BOOK SHOT. Literatur beflügelt. Archiv
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Carl Ludwig Freiherr von Reichenbach brennt vor Wissensdurst, sucht die Bestätigung der Existenz von "Od", jene wie ein Feuerschein aus allen Dingen und Lebewesen strömende Kraft, die zu sehen nur wenigen vergönnt ist. Als Emporkömmling erklimmt er die Leiter des Ruhms, hat Adelstitel und ein hart erarbeitetes Schloss erlangt. Von Rückschlägen gezeichnet, führt ihn sein Schicksalsweg nach Wien zum Schloss Cobenzl. Dort ist er dem "Od" auf der Spur. Hermine und Ottone, Reichenbachs Töchter, stehen im 19. Jahrhundert vor den Barrieren ihrer Zeit. Gegen den patriarchalen Vater treten sie an, voller Wut und Ambitionen, verliebt in Männer, die ihnen nah, aber ferngehalten werden. Über zwanzig und unverheiratet setzen sie sich gegen jedes "Nein" und jede Missachtung durch, errichten ein Schloss aus Resilienz und Widerstand.
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Wie kann man in einer von Regeln und Normen durchdrungenen Welt frei leben? Vor dieser Frage steht die fast 30-jährige Annika. Sie hat ihren sicheren Job geschmissen und lehnt sich mehr kellnernd als studierend nonchalant gegen die unsägliche Erbsenzählerei auf. Karriere, Ehe, Kinder, Eigenheim – das sind für sie belanglose Statussymbole.
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Februar 1945, der Zweite Weltkrieg geht zu Ende. Auf einem alten Bauernhof in der Steiermark findet der fünfjährige Moritz einen kleinen Esel. Die beiden verbindet etwas Besonderes, denn Moritz ist der Einzige, der mit dem Esel sprechen kann. Fortan sind die beiden unzertrennlich, und die Klugheit des Esels rettet Moritz in so mancher Lebenslage, sodass am Ende alles gut ausgeht – oder zumindest gut auszugehen scheint.
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Als Pierre, der Vagabund, das Zirkuszelt betritt, hat er nur seinen abgewetzten Koffer mit. Was ihm in der Begegnung mit dem Zirkusmädchen Malena blüht, hat er sich in seinen kühnsten Träumen nicht ausmalen können. Der Handlungsbogen spannt sich von einem Familienzirkus, der dort seine Zelte aufschlägt, wo er gerade noch geduldet wird, nach Südwales. Dazwischen taucht man ein in das Leben von Nonnen, wo existenzielle Fragen aufgeworfen werden, hin zu sogenannten guten Bankräubern, die gänzlich andere Fragen an die Gesellschaft haben. In diesem Spannungsfeld bewegen sich Pierre und Malena, und die große Frage, die sie beschäftigt lautet: „Kann unsere Liebe existieren?“
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Seit Tagen wartet die Dokumentarfilmerin Andrea mit ihrem Team auf Richard Wechsler in seinem Heimatort in der Schweiz. Bei ersten Aufnahmen in Paris hatte der bekannte Schriftsteller wenig von sich preisgeben wollen und nun droht der ganze Film zu scheitern. direkter Bestell-Link
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Ein Mann kauft seiner Frau ein Apartment über der Stadt. Dort soll sie sich Zeit für sich nehmen und ihren Neigungen nachgehen. Aber die Sache hat einen Haken: Die Frau kann die Wohnung nicht verlassen. Ein trügerisch sanfter Roman über eine Ehe und ihre existenziellen Konsequenzen. direkter Bestell-Link
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Der Roman eines Abends und einer Einladung zum Essen. Voll mit Rezepten für ein gelungenes Leben und einen misslingenden Abend, der immer wieder neu ansetzt, schlau, witzig, heiter, gleichzeitig begleitet von den unterschwelligen oder ganz offen artikulierten Aggressionen der Beteiligten, während die Gastgeberin keine besonders talentierte Gastgeberin ist und sich immer wieder ins falsche Jahrhundert versetzt fühlt. direkter Bestell-Link
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Martin, sechsundsiebzig, wird von einer ärztlichen Diagnose erschreckt: Ihm bleiben nur noch wenige Monate. Sein Leben und seine Liebe gehören seiner jungen Frau und seinem sechsjährigen Sohn. Was kann er noch für sie tun? Was kann er ihnen geben, was ihnen hinterlassen? Martin möchte alles richtig machen. direkter Bestell-Link
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Daniel Kehlmann verwebt in "Lichtspiel" Fiktion und historische Realität. Die Handlung dreht sich um den Filmemacher Georg Wilhelm Pabst, der vor den Nazis in die USA geflohen ist, später nach Deutschland zurückgekehrt ist und mit ihnen zusammengearbeitet hat. Im Kern behandelt "Lichtspiel" ein zeitgemäßes Thema: das Phänomen des Mitläufertums. Link zum Bestellen des Buches
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In einer heruntergekommenen Herberge führen die Wirtin Oda und das Zimmermädchen Maria-Rosa ein strenges Regiment. Ihre Gäste müssen sich strikt an Regeln halten. Kaum eingetroffen, teilt man ihnen mit, dass sie zu ihrer Sicherheit nicht nach draußen gehen dürfen. Susan Kreller verdichtet mit eigenem Humor Elemente des Schauerromans zu einem Kammerspiel voller Tiefgang über Rebellion oder Versöhnung mit dem eigenen Schicksal. Link zur Buchbestellung
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Sie ist vierzehn und wäre gerne wie andere Mädchen, vor allem schön. Doch Arielle hat kaum Haare am Kopf, mit ihren Zähnen stimmt was nicht, und obwohl Sommer ist, kann sie nicht schwitzen. Dieses Buch hält uns den Spiegel vor und zeigt uns, wie wir eben sind: mit einem Lächeln, das echt und falsch ist, schön und hässlich zugleich. Link zur Buchbestellung