Unter Büchern mit Katrin Schumacher Archiv
99 Episoden
48 Minuten
Wir waren unterwegs auf dem Festival Literatur JETZT! mit dem Leseabend "Literatur im Gym" .... Cécil Ludwig Röski hat seinen Roman "Trizeps Royal" (Leykam) mitgebracht und Res Sigusch das Buch "Unbegründete Ängste" (Piper Verlag).
Beide haben Literarisches Schreiben in Hildesheim und Leipzig studiert. Res Sigusch, Jahrgang 1993 in Jena geboren, lebt mittlerweile in Berlin, Cécil Röski, der 1994 in Schleswig-Holstein zur Welt kam, lebt in Sachsen-Anhalt. Für beide ist es der zweite Roman – und beide schicken ihre sehr besonderen Hauptfiguren ins Fitnesstudio.
Es moderiert Katrin Schumacher.
Beide haben Literarisches Schreiben in Hildesheim und Leipzig studiert. Res Sigusch, Jahrgang 1993 in Jena geboren, lebt mittlerweile in Berlin, Cécil Röski, der 1994 in Schleswig-Holstein zur Welt kam, lebt in Sachsen-Anhalt. Für beide ist es der zweite Roman – und beide schicken ihre sehr besonderen Hauptfiguren ins Fitnesstudio.
Es moderiert Katrin Schumacher.
56 Minuten
*60 Jahre Stiftung Buchkunst. Wie sieht eigentlich ein schönes Buch aus, wie fasst es sich an, was ist das Besondere in Herstellung und Gestaltung? Seit sechs Jahrzehnten stellt die Stiftung Buchkunst diese Fragen – in einer Jubiläumsausstellung sind gerade die Preisträgerinnen der letzten Jahrzehnte zu erleben. Unter Büchern hat Birte Kreft getroffen, die Geschäftsführerin der Stuftung, um mit ihr über schöne du schön gemachte Bücher zu sprechen.
*Nicole Czerwinka: Das Geheimnis am Fjord. Wie geht das eigentlich, ein Buch im Selbstverlag zu veröffentlichen? Uta Burkhardt hat die Dresdner Autorin getroffen und mit ihr über das Selfpublishing ihres ersten Romans gesprochen.
*Bücher in Boxen: Der Lampe Verlag. In Zeiten, in denen weniger gelesen wird, einen Verlag gründen? Ist weniger wahnsinnig als man erstmal annehmen möchte. Die Verlegerin Christiane Lahusen spricht bei Unter Büchern über das Konzept der Büchlein in Boxen, über das Vertrauen in die Kurzgeschichte und über das aktuelle Programm.
*Juliane Schiemenz: Meine Ahnin, die Hexe, und ich. In diesem Buch geht es um eine Hexe, respektive eine Frau, die als solche im 17. Jahrhundert verbrannt wurde. Harte Zeiten für Frauen, die damals aus der Norm fielen. Aber wie ist das heute. Für solch unangepasste Frauen. Und wer überhaupt legt fest, was die Normen sind. Damit beschäftigt sich Juliane Schiemenz in ihrem Buch, wenn man so will, aus echter persönlicher Betroffenheit. Wolfgang Schilling stellt es vor.
*Nicole Czerwinka: Das Geheimnis am Fjord. Wie geht das eigentlich, ein Buch im Selbstverlag zu veröffentlichen? Uta Burkhardt hat die Dresdner Autorin getroffen und mit ihr über das Selfpublishing ihres ersten Romans gesprochen.
*Bücher in Boxen: Der Lampe Verlag. In Zeiten, in denen weniger gelesen wird, einen Verlag gründen? Ist weniger wahnsinnig als man erstmal annehmen möchte. Die Verlegerin Christiane Lahusen spricht bei Unter Büchern über das Konzept der Büchlein in Boxen, über das Vertrauen in die Kurzgeschichte und über das aktuelle Programm.
*Juliane Schiemenz: Meine Ahnin, die Hexe, und ich. In diesem Buch geht es um eine Hexe, respektive eine Frau, die als solche im 17. Jahrhundert verbrannt wurde. Harte Zeiten für Frauen, die damals aus der Norm fielen. Aber wie ist das heute. Für solch unangepasste Frauen. Und wer überhaupt legt fest, was die Normen sind. Damit beschäftigt sich Juliane Schiemenz in ihrem Buch, wenn man so will, aus echter persönlicher Betroffenheit. Wolfgang Schilling stellt es vor.
1 Stunde
Dieser Podcast ist eine Aufzeichnung vom 13.10.2026 aus dem Literaturhaus Halle.
Die Hosts stellen wie immer in der Live-Show ihre Lieblingsbücher der Saison vor und lesen kurze Stellen daraus:
Die Tipps:
Jaroslav Rudis: Wo die Toten sprechen. Luchterhand Verlag.
Christiane Hoffmann: Die Träume, die wir hatten. C.H.Beck.
Christina Walker: Verteidigung eines Gartens. Residenz Verlag.
Res Sigusch: Unbegründete Ängste. Berlin Verlag.
Wolfgang Hörner und Tobias Roth (Hg.) Die hohe Kunst des Schimpfens. Verlag Das Kulturelle Gedächtnis.
Lutz Seiler: Das tickende Herz. Suhrkamp.
Michael Hofmann: Pferd und Lerche. Gedichte. Aus dem Englischen von Jan Wagner und Marcel Beyer. Carl Hanser Verlag.
Die Hosts stellen wie immer in der Live-Show ihre Lieblingsbücher der Saison vor und lesen kurze Stellen daraus:
Die Tipps:
Jaroslav Rudis: Wo die Toten sprechen. Luchterhand Verlag.
Christiane Hoffmann: Die Träume, die wir hatten. C.H.Beck.
Christina Walker: Verteidigung eines Gartens. Residenz Verlag.
Res Sigusch: Unbegründete Ängste. Berlin Verlag.
Wolfgang Hörner und Tobias Roth (Hg.) Die hohe Kunst des Schimpfens. Verlag Das Kulturelle Gedächtnis.
Lutz Seiler: Das tickende Herz. Suhrkamp.
