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BaZ direkt Archiv

194 Episoden
18 Minuten
Der Wohnschutz im Kanton Basel-Stadt ist rigide. Wenn ein Vermieter den Mietzins erhöhen will, muss er an einer strengen Kommission vorbei, die ihm das erlauben muss. Sorgt das für fairere Mieten – oder führt das dazu, dass nicht mehr investiert wird? Wie gross sind die Chancen der Bürgerlichen, dass die Vorschriften (zumindest etwas) gelockert werden? Das erklärt Politredaktorin Katrin Hauser, eine ausgewiesene Kennerin der Thematik, in dieser Folge dem «BaZ direkt»-Gastgeber Sebastian Briellmann.

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Basler Wohnschutz-Showdown: «Man macht die Vermieterschaft verrückt» – «Angstmacherei!»
15 Minuten
Die Kaserne mutiert zum Millionengrab. Ständig kostet alles mehr – die BaZ hat deswegen eine – leider bemerkenswerte– Chronologie der Mehrkosten präsentiert. Vom Versprechen, dass der Betrieb selbsttragend sein werde, ist nicht mehr viel übrig. Im Frühling muss der Grosse Rat schon wieder einem Kredit von 2,8 Millionen zustimmen, will man am Rhein endlich ein Restaurant eröffnen.

Eines, das es schon lange geben sollte. Viel Betrieb ist auch sonst nicht, ausser dass Randständige Probleme machen, wie die BaZ letzte Woche berichtet hat. Ein Kritiker der ersten Stunde ist Luca Urgese. Der FDP-Politiker, Regierungsratskandidat und Grossrat, ist deswegen heute unser Spezialgast. Was ist da schiefgelaufen? Kann man diesen Missstand überhaupt noch korigieren? Urgese sagt wenig optimistisch: «Wir werden die Rechnung für die Traumschlösser von Morin und Co. zahlen müssen.» Ansonsten dürfte aus einem Millionengrab wohl bald eine Millionenruine werden…
14 Minuten
Auch zwei Tage nach dem Klassiker zwischen dem FC Basel und dem FC Zürich gibt diese Partie weiterhin zu reden. Nicht wegen des Spiels an sich, dieses war äusserst langweilig, sondern wegen den Platzverweisen gegen den FCB-Spieler Romeo Beney und den FCB-Trainer Fabio Celestini. Letzterer ist wegen der ersten (unberechtigten) Verwarnung gegen Beney so enerviert, dass er nach Schlusspfiff so lange auf den Schiedsrichter Lukas Fähndrich einredet, bis der Ref auch dem Coach noch Gelb-Rot zeigt.

Ein Highlight ist dann Celestinis Monolog an der Pressekonferenz. Es ist ein Plädoyer für den Fussball, die Leidenschaft, die Emotion. Hat Celestini damit Recht? Ja, finden die beiden «BaZ direkt»-Gastgeber Sebastian Briellmann und Benjamin Wirth – und sie schlussfolgern: Es täte gerade den Schiedsrichter gut, wenn sie diese Leidenschaft mitberücksichtigten – und nicht jedes in der Emotion gesprochene Wort auf die Goldwaage legten.

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Gelb-Rote Karte von Beney: Fähndrich gibt zu, dass seine Entscheidung «klar falsch» war
15 Minuten
Das muss man sich auch erst mal trauen: In einer Zeit, in dem der «Anti-Fleisch-Aktivismus» durchaus Konjunktur hat, baut der bekannte Baselbieter Metzger Christoph Jenzer ein neues Fleischverarbeitungsgebäude. Für satte 11 Millionen Franken.

