LEBEN LERNEN Archiv
75 Episoden
58 Minuten
In vielen Ländern riskieren Menschen ihr Leben oder ihre Freiheit, wenn sie die Meinung der Regierenden nicht teilen und offen dagegen auftreten. Gleichzeitig hört man in Ländern wie Österreich immer öfter Aussagen wie: „Wir leben gar nicht mehr in einer Demokratie, man darf seine Meinung ja nicht mehr äußern.“ Dies wirft die grundlegende Frage auf: Wie weit reicht die Meinungsfreiheit? Wo liegen ihre Grenzen? Und wie verhält es sich mit der Verantwortung, dass Menschenrechte, Menschenwürde und Gesetze Vorrang haben vor dem unkontrollierten Ausleben von Emotionen, das oft in unbedachten Äußerungen mündet? Der Balanceakt zwischen freier Meinungsäußerung und dem Vermeiden von Grenzüberschreitungen ist eine Herausforderung, der man sich stellen muss. Auch die schulische Bildung trägt hier eine wichtige Verantwortung: Sie sollte junge Menschen darauf vorbereiten, diesen schmalen Grat sicher zu beschreiten. - - - - - Elsbeth Kossmeier und Benedikt Weingartner bewegt das Thema Lernen. Sie setzen sich damit auseinander, was man für das Leben lernt, lernen soll, freiwillig und unfreiwillig, bewusst und unbewusst. Mit ihren unterschiedlichen Zugängen führen sie kritisch und mit utopischen Gedanken im Hinterkopf einen Dialog. Beide sind viel beschäftigt mit jungen Menschen, deren Reaktionen auf Schule, den unterschiedlichen Motivationen, Neues zu entdecken und ins eigene Leben hereinzunehmen, der Fähigkeit zur konstruktiven Auseinandersetzung mit Leben und Welt, ihrer Haltung zum Lernen generell. Elsbeth Kossmeier ist Gestaltpädagogin, war 40 Jahre lang Lehrerin für Deutsch und Musik an einem Gymnasium sowie Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Nach wie vor ist sie Referentin für Lehrende für einen Unterricht, der die Persönlichkeit der einzelnen Lernenden stärkt sowie deren Lernmotivation und Lernerfolg zu steigern vermag. Veröffentlichungen: Einzelnen gerecht werden. Chancen und Herausforderungen eines Unterrichts in heterogenen Klassen, Linz 2013. | „Im Unterricht geht es um mich!“ Die Lernseitige Orientierung von Unterricht, Klagenfurt 2019. Benedikt Weingartner war 10 Jahre Benediktinermönch, Religionslehrer und später internationaler Künstlermanager im Bereich der klassischen Musik. Seit 2014 ist er Journalist und vor allem auf Außen- sowie Europapolitik spezialisiert. Er moderiert EU-Bürger:innendialoge und EU-Jugenddialoge. Darüber hinaus ist er Moderator und Redaktionsleiter des TV-Jugendtalkmagazins #Europa4me (https://www.okto.tv/europa4me)) sowie der Sendereihe „Europa : DIALOG“ (https://www.okto.tv/europadialog). Kontakt: leben-lernen@outlook.com
1 Stunde 21 Minuten
Jeder Mensch ist einzigartig und zugleich ein Gemeinschaftswesen – daraus ergibt sich zwangsläufig, dass Auseinandersetzungen, Debatten, Meinungsverschiedenheiten und Konflikte mit anderen Teil des Lebens sind. Doch in Zeiten zunehmender Anonymität in den sozialen Medien scheint eine Form der Streitkultur zu dominieren, die nicht den Austausch, sondern die Diskreditierung anderer Ansichten zum Ziel hat. Dies wirft eine zentrale Frage auf: Geht es in einer Auseinandersetzung darum, zu gewinnen – sich in einem Sieger-Verlierer-Spiel durchzusetzen? Betrachtet man die hitzigen Debatten im Fernsehen, könnte man meinen, dies sei das Hauptziel. Je vernichtender man den „Gegner“ darstellt, desto besser scheint die eigene Position. Doch gibt es Alternativen zu diesem Sieger-Verlierer-Denken? Wie können wir einen Spalt in unserer eigenen „Tür“ offen halten, um trotz gegensätzlicher Meinungen im Gespräch und gegenseitiger Wertschätzung zu bleiben? Ist es möglich, eine positive Streitkultur zu erlernen – ja sogar zu kultivieren? Und wie lässt sich dies umsetzen, selbst oder gerade angesichts der verbreiteten Lust, in Konfrontationen und auf Plattformen andere niederzumachen? - - - - - Elsbeth Kossmeier und Benedikt Weingartner bewegt das Thema Lernen. Sie setzen sich damit auseinander, was man für das Leben lernt, lernen soll, freiwillig und unfreiwillig, bewusst und unbewusst. Mit ihren unterschiedlichen Zugängen führen sie kritisch und mit utopischen Gedanken im Hinterkopf einen Dialog. Beide sind viel beschäftigt mit jungen Menschen, deren Reaktionen auf Schule, den unterschiedlichen Motivationen, Neues zu entdecken und ins eigene Leben hereinzunehmen, der Fähigkeit zur konstruktiven Auseinandersetzung mit Leben und Welt, ihrer Haltung zum Lernen generell. Elsbeth Kossmeier ist Gestaltpädagogin, war 40 Jahre lang Lehrerin für Deutsch und Musik an einem Gymnasium sowie Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Nach wie vor ist sie Referentin für Lehrende für einen Unterricht, der die Persönlichkeit der einzelnen Lernenden stärkt sowie deren Lernmotivation und Lernerfolg zu steigern vermag. Veröffentlichungen: Einzelnen gerecht werden. Chancen und Herausforderungen eines Unterrichts in heterogenen Klassen, Linz 2013. | „Im Unterricht geht es um mich!“ Die Lernseitige Orientierung von Unterricht, Klagenfurt 2019. Benedikt Weingartner war 10 Jahre Benediktinermönch, Religionslehrer und später internationaler Künstlermanager im Bereich der klassischen Musik. Seit 2014 ist er Journalist und vor allem auf Außen- sowie Europapolitik spezialisiert. Er moderiert EU-Bürger:innendialoge und EU-Jugenddialoge. Darüber hinaus ist er Moderator und Redaktionsleiter des TV-Jugendtalkmagazins #Europa4me (https://www.okto.tv/europa4me)) sowie der Sendereihe „Europa : DIALOG“ (https://www.okto.tv/europadialog). Kontakt: leben-lernen@outlook.com
