barfuß + wild Archiv
305 Episoden
30 Minuten
Die meisten Menschen auf der Welt und alle unsere Vorfahren vor der Industrialisierung kannten keinen Urlaub. Urlaub ist eine Erfindung der Industrialisierung.
Sie kannten aber sehr wohl Zeiten der Ruhe. Der November und dann der Winter waren eine Zeit des Rückzugs nach innen.
Die Ernte war abgeschlossen, die Feldarbeit ruhte weitgehend. In den Spinnstuben erzählte man sich bei der Handarbeit Märchen und Geschichten.
Heute gibt nicht mehr die Natur den Rhythmus vor, sondern eben die industrialisierte Gesellschaft - und so ist die seit den neunziger Jahren auch bei uns in Mode gekommene Work-Life-Balance meiner Meinung nach ein Ausdruck der Sehnsucht nach einem guten, natürlichen Rhythmus.
Allerdings glaube ich auch, dass der Gegensatz zwischen Leben und Arbeit dabei ein Teil des Problems ist und mehr Fragen aufwirft als er Antworten bietet.
Wo endet die Arbeit und wo beginnt das Leben - oder umgekehrt?
Bekanntlich haben viele Menschen zu viel Arbeit? Aber was ist mit denen, die keine haben? Haben die dann zu viel Leben?
Was können wir lernen von unseren Vorfahren, die Jahrhunderte und Jahrtausende »im Schweiße ihres Angesichts« (Gen 3,19) gearbeitet haben? Was haben Sie dann als »Leben« betrachtet und welche Erkenntnisse können wir daraus ziehen?
Um diese Fragen geht es im Podcast heute und ich erzähle Dir, warum ich - wenn überhaupt - statt einer Work-Life-Balance eine Life-Death-Balance anstreben würde (und was dahinter steckt).
KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1423]
Pace e bene, Br. Jan.
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barfuß+wild - der Podcast der franziskanischen Lebensschule - mit Jan Frerichs ofs
Du hast genug von frommen Sprüchen? Du bist enttäuscht von Kirche? Du möchtest Deine christlichen Wurzeln aber nicht einfach abschneiden? Du suchst nach Begleitung im Alltag ohne moralischen Zeigefinger oder missionarischen Zuckerguss? Dann trag Dich in unseren Verteiler ein und schließe Dich einer Weggemeinschaft von mehr als 9000 Suchenden an: [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de]
Sie kannten aber sehr wohl Zeiten der Ruhe. Der November und dann der Winter waren eine Zeit des Rückzugs nach innen.
Die Ernte war abgeschlossen, die Feldarbeit ruhte weitgehend. In den Spinnstuben erzählte man sich bei der Handarbeit Märchen und Geschichten.
Heute gibt nicht mehr die Natur den Rhythmus vor, sondern eben die industrialisierte Gesellschaft - und so ist die seit den neunziger Jahren auch bei uns in Mode gekommene Work-Life-Balance meiner Meinung nach ein Ausdruck der Sehnsucht nach einem guten, natürlichen Rhythmus.
Allerdings glaube ich auch, dass der Gegensatz zwischen Leben und Arbeit dabei ein Teil des Problems ist und mehr Fragen aufwirft als er Antworten bietet.
Wo endet die Arbeit und wo beginnt das Leben - oder umgekehrt?
Bekanntlich haben viele Menschen zu viel Arbeit? Aber was ist mit denen, die keine haben? Haben die dann zu viel Leben?
Was können wir lernen von unseren Vorfahren, die Jahrhunderte und Jahrtausende »im Schweiße ihres Angesichts« (Gen 3,19) gearbeitet haben? Was haben Sie dann als »Leben« betrachtet und welche Erkenntnisse können wir daraus ziehen?
Um diese Fragen geht es im Podcast heute und ich erzähle Dir, warum ich - wenn überhaupt - statt einer Work-Life-Balance eine Life-Death-Balance anstreben würde (und was dahinter steckt).
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30 Minuten
Die Vorstellung, dass das Leben mit dem Tod nicht endet, ist keine christliche Erfindung, sondern so alt wie die Menschheit.
In der kommenden Woche feiern wir Allerheiligen. Für unsere indigenen Vorfahren in Europa war das eines der wichtigsten Feste im Jahreskreis. Am 1. November begann für sie der Winter und endete somit das alte Jahr.
Himmel und Erde, Diesseits und Jenseits waren nach ihrer Ansicht so nah wie sonst nie im Jahreskreis. Es ist die Zeit, in der die Seelen der Heiligen aus dem Himmel auf die Erde steigen.
»All Hallows' Eve« (Halloween) ist nichts anderes als der Vorabend von Allerheiligen - und die Heiligen sind natürlich nicht die von der Kirche ernannten, sondern alle Ahnen, die ihre Vollendung bereits gefunden haben im Tod.
Die Frage »Gibt es ein Leben nach dem Tod?« wäre also bei unseren indigenen Vorfahren wahrscheinlich auf völliges Unverständnis gestoßen.
Aber wie sieht eine Antwort auf die Frage aus, die für uns heute Sinn macht? Darum geht es im Podcast heute.
KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1416]
Pace e bene, Br. Jan.
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Unser Leben »Auf den Schultern der Ahnen« ist Thema am Lagerfeuer im November und in unserem Onlinecouncil kommenden Donnerstag: [https://barfuss-und-wild.de/lagerfeuer-abo/]
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barfuß+wild - der Podcast der franziskanischen Lebensschule - mit Jan Frerichs ofs
Du möchtest mehr Seelenfutter? Wir schicken es Dir - jeden morgen um 6 Uhr. [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de]
In der kommenden Woche feiern wir Allerheiligen. Für unsere indigenen Vorfahren in Europa war das eines der wichtigsten Feste im Jahreskreis. Am 1. November begann für sie der Winter und endete somit das alte Jahr.
