BOOK SHOT. Literatur beflügelt. Archiv
176 Episoden
5 Minuten
Als er vierzehn ist, verliebt sich Hannes Prager in das Mädchen Polina. Um ihr seine Liebe zu zeigen, komponiert der wundersam begabte Junge eine Melodie, die Polinas ganzes Sehnen und Wünschen umfasst. Doch sein Leben nimmt eine unvorhergesehene Wendung, Hannes hört auf, Klavier zu spielen und seine und Polinas Wege trennen sich. Nach Jahren, in denen er nichts als Leere fühlt, erkennt Hannes: Er muss Polina wiederfinden. Und das Einzige, womit er sie erreichen kann, ist ihre Melodie.
Valerie Springer: "Leseempfehlung!"
Valerie Springer: "Leseempfehlung!"
5 Minuten
Es ist August 1975, ein Sommer, der das Leben vieler Menschen in den Adirondack Mountains für immer verändern wird. Als Barbara eines Morgens nicht wie sonst in ihrer Koje im Sommercamp liegt, beginnt eine panische und groß angelegte Suche nach der 13-Jährigen. Das Verschwinden einer Jugendlichen im Naturreservat ist unter allen Umständen eine Katastrophe, aber Barbara ist keine gewöhnliche Camperin: Sie ist die Tochter der reichen Familie Van Laar, der das Camp und das umliegende Land in den Wäldern gehören. Und sie ist die Schwester von Bear, dem Jungen, der seit 14 Jahren vermisst wird. Kann das Zufall sein?
Valerie Springer: "Gut und spannend. Leseempfehlung!"
Valerie Springer: "Gut und spannend. Leseempfehlung!"
5 Minuten
Ein junger Mann taumelt durch Berlin, auf der Suche nach einem verlorenen Vater und dem eigenen inneren Halt. Zehn Jahre nach dem Suizid des Vaters glaubt Mario, ihn in einem fremden Mann wiederzuerkennen: P., ein Obdachloser, gezeichnet von Heroin und Entfremdung. In stiller Besessenheit folgt Mario dem Unbekannten durch die Stadt, wird sein Schatten, sein stummer Begleiter.
Inga Machel erzählt aus der Perspektive des jungen männlichen Protagonisten. Die Geschichte braucht Zeit, um sich zu entfalten.
Wer sich auf das Milieu von Sucht, Obdachlosigkeit und seelischer Verlorenheit nicht einlassen will, wird keinen Zugang finden. Wer sich öffnet, wird mit einer Innenwelt konfrontiert, in der Vaterlosigkeit, Trauma und die Sehnsucht nach bedingungsloser Liebe in leisen Bildern aufscheinen.
Valerie Springer: “Empfehlenswert.”
Inga Machel erzählt aus der Perspektive des jungen männlichen Protagonisten. Die Geschichte braucht Zeit, um sich zu entfalten.
Wer sich auf das Milieu von Sucht, Obdachlosigkeit und seelischer Verlorenheit nicht einlassen will, wird keinen Zugang finden. Wer sich öffnet, wird mit einer Innenwelt konfrontiert, in der Vaterlosigkeit, Trauma und die Sehnsucht nach bedingungsloser Liebe in leisen Bildern aufscheinen.
Valerie Springer: “Empfehlenswert.”
5 Minuten
Eine Spurensuche zwischen Freundschaft und Geschichte. Verena Boos entwirft ein vielschichtiges Porträt zweier Frauen, deren Lebenswege tief in die politischen und familiären Verstrickungen des 20. Jahrhunderts eingebettet sind. Die Geschichte beginnt mit dem plötzlichen Verschwinden von Marina, einer Meeresbiologin aus Valencia. Ihre langjährige Freundin Amalia, eine Kulturwissenschaftlerin aus dem Schwarzwald, begibt sich auf die Suche nach ihr und taucht dabei in die dunklen Kapitel der spanischen Geschichte ein.
Valerie Springer: "Leseempfehlung!"
Valerie Springer: "Leseempfehlung!"
