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Fangen wir an! Ideen für ein besseres Morgen Archiv

169 Episoden
44 Minuten
"Wie können wir gemeinsam Probleme lösen?" fragt unser heutiger Gast, der Philosoph und Autor Richard David Precht mit Blick auf eine Welt im Umbruch. Er plädiert dafür, dass wir unseren Fokus verschieben: Nicht auf das, was uns trennt, sondern auf das, was uns vereint.

In Europa halten wir unsere westlichen Werte für das Nonplusultra und verurteilen die Autokratien in anderen Ländern hart. Doch ist das Freund-Feind-Denken in Zeiten des Klimawandels überhaupt noch wichtig? In seinem Buch „Das Jahrhundert der Toleranz“ macht Richard David Precht klar, dass es nur einen Weg gibt, der Katastrophe durch die Erderwärmung zu entgehen: Eine Weltgemeinschaft, die beim Klimaschutz an einem Strang zieht. Daher plädiert er dafür, die Gemeinsamkeiten in den Mittelpunkt zu stellen und Toleranz gegenüber anderen Gesellschaftsformen zu üben. Im Gespräch mit Kristina kritisiert der Philosoph und Schriftsteller, dass die Klimapolitik gerade ganz unten auf der politischen Agenda rangiert, während Konflikte und Feindbilder noch angeheizt werden. Wie die Klimapolitik als Weltaufgabe dennoch gelingen kann und welche Vorschläge Richard David Precht dazu hat, erfahrt ihr in dieser Folge. 

Mehr Info zu Richard David Precht und seinem Essay „Das Jahrhundert der Toleranz“ findet ihr hier.

Mit dieser Folge geht "Fangen wir an" in die Sommerpause. Wir freuen uns schon darauf, euch ab Mitte September wieder gut erholt mit neuen Folgen inspirieren zu dürfen.

Du hast Fragen oder Anregungen zum Podcast? Dann schreib uns dazu gerne an podcast@penguinrandomhouse.de 

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32 Minuten
Der Hype um Achtsamkeit ist ungebrochen. Bei Millionen von Menschen stehen Yoga und Meditation auf der To-Do-Liste, Achtsamkeit gilt inzwischen als Lösung fast aller Probleme. Doch ist dieser Lärm um die Stille gerechtfertigt? Eine Frage, mit der sich Kristinas Gesprächspartner Jacob Schmidt beschäftigt hat. Der Soziologe verfasste über das Thema Achtsamkeit seine Doktorarbeit und vertritt die Grünen im Brandenburger Landtag. In seinem Buch „Viel Lärm um Achtsamkeit“ geht er dem allgegenwärtigen Phänomen auf den Grund und konstatiert, dass Achtsamkeit viel mehr verspricht, als sie zu bieten hat. Warum er es für sinnvoller hält, dass wir aktiv unser Zusammenleben verbessern, anstatt uns in die Innerlichkeit zu flüchten, erfahrt ihr in dieser Folge. 

Viel Spaß dabei! Wir freuen uns über Fragen und Anregungen zum Podcast. Schreibt uns dazu gerne an podcast@penguinrandomhouse.de 

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37 Minuten
Die „Gen Z“, die gerade auf den Arbeitsmarkt strömt, kann sich ihre Jobs aussuchen - und die Firmen müssen werben um die wenigen jungen Nachwuchskräfte. Und dann sind die auch noch faul und ohne Ideen, wollen am liebsten nur 30 Stunden und vier Tage arbeiten und haben keine Motivation mehr, sich einzubringen…das sind natürlich Klischees - aber wahr ist, dass die Arbeitswelt sich verändert UND die Menschen, die diese Arbeitswelt beleben, eben auch.

Aber ist es wirklich eine „Generation arbeitsunfähig“ - die da heranwächst? Mein heutiger Experte sieht das ganz anders - obwohl er sein aktuelles Buch genauso betitelt hat: „Generation arbeitsunfähig“ heißt es, aber es ist ein Plädoyer für mehr Verständnis und hat - perfekt für unseren Podcast - jede Menge guter Ideen für ein besseres Morgen in der Arbeitswelt parat. Ich spreche heute nämlich mit Rüdiger Maas - Psychologe und Philosoph und darüberhinaus seit 2017 Gründer und Forscher im Institut für Generationenforschung.

Wie also kann sie aussehen, die Arbeitswelt der Zukunft? Und wer sind diese Menschen, die da in die Firmen kommen….ich freu mich auf seine spannenden Einblick - herzlich Willkommen, bei „Fangen wir an“ , lieber Rüdiger Maas!

