehr vor ein Mikrofon treten wollte: Udo Röbel stieg damals als Reporter des Kölner Boulevard-Blatts EXPRESS zu Tätern und Geiseln in den Wagen und lotste sie hinaus aus Köln.

Wichtige Links: Hier geht es zum WDR-Zeitzeichen vom 16.08.2023 "Banküberfall wird zum Gladbecker Geiseldrama" - Autor Herwig Katzer

Martin Herzog aber hat sich mit der Geiselnahme im Rahmen seiner Recherchen zu seinem Buch "GSG 9 - ein deutscher Mythos" beschäftigt. Hier geht es zum Buch) - und hier zum Hörbuch.

Eine ausführliche Online-Reportage mit vielen Details und Dokumenten über die Geiselnahme von Gladbeck hat das Redaktionsnetzwerk Deutschland erstellt (RND)

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42 Minuten
Über 770 Jungen und wenige Mädchen mussten ab 1943 im Raum Aachen Dienst an der Flugabwehrkanone - kurz "Flak" leisten. Wie viele der damals gerade mal 15 Jahre alten Flakhelfer den Krieg überlebten und wie ihr Leben danach aussah - darin geht es in dieser Folge dieses Geschichts-Podcasts.

Auch diesmal ist die WDR-Kollegin Michaela Natschke zu Gast bei Martin Herzog und Marko Rösseler. Denn sie konnte nach jahrelangen Recherchen 45 Stunden historisches Audio-Material sichern: Ehemalige Flakhelfer schildern Schülern des Aachener Kaiser-Karls-Gymnasiums im Jahr 1974, wie sie die Zeit als "Hitlers letztes Aufgebot" erlebt haben.

Wichtige Links zu diesem Podcast:

Hier geht es zu Michaela Natschkes persönlicher Homepage.

Grundlage von Michaelas Recherche war ein Buch, das sie auf dem Flohmarkt in Aachen fand, und das mittlerweile komplett online nachlesbar ist: "Mit 15 an die Kanonen". ´ Das WDR-Zeitzeichen, das Michaela zusammen mit unserer Kollegin Irene Geuer, aus den O-Tönen gebaut hat, lief in Erinnerung an den 26.01.1943 - Jugendkriegshilfseinsatz verordnet. Dieses WDR-Zeitzeichen findest Du hier.

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39 Minuten
In den letzten zwei Jahren des Zweiten Weltkrieges werden 15-jährige zum Dienst an den Flugabwehr-Kanonen verpflichtet. In einzigartigen Tonaufnahmen schildern ehemalige Flak-Helfer ihre Erlebnisse in diesem Geschichts-Podcast.

Gefunden hat diese Ton-Aufnahmen WDR-Kollegin Michaela Natschke. Nach jahrelangen Recherchen konnte sie 45 Stunden historisches Audio-Material sichern: Ehemalige Flak-Helfer schildern Schülern im Jahre 1974, wie sie die Zeit als "Hitlers letztes Aufgebot" erlebt haben.

Wichtige Links zu diesem Podcast:

Grundlage von Michaelas Recherche war ein Buch, das sie auf dem Flohmarkt in Aachen fand, und das mittlerweile komplett online nachlesbar ist: "Mit 15 an die Kanonen". ´ Das WDR-Zeitzeichen, das Michaela zusammen mit unserer Kollegin Irene Geuer, aus den O-Tönen gebaut hat, lief in Erinnerung an den 26.01.1943 - Jugendkriegshilfseinsatz verordnet. Dieses WDR-Zeitzeichen findet ihr hier.

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1 Stunde 7 Minuten
Was hat ein Söldnerführer des 30-jährigen Krieges mit der Gruppe Wagner und ihrem Anführer Jewgeni Prigoschin gemein? Warum haben die Preußen lieber auf Söldner verzichtet? Und warum nur hat der berüchtigte "Kongo-Müller" bei Beschreibungen von Kriegsgräueln so seltsam gelacht? Diesen und vielen anderen Fragen, geht dieser Geschichte-Podcast auf den Grund.

Wieder einmal zu Gast bei Martin Herzog und Marko Rösseler ist Herwig Katzer, der nicht nur ein WDR-Zeitzeichen über Wallenstein gemacht hat, sondern sich auch mit der Entstehung moderner Volksarmeen und dem Militärreformer Gerhard von Scharnhorst befasst - schließlich hat er auch dazu ein Zeitzeichen produziert.

Das Wissen um die Söldner Wagner haben Martin und Marko sich in einem gemeinsamen Filmprojekt erarbeitet.

Nützliche Links deshalb: Herwig Katzers Zeitzeichen über den General und Militärreformer Scharnhorst findet ihr hier. Herwigs Zeitzeichen über Wallenstein ist hier abrufbar. Und auch den Film, an dem Marko und Martin mitgearbeitet haben, könnt ihr hier noch im Netz sehen.

