ZUKUNFT STADT Archiv
56 Episoden
1 Stunde 10 Minuten
In Folge #50 spricht Larissa Benk mit Gabu Heindl, Nikolai Roskamm, Alexander Hamedinger und Gesa Witthöft über das Verhältnis von aktuellen politischen Tendenzen und Planung. Vor dem Hintergrund der postpolitischen Debatte geht es um die Frage, ob grundlegende Themen der Stadtentwicklungspolitik und -planung ausreichend diskutiert werden, welche Rolle aktivistische Initiativen dabei spielen können und welche (Diskussions-)Perspektiven sich angesichts des Rechtsrucks ergeben. Das Gespräch hinterfragt Praktiken der gegenwärtigen Planungsforschung und zeigt anhand konkreter Projekte, wie Kollektivität und Verteilungsprinzipien neu gedacht werden können.
Ein wesentlicher Anhaltspunkt für die Folge ist der Artikel von Erik Swyngedouw im Themenheft „Die postpolitische Stadt?”, herausgegeben 2013 von sub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung.
Das Gespräch ist der erste Teil einer Mini-Serie zum Thema Politik, Planung und Partizipation, die von Gesa Witthöft, Lukas Bast und Larissa Benk kuratiert und produziert wird.
Gabu Heindl ist Professorin und Leiterin des Fachgebiets „Architektur Stadt Ökonomie“ an der Universität Kassel. Als Architektin und promovierte Philosophin forscht und arbeitet sie zu öffentlichem Raum, bezahlbarem Wohnen sowie zu gesellschaftlichen und politischen Fragen der Architektur und Stadtplanung. Sie leitet das Büro GABU Heindl Architektur, das sich auf öffentliche Bauten, Stadtentwicklung und kritische architektonische Praxis konzentriert.
Gesa Witthöft arbeitet am Forschungsbereich Soziologie der TU Wien auf Basis interdisziplinärer Grundlagen sowie freiberuflicher Erfahrungen im Bereich der Stadtplanung, Stadtentwicklung und Stadterneuerung. Sie promovierte 2008 zum Thema „Konzeptualisierung des Städtischen. Gesellschaftsorientierte Stadtentwicklung im Spannungsfeld von Innenentwicklung und Planung durch Projekte“. Darüberhinaus engagiert sie sich im Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen der TU Wien (AKG).
Nikolai Roskamm ist Professor für Planungstheorie, Stadtbaugeschichte und Städtebau an der FH Erfurt. Er promovierte an der Bauhaus-Universität Weimar und habilitierte sich an der TU Berlin in den Fächern Wissenschaftstheorie und Stadtforschung. Darüber hinaus war er Stiftungsgastprofessor der Stadt Wien am interdisziplinären Zentrum für Öffentlichen Raum und urbane Kultur der TU Wien. Zudem ist er Mitglied des Redaktionskollektivs der sub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung.
Alexander Hamedinger ist Stadtforscher am Forschungsbereich Soziologie im Institut für Raumplanung der TU Wien. Er ist außerordentlicher Professor mit einer venia docendi im Fach Stadt- und Regionalsoziologie und forscht derzeit zu den Themenfeldern urban/regional governance, soziale Ungleichheit und Raum, Planungstheorie, Stadtentwicklung und Transdisziplinarität in der Planung.
Credits Folge #50
Konzept und Moderation: Larissa Benk, Lukas Bast, Gesa Witthöft
Aufnahme, Audio und Schnitt: Larissa Benk, Lukas Bast
Fotocredits: Lisa-Marie Kramer
Intro Musik: Jakob Kotal
Der Podcast ZUKUNFT STADT ist ein Projekt der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Produziert wird dieser in einer Kooperation zwischen dem future.lab und dem Forschungsbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien.
Ein wesentlicher Anhaltspunkt für die Folge ist der Artikel von Erik Swyngedouw im Themenheft „Die postpolitische Stadt?”, herausgegeben 2013 von sub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung.
Das Gespräch ist der erste Teil einer Mini-Serie zum Thema Politik, Planung und Partizipation, die von Gesa Witthöft, Lukas Bast und Larissa Benk kuratiert und produziert wird.
Gabu Heindl ist Professorin und Leiterin des Fachgebiets „Architektur Stadt Ökonomie“ an der Universität Kassel. Als Architektin und promovierte Philosophin forscht und arbeitet sie zu öffentlichem Raum, bezahlbarem Wohnen sowie zu gesellschaftlichen und politischen Fragen der Architektur und Stadtplanung. Sie leitet das Büro GABU Heindl Architektur, das sich auf öffentliche Bauten, Stadtentwicklung und kritische architektonische Praxis konzentriert.
Gesa Witthöft arbeitet am Forschungsbereich Soziologie der TU Wien auf Basis interdisziplinärer Grundlagen sowie freiberuflicher Erfahrungen im Bereich der Stadtplanung, Stadtentwicklung und Stadterneuerung. Sie promovierte 2008 zum Thema „Konzeptualisierung des Städtischen. Gesellschaftsorientierte Stadtentwicklung im Spannungsfeld von Innenentwicklung und Planung durch Projekte“. Darüberhinaus engagiert sie sich im Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen der TU Wien (AKG).
Nikolai Roskamm ist Professor für Planungstheorie, Stadtbaugeschichte und Städtebau an der FH Erfurt. Er promovierte an der Bauhaus-Universität Weimar und habilitierte sich an der TU Berlin in den Fächern Wissenschaftstheorie und Stadtforschung. Darüber hinaus war er Stiftungsgastprofessor der Stadt Wien am interdisziplinären Zentrum für Öffentlichen Raum und urbane Kultur der TU Wien. Zudem ist er Mitglied des Redaktionskollektivs der sub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung.
Alexander Hamedinger ist Stadtforscher am Forschungsbereich Soziologie im Institut für Raumplanung der TU Wien. Er ist außerordentlicher Professor mit einer venia docendi im Fach Stadt- und Regionalsoziologie und forscht derzeit zu den Themenfeldern urban/regional governance, soziale Ungleichheit und Raum, Planungstheorie, Stadtentwicklung und Transdisziplinarität in der Planung.
Credits Folge #50
Konzept und Moderation: Larissa Benk, Lukas Bast, Gesa Witthöft
Aufnahme, Audio und Schnitt: Larissa Benk, Lukas Bast
Fotocredits: Lisa-Marie Kramer
Intro Musik: Jakob Kotal
Der Podcast ZUKUNFT STADT ist ein Projekt der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Produziert wird dieser in einer Kooperation zwischen dem future.lab und dem Forschungsbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien.
47 Minuten
In dieser Podcastfolge widmen wir uns der Frage, vor welchen spezifischen Herausforderungen das Ausstellen von Raumplanungsinhalten steht und wie diese gemeistert werden können. Anlass ist die Eröffnung der studentisch organisierten Ausstellung „dieRaum26“, die alle zwei Jahre Arbeiten aus dem Raumplanungsstudium in den Mittelpunkt rückt und in diesem Jahr unter dem Thema „un//sichtbar“verborgene Dimensionen von Raum beleuchtet.
Durch die Folge führen und moderieren Sarah und Noah, die als Studierende selbst Teil des Kurationsteams von dieRaum26 sind. Sie sprechen mit Elisabeth Leitner und Karoline Mayer über ihre Erfahrungen und beleuchten die Praxis und Bedeutung der Vermittlung.
Elisabeth Leitner ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Wien mit der Laufbahnstelle „Bau- und Planungskultur im ländlichen Raum“. Sie hat Architektur und Eventmanagement in Wien studiert und an der TU Wien zur Evaluierung von Kulturhauptstädten promoviert. Sie arbeitet selbständig in der Prozessbegleitung von Gemeinden im ländlichen Raum sowie in der Vermittlung baukultureller Themen. Außerdem ist sie Obfrau von LandLuft, einem Verein zur Förderung der Baukultur in ländlichen Räumen, und Mitinitiatorin von RURASMUS – Forschungsinstitut für neue Perspektiven auf das rurale Europa.
Karoline Mayer studierte Architektur an der University of East London und der Königlichen Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen. Von 2011 bis 2024 war sie im Architekturzentrum Wien tätig. Dort etablierte sie u.a. den Architektur.Film.Sommer, ein jährlich stattfindendes Architekturfilmfestival. Als Kuratorin war sie für Ausstellungen wie „Über Tourismus“, „Boden für Alle“ oder „Form folgt Paragraph“ verantwortlich. Seit 2024 ist sie Teil des kuratorischen Teams des Hauses der Geschichte Österreich für die Vorbereitung des kuratorischen Programms am Standort Mariahilferstraße 2. Seit 2025 leitet sie zusätzlich die Architekturstiftung Österreich.
Sarah Kastner und Noah Weller sind Raumplanungsstudierende im Master an der TU Wien. Beide sind Teil der Arbeitsgruppe Konzept im Kurator:innen-Team der dieRaum26 und für die Ausstellungsarchitektur verantwortlich. dieRaum26 beschäftigt sich im Jahr 2026 mit Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit im Stadtraum unter dem Thema un//sichtbar.
Credits
Folge #49
Konzept und Moderation: Sarah Kastner und Noah Weller (dieRaum26)
Aufnahme, Audio und Schnitt: Madlyn Miessgang und Lisa-Marie Kramer
Fotocredits: dieRaum26, Madlyn Miessgang
ZUKUNFT STADT Podcast Produktion: Larissa Benk, Lisa-Marie Kramer, Lena Hohenkamp, Madlyn Miessgang und Nico Schleicher
Intro Musik: Jakob Kotal
Der Podcast ZUKUNFT STADT ist ein Projekt der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Produziert wird dieser in einer Kooperation des future.lab mit dem Forschungsbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien.
Durch die Folge führen und moderieren Sarah und Noah, die als Studierende selbst Teil des Kurationsteams von dieRaum26 sind. Sie sprechen mit Elisabeth Leitner und Karoline Mayer über ihre Erfahrungen und beleuchten die Praxis und Bedeutung der Vermittlung.
Elisabeth Leitner ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Wien mit der Laufbahnstelle „Bau- und Planungskultur im ländlichen Raum“. Sie hat Architektur und Eventmanagement in Wien studiert und an der TU Wien zur Evaluierung von Kulturhauptstädten promoviert. Sie arbeitet selbständig in der Prozessbegleitung von Gemeinden im ländlichen Raum sowie in der Vermittlung baukultureller Themen. Außerdem ist sie Obfrau von LandLuft, einem Verein zur Förderung der Baukultur in ländlichen Räumen, und Mitinitiatorin von RURASMUS – Forschungsinstitut für neue Perspektiven auf das rurale Europa.
Karoline Mayer studierte Architektur an der University of East London und der Königlichen Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen. Von 2011 bis 2024 war sie im Architekturzentrum Wien tätig. Dort etablierte sie u.a. den Architektur.Film.Sommer, ein jährlich stattfindendes Architekturfilmfestival. Als Kuratorin war sie für Ausstellungen wie „Über Tourismus“, „Boden für Alle“ oder „Form folgt Paragraph“ verantwortlich. Seit 2024 ist sie Teil des kuratorischen Teams des Hauses der Geschichte Österreich für die Vorbereitung des kuratorischen Programms am Standort Mariahilferstraße 2. Seit 2025 leitet sie zusätzlich die Architekturstiftung Österreich.
Sarah Kastner und Noah Weller sind Raumplanungsstudierende im Master an der TU Wien. Beide sind Teil der Arbeitsgruppe Konzept im Kurator:innen-Team der dieRaum26 und für die Ausstellungsarchitektur verantwortlich. dieRaum26 beschäftigt sich im Jahr 2026 mit Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit im Stadtraum unter dem Thema un//sichtbar.
Credits
Folge #49
Konzept und Moderation: Sarah Kastner und Noah Weller (dieRaum26)
Aufnahme, Audio und Schnitt: Madlyn Miessgang und Lisa-Marie Kramer
Fotocredits: dieRaum26, Madlyn Miessgang
ZUKUNFT STADT Podcast Produktion: Larissa Benk, Lisa-Marie Kramer, Lena Hohenkamp, Madlyn Miessgang und Nico Schleicher
Intro Musik: Jakob Kotal
Der Podcast ZUKUNFT STADT ist ein Projekt der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Produziert wird dieser in einer Kooperation des future.lab mit dem Forschungsbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien.
36 Minuten
Die Folge #48 des ZUKUNFT STADT Podcasts bildet den Abschluss der dreiteiligen Miniserie LEHMBAU MORGEN. Dabei sprechen Elisabetta Maria Schmidtlein und Jakobus Schwarz mit der Architektin Anna Heringer über Lehm als lokales Material und über die Potenziale des gemeinsamen Entwerfens und Bauens.