Direkt zum Buch:

https://www.penguin.de/Buch/Generation-arbeitsunfaehig/Ruediger-Maas/Goldmann/e622825.rhd

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52 Minuten
"Was wir über unseren Körper denken, hat immer eine Konsequenz auf unsere Gefühls- und unsere Verhaltensebene.”, sagt die Psychotherpeuting und Wissenschaftlerin Dr. Julia Tanck. In ihrem Buch “Unfiltered. Social Media und unser Körperbild“ geht sie der Frage nach, wie die Wahrnehmung und Beurteilung des eigenen Körpers von Social Media beeinflusst wird.

 

Im Gespräch mit Kristina erläutert sie, wie stark unsere Gesellschaft körpersensibel geprägt ist, welchen Einfluss die Medien auf unsere Körperzufriedenheit haben, was sich dringend ändern muss und wie wir einen wohlwollenden Umgang mit uns selbst lernen. 

Viel Spaß beim Anhören! Wir freuen uns über Fragen und Anregungen zum Podcast. Schreibt uns dazu gerne an podcast@penguinrandomhouse.de 

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43 Minuten
Wenn Berichte aus den USA zu uns schwappen, dann schütteln wir oft verständnislos den Kopf. Warum hat Donald Trump ernsthafte Chancen, wieder Präsident zu werden? Warum gibt es keine strengeren Waffengesetze? Viele neigen dazu, diese tief gespaltene Nation zu verurteilen. Doch um Land und Leute zu verstehen, braucht es einen tieferen Blick in die amerikanische Gesellschaft. Diesen vermittelt Hubert Wetzel in seinem Buch „Amerika – Land der unbegrenzten Widersprüche“ (Goldmann). Der ehemalige USA-Korrespondent der SZ erzählt im Gespräch mit Kristina, welche Mechanismen und Entwicklungen die Menschen in den USA dazu bringen, einen Despoten wie Donald Trump zu wählen. Warum Washington nicht Amerika ist, was Gott mit den amerikanischen Waffengesetzen zu tun hat und wie es zu der tragischen Opioidkrise kommen konnte, erfahrt ihr in diesem Podcast. 

Viel Spaß beim Anhören! Wir freuen uns über Fragen und Anregungen zum Podcast. Schreibt uns dazu gerne an podcast@penguinrandomhouse.de 

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54 Minuten
Hand aufs Herz: Habt ihr einen Organspendeausweis? Zu viele Menschen schieben diese Entscheidung immer wieder heraus oder haben sogar Angst davor. In dieser Folge spricht Kristina mit Tamara Schwab, einer jungen Frau, die ohne Herztransplantation nicht mehr am Leben wäre. Bei ihrem ersten Herzstillstand war die heutige Resilienztrainerin gerade einmal 24 Jahre alt. Ein seltener Gendefekt hatte ihr Herz vernarben lassen, sodass sie immer wieder lebensgefährliche Herzrhythmusstörungen bekam. Die Erkrankung riss die junge, ehrgeizige und vitale Frau ganz plötzlich aus ihrem Leben. Ihre von Hoffnung und Rückschlägen geprägten Jahre mit der Krankheit und das große Geschenk des neuen Herzens beschreibt Tamara Schwab in ihrem Buch „Dein Herz, mein Herz“ (Mosaik). Im Gespräch mit Kristina erzählt sie, was ihr immer wieder Kraft gegeben hat, wie es sich anfühlt mit einem fremden Herzen zu leben und warum niemand Angst vor einer Organspende haben muss. 

 

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39 Minuten
Die freie Meinung wird bei uns durch das Grundgesetz geschützt. Doch dass sich Menschen ungehindert äußern dürfen, ist keine Selbstverständlichkeit. Kristina spricht in dieser Folge mit dem Journalisten Vladimir Esipov, der heute in Deutschland lebt und arbeitet. Er ist in Russland aufgewachsen, einem Land, in dem es lebensgefährlich werden kann, seine Ansichten öffentlich zu machen. In seinem Buch „Die russische Tragödie“ (HEYNE) gewährt uns Vladimir Esipov einen tiefen Einblick in die russische Gesellschaft. Er zeichnet die Entwicklung dieses riesigen Landes nach, das sich heute als Gegenentwurf zur westlichen Demokratie begreift. Wie es dazu kommen konnte, warum sich die Menschen in Russland nicht stärker für Frieden und Demokratie einsetzen und was die russische Sexualaufklärung damit zu tun hat, kannst du in dieser Folge nachhören. 

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46 Minuten
Nachsicht und Empathie sind die Schlüssel zu einer entspannteren Welt. Doch beides kann ganz schön schwerfallen, wenn die Stimmung in der Gesellschaft roh und unfreundlich erscheint. Wie wir trotzdem eine empathische Haltung einnehmen können, erklärt der Psychotherapeut Sina Haghiri in seinem Buch „Mit Nachsicht“ - und in dieser Folge! 

