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784 Episoden
16 Minuten
Das Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung, kurz ADHS, wird oft als Erkrankung bei Kindern und Jugendlichen wahrgenommen. Tatsächlich aber bleibt die Störung bei vielen Betroffenen bis ins Erwachsenenalter bestehen. Oftmals ist im Erwachsenenalter die motorische Hyperaktivität meist nicht mehr so stark ausgeprägt wie bei Kindern. Deshalb spricht man dann häufig von einer Aufmerksamkeitsdefizitstörung (ADS). Symptome, wie impulsives Verhalten und unüberlegte Handlungen sind aber weiterhin vorhanden. Erwachsene mit der Diagnose ADHS müssen sich nicht zwangsweise behandeln lassen. Wenn die Störung aber sehr ausgeprägt ist und andere Lebensbereiche (Familie, Beruf, Freunde usw.) stark beeinträchtigt, dann ist eine Kombination aus Medikamenten und/oder Nahrungsergänzungsmittel sowie Psychotherapie oft sinnvoll.
12 Minuten
Glücklich zu werden ist eine Entscheidung und nicht unbedingt kompliziert. Lebensfreude, Zufriedenheit und Glück sind vielmehr die Folge einer anderen Sichtweise und einem neuen Bewusstsein. Wenn man diese Einstellung verinnerlicht, ohne tagträumerisch zu werden, merkt man innerhalb kürzester Zeit eine tatsächliche Veränderung. In dieser Folge möchte ich Ihnen einige Vorschläge und Tipps auf den Weg geben, damit Sie Ihre Lebensfreude wiederfinden können, um wieder erhobenen Hauptes durch ihr Leben zu marschieren!
13 Minuten
Fühlen Sie sich oft ungerecht behandelt oder haben Sie das Gefühl, dass Sie im Augenblick der ärmste Mensch auf der Welt sind? Selbstmitleid ist nicht unbedingt etwas Schlimmes, aber es hilft uns in der jeweiligen Situation nicht unbedingt weiter. Manchmal verschärft sich dieser Zustand und der Konsum von Alkohol oder Drogen ist die Folge. Man verliert die Energie das Leben zu gestalten. Wenn Sie wieder mehr Freude haben möchte, dann verlassen Sie die Opferrolle und geben Sie Ihr Selbstmitleid auf. Konzentrieren Sie sich auf das Positive in Ihrem Leben und richten Sie den Blick wieder auf die Dinge, die in Ihrem Leben gut sind.
10 Minuten
Burnout führt oft dazu, dass sich der oder die Betroffene zurückzieht und isoliert. Ein Rückzug von der Familie und von den familiären Aktivitäten sowie ein Rückzug aus dem Freundeskreis können die Folge sein. Auch weitere Anzeichen wie Herzrasen, Atemnot usw. können sich bei einigen Personen als Symptom für eine Erschöpfungsdepression einstellen. Ein Psychologe, Neurologe oder Psychotherapeut sollte Ihr Begleiter sein, wenn Sie von Ihrer Erschöpfungsdepression geheilt werden wollen. Er oder Sie kann Ihnen Lösungsmöglichkeiten aufzeigen, Therapiefortschritte wahrnehmen und bewerten und wenn notwendig, auch unterstützende Medikamente gezielt verordnen. Sie finden die 12-stufige Burnout-Skala nach Freudenberger auf meiner Homepage unter: http://bit.ly/2gQeAMA
17 Minuten
Das Tagebuch ist eine sehr persönliche Angelegenheit, die eine ganz besondere Rolle einnehmen kann und uns möglicherweise ein Leben lang begleitet. Dabei geben wir unsere Erlebnisse, Erfahrungen und vielleicht sogar unsere Geheimnisse ungefiltert wieder. Menschen, die bisher noch nie ein Tagebuch geführt haben, wissen oft nicht, worüber sie schreiben sollen. Das aber ist ganz einfach - Schreiben Sie alles auf, was Ihnen durch den Kopf geht (z.B. was fühle ich, was erhoffe ich, was möchte ich ändern, worüber bin ich glücklich und dankbar usw.). Weitere Tipps finden Sie in dieser Folge.
15 Minuten
Männer sind zumeist beratungsresistenter, wenn es um psychische Angelegeneiten geht und begeben sich weitaus seltener in Psychotherapie als Frauen. Das liegt einerseits am Widerstand der Männer, andererseits auch am psychotherapeutischen Angebot selbst. Ob ein Mann schlussendlich zu einem Therapeuten oder einer Therapeutin geht, ist nicht entscheidend. Viel wichtiger ist, dass Männer ein gewisses Verständnis darüber erfahren wie sie ticken und warum es ihnen nicht leicht fällt, sich auf therapeutische Gespräche einzulassen. Deswegen holen Sie sich Hilfe, wenn es Ihnen psychisch nicht gut geht. Denn dies ist der einzige Weg, um die Lebensqualität wieder zu erhöhen!
16 Minuten
Waren Sie schon mal in der Opferrolle oder hatten das Gefühl, gewissen Umstände oder anderen Menschen ausgeliefert zu sein? Insbesondere, wenn wir durch schwierige Phasen des Lebens gehen müssen, fühlen wir uns oftmals ohnmächtig. Wir haben vielleicht einen Menschen durch Tod oder Trennung verloren, sind Schuld an einem Unfall oder werden von unseren Mitmenschen drangsaliert. Ein unbeschwertes und leichtes Leben macht nicht zwangsläufig glücklich. Viel wichtiger wäre, dass wir mit unerwarteten Ereignissen und Schwierigkeiten umgehen können. Merken Sie sich, dass niemand in Ihnen schlechte Gefühle auslösen kann, wenn Sie das nicht zulassen!