Im Zentrum stehen dabei ihre Erfahrungen mit unterschiedlichen Baukulturen, die von ihr und Martin Rauch entwickelte Entwurfsmethode des Clay Stormings sowie die Frage, wie Handwerk, industrielle Prozesse und lokale Ressourcen miteinander verbunden werden können. Dabei wird Bauen nicht nur als technischer Prozess verstanden, sondern als Möglichkeit, Wissen weiterzugeben, Beziehungen aufzubauen und Menschen unmittelbar an der Gestaltung ihrer gebauten Umwelt zu beteiligen.
Für Anna Heringer ist Architektur ein Werkzeug, um Lebensbedingungen zu verbessern. Internationale Bekanntheit erlangte sie mit dem Bau der METI School in Bangladesch, die sie als Diplomarbeit an der Kunstuniversität Linz entwarf. Seitdem hat Heringer durch Bauten in Asien, Afrika und Europa sowie durch die Architekturlehre, unter anderem an der Universität Liechtenstein, der Harvard University, der ETH Zürich und der TU München, ihren mehrfach ausgezeichneten Architekturansatz weiterentwickelt und verbreitet. Ihr zentralesAnliegen ist dabei, Architektur als Katalysator für lokale Entwicklung einzusetzen, insbesondere durch die Verwendung natürlicher Baumaterialien wie Lehm, Bambus und Holz und die Einbeziehung der Nutzer:innen im Bauprozess.
Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Museen weltweit ausgestellt, darunter im MoMA New York, in der Cité de l’architecture Paris, im Museo ICO Madrid, im V&A Museum London und auf der Biennale in Venedig. Für ihre Arbeit erhieltsie unter anderem den Aga Khan Award for Architecture, den Global Award for Sustainable Architecture, den New European Bauhaus Preis 2021, den Philippe Rotthier European Prize for Architecture 2021, den Archdaily Building of the Year 2020 Preis und den OBEL Award 2020. Die UNESCO verlieh ihr einen Ehrenprofessortitel für „Earthen Architecture, Building Cultures and Sustainable Development“. 2022 wurde sie vom Bundespräsidenten Steinmeier mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Neben ihren Tätigkeiten als Architektin, Aktivistin und Lehrende ist Anna Heringer auch CEO von Dipdii Textiles, einer Frauenkooperative für faire Mode und Textilkunst, sowie Autorin und Mutter. Ihr Motto im kreativen Schaffen wie im Leben ist: Form follows Love.
Elisabetta Maria Schmidtlein ist Dozentin am Institut fürArchitekturentwurf der TU Wien und Doktorandin mit Schwerpunkt Lehmbau, Low-Tech-Architektur und ressourceneffizientem Bauen im mediterranen Raum. Alszertifizierte Lehmbaufachkraft verbindet sie Forschung und Praxis durch Restaurierungs- und Lehmbauprojekte in Österreich und Deutschland. In ihrem Dissertationsprojekt „From Soil to Structure“ erforscht sie die geologischeVielfalt von Lehmen in der Toskana.
Jakobus Schwarz ist Architekt und Universitätsassistent an der TU Wien. Seit 2023 entwickelt er die "BMLUK Stiftungsprofessur Holzbau und Entwerfen im urbanen Raum" von Juri Troy mit. Nach Berufserfahrung in Deutschland, Luxemburg und Österreich forscht und lehrt er zu urbanem Holzbau, Aushublehm im mehrgeschossigen Holzbau undCO₂-Einsparpotenzialen im Wohnbau.
Fotocredits: Stefano Mori
Credits Podcast
Folge #48
Konzept und Moderation: Elisabetta Maria Schmidtlein und Jakobus Schwarz
Aufnahme, Audio und Schnitt: Lisa-Marie Kramer, Elisabetta Maria Schmidtlein, Jakobus Schwarz
ZUKUNFT STADT Podcast Produktion: Lukas Bast, Larissa Benk, Lisa-Marie Kramer, Lena Hohenkamp, Madlyn Miessgang
Intro Musik: Jakob Kotal
Der Podcast ZUKUNFT STADT ist ein Projekt der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Produziert wird dieser in einer Kooperation des future.lab mit dem Forschungsbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien.
Im Zentrum stehen dabei ihre Erfahrungen mit unterschiedlichen Baukulturen, die von ihr und Martin Rauch entwickelte Entwurfsmethode des Clay Stormings sowie die Frage, wie Handwerk, industrielle Prozesse und lokale Ressourcen miteinander verbunden werden können. Dabei wird Bauen nicht nur als technischer Prozess verstanden, sondern als Möglichkeit, Wissen weiterzugeben, Beziehungen aufzubauen und Menschen unmittelbar an der Gestaltung ihrer gebauten Umwelt zu beteiligen.
Für Anna Heringer ist Architektur ein Werkzeug, um Lebensbedingungen zu verbessern. Internationale Bekanntheit erlangte sie mit dem Bau der METI School in Bangladesch, die sie als Diplomarbeit an der Kunstuniversität Linz entwarf. Seitdem hat Heringer durch Bauten in Asien, Afrika und Europa sowie durch die Architekturlehre, unter anderem an der Universität Liechtenstein, der Harvard University, der ETH Zürich und der TU München, ihren mehrfach ausgezeichneten Architekturansatz weiterentwickelt und verbreitet. Ihr zentralesAnliegen ist dabei, Architektur als Katalysator für lokale Entwicklung einzusetzen, insbesondere durch die Verwendung natürlicher Baumaterialien wie Lehm, Bambus und Holz und die Einbeziehung der Nutzer:innen im Bauprozess.
Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Museen weltweit ausgestellt, darunter im MoMA New York, in der Cité de l’architecture Paris, im Museo ICO Madrid, im V&A Museum London und auf der Biennale in Venedig. Für ihre Arbeit erhieltsie unter anderem den Aga Khan Award for Architecture, den Global Award for Sustainable Architecture, den New European Bauhaus Preis 2021, den Philippe Rotthier European Prize for Architecture 2021, den Archdaily Building of the Year 2020 Preis und den OBEL Award 2020. Die UNESCO verlieh ihr einen Ehrenprofessortitel für „Earthen Architecture, Building Cultures and Sustainable Development“. 2022 wurde sie vom Bundespräsidenten Steinmeier mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Neben ihren Tätigkeiten als Architektin, Aktivistin und Lehrende ist Anna Heringer auch CEO von Dipdii Textiles, einer Frauenkooperative für faire Mode und Textilkunst, sowie Autorin und Mutter. Ihr Motto im kreativen Schaffen wie im Leben ist: Form follows Love.
Elisabetta Maria Schmidtlein ist Dozentin am Institut fürArchitekturentwurf der TU Wien und Doktorandin mit Schwerpunkt Lehmbau, Low-Tech-Architektur und ressourceneffizientem Bauen im mediterranen Raum. Alszertifizierte Lehmbaufachkraft verbindet sie Forschung und Praxis durch Restaurierungs- und Lehmbauprojekte in Österreich und Deutschland. In ihrem Dissertationsprojekt „From Soil to Structure“ erforscht sie die geologischeVielfalt von Lehmen in der Toskana.
Jakobus Schwarz ist Architekt und Universitätsassistent an der TU Wien. Seit 2023 entwickelt er die "BMLUK Stiftungsprofessur Holzbau und Entwerfen im urbanen Raum" von Juri Troy mit. Nach Berufserfahrung in Deutschland, Luxemburg und Österreich forscht und lehrt er zu urbanem Holzbau, Aushublehm im mehrgeschossigen Holzbau undCO₂-Einsparpotenzialen im Wohnbau.
Fotocredits: Stefano Mori
Credits Podcast
Folge #48
Konzept und Moderation: Elisabetta Maria Schmidtlein und Jakobus Schwarz
Aufnahme, Audio und Schnitt: Lisa-Marie Kramer, Elisabetta Maria Schmidtlein, Jakobus Schwarz
ZUKUNFT STADT Podcast Produktion: Lukas Bast, Larissa Benk, Lisa-Marie Kramer, Lena Hohenkamp, Madlyn Miessgang
Intro Musik: Jakob Kotal
Der Podcast ZUKUNFT STADT ist ein Projekt der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Produziert wird dieser in einer Kooperation des future.lab mit dem Forschungsbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien.
54 Minuten
Was passiert, wenn der Boden, der bei einem Bauprojekt ausgehoben wird, nicht als Abfall betrachtet, sondern direkt vor Ort wieder zum Baustoff wird? In der zweiten Folge der Mini-Serie LEHMBAU MORGEN spricht Jakobus Schwarz mit Elisabetta Maria Schmidtlein über seine Forschung zu Lehm, Holz und sogenannten Feldfabriken, als temporäre Produktionsorte, an denen aus lokalem Aushub Bauelemente hergestellt werden können.
Im Gespräch geht es um das Zusammenspiel von Holz und Lehm, um kurze Transportwege, Kreislauffähigkeit und die Frage, welches Potenzial im lehmhaltigen Aushub unserer Baustellen steckt. Anhand von Forschungs- und Praxisbeispielen wird sichtbar, wie Feldfabriken neue Möglichkeiten für den Lehmbau eröffnen und welche Rolle dabei die Kombination aus lokaler Produktion, serieller Fertigung und neuen Bauprozessen spielen kann.
Dabei geht der Blick über die einzelne Baustelle hinaus:Wie lässt sich Lehmbau skalieren? Welche Rolle spielen Normen und rechtliche Rahmenbedingungen? Und wie können Forschung und Lehre dazu beitragen, Lehm wieder stärker als Baustoff der Zukunft zu etablieren?
Elisabetta Maria Schmidtlein ist Dozentin am Institut für Architekturentwurf der TU Wien und Doktorandin mit Schwerpunkt Lehmbau, Low-Tech-Architektur und ressourceneffizientem Bauen im mediterranen Raum. Als zertifizierte Lehmbaufachkraft verbindet sie Forschung und Praxis durch Restaurierungs- und Lehmbauprojekte in Österreich und Deutschland. In ihrem Dissertationsprojekt„From Soil to Structure“ erforscht sie die geologische Vielfalt von Lehmen in der Toskana.
Jakobus Schwarz ist Architekt und Universitätsassistent an der TU Wien. Seit 2023 entwickelt er die "BMLUK Stiftungsprofessur Holzbau und Entwerfen im urbanen Raum" von Juri Troy mit. Nach Berufserfahrung in Deutschland, Luxemburg und Österreich forscht und lehrt er zu urbanem Holzbau, Aushublehm im mehrgeschossigen Holzbauund CO₂-Einsparpotenzialen im Wohnbau.
Credits Podcast
Folge #47
Konzept und Moderation: Elisabetta Maria Schmidtlein und Jakobus Schwarz
Aufnahme, Audio und Schnitt: Lisa-Marie Kramer, Elisabetta Maria Schmidtlein, Jakobus Schwarz
ZUKUNFT STADT Podcast Produktion: Lukas Bast, Larissa Benk,Lisa-Marie Kramer, Lena Hohenkamp, Madlyn Miessgang
Intro Musik: Jakob Kotal
Der Podcast ZUKUNFT STADT ist ein Projekt der Fakultät fürArchitektur und Raumplanung der TU Wien. Produziert wird dieser in einer Kooperation des future.lab mit dem Forschungsbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien.
Im Gespräch geht es um das Zusammenspiel von Holz und Lehm, um kurze Transportwege, Kreislauffähigkeit und die Frage, welches Potenzial im lehmhaltigen Aushub unserer Baustellen steckt. Anhand von Forschungs- und Praxisbeispielen wird sichtbar, wie Feldfabriken neue Möglichkeiten für den Lehmbau eröffnen und welche Rolle dabei die Kombination aus lokaler Produktion, serieller Fertigung und neuen Bauprozessen spielen kann.
Dabei geht der Blick über die einzelne Baustelle hinaus:Wie lässt sich Lehmbau skalieren? Welche Rolle spielen Normen und rechtliche Rahmenbedingungen? Und wie können Forschung und Lehre dazu beitragen, Lehm wieder stärker als Baustoff der Zukunft zu etablieren?
Elisabetta Maria Schmidtlein ist Dozentin am Institut für Architekturentwurf der TU Wien und Doktorandin mit Schwerpunkt Lehmbau, Low-Tech-Architektur und ressourceneffizientem Bauen im mediterranen Raum. Als zertifizierte Lehmbaufachkraft verbindet sie Forschung und Praxis durch Restaurierungs- und Lehmbauprojekte in Österreich und Deutschland. In ihrem Dissertationsprojekt„From Soil to Structure“ erforscht sie die geologische Vielfalt von Lehmen in der Toskana.
Jakobus Schwarz ist Architekt und Universitätsassistent an der TU Wien. Seit 2023 entwickelt er die "BMLUK Stiftungsprofessur Holzbau und Entwerfen im urbanen Raum" von Juri Troy mit. Nach Berufserfahrung in Deutschland, Luxemburg und Österreich forscht und lehrt er zu urbanem Holzbau, Aushublehm im mehrgeschossigen Holzbauund CO₂-Einsparpotenzialen im Wohnbau.
