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Kopf & Herz Hand in Hand Archiv

21 Episoden
35 Minuten
Snowboard-Profi David Hablützel über Flow, Perfektionismus und die Kraft der Dankbarkeit In dieser Folge von «Kopf und Herz Hand in Hand» steht David's grösster MindMove im Zentrum: die Erkenntnis, dass er nicht nur Profisportler ist. Ein Gespräch darüber, wie Rückschläge zu Wendepunkten werden und wie Kopf und Herz dabei zusammenfinden. David, in der Snowboard-Szene als "Swiss Dave" bekannt, ist mehrfacher Olympiateilnehmer. Mit 17 Jahren fuhr er in Sotschi 2014 überraschend auf den fünften Platz. Seither hat er nach Kreuzbandrissen, Gehirnerschütterungen und weiteren Verletzungen immer wieder zurück an die Weltspitze gefunden. Er hat ein Bachelorstudium in Volkswirtschaft abgeschlossen, ist gefragter Keynote-Speaker und Autor des «Peak Performance Journal». Highlights: Seine Speaker-Laufbahn begann eher zufällig: Während einer langen Verletzungspause wurde er für ein Referat angefragt. Aus einem ersten Auftritt entstand schliesslich eine zweite berufliche Identität. Diese neue Rolle nahm dem Snowboarden den Druck. Ein Finale zu verpassen, bedeutete nicht mehr den Weltuntergang. Davids Erfahrung: Je weniger er über das Snowboarden grübelt, desto eher gelingt der Flow. In der Halfpipe mit fünf Sprüngen in 30 Sekunden bleibt ohnehin keine Zeit zum Nachdenken. Offen spricht David über seinen Weg mit dem Perfektionismus. Seit er mehr auf Herz und Intuition hört, Freunde trifft, reist und geniesst, fühlt sich vieles leichter an. Vertrauen in schwierige Situationen entsteht für ihn über exzellent trainierte Grundlagen. Eine wichtige Begleiterin ist das Journaling. Während einer Verletzungspause verdichtete David seine Erfahrungen zu einem eigenen Journal: Vision, nächste Schritte und Dankbarkeit. Gerade in verletzten Zeiten erlebte er über Dankbarkeit mehr innere Stabilität als in manchen Erfolgsmomenten. Was du mitnehmen kannst Du erhältst Werkzeuge, die weit über den Sport hinausreichen. Vor einem wichtigen Gespräch kannst du kurz «den Raum wechseln»: den Atem spüren, ruhig werden und dir dann klarmachen, was dein Ziel ist, was das Gegenüber will und wie ihr euch dabei fühlen möchtet. Kurze Spaziergänge zwischen Terminen bringen dich zurück in den Körper. Nach Rückschlägen hilft es, rauszuzoomen und dich zu fragen, was dir eine Sache grundsätzlich gibt. Und vielleicht nimmst du dir Davids Rat zu Herzen, weniger darauf zu achten, was andere denken, und mehr dem zu folgen, was sich stimmig anfühlt. Hör rein und lass dich von seiner Zuversicht anstecken. #Resilienz #MentaleStärke #Perfektionismus #Selbstführung #Dankbarkeit
33 Minuten
Innovation zwischen Mut, Ego und Intuition! In der 20. Episode von «Kopf und Herz Hand in Hand» spricht Thomas Freitag mit Björn Lindner darüber, was es wirklich braucht, damit Innovation gelingt: Mut, Vertrauen und ein Gespür für den richtigen Moment. Björn Lindner ist Head of Innovation bei der Planzer Transport AG. Seine Faszination für Innovation begann vor über zwanzig Jahren als Trainee im Innovationsmanagement bei Siemens; über Stationen bei Swisscom, der Husqvarna Group und einem Startup kam er 2017 zu Planzer, wo er sich vom Kundenservice bis zur Innovationsverantwortung entwickelt hat. Heute arbeitet er mit seinem Team an autonom fahrenden Mikro-Hubs und an künstlicher Intelligenz in der Logistik. Im Gespräch beschreibt er seinen persönlichen MindMove: Vertrauen sei ihm nicht in die Wiege gelegt worden, es sei über Jahre gewachsen wie ein Muskel, den man trainiert. Dazu gehörte die Einsicht, dass er nicht alles selber können muss, dass eine Idee stärker wird, wenn andere sie mitgestalten, und dass das eigene Ego dabei oft im Weg steht. Du erfährst, wie ihm Intuition und Netzwerk zeigen, wann die Zeit für eine Idee reif ist, warum ein Nein meistens nur ein Noch-nicht ist und weshalb Innovation heute weniger Workshop und mehr Hände schmutzig machen bedeutet. Und du hörst, wie Vertrauen in der Zusammenarbeit entsteht, wie sich Kopf und Bauchgefühl ergänzen und warum Loslassen so schwerfällt, wenn man etwas selber aufgebaut hat.
