Psychohygiene – Coaching für Geist und Seele Archiv
163 Episoden
50 Minuten
Wenn man in einer eigentlich harmlosen Situation plötzlich übermässig emotional reagiert – zum Beispiel, wenn Kritik von Kollegen oder Freunden unerwartet tief trifft – kann das ein Zeichen dafür sein, dass das sogenannte «innere Kind» aktiv ist. Diese übersteigerten Reaktionen haben oft ihren Ursprung in frühen Kindheitserfahrungen, die unbewusst bis ins Erwachsenenalter wirken. Der Begriff «inneres Kind» wurde durch Stefanie Stahl und ihr Buch «Das Kind in dir muss Heimat finden» populär gemacht. Es beschreibt die tief in unserer Psyche verankerten Kindheitserfahrungen. Gemeinsam mit der Psychotherapeutin Julia Wegmann beleuchten wir in dieser Folge, wie diese frühen Wunden unser Verhalten im Erwachsenenalter beeinflussen. Zudem stellt sie praktische Strategien vor, um das innere Kind zu erkennen und damit umzugehen, erklärt die Begriffe «Sonnenkind» und «Schattenkind» und zeigt auf, wann Selbstreflexion in eine Therapie übergehen sollte.
48 Minuten
Heutzutage wird viel von uns erwartet. In unserer schnelllebigen Welt müssen wir Privates, den Job, Hobbies, Freundschaften und vieles mehr unter einen Hut bringen. Das ist nicht immer einfach und kann überfordern. Wenn man sich ständig übernimmt und im roten Bereich unterwegs ist, macht der Körper irgendwann auch nicht mehr mit. Dann spricht man von einem Burnout. Etwas, was man heute als Krankheit bezeichnet. Aber was ist ein Burnout eigentlich? Welche Phasen durchläuft man, wenn man ausgebrannt ist? Und was kann man dagegen tun? Diese Fragen klärt Host Karl Dittli in dieser Folge mit Dr. Roland Stettler. Er ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie in Basel. Ein Podcast über ein erschöpfendes Thema – aber auch mit flammender Hoffnung
46 Minuten
Schwere Lebensereignisse können einem den Boden unter den Füssen wegzerren. Auch wenn das Mass der Krisen unterschiedlich ist – sie begegnen jedem von uns. Die Frage ist, wie ich darauf reagiere.
50 Minuten
Geschwister spielen eine wichtige Rolle in unserem Leben. Sie helfen uns Sozialkompetenz zu lernen, können uns durch schwierige Lebenslagen helfen und formen nicht zuletzt auch unsere Identität. In der letzten Folge von Psychohygiene hat uns Psychotherapeutin Julia Wegmann ausführlich über die Erst- und Zweitgeborenen erzählt. Diesmal richten wir unseren Fokus auf dritte und vierte Kinder in der Familie. Auch hier wollen wir herausfinden, welchen Einfluss diese Position auf die Identität und Verhaltensweise eines Familienmitglieds haben kann. Was macht es aus, dass hier schon zwei oder drei Geschwister vorausgegangen sind und warum sprechen wir nur von bis zu Viertgeborenen? Es gibt praktische Tipps für Erwachsene und Eltern. Auch das Thema Einzelkind nehmen wir unter die Lupe.
52 Minuten
Geschwister. Wir lieben sie, aber sie können auch gewaltig nerven. Dennoch haben sie unser Leben geprägt. Je nach Position in der Familienkonstellation wurden uns bestimmte Rollen zugeschrieben. Sind Erstgeborene wirklich die gewissenhaften Perfektionisten, die man ihnen nachsagt? Und warum finden wir Zweitgeborene oft auf Bühnen? Mit Psychotherapeutin Julia Wegmann werfen wir einen genaueren Blick auf die Rollen von Erst- und Zweitgeborenen. Was ist Klischee, und was haben sie und Host Tabea Kobel selbst in ihren Familien erlebt? Ein Podcast mit vielen persönlichen Beispielen und Tipps, wie man mit der Prägung als erst- oder zweitgeborenes Familienmitglied umgehen kann.
48 Minuten
Wenn zwei Menschen zueinander finden, sind sie ein Paar. Eine wunderschöne Zeit beginnt: Der Himmel hängt voller Geigen, man schwebt auf Wolke sieben und hat die rosarote Brille auf. Doch schon bald wird dieses Gefühl verdrängt von der Realität und dem Alltag. Und plötzlich sieht man am Partner nur noch das Negative. Wie können Paare auch in dieser Phase ein gelingendes Leben haben? Und was macht es aus, dass man auch auf die Länge glücklich sein kann? In dieser Folge unseres Podcasts «Psychohygiene – Coaching für Geist und Seele» geht Host Karl Dittli diesen Fragen nach. Dies zusammen mit dem Paar- und Familientherapeuten Jörg Schori. Er hat in seiner Laufbahn schon über hundert Paare begleitet. Es wird also intim – aber immer mit Niveau und ohne die Grenzen des guten Geschmacks zu verletzen.
