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Die Geschichtsmacher Archiv

87 Episoden
51 Minuten
Die Olympischen Spiele sollten ein friedfertiges, fröhliches Deutschland zeigen - Sicherheitspersonal, Polizisten mit Waffen hätten da nur gestört. Aber als palästinensische Terroristen israelische Sportler als Geiseln nehmen, beginnt eine Tragödie.

In den nächsten Folgen zu Gast ist Kollege Martin Herzog… - Moment mal, der ist doch sonst einer der Gastgeber bei den Geschichtsmachern. Stimmt, diesmal aber nicht. Der Grund ist nicht Personalmangel oder sein WDR-ZeitZeichen zu den Olympischen Spielen in München, in dessen Folge die GSG 9 gegründet wurde. Nein, Martin konnte es nicht lassen, ein Buch über die Deutsche Polizei-Spezialeinheit zu schreiben (GSG 9 - Ein Deutscher Mythos) - ein langes auch noch, weshalb sich auch die nächsten beiden Folgen mit der GSG 9 beschäftigen wird, die vor 50 Jahren nach dem Attentat bei den Olympischen Spielen gegründet wurde.

Und natürlich könnt Ihr ihm auch zuhören, wie er sein Hörbuch vorliest. Hier aber kommen zwei der vielen Zeitzeugen im O-Ton zu Wort, die Martin für ZeitZeichen und Buch interviewt hat: Dieter Tutter, ein GSG 9 Mann der ersten Stunde, und Hans-Dietrich Genscher, 1972 Innenminister. Ihn hat er bereits im Jahre 2007 zu München und der GSG 9 befragt.

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Weitere Links zur Geschichte der GSG 9:

Martin Herzogs Buch "GSG 9 - Ein Deutscher Mythos", erschienen 2022 im Ch. Links Verlag, Berlin

Martins Hörbuch "GSG 9 - Ein Deutscher Mythos", erschienen 2022 bei Hierax Medien

Martins Zeitzeichen zum Attentat: 26. August 1972 - Eröffnung der 20. Olympischen Spiele in München

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47 Minuten
Heute weiß jedes Kind, von wem die Zauberflöte stammt: Wolfgang Amadeus Mozart. Als aber bei der Premiere die Wiener ins Programmheft schauten, da stand dort: "Eine Oper von Emanuel Schikaneder" - schließlich stammte von Mozart "bloß" die Musik… Unsere Kollegin Monika Buschey, bekannt durch zahlreiche Bücher, Hörfunk-Feature und WDR-Zeitzeichen, hat sich diesem Emanuel Schikaneder von einer ganz persönlichen Seite genähert - der Seite seiner Frau. Den zwar fiktiven aber doch in der historischen Wirklichkeit möglichen Monolog von Eleonore Schikaneder, die es mit ihrem Gatten wahrlich nicht leicht hatte, könnt ihr hier hören - eine Weltpremiere!!! Folge 1 gibt es hier, Folge 2 hier, und zu Folge 3 geht es hier entlang.

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Weitere Links zu Emmanuel Schikaneder und der Zauberflöte:

Monika Buscheys Hörfunk-Feature im WDR: "In meinem Leben war wenig Stillstand" - Emanuel Schikaneder: Schauspieler, Sänger, Librettist

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55 Minuten
Zu Beginn der 1970er grübelte der junge Filmemacher George Lucas über den ganz großen Filmstoff nach. Gemeinsam mit ihrem WDR-Kollegen Frank Zirpins spüren Marko Rösseler und Martin Herzog dem genialen Regisseur nach und erkunden die Ursprünge des größten Weltraum-Abenteuers der Galaxis.

Unser Kollege Frank Zirpins hat nicht nur ein WDR-Zeitzeichen über den Beginn der Star-Wars-Saga geschrieben, er ist für uns auch ins Outer Rim geflogen, um sich dort ein Lichtschwert zu besorgen. Dabei half ihm Sascha Vogel von Science Birds, diverse Anhänger der dunklen Macht von der German Garrison der 501st Legion, der Film-Wissenschaftler Rolf Giesen und auch der Marketing-Profi Carsten Baumgarth.