40 Minuten
In der 19. Episode von „Kopf & Herz Hand in Hand" spricht Thomas Freitag mit Stephan Kunz, einem erfahrenen HR-Profi, über Mut, Veränderung und künstliche Intelligenz sowie die Frage, was einen Mindmove wirklich ausmacht. Stephan Kunz blickt auf 17 Jahre bei IBM zurück, leitete anschliessend den HR-Bereich bei Schneider Electric und Burckhardt Compression mit Verantwortung für über 1'000 Mitarbeitende und ist heute in einer temporären HR-Rolle bei Swiss tätig. Im Gespräch teilt er drei prägende Lebensübergänge: den Branchenwechsel während der Lehre, den Schritt weg von IBM mit 49 Jahren und den Wechsel aus Burckhardt Compression mit 61. Mut, Respekt und Ungewissheit gehören für Stephan stets zusammen, wenn man wirklich etwas verändern will. Im Mittelpunkt steht für Personalverantwortliche immer die Frage nach der Wirkung: Ist eine Massnahme messbar, und bringt sie gleichzeitig Freude und Sinn? Kunz plädiert für ein HR, das spürbar ist – weniger Kontrolle, mehr echte Unterstützung für Führungskräfte. Ausführlich diskutieren die beiden den Einsatz von Künstlicher Intelligenz: KI soll operative Aufgaben übernehmen und HR-Business-Partner entlasten, damit diese sich auf das konzentrieren, was Maschinen nicht können – Kreativität, Urteilsvermögen und kollektive Problemlösung. Als persönliche Inspiration empfiehlt Stephan Kunz den Film „Dead Poets Society". Diese Episode liefert Impulse zu Veränderungsbereitschaft, wirkungsorientiertem HR und dem richtigen Umgang mit KI – für alle, die mutig vorangehen wollen.
31 Minuten
In der 18. Episode von Kopf und Herz Hand in Hand spricht Thomas Freitag mit David Burkardt, CEO von cyon aus Basel, über Führung, Loslassen und die Frage, wie Menschlichkeit in einer zunehmend digitalen und beschleunigten Welt erhalten bleibt. David Burkhardt bewegt sich seit über 20 Jahren im Umfeld von Hosting, Domains und digitaler Infrastruktur und steht damit für ein Feld, das meist im Hintergrund wirkt, für Unternehmen und Sichtbarkeit im Netz jedoch zentral ist. Im Gespräch wird rasch deutlich: Hinter der Rolle als CEO steht ein reflektierter Mensch, der Verantwortung nicht nur technisch, sondern auch menschlich versteht. David erzählt von einem prägenden Moment in seinem Leben, als er seinen Studentenausweis zerschnitt und sich damit bewusst für den Aufbau seines Unternehmens entschied. Diese Entscheidung wird zum Ausgangspunkt für ein Gespräch über Mut, Entwicklung und die Kunst, immer wieder neu loszulassen. Es geht um den Wandel vom Gründer, der alles selbst macht, hin zum CEO, der Vertrauen schenkt, Verantwortung teilt und erlebt, wie andere Menschen Themen besser lösen, als er es alleine je könnte. Ebenso spricht David über Führung in unsicheren Zeiten, über den bewussten Fokus auf den eigenen Wirkungsraum, über die Balance zwischen Unternehmertum und Vatersein und über die Erfahrung, dass gute Organisation immer auch Beziehungsarbeit ist. Wer diese Folge hört, nimmt Impulse mit zu Selbstführung, Vertrauen, Rollenklärung, Veränderung und zur Frage, wie man als Führungskraft wirksam bleibt, ohne sich selbst zu verlieren.