Credits Podcast
Folge #47
Konzept und Moderation: Elisabetta Maria Schmidtlein und Jakobus Schwarz
Aufnahme, Audio und Schnitt: Lisa-Marie Kramer, Elisabetta Maria Schmidtlein, Jakobus Schwarz
ZUKUNFT STADT Podcast Produktion: Lukas Bast, Larissa Benk,Lisa-Marie Kramer, Lena Hohenkamp, Madlyn Miessgang
Intro Musik: Jakob Kotal
Der Podcast ZUKUNFT STADT ist ein Projekt der Fakultät fürArchitektur und Raumplanung der TU Wien. Produziert wird dieser in einer Kooperation des future.lab mit dem Forschungsbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien.
37 Minuten
In der Mini-Serie LEHMABU MORGEN nehmen uns Elisabetta Maria Schmidtlein und Jakobus Schwarz mit in drei spannende Gespräche über aktuelle Entwicklungen und ihre jeweiligen Forschungsprojekte im Bereich des Lehmbaus. Dabei geht es ebenso um die natürlichen Eigenschaften des Materials und seine Kreislauffähigkeit wie um die Frage, wie traditionelles, lokales Wissen und industrielle Entwicklungen im Lehmbau zusammenspielen können.
In Folge 46 geht es um die Frage, was wir vom Lehm – als vielseitiges, regional verfügbares und wiederverwendbares Baumaterial – lernen können, insbesondere wenn wir selbst mit ihm experimentieren. Elisabetta bringt dabei Erfahrungen aus ihrer Forschung und aus Bauworkshops mit Studierenden in der Toskana ein und zeigt, warum Fehler, Ausprobieren und der direkte Dialog mit dem Material entscheidend sind, um Lehm wirklich zu verstehen. Die damit verbundene Selbstwirksamkeit im Bauprozess betrachten sie als Baustein für eine Baukultur, in der Architektur als Prozess erlebt wird und darin Wissen, Verantwortung und Gestaltung unmittelbar miteinander verbunden sind.
Elisabetta Maria Schmidtlein ist Dozentin am Institut für Architekturentwurf der TU Wien und Doktorandin mit Schwerpunkt Lehmbau, Low-Tech-Architektur und ressourceneffizientem Bauen im mediterranen Raum. Als zertifizierte Lehmbaufachkraft verbindet sie Forschung und Praxis durch Restaurierungs- und Lehmbauprojekte in Österreich und Deutschland. In ihrem Dissertationsprojekt„From Soil to Structure“ erforscht sie die geologische Vielfalt von Lehmen in der Toskana.
Jakobus Schwarz ist Architekt und Universitätsassistent an der TU Wien. Seit 2023 entwickelt er die "BMLUK Stiftungsprofessur Holzbau und Entwerfen im urbanen Raum" von Juri Troy mit. Nach Berufserfahrung in Deutschland, Luxemburg und Österreich forscht und lehrt er zu urbanem Holzbau, Aushublehm im mehrgeschossigen Holzbau und CO₂-Einsparpotenzialen im Wohnbau.
Credits PodcastFolge #46Konzept und Moderation: Elisabetta Maria Schmidtlein und Jakobus SchwarzAufnahme, Audio und Schnitt: Lisa-Marie Kramer, Elisabetta Maria Schmidtlein, Jakobus Schwarz
ZUKUNFT STADT Podcast Produktion: Lukas Bast, Larissa Benk,Lisa-Marie Kramer, Lena Hohenkamp, Madlyn Miessgang
Intro Musik: Jakob Kotal
Der Podcast ZUKUNFT STADT ist ein Projekt der Fakultät fürArchitektur und Raumplanung der TU Wien. Produziert wird dieser in einer Kooperation des future.lab mit dem Forschungsbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien.
In Folge 46 geht es um die Frage, was wir vom Lehm – als vielseitiges, regional verfügbares und wiederverwendbares Baumaterial – lernen können, insbesondere wenn wir selbst mit ihm experimentieren. Elisabetta bringt dabei Erfahrungen aus ihrer Forschung und aus Bauworkshops mit Studierenden in der Toskana ein und zeigt, warum Fehler, Ausprobieren und der direkte Dialog mit dem Material entscheidend sind, um Lehm wirklich zu verstehen. Die damit verbundene Selbstwirksamkeit im Bauprozess betrachten sie als Baustein für eine Baukultur, in der Architektur als Prozess erlebt wird und darin Wissen, Verantwortung und Gestaltung unmittelbar miteinander verbunden sind.
Elisabetta Maria Schmidtlein ist Dozentin am Institut für Architekturentwurf der TU Wien und Doktorandin mit Schwerpunkt Lehmbau, Low-Tech-Architektur und ressourceneffizientem Bauen im mediterranen Raum. Als zertifizierte Lehmbaufachkraft verbindet sie Forschung und Praxis durch Restaurierungs- und Lehmbauprojekte in Österreich und Deutschland. In ihrem Dissertationsprojekt„From Soil to Structure“ erforscht sie die geologische Vielfalt von Lehmen in der Toskana.
Jakobus Schwarz ist Architekt und Universitätsassistent an der TU Wien. Seit 2023 entwickelt er die "BMLUK Stiftungsprofessur Holzbau und Entwerfen im urbanen Raum" von Juri Troy mit. Nach Berufserfahrung in Deutschland, Luxemburg und Österreich forscht und lehrt er zu urbanem Holzbau, Aushublehm im mehrgeschossigen Holzbau und CO₂-Einsparpotenzialen im Wohnbau.
Credits PodcastFolge #46Konzept und Moderation: Elisabetta Maria Schmidtlein und Jakobus SchwarzAufnahme, Audio und Schnitt: Lisa-Marie Kramer, Elisabetta Maria Schmidtlein, Jakobus Schwarz
ZUKUNFT STADT Podcast Produktion: Lukas Bast, Larissa Benk,Lisa-Marie Kramer, Lena Hohenkamp, Madlyn Miessgang
Intro Musik: Jakob Kotal
Der Podcast ZUKUNFT STADT ist ein Projekt der Fakultät fürArchitektur und Raumplanung der TU Wien. Produziert wird dieser in einer Kooperation des future.lab mit dem Forschungsbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien.
57 Minuten
In dieser Folge des Zukunft Stadt Podcasts sprechen Mara Haas und Lena Schartmüller über das Thema Leerstand in der Erdgeschosszone und fragen: Wie kommen gemeinwohlorientierte Initiativen und Kleinstunternehmen eigentlich zu leistbarem Raum - und welche Rolle spielt die Stadtplanung dabei?
Zu Gast waren Ruth Fartacek (WieNeu+), Julia Dudas (Solidar:Raum) und Peter Halwachs (Wirtschaftsagentur Wien). Im Gespräch geht es um die Bedeutung der Erdgeschosszone für lebendige Grätzl und die Stadt der kurzen Wege, Förder- und Beratungsangebote sowie Hürden, die bei der Finanzierung und Verfügbarkeit von passenden Räumen - insbesondere für gemeinwohlorientierte Akteur:innen - in der Aktivierung von Leerständen im Erdgeschoss bestehen.
Mara Haas ist Doktorandin an der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Sie studierte ebendort Raumplanung und war in München und Wien in Planungsbüros tätig. In ihren Forschungstätigkeiten beschäftigt sie sich mit sozialen Innovations- und Transformationsprozessen als Aufgabe nachhaltiger Stadtentwicklung. Ein aktueller Schwerpunkt liegt dabei auf Leerstandsaktivierung als Beitrag zu einer suffizienz-orientierten Stadterneuerung.
Lena Schartmüller hat an der TU Wien Raumplanung und Raumordnung studiert. Seit 2017 begleitet sie intensiv den Aufbau der gemeinwohlorientierten Plattform WeLocally.at (insb. Raumteiler und lokales Crowdfunding; Wien: imGrätzl.at). Ausgehend davon und auf Basis ihrer zweijährigen Projektassistenz beim F&E-Projekt Mischung: Nordbahnhof entstand 2020 ihre Diplomarbeit zu kooperativer Raumnutzung von Einzel- und Kleinstunternehmen und den Potenzialen dieses Raumtyps für die Stadtteil- und Regionalentwicklung. Seit 2021 lehrt und forscht sie an der TU Wien. Seit April 2024 arbeitet sie als Universitätsassistentin am Forschungsbereich für Örtliche Raumplanung an der TU Wien, wo sie u. a. an ihrer Dissertation zu kooperativ genutzten Räumen schreiben wird.
Julia Dudas ist Mitgründerin der Solidarischen Landwirtschaft Ouvertura und engagiert sich für eine nachhaltige, gemeinschaftsorientierte Form der Lebensmittelversorgung. Ouvertura verbindet ökologische Landwirtschaft mit solidarischer Ökonomie und einer aktiven Gemeinschaft. Ein Schwerpunkt ihrer aktuellen Arbeit ist der Solidar:Raum in Wien, den Ouvertura gemeinsam mit GeLa Ochsenherz aufgebaut hat. Der Solidar:Raum versteht sich als Ort für faire Lebensmittelversorgung, Gemeinschaft, Austausch und gelebte Nachhaltigkeit.
Ruth Fartacek ist Geographin und arbeitet für das Stadterneuerungsprogramm WieNeu+, das sich der Entwicklung innovativer Ansätze für die Transformation der Bestandsstadt zum Ziel gesetzt hat. Dort ist sie unter anderem für die Themen Erdgeschosszone und Mieter*innen-Partizipation verantwortlich.
Peter Halwachs leitet die Abteilung Grätzlwirtschaft & Produktion der Wirtschaftsagentur Wien. Gemeinsam mit seinem Team begleitet er Unternehmen unterschiedlicher Größen aus den Bereichen Nahversorgung, Produktion sowie Handwerk und Gewerbe bei der Umsetzung von Investitionsvorhaben in Wien. Als Abteilungsleiter verantwortet er die Beratung zu Förderungen und Finanzierungsmöglichkeiten sowie die Begleitung bei Behörden- und Genehmigungsverfahren. Sein Team steht den Unternehmen dabei praxisnah und direkt vor Ort zur Seite. Ziel ist es, Wiener Betriebe bei Investitionen und ihrer Weiterentwicklung zu stärken und damit den Wirtschaftsstandort Wien nachhaltig zu fördern.
Credits Podcast
Folge #45
Konzept und Moderation: Mara Haas, Lena Schartmüller
Aufnahme, Audio und Schnitt: Larissa Benk, Lena Hohenkamp
ZUKUNFT STADT Podcast Produktion: Lukas Bast, Larissa Benk, Lisa-Marie Kramer, Lena Hohenkamp, Madlyn Miessgang und Nico Schleicher
Intro Musik: Jakob Kotal
Der Podcast ZUKUNFT STADT ist ein Projekt der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Produziert wird dieser in einer Kooperation des future.lab mit dem Forschungsbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien.
Zu Gast waren Ruth Fartacek (WieNeu+), Julia Dudas (Solidar:Raum) und Peter Halwachs (Wirtschaftsagentur Wien). Im Gespräch geht es um die Bedeutung der Erdgeschosszone für lebendige Grätzl und die Stadt der kurzen Wege, Förder- und Beratungsangebote sowie Hürden, die bei der Finanzierung und Verfügbarkeit von passenden Räumen - insbesondere für gemeinwohlorientierte Akteur:innen - in der Aktivierung von Leerständen im Erdgeschoss bestehen.
Mara Haas ist Doktorandin an der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Sie studierte ebendort Raumplanung und war in München und Wien in Planungsbüros tätig. In ihren Forschungstätigkeiten beschäftigt sie sich mit sozialen Innovations- und Transformationsprozessen als Aufgabe nachhaltiger Stadtentwicklung. Ein aktueller Schwerpunkt liegt dabei auf Leerstandsaktivierung als Beitrag zu einer suffizienz-orientierten Stadterneuerung.
Lena Schartmüller hat an der TU Wien Raumplanung und Raumordnung studiert. Seit 2017 begleitet sie intensiv den Aufbau der gemeinwohlorientierten Plattform WeLocally.at (insb. Raumteiler und lokales Crowdfunding; Wien: imGrätzl.at). Ausgehend davon und auf Basis ihrer zweijährigen Projektassistenz beim F&E-Projekt Mischung: Nordbahnhof entstand 2020 ihre Diplomarbeit zu kooperativer Raumnutzung von Einzel- und Kleinstunternehmen und den Potenzialen dieses Raumtyps für die Stadtteil- und Regionalentwicklung. Seit 2021 lehrt und forscht sie an der TU Wien. Seit April 2024 arbeitet sie als Universitätsassistentin am Forschungsbereich für Örtliche Raumplanung an der TU Wien, wo sie u. a. an ihrer Dissertation zu kooperativ genutzten Räumen schreiben wird.