Himmel und Erde, Diesseits und Jenseits waren nach ihrer Ansicht so nah wie sonst nie im Jahreskreis. Es ist die Zeit, in der die Seelen der Heiligen aus dem Himmel auf die Erde steigen.
»All Hallows' Eve« (Halloween) ist nichts anderes als der Vorabend von Allerheiligen - und die Heiligen sind natürlich nicht die von der Kirche ernannten, sondern alle Ahnen, die ihre Vollendung bereits gefunden haben im Tod.
Die Frage »Gibt es ein Leben nach dem Tod?« wäre also bei unseren indigenen Vorfahren wahrscheinlich auf völliges Unverständnis gestoßen.
Aber wie sieht eine Antwort auf die Frage aus, die für uns heute Sinn macht? Darum geht es im Podcast heute.
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21 Minuten
C. G. Jung, der Therapeut und Mitbegründer der Tiefenpsychologie, hat unzählige Menschen begleitet und sagte einmal, dass alle seine Patienten, die älter als 35 sind, ein Problem mit ihrer religiösen Einstellung hätten.
»Jeder krankt in letzter Linie daran, dass er das verloren hat, was lebendige Religionen ihren Gläubigen zu allen Zeiten gegeben haben, und keiner ist wirklich geheilt, der seine religiöse Einstellung nicht wieder erreicht« C. G. Jung (1875-1961)
Natürlich denken bei »Religion« die meisten Menschen an die großen Glaubenssysteme wie eben bei uns das Christentum.
Alle diese großen Traditionen stehen aber auf dem Boden der »kleinen Tradition«.
In der kleinen Tradition geht es nie um »die Wahrheit«, sondern immer um die Wirklichkeit: den Lauf der Jahreszeiten, das Werden und Vergehen, das Wachsen und Reifen und damit um das Leben an sich.
Die kleine Tradition war immer die Sache der »kleinen Leute«. Das Erntedankfest zum Beispiel ist ja keine christliche Erfindung, sondern wurzelt tief in der (vorchristlichen) Geschichte der Menschheit.
Die kleine Tradition ist im Grunde eine Schöpfungsspiritualität und - wenn man so will - ursprüngliche Religion, die im wahrsten Sinne des Wortes wieder verbindet (religio = lat. »wiederverbinden«).
Heute im Podcast spreche ich mit zwei Gästen über die Heilkraft der »kleinen Traditionen« des Jahreskreises. Anne-Maria Apelt und Nicole Schweiger erzählen auch davon, wo und wie sie spirituelle Heimat (wieder)gefunden haben.
KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1409]
Pace e bene, Br. Jan.
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Infos zum Buch von Anne-Maria und Nicole findest Du auf unserer Website: [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1409]
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»Jeder krankt in letzter Linie daran, dass er das verloren hat, was lebendige Religionen ihren Gläubigen zu allen Zeiten gegeben haben, und keiner ist wirklich geheilt, der seine religiöse Einstellung nicht wieder erreicht« C. G. Jung (1875-1961)
Natürlich denken bei »Religion« die meisten Menschen an die großen Glaubenssysteme wie eben bei uns das Christentum.
Alle diese großen Traditionen stehen aber auf dem Boden der »kleinen Tradition«.
In der kleinen Tradition geht es nie um »die Wahrheit«, sondern immer um die Wirklichkeit: den Lauf der Jahreszeiten, das Werden und Vergehen, das Wachsen und Reifen und damit um das Leben an sich.
Die kleine Tradition war immer die Sache der »kleinen Leute«. Das Erntedankfest zum Beispiel ist ja keine christliche Erfindung, sondern wurzelt tief in der (vorchristlichen) Geschichte der Menschheit.
Die kleine Tradition ist im Grunde eine Schöpfungsspiritualität und - wenn man so will - ursprüngliche Religion, die im wahrsten Sinne des Wortes wieder verbindet (religio = lat. »wiederverbinden«).
Heute im Podcast spreche ich mit zwei Gästen über die Heilkraft der »kleinen Traditionen« des Jahreskreises. Anne-Maria Apelt und Nicole Schweiger erzählen auch davon, wo und wie sie spirituelle Heimat (wieder)gefunden haben.
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27 Minuten
Gelassenheit und innere Ruhe sind ein hehres, spirituelles Ziel und viele Menschen unternehmen große und zahlreiche Anstrengungen, um dieses Ziel zu erreichen: Entspannungsübungen, bestimmte Atemtechniken oder Meditation.
Ich könnte jetzt einen Podcast machen über »drei sichere Wege zur Gelassenheit« oder »wie Du im Handumdrehen innere Ruhe gewinnst« oder so etwas - aber ganz ehrlich: Ich pfeife drauf.
Denn Gelassenheit und innere Ruhe erreichen wir nicht durch eine bestimmte Technik und natürlich: je angestrengter wir nach Gelassenheit und innerer Ruhe streben, desto weiter entfernen wir uns davon.
Und deshalb lade ich Dich ein, falls Du es noch nicht tust, auch auf die Gelassenheit zu pfeifen, und erzähle Dir, wie ich mit Situationen umgehe, die mich aus der Fassung bringen.
KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1402]
Pace e bene, Br. Jan.
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Mehr zum Lebensrad erfährst Du in unserem kostenlosen Webinar: https://www.barfuss-und-wild.de/lebensrad
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Denn Gelassenheit und innere Ruhe erreichen wir nicht durch eine bestimmte Technik und natürlich: je angestrengter wir nach Gelassenheit und innerer Ruhe streben, desto weiter entfernen wir uns davon.
Und deshalb lade ich Dich ein, falls Du es noch nicht tust, auch auf die Gelassenheit zu pfeifen, und erzähle Dir, wie ich mit Situationen umgehe, die mich aus der Fassung bringen.