35 Minuten
In Episode 17 spricht Gastgeber Thomas Freitag mit der Unternehmerin und Projektinitiatorin Jackie Helfenberger aus Zürich über Mut, Sinn und Führung jenseits gewohnter Pfade. Jackie ist eine erfahrene Unternehmerin, Netzwerkerin und Brückenbauerin, die vor einigen Jahren einen radikalen MindMove gewagt hat: raus aus dem vertrauten Schweizer Arbeitsalltag, hinein in ein Wirken mit Tiefe und gesellschaftlicher Verantwortung. Heute engagiert sie sich stark in Ruanda, wo sie Mitinitiantin des Bildungsprojekts Sangira ist, einer Berufsbildungsinitiative im Bereich Hotellerie und Gastronomie. Dort erhalten junge Menschen, insbesondere junge Frauen, eine fundierte Ausbildung und reale Zukunftsperspektiven. In dieser Episode spricht Jackie offen über ihren persönlichen Wendepunkt, den freien Fall ins Unbekannte und die Kraft, die entsteht, wenn Kopf und Herz gemeinsam entscheiden. Sie teilt Einblicke in den Aufbau einer Schule mit begrenzten Mitteln, in Führung aus Beziehung statt Hierarchie und in eine Haltung, die von Vertrauen, Improvisation und echter Verbundenheit geprägt ist. Hörerinnen und Hörer erfahren, warum Sinnhaftigkeit eine zentrale Ressource moderner Führung ist, was wir von anderen Kulturen über Zusammenarbeit lernen können und wie mutige Entscheidungen auch im eigenen Berufsleben neue Energie freisetzen können.
36 Minuten
In dieser Folge von "Kopf und Herz – Hand in Hand" spricht Thomas Freitag mit Gabriel Wetter, Unternehmer, Investor und ehemaliger CEO eines Schweizer Familienunternehmens. Gabriel erzählt, wie er gelernt hat, Verantwortung loszulassen, Vertrauen aufzubauen und neue Wege zu gehen – vom Finanzsektor bis nach Lombok, wo er heute Ferienresorts und Immobilienprojekte aufbaut.
 Im Gespräch geht es um die Kunst, Kopf und Herz in Einklang zu bringen, um Fehlerkultur, psychologische Sicherheit und Achtsamkeit im Führungsalltag. Gabriel teilt seine Erfahrungen aus der Finanzwelt, der Baubranche und seiner Zeit als Familienunternehmer – offen, reflektiert und inspirierend.
Highlights: Vom Banker zum Unternehmer. Loslassen im Familienbetrieb. Fehlerkultur und Vertrauen. Führen mit Kopf und Herz. Arbeiten auf Lombok. Achtsamkeit und Schweigeretreat. Ein ehrlicher Austausch über Führung, Transformation und Selbstreflexion – inspirierend für alle, die Kopf, Herz und Bauch wieder in Balance bringen wollen.
