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59 Episoden
1 Stunde 3 Minuten
speziell in die Lehre kommt, stößt man aktuell zwangsläufig über das Thema der Nachhaltigkeit. Doch ist Nachhaltigkeit wirklich nur ein Thema unter vielen und wie neu ist es überhaupt? Wie sieht dann eine zeitgemäße Hochschulbildung für nachhaltige Entwicklung aus? Dafür ist Prof. Dr. Matthias Barth in der Doppelrolle als Präsident der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) sowie Forscher zu Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) zu Gast. Mit ihm zusammen sortieren Franz Vergöhl und Ronny Röwert Möglichkeiten für Hochschulen zur Verankerung von nachhaltigkeitsorientierter Kompetenzentwicklung. Dabei geht es um die Fragen, wie Nachhaltigkeit eine Aufgabe für Hochschulleitungen, Lehrende und auch Studierende ist, um handungsfähig um Sinne einer nachhaltigen Transformation zu sein.

Call for Beiträge: Wie bringt ihr Innovationen in die Hochschullehre? Wir würden gerne in jeder Folge einen kurzen, unkommentierten Slot für Initiativen und Projekte zur Verfügung stellen – kostenlos. Interessenbekundungen und Ideen einfach melden.

Call for Gäste: Wer auch mal gerne zu Gast sein möchte, die/der kann sich gern in die Interessiertenliste dafür hier eintragen: https://cloud.hcu-hamburg.de/nextcloud/apps/forms/gfzeY3rnrnmrppMq

Jingle und Soundeffekte: Stefan Fischer | FH Aachen – FH-Podcast „Impulse aus der Hochschullehre – ein ZHQ-Podcast„

Community-Werbeblock: Das Projekt BiLinked: https://www.uni-bielefeld.de/themen/bilinked/
48 Minuten
Bei der Frage danach, wie das Neue in die Hochschullehre kommt, ist zwangsläufig auch über alte und neue Formen der Prüfungspraxis zu sprechen. Veränderte Formen der Kompetenzentwicklung in Vorlesungen und Seminaren erfordern auch eine passend dazu ausgerichtete Art und Weise, wie erworbene Kompetenzen fair und valide festgestellt werden. Neben etablierten Prüfungsansätzen wie Abschlussklausuren und Seminararbeiten experimentieren Lehrende auch verstärkte mit neuen Formen wie lernbegleitenden Assessments, digitalen Prüfungen sowie Podcasts als Lernergebnis. Warum braucht es welche Formen von Prüfungen? Mit welchen Abwägungen haben sich Lehrende auseinanderzusetzen? Welche Trends der hochschulischen Prüfungspraxis zeichnen sich ab? Was verändert konkrete Innovationsvorhaben im Bereich der Prüfungen schon heute?

Diesen Fragen widmet sich die aktuelle Podcast-Folge mit dem Schwerpunkt zum Thema Prüfungsinnovationen. Gesprächsgast ist Dr. Matthias Bandtel, seit 2020 Geschäftsführer des Hochschulnetzwerks Digitalisierung der Lehre Baden-Württemberg (HND-BW). Zuvor leitete er Lehr-Lernprojekte zu Data Literacy Education und Future Skills an der Hochschule Mannheim und erhielt für sein Engagement den Albert-und-Anneliese-Konanz Lehrpreis. Aktuell engagiert sich das HND-BW im Bereich der Prüfungen in mehreren Projekten, die u.a. von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre gefördert werden.

Einblicke in aktuelle konkrete Projekte im Bereich der Prüfungsinnovation und neuen Formen der hochschulübergreifenden Zusammenarbeit bei Prüfungsfragen geben Sven Slotosch und Karin Klein Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Sie berichten für das Verbundvorhaben PePP (Partnerschaft für innovative E-Prüfungen. Projektverbund der baden-württembergischen Universitäten).

Call for Beiträge: Wie bringt ihr Innovationen in die Hochschullehre? Wir würden gerne in jeder Folge einen kurzen, unkommentierten Slot für Initiativen und Projekte zur Verfügung stellen – kostenlos. Interessenbekundungen und Ideen einfach melden.

