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SWR Kultur lesenswert - Literatur Archiv

905 Episoden
4 Minuten
In ihrem preisgekrönten Debütroman „Wo der Name wohnt“ erzählt Ricarda Messner von einer Familiengeschichte, deren dunkles Zentrum lange verborgen bleibt. Ein raffiniertes Buch, geschrieben aus der Perspektive einer Nachgeborenen. Rezension von Christoph Schröder
4 Minuten
In „Pop-up-Propaganda“ stellt die Journalistin Irina Rastorgueva die bizarren Propaganda-Techniken Russlands detailliert vor. Sie verdeutlicht einmal mehr, wie paranoid Putins Staat im letzten Vierteljahrhundert geworden ist. Rezension von Judith Leister
4 Minuten
Eine junge Physikerin, die ein dunkles Familiengeheimnis erforscht, die Mysterien eines Friedhofs und ein Vater, der sich mit seiner Tochter, einer Tierschützerin, anfreundet – all das kommt in Diese brennende Leere, dem neuen Roman von Jorge Comensal, zusammen. Das Ganze vor dem Hintergrund einer Umwelt-Katastrophe in Mexiko-City. Rezension von Victoria Eglau
4 Minuten
Falsche wirtschaftliche und politische Entscheidungen, mangelnde Risikobereitschaft und Angst vor Veränderungen haben Deutschland schwer geschadet. Chris Reiter und Will Wilkes, Korrespondenten des US-Wirtschaftsdienstes Bloomberg News, wollen das Land wieder auf Kurs bringen – zum Beispiel mit einem umfangreichen Bauprogramm. Rezension von Eva Karnofsky
4 Minuten
Mit dem kleinen Mönch gegen den großen Mao – in seinem satirischen Roman „Das goldene Zeitalter“ handelt Wang Xiaobo von der Liebe in Zeiten der Kulturrevolution. Rezension von Wolfgang Schneider
4 Minuten
Neben Leonardo da Vinci, Michelangelo und Raffael gehört er eher zu den weniger bekannten Renaissance-Künstlern. Zweifellos aber gehört Benvenuto Cellini nicht zu den weniger interessanten, wenngleich sein Werk neben den anderen eher überschaubar ist. Aber in seinen berühmten Skulpturen, aus denen der Perseus aus der Loggia dei Lanzi hervorragt, spiegelt sich ein Künstlerleben, das die Gründe und vor allem Abgründe eines genialischen und kreativen Menschen der Renaissance zeigt. Der Kunsthistoriker Andreas Beyer hat diesem ‚Leben im Furor‘ sein jüngstes Buch gewidmet. Rezension von Clemens Klünemann
4 Minuten
Mit der Veröffentlichung von „Hochbranden“ eröffnet sich ein weiterer Blick in das Werk und Denken der libanesischen Schriftstellerin Etel Adnan. Drei Jahre vor ihrem Tod verfasst, spricht sie darin mehr und mehr von den letzten und grundlegenden Dingen des Seins. Und umkreist in so poetischen wie philosophischen Bildern die drängendste Frage: Was ist Realität? Rezension von Claudia Kramatschek
7 Minuten
Nach dem 7. Oktober 2023 und dem Terrorangriff der Hamas sehen sich jüdische, aber auch muslimische Menschen in Deutschland zunehmenden Anfeindungen ausgesetzt. Viele fühlen sich bedroht oder unter Generalverdacht gestellt. Comic-Autor*innen haben darauf mit einem gemeinsamen Projekt reagiert und 60 betroffene Personen interviewt. Die Ergebnisse, die zunächst Woche für Woche im Internet veröffentlicht wurden, erscheinen jetzt in dem Band „Wie geht es Dir? - 60 gezeichnete Gespräche nach dem 7. Oktober“ im Avant-Verlag. Eine berührende Momentaufnahme, die für Vielstimmigkeit und Differenzierung wirbt und sich gegen einfache Antworten stemmt. Rezension von Silke Arning
