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305 Episoden
31 Minuten
Selbstliebe ist keine Wellness-Veranstaltung.

Selbstliebe hat etwas mit Respekt zu tun und ist genauso ein Stück Arbeit wie es echte, reife Liebe ist. Nur eben zu sich selbst.

Wenn Du schon bei der Erwähnung des Wortes Selbstliebe in Dir einen Anflug von Schnappatmung verspürst (Darf man das? Darf man das?), dann lass uns reden.

Denn mir geht es genauso.

Das ist mein Über-Ich, das mich regelmäßig und gerne attackiert, wenn es um Selbstliebe geht. Denn ich bin nun einmal auch ein Kind unserer Kultur und Tradition, die Selbstliebe jahrhundertelang mit Selbstsucht gleichgesetzt hat.

Spätestens wenn Calvin die Selbstliebe als »Pestilenz« bezeichnet und Kant sagt, die Liebe zu sich selbst und das Streben nach eigenem Glück seien »am meisten verwerflich«, wird deutlich, dass es sich hier um kein kleines Problem handelt.

Der erste und wichtigste Schritt zur Selbstliebe ist die Unterscheidung von Selbstliebe und Selbstsucht und genau darum dreht sich die heutige Podcast-Folge.

Ich will nicht sagen: Der Rest ergibt sich - aber ich bin überzeugt, dass diese Unterscheidung einen Wendepunkt darstellen kann.

KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1318]

Pace e bene, Br. Jan.
30 Minuten
Früher hieß es: Wenn Du jetzt schön brav bist, kommst Du später in den Himmel.

Ich kenne eine Menge Leute, die zwar schon lange nicht mehr an dieses Konzept glauben, und nicht ständig an das Leben nach dem Tod denken. Aber erstaunlicherweise leben viele trotzdem genau nach diesem Konzept.

Ihre Glaubenssätze klingen etwa so: »Erst die Arbeit, dann das Vergnügen«. Oder: »Man kann sich aus dem Lebenskuchen nicht nur die Rosinen suchen«.

Sie leben mit der Vorstellung, erst fertig werden zu müssen, bevor das Leben beginnen kann.

Und das funktioniert natürlich nicht. 

Das wird auf die Dauer ziemlich stressig.

Wir können das Leben nicht auf morgen verschieben.

Leider wird uns das oft erst klar, wenn uns etwas wirklich in die Gegenwart holt.

Das kann natürlich etwas Schönes sein, wie die Geburt eines Kindes oder wir verlieben uns.

Es kann aber auch eine Katastrophe sein, die es einfach nicht mehr möglich macht, irgendetwas aufzuschieben: Eine Trennung, der Tod eines lieben Menschen oder der Verlust der Arbeit.

Wie auch immer wir zu der Erkenntnis kommen, dass wir nur ein Leben haben - das ist die Grundvoraussetzung, um spirituell zu wachsen und erwachsen zu werden.

Diese Erkenntnis kann der Beginn einer spannenden Reise sein und wenn wir uns umschauen, gibt es gar nicht wenige Menschen, die diesen Weg gehen, vielleicht ohne es zu bemerken.

Im Podcast geht es heute um drei wesentliche Merkmale, an denen Du Menschen erkennst, die spirituell erwachsen sind.

Wo stehst Du?

KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1311]

Pace e bene, Br. Jan.
23 Minuten
»Gott ist tot« - so stand das mal in großen Lettern als Graffiti an einer Hauswand. Unterschrieben mit Nietzsche, denn von dem Dichter und Philosophen aus dem 19. Jahrhundert stammen diese Worte.

Und irgendein Spaßvogel hat darunter die Antwort gesprüht: »Nietzsche ist tot. Gott«. Ich fand das früher ziemlich lustig.

Mittlerweile habe ich verstanden, dass Nietzsche das gar nicht so triumphierend gesagt hat, wie viele es verstehen.

Er hat sich also nicht gefreut, dass Gott endlich weg ist, vielmehr war er sehr besorgt:

»Wie vermochten wir das Meer auszutrinken? Wer gab uns den Schwamm, um den ganzen Horizont wegzuwischen? Was thaten wir, als wir diese Erde von ihrer Sonne losketteten? Wohin bewegt sie sich nun? Wohin bewegen wir uns? ... Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder?«*

Was häufig aus dem Blick gerät in der Erinnerung an die unsterblichen Worte Nietzsches vom Tod Gottes: Nietzsche kritisiert nicht irgendwelche Ungläubigen, sondern das Christentum als sinnenleere und lebensfeindliche Religion, die Gott und das Heilige auf dem Gewissen hat.

