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SWR Kultur lesenswert - Literatur Archiv

905 Episoden
5 Minuten
Jeden Donnerstag besucht Nicasio das Grab seines Enkels Nuco, der bei einer Explosion in seiner Schule starb. Eine bewegende Geschichte über Trauer, Erinnerung und den Versuch, neu anzufangen. Rezension von Theresa Hübner
9 Minuten
Die Literaturkritikerin Insa Wilke ist seit 2016 für das Programm des prominent besetzten Literaturfestivals „Lesen.Hören“ in der Alten Feuerwache in Mannheim verantwortlich. Am 20. Februar wird das diesjährige Festival eröffnet. Mit Insa Wilke haben wir über die Herausforderungen der Programmgestaltung, die Wünsche des Publikums und über die Vermittlerfunktion der Veranstaltung in einer Krisenzeit der Buchbranche gesprochen.
13 Minuten
Im Dezember 2025 wäre Rainer Maria Rilke 150 Jahre alt geworden. Zwei neue Biografien widmen sich dem charismatischen Lyriker: Sandra Richter schreibt über „Rainer Maria Rilke oder Das offene Leben“; Manfred Koch hat seiner umfangreichen Studie den Titel „Rilke. Dichter der Angst“ gegeben. Silke Arning hat beide Bücher gelesen und erzählt im Gespräch, was die beiden Autoren Neues herausgefunden haben.
6 Minuten
Monika Helfer erzählt in „Der Bücherfreund“ von Leben der Bücher, vom Lesen und Schreiben, vor allem aber von ihrem Vater und ihrer eigenen Nachkriegskindheit in der Bergwelt der Vorarlberger Alpen. Rezension von Jörg Magenau
4 Minuten
Einfühlsam und realistisch erzählt Jennifer Down in ihrem Roman „Körper aus Licht“, welche Folgen das australische Fürsorgesystem auf das Leben einer Frau hat, die Kindheit und Jugend in Heimen und Pflegefamilien verbrachte. Ein Zeugnis der Widerstandskraft und des Überlebenswillens trotz widrigster Umstände – und ein Aufruf zu dringenden Veränderungen. Rezension von Claudia Fuchs
4 Minuten
Rollenspiel und Präsentation gehören zum Leben. Der Mensch, der sich gegenüber anderen zeigt und verhält, wird zum Akteur seiner selbst oder einer Performance, sei es künstlerisch oder sozial. Das ist das Thema von Richard Sennetts Essay „Der darstellende Mensch". Rezension von Eberhard Falcke
4 Minuten
Jugendliche Verzweiflung, Hass auf die Väter, romantischer Nationalismus – das sind Zutaten, die den 13-jährigen Noburu in Yukio Mishimas „Der Held der See“ zu einer verstörenden Tat treiben. Mishimas Klassiker aus dem Jahr 1963 liegt nun in neuer Übersetzung vor. Rezension von Ulrich Rüdenauer
4 Minuten
Als Prototyp des Schlemmens und des feinsinnigen Genießens gilt der Römer Lucullus. Doch Lucius Licinius Lucullus war mehr als ein antiker Gourmet. Das belegt der Althistoriker Peter Scholz in seinem Buch „Lucullus. Herrschen und Genießen in der späten römischen Republik“. Als Senator, Redner und als Feldherr bewies er großes Können. Mit der Aufzeichnung des Lebensweges des Lucullus bietet Scholz auch ein vielschichtiges Sittengemälde der Römischen Republik in ihrer Endzeit. Rezension von Andreas Puff-Trojan
5 Minuten
Die Ostmoderne wurde lange verkannt, oft abgerissen. Doch heute wächst die Anerkennung für diese Architektur. Einer ihrer prägenden Köpfe: Hermann Henselmann – Schöpfer des Berliner Fernsehturms, des Leipziger Universitätshochhauses und Teile der Karl-Marx-Allee. Seine Enkelin Florentine Anders beleuchtet in „Die Allee“ nicht nur seine Bauten, sondern auch die Geschichte ihrer Familie. Rezension von Ina Beyer
5 Minuten
Ruhelos: Sithembile Menck und Chantal Busse lesen „Der längste Schlaf“ von Melanie Raabe Schlafforscherin Mara kommt unverhofft an ein großes, verlassenes Herrenhaus in einem kleinen Dorf. Immer wieder kommt sie in Situationen, die sie aus ihren Träumen zu kennen scheint. Das ist sie gewohnt – beruhigend ist es aber nicht, denn ihre Träume verkünden selten etwas Gutes. Als sie erfährt, dass zwei Kinder verschwunden sind, wird sie das Gefühl nicht los, dass das etwas mit ihr und dem Haus zu tun haben könnte. Melanie Raabe erzählt eine spannende, vielschichtige Geschichte auf zwei Ebenen, die im Hörbuch von Sithembile Menck und Chantal Busse gekonnt umgesetzt werden. Gelungenes Futter für Mystery-Fans und bestimmt nichts zum Einschlafen. Rezension von Leonie Berger
6 Minuten
In sozialen Netzwerken boomen Begriffe wie Trauma, triggern und toxisch – oft losgelöst von ihrer klinischen Bedeutung. Die Soziologin Laura Wiesböck analysiert in ihrem Buch „Digitale Diagnosen“, warum psychologische Konzepte inflationär verwendet werden und welche gesellschaftlichen Folgen das hat. Ein Gespräch über den schmalen Grat zwischen Enttabuisierung und Selbstdarstellung.
6 Minuten
Medizin als Kunst, Lyrik als Heilmittel: Jakob Leiner versammelt in „Ah, ein Herz, verstehe“ poetische Zeugnisse aus fünf Jahrhunderten an der Schnittstelle von Krankheit und Heilung.
7 Minuten
Ein Roman, der alle literarischen Register zieht, aber wie eine literarische Ruine wirkt. Rezension von Carsten Otte
6 Minuten
Alle paar Jahre taucht ein neuer amerikanischer Autor auf, dessen Debüt große Erwartungen weckt und an literarische Größen erinnert. Jetzt ist es wieder so weit: Zach Williams begeistert mit seinem Erzählungsband „Es werden schöne Tage kommen“ – zeitgemäß im Stil, tief verwurzelt in der Erzähltradition. Rezension von Ulrich Rüdenauer
4 Minuten
John von Düffel beschäftigt die Frage danach, was ein gutes Leben ausmacht. Sie führt ihn nach Edinburgh, wo er nach 35 Jahren die Schottin Fiona wiedertrifft. Die Begegnung wird zu einem erhellenden Treffen – wenn auch ganz anders als gedacht. Rezension von Holger Heimann
SWR Kultur lesenswert - Literatur

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Hier finden Sie die Beiträge aus den SWR Kultur Literatursendungen an einem Ort: Die SWR Bestenliste und die SWR Kultur lesenswert Sendungen Feature, Magazin, Kritik und Gespräch. Mit Buchtipps, Disku...