Der Coach Couch-Talk Archiv
29 Episoden
29 Minuten
Im Anschluss ihres Kemetic Yoga-Workshops bei Coach e.V. im Rahmen des Projektes „Intersectional Spaces - Nachhaltig aktiv gegen Diskriminierung“ berichtet Mariam in dieser Podcastfolge von diesem Workshop, die Geschichte und den Ansatz des Kemetic Yogas und zeigt auf, wie heilend es insbesondere für BIPoC sein kann. Es wird beleuchtet, inwiefern Intersektionalität als Verletzungen und Begrifflichkeiten rund um das Thema als Ablenkung von Verantwortlichkeit verstanden werden können. Mariam teilt, was es in der Arbeit mit jungen Menschen bedarf, und warum Fachkräfte - und alle anderen Menschen - nie den Blick der eigenen Jugendlichkeit verlieren sollen.
Über Mariam Tatu Maat Katangole:
Mariam ist Diplom-Pädagogin, Kemetic-Yoga Lehrerin, TCM- Therapeutin und Reiki-Meisterin.
Über Inès Knothe: Inès ist (post-)migrantisch, queer, hat Soziale Arbeit studiert, studiert nun im Master Empowerment Studies und macht politische Kunst. Inès beschäftigt sich mit den Themen Antirassismus, Queer-Feminismus, Intersektionalität und Dekolonisierung.
Ihr habt Anregungen, Fragen oder Feedback, dann schreibt uns!
Alle Informationen zu Coach e.V. findet ihr auf unserer Webseite unter
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Instagram: https://www.instagram.com/coach_ev_koeln/
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Diese Podcast-Staffel ist im Rahmen des Projektes „Intersectional Spaces – Nachhaltig aktiv gegen Diskriminierung“ entstanden und wird gefördert durch die Partnerschaften für Demokratie. Die Förderung der Partnerschaften für Demokratie erfolgt durch das Bundesprogramm "Demokratie leben!" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Umsetzung erfolgt durch die Stadt Köln und, in der Beauftragung als Koordinierungs- und Fachstelle, der AWO Köln.
Die Beiträge geben die vielfältigen Perspektiven und kreativen Ausdrucksformen der jeweiligen Protagonist:innen sowie die unterschiedlichen Diskurse im Themenfeld wieder und sind nicht zwingend Meinung von Coach e.V. oder der Partnerschaften für Demokratie.
Über Mariam Tatu Maat Katangole:
Mariam ist Diplom-Pädagogin, Kemetic-Yoga Lehrerin, TCM- Therapeutin und Reiki-Meisterin.
Über Inès Knothe: Inès ist (post-)migrantisch, queer, hat Soziale Arbeit studiert, studiert nun im Master Empowerment Studies und macht politische Kunst. Inès beschäftigt sich mit den Themen Antirassismus, Queer-Feminismus, Intersektionalität und Dekolonisierung.
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Die Beiträge geben die vielfältigen Perspektiven und kreativen Ausdrucksformen der jeweiligen Protagonist:innen sowie die unterschiedlichen Diskurse im Themenfeld wieder und sind nicht zwingend Meinung von Coach e.V. oder der Partnerschaften für Demokratie.
18 Minuten
Siham und Inès reden über den von Siham geleiteten Workshop „Spoken Word“ für queere BIPoC bei Coach e.V. und über Spoken Word als Instrument zur Auseinandersetzung mit Identitäten. Mit der Anerkennung von der Gleichzeitigkeit von Identitäten zeigt Siham die Rolle von Safer Spaces für queere rassifizierte Menschen auf und die Möglichkeit niedrigschwelliger Zugänge zu Spoken Word durch eben solche Workshops. In der Folge reflektiert Siham die Unterschiede des eigenen intersektionalen Ansatzes in der schulischen versus außerschulischen Bildungsarbeit und die Wichtigkeit von Fehlerfreundlichkeit in der Arbeit mit jungen Menschen.
Über Siham Karimi:
Siham schreibt Gedichte, um sich die Welt zu erklären und der Welt sich zu erklären. Siham schreibt über Erfahrungen und Beobachtungen als queer-migrantische Person in einer cis-heteronormativen weißen Gesellschaft, in einer bildhaft humorvollen Weise. Siham ist Lehramtsanwärter*in in Dortmund.
Über Inès Knothe:
Inès ist (post-)migrantisch, hat Soziale Arbeit studiert, studiert nun im Master Empowerment Studies und macht politische Kunst. Inès beschäftigt sich mit den Themen Antirassismus, Queer-Feminismus, Intersektionalität und Dekolonisierung.
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Die Beiträge geben die vielfältigen Perspektiven und kreativen Ausdrucksformen der jeweiligen Protagonist:innen sowie die unterschiedlichen Diskurse im Themenfeld wieder und sind nicht zwingend Meinung von Coach e.V. oder der Partnerschaften für Demokratie.
Über Siham Karimi:
Siham schreibt Gedichte, um sich die Welt zu erklären und der Welt sich zu erklären. Siham schreibt über Erfahrungen und Beobachtungen als queer-migrantische Person in einer cis-heteronormativen weißen Gesellschaft, in einer bildhaft humorvollen Weise. Siham ist Lehramtsanwärter*in in Dortmund.