58 Minuten
Wie sehr Bildung "erblich" ist, zeigt sich in jeder Untersuchung erneut. Der soziale Status der Eltern spiegelt sich in der Schullaufbahn der Kinder wider, von wenigen Ausnahmen abgesehen. Bildungsungleichheit und Chancenungleichheit sind häufige Themen, wenn es um reformatorische Überlegungen des bestehenden Bildungs- und Schulsystems geht. Ist es dem Staat und damit den politischen Parteien überhaupt ein Anliegen, möglichst vielen Kindern aus unterprivilegierten Schichten Zugang zu einer Bildung über die Pflichtschule hinaus zu ermöglichen? Dazu gibt es immer wieder unterschiedliche Töne. Welche Maßnahmen eignen sich dafür, Bildungsdefizite aus dem Elternhaus zu mildern? In manchen Ländern Europas wurden aus diesem Grund schon vor vielen Jahren verpflichtende Ganztagsschulen eingeführt und in den meisten Ländern auch Gesamtschulen. Eine stets brisante Frage ist auch die der Privatschulen. Dienen sie dazu, das eigene Kind von der Unterschicht fernzuhalten? Wie sehr sollten daher Privatschulen vom Staat gefördert werden oder nicht? Die Argumentation, dass ohnehin nicht jede/r die Matura machen soll, weil wir Handwerker:innen brauchen, kommt aus einem menschenverachtenden Eck. Natürlich brauchen wir Menschen in allen Berufen, aber jede/r sollte das lernen und arbeiten können, was zu ihr/ihm passt. Das Mittelalter, in dem die Reichen Zeit und Mittel für Bildung und damit den Zugang zur Macht hatten, während den Armen niedere Dienstleistungen vorbehalten waren, sollte längst vorbei sein! Auch der ökonomische Aspekt muss bedacht werden: Wie kann der Unterricht so gestaltet werden, dass Lernende möglichst ohne teure Nachhilfestunden und finanzielle Mittel auskommen? - - - - - Elsbeth Kossmeier und Benedikt Weingartner bewegt das Thema Lernen. Sie setzen sich damit auseinander, was man für das Leben lernt, lernen soll, freiwillig und unfreiwillig, bewusst und unbewusst. Mit ihren unterschiedlichen Zugängen führen sie kritisch und mit utopischen Gedanken im Hinterkopf einen Dialog. Beide sind viel beschäftigt mit jungen Menschen, deren Reaktionen auf Schule, den unterschiedlichen Motivationen, Neues zu entdecken und ins eigene Leben hereinzunehmen, der Fähigkeit zur konstruktiven Auseinandersetzung mit Leben und Welt, ihrer Haltung zum Lernen generell. Elsbeth Kossmeier ist Gestaltpädagogin, war 40 Jahre lang Lehrerin für Deutsch und Musik an einem Gymnasium sowie Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Nach wie vor ist sie Referentin für Lehrende für einen Unterricht, der die Persönlichkeit der einzelnen Lernenden stärkt sowie deren Lernmotivation und Lernerfolg zu steigern vermag. Veröffentlichungen: Einzelnen gerecht werden. Chancen und Herausforderungen eines Unterrichts in heterogenen Klassen, Linz 2013. | „Im Unterricht geht es um mich!“ Die Lernseitige Orientierung von Unterricht, Klagenfurt 2019. Benedikt Weingartner war 10 Jahre Benediktinermönch, Religionslehrer und später internationaler Künstlermanager im Bereich der klassischen Musik. Seit 2014 ist er Journalist und vor allem auf Außen- sowie Europapolitik spezialisiert. Er moderiert EU-Bürger:innendialoge und EU-Jugenddialoge. Darüber hinaus ist er Moderator und Redaktionsleiter des TV-Jugendtalkmagazins #Europa4me (https://www.okto.tv/europa4me)) sowie der Sendereihe „Europa : DIALOG“ (https://www.okto.tv/europadialog). Kontakt: leben-lernen@outlook.com
1 Stunde 14 Minuten
In den Jugendstudien der letzten Jahre zeigt sich ein besorgniserregender Trend: Viele unserer Kinder und Jugendlichen empfinden sich selbst nicht als "glücklich". Zahlreiche Gründe werden dafür angeführt, doch die entscheidende Frage bleibt: Wer kann unseren Kindern helfen, das bestehende Wertevakuum zu füllen und sie dabei unterstützen, inmitten der Unsicherheiten unserer Zeit ihren eigenen Weg zu finden? Es ist offensichtlich, dass die Schule hier eine zentrale Rolle spielt. Deshalb ist der schon lange geforderte Paradigmenwechsel im Bildungswesen und Unterricht dringlicher denn je. Welche Art von Bildung fördert echtes Lernen und die Entwicklung von Selbstkompetenz, Sozialkompetenz, Demokratieverständnis und den Umgang mit Andersdenkenden? Wie erlangen junge Menschen die Fähigkeit, zwischen seriöser und unseriöser Berichterstattung zu unterscheiden? Und wie navigieren sie durch das dichte und undurchsichtige Dickicht der sozialen Medien? Zudem stellt sich die große Frage: Wie erlangen zukünftige Lehrkräfte das Wissen und die Fähigkeiten, um diese essenziellen Kompetenzen zu vermitteln? - - - - - Elsbeth Kossmeier und Benedikt Weingartner bewegt das Thema Lernen. Sie setzen sich damit auseinander, was man für das Leben lernt, lernen soll, freiwillig und unfreiwillig, bewusst und unbewusst. Mit ihren unterschiedlichen Zugängen führen sie kritisch und mit utopischen Gedanken im Hinterkopf einen Dialog. Beide sind viel beschäftigt mit jungen Menschen, deren Reaktionen auf Schule, den unterschiedlichen Motivationen, Neues zu entdecken und ins eigene Leben hereinzunehmen, der Fähigkeit zur konstruktiven Auseinandersetzung mit Leben und Welt, ihrer Haltung zum Lernen generell. Elsbeth Kossmeier ist Gestaltpädagogin, war 40 Jahre lang Lehrerin für Deutsch und Musik an einem Gymnasium sowie Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Nach wie vor ist sie Referentin für Lehrende für einen Unterricht, der die Persönlichkeit der einzelnen Lernenden stärkt sowie deren Lernmotivation und Lernerfolg zu steigern vermag. Veröffentlichungen: Einzelnen gerecht werden. Chancen und Herausforderungen eines Unterrichts in heterogenen Klassen, Linz 2013. | „Im Unterricht geht es um mich!