5 Minuten
Der Maler Noah Bach, Anfang dreißig, ist künstlerisch ambitioniert, aber finanziell gescheitert. Seine Partnerin Camilla hat ihr gemeinsames Leben finanziert, doch die wachsende Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit führt zu einer Entscheidung: Camilla trennt sich von Noah. Noah bleibt zurück, getrieben von der Sehnsucht nach einer Vergangenheit, die ihm langsam entgleitet. In dieser Lebenskrise trifft Noah auf Betty – eine kultivierte, deutlich ältere Witwe, deren Leben von Verlust, Wohlstand und stillen Rechnungen geprägt ist. Betty trägt eine stille Wut in sich – auf ihren verstorbenen Mann, auf das System, vielleicht auch auf sich selbst. Und sie hat einen Plan.
Valerie Springer: "Lesenswert, ein klassischer Suter-Roman."
Valerie Springer: "Lesenswert, ein klassischer Suter-Roman."
5 Minuten
Frederic Morton wurde 1924 als Fritz Mandelbaum im 17. Wiener Gemeindebezirk geboren. Die Häuser rundherum gehörten seiner Familie – Eisenwarenfabrikanten mit Geschichte: Sein Großvater schmiedete einst Medaillen für Kaiser Franz Joseph. 1939 musste die Familie fliehen, über England nach New York. Aus Fritz wurde Frederic, aus Mandelbaum Morton – ein Schritt, den sein Vater vollzog, um sich gegen den Antisemitismus selbst in der Neuen Welt zu schützen.
Das Buch Fred(eric) und ich zeichnet ein lebendiges Porträt eines Mannes, dessen Leben von Flucht, Verlust, Neuanfang, aber auch tiefer Menschlichkeit geprägt war. Mit Beiträgen von Oscar Bronner, Andrea Eckert, Trude Neuhold, Jon Sass, Elisabeth Schmidt, Martina Schmidt, Harald Pesata, Wolfgang Petritsch, Ilse Pfeffer und Alfred Woschitz.
Valerie Springer: "Lesenswert!"
Das Buch Fred(eric) und ich zeichnet ein lebendiges Porträt eines Mannes, dessen Leben von Flucht, Verlust, Neuanfang, aber auch tiefer Menschlichkeit geprägt war. Mit Beiträgen von Oscar Bronner, Andrea Eckert, Trude Neuhold, Jon Sass, Elisabeth Schmidt, Martina Schmidt, Harald Pesata, Wolfgang Petritsch, Ilse Pfeffer und Alfred Woschitz.
Valerie Springer: "Lesenswert!"
5 Minuten
Auf einer abgelegenen Halbinsel an der nordfriesischen Küste lebt Annett, Ende vierzig, seit vielen Jahren allein. Nach dem Tod ihres Mannes hat sie dort ihre Tochter Linn großgezogen. Linn ist inzwischen Mitte zwanzig und war nach dem Abitur voller Tatendrang in die Welt gezogen. Sie arbeitete an Umweltprojekten im In- und Ausland und engagierte sich für den Klimaschutz. Doch eines Tages erleidet Linn einen Zusammenbruch – körperlich und seelisch erschöpft. Annett holt sie in das Haus an der Nordsee. Aus einem kurzen Besuch wird ein längerer Aufenthalt.
Valerie Springer: "Leseempfehlung!"
Valerie Springer: "Leseempfehlung!"
5 Minuten
Erzählt wird die Geschichte zweier Frauen – Atara und Rachel –, deren Leben auf geheimnisvolle Weise miteinander verflochten sind. Atara, eine Frau in ihren Fünfzigern, lebt in Haifa und befindet sich in ihrer zweiten Ehe mit Alex, ihrer großen Liebe. Doch ihre Ehe ist in einer schwierigen Phase, überschattet von familiären Spannungen. Auf der Suche nach Antworten und einem tieferen Verständnis für sich selbst und ihre Familiengeschichte, nimmt Atara Kontakt zu Rachel auf – der ersten Frau ihres verstorbenen Vaters, über die in ihrer Kindheit nie gesprochen wurde. Rachel ist inzwischen neunzig Jahre alt und trägt das Erbe einer bewegten Vergangenheit in sich.
Valerie Springer: "Lesenswert!"
Valerie Springer: "Lesenswert!"