Über Inès Knothe:
Inès ist (post-)migrantisch, hat Soziale Arbeit studiert, studiert nun im Master Empowerment Studies und macht politische Kunst. Inès beschäftigt sich mit den Themen Antirassismus, Queer-Feminismus, Intersektionalität und Dekolonisierung.
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29 Minuten
In dieser Folge zeigt Çisem auf, inwiefern Identitäten fluide sind, warum Rassismus und Klassismus nicht getrennt voneinander verstanden werden können und warum ein machtkritischer und habitussensibler Ansatz in der Beratungs- und Bildungsarbeit unumgänglich ist. Kritisch diskutieren wir über die Gefahr klassistischer Ausschlüsse in Jugendangeboten durch Sprache und der daraus resultierenden Aufgabe einer Begleitung und Gestaltung von Lernprozessen in einer klassismuskritischen Jugendarbeit.
Über Çisem Perrou: Çisem ist Enkelin von türkischen Gasarbeiter*innen, Studentin erster Generation, in den Entzügen ihres Masterstudiums „ES“, arbeitet in einer machtkritischen und habitussensiblen Studierendenberatung. Ihre Herzensthemen sind Antiklassismus und postmigrantische Perspektiven.
Über Inès Knothe:
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Über Çisem Perrou: Çisem ist Enkelin von türkischen Gasarbeiter*innen, Studentin erster Generation, in den Entzügen ihres Masterstudiums „ES“, arbeitet in einer machtkritischen und habitussensiblen Studierendenberatung. Ihre Herzensthemen sind Antiklassismus und postmigrantische Perspektiven.
Über Inès Knothe:
Inès ist (post-)migrantisch, hat Soziale Arbeit studiert, studiert nun im Master Empowerment Studies und macht politische Kunst. Inès beschäftigt sich mit den Themen Antirassismus, Queer-Feminismus, Intersektionalität und Dekolonisierung.
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23 Minuten
In der ersten Folge der Podcastreihe „Intersectional Spaces - Nachhaltig aktiv gegen Diskriminierung“ von Coach e.V. erzählt Conny von ihrem in dem Rahmen des gleichnamigen Projekts stattgefundenen Workshop „Empowerment durch Tanz und Selbsterfahrung“ und der Wichtigkeit von Körperarbeit als Umgangsstrategie mit Rassismus- und Diskriminierungserfahrungen. Conny zeigt dabei auf, inwiefern Safer Spaces für BIPoC FLINTA* sowie das physische Raumeinnehmen dieser notwendig sind und inwiefern ihre Angebote dies schaffen. In dieser Folge werden Fragen rund um Nachhaltigkeit von, Zugang zu und Prozesshaftigkeit intersektionaler Angebote für BIPoC thematisiert.
Über Conny Alogbleto:
Conny ist unter anderem Sozialpädagogin und derzeit hauptsächlich Tänzerin und beschäftigt sich intensiv mit den Auswirkungen von Diskriminierungserfahrungen auf den Körper. Tanz ist dabei für Conny eine Ausdrucksweise ihrer Gefühle und Emotionen.
Über Inès Knothe:
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Über Conny Alogbleto:
Conny ist unter anderem Sozialpädagogin und derzeit hauptsächlich Tänzerin und beschäftigt sich intensiv mit den Auswirkungen von Diskriminierungserfahrungen auf den Körper. Tanz ist dabei für Conny eine Ausdrucksweise ihrer Gefühle und Emotionen.
Über Inès Knothe:
Inès ist (post-)migrantisch, hat Soziale Arbeit studiert, studiert nun im Master Empowerment Studies und macht politische Kunst. Inès beschäftigt sich mit den Themen Antirassismus, Queer-Feminismus, Intersektionalität und Dekolonisierung.
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6 Minuten
Am 19. Februar 2020 ereignete sich in Hanau ein rassistischer Anschlag, bei dem neun BIPoC‘s getötet wurden. Gözde Teper verarbeitet in diesem Beitrag, der kurz nach dem Anschlag entstanden ist, den damit einhergehenden ausgelösten Schmerz.
Die Opfer des Anschlags waren Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov. Wir werden diese Namen nicht vergessen.
Das sagt Gözde über sich:
„1995, gözde teper, queer, zaza alevitisch, künstler, denker und dichter, teilzeit-philosoph, teilzeitkraft im einzelhandel, fluid - sowohl in der sprache als auch im geschlecht, notgedrungen auf der suche mensch zu werden und menschlichkeit in sich zu tragen und beides vereint umzusetzen, teper schreibt über alles, was gözde fühlen lässt - und gözde fühlt diese welt. themengebiete in der poesie sind oftmals philosophisch-religiösen kontext entsprungen gözde möchte mit kunst erinnern, dass das wort das einzige sein sollte, was den menschen bewegt. nicht die äußeren umstände, nicht diese welt, die sich dreht, verkehrt - sondern vielmehr das innere selbst.“
Copyright Bild: @priscilliagrubo
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Diese Podcast-Staffel wird gefördert durch das Paritätische Jugendwerk NRW.
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Die Opfer des Anschlags waren Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov. Wir werden diese Namen nicht vergessen.