Julia Dudas ist Mitgründerin der Solidarischen Landwirtschaft Ouvertura und engagiert sich für eine nachhaltige, gemeinschaftsorientierte Form der Lebensmittelversorgung. Ouvertura verbindet ökologische Landwirtschaft mit solidarischer Ökonomie und einer aktiven Gemeinschaft. Ein Schwerpunkt ihrer aktuellen Arbeit ist der Solidar:Raum in Wien, den Ouvertura gemeinsam mit GeLa Ochsenherz aufgebaut hat. Der Solidar:Raum versteht sich als Ort für faire Lebensmittelversorgung, Gemeinschaft, Austausch und gelebte Nachhaltigkeit.
Ruth Fartacek ist Geographin und arbeitet für das Stadterneuerungsprogramm WieNeu+, das sich der Entwicklung innovativer Ansätze für die Transformation der Bestandsstadt zum Ziel gesetzt hat. Dort ist sie unter anderem für die Themen Erdgeschosszone und Mieter*innen-Partizipation verantwortlich.
Peter Halwachs leitet die Abteilung Grätzlwirtschaft & Produktion der Wirtschaftsagentur Wien. Gemeinsam mit seinem Team begleitet er Unternehmen unterschiedlicher Größen aus den Bereichen Nahversorgung, Produktion sowie Handwerk und Gewerbe bei der Umsetzung von Investitionsvorhaben in Wien. Als Abteilungsleiter verantwortet er die Beratung zu Förderungen und Finanzierungsmöglichkeiten sowie die Begleitung bei Behörden- und Genehmigungsverfahren. Sein Team steht den Unternehmen dabei praxisnah und direkt vor Ort zur Seite. Ziel ist es, Wiener Betriebe bei Investitionen und ihrer Weiterentwicklung zu stärken und damit den Wirtschaftsstandort Wien nachhaltig zu fördern.
Credits Podcast
Folge #45
Konzept und Moderation: Mara Haas, Lena Schartmüller
Aufnahme, Audio und Schnitt: Larissa Benk, Lena Hohenkamp
ZUKUNFT STADT Podcast Produktion: Lukas Bast, Larissa Benk, Lisa-Marie Kramer, Lena Hohenkamp, Madlyn Miessgang und Nico Schleicher
Intro Musik: Jakob Kotal
Der Podcast ZUKUNFT STADT ist ein Projekt der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Produziert wird dieser in einer Kooperation des future.lab mit dem Forschungsbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien.
54 Minuten
Wer oder was bleibt in der Architektur und Planung stumm oder wird verstummt? Wer oder was ist in der Architektur und Planung laut? Wer kann etwas erben und besitzen und wer wird davon ausgeschlossen?
In Folge #44 spricht Sophie Stackmann mit Elke Krasny, Julia Nuler und Christian Haid über queerfeministische Perspektiven auf den gebauten Bestand und reflektieren den klassischerweise männlich-dominierten Kanon der Architektur. Es geht außerdem um Herausforderungen und Assoziationen, die mit einer Vielstimmigkeit einhergehen. Ausgangspunkt der Folge ist die Publikation Unvoiced Heritage - Queerfeminist Care for Tabooed Spaces, die open access auf der Website der TU Wien Academic Press verfügbar ist.
Referenzen und Empfehlungen:
Caroline Criado-Perez 2020: Unsichtbare Frauen. Wie eine von Daten beherrschte Welt die Hälfte der Bevölkerung ignoriert. btb Verlag, München.
Henrike Kohpeiß 2023: Bürgerliche Kälte. Affekt und koloniale Subjektivität. Campus Verlag, Weinheim.
Larry Mitchell, Ned Asta 1977: The Faggots & Their Friends Between Revolutions. Nightboat Books, New York.
Pipilotti Rist 1995: I Am a Victim of This Song.
Forschung: Stummes Erbe – Queerfeministische Bestandspflege tabuisierter Räume.
Seit Februar 2023 ist Sophie Stackmann Universitätsassistentin für Denkmalpflege und Bauen im Bestand an der TU Wien. Zuvor wissenschaftliche Mitarbeiterin am KDWT der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und 2019–2021 im DFG-Projekt zu Architektur- und Planungskollektiven der DDR. Promotion 2022 zum Integritätsbegriff in den Denkmalwissenschaften (Stipendium der Johannes-Rau-Gesellschaft). Studium der Kunstgeschichte und Denkmalpflege in Bamberg.
Julia Nuler verknüpft in ihrer Praxis als Architektin, Forscherin und Lehrende Fragen zu Raum mit feministische Zugängen. Architekturstudium an der Akademie der bildenden Künste Wien und in Kopenhagen. Mitbegründerin der frauengeführten Büros miss_vdr architektur und Häfele Nuler Architektinnen; mehrere Jahre wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsbereich Raumgestaltung und Entwerfen. Mitwirkung im queer-feministischen Kollektiv Claiming*Spaces, u. a. „Whose History?“ (AzW, 2022). Aktuell Dissertation zu Halina Skibniewska und deren Verhältnis zu Normen.
Elke Krasny ist Professorin an der Akademie der bildenden Künste Wien. Forschungen, Publikationen und Vorträge zu Care in Architektur und Urbanismus sowie zeitgenössischen kuratorischen/künstlerischen Praxen; Ausstellung „Hands-On Urbanism“ bei der Architekturbiennale Venedig 2012. In Anerkennung ihrer Beiträge zur feministischen Forschung wurde sie 2023 mit dem Gabriele Possanner Staatspreis ausgezeichnet. Mitherausgeberin u. a. von Critical Care. Architecture and Urbanism for a Broken Planet (MIT Press, 2019) , Curating with Care (Routledge, 2023), Feminist Infrastructural Critique (FKW Journal, 2024) sowie Abundance not Capital. The Lively Architecture of Anupama Kundoo (MIT Press, 2025).
Christian Haid ist Soziologe, Architekt, Stadtforscher, Kurator und Lehrender. Forscht im DFG-SFB 1265 „Re-Figuration von Räumen“ an der TU Berlin; Mitgründer von POLIGONAL, einer in Berlin ansässigen Praxis an der Schnittstelle von Stadtforschung, kultureller Produktion und Gestaltung. Schwerpunkte: queere Raumpraktiken, urbane Ökologien, Übersetzung raum- und sozialtheoretischer Ansätze in Planung. Haid entwickelt interdisziplinärer Methoden (Storytelling, Oral History, Sound, Mapping, spekulative Ansätze) und publiziert zu informellen Urbanismen, Storytelling als räumlicher Praxis und queeren Räumen. Projekte wie Constellations untersuchen Aktivierung marginalisierte Raumgeschichten als Gestaltungswissen sowie Entwicklung kollektiver Zukünfte jenseits normativer Raumordnungen.
Credits Folge #44
Konzept und Moderation: Sophie Stackmann
Aufnahme, Audio und Schnitt: Larissa Benk
ZUKUNFT STADT Podcast Produktion: Lukas Bast, Larissa Benk, Lisa-Marie Kramer, Lena Hohenkamp, Madlyn Miessgang, Nico Schleicher
Intro Musik: Jakob Kotal
In Folge #44 spricht Sophie Stackmann mit Elke Krasny, Julia Nuler und Christian Haid über queerfeministische Perspektiven auf den gebauten Bestand und reflektieren den klassischerweise männlich-dominierten Kanon der Architektur. Es geht außerdem um Herausforderungen und Assoziationen, die mit einer Vielstimmigkeit einhergehen. Ausgangspunkt der Folge ist die Publikation Unvoiced Heritage - Queerfeminist Care for Tabooed Spaces, die open access auf der Website der TU Wien Academic Press verfügbar ist.
Referenzen und Empfehlungen:
Caroline Criado-Perez 2020: Unsichtbare Frauen. Wie eine von Daten beherrschte Welt die Hälfte der Bevölkerung ignoriert. btb Verlag, München.
Henrike Kohpeiß 2023: Bürgerliche Kälte. Affekt und koloniale Subjektivität. Campus Verlag, Weinheim.
Larry Mitchell, Ned Asta 1977: The Faggots & Their Friends Between Revolutions. Nightboat Books, New York.
Pipilotti Rist 1995: I Am a Victim of This Song.
Forschung: Stummes Erbe – Queerfeministische Bestandspflege tabuisierter Räume.
Seit Februar 2023 ist Sophie Stackmann Universitätsassistentin für Denkmalpflege und Bauen im Bestand an der TU Wien. Zuvor wissenschaftliche Mitarbeiterin am KDWT der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und 2019–2021 im DFG-Projekt zu Architektur- und Planungskollektiven der DDR. Promotion 2022 zum Integritätsbegriff in den Denkmalwissenschaften (Stipendium der Johannes-Rau-Gesellschaft). Studium der Kunstgeschichte und Denkmalpflege in Bamberg.
Julia Nuler verknüpft in ihrer Praxis als Architektin, Forscherin und Lehrende Fragen zu Raum mit feministische Zugängen. Architekturstudium an der Akademie der bildenden Künste Wien und in Kopenhagen. Mitbegründerin der frauengeführten Büros miss_vdr architektur und Häfele Nuler Architektinnen; mehrere Jahre wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsbereich Raumgestaltung und Entwerfen. Mitwirkung im queer-feministischen Kollektiv Claiming*Spaces, u. a. „Whose History?“ (AzW, 2022). Aktuell Dissertation zu Halina Skibniewska und deren Verhältnis zu Normen.
Elke Krasny ist Professorin an der Akademie der bildenden Künste Wien. Forschungen, Publikationen und Vorträge zu Care in Architektur und Urbanismus sowie zeitgenössischen kuratorischen/künstlerischen Praxen; Ausstellung „Hands-On Urbanism“ bei der Architekturbiennale Venedig 2012. In Anerkennung ihrer Beiträge zur feministischen Forschung wurde sie 2023 mit dem Gabriele Possanner Staatspreis ausgezeichnet. Mitherausgeberin u. a. von Critical Care. Architecture and Urbanism for a Broken Planet (MIT Press, 2019) , Curating with Care (Routledge, 2023), Feminist Infrastructural Critique (FKW Journal, 2024) sowie Abundance not Capital. The Lively Architecture of Anupama Kundoo (MIT Press, 2025).
Christian Haid ist Soziologe, Architekt, Stadtforscher, Kurator und Lehrender. Forscht im DFG-SFB 1265 „Re-Figuration von Räumen“ an der TU Berlin; Mitgründer von POLIGONAL, einer in Berlin ansässigen Praxis an der Schnittstelle von Stadtforschung, kultureller Produktion und Gestaltung. Schwerpunkte: queere Raumpraktiken, urbane Ökologien, Übersetzung raum- und sozialtheoretischer Ansätze in Planung. Haid entwickelt interdisziplinärer Methoden (Storytelling, Oral History, Sound, Mapping, spekulative Ansätze) und publiziert zu informellen Urbanismen, Storytelling als räumlicher Praxis und queeren Räumen. Projekte wie Constellations untersuchen Aktivierung marginalisierte Raumgeschichten als Gestaltungswissen sowie Entwicklung kollektiver Zukünfte jenseits normativer Raumordnungen.
Credits Folge #44
Konzept und Moderation: Sophie Stackmann
Aufnahme, Audio und Schnitt: Larissa Benk
ZUKUNFT STADT Podcast Produktion: Lukas Bast, Larissa Benk, Lisa-Marie Kramer, Lena Hohenkamp, Madlyn Miessgang, Nico Schleicher
Intro Musik: Jakob Kotal
51 Minuten
In Folge #43 hören wir den zweiten Teil vom Vortrag des Soziologen Nikolaj Schultz (gehalten am 14.04.2026 im Prechtlsaal der TU Wien) – gehostet von Susann Ahn und Ariane Sept. Ausgehend von seinem gemeinsam mit Bruno Latour veröffentlichten Buch „Zur Entstehung einer ökologischen Klasse“ richtet Schultz den Blick auf die Architektur als Disziplin, die sich angesichts tiefgreifender ökologischer und gesellschaftlicher Transformationen neu verstehen muss, um neue Vorstellungswelten zu eröffnen. Er fordert dabei Architekturstudierende und -lehrende dazu auf, die enorme gesellschaftliche Bedeutung ihres Fachs zu erkennen und dessen Potenzial für eine sozial-ökologische Transformation aktiv zu nutzen.
Susann Ahn ist Architektin und Wissenschaftlerin. Ihre Forschung bewegt sich zwischen Architektur, Urbanismus und transdisziplinären Transformationsprozessen mit einem besonderen Fokus auf sozial-ökologische Fragestellungen, kooperative Planungsansätze und die Zukunft urbaner Räume.