Was läuft da also falsch im Christentum?

Der Podcast dreht sich heute um die Gretchenfrage und Du solltest diese Folge nicht verpassen, ...

... wenn Dich Leute nerven, die ihren Glauben an Gott wie ein großes Transparent durch die Gegend tragen und erwarten, dass alle genau so glauben wie sie.

... wenn Dein Kinderglaube aufgebraucht ist und Du eigentlich nicht mehr so recht an Gott glauben kannst.

... wenn Du das Gefühl hast, dass es ohne Gott auch nicht geht, aber nicht weißt, wie dann.

... wenn Du wissen möchtest, welchen großen Fehler die meisten Gläubigen bis heute machen (und immerhin glauben noch 58% der Deutschen an Gott).

KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1304] Ich freue mich über Deine Meinung dazu - und in der Sache gleich ein Hinweis, der wichtig ist für das Thema: **Bitte bleib doch bitte subjektiv. Das bedeutet: Sprich von Dir und urteile nicht über andere. Die eine Wahrheit löscht die andere nicht aus. Danke!

Pace e bene, Br. Jan.
32 Minuten
Den Begriff Urvertrauen kennen wir aus der Entwicklungs-Psychologie: Die Vorstellung ist, dass in den ersten Lebensjahren dieses Urvertrauen entsteht. Oder eben auch nicht.

Und es streiten sich nun die Gelehrten, ob es möglich ist, das Urvertrauen auch später noch herzustellen, wenn in den ersten Lebensjahren Dinge geschehen, die statt einem Ur-Vertrauen ein Ur-Misstrauen entstehen lassen.

Manche sagen: Da kann man nichts machen - denn »was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr«.

Das ist nicht besonders ermutigend und letztlich auch Ausdruck einer Weltanschauung, die unser Dasein grundsätzlich als defizitär betrachtet.

Für eine schöpfungsorientierte Spiritualität ist Urvertrauen nicht der Zielbahnhof, sondern der Ausgangspunkt: Wir stammen aus dem Urvertrauen.

Wir brauchen das Urvertrauen also gar nicht zu »machen« oder »herzustellen« und es gehört zur Entwicklung jedes Menschen, dass das Urvertrauen erschüttert wird, so dass wir es dann auf neue und tiefere Weise wiederfinden.

Kurzum: Wir können uns nur immer wieder an das Urvertrauen erinnern - und genau um diese Erinnerung geht es heute im Podcast.

KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1297]

Pace e bene, Br. Jan.
33 Minuten
Fühlst Du Dich manchmal nicht ganz zu Hause, obwohl Du ein Zuhause hast? 

Fühlst Du Dich manchmal (oder neuerdings) fremd und nicht ganz zugehörig?

Hast Du das Gefühl, das »Eigene« (noch) nicht zu kennen?

Wenn Du das kennst, dann brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen (das solltest Du eher tun, wenn Du diese Erfahrung gar nicht kennst ;-).

Die Heimatlosigkeit gehört zum Menschsein, denn wir haben schließlich zwei Beine und keine Wurzeln.

Wir sind Unterwegs-Wesen, die den Platz wechseln, die Welt erkunden und den Horizont erweitern können.

Was wir brauchen ist Orientierung - und irgendwann im Leben müssen wir einmal die Erfahrung machen, was es bedeutet, bei uns selbst ganz zu Hause zu sein. 

Denn Platz ist letztlich nur ein anderes Wort für Seele.

Ohne diese »Platz«-Erfahrung kann das Leben sehr anstrengend (oder traurig) werden, weil wir versuchen werden, das Bedürfnis nach Heimat auf irgendeine andere Weise zu stillen.

Zum Beispiel durch Status und Gruppenzugehörigkeit.

Und das bedeutet über kurz oder lang auch, dass wir irgendwen oder irgendwas ausschließen müssen, um uns »daheim« fühlen zu können.

In dieser Podcast-Folge möchte ich Dir zeigen, wo Du mit der Suche nach Deinem Platz beginnen kannst (oder wo es sich lohnt, weiterzusuchen).

KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1290]

KEINE FOLGE VERPASSEN: Trage Dich in den barfuß+wild-Verteiler ein und du bekommst jede neue Folge per E-Mail zugeschickt. Hier kannst Du Dich eintragen: [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/podcast]

Pace e bene, Br. Jan.
30 Minuten
Wir müssen über Demut reden.

Denn wenn ich Dir jetzt sage, dass Demut das beste Mittel gegen Stress ist, wirst Du mir höchstwahrscheinlich nicht ganz folgen.

Das könnte an Deinem Verständnis von Demut liegen, das sich möglicherweise radikal ändert, wenn Du den Podcast von heute hörst.

Und eines kann ich schon mal verraten: Der Schlüssel gegen Stress hat auf jeden Fall mit Deinem Körper zu tun und es gibt noch zwei weitere einfache Möglichkeiten, Grübelei und das Kreisen der Gedanken zu beenden.

Viel Freude mit dieser Folge und eine gesegnete (und das heißt: geerdete) Woche wünsche ich Dir.

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Pace e bene, Br. Jan.
37 Minuten
»Ich lachte, als ich hörte, dass der Fisch im Wasser durstig ist. Ich lachte, als ich hörte, dass ein Mensch auf Pilgerreise ging, um Gott zu finden.«

Kabir (1440-1518) war ein indischer Mystiker und Wanderprediger und seine Worte möchte ich gerne als Motto für die heutige Podcast-Folge nehmen. 

Es sind nämlich in den vergangenen Wochen einige Fragen hier aufgelaufen und ich möchte gerne beginnen, darauf zu antworten:

Wie kann ich loswerden, was mich belastet? Wie kann ich erkennen, was wirklich meins ist? Und: Kann ich komplett scheitern im Leben und mein Leben verwirken?

Wenn ich antworte, dann nicht, weil ich meine, dass ich Bescheid wüsste. Eher so: Ich möchte mich gerne von den Fragen zum Nachdenken anregen lassen.

Ich will mich dabei gerne von Kabir erinnern lassen, dass wir möglicherweise schon längst in der Antwort leben. Dann geht es mehr darum, das zu erkennen und zu Bewusstsein zu bringen.

Also viel Freude mit den heutigen drei Fragen und Antworten.

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Pace e bene, Br. Jan.
25 Minuten
Kennst Du Phasen in Deinem Leben, in denen Du nicht in Deiner Kraft bist und das Gefühl hast, dass etwas fehlt? Zeiten, in denen Du keine Begeisterung spürst und Dich lieber zurückziehen und den ganzen Tag im Bett bleiben möchtest?

Es wäre seltsam, wenn Du das nicht kennen würdest, denn Du bist ein Mensch und auch das gehört zu Deinem Menschsein.

Das Problem ist nicht, DASS es solche Phasen gibt, sondern dass wir in unserer Kultur Verstimmungen, Konflikte und Krisen im Leben meist als Scheitern oder Krankheit betrachten und manchmal krampfhaft versuchen, dafür zu sorgen, dass »alles wieder gut« ist. 

Die Schöpfungsspiritualität, die wir hier bei barfuß+wild pflegen, schaut anders auf die Dinge und kann uns Wegweiser sein, wie wir die Krisen zum Nährboden werden lassen können für neues Leben, für das wir eigentlich nur Raum schaffen müssen. Was das bedeuten kann, darum geht es heute im Podcast.

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ALLES ZUR WILDEN WEISHEIT: [https://www.barfuss-und-wild.de/wilde-weisheit/]

Pace e bene, Br. Jan.
29 Minuten
Was gibt es zu genießen? Wenn wir diese Frage in Kursen stellen, dann dauert es manchmal, bis eine Antwort kommt. Und ich kann das gut verstehen. Ich brauche selbst einige Zeit, bis ich für mich eine Antwort darauf finde und mir vor allem auch erlaube, sie auszusprechen. 

Oft kommt mir meine Antwort nämlich banal und unbedeutend vor. Und dann ist da auch noch so ein tieferliegendes Gefühl, es sei nicht ganz in Ordnung, etwas zu genießen. Wo kommt das bloß her?

Es fällt mir jedenfalls leichter, Probleme, Defizite und Mängel zu benennen - bei mir und bei anderen. 

