Kontrafunk: Fernruf Archiv
159 Episoden
44 Minuten
Freunde von schwedischen Möbelhäusern müssen jetzt ganz stark sein: Wer sich eine neue Küche kauft, bekommt ein Produkt, dessen Holz nicht in schwedischen Wäldern gewachsen ist. Das und viel mehr erfahren wir von Jörg Kuhn. Er zeichnet ein Bild von Schweden, das zwar voller Zuneigung für das Land ist, rüttelt aber auch ein wenig am positiven Bild, das viele von Schweden in der Corona-Zeit bekommen haben. Nachdenklich und tiefgründig geht es weiter: Christian Seegers lebt seit dreißig Jahren in Irland. Seegers spricht geschichtliche Ereignisse an, die wir in Mitteleuropa nie wirklich behandeln, die aber die Mentalität Irlands massiv prägen.
47 Minuten
In dieser Ausgabe zieht es uns in den Fernen Osten: Gleich zu Beginn erzählt Constanze Paul von ihrem Bildungsauftrag in der Mongolei und bringt uns das Land, die Mentalität, aber auch traditionelle Laute näher. Im zweiten Teil der Sendung berichtet Sven Müller, was Japan als Auswanderungsland für ihn so attraktiv macht und warum er sich bereits vor einer Reise in die alte Heimat Deutschland wieder auf seine Rückkehr nach Japan freut.
48 Minuten
Eine „Fernruf“-Ausgabe der Gegensätze: Auf der einen Seite zieht es uns gewissermaßen in die Nachbarschaft. Marko Wölbing, der früher in Norddeutschland gewohnt hat, lebt heute in Dänemark. Dort ist so viel anders, sogar wünschenswert anders. Im zweiten Teil der Sendung geht es ans andere Ende der Welt. Wir horchen hinein in die Auswanderergeschichte von Wolfgang Mann. Dabei werden wir den Fokus nicht auf das Land Australien legen, sondern auf die Familiengeschichte, bestehend aus Wanderung, Weiterzug, Vertreibung, Anpassung, Improvisation und Neugierde.
47 Minuten
Die Österreicherin Julia Strebl ist nach einem langen Reifungsprozess über Peru und Dubai nach Indien gekommen. Was macht das geheimnisvolle Land aus? Kommt man ohne Yoga überhaupt zurecht? Wie orientiere ich mich im Land? Das waren nur einige Fragen, denen wir nachgegangen sind. Im zweiten Gespräch sind wir beim Deutschen Lars Dittmann in Norwegen. Er zeichnet das Bild eines modernen Landes, in dem Heimatliebe und Transparenz großgeschrieben werden, Letzteres mit allen guten wie negativen Konsequenzen. Wer aber Angst hat, keinen Anschluss zu finden, kann unbesorgt sein: Die neuen Nachbarn stehen schneller mit einer Flasche Rotwein vor der Tür, als man gucken kann.
49 Minuten
In dieser Ausgabe des „Fernrufs“ legen wir auf zwei Inseln an. Zunächst bei Marco Meyer, der mit seiner ugandischen Frau auf Kreta gelandet ist. Er hat sich noch nicht ganz entschieden, ob es nicht doch wieder nach Uganda geht. Eines jedoch ist ziemlich sicher: Nach Deutschland geht es nicht mehr zurück. Die zweite Insel, die wir besuchen, ist ebenfalls eine griechische. Melanie Altenkamp wohnt mit ihrer Familie auf Nordzypern, dem türkisch geprägten Teil der Insel. Von ihr erfahren wir, wie normal einem die Spaltung einer Insel im Alltag vorkommen kann und dass es dort ein großes Potenzial für Bildungseinrichtungen gibt.
46 Minuten
In dieser Ausgabe reisen wir nach Finnland, wo Anke-Beate Müller lebt. Dass sie dort sesshaft geworden ist, spricht für das Land, denn sie hat schon einen langen Weg und sehr außergewöhnliche Tätigkeiten hinter sich. Wir besuchen Anke-Beate Müller jedenfalls ganz im Norden an der Grenze zu Lappland. Und von der dunklen Gegend des finnischen Nordens geht es zu unserem zweiten Gast in den kargen iberischen Süden: Prof. Dr. Bernd Gerken, ein aus Deutschland stammender Chemiker, Forstzoologe, Ökologe und Naturschützer, der in Südportugal lebt. Von ihm erfahren wir, wie man im heißen portugiesischen Süden leben kann und was der Naturschützer in ihm zur Herausforderung des Landes sagt.