“ Die Lernseitige Orientierung von Unterricht, Klagenfurt 2019. Benedikt Weingartner war 10 Jahre Benediktinermönch, Religionslehrer und später internationaler Künstlermanager im Bereich der klassischen Musik. Seit 2014 ist er Journalist und vor allem auf Außen- sowie Europapolitik spezialisiert. Er moderiert EU-Bürger:innendialoge und EU-Jugenddialoge. Darüber hinaus ist er Moderator und Redaktionsleiter des TV-Jugendtalkmagazins #Europa4me (https://www.okto.tv/europa4me)) sowie der Sendereihe „Europa : DIALOG“ (https://www.okto.tv/europadialog). Kontakt: leben-lernen@outlook.com
1 Stunde 9 Minuten
Das oft mühsame Erleben von Streit und Konflikten im öffentlichen Raum, sei es zwischen politischen Parteien oder in privaten Beziehungen, wirft die Frage auf, wie man einander verstehen und wertschätzend begegnen kann, selbst wenn man unterschiedlicher Meinung ist. Welche Voraussetzungen braucht es, damit dennoch ein respektvoller Dialog möglich wird? Wo und wie kann man "gesundes Kommunizieren" lernen, das alle Beteiligten in ihrer Würde bestehen lässt? Welche Haltung und Gesprächsvoraussetzungen braucht es, damit wir den Wunsch bewahren, einander zu verstehen und die Bereitschaft zeigen, zu erkennen, was die gegensätzliche Position mit einem selbst zu tun hat? Wie kann jede*r symbolisch gesprochen die eigene Tür stets einen Spalt offen halten, um auch konträre Ansichten hereinzulassen und von allem Fremden etwas für sich selbst zu lernen? - - - - - Elsbeth Kossmeier und Benedikt Weingartner bewegt das Thema Lernen. Sie setzen sich damit auseinander, was man für das Leben lernt, lernen soll, freiwillig und unfreiwillig, bewusst und unbewusst. Mit ihren unterschiedlichen Zugängen führen sie kritisch und mit utopischen Gedanken im Hinterkopf einen Dialog. Beide sind viel beschäftigt mit jungen Menschen, deren Reaktionen auf Schule, den unterschiedlichen Motivationen, Neues zu entdecken und ins eigene Leben hereinzunehmen, der Fähigkeit zur konstruktiven Auseinandersetzung mit Leben und Welt, ihrer Haltung zum Lernen generell. Elsbeth Kossmeier ist Gestaltpädagogin, war 40 Jahre lang Lehrerin für Deutsch und Musik an einem Gymnasium sowie Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Nach wie vor ist sie Referentin für Lehrende für einen Unterricht, der die Persönlichkeit der einzelnen Lernenden stärkt sowie deren Lernmotivation und Lernerfolg zu steigern vermag. Veröffentlichungen: Einzelnen gerecht werden. Chancen und Herausforderungen eines Unterrichts in heterogenen Klassen, Linz 2013. | „Im Unterricht geht es um mich!“ Die Lernseitige Orientierung von Unterricht, Klagenfurt 2019. Benedikt Weingartner war 10 Jahre Benediktinermönch, Religionslehrer und später internationaler Künstlermanager im Bereich der klassischen Musik. Seit 2014 ist er Journalist und vor allem auf Außen- sowie Europapolitik spezialisiert. Er moderiert EU-Bürger:innendialoge und EU-Jugenddialoge. Darüber hinaus ist er Moderator und Redaktionsleiter des TV-Jugendtalkmagazins #Europa4me (https://www.okto.tv/europa4me)) sowie der Sendereihe „Europa : DIALOG“ (https://www.okto.tv/europadialog). Kontakt: leben-lernen@outlook.com
1 Stunde 10 Minuten
Ein autonom und gleichzeitig verantwortungsvoll handelnder Mensch wäre ein schönes Ziel in einer liberalen Demokratie. Doch ist eine Gesellschaft selbständig denkender Menschen tatsächlich im Interesse aller? Was braucht der Mensch, um autonom und gleichzeitig verantwortungsvoll handeln zu können? Welche Aufgaben kommen dabei Schulen zu? Obwohl man häufig mehr Rufe nach Kontrolle als nach Freiheit hört, wie gelingt es den Schulen, den Spagat zwischen Erziehung zur Autonomie und der notwendigen Kontrolle zu meistern? Derzeit scheint in Schulen diktatorische Instruktion zu dominieren, was zu Regelumgehungen, Schummeln und Angst führt. Welche Folgen hätten Aufgaben und Haltungen, die die Autonomie der Kinder und Jugendlichen fördern und auch einfordern? Warum ist dieser Paradigmenwechsel so schwierig, wenn er doch in anderen europäischen Ländern zumindest teilweise bereits erfolgt ist? - - - - - Elsbeth Kossmeier und Benedikt Weingartner bewegt das Thema Lernen. Sie setzen sich damit auseinander, was man für das Leben lernt, lernen soll, freiwillig und unfreiwillig, bewusst und unbewusst. Mit ihren unterschiedlichen Zugängen führen sie kritisch und mit utopischen Gedanken im Hinterkopf einen Dialog. Beide sind viel beschäftigt mit jungen Menschen, deren Reaktionen auf Schule, den unterschiedlichen Motivationen, Neues zu entdecken und ins eigene Leben hereinzunehmen, der Fähigkeit zur konstruktiven Auseinandersetzung mit Leben und Welt, ihrer Haltung zum Lernen generell. Elsbeth Kossmeier ist Gestaltpädagogin, war 40 Jahre lang Lehrerin für Deutsch und Musik an einem Gymnasium sowie Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Nach wie vor ist sie Referentin für Lehrende für einen Unterricht, der die Persönlichkeit der einzelnen Lernenden stärkt sowie deren Lernmotivation und Lernerfolg zu steigern vermag. Veröffentlichungen: Einzelnen gerecht werden. Chancen und Herausforderungen eines Unterrichts in heterogenen Klassen, Linz 2013. | „Im Unterricht geht es um mich!