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Weitere Links zum Star-Wars-Universum:

Frank Zirpins' Star-Wars-Zeitzeichen im WDR: Premiere des ersten "Star Wars"-Films (am 25.05.1977)

Web-Seite von Science Birds

Web-Seite von German Garrison der 501st Legion

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1 Stunde 5 Minuten
Er hätte Schauspieler, Journalist oder irgendwas Anständiges werden können - vielleicht sogar Schriftsteller oder Koch. Zumindest hat er ein Kochbuch geschrieben. Stattdessen wurde Markus Wolf der Chef der Auslandsspionage in der DDR. Er rettete Kanzler Willy Brandt erst den Hintern - und sorgte dann unfreiwillig für dessen Rücktritt. Unser Kollege Thomas Klug hat ein Zeitzeichen zum Todestag dieses ungewöhnlichen Mannes gemacht. Und er hat Wolf zwei Mal getroffen. Ob die Rezepte aus dem Kochbuch des Geheimdienstchefs schmecken, auch das hat er herausgefunden und hat mit Jens Gieseke vom Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung gesprochen, der sich mit Wolf und seinen geheimen Umtrieben beschäftigt hat.

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54 Minuten
Unsere Kollegin Andrea Kath hat für ihr Zeitzeichen zu Jesse Owens nicht nur mit Nachfahren des einst schnellsten Mannes der Welt gesprochen. Sie traf auch die Filmemacherin Deborah Riley Draper, die den Dokumentarfilm "Olympic Pride, American Prejudice" über die Reise Jesse Owens und weiterer 17 afro-amerikanischer Athleten in die Hauptstadt des Hitler-Reiches gedreht hat.

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51 Minuten
Unser Kollege Thomas Pfaff hat das Zeitzeichen zu diesem Treffen geschrieben und auch schon fürs Fernsehen darüber berichtet. Er nimmt uns mit auf seine Recherche-Reise an den Sambesi, ins Grenzgebiet zwischen Simbabwe und Sambia, wo die Victoria-Fälle donnern und rauschen. Er stellt uns Boniface Mabanza vor, der schon als Schulkind Zweifel daran hatte, dass Livingstone diesen Wasserfall entdeckt hat. Und er erklärt uns, was ein ABBA-Song aus den 70er Jahren und die wie mit dem Lineal gezogenen Grenzen vieler Staaten in Afrika mit all dem zu tun haben.

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59 Minuten
Sie war ein Hitler-Mädel, das diejenigen anschwärzte, die nicht regelmäßig zum Dienst kamen. Sie wurde zur Ikone des deutschen Widerstandes und gab für ein besseres Deutschland ihr Leben. Unsere Kollegin Maren Gottschalk fragte sich: Wer war Sophie Scholl?

Unsere Kollegin Maren Gottschalk hat mittlerweile das zweite Buch über Sophie Scholl geschrieben und selbstverständlich ist sie die Autorin, wenn es darum geht, beim ZeitZeichen an die Weiße Rose und ihre Mitglieder zu erinnern – für uns macht sie noch einmal die Reise nach München: In den Lichthof der Universität, in der Sophie und ihr Bruder Hans Scholl vom Hausmeister dabei erwischt wurden, wie sie Flugblätter gegen Hitler und den Krieg auslegten und verhaftet wurden. Heute erinnert vor Ort eine Denkstätte an die beiden. Als Maren dort aber vor vielen Jahren zum ersten Mal hinkam, wehten dort tatsächlich Hakenkreuz-Fahnen. Das war zu Beginn der 80er Jahre – Filmarbeiten – fortan war Maren von der Geschichte um die Weiße Rose ergriffen.

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58 Minuten
Die Ukraine ist das flächenmäßig größte Land Europas - aber Wladimir Putin behauptet, es gehöre eigentlich schon immer zu Russland und ließ Anfang 2022 mit dieser Begründung seine Soldaten in die Ukraine einmarschieren. Irene Dänzer-Vanotti hat vor Putins Angriffskrieg ein Zeitzeichen über die Unabhängigkeit der Ukraine gemacht - Martin Herzog und Marko Rösseler sind zu Gast in ihrer Küche.