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19 Minuten
Ist Dir auch schon einmal jemand begegnet, der die Menschheit für einen »Unfall« hält? Für einen Fehler der Natur, den sie bald korrigieren wird?
Diese Idee ist ja nicht ganz neu. Schon die uralte biblische Geschichte der Sintflut erzählt von der Idee Gottes, in der Schöpfung einmal ordentlich tabula rasa zu machen und die »böse Menschheit« einfach auszurotten.
Wenn ich dann heute die Bilder von Überflutungen und anderen (auch menschengemachten) Naturkatastrophen sehe, kann ich verstehen, wenn jemand auf die Idee kommt, es sei wieder so weit.
Ist es aber nicht.
Und es hilft auch gar nichts, sich mantra-artig vorzusagen, wir seien ja doch nur ein unbedeutendes Staubkorn im großen Universum, das nicht gebraucht wird.
Das Gegenteil ist der Fall: Das Universum braucht uns. Das Universum braucht speziell Dich.
Im Podcast erzähle ich Dir gerne, warum und wie. Und ja, Du hast richtig gelesen in der Überschrift: es hat mit Ekstase zu tun ;-))
KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1395]
Pace e bene, Br. Jan.
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Du möchtest mehr über unseren Mitgliederbereich, das Lagerfeuer, erfahren? Dann findest Du hier alle Infos: [https://www.barfuss-und-wild.de/lagerfeuer-abo/]
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Der bisher tiefste und weiteste Blick ins Universum, aufgenommen am 11. Juli 2022 vom James Webb Weltraumteleskop: [https://kurzelinks.de/egzy]
Und hier der Blick in eine 7600 Lichtjahre entfernte kosmische Gebärmutter, in der Sterne geboren werden: [https://kurzelinks.de/4oj1]
Diese Idee ist ja nicht ganz neu. Schon die uralte biblische Geschichte der Sintflut erzählt von der Idee Gottes, in der Schöpfung einmal ordentlich tabula rasa zu machen und die »böse Menschheit« einfach auszurotten.
Wenn ich dann heute die Bilder von Überflutungen und anderen (auch menschengemachten) Naturkatastrophen sehe, kann ich verstehen, wenn jemand auf die Idee kommt, es sei wieder so weit.
Ist es aber nicht.
Und es hilft auch gar nichts, sich mantra-artig vorzusagen, wir seien ja doch nur ein unbedeutendes Staubkorn im großen Universum, das nicht gebraucht wird.
Das Gegenteil ist der Fall: Das Universum braucht uns. Das Universum braucht speziell Dich.
Im Podcast erzähle ich Dir gerne, warum und wie. Und ja, Du hast richtig gelesen in der Überschrift: es hat mit Ekstase zu tun ;-))
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Der bisher tiefste und weiteste Blick ins Universum, aufgenommen am 11. Juli 2022 vom James Webb Weltraumteleskop: [https://kurzelinks.de/egzy]
Und hier der Blick in eine 7600 Lichtjahre entfernte kosmische Gebärmutter, in der Sterne geboren werden: [https://kurzelinks.de/4oj1]
21 Minuten
Die Welt ist ein globales Dorf geworden.
Nie zuvor waren Ereignisse uns so nah, wie in unserer Epoche. Wir erleben die Dinge durch die elektronischen Medien praktisch gleichzeitig.
Und so bestimmen die Nachrichten, leider vor allem die schlechten, unsere Sicht auf die Welt und auf die Wirklichkeit.
Ich weiß von vielen, dass sie die Nachrichten stumm schalten, und ich kann das gut nachvollziehen, denn auch ich habe Zeiten, in denen ich »nichts hören« kann und will.
Aber Abschalten wäre in einem kleinen Dorf oder in einer steinzeitlichen Horde eine große Gefahr für die ganze Gemeinschaft geworden. Jeder und jede Einzelne wurde damals gebraucht, um das Leben und das Überleben aller zu sichern.
So ist es bis heute, würde ich sagen, und was wir auf der großen Weltbühne gerade erleben, ist vielleicht genau die Auseinandersetzung um die Frage, ob dieser Beitrag des einzelnen Menschen in Freiheit möglich ist (oder ob autoritäre Systeme oder gar Diktaturen am Ende doch »erfolgreicher« sind).
Ich wähle die Freiheit.
Und im Podcast erzähle ich Dir gerne, warum ich Dankbarkeit und Freude für den Schlüssel zu dieser Freiheit halte.
Die »Macht der Dankbarkeit« ist übrigens auch Thema am Lagerfeuer in diesem Monat, falls Dich das interessiert.
KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1388]
Pace e bene, Br. Jan.
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Die »Macht der Dankbarkeit« ist Thema des Monats am Lagerfeuer. Wie Du ans Lagerfeuer kommst und was Dich dort erwartet, das erfährst Du hier: https://www.barfuss-und-wild.de/lagerfeuer-abo/
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Nie zuvor waren Ereignisse uns so nah, wie in unserer Epoche. Wir erleben die Dinge durch die elektronischen Medien praktisch gleichzeitig.
Und so bestimmen die Nachrichten, leider vor allem die schlechten, unsere Sicht auf die Welt und auf die Wirklichkeit.
Ich weiß von vielen, dass sie die Nachrichten stumm schalten, und ich kann das gut nachvollziehen, denn auch ich habe Zeiten, in denen ich »nichts hören« kann und will.
Aber Abschalten wäre in einem kleinen Dorf oder in einer steinzeitlichen Horde eine große Gefahr für die ganze Gemeinschaft geworden. Jeder und jede Einzelne wurde damals gebraucht, um das Leben und das Überleben aller zu sichern.