Call for Gäste: Wer auch mal gerne zu Gast sein möchte, die/der kann sich gern in die Interessiertenliste dafür hier eintragen: https://cloud.hcu-hamburg.de/nextcloud/apps/forms/gfzeY3rnrnmrppMq

#12 SDG-Campus

37 Minuten
Was und wie können wir heute lernen, um eine nachhaltige Entwicklung aktiv zu unterstützen? Welchen Beitrag können Hochschulen als „Zukunftswerkstätten der Gesellschaft“ (HRK, 2018) dafür konkret leisten?

Diese Fragen werden in dieser Podcast-Folge anhand der neuen Lernplattform, dem SDG-Campus, mit Prof. Sönke Knutzen (TU Hamburg) besprochen. Der SDG-Campus verfolgt das übergreifende Ziel, die Entwicklung technologiebezogener Nachhaltigkeitskompetenzen bei interessierten Lernenden zu fördern. Auf Grundlage des gemeinsamen Verständnisses, dass technologische Transformationen einen entscheidenden Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung leisten können, werden qualitätsorientierte und zeitgemäße Lernangebote im Hochschulnetzwerk entwickelt.

Dafür ist Prof. Sönke Knutzen zu Gast. Er ist Leiter des Instituts für Technische Bildung und Hochschuldidaktik an der Technischen Universität Hamburg und Studiendekan der Gewerblich-Technischen Wissenschaften und Beauftragter für digitale Lehre der TUHH. Von 2012-2019 war er als Vizepräsident Lehre verantwortlich für moderne und zukunftsgerichtete Studiengänge der TUHH. Er ist Gründungsmitglied der Hamburg Open Online University und Projektleiter des von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre geförderten Verbundvorhaben „Open T-Shape for Sustainable Development“, im Rahmen dessen der SDG-Campus entsteht.
1 Stunde 6 Minuten
Podcasts als Medium sind im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde. Für Lehrende, Forschende und Studierende an Hochschulen eröffnen sie neue Möglichkeiten der Wissensvermittlung sowie Wissenschaftskommunikation. Diese Potentiale lösen sich jedoch nicht automatisch ein. Die möglichen Vorteile von Podcasts im Kontext von Hochschulen hängen sehr von konkreten Einsatzszenarien und verfolgten Zielen ab. Dienen Podcasts als neue Wissensressource für bestimmte Fachinhalte? Ermöglichen sie den Wissenstransfer von Fachinhalten in die Gesellschaft? Können auch Studierende aktiv werden und sogar Prüfungsleistungen damit absolvieren? Leisten Podcasts einen Beitrag zur Erneuerung der Hochschullehre durch Vernetzung, Austausch und Reflexion?

Dafür erlauben Franz Vergöhl und Ronny Röwert Einblicke in die eigene Podcast-Arbeit, ziehen ein erstes Zwischenfazit nach einem Jahr sowie 10 Folgen Podcasts und binden O-Töne von Charlotte (HafenCity Universität Hamburg), Wibke Matthes (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel) sowie Sebastian Horndasch (Stifterverband im Hochschulforum Digitalisierung) zu ihren Perspektiven auf Podcasts ein.

Weiterführende Lektüretipps:

Sammelband „Podcasts- Perspektiven und Potenziale eines digitalen Mediums“ (2022): https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-38712-9

Blog-Artikel „Podcasts in der Lehre. Schritte auf der Spielwiese multimedialer Bildung“ (2021): https://lehrgut.hypotheses.org/files/2021/08/Podcasts-in-der-Lehre_Renner_Froese_20210824.pdf

Blog-Artikel „10 Podcast-Empfehlungen zu digitaler Lehre“ (2020): https://hochschulforumdigitalisierung.de/de/blog/10-podcasts-digitale-Lehre

