Recht Ordentlich Archiv
45 Episoden
37 Minuten
Während der Klimadiskurs die öffentliche Debatte dominiert, droht ein paralleles Krisenszenario im blinden Fleck zu verschwinden: der dramatische Verlust der biologischen Artenvielfalt. In dieser Folge nähern sich Thomas und Daniel dem Thema mit juristischem Blick – und mit einem überraschenden Vorbild: Ecuador, das seit 2008 die Rechte der Natur verfassungsrechtlich verankert hat.
Was bedeutet es, der Natur subjektive Rechte zuzusprechen? Brauchen wir eine Ökologiepflichtigkeit des Eigentums? Und weshalb denken wir Wohlstand so grundlegend falsch? Die Folge bewegt sich zwischen Verfassungsrecht, politischer Ökonomie und der unbequemen Frage, was das alles mit dem eigenen Einkaufskorb zu tun hat.
Recht ordentlich ist ein Podcast für alle, die politische und rechtliche Fragen nicht an der Oberfläche belassen wollen – gesellschaftlich relevant, analytisch scharf, ohne erhobenen Zeigefinger.
Infos zur Folge:
Jens Kersten: Das ökologische Grundgesetz, 2022
Buchkritik im DLF.
Text von Steffen Knauß über die Verfassung und Ökologie in Ecuador.
Was bedeutet es, der Natur subjektive Rechte zuzusprechen? Brauchen wir eine Ökologiepflichtigkeit des Eigentums? Und weshalb denken wir Wohlstand so grundlegend falsch? Die Folge bewegt sich zwischen Verfassungsrecht, politischer Ökonomie und der unbequemen Frage, was das alles mit dem eigenen Einkaufskorb zu tun hat.
Recht ordentlich ist ein Podcast für alle, die politische und rechtliche Fragen nicht an der Oberfläche belassen wollen – gesellschaftlich relevant, analytisch scharf, ohne erhobenen Zeigefinger.
Infos zur Folge:
Jens Kersten: Das ökologische Grundgesetz, 2022
Buchkritik im DLF.
Text von Steffen Knauß über die Verfassung und Ökologie in Ecuador.
35 Minuten
Gibt es institutionellen Rassismus in deutschen Verwaltungen – und wie entsteht er? Diese Frage steht im Mittelpunkt der neuen Folge des Podcasts Recht Ordentlich, in der Thomas und Daniel eine aktuelle Studie des Politikwissenschaftlers Gert Pickel diskutieren: „Rassismus in deutschen Institutionen und institutioneller Rassismus in Deutschland".
Der Podcast beschäftigt sich mit rechtlichen und gesellschaftspolitischen Fragen an der Schnittstelle von Verwaltung, Hochschule und Öffentlichkeit. In dieser Folge kommen zwei Perspektiven zusammen: die des Rechtswissenschaftlers und die des Sozialwissenschaftlers.
Im Gespräch gehen die beiden weit über eine bloße Wiedergabe von Studienergebnissen hinaus. Sie arbeiten heraus, dass rassistisches Handeln in Verwaltungen selten auf expliziter Feindseligkeit beruht, sondern häufig aus verfestigten Stereotypen erwächst, die im Rahmen behördlicher Ermessensspielräume wirksam werden – oft ohne dass die Handelnden dies als Rassismus benennen würden.
Besonders aufschlussreich ist die Diskussion über institutionelle Verantwortung: Welche Rolle spielen Führungskräfte dabei, rassistische Routinen zu normieren oder zu unterbinden? Reichen bestehende Rechtsnormen – darunter das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz und Artikel 1 des Grundgesetzes – aus? Und welche Konsequenzen hat es, wenn aus der Politik selbst Deutungsmuster kommen, die Stereotype bestärken?
Die Folge berührt auch hochschulpolitische Dimensionen: Wie kann Sensibilisierung für Diskriminierung curricular verankert werden, und wie lässt sich die fehlende Diversität in Verwaltungsstudiengängen strukturell adressieren?