So ist es bis heute, würde ich sagen, und was wir auf der großen Weltbühne gerade erleben, ist vielleicht genau die Auseinandersetzung um die Frage, ob dieser Beitrag des einzelnen Menschen in Freiheit möglich ist (oder ob autoritäre Systeme oder gar Diktaturen am Ende doch »erfolgreicher« sind).
Ich wähle die Freiheit.
Und im Podcast erzähle ich Dir gerne, warum ich Dankbarkeit und Freude für den Schlüssel zu dieser Freiheit halte.
Die »Macht der Dankbarkeit« ist übrigens auch Thema am Lagerfeuer in diesem Monat, falls Dich das interessiert.
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Pace e bene, Br. Jan.
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25 Minuten
Was im 19. Jahrhundert die Sexualität war, ist heute der Schmerz: Das vielleicht größte Tabu unserer Epoche.
Im viktorianischen Zeitalter waren die Badeanzüge so eine Art Ganzkörperkondom und man bedeckte sogar die Beine von Möbeln mit Stoff, um bei niemandem sexuelle Gefühle hervorzurufen.
Es galt die Auffassung, dass nur Männer ab und zu Sex brauchen, Frauen aber eigentlich gar nicht, so dass sie sich nur um ihrer Ehepflicht willen vielleicht einmal im halben Jahr »hingaben« (und beim Geschlechtsakt sollten sie »an England denken«).
Beim Schmerz ist es umgekehrt: Landläufig sind Männer der Auffassung, »ein Indianer« kenne keinen Schmerz (was überdies auch noch ein Relikt totalen kolonialen Bullshits ist).
Frauen hingegen haben Schmerzen, ja, aber dann steht ja Gottseidank eine Armee von Ärzten, Physiotherapeuten, Osteopathen und ein Arsenal an Schmerzmitteln zur Verfügung, um den Schmerz zu bekämpfen.
Und so wie im viktorianischen Zeitalter alles unternommen wurde, um die Sexualität zu beseitigen, unternehmen wir heute größte Anstrengungen, den Schmerz zu beseitigen.
Vermutlich wird es jetzt einen Aufschrei geben und ich höre schon die Rufe: »Hast Du überhaupt schonmal Schmerzen gehabt?« - »Das ist ein Schlag ins Gesicht aller chronischen Schmerzpatienten!« Usw.
Nein, es geht nicht darum, Leiden schönzureden (genauso wenig, wie jemand unter Sexualität leiden sollte ...). Es geht nur darum, dass die Tabuisierung von Schmerz, den Schmerz noch vergrößert. Und es geht darum, den Schmerz an sich wieder als einen fruchtbaren Teil des Lebens zu betrachten und einen »natürlichen« Umgang mit ihm zu finden.
KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1381]
Pace e bene, Br. Jan.
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Im viktorianischen Zeitalter waren die Badeanzüge so eine Art Ganzkörperkondom und man bedeckte sogar die Beine von Möbeln mit Stoff, um bei niemandem sexuelle Gefühle hervorzurufen.
Es galt die Auffassung, dass nur Männer ab und zu Sex brauchen, Frauen aber eigentlich gar nicht, so dass sie sich nur um ihrer Ehepflicht willen vielleicht einmal im halben Jahr »hingaben« (und beim Geschlechtsakt sollten sie »an England denken«).
Beim Schmerz ist es umgekehrt: Landläufig sind Männer der Auffassung, »ein Indianer« kenne keinen Schmerz (was überdies auch noch ein Relikt totalen kolonialen Bullshits ist).
Frauen hingegen haben Schmerzen, ja, aber dann steht ja Gottseidank eine Armee von Ärzten, Physiotherapeuten, Osteopathen und ein Arsenal an Schmerzmitteln zur Verfügung, um den Schmerz zu bekämpfen.
Und so wie im viktorianischen Zeitalter alles unternommen wurde, um die Sexualität zu beseitigen, unternehmen wir heute größte Anstrengungen, den Schmerz zu beseitigen.
Vermutlich wird es jetzt einen Aufschrei geben und ich höre schon die Rufe: »Hast Du überhaupt schonmal Schmerzen gehabt?« - »Das ist ein Schlag ins Gesicht aller chronischen Schmerzpatienten!« Usw.
Nein, es geht nicht darum, Leiden schönzureden (genauso wenig, wie jemand unter Sexualität leiden sollte ...). Es geht nur darum, dass die Tabuisierung von Schmerz, den Schmerz noch vergrößert. Und es geht darum, den Schmerz an sich wieder als einen fruchtbaren Teil des Lebens zu betrachten und einen »natürlichen« Umgang mit ihm zu finden.
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20 Minuten
Der Medizinbeutel war in den indigenen Kulturen Nord- und Mittelamerikas ein Aufbewahrungsort für heilige Gegenstände.
Unser »Medizinbeutel« in der westlichen Kultur ist das Portemonnaie. Wer Geld hat, hat Macht - denn Geld macht (fast) alles möglich, so die landläufige Auffassung.
Und zugleich gehört es zu unserer Kultur, genau das kritisch zu hinterfragen.
»Du kannst nicht Gott dienen und dem Mammon«, sagt Jesus in der Bibel, und der Begriff »Mammon« wurzelt im Aramäischen und bedeutet ursprünglich tatsächlich »Gegenstand des Vertrauens«.
Worauf also vertraust Du?
Im Podcast erfährst Du heute, warum Franziskaner jahrhundertelang Geld nur mit der Kneifzange angefasst haben und was Jesus damit meinen könnte, wenn er sagt: »Macht Euch Freunde mit dem ungerechten Mammon« (Lk 6,9)
KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1374]
Pace e bene, Br. Jan.
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Unser »Medizinbeutel« in der westlichen Kultur ist das Portemonnaie. Wer Geld hat, hat Macht - denn Geld macht (fast) alles möglich, so die landläufige Auffassung.
Und zugleich gehört es zu unserer Kultur, genau das kritisch zu hinterfragen.