“ Die Lernseitige Orientierung von Unterricht, Klagenfurt 2019. Benedikt Weingartner war 10 Jahre Benediktinermönch, Religionslehrer und später internationaler Künstlermanager im Bereich der klassischen Musik. Seit 2014 ist er Journalist und vor allem auf Außen- sowie Europapolitik spezialisiert. Er moderiert EU-Bürger:innendialoge und EU-Jugenddialoge. Darüber hinaus ist er Moderator und Redaktionsleiter des TV-Jugendtalkmagazins #Europa4me (https://www.okto.tv/europa4me)) sowie der Sendereihe „Europa : DIALOG“ (https://www.okto.tv/europadialog). Kontakt: leben-lernen@outlook.com
1 Stunde
Wie gefährlich sind Vorhaben rechtspopulistischer Parteien für unsere Bildung? Droht eine Rückkehr zu veralteten Methoden und Selektion? Rechtsgerichtete Ideen gefährden die Entwicklung zu einer inklusiven Gesellschaft. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass heterogene Gruppen mehr Lernerfolg bringen. Trotzdem setzen rückschrittliche Kräfte auf Strafen und härtere Maßnahmen. Warum setzen sich moderne pädagogische Entwicklungen nur langsam durch? Droht engagierten Projekten das Aus? Und was bedeutet das für die Zukunft unserer Kinder? Welche möglichen Konsequenzen haben diese besorgniserregenden Entwicklungen. Wie können wir sicherstellen, dass unsere Schulen Orte des positiven Lernens bleiben? Und was können wir tun, um den Rückschritt zu verhindern? - - - - - Elsbeth Kossmeier und Benedikt Weingartner bewegt das Thema Lernen. Sie setzen sich damit auseinander, was man für das Leben lernt, lernen soll, freiwillig und unfreiwillig, bewusst und unbewusst. Mit ihren unterschiedlichen Zugängen führen sie kritisch und mit utopischen Gedanken im Hinterkopf einen Dialog. Beide sind viel beschäftigt mit jungen Menschen, deren Reaktionen auf Schule, den unterschiedlichen Motivationen, Neues zu entdecken und ins eigene Leben hereinzunehmen, der Fähigkeit zur konstruktiven Auseinandersetzung mit Leben und Welt, ihrer Haltung zum Lernen generell. Elsbeth Kossmeier ist Gestaltpädagogin, war 40 Jahre lang Lehrerin für Deutsch und Musik an einem Gymnasium sowie Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Nach wie vor ist sie Referentin für Lehrende für einen Unterricht, der die Persönlichkeit der einzelnen Lernenden stärkt sowie deren Lernmotivation und Lernerfolg zu steigern vermag. Veröffentlichungen: Einzelnen gerecht werden. Chancen und Herausforderungen eines Unterrichts in heterogenen Klassen, Linz 2013. | „Im Unterricht geht es um mich!“ Die Lernseitige Orientierung von Unterricht, Klagenfurt 2019. Benedikt Weingartner war 10 Jahre Benediktinermönch, Religionslehrer und später internationaler Künstlermanager im Bereich der klassischen Musik. Seit 2014 ist er Journalist und vor allem auf Außen- sowie Europapolitik spezialisiert. Er moderiert EU-Bürger:innendialoge und EU-Jugenddialoge. Darüber hinaus ist er Moderator und Redaktionsleiter des TV-Jugendtalkmagazins #Europa4me (https://www.okto.tv/europa4me)) sowie der Sendereihe „Europa : DIALOG“ (https://www.okto.tv/europadialog). Kontakt: leben-lernen@outlook.com
59 Minuten
Angesichts des Anstiegs des modernen Analphabetismus stellt sich die Frage: Wie wichtig ist Lesekompetenz, die Fähigkeit sinnerfassend lesen zu können, wirklich? Lesen und Schreiben sind entscheidend für die aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Ob Belletristik oder Sachtexte – Lesen erweitert den Horizont, fördert Sozial- und Selbstkompetenz und lädt zur persönlichen Reflexion ein. Wie trägt das Lesen zur Toleranz und zum Abbau von Vorurteilen bei? Warum ist die Förderung der Lesekompetenz in Schulen so wichtig? Welche Rolle spielt die Auseinandersetzung mit Texten für das Denken? Und warum zensieren autoritäre Systeme Bücher? Warum fördert Lesen nicht nur Schlüsselkompetenzen, sondern unterstützt auch Demokratie und Frieden? - - - - - Elsbeth Kossmeier und Benedikt Weingartner bewegt das Thema Lernen. Sie setzen sich damit auseinander, was man für das Leben lernt, lernen soll, freiwillig und unfreiwillig, bewusst und unbewusst. Mit ihren unterschiedlichen Zugängen führen sie kritisch und mit utopischen Gedanken im Hinterkopf einen Dialog. Beide sind viel beschäftigt mit jungen Menschen, deren Reaktionen auf Schule, den unterschiedlichen Motivationen, Neues zu entdecken und ins eigene Leben hereinzunehmen, der Fähigkeit zur konstruktiven Auseinandersetzung mit Leben und Welt, ihrer Haltung zum Lernen generell. Elsbeth Kossmeier ist Gestaltpädagogin, war 40 Jahre lang Lehrerin für Deutsch und Musik an einem Gymnasium sowie Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Nach wie vor ist sie Referentin für Lehrende für einen Unterricht, der die Persönlichkeit der einzelnen Lernenden stärkt sowie deren Lernmotivation und Lernerfolg zu steigern vermag. Veröffentlichungen: Einzelnen gerecht werden. Chancen und Herausforderungen eines Unterrichts in heterogenen Klassen, Linz 2013. | „Im Unterricht geht es um mich!