Nikolaj Schultz (DK), Soziologe, Dr. phil., Assistenzprofessor für Sozialtheorie und ökologisches Denken an der Aarhus School of Architecture, ist eine der führenden Persönlichkeiten seiner Generation in den Sozialwissenschaften. In seiner Arbeit untersucht er die Schnittstelle zwischen Soziologie, Existentialismus, Politik und der Klimakrise. Schultz war ein enger Mitarbeiter des verstorbenen französischen Philosophen Bruno Latour (1947–2022), mit dem er gemeinsam das Werk „On the Emergence of an Ecological Class: A Memo“ (2022) verfasste, das in 16 Sprachen übersetzt wurde. Das Buch fordert die Schaffung einer politischen Klasse, deren Schwerpunkt auf der Sicherung der Bewohnbarkeit des Planeten liegt.
Ariane Sept ist Stadt- und Regionalsoziologin und Universitätsprofessorin für Raumsoziologie. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit gesellschaftlichem Wandel, nachhaltiger Stadtentwicklung sowie der Rolle von Partizipation, Experimenten und Reallaboren für die Gestaltung lebenswerter Städte.
Dieser Podcast wird in Englisch ausgestrahlt und besteht aus zwei Teilen. (Teil 2/2)
Credits Podcast
Folge #43
Konzept und Moderation: Susann Ahn, Ariane Sept, Madlyn Miessgang
Aufnahme, Audio und Schnitt: Madlyn Miessgang und Nico Schleicher
ZUKUNFT STADT Podcast Produktion: Lukas Bast, Larissa Benk, Lisa-Marie Kramer, Lena Hohenkamp, Madlyn Miessgang und Nico Schleicher
Intro Musik: Jakob Kotal
Der Podcast ZUKUNFT STADT ist ein Projekt der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Produziert wird dieser in einer Kooperation des future.lab mit dem Forschungsbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien.
Susann Ahn ist Architektin und Wissenschaftlerin. Ihre Forschung bewegt sich zwischen Architektur, Urbanismus und transdisziplinären Transformationsprozessen mit einem besonderen Fokus auf sozial-ökologische Fragestellungen, kooperative Planungsansätze und die Zukunft urbaner Räume.
Nikolaj Schultz (DK), Soziologe, Dr. phil., Assistenzprofessor für Sozialtheorie und ökologisches Denken an der Aarhus School of Architecture, ist eine der führenden Persönlichkeiten seiner Generation in den Sozialwissenschaften. In seiner Arbeit untersucht er die Schnittstelle zwischen Soziologie, Existentialismus, Politik und der Klimakrise. Schultz war ein enger Mitarbeiter des verstorbenen französischen Philosophen Bruno Latour (1947–2022), mit dem er gemeinsam das Werk „On the Emergence of an Ecological Class: A Memo“ (2022) verfasste, das in 16 Sprachen übersetzt wurde. Das Buch fordert die Schaffung einer politischen Klasse, deren Schwerpunkt auf der Sicherung der Bewohnbarkeit des Planeten liegt.
Ariane Sept ist Stadt- und Regionalsoziologin und Universitätsprofessorin für Raumsoziologie. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit gesellschaftlichem Wandel, nachhaltiger Stadtentwicklung sowie der Rolle von Partizipation, Experimenten und Reallaboren für die Gestaltung lebenswerter Städte.
Dieser Podcast wird in Englisch ausgestrahlt und besteht aus zwei Teilen. (Teil 2/2)
Credits Podcast
Folge #43
Konzept und Moderation: Susann Ahn, Ariane Sept, Madlyn Miessgang
Aufnahme, Audio und Schnitt: Madlyn Miessgang und Nico Schleicher
ZUKUNFT STADT Podcast Produktion: Lukas Bast, Larissa Benk, Lisa-Marie Kramer, Lena Hohenkamp, Madlyn Miessgang und Nico Schleicher
Intro Musik: Jakob Kotal
Der Podcast ZUKUNFT STADT ist ein Projekt der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Produziert wird dieser in einer Kooperation des future.lab mit dem Forschungsbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien.
38 Minuten
Ausgangspunkt des Gesprächs ist der Vortrag (14.04.2026) des Soziologen Nikolaj Schultz im Prechtlsaal der TU Wien, der die tiefgreifenden ökologischen Transformationen unserer Gegenwart als Anlass versteht, etablierte Denk- und Handlungsmuster neu zu verhandeln. Gehostet und moderiert von Susann Ahn und Ariane Sept diskutieren sie zusammen mit dem Publikum über die Bedeutung sozial-ökologischer Perspektiven für Stadtentwicklung, Planung und akademische Praxis.
Nikolaj Schultz (DK), Soziologe, Dr. phil., Assistenzprofessor für Sozialtheorie und ökologisches Denken an der Aarhus School of Architecture, ist eine der führenden Persönlichkeiten seiner Generation in den Sozialwissenschaften. In seiner Arbeit untersucht er die Schnittstelle zwischen Soziologie, Existentialismus, Politik und der Klimakrise. Schultz war ein enger Mitarbeiter des verstorbenen französischen Philosophen Bruno Latour (1947–2022), mit dem er gemeinsam das Werk „On the Emergence of an Ecological Class: A Memo“ (2022) verfasste, das in 16 Sprachen übersetzt wurde. Das Buch fordert die Schaffung einer politischen Klasse, deren Schwerpunkt auf der Sicherung der Bewohnbarkeit des Planeten liegt.
Susann Ahn ist Architektin und Wissenschaftlerin. Ihre Forschung bewegt sich zwischen Architektur, Urbanismus und transdisziplinären Transformationsprozessen mit einem besonderen Fokus auf sozial-ökologische Fragestellungen, kooperative Planungsansätze und die Zukunft urbaner Räume.
Ariane Sept ist Stadt- und Regionalsoziologin und Professorin für Raumentwicklung und Transformationsprozesse. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit gesellschaftlichem Wandel, nachhaltiger Stadtentwicklung sowie der Rolle von Partizipation, Experimenten und Reallaboren für die Gestaltung lebenswerter Städte.
Dieser Podcast wird in Englisch ausgestrahlt und besteht aus zwei Teilen. (Teil 1/2)
Credits Podcast
Folge #42
Konzept und Moderation: Susann Ahn, Ariane Sept, Madlyn Miessgang
Aufnahme, Audio und Schnitt: Madlyn Miessgang und Nico Schleicher
ZUKUNFT STADT Podcast Produktion: Lukas Bast, Larissa Benk, Lisa-Marie Kramer, Lena Hohenkamp, Madlyn Miessgang und Nico Schleicher
Intro Musik: Jakob Kotal
Der Podcast ZUKUNFT STADT ist ein Projekt der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Produziert wird dieser in einer Kooperation des future.lab mit dem Forschungsbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien.
Nikolaj Schultz (DK), Soziologe, Dr. phil., Assistenzprofessor für Sozialtheorie und ökologisches Denken an der Aarhus School of Architecture, ist eine der führenden Persönlichkeiten seiner Generation in den Sozialwissenschaften. In seiner Arbeit untersucht er die Schnittstelle zwischen Soziologie, Existentialismus, Politik und der Klimakrise. Schultz war ein enger Mitarbeiter des verstorbenen französischen Philosophen Bruno Latour (1947–2022), mit dem er gemeinsam das Werk „On the Emergence of an Ecological Class: A Memo“ (2022) verfasste, das in 16 Sprachen übersetzt wurde. Das Buch fordert die Schaffung einer politischen Klasse, deren Schwerpunkt auf der Sicherung der Bewohnbarkeit des Planeten liegt.
Susann Ahn ist Architektin und Wissenschaftlerin. Ihre Forschung bewegt sich zwischen Architektur, Urbanismus und transdisziplinären Transformationsprozessen mit einem besonderen Fokus auf sozial-ökologische Fragestellungen, kooperative Planungsansätze und die Zukunft urbaner Räume.
Ariane Sept ist Stadt- und Regionalsoziologin und Professorin für Raumentwicklung und Transformationsprozesse. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit gesellschaftlichem Wandel, nachhaltiger Stadtentwicklung sowie der Rolle von Partizipation, Experimenten und Reallaboren für die Gestaltung lebenswerter Städte.
Dieser Podcast wird in Englisch ausgestrahlt und besteht aus zwei Teilen. (Teil 1/2)
Credits Podcast
Folge #42
Konzept und Moderation: Susann Ahn, Ariane Sept, Madlyn Miessgang
Aufnahme, Audio und Schnitt: Madlyn Miessgang und Nico Schleicher
ZUKUNFT STADT Podcast Produktion: Lukas Bast, Larissa Benk, Lisa-Marie Kramer, Lena Hohenkamp, Madlyn Miessgang und Nico Schleicher
Intro Musik: Jakob Kotal
Der Podcast ZUKUNFT STADT ist ein Projekt der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Produziert wird dieser in einer Kooperation des future.lab mit dem Forschungsbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien.
56 Minuten
Im zweiten Gespräch unserer Mini-Serie zum Thema Radfahren im urbanen Raum widmen wir uns der Frage, wie unterschiedlich das Fahrrad heute genutzt wird. Vom klassischen Alltagsrad über E-Bikes bis hin zu Lastenrädern und Sharing-Angeboten. Das Fahrrad ist längst kein einheitliches Verkehrsmittel mehr, sondern ein Spektrum an Lösungen für unterschiedliche Lebensrealitäten.
Wir sprechen darüber, wann und für wen das Fahrrad tatsächlich eine Alternative zum Auto wird – im Berufsalltag ebenso wie in der Organisation von Familie und Carearbeit.
Welche strukturellen Voraussetzungen braucht es, damit solche Modelle selbstverständlich werden und nicht die Ausnahme bleiben? Darüber hinaus werfen wir einen Blick auf frühe Mobilitätsprägung und Initiativen wie den Bicibus sowie auf die Rolle von Fahrradinitiativen in Wien. Wie entsteht Veränderung – durch Verwaltung, Politik oder zivilgesellschaftliches Engagement?
Aurelia Kammerhofer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsbereich Mobilitätssystemplanung (MUF) der TU Wien. In zahlreichen Forschungsprojekten beschäftigt sie sich mit der Nutzung von Lasten- und Transporträdern im Alltag, in Betrieben und im urbanen Güterverkehr. Ihr Fokus liegt auf der praktischen Erprobung neuer Mobilitätsformen und den Potenzialen aktiver Mobilität für unterschiedliche Nutzer:innengruppen.
Barbara Laa ist Verkehrswissenschaftlerin am Forschungsbereich für Verkehrsplanung und Verkehrstechnik der TU Wien. Sie beschäftigt sich mit der Frage, wie Verkehrssysteme nachhaltig gestaltet werden können. Im Projekt cycleFIT der TU Wien arbeitet sie an der Verbesserung des Radverkehrs an den Standorten der TU Wien. Im Fahrradmagazin Drahtesel schreibt sie in der Kolumne „Laa und deutlich“ zu verkehrsplanerischen und -politischen Themen.
Valentin Eisendle leitet Marketing und Öffentlichkeitsarbeit der Radlobby, der Interessensvertretung des Alltagsradverkehrs in Österreich. Sein Verantwortungsbereich besteht u.a. aus Pressearbeit, (Online-)Kampagnen, sowie der Unterstützung von Radlobby-Aktiven. Er ist ebenfalls Redakteur des Fahrradmagazins DRAHTESEL. Davor war er als selbstständiger PR-Berater mit Schwerpunkt Social Media tätig.
Madlyn Miessgang arbeitet im Bereich Architektur, Stadtplanung und Wissenschaftskommunikation am future.lab der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Sie ist Teil des cycleFIT-Teams, und unterstützt die Initiative im Bereich Vermittlung und visueller Kommunikation.
Kurt Weninger ist Senior Lecturer am Forschungsbereich Bodenpolitik und Bodenmanagement der TU Wien. Als Projektleiter von cycleFIT arbeitet er an der Verankerung von Fahrradmobilität an der TU Wien.
Credits Podcast
Folge #41
Konzept und Moderation: Madlyn Miessgang, Kurt Weninger
Kuratorische Begleitung: Florian Pühringer
Aufnahme, Audio und Schnitt: Madlyn Miessgang und Nico Schleicher
ZUKUNFT STADT Podcast Produktion: Lukas Bast, Larissa Benk, Lisa-Marie Kramer, Lena Hohenkamp, Madlyn Miessgang und Nico Schleicher
Intro-Musik: Jakob Kotal
Der Podcast ZUKUNFT STADT ist ein Projekt der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Produziert wird dieser in einer Kooperation des future.lab mit dem Forschungsbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien.
Wir sprechen darüber, wann und für wen das Fahrrad tatsächlich eine Alternative zum Auto wird – im Berufsalltag ebenso wie in der Organisation von Familie und Carearbeit.