Anmeldung für die Expert*innenliste für Podcast-O-Töne: https://cloud.hcu-hamburg.de/nextcloud/apps/forms/gfzeY3rnrnmrppMq
17 Minuten
Vom 3. bis 4. November 2022 fand die erste Tagung der TURN Conference–Reihe als neue jährliche Austauschmöglichkeit zum Thema Lehren und Lernen in Kiel statt – gefördert von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre. Jedes Jahr richtet eine andere Hochschule (oder Hochschulkooperation) die Tagung aus. Den Auftakt machte also die Fachhochschule Kiel am 3. November 2022 und Christian-Albrechts-Universität zu Kiel am 4. November 2022 mit jeweils vollgepacktem Tagungsprogramm. Unter dem Tagungsmotto „Lehren und Lernen heute für die Herausforderungen von morgen“ versammelten sich vielfältige Beiträge u.a. Lehrenden, Supportmitarbeitenden und Studierenden.

Franz Vergöhl und Ronny Röwert waren mit dem Team des Verbundvorhaben „Open T-Shape for Sustainable Development“ und der pünktlich zur Tagung veröffentlichten Lernplattform SDG-Campus im Gepäck vor Ort. Sie haben dabei eigene Eindrücke der Tagung ergänzt um spontane O-Töne folgender Teilnehmende:r:

– Johanna Springhorn (Universität Bielefeld)

– Dr. Malte Persike (RWTH Aachen)

– Tobias Holle (netzwerk n)

– Prof. Dr. rer. pol. Miriam Barnat (FH Aachen)

– Timo van Treeck (TH Köln)

Und: nach der TURN-Tagung ist vor der TURN-Tagung! Nächsten Herbst geht es vom 13.-15. September 2023 an die TH Köln.
41 Minuten
Joana Kompa will sich mit ihrem innovativen Modell der Hochschullehre von konservativen und aus ihrer Sicht veralteten Konzepten Lösen und das Empowerment der studierenden Fördern. Sie will Studierende dazu befähigen eigene Seminare zu gestallten und Bildungsangebote an Universitäten zu verbessern. Dabei setzt sie bei dem Konzept des aktiven Lernens an, nach den großen Vorbildern wie Beispielsweise Maria Montessori und Albert Bandura. Wir kommen in eine Intergenerationelle Lernkultur, wo Studierende als gleichberechtigte Lernpartner angesehen werden sollten, denn auch Dozenten können noch etwas von den jungen Menschen lernen.

In Folge 9 der Podcastreihe „Next Practice“ haben Franz und Ronny mit Joana Stella Kompa, Beraterin für digitale Bildung, Sozialpsychologin, Bildungsreformerin und Design Educator, von der Uni Oldenburg gesprochen. Joana berichtet über zwei Seminare die sie im Wintersemester 2021/ 2022 und Sommersemester 2022 gehalten hat, worum es ging und was das Ziel dieser Lehrveranstaltung war. Joana erklärt wie wichtig gestalterisches Handeln und aktives Lernen für Studieren ist. In ihren Seminaren geht es um Empowerment der Studierenden, sie will sich von dem Konservativen Konzept der Lehre lösen und so innovative Lehrveranstaltungen schaffen.
29 Minuten
Mit ihrem FLOH-Projekt zur Oral History und diesem Ansatz für innovative Hochschullehre will Jule (Juliane Czierpka) Lehrenden ermöglichen, die komplexe Forschungspraxis Oral History in einer Lehrveranslatung den studierenden zu vermitteln. Durch das Bereitstellen von asynchronen, fertig konzipierten und erprobten Lehr-Lernmaterialien können die Studierenden sich selbständig mit den technischen, organisatorischen und rechtlichen Informationen, die man für die Anwendung der Methode in der Geschichtswissenschaft braucht, vertraut machen. Die bereitgestellten Materialien beziehen sich auf ganze Module und somit auf mehrere aufeinander abgestimmte Lehrveranstaltungen. Jule verfolgt das Ziel, mit FLOH einen Rahmen zu schaffen, um Oral History in der Lehre gut anwenden zu können. So können auch weitere die Materialien im Rahmen der Module sowie an anderen Hochschulen nutzen und/oder adaptieren.