Recht Ordentlich, Staffel 5, Folge 3 – ein Gespräch über Vorurteile, die wir alle kennen, über Gesetze, die allein nicht genügen, und über die Frage, was es bedeutet, wenn über jedem Büroeingang tatsächlich stünde: Die Würde des Menschen ist unantastbar..
Link zur angesprochenen Studie:
https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/2026/inra-studie.pdf?__blob=publicationFile&v=3
Der Podcast beschäftigt sich mit rechtlichen und gesellschaftspolitischen Fragen an der Schnittstelle von Verwaltung, Hochschule und Öffentlichkeit. In dieser Folge kommen zwei Perspektiven zusammen: die des Rechtswissenschaftlers und die des Sozialwissenschaftlers.
Im Gespräch gehen die beiden weit über eine bloße Wiedergabe von Studienergebnissen hinaus. Sie arbeiten heraus, dass rassistisches Handeln in Verwaltungen selten auf expliziter Feindseligkeit beruht, sondern häufig aus verfestigten Stereotypen erwächst, die im Rahmen behördlicher Ermessensspielräume wirksam werden – oft ohne dass die Handelnden dies als Rassismus benennen würden.
Besonders aufschlussreich ist die Diskussion über institutionelle Verantwortung: Welche Rolle spielen Führungskräfte dabei, rassistische Routinen zu normieren oder zu unterbinden? Reichen bestehende Rechtsnormen – darunter das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz und Artikel 1 des Grundgesetzes – aus? Und welche Konsequenzen hat es, wenn aus der Politik selbst Deutungsmuster kommen, die Stereotype bestärken?
Die Folge berührt auch hochschulpolitische Dimensionen: Wie kann Sensibilisierung für Diskriminierung curricular verankert werden, und wie lässt sich die fehlende Diversität in Verwaltungsstudiengängen strukturell adressieren?
Recht Ordentlich, Staffel 5, Folge 3 – ein Gespräch über Vorurteile, die wir alle kennen, über Gesetze, die allein nicht genügen, und über die Frage, was es bedeutet, wenn über jedem Büroeingang tatsächlich stünde: Die Würde des Menschen ist unantastbar..
Link zur angesprochenen Studie:
https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/2026/inra-studie.pdf?__blob=publicationFile&v=3
37 Minuten
Sind demokratische Systeme aus sich heraus reformierbar? Oder bedürfen tiefgreifende gesellschaftliche Transformationen eines radikalen Bruchs, um überhaupt möglich zu werden?
In dieser Episode analysieren Daniel und Thomas die strukturellen Defizite gegenwärtiger politischer Systeme und diskutieren, ob tiefgreifende Reformen ausschließlich durch kriseninduzierte Umbrüche – historisch häufig in Form von Kriegen – realisierbar sind.
Sie sprechen dabei u.a. über
- Die Systemische Stagnation und überlegen, welche warum etablierte Institutionen Reformen nur unzureichend implementieren können.
- Die Theorie des Schock‑Effekts und die These, dass ein gewaltsamer Systembruch als notwendiger Katalysator für grundlegende Neuordnungen fungieren muss.
- Eine mögliche „Dritten Republik“ die mit grundlegenden Veränderungen des politischen und administrativen Systems den Anforderungen von Digitalisierung, Globalisierung und demografischem Wandel gerecht wird.
- Und historische Vergleichspunkte, z. B. von der deutschen Wiedervereinigung über die Nachkriegsordnung bis zu aktuellen Konflikten (Ukraine, Nahost) – die möglicherweise die Thesen des Schock-Effekts bestätigen.
Eine spannende Diskussion über die Reformierbarkeit unseres Systems.
Der von Daniel erwähnte Artikel ist zu finden unter: https://dash.harvard.edu/server/api/core/bitstreams/7312037d-dde2-6bd4-e053-0100007fdf3b/content
In dieser Episode analysieren Daniel und Thomas die strukturellen Defizite gegenwärtiger politischer Systeme und diskutieren, ob tiefgreifende Reformen ausschließlich durch kriseninduzierte Umbrüche – historisch häufig in Form von Kriegen – realisierbar sind.
