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26 Minuten
Ein Unternehmen zu verkaufen klingt auf dem Papier erstaunlich einfach: Geld auf die eine Seite, Firma auf die andere, fertig. In der Realität beginnt genau dort das Problem.Denn bei einer M&A-Transaktion wird nicht nur eine Gesellschaft übertragen. Ein Gründer gibt möglicherweise das Lebenswerk ab, das er über Jahrzehnte aufgebaut hat. Gleichzeitig betrachtet ein Käufer das Unternehmen aus einer nüchternen Außenperspektive. Was für die eine Seite Identität, Geschichte und Stolz bedeutet, kann für die andere Seite eine Schwachstelle, ein Risiko oder ein überholtes System sein.In dieser Folge von„COHEMI – einfach mal machen“ spricht Host Florian Wachter mit Peter Polke, Rechtsanwalt und Partner bei CMS. Peter berät Mittelständler, Finanzinvestoren und strategische Investoren bei M&A-Transaktionen, Unternehmenszusammenschlüssen und Nachfolgelösungen.Im Gespräch zeigt Peter, warum gute M&A-Beratung weit über Verträge, Paragrafen und Due Diligence hinausgeht. Ein guter Transaktionsanwalt muss juristisch sattelfest sein, aber zugleich zwischen Gründern, Finanzinvestoren und strategischen Käufern übersetzen können. Manchmal wird er dabei sogar zum Seelsorger, denn Rationalität und Emotionalität sitzen bei einem Unternehmensverkauf mit am Verhandlungstisch.Besonders konkret wird es bei der Frage, was Gründer vor einem Unternehmensverkauf beachten sollten. Peters klare Empfehlung: Nicht erst im Verkaufsprozess herausfinden, was im eigenen Unternehmen schiefläuft. Unwirksame Beschlüsse, gesellschaftsrechtliche Altlasten, problematische Strukturen oder ein selbst entwickeltes ERP-System können plötzlich zum Streitpunkt oder sogar zum Dealbreaker werden.Außerdem geht es um die Frage, warum der langjährige Hausanwalt nicht automatisch der richtige M&A-Berater ist, wie Buy-and-Build-Strategien funktionieren, weshalb Unternehmensnachfolge immer häufiger außerhalb der Familie gelöst werden muss und warum die Kombination aus fachlicher Stärke und echter Menschenkenntnis am Markt so selten ist.Eine Folge für alle, die ein Unternehmen verkaufen, eine Nachfolge organisieren, eine Akquisition begleiten oder verstehen möchten, warum M&A eben nicht nur ein Zahlenspiel ist.Jetzt anhören und erfahren, wie sich ein Unternehmensverkauf vorbereiten lässt, bevor der Käufer die erste Schublade öffnet.
25 Minuten
KI macht die Content-Produktion schneller. Aber macht sieB2B-Marketing auch besser?

Viele Unternehmen produzieren heute mehr LinkedIn-Posts,Whitepaper, E-Books und Kampagnentexte als je zuvor. Trotzdem sinkt die Aufmerksamkeit. Texte wirken korrekt, glatt und professionell, bleiben aber oft völlig austauschbar. Nach zwei Sätzen ist klar: Das hat eine KI geschrieben und niemand hat sich mehr die Mühe gemacht, eine echte Meinung hinzuzufügen.

Florian Marte nennt dieses Phänomen„AI Didn’t Read“. Gemeint ist der Moment, in dem Leser KI-generierten Content erkennen und sofort aussteigen.

In dieser Folge von„COHEMi – einfach mal machen“ spricht Host Florian Wachter mit dem erfahrenen B2B-Marketer Florian Marte darüber, warum KI-Content allein keine Leads generiert und weshalb Unternehmen gerade jetzt stärker in Branding, Thought Leadership und echte Expertise investieren müssen.

Dabei geht es nicht um ein pauschales KI-Bashing. Florian Marte nutzt künstliche Intelligenz selbst täglich, etwa für Recherchen, den ersten Entwurf eines Whitepapers, die Entwicklung von Zielgruppen oder als kritischen „Devil’s Advocate“. Entscheidend ist jedoch, was danach passiert: Wird der Entwurf ungeprüft veröffentlicht oder mit Branchenwissen, konkreten Kundensituationen, klaren Benefits und einer eigenen Meinung weiterentwickelt?

Die beiden sprechen außerdem darüber, warum vermeintlichePersonalisierung noch immer bei „Hallo {{Vorname}}“ endet, weshalb ICPs häufig präziser sind als generische Personas und wieso Feature-Kommunikation im B2B-Marketing nicht ausreicht. Denn Entscheider suchen keine längere Funktionsliste. Sie wollen wissen, welches konkrete Problem gelöst wird, welches Risiko sinkt und welchen Unterschied die Lösung in ihrem Arbeitsalltag macht.

 Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage: Wie entstehtVertrauen, wenn Unternehmen von KI-generischen Botschaften überflutet werden?

Die Antwort liegt nicht in der hundertsten Behauptung, Marktführer oder „Trusted Partner“ zu sein. Vertrauen entsteht durch Referenzstorys, Case Studies, Kundenstimmen, sichtbare Experten und konsistente Kommunikation über Website, LinkedIn, Podcast, Video, Events und Messen.