In Folge 8 der Podcastreihe „Next Practice“ haben Franz und Ronny mit Juliane Czierpka, von der Ruhr-Universität-Bochum, über Ihr Oral History Projekt für die Innovativen Hochschullehre gesprochen. Denn gute Hochschullehre ist keine Selbstverständlichkeit, die Qualität der Lehre hängt von den einzelnen Lehrenden und dessen Engagement ab. Jule (Juliane) erklärt, warum Oral History bisher nur schwierig

in klassischen Lehrveranstaltung oder Modulen zu vermitteln war, und wie sie es mit ihrem geförderten Innovationsprojekt ermöglichen will. Durch ihr Beispiel wird versucht, ein konkreteres Verständnis des Innovationsbegriffs im Kontext Lehre zu gewinnen.
54 Minuten
Die globalen Herausforderungen sind groß. Der Klimawandel, der Schutz der Umwelt, global steigende Ressourcenanforderungen sowie ein intensiverer Energieverbrauch – dies sind nur einige der Handlungsfelder auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft. Hochschulen als zentrale Bildungsorte und „Zukunftswerkstätten der Gesellschaft“ (HRK, 2018) sind gefordert, Studierende und weitere Lerninteressierte dabei zu unterstützen, entsprechende Gestaltungskompetenzen für einen pro-aktiven Umgang mit den Zukunftsthemen für eine nachhaltige Entwicklung zu entwickeln. Wie können nachhaltigkeitsbezogene Fragestellungen in digitalen Umgebungen wie Online-Lernplattformen vermittelt werden? Welchen Beitrag kann ein einzelner offener Online-Kurs wie der „Vision 2030“ MOOC der ZHAW leisten? Diesen Fragen gehen Franz Vergöhl und Ronny Röwert mit ihrem Gesprächspartner Nico Frommherz von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) nach.

Weiterführende Informationen:

ZHAW-MOOC „Vision 2030“: https://www.zhaw.ch/de/ueber-uns/aktuell/news/detailansicht-news/event-news/mooc-vision-2030-nachhaltigkeit-online-lernen/

Lexikon der Nachhaltigkeit: https://www.nachhaltigkeit.info/

Nachhaltigkeitsmodelle

Drei-Säulen-Modell: https://www.nachhaltigkeit.info/artikel/1_3_a_drei_saeulen_modell_1531.htm

Integratives Modell: https://www.nachhaltigkeit.info/artikel/1_3_e_ein_saeulen_modell_pyramiden_modelle_1543.htm

Vorrang-Modell (Pyramiden-/Ein-Säulen-Modell): https://www.nachhaltigkeit.info/artikel/1_3_e_ein_saeulen_modell_pyramiden_modelle_1543.htm

Aquaponics-MOOC: https://www.edx.org/course/aquaponics-the-circular-food-production-system?index=product&queryID=0dfec59a324cdeab5091ba0314441cb3&position=1
48 Minuten
Lernen kann an vielen Orten stattfinden, natürlich auch an virtuellen Orten. Virtuell kann Lernen relativ unstrukturiert via Klicken durch Youtube erfolgen oder auch durch strukturierte Angebote wie Online-Kurse auf Lernplattformen. Doch wie lernt man gut im Netz? Wie sehen zeitgemäße Online-Lernformate aus und welche Trends sind am Horizent des Lernen mit digitalen Technologien sichtbar? Welche Rolle nehmen Hochschulen dabei ein bzw. welche Rolle können sie zukünftig noch stärker einnehmen?

In dieser Folge nimmt uns unsere Gesprächspartnerin Isabell Grundschober von der Donau-Universität Krems mit auf eine gedankliche Reise hin zu zentralen Eckpfeilern bei der Entwicklung und Gestaltung von virtuellen Lernumgebungen, alternativ zu bzw. in Ergänzung zu physischen Präsenzlernformaten.