»Du kannst nicht Gott dienen und dem Mammon«, sagt Jesus in der Bibel, und der Begriff »Mammon« wurzelt im Aramäischen und bedeutet ursprünglich tatsächlich »Gegenstand des Vertrauens«.
Worauf also vertraust Du?
Im Podcast erfährst Du heute, warum Franziskaner jahrhundertelang Geld nur mit der Kneifzange angefasst haben und was Jesus damit meinen könnte, wenn er sagt: »Macht Euch Freunde mit dem ungerechten Mammon« (Lk 6,9)
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15 Minuten
»Nein sagen« scheint ein wichtiges Thema zu sein. Jedenfalls gibt es eine Menge Ratgeber, die genau das lehren wollen: Wie man richtig Nein sagt.
Ich habe einiges davon gelesen und finde vieles sehr wichtig.
Aber die wichtigste Erkenntnis scheint mir diese zu sein: Es gibt nicht bloß Ja oder Nein, sondern jedes Ja enthält auch ein Nein bzw. jedes Nein enthält auch ein Ja.
Denn wenn ich zu dem einen Ja sage, sage ich automatisch auch Nein zu etwas anderem.
Und die Menschen, die nicht Nein sagen können, haben in Wahrheit Schwierigkeiten damit, wirklich Ja zu etwas zu sagen, scheint mir.
Das ist das Thema in Folge #72.
KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1367]
Pace e bene, Br. Jan.
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Die Wilde Weisheit, unseren Naturcoaching-Onlinekurs, findest Du hier: [https://www.barfuss-und-wild.de/wilde-weisheit]
Den Zugang zum Lagerfeuer (ohne Kurs) findest Du hier: [https://www.barfuss-und-wild.de/lagerfeuer]
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Ich habe einiges davon gelesen und finde vieles sehr wichtig.
Aber die wichtigste Erkenntnis scheint mir diese zu sein: Es gibt nicht bloß Ja oder Nein, sondern jedes Ja enthält auch ein Nein bzw. jedes Nein enthält auch ein Ja.
Denn wenn ich zu dem einen Ja sage, sage ich automatisch auch Nein zu etwas anderem.
Und die Menschen, die nicht Nein sagen können, haben in Wahrheit Schwierigkeiten damit, wirklich Ja zu etwas zu sagen, scheint mir.
Das ist das Thema in Folge #72.
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Die Wilde Weisheit, unseren Naturcoaching-Onlinekurs, findest Du hier: [https://www.barfuss-und-wild.de/wilde-weisheit]
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20 Minuten
Ich bin zwar Erwachsen, aber dennoch gibt es Dinge, die mich überfordern. Zum Beispiel: Jemand sagt etwas, das mich verletzt oder beleidigt, in der Beziehung oder bei der Arbeit.
Ich habe gelernt, dass ich davon ausgehen kann, dass dann, wenn so etwas passiert, ein alter Schmerz berührt ist, der bis in meine Kindheit reicht.
Und ich möchte behaupten, dass das meistens und bei jedem Menschen so ist. Und manchmal reicht der Grund weit über das eigene Leben hinaus in ein kollektives Erbe.
Zum Beispiel: Die Zeit der Weltkriege war eine Zeit großer Traumatisierungen.
Von Holocaust-Überlebenden oder auch von den Menschen, deren Vorfahren die Bombardierungen erlebt und überlebt haben, wissen wir mittlerweile sehr gut, wie sich diese Traumatisierung sogar noch in der Enkelgeneration auswirkt.
Die Enkel sind erwiesenermaßen anfälliger für Angst oder Depression, d.h. sie (er)leben die Traumatisierung der Weltkriege selbst neu in ihrem Leben, obwohl sie gar nicht unmittelbar betroffen sind.
So gibt es auch andere Geschichten von Depression, Selbstmordgedanken, Alkoholismus, bei denen die Ursache tief in der Familiengeschichte liegt, vielleicht in einem Tabu, das im Verborgenen weiter gewirkt hat, obwohl die betroffenen Enkel gar nichts wissen von diesem Tabu.
Dann ist es notwendig und heilsam, diese alten Traumata, die eigenen und die der Familie oder Gemeinschaft, für sich persönlich zu überwinden.
Und es gibt niemanden, der das für uns übernehmen könnte.
Wir können (und müssen vielleicht auch) an dieser Stelle viel lernen von unseren Mythen, Märchen, indigenen Weisheiten und auch aus der biblischen Tradition.
Denn es scheint eine universelle und pan-kulturelle Weisheit zu sein, dass der Weg der Heilung immer einer Trennung und Ablösung bedarf.
Und das gilt nicht nur für Menschen mit Traumata in ihrer Familiengeschichte. Das gilt für jeden Menschen, auch für die mit einer wundervollen Kindheit.
Kurzum: Jeder Mensch kommt an einen Punkt, an dem die eigene Familie und damit die kollektive Vergangenheit »auf den Mond geschossen« werden muss, um es mal salopp zu sagen.
Es gibt viele Wege, das zu tun, entscheidend ist, dass dieser Prozess der Trennung und Neuverbindung vollzogen wird. Und um diese Trennung geht es heute im Podcast.
KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1360]
Pace e bene, Br. Jan.
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INFOS zur QUEST | VISIONSSUCHE: Wenn Du Dich für den Weg der Quest interessierst, findest Du hier Informationen dazu: [https://www.barfuss-und-wild.de/visionssuche/]
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barfuß+wild - der Podcast der franziskanischen Lebensschule - mit Jan Frerichs ofs
Du möchtest informiert werden, wenn es neue Folgen gibt? Hier kannst Du Dich in unseren Verteiler eintragen [https://podcast.barfuss-und-wild.de]
Du möchtest mehr Seelenfutter? Wir schicken es Dir - jeden morgen um 6 Uhr. [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de]
Ich habe gelernt, dass ich davon ausgehen kann, dass dann, wenn so etwas passiert, ein alter Schmerz berührt ist, der bis in meine Kindheit reicht.