Sie sprechen dabei u.a. über
- Die Systemische Stagnation und überlegen, welche warum etablierte Institutionen Reformen nur unzureichend implementieren können.
- Die Theorie des Schock‑Effekts und die These, dass ein gewaltsamer Systembruch als notwendiger Katalysator für grundlegende Neuordnungen fungieren muss.
- Eine mögliche „Dritten Republik“ die mit grundlegenden Veränderungen des politischen und administrativen Systems den Anforderungen von Digitalisierung, Globalisierung und demografischem Wandel gerecht wird.
- Und historische Vergleichspunkte, z. B. von der deutschen Wiedervereinigung über die Nachkriegsordnung bis zu aktuellen Konflikten (Ukraine, Nahost) – die möglicherweise die Thesen des Schock-Effekts bestätigen.
Eine spannende Diskussion über die Reformierbarkeit unseres Systems.
Der von Daniel erwähnte Artikel ist zu finden unter: https://dash.harvard.edu/server/api/core/bitstreams/7312037d-dde2-6bd4-e053-0100007fdf3b/content
39 Minuten
In der ersten Podcastfolge der fünften Staffel von „Recht Ordentlich“ begeben sich Daniel und Thomas auf eine gedankliche Reise von der antiken athenischen Demokratie bis in unsere politische Gegenwart. Sie sprechen über Herrschaft und den ursprünglichen Traum einer Gesellschaft ohne Unterdrückung. Warum wollten die Griechen keine Herrscher? Weshalb galt Machtkonzentration als Gefahr – und was sagt uns das heute?
Zwischen Losverfahren, Scherbengericht und moderner Parteienlogik stellen Daniel und Thomas unbequeme Fragen: Warum sehnen sich immer mehr Menschen nach dem „starken Mann“? Was passiert mit dem Gemeinwohl, wenn nur noch Partikularinteressen zählen? Und ist direkte Demokratie ein Ausweg – oder eine Illusion?
Eine nachdenkliche Folge über Gleichheit, Freiheit, Verantwortung und die Frage, ob unsere Demokratie gerade an einem Wendepunkt steht.
Schreibt uns, was für Euch eine echte Demokratie ausmacht und wie Euch unser neues Konzept gefällt. Übrigens: Wir freuen uns über Themenvorschläge entweder an Daniel (daniel@rechtordentlich.eu) oder Thomas (thomas@rechtordentlich.eu).
Hier geht es zum erwähnten Sachsen-Anhalt Monitor 2025.
Das Titelbild wurde mittels eines Fotos von einer Scherbe von einem Athener Scherbengericht KI-generiert.
Zwischen Losverfahren, Scherbengericht und moderner Parteienlogik stellen Daniel und Thomas unbequeme Fragen: Warum sehnen sich immer mehr Menschen nach dem „starken Mann“? Was passiert mit dem Gemeinwohl, wenn nur noch Partikularinteressen zählen? Und ist direkte Demokratie ein Ausweg – oder eine Illusion?
Eine nachdenkliche Folge über Gleichheit, Freiheit, Verantwortung und die Frage, ob unsere Demokratie gerade an einem Wendepunkt steht.
Schreibt uns, was für Euch eine echte Demokratie ausmacht und wie Euch unser neues Konzept gefällt. Übrigens: Wir freuen uns über Themenvorschläge entweder an Daniel (daniel@rechtordentlich.eu) oder Thomas (thomas@rechtordentlich.eu).
Hier geht es zum erwähnten Sachsen-Anhalt Monitor 2025.
Das Titelbild wurde mittels eines Fotos von einer Scherbe von einem Athener Scherbengericht KI-generiert.
39 Minuten
Warum sind die Deutschen so unglücklich?