13 Minuten
Für die Selbstfürsorge spielen menschliche Beziehungen eine wichtige Rolle. Wenn Arbeit und andere Verpflichtungen überhandnehmen, vernachlässigt man oft Familie und Freunde. Dies setzt uns vor allem über einen längeren Zeitraum zu. Flüchtige Begegnungen oder sachliche Gespräche in der Arbeit reichen nicht aus. Wir brauchen auch tiefergehende Verbindungen. Stabile, verlässliche Beziehungen schenken uns was wir zum Leben brauchen: Liebe, Vertrauen, Wertschätzung, Verständnis, Zuwendung, Zugehörigkeit, Geborgenheit, Orientierung und Sinn. Gute soziale Kontakte wie Freunde, Bekannte oder Familienmitglieder sind Balsam für unsere Seele.
11 Minuten
Unter einer Suchtverlagerung versteht man das Ausweichen von einem Abhängigkeitsverhalten auf ein Anderes. Wer sein eigens Suchtverhalten ändert und sich davon abwendet, wird die Sucht nie ganz hinter sich lassen. Das Thema wird Betroffene ein Leben lang begleiten, jedoch bietet die richtige Therapie die Möglichkeit Süchte wie z.B. Alkohohl, Drogen, Medikamente usw. langfristig zu vermeiden.
7 Minuten
Zweifel und Unsicherheit kennt wahrscheinlich jeder Mensch. Sollten diese Selbstzweifel aber chronisch werden, sind sie eine ernstzunehmende Bedrohung. Der Betroffene steht einer ständigen Selbstabwertung gegenüber und lechzt nach Anerkennung. Damit der Selbstwert wieder gestärkt werden kann, ist es notwendig, Schritt für Schritt den Blick auf sich selbst zu ändern und zu spüren, was unser Körper und unsere Seele braucht. Es muss uns vor allem auch bewusst werden, dass wir geliebt sind. Dadurch bekommen wir automatisch mehr Selbstvertrauen und gehen gestärkt aus der Situation heraus!
12 Minuten
Unter Geschwisterrivalität versteht man die Konkurrenz von Geschwistern, insbesondere um die Gunst der Eltern. Dadurch können Gefühle wie Eifersucht und Neid entstehen, deren Folge oft Verletzungen, Schmerz oder Wut sind und im schlimmsten Fall zu Hass werden können. Die Intensität der Rivalität hängt zumeist von der Familiendynamik und Erziehungsbedingungen ab. Besondere Spannungen werden zwischen Erstgeborenem und zweitem Kind sowie zwischen gleichgeschlechtlichen Kindern beobachtet. Häufige Ursachen für Geschwisterrivalität sind der Kampf um die Liebe der Eltern sowie das Anstellen von Vergleichen. Vor allem die Vergleiche führen dazu, dass sie in Konkurrenz stehen.
14 Minuten
Essstörungen sind in weit verbreitet, haben aber zumeist nicht nur eine Ursache. Sie entstehen durch verschiedene Auslöser, die auf den Menschen zusammen einwirken(z.B. biologische, familiäre oder soziale Faktoren). Eine bekannte Essstörung ist Bulimie, bei der die Betroffenen in kurzer Zeit große Mengen an Nahrungsmitteln zu sich nehmen und sich dieser wieder entledigen, meist durch selbst herbeigeführtes Erbrechen. Hauptmerkmal der Bulimie sind wiederholt auftretende Essanfälle mit nachfolgender Verhinderung der Gewichtszunahme. In der Regel spielen sich solche Fressattacken im Geheimen ab. Betroffene empfinden ein großes Schamgefühl und versuchen, ihre Essstörung vor ihrem sozialen Umfeld zu verheimlichen.
10 Minuten
Wie alle Gefühle, hat auch die Eifersucht Auswirkungen auf unser Denken, unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn man eifersüchtig ist, dann sucht man mit Eifer etwas, dass man verloren hat. Viele Menschen sind sehr besonders in einer Beziehung sehr eifersüchtig. Auf den ersten Blick scheint Eifersucht ein Gefühl zu sein, das durch äußere Ereignisse durch andere Menschen in uns ausgelöst wird. Aber Eifersucht bedeutet, dass sich unser Partner so verhalten soll, wie wir es wollen, denn sonst fühlen wir uns schlecht. In Verbindung dazu stehen starke Verlustängste und Minderwertigkeitsgefühle.
10 Minuten
Wie alle Gefühle, hat auch die Eifersucht Auswirkungen auf unser Denken, unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn man eifersüchtig ist, dann sucht man mit Eifer etwas, dass man verloren hat. Viele Menschen sind sehr besonders in einer Beziehung sehr eifersüchtig. Auf den ersten Blick scheint Eifersucht ein Gefühl zu sein, das durch äußere Ereignisse durch andere Menschen in uns ausgelöst wird. Aber Eifersucht bedeutet, dass sich unser Partner so verhalten soll, wie wir es wollen, denn sonst fühlen wir uns schlecht. In Verbindung dazu stehen starke Verlustängste und Minderwertigkeitsgefühle.
18 Minuten
Unter dem Begriff Messie Syndrom versteht man ein zwanghaftes Verhalten, bei dem das übermäßige Ansammeln von Gegenständen in der eigenen Wohnung im Vordergrund steht. Die Betroffenen sind unfähig sich von den Gegenständen zu trennen und Ordnung zu halten. Die Betroffenen leiden meistens unter Ängsten, Anspannung, Entscheidungsunfähigkeit und Depressionen, häufig begleitet von psychosomatischen Symptomen. In ihren sozialen Beziehungen werden Messie immer wieder mit ihrem Problem und der Scham darüber konfrontiert. Einladungen werden und Kontakt zu anderen wird vermieden. Die Folge ist ein isoliertes, schambesetztes Dasein.