Und ich möchte behaupten, dass das meistens und bei jedem Menschen so ist. Und manchmal reicht der Grund weit über das eigene Leben hinaus in ein kollektives Erbe.
Zum Beispiel: Die Zeit der Weltkriege war eine Zeit großer Traumatisierungen.
Von Holocaust-Überlebenden oder auch von den Menschen, deren Vorfahren die Bombardierungen erlebt und überlebt haben, wissen wir mittlerweile sehr gut, wie sich diese Traumatisierung sogar noch in der Enkelgeneration auswirkt.
Die Enkel sind erwiesenermaßen anfälliger für Angst oder Depression, d.h. sie (er)leben die Traumatisierung der Weltkriege selbst neu in ihrem Leben, obwohl sie gar nicht unmittelbar betroffen sind.
So gibt es auch andere Geschichten von Depression, Selbstmordgedanken, Alkoholismus, bei denen die Ursache tief in der Familiengeschichte liegt, vielleicht in einem Tabu, das im Verborgenen weiter gewirkt hat, obwohl die betroffenen Enkel gar nichts wissen von diesem Tabu.
Dann ist es notwendig und heilsam, diese alten Traumata, die eigenen und die der Familie oder Gemeinschaft, für sich persönlich zu überwinden.
Und es gibt niemanden, der das für uns übernehmen könnte.
Wir können (und müssen vielleicht auch) an dieser Stelle viel lernen von unseren Mythen, Märchen, indigenen Weisheiten und auch aus der biblischen Tradition.
Denn es scheint eine universelle und pan-kulturelle Weisheit zu sein, dass der Weg der Heilung immer einer Trennung und Ablösung bedarf.
Und das gilt nicht nur für Menschen mit Traumata in ihrer Familiengeschichte. Das gilt für jeden Menschen, auch für die mit einer wundervollen Kindheit.
Kurzum: Jeder Mensch kommt an einen Punkt, an dem die eigene Familie und damit die kollektive Vergangenheit »auf den Mond geschossen« werden muss, um es mal salopp zu sagen.
Es gibt viele Wege, das zu tun, entscheidend ist, dass dieser Prozess der Trennung und Neuverbindung vollzogen wird. Und um diese Trennung geht es heute im Podcast.
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13 Minuten
Es ist unbestritten, dass wir beginnen müssen, einfacher zu leben.
Vor zwanzig Jahren war der Erdüberlastungstag noch im September. Das heißt, wir haben im September weltweit schon mehr Ressourcen verbraucht, als in einem Jahr nachwachsen können.
In diesem Jahr lag der Erdüberlastungstag im Juli.
Man kann sich wundern, wieso die Klimaerwärmung nicht genügt, um etwas an unserem Verbrauch zu ändern. Muss es erst einen Krieg geben, damit wir anfangen zu sparen und weniger Ressourcen zu verbrauchen?
Aber letztlich ist das nicht das Problem.
Es ist genug für alle da. Das Problem ist, dass einige mehr nehmen, als sie brauchen.
Es macht keinen Sinn, Verzicht zu predigen und es ist auch zynisch, Verzicht zu predigen und selbst fröhlich weiter zu verbrauchen.
Alle Verzichtsprediger werden erfolglos bleiben, Verzicht wird die Welt nicht retten.
Kein Lebewesen auf dieser Welt verzichtet freiwillig auf irgendetwas.
Aber so ziemlich die meisten Lebewesen auf dieser Welt nehmen einfach nur das, was sie wirklich brauchen.
Was wäre, wenn wir genau dort beginnen würden mit dem einfachen Leben?
Die heutige Folge setzt da an und die These lautet: Wenn Du einfach leben willst, lernen nicht verzichten, sondern lerne, zu nehmen, was Du brauchst.
Es erstaunt mich nicht, dass die Folge »Einfach Leben« auf Platz 1 der meistgehörten Folgen bei barfuß+wild steht. Verzicht ist nur eine von drei Fallen, vor denen man sich in Acht nehmen sollte, wenn man ein einfaches Leben führen will. Welche die anderen beiden sind, erfährst Du in der Langfassung.
KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1353]
Pace e bene, Br. Jan.
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DIE LANGFASSUNG HÖREN: Diese Folge ist Platz 1 in unserer Sommerreihe »Best of reloaded«, die am meisten gehörten und kommentierten Folgen. Wenn Du die ursprüngliche Langfassung hören möchtest, findest Du sie hier: [https://kite.link/12-einfach-leben]
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In diesem Jahr lag der Erdüberlastungstag im Juli.
Man kann sich wundern, wieso die Klimaerwärmung nicht genügt, um etwas an unserem Verbrauch zu ändern. Muss es erst einen Krieg geben, damit wir anfangen zu sparen und weniger Ressourcen zu verbrauchen?
Aber letztlich ist das nicht das Problem.
Es ist genug für alle da. Das Problem ist, dass einige mehr nehmen, als sie brauchen.
Es macht keinen Sinn, Verzicht zu predigen und es ist auch zynisch, Verzicht zu predigen und selbst fröhlich weiter zu verbrauchen.
Alle Verzichtsprediger werden erfolglos bleiben, Verzicht wird die Welt nicht retten.
Kein Lebewesen auf dieser Welt verzichtet freiwillig auf irgendetwas.
Aber so ziemlich die meisten Lebewesen auf dieser Welt nehmen einfach nur das, was sie wirklich brauchen.
Was wäre, wenn wir genau dort beginnen würden mit dem einfachen Leben?
Die heutige Folge setzt da an und die These lautet: Wenn Du einfach leben willst, lernen nicht verzichten, sondern lerne, zu nehmen, was Du brauchst.