Das sagt Gözde über sich:
„1995, gözde teper, queer, zaza alevitisch, künstler, denker und dichter, teilzeit-philosoph, teilzeitkraft im einzelhandel, fluid - sowohl in der sprache als auch im geschlecht, notgedrungen auf der suche mensch zu werden und menschlichkeit in sich zu tragen und beides vereint umzusetzen, teper schreibt über alles, was gözde fühlen lässt - und gözde fühlt diese welt. themengebiete in der poesie sind oftmals philosophisch-religiösen kontext entsprungen gözde möchte mit kunst erinnern, dass das wort das einzige sein sollte, was den menschen bewegt. nicht die äußeren umstände, nicht diese welt, die sich dreht, verkehrt - sondern vielmehr das innere selbst.“
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1 Stunde 11 Minuten
In dieser Episode tauschen sich Elissar, Emily, Djamila, Tolani und Inès, Teilnehmende der Empowerment Akademie 2022, über ihre intersektionalen Erfahrungen als queere BIPoC aus. Sie unterhalten sich darüber, was es bedeutet, in verschiedensten Kontexten queer in BIPoC sowie BIPoC in queeren Kreisen zu sein, und diskutieren dabei die Relevanz der Schaffung intersektionaler Räume.
Elissar
Elissar Z. El-Marouk (sie/dey) ist angestellt im Projekt Q_munity (Queeres Netzwerk NRW e.V.) und macht dort seit Februar 2022 queere rassismuskritische Jugendarbeit in Köln. Sie positioniert sich als nicht-binäre trans* Frau of Color und arbeitet als Trainerin und Bildungsreferentin v.a. zu den Themen Antidiskriminierung, Rassismuskritik und Empowerment aus einer intersektionalen machtkritischen Haltung heraus. Freiberuflich macht dey im rubicon bei baraka außerdem trans* Beratung für Menschen mit Rassismuserfahrung und ist ehrenamtliche Gruppenleitung einer Jugendgruppe für trans*, inter*, nicht-binäre Menschen mit Antisemitismus- und/oder Rassismuserfahrung (Kiki & t*) in Köln.
Emily
Emily war zur Zeit der Aufnahme Schülerin der gymnasialen Oberstufe. Emily interessiere sich für soziale Gerechtigkeit und engagiert sich im Alltag für Antirassismus und Feminismus.
Inès
Inès studiert Empowerment Studies und arbeitet in der rassismuskritischen Bildungs- und Empowermentarbeit. Außerdem macht Inès Kunst und beschäftigt sich (in dieser) mit Themen rund um Antirassismus, Intersektionalität, Queer-Feminismus und Community.
Djamila
Ich studiere derzeit Politik und Gesellschaft in Bonn. Zur Schule bin ich in Köln gegangen. Eine Freundin hat mich auf die Empowerment Akademie aufmerksam gemacht, die Erfahrungen dort waren wirklich wichtig für meine Politisierung und haben mir Zugang zu bestimmten Denkweisen und Autor*innen beschafft.
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Elissar
Elissar Z. El-Marouk (sie/dey) ist angestellt im Projekt Q_munity (Queeres Netzwerk NRW e.V.) und macht dort seit Februar 2022 queere rassismuskritische Jugendarbeit in Köln. Sie positioniert sich als nicht-binäre trans* Frau of Color und arbeitet als Trainerin und Bildungsreferentin v.a. zu den Themen Antidiskriminierung, Rassismuskritik und Empowerment aus einer intersektionalen machtkritischen Haltung heraus. Freiberuflich macht dey im rubicon bei baraka außerdem trans* Beratung für Menschen mit Rassismuserfahrung und ist ehrenamtliche Gruppenleitung einer Jugendgruppe für trans*, inter*, nicht-binäre Menschen mit Antisemitismus- und/oder Rassismuserfahrung (Kiki & t*) in Köln.
Emily
Emily war zur Zeit der Aufnahme Schülerin der gymnasialen Oberstufe. Emily interessiere sich für soziale Gerechtigkeit und engagiert sich im Alltag für Antirassismus und Feminismus.
Inès
Inès studiert Empowerment Studies und arbeitet in der rassismuskritischen Bildungs- und Empowermentarbeit. Außerdem macht Inès Kunst und beschäftigt sich (in dieser) mit Themen rund um Antirassismus, Intersektionalität, Queer-Feminismus und Community.
Djamila
Ich studiere derzeit Politik und Gesellschaft in Bonn. Zur Schule bin ich in Köln gegangen. Eine Freundin hat mich auf die Empowerment Akademie aufmerksam gemacht, die Erfahrungen dort waren wirklich wichtig für meine Politisierung und haben mir Zugang zu bestimmten Denkweisen und Autor*innen beschafft.
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5 Minuten
„Totes Organ“ entstand in Gedenken an die Opfer von Hanau. In ihrem Beitrag beschreibt Yasmin auf kraftvolle Weise die Wirkmacht der deutschen Sprache und ihre Unfähigkeit das Gefühl von Zerrissenheit – innerer und äußerlicher Natur – zu überbrücken. Ein sehr starkes Spoken Word mit einer sehr starken Botschaft. Danke für deinen Beitrag, liebe Yasmin.
Über Yasmin Taheri
Yasmin Taheri hat Literatur und Internationale Beziehungen in München, Großbritannien und Heidelberg studiert und ist in Deutschland geboren.