48 Minuten
In dieser „Fernruf“-Folge heißt es gleich zweimal: Ab auf die Insel(n)! Im ersten Gespräch hören wir von der Auswanderung des Schweizers Hans Hiltbrunner, der eine Philippina geheiratet hat und zu ihrer Familie gezogen ist. Hiltbrunner ist immer wieder erstaunt, wie wenig den Menschen Zeit bedeutet. Daher hat auch er seine Armbanduhr mittlerweile abgelegt. Im zweiten Gespräch landen wir nicht im geografischen, sehr wohl aber im politischen Sinne auf einer Insel. Der Deutsche Kurt Möller ist in den Oblast Kaliningrad ausgewandert. Von ihm erfahren wir, dass gerade Königsberg eine spannende kulturelle Mischung mit einem besonderen Selbstverständnis ist.
46 Minuten
In dieser Ausgabe horchen wir in ein sehr bekanntes Auswanderungsland hinein: Ungarn. Wir besuchen den früheren Unternehmer, Manager und heutigen Rentner Rainer Hennig, der als Interimsmanager den Handballverein HC Leipzig aus der Insolvenz gerettet hat. Im Anschluss freuen wir uns auf einen alten Bekannten aus der allerersten „Fernruf“-Folge. Dr. Gisbert Schulze hatte sich seinerzeit eine Welt aus drei Standbeinen aufgebaut: In Deutschland und Südafrika hielt er sich immer ein paar Monate auf, die meiste Zeit aber war er auf Zypern. Jetzt ist er von Zypern fest nach Südafrika ausgewandert. Den Grund dafür, der mit einem speziellen Sicherheitsthema zu tun hat, wird er uns in der Sendung erläutern.
44 Minuten
Diesmal zieht es uns nach Australien. Wir sprechen mit Dietrich Wanke, der – zumindest gefühlt – sein halbes Leben unter Tage verbracht hat. Er ist Bergbauer mit Leib und Seele und arbeitet aktuell in Österreich für eine australische Lithiumförderfirma. Und wir begeben uns vom Untergrund zur überirdischen Welt der Insel Madeira. Von Insel und Menschen schwärmt uns der in Prag geborene Rudi Kaiser vor.
46 Minuten
Im Laufe seiner Geschichte hat Frankreich sich ferne Orte angeeignet, die rechtlich zur EU gehören. Dort existiert die gleiche Infrastruktur wie in Europa – nur eben in herrlich tropischer Kulisse: Willkommen in Guadeloupe! Die Insel sieht aus wie ein Schmetterling und liegt in der Karibik, südöstlich der Dominikanischen Republik. Wie europäisch es dort zugeht und warum die Insel für Leute mit Angst vor giftigen Tieren genau die richtige ist, erfahren sie von Mercedes Fuhrmann. „Geld wird nicht die Probleme Afrikas lösen. Es sind Menschen, die die Probleme Afrikas lösen werden.“ Dieser Satz ist nicht vom deutschen Entwicklungshilfeminister, sondern vom berühmten ehemaligen südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela. Und einer dieser Menschen ist vielleicht Thomas Böttcher, der mit seiner Familie nach Südafrika gezogen ist. Für ihn passt das Gesamtpaket: Die Familie ist begeistert, die Landschaft ist ein Traum, und das Essen ist so gut, dass man immer das Gefühl hat, zu wenig Sport zu machen.