33 Minuten
️ Folge 15 – Im Bewegen entsteht Kreativität: Pius Kobler über Unternehmertum, Gemeingut und Sinn Pius Kobler hat mit milKit eine innovative Fahrrad-Zubehörfirma gegründet und erfolgreich im Markt etabliert. Heute begleitet er Organisationen als Coach und Organisationsentwickler – und engagiert sich für neue, gemeinwohlorientierte Boden-Nutzungsmodelle bei Gemeingut Boden und Confoedera. In dieser Episode sprechen wir über seinen MindMove vom technischen Produktentwickler zum am Menschen interessierten Coach & Berater. Pius nimmt uns mit auf seine Reise: Von der Plattfuss-Radfahrt in den USA die zur Gründung von MilKit geführt hat bis zum mental gut vorbereiteten Ausstieg aus der Firma und seinen spannenden Weg danach. Wir sprechen über: die Illusion ständiger Erreichbarkeit im Startup-Alltag warum sportliche Bewegung in der Natur für ihn Denkraum schafft seinen Einstieg ins gesellschaftliche Engagement über eine Lesegruppe die Grenzen wirtschaftlichen Denkens – und was passieren könnte, wenn Wirtschaft sich stärker selbst reguliert warum viele ihren Job als „Bullshit“ empfinden und wie Firmen über ihre Wertvorstellungen neue Perspektiven schaffen können warum Scheitern in der Schweiz immer noch ein Tabuthema ist Buchempfehlungen von Pius: "Humankind", Utopia for Realists" und "Moral Ambition" von Rutger Bregman Viel Freude beim Hören – und wie immer: mit Kopf und Herz. ️
34 Minuten
In dieser Episode ist Irina Leutwyler zu Gast – CEO und inspirierende Persönlichkeit. Als erste Elektronikerin der Schweiz und einzige Frau unter 99 männlichen Lernenden hat sie früh gelernt, sich in einer von Männern dominierten Welt zu behaupten. Sie hat den Weg der inneren Stärke, des Herzens und des empathischen Umgangs gewählt. Im Gespräch mit ihr tauchen wir ein in die Frage, wie Führung auch in technischen Berufen menschlich, zugewandt und wirksam sein kann. Irina erzählt, wie sie als junge Lernende ein Buch statt Zeit an der Übungsmaschine erhielt – eine Entscheidung, die sich im Nachhinein als Akt wohlwollender Förderung entpuppte. Sie schildert ihren Weg vom inneren Zweifel – dem Gefühl, sich selbst im Weg zu stehen – hin zur reflektierten CEO, die mit Herz und Strategie führt. Besonders eindrücklich ist ihre Haltung: Jeder Mensch will etwas Positives. Auf dieser Überzeugung basiert ihre menschenorientierte Führungsphilosophie, die bei WESCO nicht nur als Theorie existiert, sondern durch einen gelebten Kulturwandel spürbar wird – mit Wertechallenges, einem Leitbild als Bild und echter Teamkultur. Irina spricht über die junge Generation von Frauen, die heute mit viel Selbstbewusstsein in technische Berufe einsteigen, über den Mut, dem eigenen Herzen zu folgen, und darüber, warum es hilfreich sein kann, ein persönliches Logbuch zu führen. Sie verrät, wie sie ihren Tag strukturiert, um sowohl operative als auch strategische Arbeit zu vereinen, und warum Zuhören für sie tägliche Übung ist – bei der auch ein Türrahmen eine Rolle spielt. Eine inspirierende Folge über innere Dialoge, gelebte Werte und die Kraft, andere auf dem eigenen Weg mitzunehmen. Jetzt reinhören und dich inspirieren lassen!
31 Minuten
In dieser besonderen Episode von Kopf und Herz Hand in Hand tauschen Thomas Freitag und Matthias Läubli die Rollen: Diesmal ist Thomas nicht Gastgeber, sondern Gast. Interviewt wird er von Matthias Läubli, einem Psychologen, der sich als Client Partner auf die Bereiche Executive Assessment und Coaching spezialisiert hat. Gemeinsam begeben sie sich auf eine spannende Reise durch die Welt des Coachings und erkunden zentrale Fragen und Erkenntnisse, die Thomas auf seinem eigenen Weg begleitet haben. Wie verändert sich die Perspektive, wenn man vom Experten zum Coach wird? Thomas spricht offen über die Herausforderungen, alte Beratungsgewohnheiten loszulassen, und erklärt, wie Coaching eher einem Krafttraining gleicht: Der Coach gibt nicht vor, sondern unterstützt – der Coachee selbst hebt die Gewichte. In diesem Gespräch wird deutlich, warum Mindmoves oft nicht planbar sind, sondern in unerwarteten Momenten geschehen – und gerade deshalb so wertvoll sind. Ein weiteres Thema, das die beiden beleuchten, ist die oft unterschätzte Bedeutung von Selbstmanagement für Führungskräfte. Thomas erzählt, wie er vom Coachingthema „Selbstmanagement“ zum Executive Coaching gekommen ist. Dabei teilt er überraschende Aha-Momente aus seiner Coaching-Praxis, die zeigen, wie tiefgreifend kleine Veränderungen wirken können. Besonders spannend wird es, wenn Thomas Parallelen zu einer ganz anderen Welt zieht: seiner früheren Tätigkeit als DJ. Was hat die Kunst, Menschen auf der Tanzfläche zu lesen, mit Coaching zu tun? Mehr als man auf den ersten Blick denken würde. Reinhören lohnt sich!