Sie schreibt Lyrik und fragmentierte Prosa über die Unfähigkeit zu sprechen und die Verschmelzung von Körper und Schrift. Ihre Gedichte wurden veröffentlicht in den Gedichtbänden "haymatlos" und "überLIEBEn" im edition assemblage.
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Über Yasmin Taheri
Yasmin Taheri hat Literatur und Internationale Beziehungen in München, Großbritannien und Heidelberg studiert und ist in Deutschland geboren.
Sie schreibt Lyrik und fragmentierte Prosa über die Unfähigkeit zu sprechen und die Verschmelzung von Körper und Schrift. Ihre Gedichte wurden veröffentlicht in den Gedichtbänden "haymatlos" und "überLIEBEn" im edition assemblage.
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20 Minuten
Betroffenheiten von Mehrfachdiskriminierungen bleiben oftmals unsichtbar in der Konsequenz, dass Betroffene in ihrer ganzheitlichen Erfahrung als Mensch nicht gesehen werden und Verletzungen erfahren. Spätestens dann ist ein sogenannter geschützterer Raum (Safer Space) für Betroffene von enormer Bedeutung, um sich vor weiteren Verletzungen zu schützen und Empowerment zu erfahren. Man spricht hier von geschützteren Räumen, da es auch innerhalb dieser zu Diskriminierungen kommen kann, auch wenn alle Beteiligten bemüht sind, Diskriminierungen bewusst abzubauen. So gibt es z.B. queere Safer Spaces oder Safer Spaces für rassifizierte Trans*.
Darüber tauschen wir uns u.a. in dieser Folge mit Elissar Z. El-Marouk (sie/dey) aus, die als nicht-binäre trans* Frau of Color, Trainerin und Bildungsreferentin ihre Expertise und intersektionale Perspektiven mit uns teilt.
Zuhörer:innen bekommen in dieser Folge auch wichtige Hinweise für Vernetzungs- und Austauschmöglichkeiten für rassifizierte Trans*. Mehr über Elissars Arbeit findet ihr hier bei baraka.rubicon. Beratungsanfragen für rassismuserfahrene trans* Personen können via E-Mail direkt an elli.el@outlook.de gerichtet werden.
Liebe Elissar, wir danken dir für dein Vertrauen und die wichtigen Einblicke in deine Lebens- und Arbeitsrealität!
Über Elissar
Elissar Z. El-Marouk (sie/dey) ist angestellt im Projekt Q_munity (Queeres Netzwerk NRW e.V.) und macht dort seit Februar 2022 queere rassismuskritische Jugendarbeit in Köln. Sie positioniert sich als nicht-binäre trans* Frau of Color und arbeitet als Trainerin und Bildungsreferentin v.a. zu den Themen Antidiskriminierung, Rassismuskritik und Empowerment aus einer intersektionalen machtkritischen Haltung heraus. Freiberuflich macht dey im rubicon bei baraka außerdem trans* Beratung für Menschen mit Rassismuserfahrung und ist ehrenamtliche Gruppenleitung einer Jugendgruppe für trans*, inter*, nicht-binäre Menschen mit Antisemitismus- und/oder Rassismuserfahrung (Kiki & t*) in Köln.
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7 Minuten
Im Jahr 2019 erhielt ein AfD-Politiker wegen wiederholter Verwendung des N-Wortes im Landtag von Schwerin einen Ordnungsruf. Später wird dieser vom Landesverfassungsgericht als unzulässig erklärt. Dieses Urteil bildet die Geburtsstunde der Initiative „N-Wort stoppen“ und bildet gleichzeitig den geschichtlichen Kontext für diesen Beitrag von Gerret Gabriel Asenso, einem Spoken Word-Künstler aus Köln.
Inspiriert von der Energie einer „N-Wort-Stoppen“-Demonstration verknüpft Gerret in diesem Text das Wirken schwarzer Aktivist:innen im Kampf gegen Rassismus über die Geschichte hinaus mit dem Hier und Jetzt.
Das sagt Gerret über sich:
„Mein Name ist Gerret Gabriel Asenso und ich bin ein Künstler aus Köln. Mein Text behandelt viele verschiedene Themen, darunter Gesellschaftskritik, meinen Glauben und meine persönliche Sichtweise auf Dinge. In meinen Texten versuche ich oft, unverhüllte und harte Realitäten darzustellen, ohne dabei in Stillstand und Hoffnungslosigkeit zu verharren, sondern immer Lösungsvorschläge einzubetten. Dies ist sicherlich etwas, was mir mein Vater beigebracht hat, indem er immer wieder aufgestanden ist, egal welches Hindernis unserer Familie im Weg lag. Den Hang zum Dramatischen und die Liebe zur Poesie hat mir meine Mutter vermittelt, die bis heute eine meiner größten Unterstützerinnen ist. Das Schreiben von Texten ist der Ort, an dem ich meine tiefgründige Seite ausleben kann, während ich im Alltag eher ein humorvoller Mensch bin. Ich freue mich sehr, die Ehre zu haben, einen Beitrag zu diesem Podcast leisten zu können und wünsche euch viel Spaß beim Zuhören.“
Gerret, danke für dein Engagement! Wir hatten die große Freude dich während deines Praktikums bei Coach näher kennenlernen zu dürfen und freuen uns auch in Zukunft mehr von dir zu lesen und zu hören.
