SWR Kultur lesenswert - Literatur Archiv
904 Episoden
9 Minuten
„Wohin ging es nur“ – Der Schriftsteller Christian Kracht schickt seine Figuren im neuen Roman „Air“ in eine grausame Fantasy-Welt. Rezension von Carsten Otte
7 Minuten
Sophie Hunger, geboren 1983 in Bern, ist Sängerin, Musikerin und Komponistin. Nun hat sie ihren ersten Roman geschrieben. Eine Geschichte über Freundschaft und über den Soundtrack eines Lebens. Nina Wolf hat den Roman gelesen und Sophie Hungers Debütalbum „Monday’s Ghost“ gehört.
10 Minuten
Das Thema „Macht“ lässt Autor Ilija Trojanow nicht los. Zehn Jahre nach seinem beeindruckenden Roman „Macht und Widerstand“ über die kommunistische Vergangenheit Bulgariens hat er jetzt eine sehr originelle und eigenwillige Erzählung vorgelegt. Silke Arning im Gespräch mit Ilija Trojanow
10 Minuten
Das Online-Magazin „Perlentaucher“ schaut auf ein Vierteljahrhundert Buchkritik zurück Silke Arning im Gespräch mit Mitbegründer Thierry Chervel
55 Minuten
Neue Bücher von Christian Kracht, Ilija Trojanow, Sophie Hunger, Martin Mosebach und Helene Hegemann
4 Minuten
Gegen die pessimistische Selbstverneinung Europas versucht der Philosoph Peter Sloterdijk in seinem neuen Buch „Der Kontinent ohne Eigenschaften“ das europäische Projekt entschieden zu verteidigen. Rezension von Jochen Rack
4 Minuten
Computernerd trifft auf burschikose Sitzenbleiberin: Kurt Prödels Romandebüt „Klapper“ über dysfunktionale Familien, digitale Fluchtwelten und eine vorzeitig endende Freundschaft, die das Potenzial gehabt hätte, alles zu verändern. Rezension von Oliver Pfohlmann
4 Minuten
Linda Sabiers mal komische, mal raue, mal explosive Beobachtungen sind ein Gegengift gegen jede Misanthropie: Sie leuchten vor Zuneigung und Interesse an Menschen und ihren Geschichten. Sie erzählen uns die Welt, die wir gerne häufiger sehen wollen. Rezension von Sandra Hoffmann
4 Minuten
Seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs geht ein Riss durch die Familie von Dmitrij Kapitelman. Während er an Freunde und Bekannte in Kyjiw denkt, schaut seine Mutter russisches Propaganda-Fernsehen und schimpft auf die Ukraine. Ein kluger und empathischer Roman über unsere Gegenwart. Rezension von Tino Dallmann
10 Minuten
Die 1959 geborene Norwegerin Vigdis Hjorth ist eine der bekanntesten Gegenwartsautorinnen ihres Landes. Hjorths Romane kreisen geradezu manisch um das Schlachtfeld Familie und um ein traumatisches Kindheitserlebnis ihrer Protagonistin. Ihr neuer Roman „Wiederholung“ wurde bereits mit dem bedeutendsten norwegischen Literaturpreis bedacht. Wir stellen ihn im Gespräch mit Iris Radisch vor.
4 Minuten
Der Schlag mit einem Goldbarren auf einen Männerkopf ist kein alltägliches Verbrechen. Das hat Symbolkraft und Natasha Brown sieht darin eine Parabel über die britische Gesellschaft und ihren krisenhaften Zustand. Davon handelt ihr Roman „Von allgemeiner Gültigkeit". Rezension von Eberhard Falcke
6 Minuten
Nach Jahren literarischer Essays und persönlicher Texte kehrt Chimamanda Ngozi Adichie mit „Dream Count“ endlich zum Roman zurück – und erzählt die bewegenden Geschichten von vier afrikanischen Frauen zwischen den USA und Nigeria. Es geht um Liebe, Verlust und den Wunsch nach Selbstbestimmung, um schmerzhafte Entscheidungen und unerwartete Wendungen. Ein kraftvolles Buch, das Fragen stellt, ohne einfache Antworten zu liefern. Rezension von Theresa Hübner
9 Minuten
Seit Januar 2024 ist Astrid Böhmisch die Direktorin der Leipziger Buchmesse. In für die Buchbranche ökonomisch prekären Zeiten will Böhmisch die Leipziger Messe als bedeutendes Frühjahrsbranchentreffen erhalten und auch die politische Relevanz der Veranstaltung festigen. Unterstützung bekommt sie in diesem Jahr von einer königlichen Botschafterin für die Literatur. Im Gespräch gibt Astrid Böhmisch einen Ausblick auf das Programm.
11 Minuten
Die politische Weltlage ist unübersichtlich und auch durchaus beängstigend. Alte Vertrautheiten schwinden, scheinbar sicher geglaubte Bündnisse werden aufgekündigt. Auch in den Romanen des 1982 verstorbenen Amerikaners Philip K. Dick sind sämtliche Gewissheiten in Frage gestellt. Seine Werke lieferten die literarische Vorlage für Filme wie „Blade Runner“ oder „Total Recall“. Der französische Starautor Emmanuel Carrère hat bereits 1993 eine Biografie über Philip K. Dick geschrieben, die nun in deutscher Übersetzung erschienen ist. Frank Hertweck hat nicht nur Carrères Buch gelesen, sondern ist auch in das Dick-Universum eingetaucht.
4 Minuten
Die einen fürchten sich vor ihnen, halten die Eulen für Todesboten. Die anderen sehen in ihnen Glücksbringer, Göttergesandte. Perfektes Gehör und gute Augen machen sie zu grandiosen Jägern. Allmählich kommt die Forschung hinter ihre Geheimisse. Die US-amerikanische Vogelexpertin hat den Eulen jetzt ein faszinierendes Buch gewidmet. Rezension von Johannes Kaiser
SWR Kultur lesenswert - Literatur
Hier finden Sie die Beiträge aus den SWR Kultur Literatursendungen an einem Ort: Die SWR Bestenliste und die SWR Kultur lesenswert Sendungen Feature, Magazin, Kritik und Gespräch. Mit Buchtipps, Disku...