Unsere Kollegin Irene Dänzer-Vanotti hat oftmals aus der Ukraine berichtet. Ihr Zeitzeichen über die Unabhängigkeitserklärung der modernen Ukraine stammt aus dem Jahr 2021 - da wurde das noch junge Land 30 Jahre alt. Und schon damals deutete sie an: Es könnte bald wieder einen Krieg in Europa geben, denn schon im Sommer 2021 sammelten sich russische Truppen an der Ukrainischen Grenze. In die Schlacht um die Ukraine aber werden nicht nur Soldaten geschickt, auch Historiker rüsten auf. Wladimir Putin selbst hat seinen Einmarsch im Vorfeld mit angeblich unumstößlichen "historischen Wahrheiten" begründet - es wird Zeit, einen Historiker der Gegenseite zu hören. Darum ist in dieser Folge der Geschichtsmacher auch der aus der Ukraine stammende Historiker Dmytro Myeshkov zu Gast.

Links zu dieser Folge:

Unsere geschätzte Kollegin Irene Dänzer-Vanotti hat nicht nur eine gemütliche Küche sondern auch eine eigene Seite.

Irenes Zeitzeichen über die Unabhängigkeit der Ukraine

Informationen zu unserem Gast-Historiker Dmytro Myeshkov findest Du hier

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54 Minuten
"Stahl, Strahl und Gift" lautet die heilige Dreifaltigkeit der modernen Krebsbekämpfung. Doch seit einigen Jahren ist von einem Game Changer die Rede: Im Juni 2016 erscheint ein Artikel in der Fachzeitschrift „Nature“. Darin wird über einen Impfstoff gegen Krebs berichtet – basierend auf mRNA-Technologie. Die kennen wir als Impfstoff gegen Corona. Wie lange wir noch auf den Krebs-Impfstoff warten müssen, erklärt in diesem Podcast Kerstin Hilt ihren beiden Kollegen Martin Herzog und Marko Rösseler.

Als Kerstin zu ihrem WDR-Zeitzeichen über einen Impfstoff gegen Krebs zu recherchieren beginnt, da führt sie ihr erster Weg nach Mainz, wo die Entwicklerinnen und Entwickler des mRNA-Impfstoffes sitzen. Sie traf sich aber auch mit einem Krebs-Patienten, der auf die neuen Möglichkeiten hofft. Und sie begab sich mit Hilfe eines Buches tief hinein in die Wissenschafts- und Kulturgeschichte der Krebs-Erkrankung und -Bekämpfung: Siddhartha Mukherjee liefert mit "Der König aller Krankheiten" ein Sachbuch-Meisterwerk zum Thema.

Wichtige Links zur Geschichte der Krebsforschung:

Das Zeitzeichen von Kerstin Hilt zum mRNA-Impfstoff gegen Krebs

Homepage des Autors Siddhartha Mukherjee

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57 Minuten
Richard III. gilt bis heute als Erzbösewicht – als Shakespeare-Schurke auf dem Thron Englands, der ein unrühmliches Ende nahm. Martin Herzog und Marko Rösseler sprechen in diesem Geschichts-Podcast mit Daniela Wakonigg. Denn sie machte sich auf die Suche nach dem König – auf einem Parkplatz in Mittelengland.

Getränkt von Missgunst, bucklig und voller Bosheit, so soll er laut Shakespeare gewesen sein – ein Mann, der nicht vor Kindsmord zurückschreckte, um an die Macht zu kommen und der am Ende seines Lebens sein Königreich gegeben hätte für ein Pferd zur Flucht: "A horse, a horse, my kingdom for a horse." (Shakespeare) Aber stimmt das? Daniela Wakonigg reiste zum Schlachtfeld, auf dem Richard III. den Tod fand, sie traf Philippa Langley, die vor zehn Jahren des Königs Überreste unter einem Parkplatz in Leicester entdeckt hat. Und sie nahm Kontakt auf zu Fans des Königs - organisiert in der Richard III. Society. Während sie in ihrem Zeitzeichen nur eine knappe Viertelstunde hatte, um all ihre Erlebnisse zu erzählen - gibt es hier die ganze Geschichte.