“ Die Lernseitige Orientierung von Unterricht, Klagenfurt 2019. Benedikt Weingartner war 10 Jahre Benediktinermönch, Religionslehrer und später internationaler Künstlermanager im Bereich der klassischen Musik. Seit 2014 ist er Journalist und vor allem auf Außen- sowie Europapolitik spezialisiert. Er moderiert EU-Bürger:innendialoge und EU-Jugenddialoge. Darüber hinaus ist er Moderator und Redaktionsleiter des TV-Jugendtalkmagazins #Europa4me (https://www.okto.tv/europa4me)) sowie der Sendereihe „Europa : DIALOG“ (https://www.okto.tv/europadialog). Kontakt: leben-lernen@outlook.com
1 Stunde 10 Minuten
In der aktuellen gesellschaftlichen und geopolitischen Lage, die viele Menschen verstört, ängstlich und resigniert zurücklässt, ist es schwierig, zuversichtlich und hoffnungsvoll in die Zukunft zu schauen. Wie konnte es so weit kommen? Welche Ursachen führen zur Orientierungslosigkeit, besonders bei jungen Menschen, und befeuern das Aufkommen rechter und rechtsextremer Parteien? Welche Form von Pädagogik könnte diesen Trends entgegenwirken? Wie kann der positive Blick auf die Demokratie wieder gestärkt und „Trumpismus“, „Orbanisierung“ und Kickl-Begeisterung kritisch betrachtet werden? Eine schwierige Aufgabe für Pädagog:innen in Schule und Gesellschaft! Und wieder scheint es nur eine einzige Antwort zu geben: mehr und sinnvolle Bildung im ganzheitlichen Sinn! - - - - - Elsbeth Kossmeier und Benedikt Weingartner bewegt das Thema Lernen. Sie setzen sich damit auseinander, was man für das Leben lernt, lernen soll, freiwillig und unfreiwillig, bewusst und unbewusst. Mit ihren unterschiedlichen Zugängen führen sie kritisch und mit utopischen Gedanken im Hinterkopf einen Dialog. Beide sind viel beschäftigt mit jungen Menschen, deren Reaktionen auf Schule, den unterschiedlichen Motivationen, Neues zu entdecken und ins eigene Leben hereinzunehmen, der Fähigkeit zur konstruktiven Auseinandersetzung mit Leben und Welt, ihrer Haltung zum Lernen generell. Elsbeth Kossmeier ist Gestaltpädagogin, war 40 Jahre lang Lehrerin für Deutsch und Musik an einem Gymnasium sowie Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Nach wie vor ist sie Referentin für Lehrende für einen Unterricht, der die Persönlichkeit der einzelnen Lernenden stärkt sowie deren Lernmotivation und Lernerfolg zu steigern vermag. Veröffentlichungen: Einzelnen gerecht werden. Chancen und Herausforderungen eines Unterrichts in heterogenen Klassen, Linz 2013. | „Im Unterricht geht es um mich!“ Die Lernseitige Orientierung von Unterricht, Klagenfurt 2019. Benedikt Weingartner war 10 Jahre Benediktinermönch, Religionslehrer und später internationaler Künstlermanager im Bereich der klassischen Musik. Seit 2014 ist er Journalist und vor allem auf Außen- sowie Europapolitik spezialisiert. Er moderiert EU-Bürger:innendialoge und EU-Jugenddialoge. Darüber hinaus ist er Moderator und Redaktionsleiter des TV-Jugendtalkmagazins #Europa4me (https://www.okto.tv/europa4me)) sowie der Sendereihe „Europa : DIALOG“ (https://www.okto.tv/europadialog). Kontakt: leben-lernen@outlook.com
1 Stunde 10 Minuten
Wer und was bestimmt, was einen gebildeten Menschen ausmacht? Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass Bildung mehr umfasst als nur Wissen oder Akademisierung. Ein gebildeter Mensch sollte in der Lage sein, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen, Fremdes zu verstehen und tolerant zu begegnen. Er sollte aus verschiedenen Situationen Schlüsse ziehen können und in der Lage sein, Wahrgenommenes zu analysieren und zu reflektieren. Dafür ist natürlich viel Wissen notwendig, was auch ein Zeichen von Bildung ist. Bloßes Wissen jedoch, ohne die erwähnten Kompetenzen und ohne den Blick auf Relevanz für sich und andere, eventuell ausschließlich für den eigenen (materiellen) Nutzen, ist kalt und für die Gesellschaft wenig nützlich bis sogar schädlich. In diesem Sinne richtet sich die Forderung an die Schule, Bildung im allgemein gültigen Sinn (wie auch in den Lehrplänen definiert) mehr in den Fokus zu nehmen, als dies in der momentanen Praxis geschieht. - - - - - Elsbeth Kossmeier und Benedikt Weingartner bewegt das Thema Lernen. Sie setzen sich damit auseinander, was man für das Leben lernt, lernen soll, freiwillig und unfreiwillig, bewusst und unbewusst. Mit ihren unterschiedlichen Zugängen führen sie kritisch und mit utopischen Gedanken im Hinterkopf einen Dialog. Beide sind viel beschäftigt mit jungen Menschen, deren Reaktionen auf Schule, den unterschiedlichen Motivationen, Neues zu entdecken und ins eigene Leben hereinzunehmen, der Fähigkeit zur konstruktiven Auseinandersetzung mit Leben und Welt, ihrer Haltung zum Lernen generell. Elsbeth Kossmeier ist Gestaltpädagogin, war 40 Jahre lang Lehrerin für Deutsch und Musik an einem Gymnasium sowie Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Nach wie vor ist sie Referentin für Lehrende für einen Unterricht, der die Persönlichkeit der einzelnen Lernenden stärkt sowie deren Lernmotivation und Lernerfolg zu steigern vermag. Veröffentlichungen: Einzelnen gerecht werden. Chancen und Herausforderungen eines Unterrichts in heterogenen Klassen, Linz 2013. | „Im Unterricht geht es um mich!