Zum Blog von Isabell Grundschober: https://isabellgru.eu/

Literaturtipp: Martin Weller – 25 Years of Ed Tech (https://www.aupress.ca/books/120290-25-years-of-ed-tech/)

Twitter-Diskussion zu Lernplattformen:

In einer der kommenden Folgen setzen wir uns mit Lernplattformen auseinander. Habt Ihr eine Lieblingslernplattform und wenn ja, welche ist das? Wir sind gespannt!#twittercampus
46 Minuten
Gespräch mit Lone Grotheer (fzs)

Dies ist die dritte Podcastfolge, die wir während des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine aufnehmen und heute wollen wir uns diesem Thema mit einer Sonderfolge widmen. Dabei geht es vor allem um die Frage, wie sich dieser Krieg auf die deutsche Hochschullandschaft auswirkt. Hierzu haben wir Eindrücke auf Twitter gesammelt und u.a. beim ASTA der HafenCity Universität und dem freien zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) nachgefragt.

Schriftliche Antwort vom AStA der HCU:

„(…) vielen Dank für deine Anfrage. Der Krieg trifft uns alle emotional und wirkt sich allein dadurch auf unsere Arbeit aus. Einige Mitglieder des AStA haben Freundinnen und Familie in der Ukraine und haben daher auch ein persönliches Interesse, Hilfsangebote bereitzustellen. Unter den Geflüchteten sind viele Studierende, denen wir einen niedrigschwelligen Zugang zum Studium an der HCU ermöglichen wollen. Diese Aufgabe hat durch ihre Dringlichkeit Priorität und die Möglichkeiten und Schritte werden aktuell mit dem Präsidium besprochen. Für betroffene Studierende bieten wir in unserem Referat für Diversity, Soziales und Gleichstellung eine Anlaufstelle und Hilfe mit behördlichen Formalien, auch auf Russisch(/Ukrainisch). Noch gibt es keine Anfragen, das könnte sich ändern, sobald konkrete Angebote der HCU öffentlich kommuniziert werden. Informationen zu Spendenkonten sucht man am besten auf Infokanälen von Aktivistinnen, Initiativen und Bildungsarbeiter*innen, z. B. auf Instagram @kyivpride , @hamburghilftukraine , @feine.ukraine , @vitsche_berlin uvm. Dort findet man auch weitere nützliche Tipps, wie man am besten Hilfe leisten kann. Aktuell werden in größeren Städten Wohnplätze für Geflüchtete gebraucht. Wer also die Möglichkeit hat, Geflüchteten auch nur vorübergehend ein Zimmer anzubieten, könnte dadurch einen Beitrag leisten.(…)“

fzs: „Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V. ist der überparteiliche Dachverband von Studierendenvertretungen in Deutschland. Mit rund 90 Mitgliedern vertritt der fzs rund eine Million Studierende in Deutschland. Der fzs vertritt bundesweit die sozialen, kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Interessen von Studierenden gegenüber Hochschulen, Politik und Öffentlichkeit.“

Stellungnahmen des FZS zum Thema:

– https://www.fzs.de/2022/03/11/bildungsverbaende-fordern-solidaritaet-der-kultusministerinnen-muss-praktisch-werden/

– https://www.fzs.de/2022/03/08/pm-hoch-die-internationale-feministische-solidaritaet/

– https://www.fzs.de/2022/03/02/pressemitteilung-solidaritaet-mit-der-ukraine/

European Students Union: https://www.esu-online.org/

DAAD Portal: https://www.daad.de/de/der-daad/kommunikation-publikationen/presse/pressemitteilungen/daad-startet-webseite-zur-ukraine-hilfe/

Europäische Informationsseite für Studierenden und Promovierenden https://ukraine.uni-foundation.eu/
53 Minuten
Auch wenn die Zukunft weitestgehend ungewiss ist, so findet Lernen im Hier und Jetzt statt. Wie und was können wir also schon heute lernen, dass wir in der Zukunft handlungsfähig bleiben? Was müssen wir neben dem regulären Fachstudium lernen, um auch in Zukunft über passende Kompetenzen zu verfügen – also: Future Skills zu entwickeln? Was wissen wir schon heute über diese sogenannten Future Skills, wenn die Zukunft doch ungewiss bleibt? Und müssen wir alle die gleichen Future Skills ausprägen oder ganz im Gegenteil?

