Feminismus mit Vorsatz - der Podcast rund um feministische Perspektiven
Politik, Gleichberechtigung, Gender und Gesellschaft
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Podcaster
Episoden
16.07.2026
53 Minuten
Ich will wieder mehr lesen - Geschichten, die mich reinziehen! Und die mich vor allem von meinem Handy wegziehen.
Für diese Folge habe ich deshalb euch - und ein paar ehemalige Podcastgäst*innen - nach feministischen Romantipps für freie Sommertage gefragt. Also keiiiine Sachbücher, wirklich Geschichten, die einen in Beschlag nehmen - und zwar ohne dass wir unsere feministisch-intersektionalen Werte beiseite legen müssen. Die absolute Entspannung für Körper und Geist, so stelle ich mir das zumindest vor!
Und wie immer habt ihr natürlich abgeliefert…
In dieser Folge hören wir eure Sprachis und lesen uns sogar ein Stück durch New York, London, Mexiko, Georgien, die Türkei und alternative Gesellschaftsentwürfe. Die freien Tage können kommen!
In dieser Folge hören wir eure Sprachis und lesen uns sogar ein Stück durch New York, London, Mexiko, Georgien, die Türkei und alternative Gesellschaftsentwürfe. Die freien Tage können kommen!
Diese Folge wird präsentiert von dem „Lesen ist Liebe“ Abo vom Kjona Verlag. Mehr dazu unter https://kjona.eco/mit-vorsatz
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Gebrauchte Bücher gibt es auf https://www.justbooks.de
Ebooks und Hörbücher gibt es mit jedem öffentlichen Bib-Ausweis auf https://libbyapp.com
Elizabeth Gilbert: City of Girls (Fischer Verlag) [auf buch7]
Maria-Christina Piwowarski: Der Literaturnewsletter
blauschwarzberlin Literaturpodcast
Rebecca Martin: Sommer und so (aki Verlag) [auf buch7]
Dahlia de la Cerda: Reservoir Bitches (Scribe [eng] [auf buch7] | CulurBooks Verlag [deu] [auf buch7])
Nino Haratischwili: Das achte Leben (für Brilka) (Ullstein verlag) [auf buch7]
Hörbuch von „Das achte Leben (für Brilka)“, gelesen von Julia Nachtmann
Fatma Aydemir: Dschinns (Hanser) [auf buch7]
Yasmin Polat: Im Prinzip ist alles okay (GOYA Verlag) [auf buch7]
Meine Rezension von „Im Prinzip alles okay“ auf Instagram
Melanie Raabe: Der längste Schlaf (btb Verlag) [auf buch7]
Gerd Brantenberg: Die Töchter Egalias (Manifest Verlag) [auf buch7]
Theaterstück Planet Egalia am HAU von Christiane Rösinger
1000Dank an alle Sprachnachrichtler*innen!
Musik von slip.stream
Coverdesign: Svenja Limke
Titelmusik: Louis Schwadron
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18.06.2026
41 Minuten
Muss jetzt wirklich alles feministisch sein? Von mir aus: gerne. In dieser Folge schaue ich mit Bestatterin Tara Mader auf ein Thema, das viele von uns lieber weit wegschieben: Sterben, Trauer und Bestattung.
Denn auch rund um den Tod stecken wir knietief in Rollenbildern. Wer kümmert sich, wenn jemand stirbt? Wer organisiert die Bestattung? Werden Körper sogar noch nach dem Tod bewertet? Und welche Rituale machen Sinn, wenn Traditionen nicht mehr passen?
Mit Tara spreche ich über individuelle Bestattungen, Care-Arbeit, queersensible Abschiede und ältere Frauen, die nach dem Tod ihrer Männer vielleicht nicht nur Trauer empfinden. Und natürlich fragen wir uns, wie das gehen könnte, dieses feministische Sterben.
Eine Folge über den Tod, die dann eben doch sehr viel mit dem Leben zu tun hat.