Es erstaunt mich nicht, dass die Folge »Einfach Leben« auf Platz 1 der meistgehörten Folgen bei barfuß+wild steht. Verzicht ist nur eine von drei Fallen, vor denen man sich in Acht nehmen sollte, wenn man ein einfaches Leben führen will. Welche die anderen beiden sind, erfährst Du in der Langfassung.
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10 Minuten
Seltsamerweise gilt das Christentum als eine Buchreligion - und viele Christen tragen die Bibel vor sich her, als wär's der Schlüssel zum Stein der Weisen.
Aber das Wort ist nun einmal nicht Buch geworden.
Das Wort ist Fleisch geworden.
Die zentralen Ereignisse des Christlichen haben sich nicht auf Papier ereignet, sondern in einem menschlichen Körper aus Fleisch und Blut.
Der Körper ist der Schauplatz von Leben, Leiden, Tod und Auferstehung - und selbst die Aufnahme in den Himmel findet »leiblich« statt.
Und das gilt nicht nur für Jesus und Maria. Das gilt auch für die Körper der Gläubigen.
Die heutige Podcastfolge will das Christliche vom Kopf wieder auf die Füße stellen.
Es ist Platz 2 der meistgehörten Podcasts von barfuß+wild und die Langfassung dieser Folge schaut neben der Körperfeindlichkeit noch auf vier weitere »christliche Irrtümer«.
Für den Fall, dass Du kein Christ bzw. keine Christin bist, oder Dich nicht so bezeichnest, lohnt es sich übrigens dennoch, sich mit diesen Irrtümern zu beschäftigen. Denn unsere Kultur ist nun einmal christlich geprägt und Körperfeindlichkeit ist ja auch kein christliches Binnenproblem.
KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1346]
Pace e bene, Br. Jan.
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DIE LANGFASSUNG HÖREN: Diese Folge ist Platz 2 in unserer Sommerreihe »Best of reloaded«, die am meisten gehörten und kommentierten Folgen. Wenn Du die ursprüngliche Langfassung hören möchtest, findest Du sie hier: [https://kite.link/10-christliche-irrtuemer]
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Aber das Wort ist nun einmal nicht Buch geworden.
Das Wort ist Fleisch geworden.
Die zentralen Ereignisse des Christlichen haben sich nicht auf Papier ereignet, sondern in einem menschlichen Körper aus Fleisch und Blut.
Der Körper ist der Schauplatz von Leben, Leiden, Tod und Auferstehung - und selbst die Aufnahme in den Himmel findet »leiblich« statt.
Und das gilt nicht nur für Jesus und Maria. Das gilt auch für die Körper der Gläubigen.
Die heutige Podcastfolge will das Christliche vom Kopf wieder auf die Füße stellen.
Es ist Platz 2 der meistgehörten Podcasts von barfuß+wild und die Langfassung dieser Folge schaut neben der Körperfeindlichkeit noch auf vier weitere »christliche Irrtümer«.
Für den Fall, dass Du kein Christ bzw. keine Christin bist, oder Dich nicht so bezeichnest, lohnt es sich übrigens dennoch, sich mit diesen Irrtümern zu beschäftigen. Denn unsere Kultur ist nun einmal christlich geprägt und Körperfeindlichkeit ist ja auch kein christliches Binnenproblem.
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10 Minuten
Was ist Deine größte Angst?
Diese Frage stellen wir den Menschen, die bei uns zur Quest kommen kurz bevor sie in ihre Auszeit gehen - vier Tage und vier Nächte alleine draußen in der Natur.
Ich kenne nur wenige Menschen, die angesichts solch eines Vorhabens behaupten würden, vor nichts Angst zu haben.
Und das wäre auch gefährlich.
Es gibt bei uns eine Regel: Wer seine größte Angst nicht kennt und nicht benennen kann, den lassen wir nicht rausgehen.
Angst gehört zum Leben und sie kann mir dienen. Wenn ich SIE habe. Und nicht sie MICH.
Was das bedeutet und was anders wird, wenn Du Dich mit der Angst anfreundest, darum geht es heute im Podcast: Platz 3 in der kleinen Best-Of-Reihe von barfuß+wild.
Wenn Du die ursprüngliche Langfassung hören willst, dann kannst Du das hier tun - da nenne ich Dir 5 Dinge, die Dir helfen, Dich mit Deiner Angst anzufreunden.
KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1339]
Pace e bene, Br. Jan.
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DIE LANGFASSUNG HÖREN: Diese Folge ist Platz 3 in unserer Sommerreihe »Best of reloaded«, die am meisten gehörten und kommentierten Folgen. Wenn Du die ursprüngliche Langfassung hören möchtest, findest Du sie hier: [https://kite.link/09-angst]
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Diese Frage stellen wir den Menschen, die bei uns zur Quest kommen kurz bevor sie in ihre Auszeit gehen - vier Tage und vier Nächte alleine draußen in der Natur.
Ich kenne nur wenige Menschen, die angesichts solch eines Vorhabens behaupten würden, vor nichts Angst zu haben.
Und das wäre auch gefährlich.
Es gibt bei uns eine Regel: Wer seine größte Angst nicht kennt und nicht benennen kann, den lassen wir nicht rausgehen.
Angst gehört zum Leben und sie kann mir dienen. Wenn ich SIE habe. Und nicht sie MICH.
Was das bedeutet und was anders wird, wenn Du Dich mit der Angst anfreundest, darum geht es heute im Podcast: Platz 3 in der kleinen Best-Of-Reihe von barfuß+wild.
Wenn Du die ursprüngliche Langfassung hören willst, dann kannst Du das hier tun - da nenne ich Dir 5 Dinge, die Dir helfen, Dich mit Deiner Angst anzufreunden.
KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1339]
Pace e bene, Br. Jan.