Im Gespräch mit Kristina erzählt er, dass er bei vielen Patienten das gleiche Muster beobachtet: Ihre Sicht ist von Skepsis und Misstrauen geprägt. Dabei ist die Welt besser als gedacht, und die Menschen besser als ihr Ruf. Sina Haghiri gibt euch in dieser Folge viele Denkanstöße, wie ihr empathisch sein und gleichzeitig zu euch stehen könnt. 

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44 Minuten
Wir sorgen uns um unseren Planeten, die Erde brennt. Doch Panik ist keine Lösung, wir brauchen Konzepte, die wirklich etwas bewirken. Vor allem in der Landwirtschaft. Jemand, der sich damit intensiv beschäftigt hat, ist Daniel Etter. Um sich von seinen Reisen in die Krisengebiete der Erde zu erholen, hat der Fotograf und Pulitzer-Preisträger ein Landgut in Spanien gekauft. Seine Erfahrungen mit traditionellem Obst- und Gemüseanbau inspirierten ihn zu dem Buch „Feldversuch“ (Penguin). Darin berichtet er von seinen Besuchen in Betrieben, die mit alternativer Landwirtschaft experimentieren. Im Gespräch mit Kristina erklärt er, was hinter dem Verzicht auf den Pflug steckt, warum Kühe nicht unbedingt Klimakiller sind und dass man mit mehr Gelassenheit bei der Gartenarbeit viel bewirken kann. 

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32 Minuten
Ob im Supermarkt oder auf Social Medial – den Verlockungen unzähliger neuer Produkte können wir uns kaum entziehen. Doch wie sollen wir uns entscheiden? Welcher Kauf lohnt sich und welche Produkte erfüllen, was sie versprechen? Kristinas Gesprächspartner ist diesmal der Journalist Ron Perduss, der in TV und Social Media als Verbraucherschützer unterwegs ist. Mit seinem Buch „Machen oder lassen“ (Südwest) und seinem gleichnamigen Podcast gibt er Orientierung im unübersichtlichen Konsum-Dschungel. Sein Tipp: Die besten Entscheidungen basieren auf Fakten und – als Tüpfelchen auf dem i – auf einem guten Bauchgefühl. Mit welchen Tricks die Ernährungsindustrie arbeitet, ob sich die Anschaffung von Heißluftfritteuse, Saugroboter oder Smartwatch lohnen und welche Entscheidungshilfen ihr jeden Tag anwenden könnt, erfahrt ihr in dieser Folge. 

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41 Minuten
Frauen kommen in Geschichtsbüchern kaum vor, obwohl sie Großes geleistet haben. Ein Umstand, der sich dringend ändern muss, sagt die Historikerin und Journalistin Leonie Schöler. Dass ihr Buch "Beklaute Frauen“ (Penguin Verlag) kurz vor dem Weltfrauentag erscheint, ist kein Zufall. Es beinhaltet die beste Munition für den weltweiten, feministischen Kampf für Gleichberechtigung. Leonie Schöler zeichnet darin die Biografien von Wissenschaftlerinnen, Autorinnen und Künstlerinnen nach, die nie die Anerkennung für ihre Leistungen erhielten, sondern hinter den "großen” Männern zurückstehen mussten. Im Gespräch mit Kristina bringt sie viele Beispiele, wie Frauen das Weltgeschehen aktiv mitgestaltet haben. Auch heute ist die Diskussion um Sichtbarkeit und Teilhabe noch nicht beendet, betont Leonie Schöler. Damit Frauen den Raum bekommen, der ihnen gebührt, müssen sie weiterhin für ihre Belange einstehen. 

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33 Minuten
Pünktlich zum Valentinstag startet auf Netflix der Spielfilm "Die Liebeskümmerer". Die Inspiration zu dem Plot lieferte die gleichnamige Beratungsagentur für Liebesfragen.  

Ihre Gründerin, die Psychotherapeutin Elena-Katharina Sohn sagt: „Alle glorifizieren die Liebe, aber über Liebeskummer will niemand reden. Dabei gehört er zur Liebe dazu.“ Seit über 10 Jahren kommen Frauen und Männer in ihre Agentur, um ihre gebrochenen Herzen zu heilen. Im Gespräch mit Kristina erklärt sie: So einmalig sich der Schmerz auch anfühlen mag, es tauchen immer die gleichen Themen auf.  

Über ihre Erfahrungen hat sie „Das Buch, das dein Herz gern lesen würde. 10 Fragen für ein glückliches L(i)eben“ (Heyne) geschrieben. Darin schildert sie Fallgeschichten, in denen sich jeder wiederfinden kann. Manche können ihre Verflossenen nicht loslassen, andere stolpern über ihre Erwartungen oder ihre Angst. Doch Liebeskummer ist heilbar – zum Beispiel mit Hilfe dieses Buchs.  