Warum tut er das? Und kann er damit seiner Branche ein positiveres Image verschaffen? Das diskutiert «BaZ direkt»-Gastgeber Sebastian Briellmann mit Politredaktor Benjamin Wirth. Letzterer sagt: «Unternehmer wie Jenzer zeigen, wie man mit Fleisch und dessen Konsum vorbildlich umgeht.» Das zeige sich auch im Grösseren, bei Bell, wo sich CEO Lorenz Wyss ebenfalls dezidiert in der Öffentlichkeit dafür einsetze: Positiv, aber auch kritisch, wenn es um Massentierhaltung und ähnliche schädliche Entwicklungen geht.

Ein Problem jedoch bleibt: Die Unternehmen finden fast keine Lehrlinge mehr. Was tun?

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Baselbieter Metzger trotzen dem Anti-Fleisch-Aktivismus
12 Minuten
Zum Pflichtspielauftakt des neuen Jahres (Sonntag, 16.30 Uhr, Letzigrund) erwartet den FC Basel ein Knaller: Am Sonntag trifft Rotblau auswärts auf den FC Zürich. Klar ist bereits jetzt: Um gegen den Erzrivalen zu bestehen, braucht es eine der besten Saisonleistungen – wenn nicht die beste.

Im Gespräch mit «BaZ direkt»-Host Benjamin Wirth spricht Sportredaktor Dominic Willimann über den Restart nach der Winterpause und das Spiel in Zürich. Der Tenor: Wenn der FCB seine «Celestini-Form» halten kann, wird er in der Tabelle nach oben klettern. Genug individuelle Qualität hätten die Basler in ihrem Kader. Etwa mit Leon Avdullahu – einem der wenigen Lichtblicke des Basler Fussballherbstes.

Willimann über die Stärken des 19-jährigen Scheizer U21-Internationalen: «Er erinnert mit seinem Spielstil an den jungen Granit Xhaka.» Apropos Xhaka: Wenn Taulant seine Rotsperre (2 Spiele nach einem Foul an GCs Bradley Fink) abgesessen hat, wird sich der Konkurrenzkampf zwischen ihm und Avdullahu zuspitzen. Offen bleibt, ob der FCB bald eine grundlegende Verjüngung durchläuft.

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Was für den FC Basel spricht – und was gegen ihn
10 Minuten
Beim K-Haus, dem Hauptbau beim Basler Kasernenareal, ist viel im Argen. Knapp zwei Jahre nach der Eröffnung machen es sich Junkies und Randständige im Gebäude zunehmend gemütlich, die wenigen anderen Personen vor Ort fühlen sich unwohl.

Cécile Grieder, die die Amber Bar im K-Haus betreibt, spricht von einem «ganz grossen Problem». Der Kasernenhauptbau schliesst neu sogar um 18 Uhr seine Türen. Über diesen Brennpunkt spricht «BaZ-direkt»-Gastgeber Benjamin Wirth mit Kulturjournalistin Mélanie Honegger in der aktuellen Podcastfolge.

Was muss passieren, damit sich die Lage entspannt? Honegger sieht dabei den Kanton in der Verantwortung: «Bei der Kaserne wünscht man sich mehr Unterstützung der Behörden, was ich verstehen kann», sagt sie. «Ein erster Schritt wäre, wenn der Kanton die Problematik einmal klar benennt.»

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Randständige verängstigen Barbesucher im Basler K-Haus
15 Minuten
Die lieben Kollegen von «Prime News» haben in dieser Woche aufgedeckt: Die Polizei kommt nicht mehr, wenn jemand unter 300 Franken stiehlt. Das nützten vor allem Asylanten aus, wie das Onlineportal berichtet.

Es ist auch verzwickt: Die Polizei hat keine Leute, 100 unbesetzte Stellen, irgendwo muss triagiert werden. Aber die Signalwirkung ist verheerend, sagt BaZ-Autor Sebastian Briellmann im Gerspräch mit «BaZ direkt»-Gastgeber Benjamin Wirth.