Michael Hofmann: Pferd und Lerche. Gedichte. Aus dem Englischen von Jan Wagner und Marcel Beyer. Carl Hanser Verlag.
58 Minuten
Dora Kaprálová: "Die Mariborhypnose"
Die Gegenwart kann erdrückend sein: Ereignisse überschlagen sich und es wird immer schwieriger, Meldungen von Falschmeldungen zu trennen. Da hilft es, die Perspektive zu wechseln. Genau das macht die tschechische Schriftstellerin Dora Kaprálová in ihrem neuen Roman. Darin erkundet sie die slowenische Stadt Maribor aus der Perspektive einer Stubenfliege. Tino Dallmann hat sie getroffen und stellt den Roman vor.
Daniela Fischerová: "Veilchen, Geheimnisse"
Die Autorin ist 1948 in Prag geboren und hat gleich mit ihrem ersten, kritischen Theaterstück "Stunde zwischen Hund und Wolf" aus dem Jahr 1979 für politische Unruhe gesorgt – nach nur vier Aufführungen wurde es von den Behörden verboten. Zensurmaßnahmen begleiteten sie auch als Dramatikerin und Drehbuchautorin durch die 1980er-Jahre. Sie gehörte zum Dissidentenkreis um Václav Havel. Mitte der 1990er Jahre begann Fischerová Prosatexte zu schreiben und zu veröffentlichen – im Jahr 2002 erschien der Band "Fern und Nah" mit sieben Erzählungen, aus dem Tschechischen übersetzt von Sophia Marzolff. Fast 50 Kurzgeschichten bietet der nun anlässlich des Gastlandauftritts Tschechiens bei der Frankfurter Buchmesse veröffentlichte Band "Veilchen, Geheimnisse". Die Übersetzerin ist wieder Sophia Marzolff. Und Ulrich Rüdenauer stellt uns das Buch der hierzulande fast unbekannten Autorin vor.
Jarka Kubsova: "Im Licht des neuen Tages"
Die Autorin wurde 1977 in der Tschechoslowakei geboren. Mit zehn Jahren kam sie nach Deutschland, seit 2021 schreibt sie Romane. Besonders erfolgreich wurde ihr zweites Buch "Marschlande", das zwei Frauenfiguren, die fünf Jahrhunderte voneinander trennen und vereint sind durch ihren Wohnort der Hamburger Marschlande. Ein erfolgreiches Romankonzept wird in Folgebüchern gern aufgegriffen. So auch hier – Rainer Moritz hält das für einen Gewinn.
Tereza Semotamová: "Radikale Bedürfnisse"
Wer vor einigen Jahren den tschechischen Gastlandauftritt auf der Leipziger Buchmesse verfolgt hat, der konnte gleich eine ganze Reihe von tschechischen Autorinnen entdecken: Kateřina Tučková, Radka Denemarková – oder Tereza Semotamová. Denn 2019 erschien ihr Debütroman Im Schrank in der deutschen Übersetzung. Pünktlich zum Gastlandauftritt Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse ist nun das zweite Buch von Tereza Semotamová bei uns erschienen. Tino Dallmann stellt das Buch vor.
Florence Noiville: "Milan Kundera"
Klassische Biographien folgen einem simplen und durchaus sinnfälligen Prinzip: Sie begleiten den Porträtierten von der Geburt bis zum Totenbett, oft noch mit einer Rückschau auf die Familienhistorie und einem Blick auf seine posthume Wirkungsgeschichte. Das kann sehr ins Detail gehen. Mit einem ganz anderen Kaliber – einem wesentlich kleineren – haben wir es bei Florence Noivilles Annäherung an den tschechischen Autor Milan Kundera zu tun. Ihren Essay mit dem Untertitel "Schreiben, was für eine komische Idee" stellt Ulrich Rüdenauer vor.
Die Gegenwart kann erdrückend sein: Ereignisse überschlagen sich und es wird immer schwieriger, Meldungen von Falschmeldungen zu trennen. Da hilft es, die Perspektive zu wechseln. Genau das macht die tschechische Schriftstellerin Dora Kaprálová in ihrem neuen Roman. Darin erkundet sie die slowenische Stadt Maribor aus der Perspektive einer Stubenfliege. Tino Dallmann hat sie getroffen und stellt den Roman vor.
Daniela Fischerová: "Veilchen, Geheimnisse"
Die Autorin ist 1948 in Prag geboren und hat gleich mit ihrem ersten, kritischen Theaterstück "Stunde zwischen Hund und Wolf" aus dem Jahr 1979 für politische Unruhe gesorgt – nach nur vier Aufführungen wurde es von den Behörden verboten. Zensurmaßnahmen begleiteten sie auch als Dramatikerin und Drehbuchautorin durch die 1980er-Jahre. Sie gehörte zum Dissidentenkreis um Václav Havel. Mitte der 1990er Jahre begann Fischerová Prosatexte zu schreiben und zu veröffentlichen – im Jahr 2002 erschien der Band "Fern und Nah" mit sieben Erzählungen, aus dem Tschechischen übersetzt von Sophia Marzolff. Fast 50 Kurzgeschichten bietet der nun anlässlich des Gastlandauftritts Tschechiens bei der Frankfurter Buchmesse veröffentlichte Band "Veilchen, Geheimnisse". Die Übersetzerin ist wieder Sophia Marzolff. Und Ulrich Rüdenauer stellt uns das Buch der hierzulande fast unbekannten Autorin vor.
Jarka Kubsova: "Im Licht des neuen Tages"
Die Autorin wurde 1977 in der Tschechoslowakei geboren. Mit zehn Jahren kam sie nach Deutschland, seit 2021 schreibt sie Romane. Besonders erfolgreich wurde ihr zweites Buch "Marschlande", das zwei Frauenfiguren, die fünf Jahrhunderte voneinander trennen und vereint sind durch ihren Wohnort der Hamburger Marschlande. Ein erfolgreiches Romankonzept wird in Folgebüchern gern aufgegriffen. So auch hier – Rainer Moritz hält das für einen Gewinn.
Tereza Semotamová: "Radikale Bedürfnisse"
Wer vor einigen Jahren den tschechischen Gastlandauftritt auf der Leipziger Buchmesse verfolgt hat, der konnte gleich eine ganze Reihe von tschechischen Autorinnen entdecken: Kateřina Tučková, Radka Denemarková – oder Tereza Semotamová. Denn 2019 erschien ihr Debütroman Im Schrank in der deutschen Übersetzung. Pünktlich zum Gastlandauftritt Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse ist nun das zweite Buch von Tereza Semotamová bei uns erschienen. Tino Dallmann stellt das Buch vor.
Florence Noiville: "Milan Kundera"
Klassische Biographien folgen einem simplen und durchaus sinnfälligen Prinzip: Sie begleiten den Porträtierten von der Geburt bis zum Totenbett, oft noch mit einer Rückschau auf die Familienhistorie und einem Blick auf seine posthume Wirkungsgeschichte. Das kann sehr ins Detail gehen. Mit einem ganz anderen Kaliber – einem wesentlich kleineren – haben wir es bei Florence Noivilles Annäherung an den tschechischen Autor Milan Kundera zu tun. Ihren Essay mit dem Untertitel "Schreiben, was für eine komische Idee" stellt Ulrich Rüdenauer vor.
57 Minuten
Die Bücher der Sendung:
Annika Büsing: "Magisch": Mehrfach ausgezeichnet für den Roman "Nordstadt" ist das bereits ihr vierter Roman. Vorgestellt von Rainer Moritz
Hendrik Bolz: "Aus Ruinen": Das neue Buch von dem Rapper, Podcaster und Bestseller-Autor ist eine Fortsetzung von "Nullerjahre". Vorgestellt von Kais Harrabi
Lauren Groff: "Raufbold": Die Schriftstellerin wurde in Cooperstown, New York, geboren – jenem Ort, den man am ehesten mit dem amerikanischen Nationalschriftsteller James Fenimor Cooper in Verbindung bringt. In ihrem ersten Roman "Die Monster von Templeton" nimmt sie darauf Bezug. Ihr neues Buch vereint Kurzgeschichten, von Stefanie Jacobs ins Deutsche übersetzt. Vorgestellt von Ulrich Rüdenauer
Franziska Haug (Hg.): "bin weiblich, bin männlich, doppelt": Das Queere ist vor allem in der Popkultur zu einer Chiffre für das Andere, Neue und auch Widerständige schlechthin geworden. Aber war es das womöglich auch schon in der DDR? Vorgestellt von Jörg Schieke
Irvine Welsh: "Men in Love": An Trainspotting erinnert sich bestimmt jeder, zumindest an die völlig durchgeknallte Verfilmung von Danny Boyle. Der Autor hat die Helden des Romans in drei weiteren Büchern gefeiert und jetzt kommt in deutscher Übersetzung das vierte, übersetzt von Stephan Glietsch. Vorgestellt von Stefan Maelck
Von hier für da: Gedichte für die Gegenwart. "Kritik der Pinie" – so wird er heißen, der in diesem Herbst erscheinende neue Gedichtband von Durs Grünbein. Er liest das Gedicht "Kaleidoskop" aus dem Buch: "Die Jahre im Zoo".
Annika Büsing: "Magisch": Mehrfach ausgezeichnet für den Roman "Nordstadt" ist das bereits ihr vierter Roman. Vorgestellt von Rainer Moritz
Hendrik Bolz: "Aus Ruinen": Das neue Buch von dem Rapper, Podcaster und Bestseller-Autor ist eine Fortsetzung von "Nullerjahre". Vorgestellt von Kais Harrabi
Lauren Groff: "Raufbold": Die Schriftstellerin wurde in Cooperstown, New York, geboren – jenem Ort, den man am ehesten mit dem amerikanischen Nationalschriftsteller James Fenimor Cooper in Verbindung bringt. In ihrem ersten Roman "Die Monster von Templeton" nimmt sie darauf Bezug. Ihr neues Buch vereint Kurzgeschichten, von Stefanie Jacobs ins Deutsche übersetzt. Vorgestellt von Ulrich Rüdenauer
Franziska Haug (Hg.): "bin weiblich, bin männlich, doppelt": Das Queere ist vor allem in der Popkultur zu einer Chiffre für das Andere, Neue und auch Widerständige schlechthin geworden. Aber war es das womöglich auch schon in der DDR? Vorgestellt von Jörg Schieke
Irvine Welsh: "Men in Love": An Trainspotting erinnert sich bestimmt jeder, zumindest an die völlig durchgeknallte Verfilmung von Danny Boyle. Der Autor hat die Helden des Romans in drei weiteren Büchern gefeiert und jetzt kommt in deutscher Übersetzung das vierte, übersetzt von Stephan Glietsch. Vorgestellt von Stefan Maelck
Von hier für da: Gedichte für die Gegenwart. "Kritik der Pinie" – so wird er heißen, der in diesem Herbst erscheinende neue Gedichtband von Durs Grünbein. Er liest das Gedicht "Kaleidoskop" aus dem Buch: "Die Jahre im Zoo".
1 Stunde 24 Minuten
Heike Geißlers Roman "Michaela Kohlhaas" ist eine tollkühne Überschreibung der berühmten Novelle von Heinrich von Kleist. Ihre Michaela ist eine Schimpfende, eine Stinkende, eine Zärtliche. Eine große Liebende, die nicht bloß Verbesserung will – sie verlangt Wiedergutmachung und Sühne und eine gänzlich andere Einrichtung der Welt.
Heike Geißler, die im Herbst den Sächsischen Literaturpreis bekommen wird, denkt gemeinsam mit Moderatorin und Unter-Büchern-Host Katrin Schumacher darüber nach und vertont einen Teil ihres Textes.
Eine Aufzeichnung aus dem Societätstheater vom 16. September 2026 – und eine Kooperation mit dem Dresdner Festival "Literatur JETZT!"
Heike Geißler, die im Herbst den Sächsischen Literaturpreis bekommen wird, denkt gemeinsam mit Moderatorin und Unter-Büchern-Host Katrin Schumacher darüber nach und vertont einen Teil ihres Textes.
Eine Aufzeichnung aus dem Societätstheater vom 16. September 2026 – und eine Kooperation mit dem Dresdner Festival "Literatur JETZT!"
57 Minuten
Die Bücher der Sendung:
Kerstin Preiwuß: Rodeo
Der neue Gedichtband der Leipziger Dichterin und Professorin am Deutschen Literaturinstitut führt in die Biografie von Kay. Daraus entsteht ein irrer Ritt mit Vokabeln aus Politik, Geschichte, heutigem Medienbetrieb und sehr vielen Pop-Zitaten. Jörg Schieke stellt den Gedichtentwurf vor, der sehr wagemutig aufs Große und Ganze geht – auf das, was in deutscher Lyrik heute an Brüchigkeit, an Assoziationskraft, auch an Rücksichtslosigkeit möglich ist.
Siri Ranva Hjelm Jacobsen: Meeresbriefe
In ihrem ökozentrischen Prosapoem zieht uns die dänische Autorin in eine Korrespondenz zwischen den beiden Schwestermeeren Atlantik und Mittelmeer. In den Briefen erfahren wir vom Plan: endlich wieder zu einer einzigen Wassermasse zusammenzuwachsen, die dann die Erde bedeckt. Zart und klar kommt diese maritime Poesie daher – Katrin Schumacher stellt sie vor.
Wagnis Verlagsgündung: Wasser publishing
Einen Verlag zu gründen, ist ein mutiges Unterfangen, das Stefanie Jaksch vor anderthalb Jahren gewagt hat. Nun legt sie das dritte Programm vor. Darüber und über das Verlegen überhaupt ist sie im Gespräch bei "Unter Büchern".
Björn Hayer (Hg.): Aus einer geschützten Ecke heraus lässt du den Raum entstehen
In diesem Band versammelt sich utopische Dichtung der Gegenwart: Zeitgenössische Lyriker*innen suchen nach Hoffnungspoetiken. Sie hinterfragen die Verantwortung des Menschen für seine Umwelt, kreieren neue Welten und scheuen nicht vor Kritik am Utopischen zurück. Jörg Schieke stellt die Anthologie vor.
Kerstin Preiwuß: Rodeo
Der neue Gedichtband der Leipziger Dichterin und Professorin am Deutschen Literaturinstitut führt in die Biografie von Kay. Daraus entsteht ein irrer Ritt mit Vokabeln aus Politik, Geschichte, heutigem Medienbetrieb und sehr vielen Pop-Zitaten. Jörg Schieke stellt den Gedichtentwurf vor, der sehr wagemutig aufs Große und Ganze geht – auf das, was in deutscher Lyrik heute an Brüchigkeit, an Assoziationskraft, auch an Rücksichtslosigkeit möglich ist.
Siri Ranva Hjelm Jacobsen: Meeresbriefe
In ihrem ökozentrischen Prosapoem zieht uns die dänische Autorin in eine Korrespondenz zwischen den beiden Schwestermeeren Atlantik und Mittelmeer. In den Briefen erfahren wir vom Plan: endlich wieder zu einer einzigen Wassermasse zusammenzuwachsen, die dann die Erde bedeckt. Zart und klar kommt diese maritime Poesie daher – Katrin Schumacher stellt sie vor.
Wagnis Verlagsgündung: Wasser publishing
Einen Verlag zu gründen, ist ein mutiges Unterfangen, das Stefanie Jaksch vor anderthalb Jahren gewagt hat. Nun legt sie das dritte Programm vor. Darüber und über das Verlegen überhaupt ist sie im Gespräch bei "Unter Büchern".
Björn Hayer (Hg.): Aus einer geschützten Ecke heraus lässt du den Raum entstehen
In diesem Band versammelt sich utopische Dichtung der Gegenwart: Zeitgenössische Lyriker*innen suchen nach Hoffnungspoetiken. Sie hinterfragen die Verantwortung des Menschen für seine Umwelt, kreieren neue Welten und scheuen nicht vor Kritik am Utopischen zurück. Jörg Schieke stellt die Anthologie vor.
55 Minuten
Bücher der Sendung:
Shida Bazyar: "Die Lücken"
Gerade wurde bekannt, dass dieser Roman auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis steht: als Anwärter für einen der fünf besten Romane des Jahres. Er spielt in dem fiktiven Dorf Heimesbach im Hunsrück. Es ist kein Geheimnis, dass Hermeskeil, Shida Bayzars Heimatstadt, dafür Pate gestanden hat. Es geht um das Schweigen nach den Verbrechen im Nationalsozialismus, die im Titel erwähnten "Lücken", die dieses Schweigen produziert und die Verantwortung, die es bedeutet, an einem solchen Ort zu leben. Leonie Berger hat das Buch gelesen und die Autorin getroffen.
Hans Woller: "Thomas Mann. Ein politisches Leben."
Der Film "Vaterland" sorgt derzeit für volle Kinosäle. Das Interesse an deutscher Geschichte, an Identität und an der Frage, wie Intellektuelle auf politische Krisen reagieren, scheint ungebrochen. Passend dazu ist eine neue Thomas-Mann-Biografie erschienen: "Thomas Mann. Ein politisches Leben" von dem Historiker Hans Woller. Jan Schönfelder hat das Buch gelesen und auch auf die Frage geantwortet: Brauchen wir wirklich noch eine weitere Thomas-Mann-Biografie?
Monika Maron: "Vier Minuten"
Die Autorin wurde in den 90er-Jahren durch ihren Roman "Flugasche" bekannt – das Buch über Umweltzerstörungen durfte in der DDR nicht erscheinen. Seitdem war sie Autorin des S. Fischer Verlags in Frankfurt am Main. Der beendete vor einigen Jahren die Zusammenarbeit mit ihr wegen vermeintlich politisch unkorrekter Aussagen zu Migration und Islam – was zu einer heftigen Feuilleton-Debatte führte. Die Autorin wurde im Juni dieses Jahres 85 Jahre alt. Vor Kurzem sind ihre Tagebücher erschienen. Und nun ein neuer Roman. Dirk Fuhrig stellt ihn vor.
Marcus Andreas Mohr: "#verhaftet. Eine Ortsbegehung"
Marcus Andreas Mohr ist Fotograf und Medienkünstler, Autor, Lyriker und arbeitet der Schnittstelle zwischen Bild, Text und Erinnerung: "Vielleicht ist Kunst nichts anderes als die Verwandlung von Verhaftung in Freiheit – und das Erzählen nichts anderes als der Versuch, diese Freiheit zu teilen." Dieser Erkenntnis liegt seine eigene Geschichte zugrunde, die ihn 1987 mit 15 Jahren für acht Wochen in eine Untersuchungshaftanstalt in Halle (Saale) brachte. Nun hat er diesen Ort noch einmal in Fotografien festgehalten und mit Texten kompiliert zu einem beeindruckenden Band. Im Gespräch erzählt er von dem künstlerischen Gang in die Vergangenheit.
Books by People – Ein Siegel für menschengemachte Literatur Wie sollen wir in Zukunft wissen, ob wir ein menschengemachtes oder ein mit KI generiertes Buch lesen? Ein Siegel, das in Großbritannien entwickelt wird, soll Abhilfe schaffen. Lisa-Maria Röhling berichtet aus London.
Shida Bazyar: "Die Lücken"
Gerade wurde bekannt, dass dieser Roman auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis steht: als Anwärter für einen der fünf besten Romane des Jahres. Er spielt in dem fiktiven Dorf Heimesbach im Hunsrück. Es ist kein Geheimnis, dass Hermeskeil, Shida Bayzars Heimatstadt, dafür Pate gestanden hat. Es geht um das Schweigen nach den Verbrechen im Nationalsozialismus, die im Titel erwähnten "Lücken", die dieses Schweigen produziert und die Verantwortung, die es bedeutet, an einem solchen Ort zu leben. Leonie Berger hat das Buch gelesen und die Autorin getroffen.
Hans Woller: "Thomas Mann. Ein politisches Leben."
Der Film "Vaterland" sorgt derzeit für volle Kinosäle. Das Interesse an deutscher Geschichte, an Identität und an der Frage, wie Intellektuelle auf politische Krisen reagieren, scheint ungebrochen. Passend dazu ist eine neue Thomas-Mann-Biografie erschienen: "Thomas Mann. Ein politisches Leben" von dem Historiker Hans Woller. Jan Schönfelder hat das Buch gelesen und auch auf die Frage geantwortet: Brauchen wir wirklich noch eine weitere Thomas-Mann-Biografie?
Monika Maron: "Vier Minuten"
Die Autorin wurde in den 90er-Jahren durch ihren Roman "Flugasche" bekannt – das Buch über Umweltzerstörungen durfte in der DDR nicht erscheinen. Seitdem war sie Autorin des S. Fischer Verlags in Frankfurt am Main. Der beendete vor einigen Jahren die Zusammenarbeit mit ihr wegen vermeintlich politisch unkorrekter Aussagen zu Migration und Islam – was zu einer heftigen Feuilleton-Debatte führte. Die Autorin wurde im Juni dieses Jahres 85 Jahre alt. Vor Kurzem sind ihre Tagebücher erschienen. Und nun ein neuer Roman. Dirk Fuhrig stellt ihn vor.
Marcus Andreas Mohr: "#verhaftet. Eine Ortsbegehung"
Marcus Andreas Mohr ist Fotograf und Medienkünstler, Autor, Lyriker und arbeitet der Schnittstelle zwischen Bild, Text und Erinnerung: "Vielleicht ist Kunst nichts anderes als die Verwandlung von Verhaftung in Freiheit – und das Erzählen nichts anderes als der Versuch, diese Freiheit zu teilen." Dieser Erkenntnis liegt seine eigene Geschichte zugrunde, die ihn 1987 mit 15 Jahren für acht Wochen in eine Untersuchungshaftanstalt in Halle (Saale) brachte. Nun hat er diesen Ort noch einmal in Fotografien festgehalten und mit Texten kompiliert zu einem beeindruckenden Band. Im Gespräch erzählt er von dem künstlerischen Gang in die Vergangenheit.
Books by People – Ein Siegel für menschengemachte Literatur Wie sollen wir in Zukunft wissen, ob wir ein menschengemachtes oder ein mit KI generiertes Buch lesen? Ein Siegel, das in Großbritannien entwickelt wird, soll Abhilfe schaffen. Lisa-Maria Röhling berichtet aus London.
55 Minuten
Bücher der Sendung:
Eva Menasse: "Alleinruhelage"
Ein Wochenendhaus am Waldsee – die aus Österreich stammende, meistens in Berlin lebende Schriftstellerin Eva Menasse war viele Jahre lang Mit- und später Alleinbesitzerin so einer Zuflucht und ihr neuer Roman knüpft daran an. Gelesen von Judith Heitkamp.
Ingo Schulze: "Das Wasser im August"
In Ingo Schulzes neuem Roman steht ein Schriftsteller im Mittelpunkt. Bettina Baltschev hat das Buch, das auf der Longlist den Deutschen Buchpreis steht, gelesen.
Jaroslav Rudiš: "Wo die Toten sprechen"
Der neue Roman von Jaroslav Rudiš erscheint pünktlich zum Gastlandauftritt Tschechiens auf der Buchmesse in Frankfurt. Tino Dallmann stellt die famose Roadnovel vor und hat dazu den Autor auf einem Friedhof getroffen.
Michael Pedersen: "Der letzte Leuchtturm"
Der Sommer geht zu Ende, und wer dieser Zeit und diesem Gefühl noch ein wenig nachhängen möchte, dem sei dieser Roman empfohlen. Es ist das Debüt des schottischen Autors, Sabine Frank hat es gelesen.
Paula Fürstenberg: "Niewiedervereinigung. 100 Zwischenrufe zur deutschen Einheit"
Die Autorin erzählt in ihrem Buch, weshalb sich das Versprechen der Vereinigung von Ost und West für sie nicht eingelöst hat: Weil es seit 89/90 eine kontinuierliche Geschichte rechter Gewalt in Ostdeutschland gibt. Ludwig Lohmann stellt das Buch und seine Thesen im Gespräch vor.
Eva Menasse: "Alleinruhelage"
Ein Wochenendhaus am Waldsee – die aus Österreich stammende, meistens in Berlin lebende Schriftstellerin Eva Menasse war viele Jahre lang Mit- und später Alleinbesitzerin so einer Zuflucht und ihr neuer Roman knüpft daran an. Gelesen von Judith Heitkamp.
Ingo Schulze: "Das Wasser im August"
In Ingo Schulzes neuem Roman steht ein Schriftsteller im Mittelpunkt. Bettina Baltschev hat das Buch, das auf der Longlist den Deutschen Buchpreis steht, gelesen.
Jaroslav Rudiš: "Wo die Toten sprechen"
Der neue Roman von Jaroslav Rudiš erscheint pünktlich zum Gastlandauftritt Tschechiens auf der Buchmesse in Frankfurt. Tino Dallmann stellt die famose Roadnovel vor und hat dazu den Autor auf einem Friedhof getroffen.
Michael Pedersen: "Der letzte Leuchtturm"
Der Sommer geht zu Ende, und wer dieser Zeit und diesem Gefühl noch ein wenig nachhängen möchte, dem sei dieser Roman empfohlen. Es ist das Debüt des schottischen Autors, Sabine Frank hat es gelesen.
Paula Fürstenberg: "Niewiedervereinigung. 100 Zwischenrufe zur deutschen Einheit"
Die Autorin erzählt in ihrem Buch, weshalb sich das Versprechen der Vereinigung von Ost und West für sie nicht eingelöst hat: Weil es seit 89/90 eine kontinuierliche Geschichte rechter Gewalt in Ostdeutschland gibt. Ludwig Lohmann stellt das Buch und seine Thesen im Gespräch vor.
57 Minuten
Die Bücher der Sendung:
Andreas Möller: Die Unterschätzten. Warum sich unsere Zukunft auf dem Land entscheidet Das Buch versteht sich als Plädoyer dafür, den ländlichen Raum nicht als Randthema, sondern als Zukunftsraum für Wirtschaft, Demokratie, Energieversorgung und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu betrachten. Katrin Schumacher spricht mit dem Autor über seine persönliche Herangehensweise an das Thema und darüber, weshalb das Land eine Stimme braucht.
Michael Kraske und Dirk Laabs: Widersetzt euch! Wie wir gemeinsam den neuen Faschismus besiegen
Die Autoren verstehen das Buch als Aufruf zur demokratischen Gegenmobilisierung. Sie wollen die AfD nicht primär analysieren, sondern ihren politischen und gesellschaftlichen Aufstieg stoppen. Michael Kraske erläutert im Gespräch den Ansatz der Handreichung und die Wichtigkeit des optimistischen Narrativs.
Olaf Sundermeyer: Blaues Land. Über Leben mit der AfD
Der rbb-Journalist recherchiert seit fast zwei Jahrzehnten zum Erstarken des Rechtsextremismus. In seinem Buch bietet er eine Analyse des Ist-Zustands und eine Perspektive in die Zukunft – Bastian Wierzioch stellt das Buch vor.
Marieke Reimann: Zweite Wende. Wieso Ostdeutschland uns alle angeht
Ein Buch, das sich damit beschäftigt, dass der Blick auf den Osten viel zu undifferenziert ist, und das für ein nüchternes und facettenreiches Bild auf diesen Landstrich plädiert. Die Journalistin und Autorin berichtet im Gespräch mit Carsten Tesch von ihren Beobachtungen und Thesen.
Andreas Möller: Die Unterschätzten. Warum sich unsere Zukunft auf dem Land entscheidet Das Buch versteht sich als Plädoyer dafür, den ländlichen Raum nicht als Randthema, sondern als Zukunftsraum für Wirtschaft, Demokratie, Energieversorgung und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu betrachten. Katrin Schumacher spricht mit dem Autor über seine persönliche Herangehensweise an das Thema und darüber, weshalb das Land eine Stimme braucht.
Michael Kraske und Dirk Laabs: Widersetzt euch! Wie wir gemeinsam den neuen Faschismus besiegen
Die Autoren verstehen das Buch als Aufruf zur demokratischen Gegenmobilisierung. Sie wollen die AfD nicht primär analysieren, sondern ihren politischen und gesellschaftlichen Aufstieg stoppen. Michael Kraske erläutert im Gespräch den Ansatz der Handreichung und die Wichtigkeit des optimistischen Narrativs.
Olaf Sundermeyer: Blaues Land. Über Leben mit der AfD
Der rbb-Journalist recherchiert seit fast zwei Jahrzehnten zum Erstarken des Rechtsextremismus. In seinem Buch bietet er eine Analyse des Ist-Zustands und eine Perspektive in die Zukunft – Bastian Wierzioch stellt das Buch vor.
Marieke Reimann: Zweite Wende. Wieso Ostdeutschland uns alle angeht
Ein Buch, das sich damit beschäftigt, dass der Blick auf den Osten viel zu undifferenziert ist, und das für ein nüchternes und facettenreiches Bild auf diesen Landstrich plädiert. Die Journalistin und Autorin berichtet im Gespräch mit Carsten Tesch von ihren Beobachtungen und Thesen.
54 Minuten
Die Bücher der Sendung:
Miriam Carbe: "Unerwünschte Töchter"
Die Autorin, die mit ihrem Debüt für den Deutschen Buchpreis nominiert ist, wurde 1967 als Kind einer deutschen Mutter und eines nigerianischen Vaters geboren. Wolfgang Schilling stellt das Buch vor.
Emma Cline: "In die Schweiz"
"The Girls" hieß das Debüt der Amerikanerin, ihr zweiter Roman "Die Einladung" über eine Hochstaplerin war ein Bestseller und bekam glänzende Kritiken. Holger Heimann hat ihren neuen Roman gelesen.
Veronika Peters: "Mehr Leben als geplant"
Die Schriftstellerin schrieb u. a. einen Roman über ihre Jahre als Nonne in einer Abtei der Benediktinerinnen. Mit Anfang 30 trat sie aus dem Orden aus und heiratete den Schriftsteller Christoph Peters. Claudia Ingenhoven stellt ihr neues Buch vor.
Andrew O'Hagan: "Maifliegen"
Die 80er-Jahre in Schottland – den Sound zu einer Freundschaft zweier Jungs bieten New Order, The Smiths und Joy Division. Ein Roman über die Euphorie der Jugend und die Kraft der Musik. Eine absolute Empfehlung von MDR-Musikredakteur Hendryk Proske.
Alex Capus: "Querfeldein"
Den größten Erfolg hatte Alex Capus mit dem Buch "Leon und Louise", 2011 war er damit für den Deutschen Buchpreis nominiert. Jetzt hat der Schweizer einen neuen Roman vorgelegt. Ulf Heise hat ihn gelesen.
Miriam Carbe: "Unerwünschte Töchter"
Die Autorin, die mit ihrem Debüt für den Deutschen Buchpreis nominiert ist, wurde 1967 als Kind einer deutschen Mutter und eines nigerianischen Vaters geboren. Wolfgang Schilling stellt das Buch vor.
Emma Cline: "In die Schweiz"
"The Girls" hieß das Debüt der Amerikanerin, ihr zweiter Roman "Die Einladung" über eine Hochstaplerin war ein Bestseller und bekam glänzende Kritiken. Holger Heimann hat ihren neuen Roman gelesen.
Veronika Peters: "Mehr Leben als geplant"
Die Schriftstellerin schrieb u. a. einen Roman über ihre Jahre als Nonne in einer Abtei der Benediktinerinnen. Mit Anfang 30 trat sie aus dem Orden aus und heiratete den Schriftsteller Christoph Peters. Claudia Ingenhoven stellt ihr neues Buch vor.
Andrew O'Hagan: "Maifliegen"
Die 80er-Jahre in Schottland – den Sound zu einer Freundschaft zweier Jungs bieten New Order, The Smiths und Joy Division. Ein Roman über die Euphorie der Jugend und die Kraft der Musik. Eine absolute Empfehlung von MDR-Musikredakteur Hendryk Proske.
Alex Capus: "Querfeldein"
Den größten Erfolg hatte Alex Capus mit dem Buch "Leon und Louise", 2011 war er damit für den Deutschen Buchpreis nominiert. Jetzt hat der Schweizer einen neuen Roman vorgelegt. Ulf Heise hat ihn gelesen.
35 Minuten
Unter Büchern war mit dem Live-Podcast unterwegs beim "Contrasts in Symbiosis", kurz CoSy-Festival in Gommern. Im schönen Schloss Dornburg findet seit drei Jahren ein ambitioniertes Festival statt, das Techno, Kunst, Performance und Miteinander bietet und Kultur in den ländlichen Raum bringt. Behind the scenes sprechen die Festivalmacherinnen und -macher Robert Westphal, Laura Alex und Robert Butz im Podcast mit Katrin Schumacher über den Kraftakt und den Spaß dabei, vier Tage lang diesen Raum zu bespielen, sprich: Schloss, Garten und Umgebung.
1 Stunde 2 Minuten
In "Unter Büchern" ist Katrin Schumacher diesmal in Sachsen-Anhalt unterwegs: auf dem Cosyfestival in Gommern, mit den Stadtschreibern von Magdeburg und Halle und der Autorin Christine Koschmieder aus Aken an der Elbe.
54 Minuten
* Sächsische Antiquariate sind vom mutmaßlichen Bücherankauf durch KI-Firmen betroffen – eine Recherche von Carolin Büscher.
* Wenn der Bücherbus kommt... Wer liest was und wie ist die Stimmung vor der Wahl? Eine Reportage von Anne Sailer über die Fahrbibliothek Magdeburg.
* Malachy Tallack: Der Ozean so wild und weit. Der neue Roman des Schotten ist laut dem Guardian eine "berührende Feier der Kunst und der Musik". Der Leipziger Autor Matthias Jügler stellt das Buch vor.
* Bernd Brunner: Abtauchen und treiben lassen. Eine Kulturgeschichte des Schwimmens, die es in sich hat. Über die Leichtigkeit im kühlen Nass erzählt der Autor im Gespräch.
* Clemens Böckmann: Das richtige Leben des Alvaro Maderholz. Ein dichtender Skispringer, eine waghalsige Recherche. Kais Harrabi stellt das neue Buch des Leipziger Autors vor.
* Von hier für da: Gedichte für die Gegenwart. Es liest Lutz Rathenow aus dem Band "Früher ist morgen"
* Wenn der Bücherbus kommt... Wer liest was und wie ist die Stimmung vor der Wahl? Eine Reportage von Anne Sailer über die Fahrbibliothek Magdeburg.
* Malachy Tallack: Der Ozean so wild und weit. Der neue Roman des Schotten ist laut dem Guardian eine "berührende Feier der Kunst und der Musik". Der Leipziger Autor Matthias Jügler stellt das Buch vor.
* Bernd Brunner: Abtauchen und treiben lassen. Eine Kulturgeschichte des Schwimmens, die es in sich hat. Über die Leichtigkeit im kühlen Nass erzählt der Autor im Gespräch.
* Clemens Böckmann: Das richtige Leben des Alvaro Maderholz. Ein dichtender Skispringer, eine waghalsige Recherche. Kais Harrabi stellt das neue Buch des Leipziger Autors vor.
* Von hier für da: Gedichte für die Gegenwart. Es liest Lutz Rathenow aus dem Band "Früher ist morgen"
55 Minuten
Friederike Schilbach: Die Damentoilette
22 Liebeserklärungen. Die Damentoilette hat vor einiger Zeit unverhofft sehr prominente Aufmerksamkeit bekommen. Der Literaturkritiker Denis Scheck bewertete in seiner Sendung „Druckfrisch“ ein Buch der Autorin Ildiko von Kürthy mit den Worten, es seien „Nachrichten aus der Schnatterzone einer Damentoilette“. Es folgten empörte Reaktionen bei Leserinnen und Autorinnen sowie die berechtigte Frage, welchen kulturellen Stellenwert eigentlich so eine Damentoilette hat. Nun ist ein Buch erschienen, das sich wie eine Antwort auf diese Debatte liest. Bettina Baltschev hat es gelesen.
Şeyda Kurt: Zeit der Monster
Immer wieder erscheinen literarische Dystopien, die sich mit dem Untergang der Welt, wie wir sie kennen, auseinandersetzen. Die Autorin Şeyda Kurt hat in der Vergangenheit vor allem Sachbücher veröffentlicht: 2021 „Radikale Zärtlichkeit. Warum Liebe politisch ist“ und 2023 „Hass. Von der Macht eines widerständigen Gefühls“. Nun erscheint der erste Roman von Şeyda Kurt, „Zeit der Monster“, der auch dystopische Züge trägt. Sally-Charell Delin hat das Buch gelesen und mit der Autorin gesprochen.
Eva Kranenburg: Falls jemand fragt, wer wir waren
Der 17. Juni 1953 ist in Ost und West im Geschichtsunterricht ganz unterschiedlich behandelt worden. Im Westen eher als Volksaufstand und Tag der deutschen Einheit gesehen, im Osten als faschistischer Putschversuch. Um die Ereignisse in der noch jungen DDR kreist der neue Roman der Dresdner Autorin Eva Kranenburg. Claudia Leonard stellt ihn vor.
Ulrike Draesner: penelopes sch(l)iff – Lyrik – Lesung
Odyssee allüberall… mit dem nun angelaufenen Monumentalfilm wird die antike Sage wieder in unser Gedächtnis gespült. Eine Verfilmung, in der es vor allem um die Männer des Geschehens geht. In Ulrike Draesners Lyrikband geht es um die Sicht von Odysseus Frau Penelope. Eine perfekte Ergänzung. Ulf Heise stellt das Buch vor, das die Autorin selbst eingelesen hat.
Susan Tomes: Frauen am Klavier - 50 Pianistinnen und ihre Geschichte
Die Welt der klassischen Musik war lange von Männern dominiert. Komponisten. Dirigenten und Musiker sind lange viel sichtbarer gewesen als Komponistinnen, Dirigentinnen und Musikerinnen. Doch das ändert sich langsam. Und wer mehr wissen möchte, wie gerade Pianistinnen sich in einer Männerwelt behauptet haben, der kann das nun nachlesen in einem schönen Sachbuch. Silvia Schreiber stellt es vor.
Charlotte von Feyerabend: Die Liga der sagenhaften Frauenzimmer
Alltag im 19. Jahrhundert… ein Roman, der uns etwas zur Gleichberechtigung und über den Kampf dafür erzählt heißt „Die Liga der sagenhaften Frauenzimmer“ und er stammt von Charlotte von Feyerabend. Zugegeben, ein etwas populärer Titel, der erstmal an eine Netflix-Serie denken lässt – aber der Roman taucht tiefer. Und ist eine Leseempfehlung von Marieke Wuske.
22 Liebeserklärungen. Die Damentoilette hat vor einiger Zeit unverhofft sehr prominente Aufmerksamkeit bekommen. Der Literaturkritiker Denis Scheck bewertete in seiner Sendung „Druckfrisch“ ein Buch der Autorin Ildiko von Kürthy mit den Worten, es seien „Nachrichten aus der Schnatterzone einer Damentoilette“. Es folgten empörte Reaktionen bei Leserinnen und Autorinnen sowie die berechtigte Frage, welchen kulturellen Stellenwert eigentlich so eine Damentoilette hat. Nun ist ein Buch erschienen, das sich wie eine Antwort auf diese Debatte liest. Bettina Baltschev hat es gelesen.
Şeyda Kurt: Zeit der Monster
Immer wieder erscheinen literarische Dystopien, die sich mit dem Untergang der Welt, wie wir sie kennen, auseinandersetzen. Die Autorin Şeyda Kurt hat in der Vergangenheit vor allem Sachbücher veröffentlicht: 2021 „Radikale Zärtlichkeit. Warum Liebe politisch ist“ und 2023 „Hass. Von der Macht eines widerständigen Gefühls“. Nun erscheint der erste Roman von Şeyda Kurt, „Zeit der Monster“, der auch dystopische Züge trägt. Sally-Charell Delin hat das Buch gelesen und mit der Autorin gesprochen.
Eva Kranenburg: Falls jemand fragt, wer wir waren
Der 17. Juni 1953 ist in Ost und West im Geschichtsunterricht ganz unterschiedlich behandelt worden. Im Westen eher als Volksaufstand und Tag der deutschen Einheit gesehen, im Osten als faschistischer Putschversuch. Um die Ereignisse in der noch jungen DDR kreist der neue Roman der Dresdner Autorin Eva Kranenburg. Claudia Leonard stellt ihn vor.
Ulrike Draesner: penelopes sch(l)iff – Lyrik – Lesung
Odyssee allüberall… mit dem nun angelaufenen Monumentalfilm wird die antike Sage wieder in unser Gedächtnis gespült. Eine Verfilmung, in der es vor allem um die Männer des Geschehens geht. In Ulrike Draesners Lyrikband geht es um die Sicht von Odysseus Frau Penelope. Eine perfekte Ergänzung. Ulf Heise stellt das Buch vor, das die Autorin selbst eingelesen hat.
Susan Tomes: Frauen am Klavier - 50 Pianistinnen und ihre Geschichte
Die Welt der klassischen Musik war lange von Männern dominiert. Komponisten. Dirigenten und Musiker sind lange viel sichtbarer gewesen als Komponistinnen, Dirigentinnen und Musikerinnen. Doch das ändert sich langsam. Und wer mehr wissen möchte, wie gerade Pianistinnen sich in einer Männerwelt behauptet haben, der kann das nun nachlesen in einem schönen Sachbuch. Silvia Schreiber stellt es vor.
Charlotte von Feyerabend: Die Liga der sagenhaften Frauenzimmer
Alltag im 19. Jahrhundert… ein Roman, der uns etwas zur Gleichberechtigung und über den Kampf dafür erzählt heißt „Die Liga der sagenhaften Frauenzimmer“ und er stammt von Charlotte von Feyerabend. Zugegeben, ein etwas populärer Titel, der erstmal an eine Netflix-Serie denken lässt – aber der Roman taucht tiefer. Und ist eine Leseempfehlung von Marieke Wuske.