Während Finnland im Glücksranking auf Platz 1 steht, dümpelt Deutschland weit abgeschlagen auf Platz 20. Daniel und Thomas gehen in dieser Folge der Frage nach: Was läuft schief in unserem System?
Von leeren Schwimmbädern über Tech-Milliardäre bis zur Krise der Demokratie – die beiden nehmen kein Blatt vor den Mund. Kann ein kapitalistisches System überhaupt glückliche Menschen hervorbringen? Brauchen wir einen radikalen Systemwechsel? Und was haben Trumps Grönland-Drohungen mit dem Ende des Völkerrechts zu tun?
Eine provokante Diskussion über Gemeinwohl versus Egoismus, die Macht der Tech-Konzerne und die Frage, ob Europa einen eigenen Weg gehen kann. Von der finnischen Sauna bis zur globalen Dystopie – diese Folge hat es in sich!
Perfekt für alle, die mehr wollen als oberflächliche Tagespolitik.
Jetzt reinhören – und danach: nachdenken!
Die vierte Staffel endet mit einem Paukenschlag. Die fünfte kommt bestimmt!
Wir bitten, die Tonqualität zu entschuldigen. Eines der Mikrophone gab während der Aufzeichnung den Geist auf.
Bei dem in dieser folge erwähnten Roman handelt es sich um "Mona und Salinger" von Frederic Beigbeder (https://www.perlentaucher.de/buch/frederic-beigbeder/oona-und-salinger.html).
Das Titelbild dieser Folge zeigt eine Wandmalerei im Tiroler Umhausen (Österreich). Das Bild von Christian Diaz Orejarena und Kornelia Kugler ist eine Stilmischung von Lüftlmalerein, einer traditionellen Bauernmalerei in den Alpen, und lateinamerikanischen Muralismo, einer gesellschaftskritischen Kunstform. Es thematisiert Landschaftszerstörung durch Klimawandel, moderne Lebensweise und Tourismus im Ötztal. Die Motive der Wandmalerei wurden in partizipativen Veranstaltungen mit Schüler*innen und Bürger*innen entwickelt.
Während Finnland im Glücksranking auf Platz 1 steht, dümpelt Deutschland weit abgeschlagen auf Platz 20. Daniel und Thomas gehen in dieser Folge der Frage nach: Was läuft schief in unserem System?
Von leeren Schwimmbädern über Tech-Milliardäre bis zur Krise der Demokratie – die beiden nehmen kein Blatt vor den Mund. Kann ein kapitalistisches System überhaupt glückliche Menschen hervorbringen? Brauchen wir einen radikalen Systemwechsel? Und was haben Trumps Grönland-Drohungen mit dem Ende des Völkerrechts zu tun?
Eine provokante Diskussion über Gemeinwohl versus Egoismus, die Macht der Tech-Konzerne und die Frage, ob Europa einen eigenen Weg gehen kann. Von der finnischen Sauna bis zur globalen Dystopie – diese Folge hat es in sich!
Perfekt für alle, die mehr wollen als oberflächliche Tagespolitik.
Jetzt reinhören – und danach: nachdenken!
Die vierte Staffel endet mit einem Paukenschlag. Die fünfte kommt bestimmt!
Wir bitten, die Tonqualität zu entschuldigen. Eines der Mikrophone gab während der Aufzeichnung den Geist auf.
Bei dem in dieser folge erwähnten Roman handelt es sich um "Mona und Salinger" von Frederic Beigbeder (https://www.perlentaucher.de/buch/frederic-beigbeder/oona-und-salinger.html).
Das Titelbild dieser Folge zeigt eine Wandmalerei im Tiroler Umhausen (Österreich). Das Bild von Christian Diaz Orejarena und Kornelia Kugler ist eine Stilmischung von Lüftlmalerein, einer traditionellen Bauernmalerei in den Alpen, und lateinamerikanischen Muralismo, einer gesellschaftskritischen Kunstform. Es thematisiert Landschaftszerstörung durch Klimawandel, moderne Lebensweise und Tourismus im Ötztal. Die Motive der Wandmalerei wurden in partizipativen Veranstaltungen mit Schüler*innen und Bürger*innen entwickelt.