50 Minuten
«Die Midlife-Crisis: Das ist doch etwas für ältere Menschen», dachte Podcast-Host Tabea Kobel. Doch nun nähert sie sich den Vierzigern und fragt sich, ob sie bereits in der Mitte ihres Lebens angekommen ist und ob eine Krise auf sie wartet. Zusammen mit dem Psychologen Tarek El Daour erkundet sie, wann die Phase der Midlife-Crisis beginnt, warum Krisen entstehen und wie sie sich bemerkbar machen. Sie diskutieren, wie wir diese Herausforderungen bewältigen oder sogar in Chancen verwandeln können. Die Lebensmitte – oder «die zweite Pubertät», wie Tarek es nennt – kann eine Zeit des Aufschwungs sein, in der wir unsere erlernten Stärken bewusst einsetzen. Es wartet ein persönlicher Podcast auf euch, in dem Tarek El Daour auch seine eigenen Krisen teilt und die Wege, die ihm dabei geholfen haben.
50 Minuten
Nicht selten fühlen sich Menschen in der Gegenwart von dominanten Personen eingeschüchtert, überrumpelt oder auch verletzt. Wie geht man mit dominanten Personen um und wie setzt man Grenzen? Und warum hat diese Einschüchterung mehr mit einem selbst zu tun als mit dem dominanten Gegenüber?
51 Minuten
Eine charismatische Führungskraft begeistert das Team mit leidenschaftlichen Reden. Ein charmantes Gegenüber zieht alle Blicke auf sich und wirkt nahezu perfekt. Doch hinter dieser glänzenden Fassade kann sich unter Umständen eine narzisstische Persönlichkeitsstörung verbergen. Narzissten finden sich nicht nur unter Politikern, sondern auch im Freundeskreis oder gar als Partner der besten Freundin. Oder trügt der Schein? In unserem Podcast erklärt der Psychologe Tarek El Daour, wie Narzissmus im Alltag zu erkennen ist und welche Subtypen es gibt. Er erläutert, wie man normale Verhaltensweisen von tatsächlichen Störungen unterscheidet, wie Narzissten in Beziehungen agieren, was «Lovebombing» bedeutet und wie man sich vor narzisstischem Missbrauch schützen kann.
51 Minuten
Wiederholung vom 13. November 2023 Scheitern tut weh! Wie rappelt man sich danach wieder auf, verarbeitet den Misserfolg sorgfältig und findet neuen Mut, um sich auch weiterhin an Herausforderungen heranzuwagen? Diesen Fragen gehen wir nach.
52 Minuten
Achtsamkeit ist in aller Munde. Kein Wunder – denn mit Achtsamkeit durchs Leben zu gehen, verspricht viel Gutes. Sie wird als Medizin gegen Stress und Krisen angepriesen. Doch warum kann das helfen, wenn wir bewusst einen Tee trinken oder den Blättern im Wind zusehen? Zusammen mit Psychotherapeutin Julia Wegmann tauchen wir in die Anfänge der Achtsamkeit ein, erfahren wie Achtsamkeit in Therapien und im Alltag hilft. Und wie sie uns bei der Arbeit besser in den «Flow» bringen kann.
47 Minuten
Wiederholung vom 11. Dezember 2023 Wir reden über klassische Kommunikationsfallen, Dos und Don'ts in der Kommunikation, und klären, wie wir am Besten an schwierige Gespräche herangehen.
51 Minuten
«Mehr Sport machen». Dieses Ziel schreibe ich mir jedes Jahr auf eine Liste. Mal gelingt es mir besser, mal schlechter. Vielleicht könnte man hier von einem Neujahrsvorsatz reden, der sowieso zum Scheitern verurteilt ist. Aber wo liegt der Hund begraben? Warum werden der Sport und ich keine Freunde? Psychohygiene-Host Tabea Kobel und Psychotherapeutin Julia Wegmann tauchen zusammen ein ins Thema Ziele setzen und umsetzen. Sie reden über Bilder, die der Motivation helfen, einen Fluss, den man überqueren muss und warum Gandalf in unserem Kopf sitzt.
50 Minuten
Wiederholung vom 27. November 2023: Wie finde ich heraus, wer ich bin? In dieser Folge begeben wir uns auf Identitätssuche. Wir klären, warum wir in verschiedenen Kontexten unterschiedliche Rollen einnehmen und erhalten Tipps zur Selbstreflexion.
50 Minuten
«Ich denke, also bin ich.» Dieser kraftvolle Ausspruch von René Descartes verdeutlicht auf eindrucksvolle Weise die tiefgehende Verbindung zwischen unseren Gedanken und unserer Existenz.