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Tara Mader, individuelle Bestatterin in Berlin
https://individuelle-bestattungen.berlin/tara-mader--bestatterin-berlin-linea-trost
1000Dank an Tara Mader von „Linea Trost“!
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Titelmusik: Louis Schwadron
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Denn auch rund um den Tod stecken wir knietief in Rollenbildern. Wer kümmert sich, wenn jemand stirbt? Wer organisiert die Bestattung? Werden Körper sogar noch nach dem Tod bewertet? Und welche Rituale machen Sinn, wenn Traditionen nicht mehr passen?
Mit Tara spreche ich über individuelle Bestattungen, Care-Arbeit, queersensible Abschiede und ältere Frauen, die nach dem Tod ihrer Männer vielleicht nicht nur Trauer empfinden. Und natürlich fragen wir uns, wie das gehen könnte, dieses feministische Sterben.
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21.05.2026
53 Minuten
Was tun, wenn ein politischer Fall so fassungslos macht, dass Scrollen echt nicht mehr reicht? Im Fall Collien Fernandes hat der feminist fight club innerhalb von drei Tagen eine Großdemo mit ca. 13.000 Menschen auf die Beine gestellt.
In dieser Folge erzählen Linh und Sky, wie aus „Irgendjemand müsste was tun“ konkrete Orga wurde - von der Demo-Anmeldung über Mobilisierung und Technik bis zu Ordner*innen, Sicherheit und Reichweite. Schritt für Schritt geht es darum, wie aus Ohnmacht Protest wird.
Gleichzeitig teilen wir Tipps, wie du dich einbringen kannst, ohne gleich eine ganze Demo zu verantworten.
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Shownotes:
feminist fight club auf Instagram
Nur ja heißt ja Webseite
Infos zum Versammlungsrecht
Demo anmelden in Berlin
1. Know your power
Du bist der „irgendjemand“ und demonstrieren ist ein Grundrecht. Jede Person kann eine Versammlung anmelden.
2. Du musst die Welt nicht alleine retten: Hol dir ein Team
Suche dir Menschen, die deine Wut teilen und Lust haben, mit anzupacken.
3. Fundament legen
Jetzt geht es um die Basics:
Thema und Titel der Demo Datum, Uhrzeit und Ort festlegen ggf. eine Route Technik organisieren Versammlungsleitung benennen Ordner*innen finden Demo anmelden
4. Reichweite schaffen
Damit Menschen von der Demo erfahren:
Social Media nutzen Presse einladen NGOs und Initiativen ansprechen Menschen mit Reichweite um Unterstützung bitten Redner*innen und Bühnenprogramm organisieren
5. Hab Spaß
So ernst der Anlass auch ist: Demo-Organisation kann Kraft geben. Gemeinsam Banner malen, sich gegenseitig unterstützen und merken, dass man nicht allein ist: Aktivismus ist ein Marathon, kein Sprint. Deshalb ist es wichtig, aufeinander zu achten, Grenzen zu respektieren und auch Freude an dem zu haben, was man gemeinsam auf die Beine stellt.
1000Dank an Linh und Sky sowie allen Beteiligten (u.a. von "Nur ja heißt ja") beim feminist fight club!
Musik von slip.stream
Coverdesign: Svenja Limke
Titelmusik: Louis Schwadron
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In dieser Folge erzählen Linh und Sky, wie aus „Irgendjemand müsste was tun“ konkrete Orga wurde - von der Demo-Anmeldung über Mobilisierung und Technik bis zu Ordner*innen, Sicherheit und Reichweite. Schritt für Schritt geht es darum, wie aus Ohnmacht Protest wird.
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2. Du musst die Welt nicht alleine retten: Hol dir ein Team
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3. Fundament legen
Jetzt geht es um die Basics:
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4. Reichweite schaffen
Damit Menschen von der Demo erfahren:
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5. Hab Spaß
So ernst der Anlass auch ist: Demo-Organisation kann Kraft geben. Gemeinsam Banner malen, sich gegenseitig unterstützen und merken, dass man nicht allein ist: Aktivismus ist ein Marathon, kein Sprint. Deshalb ist es wichtig, aufeinander zu achten, Grenzen zu respektieren und auch Freude an dem zu haben, was man gemeinsam auf die Beine stellt.