36 Minuten
Wann ist der richtige Zeitpunkt, Abschied zu nehmen? In der ersten Folge des neuen Jahres sprechen Daniel und Thomas über eine der schwierigsten Fragen im Berufsleben – und in der Politik. Eine Reflexion über berufliche Veränderungen, Abschiede, Neubeginn, Gestaltungswillen und die Frage: Wann hält man fest und wann lässt man los?
Aber keine Sorge: Vom Podcast verabschiedet sich Daniel nicht!
Das erwartet euch:
Persönliche Einblicke: Daniel verlässt nach fast 10 Jahren die Hochschule Meißen und wechselt als Kanzler nach Leipzig. Wie fühlt sich der Abschied von Studierenden, Kolleg:innen und vertrauten Strukturen an?
Politik und Macht: Warum halten sich manche Politiker viel zu lange im Amt? Von Helmut Kohl über Jens Spahn bis Angela Merkel – wir analysieren, wann Abschied zum Problem wird und wann er gelingt.
Die Frage der Amtsbegrenzung: Sollte es auch für Bundeskanzler eine zeitliche Begrenzung geben? Und warum trifft Helmut Schmidt nach acht Jahren nur noch "Entscheidungen aus Erfahrung" statt Politik zu gestalten?
Berufliche Neuanfänge: Alle 6-8 Jahre der Job wechseln oder 20 Jahre bleiben? Was ist gesünder für die persönliche Entwicklung?
Die Kunst des richtigen Timings: Vom Abschied in der Kneipe bis zum Auszug aus dem Elternhaus – wann ist eigentlich der richtige Moment zu gehen?
Diese Folge ist mehr als eine Reflexion über berufliche Veränderungen. Es ist ein ehrliches, manchmal emotionales Gespräch über Abschiede, Neubeginn, Gestaltungswillen und die Frage: Wann hält man fest und wann lässt man los?
Jetzt reinhören! Neue Folge von Recht Ordentlich – eurem Podcast über Recht, Politik und Gesellschaft.
Nächste Folge: 21. Januar über Kapitalismus | Danach startet im März Staffel 5!
Eure Themenvorschläge und Feedback sind immer willkommen!
Aber keine Sorge: Vom Podcast verabschiedet sich Daniel nicht!
Das erwartet euch:
Persönliche Einblicke: Daniel verlässt nach fast 10 Jahren die Hochschule Meißen und wechselt als Kanzler nach Leipzig. Wie fühlt sich der Abschied von Studierenden, Kolleg:innen und vertrauten Strukturen an?
Politik und Macht: Warum halten sich manche Politiker viel zu lange im Amt? Von Helmut Kohl über Jens Spahn bis Angela Merkel – wir analysieren, wann Abschied zum Problem wird und wann er gelingt.
Die Frage der Amtsbegrenzung: Sollte es auch für Bundeskanzler eine zeitliche Begrenzung geben? Und warum trifft Helmut Schmidt nach acht Jahren nur noch "Entscheidungen aus Erfahrung" statt Politik zu gestalten?
Berufliche Neuanfänge: Alle 6-8 Jahre der Job wechseln oder 20 Jahre bleiben? Was ist gesünder für die persönliche Entwicklung?
Die Kunst des richtigen Timings: Vom Abschied in der Kneipe bis zum Auszug aus dem Elternhaus – wann ist eigentlich der richtige Moment zu gehen?
Diese Folge ist mehr als eine Reflexion über berufliche Veränderungen. Es ist ein ehrliches, manchmal emotionales Gespräch über Abschiede, Neubeginn, Gestaltungswillen und die Frage: Wann hält man fest und wann lässt man los?
Jetzt reinhören! Neue Folge von Recht Ordentlich – eurem Podcast über Recht, Politik und Gesellschaft.