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56 Minuten
Es ist gar nicht so leicht, das Söldnerwesen im alten Griechenland nachzuweisen. Aber warum sich die Byzantiner ausgerechnet Wikinger nach Konstantinopel holten, die italienischen Condottieri oft gar keine Italiener waren, warum Schweizer gern genommene Miet-Soldaten waren - und was all das mit dem 30-jährigen Krieg, Wallenstein und unserer unmittelbaren Gegenwart, der Gruppe Wagner und ihrem Führer Jewgeni Prigoschin zu tun hat, das erfahrt ihr in diesem Podcast über die Geschichte des Söldnertums.

Martin Herzog und Marko Rösseler haben sich diesmal wieder Verstärkung geholt: Ihr Kollege Herwig Katzer hat ein WDR-Zeitzeichen über Wallenstein und seine Armee gemacht und dies nehmen die drei zum Anlass, tief in die Geschichte des Söldnertums einzutauchen.

Von der Antike geht es in dieser Folge bis in den 30-jährigen Krieg. Als Experte im O-Ton mit dabei ist der Historiker Christoph Kampmann aus Marburg.

Nützliche Links: Herwig Katzers Zeitzeichen über Albrecht von Wallenstein findet ihr hier. Marko Rösseler hat ein Zeitzeichen über Harald den harten gemacht - bitte hier entlang. Wer etwas über Prof. Christoph Kampmann aus Marburg wissen will, hier geht es zu seiner Vita.

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48 Minuten
Nicht nur Schaulustige und Amateur-Astonomen - wenn eine Sonnenfinsternis angekündigt wird, machen sich Physiker, Chemiker, Kosmologen auf den Weg. In der Neuzeit entwickelte sich das Himmelsschauspiel zum Objekt wissenschaftlicher Neugier. Im zweiten Teil des Geschichts-Podcasts über Sonnenfinsternisse geht es um planetare Umlaufbahnen, ein neu entdecktes Element und um nichts weniger als die Revolution unseres gesamten Weltbildes.

Plötzlich waren alle im "SoFi-Fieber": Halb Deutschland machte sich 1999 auf, um die totale Sonnenfinsternis zu beobachten - ausgestattet mit geschwärzten Pappbrillen, die es überall für kleine Mark gab. Doch die meisten brauchten sie nicht: Am großen Tag war der Himmel wolkenverhangen. Marko und Martin hatten damals Glück: Auf einer Burg bei Schwäbisch-Hall konnten sie das Spektakel in einer Regenpause beobachten.

Die Faszination Sonnenfinsternis ist heute genauso so groß wie im Altertum (hier der erste Teil unseres Geschichtsvereins-Podcasts). In der Neuzeit zog das Naturschauspiel immer mehr das wissenschaftliche Interesse auf sich - um die Zusammensetzung und Eigenschaften der Sonne selbst zu studieren, und um mithilfe von Sonnenfinsternissen andere Phänomene zu erforschen. Doch dafür musste man erst einmal wissen, wann und wo genau sie stattfinden würden. Die Berechnung stellte sich als kniffelige Angelegenheit heraus, selbst dann noch, als die grundlegende Himmelsmechanik bekannt war.

Im zweiten Teil unseres Geschichts-Podcasts über Sonnenfinsternisse folgen Marko Rösseler und Martin Herzog dem Astronomen Edmond Halley bei seinen Versuchen, zu Beginn des 18. Jahrhunderts Ort und Zeit einer totalen Sonnenfinsternis vorauszusagen, entdecken im 19. Jahrhundert mit Hilfe der Spektroskopie ein neues chemisches Element und stellen mit Hilfe von Albert Einstein und seiner Allgemeinen Relativitätstheorie im 20. Jahrhundert unser gesamtes Weltbild auf den Kopf - alles möglich allein dadurch, dass sich die Mondscheibe vor die Sonne schiebt. Unterstützt werden sie bei ihrer Zeitreise vom Kölner Astronomen Manfred Gaida.

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Falls Du den ersten Teil verpasst hast, gibt es hier die erste Folge von "Götter, Krieg und Wissenschaft" über Sonnenfinsternisse im Altertum

Weitere wichtige Links:

Hier geht es zu Martins WDR-Zeitzeichen über die Sonnenfinsternis des Archilochos.

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49 Minuten
Wenn im Zweistromland der Mond sich vor die Sonne schob, dann musste sich der König in acht nehmen - denn das konnte sein Todesurteil sein. Über dunkle Riten, furchteinflößende Götter-Zeichen und beleidigte Himmelswächter erzählt diese Folge des Geschichts-Podcastes.

Eine totale Sonnenfinsternis galt im Altertum in vielen Kulturen als unheilvolles Vorzeichen, wie Martin Herzog zu berichten weiß, hat er doch das Zeitzeichen zur Sonnenfinsternis des Archilochos im April des Jahres 648 vor unserer Zeitrechnung gemacht. Und weil er viel mehr Wissen zusammengetragen hat als Marko Rösseler in einer Folge ertragen kann, bestreitet er gleich zwei Episoden dieses Geschichts-Podcasts.

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Weitere wichtige Links: Hier geht es zu Martins WDR-Zeitzeichen über die Sonnenfinsternis des Archilochos.

Dem antiken Dichter hat unser verehrter Sprecherkollege Thomas Krause seine Stimme geliehen, und das auf Altgriechisch. Zu seiner (deutschen) Homepage geht es hier lang.

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Von Autorinnen und Autoren des ZeitZeichen