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Inspiriert von der Energie einer „N-Wort-Stoppen“-Demonstration verknüpft Gerret in diesem Text das Wirken schwarzer Aktivist:innen im Kampf gegen Rassismus über die Geschichte hinaus mit dem Hier und Jetzt.
Das sagt Gerret über sich:
„Mein Name ist Gerret Gabriel Asenso und ich bin ein Künstler aus Köln. Mein Text behandelt viele verschiedene Themen, darunter Gesellschaftskritik, meinen Glauben und meine persönliche Sichtweise auf Dinge. In meinen Texten versuche ich oft, unverhüllte und harte Realitäten darzustellen, ohne dabei in Stillstand und Hoffnungslosigkeit zu verharren, sondern immer Lösungsvorschläge einzubetten. Dies ist sicherlich etwas, was mir mein Vater beigebracht hat, indem er immer wieder aufgestanden ist, egal welches Hindernis unserer Familie im Weg lag. Den Hang zum Dramatischen und die Liebe zur Poesie hat mir meine Mutter vermittelt, die bis heute eine meiner größten Unterstützerinnen ist. Das Schreiben von Texten ist der Ort, an dem ich meine tiefgründige Seite ausleben kann, während ich im Alltag eher ein humorvoller Mensch bin. Ich freue mich sehr, die Ehre zu haben, einen Beitrag zu diesem Podcast leisten zu können und wünsche euch viel Spaß beim Zuhören.“
Gerret, danke für dein Engagement! Wir hatten die große Freude dich während deines Praktikums bei Coach näher kennenlernen zu dürfen und freuen uns auch in Zukunft mehr von dir zu lesen und zu hören.
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5 Minuten
Den Anfang unserer Podcastreihe „Let`s talk about racism!“ macht unsere ehemalige Kollegin und Multiplikatorin der Empowerment Akademie Juliana Jobe. In ihrem sehr persönlichen Spuken Word mit dem Titel „Lachen“ zeigt Juliana, wie sie in einer von Rassismus geprägten Gesellschaft, Lachen als Weg des Widerstands und als Lebensphilosophie für sich erworben hat. Entlang ihrer Biografie wird dabei deutlich, dass Heiterkeit nicht leicht zu haben ist, – im Gegenteil, sie muss hart erarbeitet werden. Denn echte Heiterkeit leugnet die schmerzhaften Erfahrungen des Lebens nicht, sondern im Gegenteil, sie erhebt sich diesen zum Trotz. Ebenda liegt ihre transformierende Kraft: die Schwere des Lebens in etwas Leichtes umwandeln zu können.
Auch wenn uns das gemeinsame Lachen mit dir sehr fehlt, liebe Juli, so bleiben uns doch die schönen Erinnerungen mit dir. Dafür danken wir dir vom Herzen und wünschen dir weiterhin alles Liebe und Gute in Berlin!
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Diese Podcast-Staffel wird gefördert durch das Paritätische Jugendwerk NRW.
Die Beiträge geben die vielfältigen Perspektiven und kreativen Ausdrucksformen der jeweiligen Protagonist:innen sowie die unterschiedlichen Diskurse im Themenfeld wieder und sind nicht zwingend Meinung von Coach e.V. oder des Paritätischen Jugendwerks NRW.
Auch wenn uns das gemeinsame Lachen mit dir sehr fehlt, liebe Juli, so bleiben uns doch die schönen Erinnerungen mit dir. Dafür danken wir dir vom Herzen und wünschen dir weiterhin alles Liebe und Gute in Berlin!
Ihr habt Anregungen, Fragen oder Feedback, dann schreibt uns!
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37 Minuten
In dieser Podcastfolge diskutieren wir mit Schirin Salem, Trainerin für Empowerment und Wendo, über die Bedeutung von Selbstverteidigung und Selbstbehauptung für Frauen*. Erfahre, welche Methoden Schirin Mädchen* und Frauen* vermittelt, um sich selbst zu schützen und sie in ihre eigene Kraft zu bringen. Außerdem teilt Schirin spannende Einblicke aus ihrer Zeit als Wendo-Trainerin während des sogenannten Arabischen Frühlings in Ägypten. Klicke jetzt rein!"
Über Schirin Salem
Schirin Salem ist eine erfahrene Empowerment-Coachin, die zehn Jahre in Ägypten verbracht hat und dort Empowerment-Trainer:innen ausgebildet hat. Als Genderberaterin hat sie für internationale Organisationen wie die GiZ, UN und die deutsche Botschaft gearbeitet. Heute bietet sie Einzel- und Gruppensitzungen, sowohl vor Ort als auch online an.
Mehr Informationen zu Schirin Salem unter www.Schirin-Salem.de oder auf Instagram unter @schirin_salem.
Was ist WEN DO ?