34 Minuten
In dieser Episode sprechen wir mit Regula Bleuler, Geschäftsführerin der Swiss Startup Association, über wichtige Fähigkeiten von Unternehmens-Gründerinnen und -Gründern. Du lernst Wertvolles über Networking und die Wichtigkeit, stärkenorientiert durchs Leben zu gehen. Regula berichtet von ihrem Respekt vor dem eigenen Mut und wie sie sich dank ihrer Erfahrung mit Unsicherheit wohler fühlen konnte. Sie teilt ihre Einsichten darüber, wie Investoren in Unternehmer und Teams investieren, nicht nur in Produkte. Wir reden über die grössten Herausforderungen von Unternehmern in der Wachstumsphase eines Startups. Regula erwähnt den "seismischen Shift" vom Gründerteam hin zum Unternehmen mit mehr Führungs-Strukturen und Mitarbeitenden mit weniger "Skin in the Game". Regula betont Kommunikation als wichtigste Fähigkeit, um vertrauensvoll gemeinsam mit Investoren und Mitarbeitenden vorwärts gehen zu können. Sie gibt den Tipp, alleine an Networking-Anlässe zu gehen und dafür einen Vorgehensplan zu haben. Sie betont, dass man den "Networking-Muskel" durch Übung trainieren kann und dass es darum geht, Beziehungen aufzubauen. "Man begegnet sich immer zweimal", sagt sie. Und: "Stelle dich nicht alleine mit deinem Bier an eine Wand." Wir reden auch über die Kunst, sich aus einer Networking-Runde elegant wieder zu verabschieden, wenn es Zeit ist. Wir schauen auf LinkedIn als digitale Visitenkarte. Auch strategisches Vernetzen ist gemäss Regula hier wichtig. Unser Gespräch dreht sich schliesslich noch um mögliche Unterschiede von Frauen und Männern im Startup-Umfeld. Regula wünscht den Frauen mehr Mut und grosses Denken. Ihre Literaturtipps: Thomas Erikson: Surrounded by Idiots – Ein Buch über die vier verschiedenen Persönlichkeitstypen und wie man effektiv mit jedem kommuniziert. David Allen: Getting Things Done – Ein Klassiker der Produktivitätslehre, der zum Überdenken der eigenen Produktivität anregt.