“ Die Lernseitige Orientierung von Unterricht, Klagenfurt 2019. Benedikt Weingartner war 10 Jahre Benediktinermönch, Religionslehrer und später internationaler Künstlermanager im Bereich der klassischen Musik. Seit 2014 ist er Journalist und vor allem auf Außen- sowie Europapolitik spezialisiert. Er moderiert EU-Bürger:innendialoge und EU-Jugenddialoge. Darüber hinaus ist er Moderator und Redaktionsleiter des TV-Jugendtalkmagazins #Europa4me (https://www.okto.tv/europa4me)) sowie der Sendereihe „Europa : DIALOG“ (https://www.okto.tv/europadialog). Kontakt: leben-lernen@outlook.com
1 Stunde 8 Minuten
Angesichts der zahlreichen gesellschaftlichen Herausforderungen und Probleme bedarf es insbesondere im Bildungsbereich eines tiefgreifenden, ja radikalen Umdenkens und nicht nur kosmetischer Eingriffe. Das vergleichsweise teure Bildungssystem bringt letztlich viel zu wenig Erfolg, und die Künstliche Intelligenz lässt herkömmlichen Unterricht schnell absurd erscheinen. Es wird nach Veränderung und Paradigmenwechsel gerufen, doch es scheint an grundlegenden Visionen für tatsächliche Veränderungen zu fehlen. Es braucht einen völlig neuen Unterrichtsansatz, in dem Kinder individuell denken lernen, sich angesprochen fühlen und aktiv beteiligt werden. Diese Art von Unterricht bleibt jedoch meist auf reformpädagogische Versuche beschränkt und findet trotz staatlicher Vorgaben wie Teamteaching, lernseitigem Unterricht und individualisierendem Unterricht nur selten Anwendung. Whiteboards und Laptops für alle nützen wenig, wenn sie mit alten Unterrichtsmethoden genutzt werden. Die Frage ist, warum der Ruf nach Veränderung so laut ist – viele Parteien versprechen in erster Linie VERÄNDERUNG –, aber so wenige Veränderungsvorschläge tatsächlich akzeptiert werden. Notwendige Veränderungen im Unterricht erfordern neue didaktische Forschung, oft neue Methoden, einen völlig anderen Umgang mit Lernstoff und eine andere Stundenverteilung – was für viele Menschen und Gewerkschaften unzumutbar und mühsam erscheint. Das Dilemma bleibt: Ja zu einem neuen Schulsystem, aber Nein zu Veränderungen für einzelne Lehrende. Und das kann natürlich nicht funktionieren. - - - - - Elsbeth Kossmeier und Benedikt Weingartner bewegt das Thema Lernen. Sie setzen sich damit auseinander, was man für das Leben lernt, lernen soll, freiwillig und unfreiwillig, bewusst und unbewusst. Mit ihren unterschiedlichen Zugängen führen sie kritisch und mit utopischen Gedanken im Hinterkopf einen Dialog. Beide sind viel beschäftigt mit jungen Menschen, deren Reaktionen auf Schule, den unterschiedlichen Motivationen, Neues zu entdecken und ins eigene Leben hereinzunehmen, der Fähigkeit zur konstruktiven Auseinandersetzung mit Leben und Welt, ihrer Haltung zum Lernen generell. Elsbeth Kossmeier ist Gestaltpädagogin, war 40 Jahre lang Lehrerin für Deutsch und Musik an einem Gymnasium sowie Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Nach wie vor ist sie Referentin für Lehrende für einen Unterricht, der die Persönlichkeit der einzelnen Lernenden stärkt sowie deren Lernmotivation und Lernerfolg zu steigern vermag. Veröffentlichungen: Einzelnen gerecht werden. Chancen und Herausforderungen eines Unterrichts in heterogenen Klassen, Linz 2013. | „Im Unterricht geht es um mich!“ Die Lernseitige Orientierung von Unterricht, Klagenfurt 2019. Benedikt Weingartner war 10 Jahre Benediktinermönch, Religionslehrer und später internationaler Künstlermanager im Bereich der klassischen Musik. Seit 2014 ist er Journalist und vor allem auf Außen- sowie Europapolitik spezialisiert. Er moderiert EU-Bürger:innendialoge und EU-Jugenddialoge. Darüber hinaus ist er Moderator und Redaktionsleiter des TV-Jugendtalkmagazins #Europa4me (https://www.okto.tv/europa4me)) sowie der Sendereihe „Europa : DIALOG“ (https://www.okto.tv/europadialog). Kontakt: leben-lernen@outlook.com
1 Stunde 8 Minuten
Wie können wir als Gesellschaft und insbesondere im Bildungswesen gut mit Künstlicher Intelligenz (KI) leben und zusammenarbeiten? Gibt es berechtigte Ängste vor KI? Schließlich handelt es sich bei KI um eine Maschinenintelligenz, die (noch) ohne Gefühle und Empathie agiert. Was wir brauchen, ist eine umfassende Bildung, die die Entwicklung und Schulung grundlegender menschlicher Kompetenzen wie Selbst- und Sozialkompetenz, Empathie, kritisches Reflexionsvermögen und die Fähigkeit zu mündigem, demokratischem Handeln fördert. Nur so können wir der Verbreitung von Falschinformationen und manipulativen Medieninterventionen wirksam entgegentreten. KI stellt eine bedeutende Herausforderung dar, die eine Fortführung und Weiterentwicklung reformpädagogischer Ansätze erfordert. Eine Bildung, die sich auf Auswendiglernen und das Übernehmen vorgefertigter Texte beschränkt, erscheint angesichts des Fortschritts der KI zunehmend