Welche strukturellen Voraussetzungen braucht es, damit solche Modelle selbstverständlich werden und nicht die Ausnahme bleiben? Darüber hinaus werfen wir einen Blick auf frühe Mobilitätsprägung und Initiativen wie den Bicibus sowie auf die Rolle von Fahrradinitiativen in Wien. Wie entsteht Veränderung – durch Verwaltung, Politik oder zivilgesellschaftliches Engagement?
Aurelia Kammerhofer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsbereich Mobilitätssystemplanung (MUF) der TU Wien. In zahlreichen Forschungsprojekten beschäftigt sie sich mit der Nutzung von Lasten- und Transporträdern im Alltag, in Betrieben und im urbanen Güterverkehr. Ihr Fokus liegt auf der praktischen Erprobung neuer Mobilitätsformen und den Potenzialen aktiver Mobilität für unterschiedliche Nutzer:innengruppen.
Barbara Laa ist Verkehrswissenschaftlerin am Forschungsbereich für Verkehrsplanung und Verkehrstechnik der TU Wien. Sie beschäftigt sich mit der Frage, wie Verkehrssysteme nachhaltig gestaltet werden können. Im Projekt cycleFIT der TU Wien arbeitet sie an der Verbesserung des Radverkehrs an den Standorten der TU Wien. Im Fahrradmagazin Drahtesel schreibt sie in der Kolumne „Laa und deutlich“ zu verkehrsplanerischen und -politischen Themen.
Valentin Eisendle leitet Marketing und Öffentlichkeitsarbeit der Radlobby, der Interessensvertretung des Alltagsradverkehrs in Österreich. Sein Verantwortungsbereich besteht u.a. aus Pressearbeit, (Online-)Kampagnen, sowie der Unterstützung von Radlobby-Aktiven. Er ist ebenfalls Redakteur des Fahrradmagazins DRAHTESEL. Davor war er als selbstständiger PR-Berater mit Schwerpunkt Social Media tätig.
Madlyn Miessgang arbeitet im Bereich Architektur, Stadtplanung und Wissenschaftskommunikation am future.lab der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Sie ist Teil des cycleFIT-Teams, und unterstützt die Initiative im Bereich Vermittlung und visueller Kommunikation.
Kurt Weninger ist Senior Lecturer am Forschungsbereich Bodenpolitik und Bodenmanagement der TU Wien. Als Projektleiter von cycleFIT arbeitet er an der Verankerung von Fahrradmobilität an der TU Wien.
Credits Podcast
Folge #41
Konzept und Moderation: Madlyn Miessgang, Kurt Weninger
Kuratorische Begleitung: Florian Pühringer
Aufnahme, Audio und Schnitt: Madlyn Miessgang und Nico Schleicher
ZUKUNFT STADT Podcast Produktion: Lukas Bast, Larissa Benk, Lisa-Marie Kramer, Lena Hohenkamp, Madlyn Miessgang und Nico Schleicher
Intro-Musik: Jakob Kotal
Der Podcast ZUKUNFT STADT ist ein Projekt der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Produziert wird dieser in einer Kooperation des future.lab mit dem Forschungsbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien.
1 Stunde 4 Minuten
Welche Rolle spielt das Fahrrad in der Stadt von heute? Ist es lediglich ein Verkehrsmittel oder auch Ausdruck gesellschaftlicher Entwicklungen, politischer Aushandlungsprozesse und räumlicher Transformationen? Diese Folge ist Auftakt einer Miniserie zum Thema „Radfahren“, die im Rahmen der TU-weiten Initiative cycleFIT durch Madlyn Miessgang, Florian Pühringer und Kurt Weninger kuratiert wird.
Im Gespräch diskutieren Mathias Mitteregger (MURA Mobilität und Raum), Corinna Mölkner (BOKU Wien) und Lorenz Siegel (Mobilitätsagentur Wien) mit Madlyn Miessgang und Kurt Weninger über die historische Entwicklung des Fahrrads, seine Bedeutung für soziale Teilhabe und selbstbestimmte Mobilität sowie die Herausforderungen und Potenziale einer fahrradfreundlichen Stadtentwicklung. Dabei geht es um Fragen der Infrastruktur, Sicherheit und Raumverteilung ebenso wie um gesellschaftliche Zuschreibungen, Geschlechtergerechtigkeit und internationale Vorbilder erfolgreicher Radverkehrspolitik.
Mathias Mitteregger ist Mobilitäts- und Stadtplaner sowie Gründer von MURA Mobilität und Raum. Zuvor war er an der TU Wien unter anderem in den Bereichen Architekturtheorie, Mobilitätsforschung und Stadtentwicklung tätig. In seiner Arbeit beschäftigt er sich mit den gesellschaftlichen, kulturellen und räumlichen Dimensionen von Mobilität sowie mit Transformationsprozessen nachhaltiger Stadtentwicklung.
Corinna Mölkner ist Humangeografin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Verkehrswesen der BOKU Wien. Im Forschungsprojekt TRANSFORM untersucht sie die sozialen Dimensionen der Verkehrswende. Zuvor war sie mehrere Jahre in der kommunalen Fuß- und Radverkehrsförderung in Deutschland tätig und begleitete Beteiligungs- und Planungsprozesse im Bereich nachhaltiger Mobilität.
Lorenz Siegel ist Landschaftsplaner und bei der Mobilitätsagentur Wien, wo er Projekte rund um das Zu-Fuß-Gehen und den Radverkehr für die Stadt Wien koordiniert. Zuvor war er zehn Jahre lang Projektmanager bei Copenhagenize in Kopenhagen und Montreal und begleitete Städte weltweit bei der Entwicklung fahrradfreundlicher Mobilitätsstrategien und Infrastrukturmaßnahmen.
Madlyn Miessgang arbeitet im Bereich Architektur, Stadtplanung und Wissenschaftskommunikation am future.lab der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Sie ist Teil des cycleFIT-Teams, und unterstützt die Initiative im Bereich Vermittlung und visueller Kommunikation.
Florian Pühringer forscht und lehrt am Forschungsbereich Verkehrssystemplanung MOVE der TU Wien. Als Mitglied des cycleFIT-Kernteams engagiert er sich zudem für die Förderung nachhaltiger Mobilität und die Transformation hin zu einem zukunftsfähigen Mobilitätssystem an der TU Wien.
Kurt Weninger ist Senior Lecturer am Forschungsbereich Bodenpolitik und Bodenmanagement der TU Wien. Als Projektleiter von cycleFIT arbeitet er an der Verankerung von Fahrradmobilität an der TU Wien.
Credits Podcast
Folge #40
Konzept und Moderation: Madlyn Miessgang, Florian Pühringer und Kurt Weninger (Initiative cycleFIT); Bei der Initiative cycleFIT dreht sich alles ums Rad, das Radfahren und den Radverkehr um und an den Standortender TU Wien. Gemeinsam mit den Studierenden und Mitarbeitenden entwickeln wir konkrete Lösungen für eine fahrradfreundliche TU Wien und wollen damit den Anteil derer, die mit dem Rad zur Uni kommen, steigern. Webpage der Initiative: https://www.tuwien.at/futurefit/cyclefit
Aufnahme, Audio und Schnitt: Madlyn Miessgang und Nico Schleicher
ZUKUNFT STADT Podcast Produktion: Lukas Bast, Larissa Benk, Lisa-Marie Kramer, Lena Hohenkamp, Madlyn Miessgang und Nico Schleicher
Intro Musik: Jakob Kotal
Der Podcast ZUKUNFT STADT ist ein Projekt der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Produziert wird dieser in einer Kooperation des future.lab mit dem Forschungsbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien.
Im Gespräch diskutieren Mathias Mitteregger (MURA Mobilität und Raum), Corinna Mölkner (BOKU Wien) und Lorenz Siegel (Mobilitätsagentur Wien) mit Madlyn Miessgang und Kurt Weninger über die historische Entwicklung des Fahrrads, seine Bedeutung für soziale Teilhabe und selbstbestimmte Mobilität sowie die Herausforderungen und Potenziale einer fahrradfreundlichen Stadtentwicklung. Dabei geht es um Fragen der Infrastruktur, Sicherheit und Raumverteilung ebenso wie um gesellschaftliche Zuschreibungen, Geschlechtergerechtigkeit und internationale Vorbilder erfolgreicher Radverkehrspolitik.
Mathias Mitteregger ist Mobilitäts- und Stadtplaner sowie Gründer von MURA Mobilität und Raum. Zuvor war er an der TU Wien unter anderem in den Bereichen Architekturtheorie, Mobilitätsforschung und Stadtentwicklung tätig. In seiner Arbeit beschäftigt er sich mit den gesellschaftlichen, kulturellen und räumlichen Dimensionen von Mobilität sowie mit Transformationsprozessen nachhaltiger Stadtentwicklung.
Corinna Mölkner ist Humangeografin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Verkehrswesen der BOKU Wien. Im Forschungsprojekt TRANSFORM untersucht sie die sozialen Dimensionen der Verkehrswende. Zuvor war sie mehrere Jahre in der kommunalen Fuß- und Radverkehrsförderung in Deutschland tätig und begleitete Beteiligungs- und Planungsprozesse im Bereich nachhaltiger Mobilität.
Lorenz Siegel ist Landschaftsplaner und bei der Mobilitätsagentur Wien, wo er Projekte rund um das Zu-Fuß-Gehen und den Radverkehr für die Stadt Wien koordiniert. Zuvor war er zehn Jahre lang Projektmanager bei Copenhagenize in Kopenhagen und Montreal und begleitete Städte weltweit bei der Entwicklung fahrradfreundlicher Mobilitätsstrategien und Infrastrukturmaßnahmen.
Madlyn Miessgang arbeitet im Bereich Architektur, Stadtplanung und Wissenschaftskommunikation am future.lab der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Sie ist Teil des cycleFIT-Teams, und unterstützt die Initiative im Bereich Vermittlung und visueller Kommunikation.
Florian Pühringer forscht und lehrt am Forschungsbereich Verkehrssystemplanung MOVE der TU Wien. Als Mitglied des cycleFIT-Kernteams engagiert er sich zudem für die Förderung nachhaltiger Mobilität und die Transformation hin zu einem zukunftsfähigen Mobilitätssystem an der TU Wien.
Kurt Weninger ist Senior Lecturer am Forschungsbereich Bodenpolitik und Bodenmanagement der TU Wien. Als Projektleiter von cycleFIT arbeitet er an der Verankerung von Fahrradmobilität an der TU Wien.
Credits Podcast
Folge #40
Konzept und Moderation: Madlyn Miessgang, Florian Pühringer und Kurt Weninger (Initiative cycleFIT); Bei der Initiative cycleFIT dreht sich alles ums Rad, das Radfahren und den Radverkehr um und an den Standortender TU Wien. Gemeinsam mit den Studierenden und Mitarbeitenden entwickeln wir konkrete Lösungen für eine fahrradfreundliche TU Wien und wollen damit den Anteil derer, die mit dem Rad zur Uni kommen, steigern. Webpage der Initiative: https://www.tuwien.at/futurefit/cyclefit
Aufnahme, Audio und Schnitt: Madlyn Miessgang und Nico Schleicher
ZUKUNFT STADT Podcast Produktion: Lukas Bast, Larissa Benk, Lisa-Marie Kramer, Lena Hohenkamp, Madlyn Miessgang und Nico Schleicher
Intro Musik: Jakob Kotal
Der Podcast ZUKUNFT STADT ist ein Projekt der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Produziert wird dieser in einer Kooperation des future.lab mit dem Forschungsbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien.
58 Minuten
Diese Folge des ZUKUNFT STADT Podcasts widmet sich dem künstlerischen Forschen im Spannungsfeld von Architektur, Raumplanung und Wissenschaft. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Erkenntnisformen jenseits standardisierter Methoden, nach dem Verhältnis von künstlerischem Handeln und wissenschaftlicher Reflexion sowie nach institutionellen Bedingungen, unter denen künstlerische Forschung sichtbar, anerkannt und weiterentwickelt werden kann.
In einem einführenden Gespräch reflektiert Karin Harather ihre langjährige Arbeit an der Schnittstelle von Kunst, Lehre und Forschung an der TU Wien. Im zweiten Teil diskutiert sie mit Alexander Damianisch, Theresa Schütz und Rudolf Scheuvens zentrale Perspektiven auf künstlerische Forschung, ihre methodischen Besonderheiten und ihre Bedeutung für Transformationsprozesse in Stadt und Raum.
Ausgangspunkt des Gesprächs ist das von Karin Harather kuratierte Symposium „Kunst schafft Wissen“.
Alexander Damianischist Direktor des Zentrum Fokus Forschung an der Universität für angewandte Kunst Wien und Leiter der Abteilung Support Art and Research. Er ist Mitglied der Leitungsgremien der Society for Artistic Research und des Angewandte Innovation Laboratory sowie Delegierter beim Austrian Science Fund (FWF). Seine Arbeit konzentriert sich auf die institutionelle Entwicklung, Förderung und internationale Verankerung künstlerischer Forschung.