25 Minuten
In seinem neuen Roman verhandelt Dmitrij Kapitelman große politische und auch private Themen: Russlands Krieg gegen die Ukraine, der Rechtsruck in Deutschland und das Festhalten an seiner russischen Muttersprache. Ein wichtiger Schauplatz: Der „Magasin“, ein Laden für russische Spezialitäten in Leipzig. Kristine Harthauer im Gespräch mit dem Autor
11 Minuten
„Shakespeare behandelt Grundthemen, die zeitlos sind“, sagt die Kulturwissenschaftlerin Elisabeth Bronfen. Sogar Shakespeare selbst greift immer wieder bestimmte Motive auf und variiert sie. Kleidertausch und Geistererscheinungen „in Serie“ In seinen Theaterstücken wimmelt es von Ermordeten, die nicht zur Ruhe kommen und als Geister auftauchen, wie in Hamlet oder Macbeth. Junge Frauen wiederrum ziehen Männerkleider an, um fliehen zu können, wie in „Der Kaufmann von Venedig“ oder um sich zu verstecken, wie in „Was ihr wollt“. Und auch Briefe, Schmuckstücke oder Geheimnisse werden weitergegebenen und getauscht. Diese Motive finden sich nicht nur in einzelnen von Shakespeares Stücken, sondern wiederholen sich, tauchen immer in Variationen auf. Quasi in „Serie“ – so nennt es die Zürcher Kulturwissenschaftlerin Elisabeth Bronfen. Sie folgt diesen Verbindungslinien zwischen Shakespeares Dramen ihrem neuen Buch „Shakespeare und seine seriellen Motive“. S. Fischer Verlag, 400 Seiten, 29 Euro ISBN 978-3-10-397434-8
7 Minuten
Schwanger werden – Dänische Autorin Tine Høeg dokumentiert die Sehnsucht nach Mutterschaft in „Hunger“. Bereits ihre ersten beiden Romane ließen die dänische Autorin Tine Høeg zum literarischen Shootingstar avancieren. Nun legt sie mit ihrem dritten Buch „Hunger“ die autofiktionale Dokumentation über einen existenziellen Wunsch nach Mutterschaft vor. Rezension von Eva Marburg
4 Minuten
Die schwedische Autorin Tone Schunnesson gilt als neue Stimme des „Schmutzigen Realismus“. Ihr Roman „Reality, Reality“ zeichnet in ungeschminkter Sprache das Leben eines abstürzenden Sternchens, das sich durch Lügen wieder an die Spitze kämpfen möchte. Rezension von Katrin Ackermann
4 Minuten
1945 steht für Katastrophe und Neuanfang. Volker Heises erzählende Chronik wertet Tagebücher, Briefe, Erinnerungen und Archivmaterialien aus, um mit vielfältigen Stimmen das Bild eines Jahres zu zeichnen, das kontrastvoller nicht sein könnte. Rezension von Wolfgang Schneider
4 Minuten
Der Roman „Der große Riss“ der Amerikanerin Cristina Henríquez schildert anhand von tragischen Familiengeschichten, welch große Opfer der Bau des Panamakanals gefordert hat. Rezension von Eva Karnofsky
4 Minuten
Zu den Merkwürdigkeiten der amerikanischen Geschichte gehört, dass ausgerechnet im Land der Freiheit über Jahrhunderte eine Sklavenhaltung enormen Ausmaßes prosperieren konnte. In ihrem letzten Buch hat die amerikanische Politologin Judith Shklar diese Anomalie des politischen Amerikas zum Ausgangspunkt ihrer Reflexion über die Entstehung des amerikanischen Verständnisses von Staatsbürgerschaft genommen. Rezension von Leander Scholz
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Hier finden Sie die Beiträge aus den SWR Kultur Literatursendungen an einem Ort: Die SWR Bestenliste und die SWR Kultur lesenswert Sendungen Feature, Magazin, Kritik und Gespräch. Mit Buchtipps, Disku...