32 Minuten
Nicole Kopp ist Arbeitspsychologin und NewWork-Expertin, die sich dafür einsetzt, unsere Arbeitswelt menschlicher zu machen. Nicole nimmt dich mit zu einem beeindruckenden Moment in der Pandemiezeit, in dem sie erlebt hat, wie viel Schubkraft partizipative Zusammenarbeit entfalten kann. Du erfährst, was für Nicole eine menschliche Arbeitswelt ausmacht und warum eine starke Unternehmenskultur der Schlüssel dazu ist. Wir sprechen darüber, wie wichtig klare Ziele sind – und wie das Gefühl auf dem Weg zu diesen Zielen dich und dein Team beeinflusst. Von Nicole kannst du lernen, wie die Suche nach dem Traumjob sowohl beflügeln als auch zur Falle werden kann. Sie teilt, wie sie selbst mit Bewerbungsfrust umgegangen ist und sich immer wieder motiviert hat – wertvolle Impulse, die auch dir helfen können, deine Mitarbeitenden in schwierigen Phasen zu stärken. Ausserdem zeigt Nicole, warum Social Media für sie Fluch und Segen zugleich sind – und welche Erkenntnisse du daraus für deine Rolle als Führungskraft mitnehmen kannst. Hör rein und lass dich inspirieren, wie du eine menschlichere Arbeitswelt für dein Team gestalten kannst! Nicole's Tipps findest du auf https://www.mindmove.ch/de/Blog-Podcast/details/podcast-live-schubkraft-in-der-arbeit-erleben
34 Minuten
In der 10. Episode von Kopf & Herz Hand in Hand gibt dir Zauberweltmeister Pat Perry Einblick in seine Welt der Magie. Pat’s grösster MindMove war 2015 die Gründung seines eigenen Theaters CLOSE in Zürich West. Ihm half dabei ein gesunder Mix von kindlicher Freude und Naivität mit risikobewusstem, unternehmerischem Realismus. Du erfährst, was es braucht um ein wirklich guter Zauberer zu werden. Pat berichtet eindrücklich davon, wie er in den Zustand der totalen Präsenz mit seinem Publikum eintaucht. Seine Neugier, neue Menschen kennen zu lernen, hilft ihm, eine Verbindung einzugehen, in der er sein Gegenüber beeindruckend präzis lesen kann. „Man kann Menschen lesen, aber nicht Gedanken“, sagt Pat. Er spricht auch über Versprechungen von sogenannten „Mentalisten“ die vorgeben, Gedanken lesen zu können. Du erhältst dabei Einblick in das Lesen nonverbaler Kommunikation und lernst von Pat, warum gute Pokerspieler meist eine Sonnenbrille tragen. Unser Gespräch geht auf die Frage ein, ob Menschen so frei sind in ihren Entscheidungen wie sie glauben und warum das für seine Arbeit relevant ist. Zudem reden wir in der Episode über Menschen, die alles logisch zu erklären versuchen und denen Staunen möglicherweise schwerer fällt - und wie Pat durch Manipulation auch bei ihnen Staunen auslöst. Die vollständigen Shownotes findest du auf https://www.mindmove.ch/de/Blog-Podcast
27 Minuten
Christoph Lanter bezeichnet sich „Verbinder“. Als Unternehmer mit ausgeprägter Neugier hat er die Event-Reihe „Grenzdenken“ ins Leben gerufen. Dort kann er beim Moderieren spannenden Menschen begegnen. Spannend ist Christophs Erkenntnis mit seinen Veranstaltungen: Am meisten begeistern Dinge, die man gar nicht auf dem Radar hatte.  In der Episode erfährst du, wie Christoph seine Webagentur nach 16 Jahren verkaufte. Damit wollte er seine Mission, Menschen und Ideen zusammen zu bringen, noch intensiver leben können.  Wir reden darüber was ihm geholfen hat, die Herausforderungen beim Loslassen der zahlreichen Beziehungen durch die Webagentur mit Kopf und Herz zu meistern.  Offen erzählt Christoph auch vom Beginn und Ende einer Startup-Idee, für die die Zeit wohl noch nicht reif war.  In unserer Episode geht’s weiter um die Wichtigkeit von Ruhe und wie sie Christoph hilft, seine Neugier immer wieder auf Neue zu befeuern. Wir unterhalten uns darüber, warum Christoph glaubt, dass die Schweiz einer der besten Plätze auf dem Planeten ist, um Ideen umzusetzen. Sein Tipps für das Kennenlernen von Menschen an Veranstaltungen: Gehe alleine an Events, und stelle mehr Fragen.