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DIE LANGFASSUNG HÖREN: Diese Folge ist Platz 3 in unserer Sommerreihe »Best of reloaded«, die am meisten gehörten und kommentierten Folgen. Wenn Du die ursprüngliche Langfassung hören möchtest, findest Du sie hier: [https://kite.link/09-angst]
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barfuß+wild - der Podcast der franziskanischen Lebensschule - mit Jan Frerichs ofs
Du möchtest informiert werden, wenn es neue Folgen gibt? Hier kannst Du Dich in unseren Verteiler eintragen [https://podcast.barfuss-und-wild.de]
Du möchtest mehr Seelenfutter? Wir schicken es Dir - jeden morgen um 6 Uhr. [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de]
11 Minuten
Zärtlichkeit ist mega-out. Vor allem in einer immer noch von Männern und damit patriarchal geprägten Welt.
Sexualität ist ok - sie ist ja auch allgegenwärtig in den Medien.
Aber Zärtlichkeit ist irgendwie nicht auf dem Schirm.
Und dabei ist Zärtlichkeit viel mehr, als ein bisschen gefühliges Muschipupu.
Sie ist der Grundton der Schöpfung und wenn wir den nicht hören, ist es nicht verwunderlich, wenn das Leben hart wird.
Deshalb möchte ich Dich heute einladen, die Zärtlichkeit in den Blick zu nehmen - beispielhaft an einer Stelle, wo sie meistens nicht auffällt: In der Schöpfungserzählung.
In der klassischen Lesart wird dort ja aus der Schöpfung recht schnell eine Erschöpfung, denn »zur Strafe« müssen Adam und Eva ja ein hartes Leben erleiden, wie es gerne gesehen wird.
Da gibt es aber noch eine andere Sichtweise. Und eine zärtliche Melodie, die mitklingt. Lass Dich überraschen.
KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1332]
Pace e bene, Br. Jan.
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DIE LANGFASSUNG HÖREN: Diese Folge ist Platz 4 in unserer Sommerreihe »Best of reloaded«, die am meisten gehörten und kommentierten Folgen. Wenn Du die ursprüngliche Langfassung hören möchtest, findest Du sie hier: [https://kite.link/06-zaertlichkeit]
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Sexualität ist ok - sie ist ja auch allgegenwärtig in den Medien.
Aber Zärtlichkeit ist irgendwie nicht auf dem Schirm.
Und dabei ist Zärtlichkeit viel mehr, als ein bisschen gefühliges Muschipupu.
Sie ist der Grundton der Schöpfung und wenn wir den nicht hören, ist es nicht verwunderlich, wenn das Leben hart wird.
Deshalb möchte ich Dich heute einladen, die Zärtlichkeit in den Blick zu nehmen - beispielhaft an einer Stelle, wo sie meistens nicht auffällt: In der Schöpfungserzählung.
In der klassischen Lesart wird dort ja aus der Schöpfung recht schnell eine Erschöpfung, denn »zur Strafe« müssen Adam und Eva ja ein hartes Leben erleiden, wie es gerne gesehen wird.
Da gibt es aber noch eine andere Sichtweise. Und eine zärtliche Melodie, die mitklingt. Lass Dich überraschen.
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14 Minuten
Kennst Du den Unterschied zwischen einem Labyrinth und einem Irrgarten?
Der Irrgarten ist kompliziert. Du findest leicht hinein, aber nur schwer hinaus. Es gibt viele Möglichkeiten und keine Orientierung.
Das [Labyrinth](https://de.wikipedia.org/wiki/Labyrinth) ist kein Irrgarten, es gibt nur einen Weg hindurch, aber dieser Weg ist verschlungen, weil sich im Labyrinth ständig die Richtung ändert.
Und wenn man das Labyrinth von oben betrachtet, zeigt sich in all den Verschlingungen doch eine Einheitlichkeit und Schönheit.
Das Labyrinth ist ein Symbol für das Leben.
Und die vielen Kurven und Verschlingungen gehören dazu. Jede Krise ist eine solche Verschlingung.
Das Leben mag sich also gerade kompliziert anfühlen und vielleicht ist es nicht einfach, wenn Du Dich gerade in einer Verschlingung befindest.
Aber das Leben ist labyrinthisch. Du bist labyrinthisch. Der Weg führt also niemals in eine Sackgasse, auch wenn es Dir so erscheinen mag.
Genau darum geht es heute im Podcast, und es gibt drei Schritte, die Du kennen solltest, denn sie führen durch jede Krise.
KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1325]
Mehr zum Lebensrad findest Du hier: [https://www.barfuss-und-wild.de/lebensrad]
Pace e bene, Br. Jan
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Der Irrgarten ist kompliziert. Du findest leicht hinein, aber nur schwer hinaus. Es gibt viele Möglichkeiten und keine Orientierung.
Das [Labyrinth](https://de.wikipedia.org/wiki/Labyrinth) ist kein Irrgarten, es gibt nur einen Weg hindurch, aber dieser Weg ist verschlungen, weil sich im Labyrinth ständig die Richtung ändert.
Und wenn man das Labyrinth von oben betrachtet, zeigt sich in all den Verschlingungen doch eine Einheitlichkeit und Schönheit.
Das Labyrinth ist ein Symbol für das Leben.
Und die vielen Kurven und Verschlingungen gehören dazu. Jede Krise ist eine solche Verschlingung.
Das Leben mag sich also gerade kompliziert anfühlen und vielleicht ist es nicht einfach, wenn Du Dich gerade in einer Verschlingung befindest.
Aber das Leben ist labyrinthisch. Du bist labyrinthisch. Der Weg führt also niemals in eine Sackgasse, auch wenn es Dir so erscheinen mag.
Genau darum geht es heute im Podcast, und es gibt drei Schritte, die Du kennen solltest, denn sie führen durch jede Krise.
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