5 Minuten
Jessica Anthonys Roman ist ein literarisches Kammerspiel über das Schweigen in der Ehe, die Sehnsucht nach einem anderen Leben und die Kraft eines scheinbar kleinen Protests.
An einem ungewöhnlich warmen Novembersonntag im Jahr 1957 entscheidet sich Kathleen, nicht mit ihrem Mann Virgil und den Söhnen zur Kirche zu gehen. Stattdessen zieht sie ihren alten roten College-Badeanzug an und steigt in den Pool der Wohnanlage, in der die Familie seit kurzem lebt. Während sie auf dem Rücken im Wasser treibt, denkt sie über verpasste Chancen, unerfüllte Träume und ihre Rolle in der Ehe nach. Sie rebelliert gegen die Person, die sie in den letzten Jahren war, und gegen die Erwartungen, die an sie gestellt wurden.
Valerie Springer: "Feinsinnig. Lesenswert!"
An einem ungewöhnlich warmen Novembersonntag im Jahr 1957 entscheidet sich Kathleen, nicht mit ihrem Mann Virgil und den Söhnen zur Kirche zu gehen. Stattdessen zieht sie ihren alten roten College-Badeanzug an und steigt in den Pool der Wohnanlage, in der die Familie seit kurzem lebt. Während sie auf dem Rücken im Wasser treibt, denkt sie über verpasste Chancen, unerfüllte Träume und ihre Rolle in der Ehe nach. Sie rebelliert gegen die Person, die sie in den letzten Jahren war, und gegen die Erwartungen, die an sie gestellt wurden.
Valerie Springer: "Feinsinnig. Lesenswert!"
5 Minuten
Das Buch ist eine persönliche und zugleich universelle Auseinandersetzung mit der Frage, wie wir in schweren Zeiten Trost finden und spenden können. Ausgelöst durch ihre eigene Brustkrebsdiagnose mit Anfang dreißig, begibt sich die Autorin auf eine vielschichtige Suche nach den Quellen des Trosts. Hofmann verknüpft autobiografische Erlebnisse mit Begegnungen und Gesprächen mit Menschen, die Trost geben oder suchen, darunter enge Vertraute, medizinisches Personal und Kreative. Und sie beleuchtet verschiedene Aspekte des Trosts, von Essen und Humor über Kunst und Natur bis hin zu Philosophie und Sprache.
Valerie Springer: „Lesenswert!
Valerie Springer: „Lesenswert!
5 Minuten
In einer Zeit, in der alles schnell gehen muss, in der Inhalte binnen Sekunden konsumiert und sofort wieder vergessen werden, scheinen Gedichte aus der Zeit gefallen. Vielleicht ist das der Grund, warum Valerie Springer sie gern schreibe. Denn ein Gedicht verlangt innezuhalten. Es lässt sich nicht scrollen, nicht nebenbei konsumieren. Es fordert Konzentration, vom Schreibenden ebenso wie vom Lesenden.Zufällig und beabsichtigt, gereimt und ungereimt, kürzer und länger, tiefgründig und leicht: So sieht Springer ihre Gedichte und Kurztexte, als Spannungsfelder zwischen Kontrasten, als Versuch, durch Sprache nicht nur zu beschreiben, sondern zu begreifen.
Link zum Verlag/Buchdetails
Lesungen/Buchpräsentationen:
11. Mai 2025 14:15 Uhr - Kritische Literaturtage Wien
1. Juni 2025 11:00 Uhr - Galerie am Lieglweg Neulengbach "Literaturfrühstück"
27. und 28. Juni 2025 - zweitägiger Literaturworkshop Unterach am Attersee mit Buchvorstellung
2. September 2025 18:00 Uhr - Kulturinitiative Klopfzeichen Café Amadeus Wien
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Lesungen/Buchpräsentationen:
11. Mai 2025 14:15 Uhr - Kritische Literaturtage Wien
1. Juni 2025 11:00 Uhr - Galerie am Lieglweg Neulengbach "Literaturfrühstück"
27. und 28. Juni 2025 - zweitägiger Literaturworkshop Unterach am Attersee mit Buchvorstellung
2. September 2025 18:00 Uhr - Kulturinitiative Klopfzeichen Café Amadeus Wien
5 Minuten
In einem Haus am Traunsee versammelt sich eine nicht ganz alltägliche Familie, um das zu feiern, was sie zusammenhält, in Zeiten, die alles andere als stabil erscheinen.