In dieser Folge ist dafür Wibke Matthes zu Gast, Direktorin des Zentrums für Schlüsselqualifikationen an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Mit ihr zusammen geht es auf die inhaltliche Entdeckungsreise zu Future Skills und Aspekten wie der Geschichte des Begriffs, der Abgrenzung zu anderen Kompetenzen und der Frage nach Prüfung sowie Messung von Future Skills, verbunden mit einem Community-Aufruf am Ende.

Dieser LinkedIn Post von Wibke war der Anlass unseres Gesprächs: https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:6908369682198593537/

Link zum Zentrum für Schlüßelkompetenzen: https://www.zfs.uni-kiel.de/de/zentrum-fuer-schluesselqualifikationen

Profilseite von Wibke Matthes: https://www.zfs.uni-kiel.de/de/ueber-uns/team/wibke-matthes

Literaturtipp: Ehlers, U.-D. (2020). Future Skills: Lernen der Zukunft – Hochschule der Zukunft. Springer Fachmedien Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-658-29297-3

Hinweis zur Spendenempfehlung: Reporter ohne Grenzen (https://www.reporter-ohne-grenzen.de/)
1 Stunde 22 Minuten
Die Herausforderungen, vor denen Hochschulen stehen, sind einerseits groß und ähnlich. Deswegen scheint es auf den ersten Blick sinnvoll, diesen Herausforderungen auch gemeinsam zu begegnen. Die Wege, die Hochschulen gehen, um hochschulübergreifend zusammenzuarbeiten, sind sehr vielfälig. Hochschulen begegnen sich in Verbünden, Netzwerken, Allianzen oder weiteren Formen und sind dabei gefordert, effektiv und wirksamen das Neue zu gestalten. Wir widmen uns in dieser Folge anhand konkreter Projektbeispiele (Futur.A, ORCA.nrw, FutureSkills, MOOChub) der Frage, wie die Zusammenarbeit von mehreren Hochschulen im Bereich der Hochschulbildung gelingen kann.

Mit O-Tönen von:

Verbundprojekt Futur.A mit Frank Mayer, Dr. Vera Gehrs, Lukas Lutz – https://stiftung-hochschullehre.de/projekt/futur-a/

Hochschulübergreifenes Portal ORCA.nrw mit Dr. Markus Deimann – https://www.orca.nrw/

Verbundprojekte der TH Lübeck wie FutureSkills und MOOChub mit Andreas Wittke) – https://futureskills-sh.de/ und https://moochub.org/

Hinweisen zur Verbund- und Netzwerkarbeit von Esther Bishop (Stiftung Innovation in der Hochschullehre) – https://twitter.com/EstherNiedmers/status/1493513330123853832?s=20&t=_hng3MY4tDx-r6kFIJCjpQ

Stellenausschreibung: https://www.stellenwerk.de/hamburg/jobboerse/shk-podcast-lehrreiche-hochsculinnovationen-220303-82397/

Literaturtipp zur Zusammenarbeit von Hochschulen:

Arndt, C., Ladwig, T., Trümper, S., & Knutzen, S. (2021). Digitale Hochschulbildungskonzepte – Hochschulverbünde – Fachdisziplinen : multidirektionale Transferprozesse als Übersetzungs- und Schnittstellenaufgabe. TUHH Universitätsbibliothek. https://doi.org/10.15480/882.3298
1 Stunde 3 Minuten
Wir (Ronny Röwert & Franz Vergöhl) verdauen in dieser 2. Folge den Auftakt unseres Podcasts und nehmen den Schwung mit, um über eines unserer Herzensthemen zu sprechen: studentische Partizipation. Zentrale Reflexionsgrundlage bleibt das gemeinsame Projekt „Open T-Shape for Sustainable Development„, das um Eindrücke früherer beruflicher Erfahrungen ergänzt wird, anhand von Begriffen und Definitionen zu Partizipation etwas sortiert sowie – insbesondere – durch O-Töne von René Rahrt und Marie-Theres Lewe informiert wird.