WEN DO ist ein Teil der feministischen Bewegung, die sich gegen das Patriarchat und Sexismus engagiert. Als Betroffene und Handelnde setzen sie sich gegen Gewalt ein und betonen die Fähigkeit und die Notwendigkeit jeder Frau, sich gegen Angriffe zu schützen. Durch gemeinsame Strategien und Solidarität entwickeln sie Maßnahmen gegen Männergewalt, sexistische, rassistische und ökonomische Ungerechtigkeiten. Feministische Selbstverteidigung ist ein wichtiger Schritt zur Schaffung einer feministischen Gesellschaft, die Mädchen und Frauen befreit.
Durch die Staffel führen euch Juliana Jobe, Canan Tekin und Ferdaous Kabteni von unserer Coach Akademie.Wir wünschen euch viel Spaß beim Hören!
Ihr habt Anregungen, Fragen oder Feedback, dann schreibt uns!
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Über Schirin Salem
Schirin Salem ist eine erfahrene Empowerment-Coachin, die zehn Jahre in Ägypten verbracht hat und dort Empowerment-Trainer:innen ausgebildet hat. Als Genderberaterin hat sie für internationale Organisationen wie die GiZ, UN und die deutsche Botschaft gearbeitet. Heute bietet sie Einzel- und Gruppensitzungen, sowohl vor Ort als auch online an.
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Was ist WEN DO ?
WEN DO ist ein Teil der feministischen Bewegung, die sich gegen das Patriarchat und Sexismus engagiert. Als Betroffene und Handelnde setzen sie sich gegen Gewalt ein und betonen die Fähigkeit und die Notwendigkeit jeder Frau, sich gegen Angriffe zu schützen. Durch gemeinsame Strategien und Solidarität entwickeln sie Maßnahmen gegen Männergewalt, sexistische, rassistische und ökonomische Ungerechtigkeiten. Feministische Selbstverteidigung ist ein wichtiger Schritt zur Schaffung einer feministischen Gesellschaft, die Mädchen und Frauen befreit.
Durch die Staffel führen euch Juliana Jobe, Canan Tekin und Ferdaous Kabteni von unserer Coach Akademie.Wir wünschen euch viel Spaß beim Hören!
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30 Minuten
Schutz gegen Rassismus und Sexismus - ein Thema, das bei der Prävention sexualisierter Gewalt nicht fehlen darf. In Folge 3 widmen mir wir uns den Intersektionen Rassismus und Sexismus und sprechen mit Behshid Najafi und Laura Schlachzig über ihren feministischen und rassismuskritischen Aktivismus und was notwendig ist, um Schutz intersektional und diskriminierungssensibel zu leben. Anhand lebensnaher Beispiele erfahrt ihr, was in der pädagogischen Arbeit beachtet werden und was auf politischer Ebene geschehen muss, um die Lebensrealität von rassismuserfahrenen FLINTA sicherer zu machen. Hört jetzt bei unserem Gespräch rein! #Flinta #Rassismuserfahrungen #Schutzkonzepte #Feminismus #Rassismuskritik." Da erwartet euch im 1. Teil der Folge: Pädagogin und Politwissenschaftlerin Behshid Najafi und Laura Schlachzig, ebenfalls Pädagogin, berichten über ihre Erfahrungen in der Arbeit bei Agisra, Veränderungen durch stetige Kämpfe, desaströse Strukturen in Einrichtungen hinsichtlich sexualisierter Gewalt, über verschiedene Arten von Schutzkonzepten und wie man diese leben kann. Im zweiten Teil des Interviews mit Behshid und Laura sprechen wir darüber, was auf politischer Ebene passieren muss, um Schutz gewährleisten zu können, über die Wichtigkeit von Menschenrechts-Bildung und von Empörung. Über Behshid Najafi Behshid Najafi ist 1956 im Iran geboren. Sie hat dort und in den USA Politikwissenschaften und Pädagogik studiert. Aufgrund ihres politischen Engagements im Iran für Demokratie und Gerechtigkeit musste sie das Land verlassen. Seit 1986 lebt sie in Deutschland, wo sie sich gegen Diskriminierungen und für Menschenrechte von Migrantinnen und geflüchteten Frauen* einsetzt. Sie hat im Jahr 1993 agisra e. V., Informations- und Beratungsstelle für Migrantinnen und Flüchtlingsfrauen in Köln mitgegründet. Seitdem arbeitet sie bei agisra bis 2020 hauptamtlich und danach ehrenamtlich. Sie schreibt Beiträge, hält Vorträge, organisiert Seminare und Workshops zu verschiedenen Themen, die Frauen, Flucht, Migration und Menschenrechte betreffen. Sie hat im Jahr 2022 den Else-Falk-Preis, den Frauenpreis der Stadt Köln, verliehen bekommen. Über Laura Schlachzig Laura Schlachzig arbeitet als Bildungs- und Projektreferentin für Rassismuskritik und Powersharing bei Coach e.V. in Köln. Daneben arbeitet sie als Fachlehrerin für Soziale Arbeit an der katho NRW. Sie promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin. In ihrer Dissertation untersuchte sie aus einer rassismuskritischen Perspektive das Konzept der Integration, das im Kontext von Fluchtmigration zunehmende Bedeutung für eine langfristige Aufenthaltssicherung in Deutschland gewinnt. Laura Schlachzig leitet gemeinsam mit Kolleg*innen der Universität Siegen das Forschungsprojekt “Intersektionale Perspektiven auf Trauma”. An diesem Sammelband hat Laura mitgewirkt: Sicher miteinander - Schutzkonzepte für die heterogene Schule entwickeln. Durch die Staffel führen euch Juliana Jobe, Canan Tekin und Ferdaous Kabteni von unserer Coach Akademie. Wir wünschen euch viel Spaß beim Hören! Ihr habt Anregungen, Fragen oder Feedback, dann schreibt uns! Alle Informationen zu Coach e.V. findet ihr auf unserer Webseite unter www.coach-koeln.de oder kontaktiert und folgt uns auf Social Media. Instagram: https://www.instagram.com/coach_ev_koeln/ Facebook: https://www.facebook.com/coachkoeln/ Twitter: https://twitter.com/coachev_koeln Diese Podcast-Staffel wird gefördert durch das Paritätische Jugendwerk NRW. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autor:innen die Verantwortung.