Die Eltern sind längst geschieden, die Kinder längst erwachsen: Aino lebt in New York, Jola in Wien, Valentin in Salzburg, Leander irgendwo dazwischen. Doch sie alle kehren zurück an diesen Ort, der so vieles in sich trägt: Erinnerungen an den Großvater, den Duft der Kindheit, das Unangepasste, das die Familie ausmacht, und vielleicht auch ein wenig den Wunsch, dass nicht alles verloren geht.
Valerie Springer: "Leseempfehlung."
Die Eltern sind längst geschieden, die Kinder längst erwachsen: Aino lebt in New York, Jola in Wien, Valentin in Salzburg, Leander irgendwo dazwischen. Doch sie alle kehren zurück an diesen Ort, der so vieles in sich trägt: Erinnerungen an den Großvater, den Duft der Kindheit, das Unangepasste, das die Familie ausmacht, und vielleicht auch ein wenig den Wunsch, dass nicht alles verloren geht.
Valerie Springer: "Leseempfehlung."
5 Minuten
Erzählt wird die Lebensgeschichte des Sam Sapadi, eines Mannes, der sich in den Versprechungen seiner Zeit verliert. Ein junger Aufsteiger aus der Provinz, getrieben von Revolutionsromantik, der bald merkt, dass der Weg nach oben nicht mit Idealen gepflastert ist, sondern mit Kompromissen, Zigaretten und Selbstverleugnung. Sam ist ein moderner Faust im Wien der späten 70er bis in die Gegenwart. Er beginnt als Speisekartenlektor, wird Literaturredakteur und landet schließlich in der Werbebranche – wo Worte nicht mehr der Wahrheit dienen, sondern dem Verkauf. Und Sam verkauft. Zunehmend auch sich selbst.
Valerie Springer: "Lesenswert. Flott geschrieben."
Valerie Springer: "Lesenswert. Flott geschrieben."
5 Minuten
Wenn Wände sprechen könnten, würden sie vielleicht genau das sagen, was Nora Schramm in ihrem Roman über Helene erzählt – mit Humor, scharfem Blick und scharfer Sprache. Helene kehrt kurz vor Weihnachten in das Haus ihrer Kindheit zurück. Der Anlass ist alles andere als festlich: Die Eltern lassen sich nach vierzig Jahren Ehe scheiden, und Helene soll helfen, Besitz und Vergangenheit zu sortieren – Schränke, Erinnerungen, Ansprüche. Doch die vertrauten Räume wirken plötzlich leer, hohl, wie ausgehöhlt von der Zeit.
Mit lakonischem Witz und scharfer Beobachtung beschreibt Schramm die Dynamik einer Familie, die auseinanderbricht, ohne laut zu zerbrechen.
Valerie Springer: “Unterhaltsam. Gut beobachtet.”
Mit lakonischem Witz und scharfer Beobachtung beschreibt Schramm die Dynamik einer Familie, die auseinanderbricht, ohne laut zu zerbrechen.
Valerie Springer: “Unterhaltsam. Gut beobachtet.”
5 Minuten
Karl ist Völkerrechtler beim Internationalen Roten Kreuz. Nach einem belastenden Jahr in Afghanistan kehrt er zurück nach Genf, aber die Heimat fühlt sich fremd an. Seine Ehe scheint zu bröckeln, die Tochter steckt in Schwierigkeiten, und zwielichtige Kontakte drohen ihn in moralische Abgründe zu ziehen. Im Hotel Beau Rivage blickt er auf sein Leben und erkennt, wie globale Konflikte private Existenzen zerreißen. Ein eindringlicher Roman über Entfremdung, verlorene Ideale und die Zerrissenheit zwischen weltpolitischer Realität und persönlicher Verantwortung. Wo bleibt das Gute, wenn die Welt keinen Platz mehr dafür hat?
Valerie Springer: “Eindeutige Leseempfehlung!”
Valerie Springer: “Eindeutige Leseempfehlung!”