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16.04.2026
46 Minuten
Gendern oder nicht. Links oder rechts. Fleißig oder faul. Für die Impfung oder dagegen. Palästina oder Israel. In den letzten Jahren hatte ich immer stärker das Gefühl: Ich muss ein Team wählen.
Journalistin und Autorin Gilda Sahebi zeigt in ihrem Buch „Verbinden statt spalten", dass diese Polarisierung oft nicht so tief ist, wie wir glauben - aber dass manche einen Vorteil daraus ziehen, wenn der Eindruck entsteht, dass die Welt nur noch aus Lagern besteht.
Wir sprechen über Geschichten, die uns gegeneinander ausspielen - und darüber, warum eine Bernsteinkette mich fast eine Freundinnenschaft gekostet hätte.
P.S. Gilda war schon mal zu Gast - in Folge 34 über den westlichen Blick auf den Iran. Ist gut gealtert, also hör gern nochmal rein.
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Gilda Sahebi: Verbinden statt spalten (auf buch7)
Stiftung Mercator: Polarisierungsstudie
wöchentlicher Politik Podcast: Gilda con Arne
Feminismus mit Vorsatz: Der westliche Blick: Gilda Sahebi über Berichte zum Iran
1000Dank an Gilda Sahebi und Zitateinleserin Antonia!
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Journalistin und Autorin Gilda Sahebi zeigt in ihrem Buch „Verbinden statt spalten", dass diese Polarisierung oft nicht so tief ist, wie wir glauben - aber dass manche einen Vorteil daraus ziehen, wenn der Eindruck entsteht, dass die Welt nur noch aus Lagern besteht.
Wir sprechen über Geschichten, die uns gegeneinander ausspielen - und darüber, warum eine Bernsteinkette mich fast eine Freundinnenschaft gekostet hätte.
P.S. Gilda war schon mal zu Gast - in Folge 34 über den westlichen Blick auf den Iran. Ist gut gealtert, also hör gern nochmal rein.
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19.03.2026
37 Minuten
Am 9. März hat ein breiteres Bündnis namens enough! den globalen Frauen*Generalstreik ausgerufen. Frauen und nonbinäre Personen sollten einen Tag nach dem internationalen Frauentag alles sein lassen: Keine Lohnarbeit, keine Carearbeit, nix - Generalstreik eben. Ganz schön groß gedacht. Und gleichzeitig hören jetzt viele bestimmt zum ersten Mal davon: Diiie durchschlagende Kraft kommt wohl noch.
Trotzdem habe ich den 9. März zum Anlass genommen, das mit dem Streiken mal zu üben. Hab ich ja noch nie gemacht! Dazu gibt's Sprachnachrichten aus der Community und ein kleines Audio-Tagebuch von mir, das die Höhen und Tiefen unserer Streik-Karrieren dokumentiert.
www.feminismusmitvorsatz.de
Werbepartner dieser Folge ist der Kösel Verlag. Das Buch "Im Herzen bist du unbesiegbar" von Mai Duong Kieu findest du unter:
https://www.penguin.de/buecher/mai-duong-kieu-im-herzen-bist-du-unbesiegbar/buch/9783466373642
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Über diesen Podcast
In Feminismus mit Vorsatz möchte mich und damit auch dich Stück
für Stück mit feministischem Denken und Handeln vertraut machen.
Der Podcast soll eine Einführung sein, eine Art Reise, bei der
ich dich an die Hand nehmen möchte. Dafür werde ich
Feminist*innen fragen, ohne selbst gleich alles wissen zu müssen.
Achtung: Feminismus mit Vorsatz ist ein unabhängiger
Podcast. Kein großes Label, keine Redaktion im Rücken.
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