Karin Haratherhat an der Akademie der bildenden Künste Wien studiert und an der Hochschule für angewandte Kunst promoviert. Sie ist Assistenzprofessorin am Institut für Kunst und Gestaltung an der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Im Rahmen ihrer künstlerischen Raumforschung und forschungsgeleiteten Lehre initiiert sie co-kreative Prozesse, entwickelt 1:1-Test-Settings und Reallabore im Bestand.
Rudolf Scheuvens
ist Dekan der Fakultät für Arch. und Raumplanung. Seit 2008 ist er Professor für örtliche Raumplanung und Stadtentwicklung an der TU Wien und gleichzeitig Mitbegründer und Gesellschafter von Raumposition in Wien und Gesellschafter des Planungsbüros scheuvens + wachten plus in Dortmund. Örtliche Raumplanung TU Wien, Raumposition, scheuvens + wachten plus.
Theresa Schützsetzt sich in künstlerisch forschenden und transdisziplinären Projekten mit öffentlichen und sozialen Räumen auseinander. Dabei wird situativ, performativ und direkt gestaltend erkundet, was zwischen uns und dem Anderen, Dingen undOrten verhandelt und sinnlich erfahrbar werden kann. Seit 2015 realisiert Theresa Schütz gemeinsam mit Rainer Steurer als unos Arbeiten zwischen Kunst und Urbanismus, kultureller Vermittlung und Architektur. Parallel vermittelt Theresa Schütz an der TU Wien und anderen Hochschulen, forscht zu Leerstand, Politiken öffentlicher Räume und Handlungsspielräumen von Jugendlichen im öko-sozialen Wandel.
Credits Podcast
Folge #39
Konzept und Moderation: Karin Harather, Madlyn Miessgang
Aufnahme, Audio und Schnitt: Lisa-Marie Kramer, Madlyn Miessgang und Nico Schleicher
ZUKUNFTSTADT Podcast Produktion: Lukas Bast, Larissa Benk, Lisa-Marie Kramer, Lena Hohenkamp, Madlyn Miessgang und Nico Schleicher
Intro Musik: Jakob Kotal
Der Podcast ZUKUNFT STADT ist ein Projekt der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Produziert wird dieser in einer Kooperation des future.lab mit demForschungsbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien.
In einem einführenden Gespräch reflektiert Karin Harather ihre langjährige Arbeit an der Schnittstelle von Kunst, Lehre und Forschung an der TU Wien. Im zweiten Teil diskutiert sie mit Alexander Damianisch, Theresa Schütz und Rudolf Scheuvens zentrale Perspektiven auf künstlerische Forschung, ihre methodischen Besonderheiten und ihre Bedeutung für Transformationsprozesse in Stadt und Raum.
Ausgangspunkt des Gesprächs ist das von Karin Harather kuratierte Symposium „Kunst schafft Wissen“.
Alexander Damianischist Direktor des Zentrum Fokus Forschung an der Universität für angewandte Kunst Wien und Leiter der Abteilung Support Art and Research. Er ist Mitglied der Leitungsgremien der Society for Artistic Research und des Angewandte Innovation Laboratory sowie Delegierter beim Austrian Science Fund (FWF). Seine Arbeit konzentriert sich auf die institutionelle Entwicklung, Förderung und internationale Verankerung künstlerischer Forschung.
Karin Haratherhat an der Akademie der bildenden Künste Wien studiert und an der Hochschule für angewandte Kunst promoviert. Sie ist Assistenzprofessorin am Institut für Kunst und Gestaltung an der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Im Rahmen ihrer künstlerischen Raumforschung und forschungsgeleiteten Lehre initiiert sie co-kreative Prozesse, entwickelt 1:1-Test-Settings und Reallabore im Bestand.
Rudolf Scheuvens
ist Dekan der Fakultät für Arch. und Raumplanung. Seit 2008 ist er Professor für örtliche Raumplanung und Stadtentwicklung an der TU Wien und gleichzeitig Mitbegründer und Gesellschafter von Raumposition in Wien und Gesellschafter des Planungsbüros scheuvens + wachten plus in Dortmund. Örtliche Raumplanung TU Wien, Raumposition, scheuvens + wachten plus.
Theresa Schützsetzt sich in künstlerisch forschenden und transdisziplinären Projekten mit öffentlichen und sozialen Räumen auseinander. Dabei wird situativ, performativ und direkt gestaltend erkundet, was zwischen uns und dem Anderen, Dingen undOrten verhandelt und sinnlich erfahrbar werden kann. Seit 2015 realisiert Theresa Schütz gemeinsam mit Rainer Steurer als unos Arbeiten zwischen Kunst und Urbanismus, kultureller Vermittlung und Architektur. Parallel vermittelt Theresa Schütz an der TU Wien und anderen Hochschulen, forscht zu Leerstand, Politiken öffentlicher Räume und Handlungsspielräumen von Jugendlichen im öko-sozialen Wandel.
Credits Podcast
Folge #39
Konzept und Moderation: Karin Harather, Madlyn Miessgang
Aufnahme, Audio und Schnitt: Lisa-Marie Kramer, Madlyn Miessgang und Nico Schleicher
ZUKUNFTSTADT Podcast Produktion: Lukas Bast, Larissa Benk, Lisa-Marie Kramer, Lena Hohenkamp, Madlyn Miessgang und Nico Schleicher
Intro Musik: Jakob Kotal
Der Podcast ZUKUNFT STADT ist ein Projekt der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Produziert wird dieser in einer Kooperation des future.lab mit demForschungsbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien.
53 Minuten
In der dritten Folge der Mini-Serie zu HouseEurope! werden konkrete Projekte in den Fokus gestellt! Im Rahmen der interdiziplinären Master-Lehrveranstaltung Field Trips, setzten sich die Studierenden aus Architektur und Raumplanung mit konkreten Projekten aus dem Renovation Atlas von HouseEurope! auseinander. In ihren Beiträgen geben Sie einen Einblick in ihre Auseinandersetzungen und zeigen dabei, wie vielfältig die Blickwinkel und Aspekte von Bestandstransformation sein können.
Leonie Böhm, Laura Elisa Glatz, Anabel Neuner und Anna-Lena Rehfisch reisten nach Bordeaux zu den Gebäuden G, H und I in der Cité du Grand Parc, die von Lacaton & Vassal transformiert und um große vorgesetzte Loggien erweitert wurden. Sie warfen einen Blick in den Alltag der Bewohner:innen und untersuchten, welchen Einfluss die Transformation auf das Leben vor Ort hat.
Die Studierendengruppe rund um Edda Böhm, Matteo Stark, Franziska Wehle und Klara Weinhold reiste nach Brüssel und beschäftigte sich dort mit dem Thema Identität(en) im baulichen Kontext. Dafür besuchten sie das CIVA, das Architekturzentrum in Brüssel, sowohl an seinem alten Standort in Brüssel als auch am zukünftigen Standort im ehemaligen Citroën-Werk, das derzeit umgebaut wird.
Eine zweite Gruppe, bestehend aus Cristina Alexa, Max Ganser und Viivi Huusko, reiste ebenfalls nach Brüssel zum COOP nach Anderlecht. Dabei handelt es sich um eine ehemalige Mühle direkt am Kanal, die zu Arbeitsplätzen, Museum und Café umgebaut wurde. Die Studierenden setzten sich mit Fragen der Zugänglichkeit, der neuen Nutzung und Nutzer:innen sowie dem Mehrwert auseinander, den ein solches Gebäude für Stadt und Quartier bringen kann.
In Kopenhagen untersuchten Hannah Speer, Teodora Boneva, Anastasia Khabarova und Jan-Christian Benk das Wohngebäude Frikvarteret im neuen Stadtteil Nordhavn. Sie beschäftigten sich mit dem Verhältnis von Privatheit und Öffentlichkeit und damit, welchen Einfluss die Transformation von Bestandsgebäuden auf Stadtentwicklungsziele hat und haben kann.
Die Studierenden Laura Sandner, Elisabeth Schröer und Michele Siladji befassten sich mit dem Mataderoin Madrid, einem ehemaligen Schlachthof, der zu einem Kulturareal umgewandelt wurde. In ihrer Arbeit untersuchten sie die stadtpolitischen Dynamiken, die zum Leerstand einer der zentralen Hallen auf dem Areal führten, und wie es dazu kam.
Nach Rijeka, die Kulturhauptstadt Europas 2020, reisten Angelika Bauer, Anja Berlinger, Lucienne Trummer und Valentina Gruber. Dort setzten sie sich mit der kulturellen Transformation der Stadt auseinander – vom Industriestandort zur Kulturhauptstadt – und den Herausforderungen, die dies für das Areal des Benčić-Komplexes mit sich bringt.
HouseEurope! ist eine parlamentarische Bürgerinitiative auf europäischer Ebene. Ihr Ziel ist es, den Abriss von Gebäuden zu reduzieren und stattdessen Sanierung, Wiederverwendung und Umbau zu fördern. Dahinter steht die Überzeugung, dass der Gebäubestand nicht nur eine ökologische Ressourcer ist, sondern auch eine kulturelle und soziale.
Diese Folge ist Teil einer Mini-Serie zur Initiative HouseEurope!, kuratiert von Madlyn Miessgang und Verena Konrad. Alle Informationen zu HouseEurope! sowie die Möglichkeit der Unterzeichnen, finden Sie unter: https://www.houseeurope.eu
Credits Podcast
Folge #38
Konzept und Moderation: Madlyn Miessgang, Verena Konrad
Aufnahme, Audio und Schnitt: Lisa-Marie Kramer, Madlyn Miessgang, Nico Schleicher
Titelbild: Gruppe Bordeaux, Field Trips 2025
ZUKUNFT STADT Podcast Produktion: Lukas Bast, Larissa Benk, Lisa-Marie Kramer, Lena Hohenkamp, Madlyn Miessgang und Nico Schleicher
Intro Musik: Jakob Kotal
Der Podcast ZUKUNFT STADT ist ein Projekt der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Produziert wird dieser in einer Kooperation des future.lab mit dem Forschungsbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien.
Leonie Böhm, Laura Elisa Glatz, Anabel Neuner und Anna-Lena Rehfisch reisten nach Bordeaux zu den Gebäuden G, H und I in der Cité du Grand Parc, die von Lacaton & Vassal transformiert und um große vorgesetzte Loggien erweitert wurden. Sie warfen einen Blick in den Alltag der Bewohner:innen und untersuchten, welchen Einfluss die Transformation auf das Leben vor Ort hat.
Die Studierendengruppe rund um Edda Böhm, Matteo Stark, Franziska Wehle und Klara Weinhold reiste nach Brüssel und beschäftigte sich dort mit dem Thema Identität(en) im baulichen Kontext. Dafür besuchten sie das CIVA, das Architekturzentrum in Brüssel, sowohl an seinem alten Standort in Brüssel als auch am zukünftigen Standort im ehemaligen Citroën-Werk, das derzeit umgebaut wird.
Eine zweite Gruppe, bestehend aus Cristina Alexa, Max Ganser und Viivi Huusko, reiste ebenfalls nach Brüssel zum COOP nach Anderlecht. Dabei handelt es sich um eine ehemalige Mühle direkt am Kanal, die zu Arbeitsplätzen, Museum und Café umgebaut wurde. Die Studierenden setzten sich mit Fragen der Zugänglichkeit, der neuen Nutzung und Nutzer:innen sowie dem Mehrwert auseinander, den ein solches Gebäude für Stadt und Quartier bringen kann.
In Kopenhagen untersuchten Hannah Speer, Teodora Boneva, Anastasia Khabarova und Jan-Christian Benk das Wohngebäude Frikvarteret im neuen Stadtteil Nordhavn. Sie beschäftigten sich mit dem Verhältnis von Privatheit und Öffentlichkeit und damit, welchen Einfluss die Transformation von Bestandsgebäuden auf Stadtentwicklungsziele hat und haben kann.
Die Studierenden Laura Sandner, Elisabeth Schröer und Michele Siladji befassten sich mit dem Mataderoin Madrid, einem ehemaligen Schlachthof, der zu einem Kulturareal umgewandelt wurde. In ihrer Arbeit untersuchten sie die stadtpolitischen Dynamiken, die zum Leerstand einer der zentralen Hallen auf dem Areal führten, und wie es dazu kam.
Nach Rijeka, die Kulturhauptstadt Europas 2020, reisten Angelika Bauer, Anja Berlinger, Lucienne Trummer und Valentina Gruber. Dort setzten sie sich mit der kulturellen Transformation der Stadt auseinander – vom Industriestandort zur Kulturhauptstadt – und den Herausforderungen, die dies für das Areal des Benčić-Komplexes mit sich bringt.