Diese Episode zeigt, wie Unternehmen KI produktiv einsetzen können, ohne ihre Marke in der Content-Flut zu versenken. Und warum Thought Leadership nicht bedeutet, besonders laut zu posten, sondern Expertise an konkreten Erfahrungen zu beweisen.
40 Minuten
KI ist überall. Aber ist sie auch wirklich im Arbeitsalltag angekommen?In dieser Folge von „COHEMI - einfach mal machen“ spricht Flo mit Johann Dornbach über generative KI, Vertrauen, Datensouveränität und die Frage, warum viele KI-Lösungen noch nicht dort wirken, wo sie eigentlich gebraucht werden: bei den Menschen, die täglich mit ihnen arbeiten sollen.Johann bringt über 24 Jahre Erfahrung aus der Softwareindustrie mit und war zuletzt intensiv im Bereich generative KI tätig. Im Gespräch wird schnell klar: Der eigentliche Hebel liegt nicht darin, noch mehr Chatbots zu bauen. Entscheidend ist, KI so in konkrete Anwendungen und Arbeitsprozesse zu integrieren, dass sie echten Nutzen stiftet.Es geht um Fragen wie:Warum ist generative KI trotz Hype noch so selten in der realen Anwendung angekommen?Wie können Unternehmen Vertrauen in KI-Lösungen schaffen?Welche Rolle spielen Cloud, Datensouveränität und Geschäftsgeheimnisse?Warum reichen Verbote im Umgang mit öffentlichen Chatbots nicht aus?Wie hilft User Research dabei, KI wirklich nutzbar zu machen?Warum müssen KI-Lösungen näher an den Arbeitsalltag von Sachbearbeitung, Engineering, Verwaltung und Mittelstand heran? Und ist KI tatsächlich eine neue industrielle Revolution?Besonders spannend: Johann erklärt anhand konkreter Beispiele, wie generative KI in Unternehmen eingesetzt werden kann. Nicht als allgemeiner Chatbot, sondern als intelligente Anwendung, die Anträge prüft, gesetzliche Anforderungen abgleicht, Testfälle vorschlägt oder komplexe Arbeitsprozesse unterstützt.Diese Folge ist relevant für alle, die sich mit KI im Mittelstand, digitaler Transformation, Enterprise AI, Datensouveränität, User Experience, Softwareentwicklung und der praktischen Einführung von generativer KI beschäftigen.Jetzt reinhören, wenn du wissen willst, warum KI nicht in der Nerd-Ecke bleiben darf und was Unternehmen tun müssen, damit aus Technologie echter Fortschritt wird.Kapitel:00:00 Warum diese KI-Folge anders ist00:33 Johann Dornbach über Software, Mittelstand und generative KI02:26 Der KI-Hype und die fehlende echte Anwendung03:24 Cloud, Datensouveränität und Vertrauen10:36 Warum Mitarbeitende bessere KI-Lösungen brauchen14:46 User Research: KI muss beim Anwender starten22:19 KI als nächste industrielle Revolution
30 Minuten
Die Lizenzkosten steigen, ständige Updates verändern ungefragt die Benutzeroberfläche und plötzlich zwingt einen das System, eine KI-App zu installieren, nur um ein PDF zu öffnen? Immer mehr Unternehmen sind frustriert vom "Feature-Zwang" der großen Cloud-Anbieter wie Microsoft oder Google.In dieser Folge des COHEMI Podcasts spricht Lukas Spangenberg, Gründer von "Rent your admin", über die Notwendigkeit von "Digitaler Souveränität".

Er erklärt, warum jedes Unternehmen einen Plan B braucht und wie Open-Source-Lösungen wie NextCloud mittlerweile eine echte, hochfunktionale Alternative zu Microsoft 365 darstellen – inklusive nahtloser Integration in bestehende Systeme. Außerdem decken wir auf, wie leicht Firmen bei großen Anbietern in eine unkalkulierbare Kostenfalle tappen können.
27 Minuten
Was macht echtes Leadership aus? In dieser besonderen Folge des COHEMI Podcasts tauschen wir die Rollen! Zu Gast ist Jasmin Schröer, Geschäftsführerin für Customer Experience in der IT-Dienstleistung der Oetker Gruppe.

Mit 600 Mitarbeitenden im Rücken und einer Ausbildung zum systemischen Coach spricht die 32-Jährige schonungslos ehrlich über moderne Führung.Wir diskutieren, warum es essenziell ist, Mitarbeitende über sich hinauswachsen zu lassen , wie man als junge Führungskraft mit Druck und Perfektionismus umgeht und warum absolute Transparenz in Teams nicht immer die beste Lösung ist. Erfahre außerdem, warum die härteste Arbeit für jede Führungskraft die ehrliche Auseinandersetzung mit sich selbst ist.
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Herzlich willkommen zu COHEMI, dem einfach mal machen Podcast. Euer Podcast für relevante IT-Themen, Consulting und Innovation. Macht euch bereit für inspirierende Gespräche mit Experten und lasst uns gemeinsam wachsen und lernen – mit Herz und Verstand!
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„COHEMI - der einfach mal machen Podcast“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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