Nächste Folge: 21. Januar über Kapitalismus | Danach startet im März Staffel 5!
Eure Themenvorschläge und Feedback sind immer willkommen!
46 Minuten
Im Mittelpunkt des heutigen Gesprächs zwischen Daniel und Thomas steht der Streit. Weit auseinanderliegende Meinungen können zu persönlicher Entfremdung führen, politische Diskussionen in Familien und Freundeskreisen werden oft vermieden, um Konflikte zu verhindern. Dennoch müssen unterschiedliche Meinungen nicht zwangsläufig Freundschaften zerstören. Aber warum sind politische Gespräche schwieriger geworden? Welche Rolle spielt gegenseitiges Zuhören? Welche gegenseitiger Respekt? Wie können wir einen versöhnlichen Dialog über unterschiedlicher Meinungen und Standpunkte führen?
40 Minuten
Heute sprechen Daniel und Thomas über Freiheit im Kontext des 75-jährigen Jubiläums der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK). Sie erläutern, dass die EMRK zentrale Freiheitsrechte wie Versammlungsfreiheit, Meinungsfreiheit und Bewegungsfreiheit garantiert und diese Rechte auch über den nationalen Rechtsweg hinaus beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) einklagbar sind. Aktuelle Gefahren für die Freiheitsrechte entstehen durch Neonationalismus und mangelnde Umsetzung internationaler Gerichtsurteile in manchen Ländern. Freiheiten, da sind sich Thomas und Daniel einig, müssen wertgeschätzt und verteidigt werden. Freiheit und Sicherheit in einer freiheitlichen Gesellschaft hängen immer zusammen.
Internetseite des europ. Gerichtshofes: https://www.echr.coe.int
Text der EMRK: https://prd-echr.coe.int/documents/d/echr/Convention_Instrument_DEU
Europarat: https://www.coe.int/de/web/porta
Infragestellung des Gerichtshofes durch EU-Länder: https://www.coe.int/de/web/portal/-/alain-berset-on-the-joint-letter-challenging-the-european-court-of-human-rights
Internetseite des europ. Gerichtshofes: https://www.echr.coe.int
Text der EMRK: https://prd-echr.coe.int/documents/d/echr/Convention_Instrument_DEU
Europarat: https://www.coe.int/de/web/porta
Infragestellung des Gerichtshofes durch EU-Länder: https://www.coe.int/de/web/portal/-/alain-berset-on-the-joint-letter-challenging-the-european-court-of-human-rights
1 Stunde 5 Minuten
Was passiert in deutschen Behörden, wenn ein deutscher Gastronom einen brasilianischen Kellner aus Portugal in seinem brasilianische Restaurant in Berlin, das hauptsächlich von brasilianischen Gästen frequentiert wird, einstellen will? Spannende Geschichten hat Peter Westerhoff aus Berlin dazu zu erzählen. Daniel und Thomas haben ihn in seiner Tapiocaria in Berlin Friedrichshain-Kreuzberg besucht und mit ihm nicht nur über die Dysfunktion von Verwaltung gesprochen, sondern auch über die Sprache dieser Verwaltung. Leider konnten die Podcaster die leckeren Spezialitäten aus Recife nicht probieren, da die Küche noch den in der Vorbereitung des Gästebetriebes am Abend war, was einige Hintergrundgeräusche erklärt.
Links:
Tapiocaria Berlin, Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg: https://www.tapiocaria.de
Rulemapping: https://www.wiwo.de/technologie/digitale-welt/rulemapping-start-up-verspricht-das-ende-uebertriebener-buerokratie/100119975.html
https://rulemapping.com/de/stories/gruendung-rms
Links:
Tapiocaria Berlin, Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg: https://www.tapiocaria.de
Rulemapping: https://www.wiwo.de/technologie/digitale-welt/rulemapping-start-up-verspricht-das-ende-uebertriebener-buerokratie/100119975.html
https://rulemapping.com/de/stories/gruendung-rms
45 Minuten
Als Mitglieder der Generation Boomer denken sowohl Daniel als auch Thomas bei diesem Thema zuerst an die deutsch-deutsche Grenze. Von dieser ausgehend, fragen sie sich, wozu es Grenzen gibt und was aus der Idee eines grenzfreien Europas geworden ist. Eingeleitet wird der heutige Podcast mit dem Lied „Grenzen“ von Dota Kehr, das auf dem Album „Keine Gefahr“ erschienen ist. Sehr hörenswert.