HouseEurope! ist eine parlamentarische Bürgerinitiative auf europäischer Ebene. Ihr Ziel ist es, den Abriss von Gebäuden zu reduzieren und stattdessen Sanierung, Wiederverwendung und Umbau zu fördern. Dahinter steht die Überzeugung, dass der Gebäubestand nicht nur eine ökologische Ressourcer ist, sondern auch eine kulturelle und soziale.
Diese Folge ist Teil einer Mini-Serie zur Initiative HouseEurope!, kuratiert von Madlyn Miessgang und Verena Konrad. Alle Informationen zu HouseEurope! sowie die Möglichkeit der Unterzeichnen, finden Sie unter: https://www.houseeurope.eu
Credits Podcast
Folge #38
Konzept und Moderation: Madlyn Miessgang, Verena Konrad
Aufnahme, Audio und Schnitt: Lisa-Marie Kramer, Madlyn Miessgang, Nico Schleicher
Titelbild: Gruppe Bordeaux, Field Trips 2025
ZUKUNFT STADT Podcast Produktion: Lukas Bast, Larissa Benk, Lisa-Marie Kramer, Lena Hohenkamp, Madlyn Miessgang und Nico Schleicher
Intro Musik: Jakob Kotal
Der Podcast ZUKUNFT STADT ist ein Projekt der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Produziert wird dieser in einer Kooperation des future.lab mit dem Forschungsbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien.
41 Minuten
Die Folge #37 widmet sich erneut HouseEurope! – einem Anliegen, das sich entschieden für eine Bauwende einsetzt. In dieser Folge richtet sich der Blick auf Wien und Österreich und darauf, wie die Initiative dort wahrgenommen wird.
Im Rahmen der Veranstaltung „Power to Renovation“, die im Juni 2025 im Az W (Architekturzentrum Wien) stattgefunden hat, spricht Lene Benz (Az W) mit Christine Dornaus (BIG), Magdalena Lang (IG Architektur), Nicole Büchl (wohnfonds_wien), Daniel Fügenschuh (Bundeskammer der Ziviltechniker:innen) und Verena Konrad (HouseEurope!, vai) über die Ziele der Initiative und deren mögliche Wirkungsweisen in Wien und Österreich.
HouseEurope! ist eine parlamentarische Bürgerinitiative auf europäischer Ebene. Ihr Ziel ist es, den Abriss von Gebäuden zu reduzieren und stattdessen Sanierung, Wiederverwendung und Umbau zu fördern. Dahinter steht die Überzeugung, dass der Gebäudebestand nicht nur eine ökologische Ressource ist, sondern auch eine kulturelle und soziale.
Diese Folge ist Teil einer Mini-Serie zur Initiative HouseEurope!, kuratiert von Madlyn Miessgang und Verena Konrad und mit Unterstützung durch das Az W (Architekturzentrum Wien). Alle Informationen zu HouseEurope! sowie die Möglichkeit zur Unterzeichnung finden Sie unter: https://www.houseeurope.eu
Lene Benz kuratiert und koordiniert seit 2018 das öffentliche Programm am Architekturzentrum Wien, das sich internationalen und lokalen Themen der Architektur und Stadtplanung widmet. Darüber hinaus ist Lene Benz als Moderatorin, Universitätslektorin und Performerin tätig.
Nicole Büchl arbeitet seit 2024 beim wohnfond_wien im Bereich der geförderten Wohnhaussanierung und der Unternehmenskommunikation. In den letzten Jahren war sie dort für den Aufbau der Hauskunft - Servicestelle für Wohnhaussanierung verantwortlich und ist mittlerweile als Leiterin für den Bereich der Sanierung tätig.
Christine Dornaus ist seit Oktober 2024 in der Geschäftsführung der Bundesimmobiliengesellschaft. Zuvor war die promovierte Handelswissenschaftlerin mehr als zwanzig Jahre in führenden Positionen in der Wiener Städtischen Versicherung AG tätig, seit 2009 als Mitglied des Vorstands.
Daniel Fügenschuh ist Architekt und leitet ein Architekturbüro in Innsbruck. Seit 2022 ist er Präsident der Bundeskammer der Ziviltechniker:innen und vertritt die österreichischen Architekt:innen und Zivilingenieur:innen.
Verena Konrad leitet seit 2013 das Vorarlberger Architektur Institut als Kultur- Bildungsorganisation im Bereich Architektur- und Baukulturvermittlung. Sie repräsentiert die europäische Initiative HouseEurope! in Österreich.
Magdalena Lang studierte Architektur an der TU Graz. Gemeinsam mit Arch. DI Gernot Kupfer führt sie seit 2012 das MAS_Mojo Architectural Studio in Graz. Seit 2020 engagiert sie sich zudem im Vorstand der IG Architektur, dessen Vorsitz sie 2022 übernommen hat.
Credits Podcast
Folge #36
Konzept und Moderation: Madlyn Miessgang, Verena Konrad
Aufnahme, Audio und Schnitt: Lisa-Marie Kramer, Madlyn Miessgang, Nico Schleicher; Audiomaterial vom Az W zur Verfügung gestellt.
ZUKUNFT STADT Podcast Produktion: Lukas Bast, Larissa Benk, Lisa-Marie Kramer, Lena Hohenkamp, Madlyn Miessgang und Nico Schleicher
Intro Musik: Jakob Kotal
Der Podcast ZUKUNFT STADT ist ein Projekt der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Produziert wird dieser in einer Kooperation des future.lab mit dem Forschungsbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien.
Im Rahmen der Veranstaltung „Power to Renovation“, die im Juni 2025 im Az W (Architekturzentrum Wien) stattgefunden hat, spricht Lene Benz (Az W) mit Christine Dornaus (BIG), Magdalena Lang (IG Architektur), Nicole Büchl (wohnfonds_wien), Daniel Fügenschuh (Bundeskammer der Ziviltechniker:innen) und Verena Konrad (HouseEurope!, vai) über die Ziele der Initiative und deren mögliche Wirkungsweisen in Wien und Österreich.
HouseEurope! ist eine parlamentarische Bürgerinitiative auf europäischer Ebene. Ihr Ziel ist es, den Abriss von Gebäuden zu reduzieren und stattdessen Sanierung, Wiederverwendung und Umbau zu fördern. Dahinter steht die Überzeugung, dass der Gebäudebestand nicht nur eine ökologische Ressource ist, sondern auch eine kulturelle und soziale.
Diese Folge ist Teil einer Mini-Serie zur Initiative HouseEurope!, kuratiert von Madlyn Miessgang und Verena Konrad und mit Unterstützung durch das Az W (Architekturzentrum Wien). Alle Informationen zu HouseEurope! sowie die Möglichkeit zur Unterzeichnung finden Sie unter: https://www.houseeurope.eu
Lene Benz kuratiert und koordiniert seit 2018 das öffentliche Programm am Architekturzentrum Wien, das sich internationalen und lokalen Themen der Architektur und Stadtplanung widmet. Darüber hinaus ist Lene Benz als Moderatorin, Universitätslektorin und Performerin tätig.
Nicole Büchl arbeitet seit 2024 beim wohnfond_wien im Bereich der geförderten Wohnhaussanierung und der Unternehmenskommunikation. In den letzten Jahren war sie dort für den Aufbau der Hauskunft - Servicestelle für Wohnhaussanierung verantwortlich und ist mittlerweile als Leiterin für den Bereich der Sanierung tätig.
Christine Dornaus ist seit Oktober 2024 in der Geschäftsführung der Bundesimmobiliengesellschaft. Zuvor war die promovierte Handelswissenschaftlerin mehr als zwanzig Jahre in führenden Positionen in der Wiener Städtischen Versicherung AG tätig, seit 2009 als Mitglied des Vorstands.
Daniel Fügenschuh ist Architekt und leitet ein Architekturbüro in Innsbruck. Seit 2022 ist er Präsident der Bundeskammer der Ziviltechniker:innen und vertritt die österreichischen Architekt:innen und Zivilingenieur:innen.
Verena Konrad leitet seit 2013 das Vorarlberger Architektur Institut als Kultur- Bildungsorganisation im Bereich Architektur- und Baukulturvermittlung. Sie repräsentiert die europäische Initiative HouseEurope! in Österreich.
Magdalena Lang studierte Architektur an der TU Graz. Gemeinsam mit Arch. DI Gernot Kupfer führt sie seit 2012 das MAS_Mojo Architectural Studio in Graz. Seit 2020 engagiert sie sich zudem im Vorstand der IG Architektur, dessen Vorsitz sie 2022 übernommen hat.
Credits Podcast
Folge #36
Konzept und Moderation: Madlyn Miessgang, Verena Konrad
Aufnahme, Audio und Schnitt: Lisa-Marie Kramer, Madlyn Miessgang, Nico Schleicher; Audiomaterial vom Az W zur Verfügung gestellt.
ZUKUNFT STADT Podcast Produktion: Lukas Bast, Larissa Benk, Lisa-Marie Kramer, Lena Hohenkamp, Madlyn Miessgang und Nico Schleicher
Intro Musik: Jakob Kotal
Der Podcast ZUKUNFT STADT ist ein Projekt der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Produziert wird dieser in einer Kooperation des future.lab mit dem Forschungsbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien.
22 Minuten
In Folge 36 geben wir gemeinsam mit Verena Konrad, österreichische Repräsentantin von HouseEurope! und Direktorin des Vorarlberger Architektur Instituts (vai), einen Einblick in die Bürgerrechtsinitiative HouseEurope!.
HouseEurope! ist eine parlamentarische Bürgerinitiative auf europäischer Ebene. Ihr Ziel ist es, den Abriss von Gebäuden zu reduzieren und stattdessen Sanierung, Wiederverwendung und Umbau zu fördern. Dahinter steht die Überzeugung, dass der Gebäudebestand nicht nur eine ökologische Ressource ist, sondern auch eine kulturelle und soziale.
Diese Folge ist Teil einer Mini-Serie zur Initiative HouseEurope!, kuratiert von Madlyn Miessgang und Verena Konrad und mit Unterstützung durch das Az W (Architekturzentrum Wien). Alle Informationen zu HouseEurope! sowie die Möglichkeit zur Unterzeichnung finden Sie unter: https://www.houseeurope.eu
Verena Konrad ist Kunsthistorikerin mit Schwerpunkt Architektur- und Designgeschichte, Kuratorin, Autorin und Kulturmanagerin und leitet seit 2013 das Vorarlberger Architektur Institut als Kultur- Bildungsorganisation im Bereich Architektur- und Baukulturvermittlung. Sie repräsentiert die europäische Initiative HouseEurope! in Österreich.
Credits Podcast
Folge #36
Konzept und Moderation: Madlyn Miessgang, Verena Konrad
Aufnahme, Audio und Schnitt: Lisa-Marie Kramer, Madlyn Miessgang, Nico Schleicher
ZUKUNFT STADT Podcast Produktion: Lukas Bast, Larissa Benk, Lisa-Marie Kramer, Lena Hohenkamp, Madlyn Miessgang und Nico Schleicher
Intro Musik: Jakob Kotal
Der Podcast ZUKUNFT STADT ist ein Projekt der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Produziert wird dieser in einer Kooperation des future.lab mit dem Forschungsbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien.
HouseEurope! ist eine parlamentarische Bürgerinitiative auf europäischer Ebene. Ihr Ziel ist es, den Abriss von Gebäuden zu reduzieren und stattdessen Sanierung, Wiederverwendung und Umbau zu fördern. Dahinter steht die Überzeugung, dass der Gebäudebestand nicht nur eine ökologische Ressource ist, sondern auch eine kulturelle und soziale.
Diese Folge ist Teil einer Mini-Serie zur Initiative HouseEurope!, kuratiert von Madlyn Miessgang und Verena Konrad und mit Unterstützung durch das Az W (Architekturzentrum Wien). Alle Informationen zu HouseEurope! sowie die Möglichkeit zur Unterzeichnung finden Sie unter: https://www.houseeurope.eu
Verena Konrad ist Kunsthistorikerin mit Schwerpunkt Architektur- und Designgeschichte, Kuratorin, Autorin und Kulturmanagerin und leitet seit 2013 das Vorarlberger Architektur Institut als Kultur- Bildungsorganisation im Bereich Architektur- und Baukulturvermittlung. Sie repräsentiert die europäische Initiative HouseEurope! in Österreich.
Credits Podcast
Folge #36
Konzept und Moderation: Madlyn Miessgang, Verena Konrad
Aufnahme, Audio und Schnitt: Lisa-Marie Kramer, Madlyn Miessgang, Nico Schleicher
ZUKUNFT STADT Podcast Produktion: Lukas Bast, Larissa Benk, Lisa-Marie Kramer, Lena Hohenkamp, Madlyn Miessgang und Nico Schleicher
Intro Musik: Jakob Kotal
Der Podcast ZUKUNFT STADT ist ein Projekt der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Produziert wird dieser in einer Kooperation des future.lab mit dem Forschungsbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien.