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Unter Büchern mit Katrin Schumacher Archiv

99 Episoden
22 Minuten
Literaturredakteurin Katrin Schumacher empfiehlt: "Seemannslied" von Ken Kesey, "Autobiographie meines Körpers" von Lize Spit und die Biografie "Hannah Arendt. Ein Leben" von Willi Winkler.
48 Minuten
Redaktion/Moderation: Britta Selle
56 Minuten
Alle Bücher der Sendung:

Veikko Bartel: "Der Angeklagte ist anGERICHTet": Er hat 13 Jahre lang Mörderinnen und Mörder in über 40 Tötungsdelikten als Strafverteidiger vor Gericht vertreten. Vieles davon ist ins eine Geschichten und seine Romane eingeflossen. Im Gespräch mit Katrin Schumacher erzählt Veikko Bartel von absurden und inspirierenden Fällen.

Georges Simenon: "Die Flucht des Monsieur Monde und Fremd im eigenen Haus": In seinen 86 Jahren Lebensjahren hat er 75 Kriminalromane rund um seinen berühmten Kommissar Maigret geschrieben, dazu unter diversen Pseudonymen etwa 200 Groschenromane und 1000 Kurzgeschichten. Damit aber nicht genug: Unter eigenem Namen erschienen weitere 100 Romane und 150 Erzählungen, die so genannten Non-Maigrets. Ulrich Rüdenauer stellt zwei lesenswerte Neuübersetzungen vor.

Martin Becker und Tabea Soergel: "Die Feuer von Prag": Das Schriftsteller-Duo schickt den rasenden Reporter Egon Erwin Kisch zum zweiten Mal durch das Prag der 30er Jahre, einem historischen Kriminalfall hinterher. Alexander Suckel stellt das Buch im Gespräch vor.

Jan Costin Wagner: "Eden": In welche einen Alptraum stürzt ein Attentat die Überlebenden? In seinem neuen Roman lotet der Autor die Friktionen nach einem Attentat aus und zieht in ein tragisches Geschehen. Eine Leseempfehlung von Sabine Frank. 

Jake Lamar: "Viper's Dream": Jazzkrimis sind kein neues Genre. Der amerikanische Autor Bill Moody z.B. ist schon seit Jahren erfolgreich mit dem Verquicken von Musikgeschichte und Kriminalfällen. Jetzt gesellt sich ein weiterer amerikanischer Autor dazu: Jake Lamar. Dessen zweiter Roman ist ein echter Jazz-Noir, vorgestellt von Stefan Maelck.

Von hier für da: Gedichte für die Gegenwart. Wir erinnern an den Dichter Georg Maurer, der vor hundert Jahren geboren wurde. In Leipzig, wo er vierzig Jahre lang lebte und als Lehrer am Literaturinstitut wirkte, tragen eine Straße und eine Bibliothek seinen Namen. "Bäume im Rosental" heißt eines der bekanntesten Gedichte von Georg Maurer – es liest Jörg Dathe.
17 Minuten
Literaturredakteurin Katrin Schumacher empfiehlt: "Die Liebe geht weiter" von Albert Ostermaier, "Am Rande Berlins lebt die Intelligenz" von Andreas Möller und "Lieber Sohn oder So rettest du die Welt" von Emilia Roig.
57 Minuten
Erotische Biografien sind ihre Profession: Anne Lister, Dorothea Bach oder Anastarius Rosenstengel – ihre wunderlichen und queeren Protagonistinnen schiebt uns Angela Steidele unterhaltsam und immer mit prächtiger Gewitztheit ins Gedächtnis. Dieses Mal hat es ihr ein ungelöstes und natürlich auch unlösbares Geheimnis der Filmgeschichte angetan: Hatten sie etwa eine Affäre?

Die legendären femmes fatales Greta Garbo und Marlene Dietrich? In eine wunderbar queere Gesellschaft führt uns die Autorin. Wir sitzen im Kino und die Szenen werden schlaglichtartig, in historischen Sprüngen und mit viel Geschick ausgeleuchtet.

Zwischen Faschismus und Hollywood, Starallüre und Bratkartoffelpfanne spielt sich eine Ménage à tous les femmes ab. Angela Steidele präsentiert mit "Ins Dunkel" einmal mehr ein mit Lust recherchiertes literarisches Kunstwerk – nach dem man am liebsten sofort jeden Film der großen Diven mit den hohen Wangenknochen nachschauen möchte.

Im Gespräch mit Katrin Schumacher erzählt die Autorin von der Lust an der Komik, wie man ein Buch wie einen Film schreibt und was die Filmdiven mit ihrer eigenen Biografie zu tun haben. (Eine Aufzeichnung aus dem Literaturhaus Halle vom 09.10.2025)
49 Minuten
Vom Prinzenplatz in Braunschweig bis in die Basketball-Weltspitze. Dennis Schröder erzählt in seinem ersten Kinderbuch von seinem Werdegang.

Autor Martin Schäuble spricht über sein aktuelles Jugendbuch "Heldentage", in dem ein Junge gegen seine Spielsucht kämpft.

Außerdem schauen wir mit der Hallenserin Katharina Hullmann in ihr Bilderbuch "Das Monster-ABC", das voller sympathischer Wesen steckt.
16 Minuten
Roger Willemsen: Liegen Sie bequem?

Ulrich Raulff: Wie es euch gefällt

Erling Kagge: Mein Nordpol
57 Minuten
Die November-Ausgabe kurz vor dem Totensonntag beschäftigt sich mit Abschied und Trauer, Wandel und Erinnerung.

Die Themen der Sendung:

Milena Michiko Flašar: "Sterben lernen auf Japanisch"

Die Schriftstellerin ist ihren biografischen Wurzeln als Tochter einer Japanerin und eines Österreichers nachgegangen und hat der abendländischen Angst vor dem Tod eine andere Philosophie entgegengesetzt: Die der japanischen Kultur nämlich, die mit dem Tod leichter und gelassener umgeht. Jörg Schieke stellt das Buch vor.

Klaus Brinkbäumer: "Zeit der Abschiede" Ausgehend von Verlusten und Abschieden schreibt der Journalist und Autor ein Buch, das an eigene Verluste erinnert und Trost durch Literatur und Philosophie bereitet. Im Gespräch erzählt der Autor vom Schreiben, Reisen und Erinnern.

Helga Schubert: "Luft zum Leben. Geschichten vom Übergang" Die neue Erzählungssammlung umfasst Themen wie Diktatur und Freiheit, Schmerz und Hoffnung. Die Texte von 1960 bis heute erzählen bewegende Geschichten von den Übergängen des Lebens. Claudia Ingenhoven stellt sie vor.

Bettina Flitner: "Meine Mutter" Rainer Moritz hat das Buch der Fotografin und Frau von Alice Schwarzer gelesen, in dem sie sich an ihre früh verstorbene Mutter erinnert.

Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey: "Zerstörungswut" Am 25. November bekommen Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey den Geschwister-Scholl-Preis für dieses Buch: eine Analyse der Gegenwart. Ihre These ist, dass die gefühlte Diskrepanz zwischen dem, was der Einzelne sich vom Leben erhofft hat und dem, was für ihn oder sie Alltagsrealität ist, Aggressionen auslöst. Holger Heimann mit einer Rezension.

Von hier für da – Gedichte für die Gegenwart Nadja Küchenmeister liest ihr Gedicht "Reise zum Mond"
16 Minuten
Katrin Schumacher empfiehlt diese Woche: "Die späten Tage" von Natascha Wodin, "Mein Unglück beginnt damit, dass der Stromkreis als Rechteck abgebildet wird" von Saša Stanišić, "Schatten der Gondeln" von John Banville.