Dota Kehr: https://kleingeldprinzessin.de
CD "Keine Gefahr": https://tickets.kleingeldprinzessin
Dota Kehr: https://kleingeldprinzessin.de
CD "Keine Gefahr": https://tickets.kleingeldprinzessin
1 Stunde 18 Minuten
Es gibt Themen, denen man eigentlich nicht gerecht werden kann, mit denen man sich aber dennoch beschäftigen muss. Der Konflikt zwischen Israel und der Hamas im Nahen Osten gehört dazu. In dieser Folge beschäftigen wir uns mit dem Palästina-Konflikt. Mit Hilfe von drei Studentinnen des Fachbereiches Allgemeine Verwaltung der Hochschule Meißen versuchen wir das Thema differenziert zu beleuchten: Jasmin Schlosser spricht mit uns über die Geschichte dieses komplizierten Konfliktes, Freya Bertram schaut darauf, was nach dem 7. Oktober 2023 passiert ist und Anna-Lena Hube gibt einen Überblick über bisherige Friedensbemühungen und Lösungskonzepte wie die Zwei-Staaten-, Drei-Staaten- oder sogar Ein-Staaten-Lösung. Viele Aspektes dieses Konfliktes, wie z. B. die Problematik israelischer Siedlungen und die Gewalttätigkeit der Siedler gegenüber der palästinensischen Bevölkerung, konnten nicht besprochen werden. Auch die aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Friedensplanes der US-Regierung konnte bei der Aufnahme des Podcasts am 29. September 2025 leider nicht berücksichtigt werden. Dennoch hoffen wir, ein wenig zur differenzierten Betrachtung dieses langanhaltenden und sehr blutigen Konfliktes beigetragen zu haben. Egal, ob die verletzten, getöteten und traumatisierten Menschen israelisch, palästinensisch, jüdisch, muslimisch, christlich oder arabisch sind: Allen gilt unser Mitgefühl und unsere Empathie. Und: Erst wenn man auch um die Toten seiner Feinde trauert, ist Frieden möglich.
Artikel von Eva Illouz in DIE ZEIT vom 8.8.2025: "Der Antisemitismus ist globaler und tiefer in die Sprache politischer Eliten eingeschrieben als je zuvor - Vier Warnhinweise für die intellektuelle Diskussion über Gaza und Israel“. https://www.zeit.de/2025/33/debattenkultur-nahost-intellektuelle-antisemitismus-gaza-israel
Schneider, Richard C.: Die Sache mit Israel – Fünf Fragen zu einem komplizierten Land“, München 2023.
Bundeszentrale für politische Bildung: APuZ Nr.12/2024: Der Nahost-Konflikt, Bonn 2024. https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/naher-osten-2024/
Wissen2Go: Der Krieg in Gaza (Juni 2025): https://www.youtube.com/watch?v=XV5pjEo6UXA
Artikel von Eva Illouz in DIE ZEIT vom 8.8.2025: "Der Antisemitismus ist globaler und tiefer in die Sprache politischer Eliten eingeschrieben als je zuvor - Vier Warnhinweise für die intellektuelle Diskussion über Gaza und Israel“. https://www.zeit.de/2025/33/debattenkultur-nahost-intellektuelle-antisemitismus-gaza-israel
Schneider, Richard C.: Die Sache mit Israel – Fünf Fragen zu einem komplizierten Land“, München 2023.