obsolet und sinnlos. - - - - - Elsbeth Kossmeier und Benedikt Weingartner bewegt das Thema Lernen. Sie setzen sich damit auseinander, was man für das Leben lernt, lernen soll, freiwillig und unfreiwillig, bewusst und unbewusst. Mit ihren unterschiedlichen Zugängen führen sie kritisch und mit utopischen Gedanken im Hinterkopf einen Dialog. Beide sind viel beschäftigt mit jungen Menschen, deren Reaktionen auf Schule, den unterschiedlichen Motivationen, Neues zu entdecken und ins eigene Leben hereinzunehmen, der Fähigkeit zur konstruktiven Auseinandersetzung mit Leben und Welt, ihrer Haltung zum Lernen generell. Elsbeth Kossmeier ist Gestaltpädagogin, war 40 Jahre lang Lehrerin für Deutsch und Musik an einem Gymnasium sowie Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Nach wie vor ist sie Referentin für Lehrende für einen Unterricht, der die Persönlichkeit der einzelnen Lernenden stärkt sowie deren Lernmotivation und Lernerfolg zu steigern vermag. Veröffentlichungen: Einzelnen gerecht werden. Chancen und Herausforderungen eines Unterrichts in heterogenen Klassen, Linz 2013. | „Im Unterricht geht es um mich!“ Die Lernseitige Orientierung von Unterricht, Klagenfurt 2019. Benedikt Weingartner war 10 Jahre Benediktinermönch, Religionslehrer und später internationaler Künstlermanager im Bereich der klassischen Musik. Seit 2014 ist er Journalist und vor allem auf Außen- sowie Europapolitik spezialisiert. Er moderiert EU-Bürger:innendialoge und EU-Jugenddialoge. Darüber hinaus ist er Moderator und Redaktionsleiter des TV-Jugendtalkmagazins #Europa4me (https://www.okto.tv/europa4me)) sowie der Sendereihe „Europa : DIALOG“ (https://www.okto.tv/europadialog). Kontakt: leben-lernen@outlook.com
1 Stunde 16 Minuten
Im Leben, vor allem in engen Beziehungen, entstehen die meisten Probleme durch Missverständnisse. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum man nicht klar sagt, was man denkt, von Konfliktscheue über Unvermögen, die richtigen Worte zu finden, bis zu mangelnder Beobachtungsgabe und Selbstreflexion. Es ist erstaunlich, dass dennoch das Ansprechen dessen, was gesehen und gefühlt wird, so schwierig zu sein scheint. Oft braucht es Ausbildungen und Kurse, die den Menschen zu sich selbst führen und den Selbstwert des einzelnen Menschen stärken, damit freie Kommunikation möglich wird. Schule könnte wichtige Grundlagen dafür bilden, dass der gesunde Selbstausdruck erlernt und gefördert wird. Offene Aufgaben, die Stellungnahmen und Thesenbildung erfordern, eine professionelle Feedback-Kultur oder die Übung, wie Konfliktlösung funktionieren kann, sowie die Bewusstmachung, wie unterschiedliche Meinungen, Perspektiven und Wahrnehmungen ernstgenommen und erörtert werden können – das alles wären wichtige Beiträge für die Entfaltung der Fähigkeit des gesunden Selbstausdrucks. - - - - - Elsbeth Kossmeier und Benedikt Weingartner bewegt das Thema Lernen. Sie setzen sich damit auseinander, was man für das Leben lernt, lernen soll, freiwillig und unfreiwillig, bewusst und unbewusst. Mit ihren unterschiedlichen Zugängen führen sie kritisch und mit utopischen Gedanken im Hinterkopf einen Dialog. Beide sind viel beschäftigt mit jungen Menschen, deren Reaktionen auf Schule, den unterschiedlichen Motivationen, Neues zu entdecken und ins eigene Leben hereinzunehmen, der Fähigkeit zur konstruktiven Auseinandersetzung mit Leben und Welt, ihrer Haltung zum Lernen generell. Elsbeth Kossmeier ist Gestaltpädagogin, war 40 Jahre lang Lehrerin für Deutsch und Musik an einem Gymnasium sowie Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Nach wie vor ist sie Referentin für Lehrende für einen Unterricht, der die Persönlichkeit der einzelnen Lernenden stärkt sowie deren Lernmotivation und Lernerfolg zu steigern vermag. Veröffentlichungen: Einzelnen gerecht werden. Chancen und Herausforderungen eines Unterrichts in heterogenen Klassen, Linz 2013. | „Im Unterricht geht es um mich!“ Die Lernseitige Orientierung von Unterricht, Klagenfurt 2019. Benedikt Weingartner war 10 Jahre Benediktinermönch, Religionslehrer und später internationaler Künstlermanager im Bereich der klassischen Musik. Seit 2014 ist er Journalist und vor allem auf Außen- sowie Europapolitik spezialisiert. Er moderiert EU-Bürger:innendialoge und EU-Jugenddialoge. Darüber hinaus ist er Moderator und Redaktionsleiter des TV-Jugendtalkmagazins #Europa4me (https://www.okto.tv/europa4me)) sowie der Sendereihe „Europa : DIALOG“ (https://www.okto.tv/europadialog). Kontakt: leben-lernen@outlook.com
1 Stunde 4 Minuten