Angesprochene Links zu unseren früheren beruflichen Stationen:

Franz:

QPL Projekt Hochschullehre und studentische Partizipation: https://studpart.blogs.uni-hamburg.de/

Handreichung zu studentischer Partizipation: studpartinitieren.glitch.me

Plattform zu studentischer Partizipation: partizipativstudieren.de

Ronny:

Studierenden-Initiativen des Hochschulforums Digitalisierung: https://hochschulforumdigitalisierung.de/de/student-community

Forschung zu studentischer Partizipation: https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-32849-8_14

Angesprochene Begriffsdefinitionen:

Studentische Partizipation: Studentische Partizipation in der Hochschullehre ist die Beteiligung von Studierenden an Entscheidungen über die Gestaltung ihrer Lehrveranstaltungen. Lernende und Lehrende übernehmen gemeinsam Verantwortung für die Planung, Durchführung und Evaluation von Lehrveranstaltungen und treffen Entscheidungen gemeinsam (vgl. Reich 2008: 252 in: studpartinitiieren.glitch.me).

Students as Partners: SaP hält dazu an Universitätsentwicklung als “kollaborativen, gegenseitigen Prozess“ zwischen Studierenden, Lehrenden und allen weiteren Mitarbeiterïnnen der Universität zu verstehen (Cook-Sather, Bovill and Felten, 2014, S. 6f.). In diesem Prozess haben alle Beteiligten die Möglichkeit „gleichermaßen zu curricularen oder pädagogischen [didaktischen] Konzeptionierungen, Entscheidungen, Implementierung, Untersuchung oder Analyse beizutragen, wenn auch nicht in gleicher Weise“ (Cook-Sather, Bovill und Felten 2014, S. 6f, auf: partizipativstudieren.de).

Spannend der instutionalisierte FU Berlin Ansatz mit geförderten Lehrduos (https://www.fu-berlin.de/sites/lehrqualifizierung/unser-angebot/students-as-partners/faq-stap/index.html)

Podcast Trafohaus Lehre: https://www.hd-sachsen.de/web/page.php?id=1326

Partizipative Mediendidaktik: Kerstin Mayrberger identifiziert unterschiedliche Typen von studentischer Partizipation und unterscheidet dabei zwischen „Nicht-Partizipation“, „Vorstufen von Partizipation“, „Partizipation“ und „Über Partizipation hinausgehend“ (Mayrberger 2019: 97). Unter studentischer Partizipation versteht sie in ihrem Modell die drei Partizipationsformen: Mitwirkung, Mitbestimmung und Selbstbestimmung (ebd.). Mehr Infos auch hier: partizipative-mediendidaktik.de

Studierendenzentrierte Lehre: Bisher existiert keine allgemein anerkannte Definition der Studierendenzentrierung. Allerdings scheint Konsens über Studierendenzentrierung dahingehend zu bestehen, dass Lehrende den Lernprozess der Studierenden unterstützen und diese hin zu einem selbstständigen Lernen führen, wobei die Studierenden mitverantwortlich für den Erfolg ihres Lernens sind. Bei der Umsetzung von studierenzentrierter Lehre werden vielfältige Methoden und Formate genutzt und kooperatives Lernen gefördert.(https://www.hrk-modus.de/informieren/glossar/studierendenzentrierung-186/)

Lehrendenzentrierung: Lehre auf die Bedarfe der Lernenden allgemein auszurichten, ist die sogenannte Lernendenzentrierung, gilt in der Fachliteratur als neutraler und umfassender, als die sogenannte studierendenzentrierte Lehre. Letztere avisiere zwar ebenso das Lernen und die Bedarfe der Studierenden, jedoch erfolge dies stärker eingebettet in die wahrgenommenen Anforderungen und Ziele eines Hochschulstudiums, in der die Beziehung zwischen Lehrperson und Studierenden mitunter von Vorstellungen der Wissensvermittlung in eine Hierarchie gebracht.
43 Minuten
Wir (Ronny Röwert & Franz Vergöhl) reden über uns, unser Projekt Open T-Shape for Sustainable Development, und wie das alles mit Innovationen zusammenhängt. Mit Beiträgen von Kevin Saukel, Anne-Sophie Waag & Isabel Steinhardt.