Wichtige Links:

Hier geht es zum Zeitzeichen von Daniela Wakonigg über Richard III.

Homepage von Daniela Wakonigg

Philippa Langley hat die Überreste Richards III. entdeckt

Und für Fans von Richard gibt es die Richard III. Society

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50 Minuten
Welche Hörfunk-Sendung über Geschichte gibt es, die selbst eine so lange Geschichte hat? Keine! Das WDR-Zeitzeichen wird 50 Jahre! Martin Herzog und Marko Rösseler - beide Autoren des Zeitzeichens - sprechen in diesem Podcast mit ihrem Kollegen Wolfgang Meyer. Denn er das Zeitzeichen zu 50 Jahre Zeitzeichen gemacht und sich deshalb durch ein halbes Jahrhundert Radio gehört…

Seit dem 04.04.1972 erinnert das WDR-Zeitzeichen im Westdeutschen Rundfunk jeden Tag eine knappe Viertelstunde lang an historische Ereignisse. Und weil es in seiner langen Geschichte nur ein einziges Mal ausgefallen ist, hätte sich Wolfgang Meyer durch 18250 Zeitzeichen hören können, um sich gewissenhaft auf sein Zeitzeichen über das Zeitzeichen vorzubereiten. Er hätte also ein halbes Jahr lang 24/7 Zeitzeichen hören müssen. Zwar gilt er als gewissenhafter Kollege - aber ganz so penibel konnte er wohl nicht vorgehen. Aber wie entsteht so ein Zeitzeichen? Und hat sich die Betrachtung von Geschichte innerhalb eines halben Jahrhunderts verändert? Darüber haben wir mit ihm gesprochen - und mit unserem dienstältesten Kollegen: Hans Conrad Zander hat uns noch einmal erklärt, warum König Ludwig XIV. so furchtbar gestunken hat - und was sich an der Geschichte im Radio seit 1972 verändert hat.

Wichtige Links: Das Zeitzeichen über 50 Jahre Zeitzeichen

Hans Conrad Zanders Klassiker aus dem Jahre 1972: Das Zeitzeichen "Der König stinkt"

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1 Stunde 26 Minuten
Eine Frau im 19. Jahrhundert – ohne Schulbildung, aus armem Elternhaus, alleinerziehende Mutter einer Tochter – kämpft sich durchs Leben und wird zur Erforscherin des noch unbekannten Australiens. Eine Geschichte wie ein Märchen – doch vor dunklem Hintergrund. Denn über allem steht die Frage: Hat sie für ihren Erfolg in Australien gemordet?

Diesmal spricht Marko Rösseler über seine eigenen Recherchen für sein Zeitzeichen zu Amalie Dietrichs Todestag. Mit dabei sind außerdem Dietmar Lippert, der in Amalie Dietrichs Geburtsort Siebenlehn das Heimatmuseum leitet. Birgit Scheps-Bretschneider vom Grassi-Museum in Leipzig, wo bis heute viele der Gegenstände liegen, die Amalie Dietrich während ihrer 10 Jahre in Australien gesammelt hat. Und Major "Moody" Sumner, Kämpfer für die Rechte der Aborigines, der Ureinwohner Australiens.

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Wichtige Links:

Zeitzeichen - Todestag Amalie Dietrich

Ein eigenes Museum hat Amalie Dietrich in Siebenlehn, ihrem Heimtatort - hier geht es zur Amalie-Dietrich-Gedenkstätte Siebenlehn

Ein Großteil der Amalie-Dietrich-Sammlung liegt heute im Grassi Museum für Völkerkunde zu Leipzig

Er fordert die sterblichen Reste der australischen Ureinwohner zurück: Major Moogy Sumner

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Die Geschichtsmacher

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Von Autorinnen und Autoren des ZeitZeichen