Bundeszentrale für politische Bildung: APuZ Nr.12/2024: Der Nahost-Konflikt, Bonn 2024. https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/naher-osten-2024/
Wissen2Go: Der Krieg in Gaza (Juni 2025): https://www.youtube.com/watch?v=XV5pjEo6UXA
34 Minuten
Demoskopie – etwas, mit dem wir immer wieder in Berührung kommen: Was würden Sie wählen, wenn Sonntag Bundestagswahlen wären? Wie zufrieden sind Sie mit der Bundesregierung? Daniel Andrae und Thomas M. Schimmel sprechen heute darüber, welche Wirkung die Demoskopie hat. Kann sie Wahlen beeinflussen und sollten darum zwei Wochen vor Wahlen keine Ergebnisse von Sonntagsfragen veröffentlicht werden? Bringt sie einen plebiszitären Aspekt in unser repräsentatives System ein? Setzt sie Politikerinnen und Politiker unter Druck, nur noch kurzfristige und effektvolle Politik zu machen? Frustriert sie Teile der Bevölkerung, weil sie das Gefühl nach Umfragen haben, Politik orientiere sich nicht am Wählerwillen?
44 Minuten
In der 1. Folge der 4. Staffel schauen Daniel und Thomas zuerst auf die Ferienzeit zurück um dann eine Vorschau auf diese neue Staffel zu wagen (ab Min. 8.00). Im Anschluss unterhalten sie sich im Zusammenhang mit der Oberbürgermeisterwahl in Meißen am 14. September 2025 über die Frage von Parteilosigkeit von Kandidatinnen und Kandidaten (ab Min. 15.30).
Eigentliches Thema ist aber die Frage, wie man mit Systemmissbrauch in der Demokratie umgeht. Anhand des Falls von Jens Spahn sprechen der Jurist und der Politologe ab Min. 27.00 über das Problem, wie man Fehlverhalten in der Politik sanktionieren kann/könnte.
Ergebnis der Wahlen in Meißen: https://www.stadt-meissen.de/de/pressearchiv-detail/markus-renner-gewinnt-die-oberbuergermeisterwahl.html
Informationen zu Jens Spahn und die Masken: https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/maskenbeschaffung-corona-spahn-sudhof-faq-100.html
Eigentliches Thema ist aber die Frage, wie man mit Systemmissbrauch in der Demokratie umgeht. Anhand des Falls von Jens Spahn sprechen der Jurist und der Politologe ab Min. 27.00 über das Problem, wie man Fehlverhalten in der Politik sanktionieren kann/könnte.
Ergebnis der Wahlen in Meißen: https://www.stadt-meissen.de/de/pressearchiv-detail/markus-renner-gewinnt-die-oberbuergermeisterwahl.html
Informationen zu Jens Spahn und die Masken: https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/maskenbeschaffung-corona-spahn-sudhof-faq-100.html
30 Minuten
Nach einem kurzen Rückblick auf das letzte halbe Jahr unterhalten sich Daniel und Thomas in dieser Folge über Politik und Musik. Dabei wird schnell deutlich, dass dieses Thema unerwartet facettenreich ist. So reißen die beiden in ihrem Gespräch Unterthemen wie Punk, Protestmusik, Nationalhymne, Großer Zapfenstreich, Rechtsrock an Schulen oder die Frage, ob prominente Musiker*innen sich politisch positionieren sollen immer nur an. Sie verabreden sich, in der nächsten Staffel eine fokussiertere Folge mit Musikbeispielen zu machen. Viel Spaß beim Zuhören und einen schönen Sommer!
Titelfoto: Deutscher Bundestag, Fotograf: Thomas Köhler / photothek
Titelfoto: Deutscher Bundestag, Fotograf: Thomas Köhler / photothek
36 Minuten
Der Deutsche Olympische Sportbund hat sich mit Unterstützung der Bundesregierung dazu entschieden, sich für die Olympischen Spiele 2036 oder 2040 zu bewerben. Vier Städte haben ihren Hut für die Ausrichtung in den Ring geworfen: Berlin, Hamburg, München und das Ruhrgebiet.