40 Minuten
Schutz gegen Rassismus und Sexismus - ein Thema, das bei der Prävention sexualisierter Gewalt nicht fehlen darf. In Folge 3 widmen mir wir uns den Intersektionen Rassismus und Sexismus und sprechen mit Behshid Najafi und Laura Schlachzig über ihren feministischen und rassismuskritischen Aktivismus und was notwendig ist, um Schutz intersektional und diskriminierungssensibel zu leben. Anhand lebensnaher Beispiele erfahrt ihr, was in der pädagogischen Arbeit beachtet werden und was auf politischer Ebene geschehen muss, um die Lebensrealität von rassismuserfahrenen FLINTA sicherer zu machen. Hört jetzt bei unserem Gespräch rein! #Flinta #Rassismuserfahrungen #Schutzkonzepte #Feminismus #Rassismuskritik."
Da erwartet euch im 1. Teil der Folge:
Pädagogin und Politwissenschaftlerin Behshid Najafi und Laura Schlachzig, ebenfalls Pädagogin, berichten über ihre Erfahrungen in der Arbeit bei Agisra, Veränderungen durch stetige Kämpfe, desaströse Strukturen in Einrichtungen hinsichtlich sexualisierter Gewalt, über verschiedene Arten von Schutzkonzepten und wie man diese leben kann.
Im 2. Teil des Interviews sprechen wir darüber, was auf politischer Ebene passieren muss, um Schutz gewährleisten zu können, über die Wichtigkeit von Menschenrechts-Bildung und von Empörung.
Über Behshid Najafi
Behshid Najafi ist 1956 im Iran geboren. Sie hat dort und in den USA Politikwissenschaften und Pädagogik studiert. Aufgrund ihres politischen Engagements im Iran für Demokratie und Gerechtigkeit musste sie das Land verlassen. Seit 1986 lebt sie in Deutschland, wo sie sich gegen Diskriminierungen und für Menschenrechte von Migrantinnen und geflüchteten Frauen* einsetzt. Sie hat im Jahr 1993 agisra e. V., Informations- und Beratungsstelle für Migrantinnen und Flüchtlingsfrauen in Köln mitgegründet. Seitdem arbeitet sie bei agisra bis 2020 hauptamtlich und danach ehrenamtlich. Sie schreibt Beiträge, hält Vorträge, organisiert Seminare und Workshops zu verschiedenen Themen, die Frauen, Flucht, Migration und Menschenrechte betreffen. Sie hat im Jahr 2022 den Else-Falk-Preis, den Frauenpreis der Stadt Köln, verliehen bekommen.
Über Laura Schlachzig
Laura Schlachzig arbeitet als Bildungs- und Projektreferentin für Rassismuskritik und Powersharing bei Coach e.V. in Köln. Daneben arbeitet sie als Fachlehrerin für Soziale Arbeit an der katho NRW. Sie promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin. In ihrer Dissertation untersuchte sie aus einer rassismuskritischen Perspektive das Konzept der Integration, das im Kontext von Fluchtmigration zunehmende Bedeutung für eine langfristige Aufenthaltssicherung in Deutschland gewinnt. Laura Schlachzig leitet gemeinsam mit Kolleg*innen der Universität Siegen das Forschungsprojekt “Intersektionale Perspektiven auf Trauma”. An diesem Sammelband hat Laura mitgewirkt: Sicher miteinander - Schutzkonzepte für die heterogene Schule entwickeln .
Da erwartet euch im 1. Teil der Folge:
Pädagogin und Politwissenschaftlerin Behshid Najafi und Laura Schlachzig, ebenfalls Pädagogin, berichten über ihre Erfahrungen in der Arbeit bei Agisra, Veränderungen durch stetige Kämpfe, desaströse Strukturen in Einrichtungen hinsichtlich sexualisierter Gewalt, über verschiedene Arten von Schutzkonzepten und wie man diese leben kann.
Im 2. Teil des Interviews sprechen wir darüber, was auf politischer Ebene passieren muss, um Schutz gewährleisten zu können, über die Wichtigkeit von Menschenrechts-Bildung und von Empörung.