35 Minuten
In dieser Podcast-Episode teilt die für Resilienzarbeit bekannte Silvia Gasparini-Mancini ihre wertvollen Erfahrungen und Einsichten als Psychologin und Mutter von drei Kindern. Wir sprechen über die Herausforderungen und Chancen, die das Elternsein mit sich bringt, sowie über die Zusammenarbeit mit Kundinnen und Kunden. In beiden Feldern bleibt Silvias zentrale Botschaft stets klar: „Wahrheit ist immer zumutbar.“ Sie schildert authentisch, wie sie durch radikale Selbstakzeptanz zu einer soliden Balance gefunden hat. Ein weiteres Thema ist die Bedeutung von Visionen und der Einfluss, den das bewusste Ausformulieren von Zielen auf unsere Denkweise hat. Silvia erläutert wie sie durch Selbsthypnose ihre Bühnenangst überwunden hat und als Sängerin selbstbewusst auftritt. Sie zeigt sie uns auf, wie Menschen in einen Zustand des „Flows“ gelangen können, um mentale Blockaden zu überwinden. Dabei beleuchten wir die Rolle der drei „Gehirne“ – Kopf, Herz und Darm – als zentrale Steuerungsorgane unseres Körpers. Silvia betont die Wichtigkeit, körperliche Signale wahrzunehmen, um die Verbindung zwischen Kopf und Herz zu stärken. Meditation ist für Silvia ein Schlüsselelement, um in einen besseren Kontakt mit sich selbst zu kommen. Abschliessend werfen wir einen Blick auf die jüngere Generation, die Silvia als emotionaler und intuitiver wahrnimmt – ein Aspekt, der ihr Hoffnung für die Zukunft gibt. Silvia's Tipps findest du hier im Blogbeitrag bei MindMove: https://www.mindmove.ch/de/Blog-Podcast/details/podcast-live-wahrheit-ist-immer-zumutbar
32 Minuten
Aufgrund der Krankheit seines Vaters, widmete Prof. Dr. Hanns-Christian Mahler seine ersten Berufsjahre vollkommen der Entwicklung eines Lungenkrebsmedikaments. Nach der Zulassung hat er sich gefragt „Wie weiter?“ Durch weitere berufliche Stationen bei grossen Pharmaunternehmen realisierte er, dass er sich von Cost Center-Strukturen lösen möchte. Dabei hat er seinen eigenen Führungsstil entwickelt und ging Dinge unternehmerischer, menschenzentrierter und nachhaltiger an. Daraus entstand sein Unternehmen ten23 health. Hanns-Christian beschreibt, wie Holokratie als Organisationsprinzip bei ten23 health funktioniert. Und wir reden über Personalentwicklung in holokratischen Strukturen. Hanns-Christian zeigt auf, dass es um mehr geht, als eine Beförderung, einen neuen Titel oder eine Gehaltserhöhung. Bei ten23health achten sie darauf, dass der Mensch „an den richtigen Ort entwickelt» wird und dies nicht zwingend eine Führungsposition bedeutet. Zudem reden wir darüber, dass für die effektive Zusammenarbeit in einem Unternehmen die Emotionen und Bedürfnisse zentral sind. Hanns-Christian zeigt anhand eines persönlichen Erlebnisses, wie die Offenheit gegenüber den eigenen Emotionen der Schlüssel in der Kommunikation sein kann. Tipps in dieser Episode: https://www.neuenarrative.de https://www.corporate-rebels.com Bücher Tipps „Top 6“: 1. Reinventing Organisations – Frederic Laloux 2. Ben Hughes – Sebastian Klein – Der Loop Approach 3. The Ministry for the Future – Kim Stanley Robinson 4. Maja Göpel – Unsere Welt neu denken 5. Lisa Jaspers, Naomi Ryland, Silvie Horch – Unlearn Patriarchy 6. Liz Fosslien & Mollie West Duffy – Big Feelings Links: Case Study: ten23 health - Loop als Basis für Unternehmensgründung - TheDive, https://www.thedive.com/de/projects/ten23-health-loop-unternehmensgruendung ten23 health – your human-centric and sustainable CDMO https://www.ten23.health/
Kopf & Herz Hand in Hand

Kopf & Herz Hand in Hand

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