Unser Hintergrund: Open-T-Shape for Sustainable Development (www.t-shape-4sdg.de). Worum geht es da? Eine Folge der schnellen, technischen Entwicklung ist es, dass sich insbesondere technische Studiengänge immer stärker spezialisieren. Gleichzeitig wächst der Bedarf an interdisziplinären Kompetenzen der Absolventen:innen, um die globalen Zukunftsherausforderungen wie Klima, Hunger, Schutz von Tieren und Umwelt etc. bewältigen zu können. Hochschulen fehlt es aber meist an entsprechend flexiblen curricularen Strukturen, um diesen Anforderungen gerecht zu werden. Eine Antwort auf diese Problemstellung bietet das Entwicklungsprojekt mit der Konzeption, Implementierung und des Transfers eines hochschulübergreifenden, offenen und digital zugänglichen T-Shape-Modells am Beispiel der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele. Das T-Shape Modell ermöglicht eine interdisziplinäre Ergänzung (Querstrich des „T“) zu einem disziplinären Studiengang (Sockel des „T“). Eine weitere Besonderheit des Projekts liegt in der Offenheit des Vorhabens: alle angebotenen Bildungsinhalte sind frei zugänglich und offen lizenziert. Jede Hochschule kann bei der Erstellung der Inhalte mitwirken, jede Hochschule kann die Bildungsinhalte nutzen, jede und jeder kann die Bildungsangebote für die persönliche Weiterentwicklung und -qualifizierung verwenden. Daran arbeiten wir an der Technischen Universität Hamburg und HafenCity Universität Hamburg.

Stiftung Innovation in der Hochschullehre: „Rahmenbedingungen und Möglichkeiten weiterzuentwickeln und um sich auf eine Zukunft auszurichten, die wir heute noch nicht kennen. So können Hochschulen ihre Studierenden befähigen, ihr Wissen, ihre Ideen und ihre Persönlichkeit einzusetzen, um die Gesellschaft heute und in der Zukunft zu gestalten.“ (Quelle: https://stiftung-hochschullehre.de/ueber-uns/aufgaben-und-ziele/)

Kevin Saukel (@SaukelKevin): „Innovation in Hochschule entsteht in meinen Augen erst dann, wenn wir es schaffen nachhaltige Lösungen zu implementieren, die nicht nur lediglich traditionelle Herangehensweisen/Strukturen auflösen, sondern Grenzen, die vorher bestanden, zu erweitern und neu zu setzen. Dazu ist es entscheidend auch zusammen neu zu erlernen wie wir den daraus entstandenen Spielraum ideal nutzen können. Das beginnt für mich nicht nur in der Innovation selbst, sondern bereits in der Planung als partizipativer Prozess und hier sehe ich insbesondere die gemeinsame Entwicklung von Visionen als Treiber gelingender Innovation in der Hochschule.“ (Quelle: Hochschulforum Digitalisierung, „Hochschule 2038“, https://www.youtube.com/watch?v=dUldPo5kYAU)

Anne-Sophie Waag (@ansophiliert): „Ich glaube, dass Innovationen dann möglich sind, wenn unterschiedliche Menschen (bezogen auf alle möglichen Dimensionen) zusammen an einer Herausforderung arbeiten. Gleichzeitig sollte am Ende der Zusammenarbeit kein Kompromiss i.S. des kleinsten gemeinsamen Nenners resultieren, sondern etwas, dass die verschiedenen Ausprägungen und Bedarfe berücksichtigt. Das ist herausfordernd.“ (Quelle: https://twitter.com/ansophiliert/status/1470377270829359107?s=20)

Isabel Steinhardt (@sozmethode): „Wie schön! Freue mich schon auf den Podcast. Aber warum gerade Innovation? Ich finde den Begriff an vielen Stellen verbrannt und v.a. sagt er meist nichts aus. In meinen Augen ein klassisches Buzzword. Alternative Wie wäre: (Weiter-)Entwicklung? Das meiste, was Innovation verkauft wird ist ja nach dem meisten Definitionen gar keine. Weiterentwicklung bezeichnet für mich zudem, dass es auf etwas aufbaut.“ (Quelle: https://twitter.com/sozmethode/status/1468978291176574981?s=20)