Über Behshid Najafi
Behshid Najafi ist 1956 im Iran geboren. Sie hat dort und in den USA Politikwissenschaften und Pädagogik studiert. Aufgrund ihres politischen Engagements im Iran für Demokratie und Gerechtigkeit musste sie das Land verlassen. Seit 1986 lebt sie in Deutschland, wo sie sich gegen Diskriminierungen und für Menschenrechte von Migrantinnen und geflüchteten Frauen* einsetzt. Sie hat im Jahr 1993 agisra e. V., Informations- und Beratungsstelle für Migrantinnen und Flüchtlingsfrauen in Köln mitgegründet. Seitdem arbeitet sie bei agisra bis 2020 hauptamtlich und danach ehrenamtlich. Sie schreibt Beiträge, hält Vorträge, organisiert Seminare und Workshops zu verschiedenen Themen, die Frauen, Flucht, Migration und Menschenrechte betreffen. Sie hat im Jahr 2022 den Else-Falk-Preis, den Frauenpreis der Stadt Köln, verliehen bekommen.
Über Laura Schlachzig
Laura Schlachzig arbeitet als Bildungs- und Projektreferentin für Rassismuskritik und Powersharing bei Coach e.V. in Köln. Daneben arbeitet sie als Fachlehrerin für Soziale Arbeit an der katho NRW. Sie promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin. In ihrer Dissertation untersuchte sie aus einer rassismuskritischen Perspektive das Konzept der Integration, das im Kontext von Fluchtmigration zunehmende Bedeutung für eine langfristige Aufenthaltssicherung in Deutschland gewinnt. Laura Schlachzig leitet gemeinsam mit Kolleg*innen der Universität Siegen das Forschungsprojekt “Intersektionale Perspektiven auf Trauma”. An diesem Sammelband hat Laura mitgewirkt: Sicher miteinander - Schutzkonzepte für die heterogene Schule entwickeln .
46 Minuten
In dieser Folge besprechen wir das Thema "Sexualkultur und Partizipation" mit Lisa Spaniol von Coach e.V. Lisa teilt ihre Erfahrungen und Ansichten zu Aufklärung, Sexualkultur und Partizipation. Wir sprechen darüber, wie wichtig es ist, sexuelle und diskriminierungssensible Bildung für Jugendliche zu fördern und wie wir Schutz intersektional und diskriminierungssensibel in der Praxis leben können. Verpasst nicht diese wertvollen Einblicke und den Austausch mit Lisa! Folgt jetzt dem Coach Couch-Talk! #coachcouchtalk #sexualkultur #partizipation #aufklärung #diskriminierungssensibilisierung #gewaltprävention"
Über Lisa Spaniol
Lisa Spaniol hat Soziale Arbeit (BA) in Freiburg studiert und ist 2016 nach Köln gekommen, um in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit als pädagogische Leiterin zu arbeiten. Sie hat daneben Kooperationsmanagement (MA) an der Katholischen Hochschule in Aachen studiert. Nach ihrer Tätigkeit in der Präventionsarbeit für junge Mädchen und Frauen ist sie seit 2022 bei Coach eV tätig, wo sie in der Beratung und im Gruppenangebot arbeitet. Lisa ist eine erfahrene Fachkraft im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit mit einem breiten Hintergrund in der Präventionsarbeit und einem starken Fokus auf sexuelle Bildung und Gewaltprävention.
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Über Lisa Spaniol
Lisa Spaniol hat Soziale Arbeit (BA) in Freiburg studiert und ist 2016 nach Köln gekommen, um in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit als pädagogische Leiterin zu arbeiten. Sie hat daneben Kooperationsmanagement (MA) an der Katholischen Hochschule in Aachen studiert. Nach ihrer Tätigkeit in der Präventionsarbeit für junge Mädchen und Frauen ist sie seit 2022 bei Coach eV tätig, wo sie in der Beratung und im Gruppenangebot arbeitet. Lisa ist eine erfahrene Fachkraft im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit mit einem breiten Hintergrund in der Präventionsarbeit und einem starken Fokus auf sexuelle Bildung und Gewaltprävention.
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45 Minuten
Mit Katharina Henrichs vom Paritätischen Jugendwerk NRW unterhalten wir uns über ihre Arbeit und Expertise im Bereich Kinderschutz und Schutzkonzepte. Außerdem durchleuchten wir die verschiedenen Bausteine von Schutzkonzepten und finden heraus, was Katharina Henrichs als wichtig für den Schutz von Kindern und Jugendlichen hält. Auch steigen wir tiefer in die Themen Diskriminierung und adultistischer Sexismus ein und finden heraus, wie man Kinder davor schützen kann. Seid gespannt auf ein spannendes Gespräch mit interessanten Einblicken!
Über Katharina Henrichs
Katharina Henrichs (Sozialpsychologin & Dipl.-Sozialpäd, systemische Organisationsberatung, Schutzkonzeptentwicklerin) ist Fachreferentin im Paritätischen Jugendwerk NRW, und dort zuständig für die Themen Kinderschutz, Rechte von Kindern und Jugendlichen, Schutzkonzepte, Prävention sexualisierte Gewalt
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Über Katharina Henrichs
Katharina Henrichs (Sozialpsychologin & Dipl.-Sozialpäd, systemische Organisationsberatung, Schutzkonzeptentwicklerin) ist Fachreferentin im Paritätischen Jugendwerk NRW, und dort zuständig für die Themen Kinderschutz, Rechte von Kindern und Jugendlichen, Schutzkonzepte, Prävention sexualisierte Gewalt
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