47 Minuten
In diesem Fernruf hören wir Interessantes aus Fernost: Kevin Caputo ist nach Japan ausgewandert und hat in eine japanische Familie eingeheiratet. Er schätzt an seiner neuen Heimat folgendes: Japan ist ein Land der Geheimnisse, der Gewaltlosigkeit und der Zurücknahme der eigenen Person. Wer negativ auffält, hat es schwer, wer sich aber darauf einlässt, hat ein wunderbares Leben. Unser zweiter Gast ist Beate Beyer, sie lebt bereits seit einigen Jahren in Ungarn und liebt die Hilfsbereitschaft der Ungarn, ihre Liebe zum eigenen Land und das respektvolle Verhalten der ungarischen Kinder.
45 Minuten
Der Salzburger Thomas Mooslechner hat sich mit seiner Frau Daria auf Malta niedergelassen. Die Insel ist bekannt für ihre kulturelle Mischung und ihre Geschichte. Hier liegt die Grotte, in der nach der griechischen Mythologie Odysseus von Kalypso sieben Jahre lang gefangen gehalten wurde. Für Thomas Mooslechner ist Malta die perfekte Mischung aus Moderne und mediterranem Flair. Im zweiten Gespräch machen wir einen Schwenk in den Süden Polens, nach Krakau, wo Domenico Squilliacioti mit Frau und Kind lebt. Er bewundert die Hilfsbereitschaft der Polen und lobt die innere Sicherheit. Wir erfahren allerdings auch, warum viele Polen mit Interesse nach Deutschland schauen.
49 Minuten
Dass sich ein fast schon geschiedenes Ehepaar zusammenrauft, um den gemeinsamen Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen, ist eine spannende Geschichte, die wir von der Schweizerin Flavia Baumgartner hören werden. Sie ist nach Paraguay ausgewandert und berichtet, worauf sie und ihre Familie Wert legen, wie man komplett die Perspektive wechselt und welche Rolle Gott dabei spielt. Im zweiten Gespräch bleiben wir in Amerika, allerdings wandern wir ein paar Tausend Kilometer nördlich nach Kanada. Dort lebt schon seit längerer Zeit der Niedersachse Frank Eckhardt, der nach wie vor fasziniert ist von der Natur, von der Weite und der entspannten Art der Kanadier. Wir sprechen über das Thema Corona, über Freiheitsliebe und den Willen, sich durchzusetzen.
45 Minuten
Was wären wir ohne die Liebe? Oder besser: Wo wären wir ohne die Liebe? Diese Frage würde Matthias Ritter zweifellos so beantworten: auf jeden Fall nicht in Italien! Der studierte Geologe hat seine spätere Frau auf einer Indien-Reise kennengelernt und ist ihr nach Italien gefolgt. Von ihm hören wir, wie es ist, sich in der italienischen Gesellschaft zurechtzufinden. Achtung, es sind die Kleinigkeiten, auf die es ankommt. Unser zweiter Gast wurde durch die Liebe zur Lateinamerikanistik nach Argentinien gezogen. Gaby Weber arbeitet als Journalistin und Filmemacherin in Buenos Aires. Ihr Motto in Sachen Auswanderung nach Argentinien lautet: Erst mal abwarten!
45 Minuten
Dieser Fernruf hat einen etwas französischen Einschlag, denn wir begeben uns zu Annelie Dejoie (geborene Wolf) in eine Pariser Vorstadt. Sie ist seit den frühen 2000ern in Frankreich, hat dort eine Familie gegründet und plant Busreisen für deutsche, schweizerische und österreichische Touristen. Sie sagt: wer in Frankreich den sozialen Anschluss behalten will, muss auch mal den Telefonhörer in die Hand nehmen, denn Freundschaften werden Dir dort nicht nachgetragen. Nachgetragen wurde Yves Häussermann auch nie etwas. Er hat für die Erfüllung seines Lebenstraumes immer selbst hart gekämpft. Jetzt fliegt er von Kanada aus mit seinem Helikopter oder Kleinflugzeug in die Arktis und versorgt dort die Besatzung von Radarstationen. Er verrät, was einem die Einwanderung nach Kanada erleichtert und warum er das Land mit der Schweiz vergleicht.
Kontrafunk: Fernruf
Hörer aus aller Welt sprechen mit dem Kontrafunk. Ob Touristen oder Auswanderer - es geht um das Leben in der Fremde, die vielleicht zu einer neuen Heimat wird. Thematisiert werden die Gründe des Wegg...