Die Ursache dafür könnte in den vergangenen Jahrhunderten liegen. Denn in der christlichen Tradition sind Genuss, Ekstase und Fülle eben nicht als Segen, sondern weitgehend als Ausdruck unserer Sündenverfallenheit (Erbsünde) betrachtet worden - und ja, das hat offenbar auf mich und meine Weltanschauung abgefärbt, ob ich will oder nicht.

Deshalb ist es Zeit für ein paar grundsätzliche Überlegungen dazu, praktisch als Einstieg vom Mangelbewusstsein ins Füllebewusstsein.

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Pace e bene, Br. Jan.
33 Minuten
Möchte das nicht jeder hören: Ich liebe Dich?

Nein, nicht alle mögen das gerne hören, aber ich bin überzeugt, dass jeder Mensch es gerne erfahren möchte, geliebt zu sein. 

Die Macht dieser Worte liegt nicht in der Häufigkeit, sondern in der Qualität. Die muss stimmen.

Es kommt nicht darauf an, wie oft ich das höre, sondern dass es glaubwürdig ist.

Im Podcast geht es heute um die Macht der Worte und ich werde Dir drei kleine Worte nennen, die die Macht haben, Dein Leben von Grund auf zu erneuern und Dich von innen heraus zu stärken.

Und eines kann ich schon verraten: Es ist nicht »Ich liebe Dich« ;-)

KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1255]

Pace e bene, Br. Jan.
38 Minuten
Die meisten denken wahrscheinlich bei dem Wort Vision zuerst an Halluzination und Wahnvorstellung und sagen mit Altkanzler Helmut Schmidt »wer Visionen hat, gehört ins Krankenhaus«. 

Große Unternehmer, Künstler oder Heilige sind vielleicht visionär, aber auf jeden Fall gelten Visionen landläufig nicht als Normalfall, sondern als Ausnahme. Sache der anderen. Nicht meine. 

Es wird Zeit, den Begriff Vision wieder zu demokratisieren, meine ich. Jeder Mensch hat eine Vision für sein Leben, aber es erscheint uns seltsamerweise in unserer Kultur offenbar einfacher und sicherer, diese Vision tief im Unterbewusstsein zu vergraben und sich von ihr nicht weiter stören zu lassen (und andere auch nicht zu stören - immer schön weiterschwimmen, bitte). 

Das kann eine Zeit lang auch ganz bequem sein, allerdings meist nur, bis irgendetwas Unvorhergesehenes geschieht und wir den Boden unter den Füßen verlieren. Dann brauchen wir eine Vision, die uns trägt. Denn früher oder später kommt der Tag, an dem für ein Nein keine Zeit mehr ist. Dann braucht es ein Ja aus tiefem inneren Wissen heraus.

Im letzten Teil dieser Folge gibt es eine Übung, die Dir hilft, Deine ganz individuelle Antwort auf die Frage zu finden, wofür es sich zu leben lohnt. Das Arbeitsblatt (PDF) mit der Abbildung kannst Du auf der Website downloaden. Folge einfach dem Link unten.

ZUM DOWNLOAD + ZUM KOMMENTARBEREICH: [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1248]

Pace e bene, Br. Jan.
30 Minuten
Dort die Natur - hier ich. Diese Vorstellung prägt unsere aufgeklärte Weltanschauung. Die dramatischen Folgen dieser Entfremdung sind nicht zu übersehen.

Wir haben Anfang Mai und in Deutschland haben wir jetzt bereits den Erdüberlastungstag erreicht. Das heißt, wir haben jetzt schon die Ressourcen verbraucht, die die Erde in einem Jahr wieder ausgleichen kann. Oder anders gesagt: Wir bräuchten in Deutschland drei Erden, um so zu leben, wie wir es aktuell tun.

Deshalb will ich den Muttertag heute Mutter Erde widmen. Und wenn das ein bisschen naiv für Dich klingt und Du Dich jetzt fragst, was das für ein seltsamer Eso-Kram sein soll, dann kannst Du recht sicher sein, dass Du auch infiziert bist von einer Weltanschauung, die Dich von der Natur trennt und zum Beobachter bzw. zur Beobachterin macht.

Daran lässt sich was ändern und ich zeige Dir gerne einen Weg, wie Du Dich mit der Natur und ihrer Grünkraft (Hildegard von Bingen) verbinden kannst.

KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1241]

INFOS ZUR WILDEN WEISHEIT: Informationen zu unserem Naturcoaching-Kurs findest Du hier: [https://www.barfuss-und-wild.de/wilde-weisheit]

Pace e bene, Br. Jan.
23 Minuten
Wie komme ich wieder in meine Kraft? Hinter dieser Frage steckt mehr als der Wunsch, wieder zu funktionieren und leistungsfähig zu sein. 

Es geht um Freude, um Lebendigkeit, um Sinn. Was braucht es, um das Glas nicht halbleer zu sehen, sondern halbvoll?

Hinter der Frage steckt auch die Sehnsucht, wieder zurückzukehren in eine Verbindung mit der Welt, in eine Stimmigkeit, wie sie vielleicht Kinder erleben, wenn sie ganz bei sich und bei der Sache sind. 

Nun können wir als Erwachsene nicht einfach das Rad zurückdrehen. Wir können es aber weiterdrehen, wenn wir wieder in unsere Kraft kommen wollen - mit drei einfachen Schritten.

KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1234]

LINK ZUM LEBENSRAD-WEBINAR: [https://www.barfuss-und-wild.de/lebensrad/]

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Pace e bene, Br. Jan.
34 Minuten
Ich meide das Wort »Indianer«, aber wenn ich es im Titel für diese Podcast-Folge verwende, dann ganz bewusst: Denn das Wort ist auch ein Stachel im Fleisch der westlichen Kultur und insbesondere des westlichen Christentums. Unseres Christentums!

Wenn diese Folge rauskommt, bin ich gerade in Italien auf der Romita, einer alten franziskanischen Einsiedelei. Wir begleiten dort Männer und Frauen zu Quest. Und die Quest ist keine katholische Erfindung, sondern so, wie wir sie praktizieren, ein Ritual, das wir von den amerikanischen Ureinwohnern gelernt und übernommen haben.

Und das wirft Fragen auf. Ist das nicht erneut eine Kolonialisierung? Ist es legitim, sich diese Tradition anzueignen vor dem Hintergrund dessen, was Christen den amerikanischen Ureinwohnern angetan haben?

Auf der Suche nach Antworten bin ich auf Steven Charleston gestoßen, einen Theologen und anglikanischen Bischof, der vom Volk der Choctaw abstammt, und der sich selbst die Frage gestellt hat, ob er überhaupt Christ sein kann, ohne zugleich seine Wurzeln und die Tradition seiner Vorfahren zu verraten.

Er hat ein Buch über seinen Weg mit dieser Frage geschrieben: The Four Vision Quests of Jesus - und ich lade Dich ein, gemeinsam einen Blick hineinzuwerfen.

KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1227]

Das Buch von Steven Charleston findest Du hier: [https://amzn.to/3xrCfYZ]

Pace e bene, Br. Jan.
25 Minuten
Wenn wir versuchen, die Auferstehung als Zuschauende von außen zu »verstehen«, müssen wir damit scheitern. Denn die Auferstehung ist nichts, was sich empirisch erklären und somit beweisen ließe.

Was wir haben, sind einzig und allein die Erfahrungen, von denen die ersten Christinnen und Christen erzählen. 

Und mit diesen Erfahrungen ist es so ähnlich, wie mit der Inschrift an einer Mauer während des Holocaust: »Ich glaube an die Sonne, auch wenn sie nicht scheint. Ich glaube an die Liebe, auch wenn ich sie nicht fühle. Ich glaube an Gott, auch wenn er schweigt.«

Die Frage, was diesen Menschen im tiefsten Abgrund an die Sonne, die Liebe und Gott hat glauben lassen, konfrontiert uns mit der Frage, was uns (immer wieder) aufstehen lässt und trägt in den dunklen Zeiten.

Wir können diese Fragen nur aus der eigenen Erfahrung heraus beantworten, wenn wir nicht länger Zuschauende bleiben.

Der Podcast heute ist eine Einladung, die zuschauende Position zu verlassen und mit Hilfe einer Gehmeditation im wahrsten Sinne des Wortes »zu Dir« zu kommen. Mach Dich auf den Weg in die eigene Erfahrung bzw. aus der eigenen Erfahrung heraus - so wie die Jünger auf dem Weg nach Emmaus.

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Pace e bene, Br. Jan.