„Hauptsache, man mag die Kinder!“ ist ein oft angeführter Grundsatz für jeden Unterricht. Natürlich ist die grundsätzlich positive Einstellung Kindern und Jugendlichen gegenüber die essentielle Voraussetzung für jedes positive Wirken. Aber es genügt nicht. Es bedarf auch eines wohlüberlegten didaktisch fundierten Unterrichts, der Lernende ermutigt, motiviert und in ihrer Eigenart, ihren Interessen und Begabungen fördert. Die Liebe zu den Schüler:innen muss sich beruflich, also in der Lernstoffvermittlung, zeigen. Aus Studien und unzähligen Berichten geht hervor, dass die Schulerfahrung für die meisten Menschen eine mühselige, oft persönlichkeitsschädigende Erfahrung war, die sie ein Leben lang bewegt. Professionelles Mögen ist keine Einbahnstraße von Lehrer:innen zu Kindern, sondern zeigt sich in beständigem Dialog und gegenseitigem Zuhören. Lehrende regen diesen Dialog durch gute Aufgaben an, da auch Zielkompetenzen wie das Wissen um die eigene Persönlichkeit, die eigenen Begabungen und Interessen, die Sozialkompetenz und die Kreativität erst entwickelt, geübt und erlernt werden wollen. Professionelles Mögen zeigt sich nicht in erster Linie in Nachgiebigkeit oder Geschenken, sondern in einem Unterricht, der Lernerfolg und Lernmotivation zu steigern vermag. Dafür braucht es auch für Lehrende eine gute Ausbildung und ständige Weiterbildung. - - - - - Elsbeth Kossmeier und Benedikt Weingartner bewegt das Thema Lernen. Sie setzen sich damit auseinander, was man für das Leben lernt, lernen soll, freiwillig und unfreiwillig, bewusst und unbewusst. Mit ihren unterschiedlichen Zugängen führen sie kritisch und mit utopischen Gedanken im Hinterkopf einen Dialog. Beide sind viel beschäftigt mit jungen Menschen, deren Reaktionen auf Schule, den unterschiedlichen Motivationen, Neues zu entdecken und ins eigene Leben hereinzunehmen, der Fähigkeit zur konstruktiven Auseinandersetzung mit Leben und Welt, ihrer Haltung zum Lernen generell. Elsbeth Kossmeier ist Gestaltpädagogin, war 40 Jahre lang Lehrerin für Deutsch und Musik an einem Gymnasium sowie Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Nach wie vor ist sie Referentin für Lehrende für einen Unterricht, der die Persönlichkeit der einzelnen Lernenden stärkt sowie deren Lernmotivation und Lernerfolg zu steigern vermag. Veröffentlichungen: Einzelnen gerecht werden. Chancen und Herausforderungen eines Unterrichts in heterogenen Klassen, Linz 2013. | „Im Unterricht geht es um mich!“ Die Lernseitige Orientierung von Unterricht, Klagenfurt 2019. Benedikt Weingartner war 10 Jahre Benediktinermönch, Religionslehrer und später internationaler Künstlermanager im Bereich der klassischen Musik. Seit 2014 ist er Journalist und vor allem auf Außen- sowie Europapolitik spezialisiert. Er moderiert EU-Bürger:innendialoge und EU-Jugenddialoge. Darüber hinaus ist er Moderator und Redaktionsleiter des TV-Jugendtalkmagazins #Europa4me (https://www.okto.tv/europa4me)) sowie der Sendereihe „Europa : DIALOG“ (https://www.okto.tv/europadialog). Kontakt: leben-lernen@outlook.com
1 Stunde 13 Minuten
Die Diskussion über die Bedeutung von Werten in der Gesellschaft gewinnt angesichts der hohen Zuwandererzahlen aus anderen Kulturen an Bedeutung. Die Debatte um Leitkultur und Werte wird oft problematisch, wenn sie als Instrument gegen Zuwanderer genutzt wird. Sollte die gängige Annahme, dass „unsere“ Werte ausschließlich mit der christlichen Tradition verbunden oder in religiösen Werten verwurzelt sind, wegen ihrer Exklusivität hinterfragt werden? Verfassung, Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit gelten für alle Menschen gleich. Deshalb sollten sie die Basis für ein gemeinsames Werteverständnis sein und ein gutes, friedliches Zusammenleben ermöglichen. Ein Werte-Unterricht erscheint wertvoll und notwendig für alle Altersgruppen in diesem Land. Religionsunterricht sollte aus den Schulen entfernt werden, da es in religiösen Gemeinschaften ausreichend Angebote für religiöse Erziehung gibt. Der Ethikunterricht, der einen ersten Schritt in Richtung eines umfassenden Werte-Unterrichts darstellt, sollte aus der Beliebigkeit herausgehoben und zu einem festen Bestandteil des Unterrichts werden. - - - - - Elsbeth Kossmeier und Benedikt Weingartner bewegt das Thema Lernen. Sie setzen sich damit auseinander, was man für das Leben lernt, lernen soll, freiwillig und unfreiwillig, bewusst und unbewusst. Mit ihren unterschiedlichen Zugängen führen sie kritisch und mit utopischen Gedanken im Hinterkopf einen Dialog. Beide sind viel beschäftigt mit jungen Menschen, deren Reaktionen auf Schule, den unterschiedlichen Motivationen, Neues zu entdecken und ins eigene Leben hereinzunehmen, der Fähigkeit zur konstruktiven Auseinandersetzung mit Leben und Welt, ihrer Haltung zum Lernen generell. Elsbeth Kossmeier ist Gestaltpädagogin, war 40 Jahre lang Lehrerin für Deutsch und Musik an einem Gymnasium sowie Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Nach wie vor ist sie Referentin für Lehrende für einen Unterricht, der die Persönlichkeit der einzelnen Lernenden stärkt sowie deren Lernmotivation und Lernerfolg zu steigern vermag. Veröffentlichungen: Einzelnen gerecht werden. Chancen und Herausforderungen eines Unterrichts in heterogenen Klassen, Linz 2013. | „Im Unterricht geht es um mich!“ Die Lernseitige Orientierung von Unterricht, Klagenfurt 2019. Benedikt Weingartner war 10 Jahre Benediktinermönch, Religionslehrer und später internationaler Künstlermanager im Bereich der klassischen Musik. Seit 2014 ist er Journalist und vor allem auf Außen- sowie Europapolitik spezialisiert. Er moderiert EU-Bürger:innendialoge und EU-Jugenddialoge. Darüber hinaus ist er Moderator und Redaktionsleiter des TV-Jugendtalkmagazins #Europa4me (https://www.okto.tv/europa4me)) sowie der Sendereihe „Europa : DIALOG“ (https://www.okto.tv/europadialog). Kontakt: leben-lernen@outlook.com