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43 Minuten
„Dass da ein Mensch ist mit einem Herzen, der sich uns zuwendet. Das ist eigentlich alles, was wir brauchen, um emotional zu heilen“, sagt Vivian Dittmar.

Mit Kristina spricht sie über darüber, wie wir unser Gefühlsgepäck besser organisieren können und uns vielleicht sogar komplett von ein paar der negativen Emotionen, die wir durchs Leben tragen, befreien können.

Vivian Dittmar ist Expertin für emotionale Intelligenz, Autorin und Gründerin der Be the Change-Stiftung und sie engagiert sich in ihrer Arbeit seit vielen Jahren für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen. Besonderen Fokus legt sie dabei auf Persönlichkeitsentwicklung und emotionale Gesundheit.

Mehr zum Thema erfahrt ihr in Vivians Buch „Der emotionale Rucksack“ und in ihrem gleichnamigen Online-Kurs bei sinnsucher.de

 

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54 Minuten
Macht bedeutet Müdigkeit, das sagt zumindest Politikerin und ehemalige Fraktionsvorsitze der Grünen im Berliner Senat, Antje Kapek. Weniger glamourös und anstrengender als es in Hollywood Filmen aussieht, mausert sich ein politisches Engagement schnell zu dem allumfassenden Lebensinhalt.

 

Die Autorin und Politikerin möchte etwas ändern an der Wahrnehmung von Politiker*innen. Denn wenn die Menschen, die politische Ämter in unserem Land inne haben, über unser aller Leben entscheiden sollen, müssen sie selbst trotz ihres Engagements in der Lage sein können, ihr Leben zu leben. Das gesellschaftliche System in Deutschland kommt, auch bedingt durch eine Reihe an Krisen in den letzten Jahren, an seine Grenzen. Wir haben eine alternde Gesellschaft, deren Jugend schon zu Beginn ihrer Karriere am Ende sind. Doch wie kann man diese Probleme angehen?

 

Über diese Themen schreibt Antje Kapek auch in ihrem Buch „Macht und Müdigkeit“.

 

Antje Kapek ist Diplomgeografin und Stadtplanerin und zog 2011 für Bündnis 90/ Die Grünen ins Berliner Abgeordnetenhaus ein. Von 2012 bis 2022 agierte sie auch als Fraktionsvorsitzende. Seit ihrem Rückzug aus der Politik nimmt sie sich Zeit über unsere kapitalistische Leistungsgesellschaft und eine feministische Vision für die Welt nachzudenken.

 

Viel Spaß mit dieser Folge! Wir freuen uns über Fragen und Anregungen zum Podcast. Damit gerne an podcast@penguinrandomhouse.de

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38 Minuten
Kaum ein Thema nimmt aktuell so viel Raum ein wie die künstliche Intelligenz. Egal ob bei Unternehmen, Nachrichten, in der Politik oder im Gespräch mit Freunden, KI ist in den vergangenen Monaten zu einem allgegenwärtigen begriff geworden. So viel, wie darüber gesprochen wird, so viele Meinungen existieren auch zu Systemen wie ChatGPT. Um das Thema einzuordnen und vielleicht einige Fragen zu klären, spricht Kristina Deininger in dieser Folge mit der KI-Expertin Katharina Zweig.

 

Eine Kernfrage in dieser Folge lautet: Ist künstliche Intelligenz wirklich intelligent? Natürlich lässt sich diese Frage nicht einfach so beantworten, aber Vergleiche mit der Funktionsweise des menschlichen Gehirns geben hier eine erste Richtung. In aller Munde ist KI seit Ende letzten Jahres durch den Launch von ChatGPT für die breite Masse. Aber nicht nur die Nutzung von solchen Tools ist durch künstliche Intelligenz ermöglicht worden. In anderen Anwendungsfällen begleitet sie uns schon seit Jahren. Eins der größten Probleme von künstlicher Intelligenz sind Bias. In anderen Worten reproduzieren KIs Vorurteile und Präferenzen von den daten, mit denen sie antrainiert wurden. Wie gefährlich ist das und was können wir konkret dagegen tun?

 

Über diese Fragen schreibt Katharine Zweig auch in ihrem neuen Buch „Die KI war’s!“.

 

Prof. Dr. Katharina Zweig ist studierte Biochemikerin und Bioinformatikerin. An der RPTU Kaiserslautern hat sie den deutschlandweit einmaligen Studienganz „Sozioinformatik“ ins Leben gerufen. Als Expertin war sie bereits in beratenden Gremien für den Bundestag tätig. 2019 erschien bei Heyne ihr Spiegel- Bestseller „Ein Algorithmus hat kein Taktgefühl“.

 

 

Viel Spaß mit dieser Folge! Wir freuen uns über Fragen und Anregungen zum Podcast. Damit gerne an podcast@penguinrandomhouse.de

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