Basel, ein Schlaraffenland für Delinquenten. Briellmann sagt: «Es wird immer schlimmer, das Sicherheitsempfinden in der Bevölkerung immer schlechter.» Davon berichten der BaZ auch viele Lädeli-Besitzer. Sie werden fast täglich ausgeraubt, manchmal sogar mit Messern bedroht.

Ist das die Art, wie wir leben wollen?
15 Minuten
Im Basler Grossen Rat ist im Januar ein Vorstoss von Raphael Fuhrer (Grüne) traktandiert, der eine Erhöhung der Motorfahrzeugsteuer für grosse und breite Autos, etwa SUV und Geländewagen, fordert. Dadurch soll ein Lenkungseffekt einsetzen, damit die Leute auf kleinere, umweltschonendere Gefährte umsteigen. Die Forderung ist umstritten. So warnen die Bürgerlichen davor, dass damit die Dekarbonisierung der Mobilität torpediert werde, da neue E-Autos tendenziell auch grösser und schwerer sind.

Was hat es mit dieser Forderung von Links auf sich? Eine gerechtfertigte Massnahme, um den knappen Raum in der Stadt fairer zu verteilen? Oder handelt es sich um einen weiteren Anti-Auto-Vorstoss, der am Schluss noch die falschen trifft? Im Gespräch mit «BaZ direkt»-Host Oliver Sterchi meldet Alex Müller, Ressortleiter Region, etwa Bedenken an, dass dadurch vor allem sozial benachteiligte Gruppen getroffen werden könnten: «Ich staune, dass die SP das unterstützt». 
16 Minuten
Das kennt man so in der Schweiz eigentlich nicht: Eine durchaus populistische Initiative wie die 13. AHV-Rente hat gute Chancen, angenommen zu werden. Die Wirtschaft und ihre Verbände wirken einigermassen hilflos. Und das in einem Land, dessen Bürger sich noch vor wenigen Jahren selber eine sechste Ferienwoche verunmöglicht haben. 

Natürlich, das Leben wird teurer, im Portemonnaie klafft schneller eine Lücke: Aber muss es dann ausgerechnet mehr Geld sein für alle, ausgeschüttet mit der in der Politik gerne zitierten «Giesskanne»? Darüber spricht «BaZ direkt»-Gastgeber Sebastian Briellmann mit Politikredaktor Benjamin Wirth. Klar ist, dass die Vorlage gut klingt, aber von den meisten nicht benötigt wird. Braucht Christoph Blocher eine 13. AHV-Rente? Eher nicht. Blocher hat recht, wenn er im Interview mit dieser Zeitung sagt, dass er sich eine 13. oder 14. AHV-Rente durchaus wünschte für die Schweizer, aber nur, wenn man es sich auch leisten könne. Das sei nicht der Fall. Das untermauern auch Berechnungen. Ob das reicht für eine Trendwende? Schwierig zu sagen. Die «Der-Staat-muss-zahlen»-Mentalität scheint auch in der Schweiz immer mehr Überhand zu nehmen.

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Interview mit Christoph Blocher: «Ich wäre grundsätzlich für eine 13. AHV-Rente, sogar für eine 14.»
14 Minuten
Freitag ist FCB-Tag bei «BaZ direkt» – heute jedoch mit einem bunten Strauss an Themen. Gastgeber Benjamin Wirth begrüsst im Studio Sportredaktor Dominic Willimann, der unter der Woche in Düsseldorf beim Weltrekordspiel der Schweizer Handballer gegen Deutschland zu Gast war. Rückblickend für ihn: «ein wahnsinniges Erlebnis».

Die beiden sprechen jedoch auch über Rotblau – über mögliche Transfers, den Abschied des langjährigen Greenkeepers oder die vergangenen Testspiele gegen Bayern München und Aarau. 

Während die Basler gegen die Münchner einen Achtungserfolg zu verzeichnen hatten, verlor man gegen das von Alex Frei trainierte Nati-B-Team mit 2 zu 3. Gegen die Aarauer traf indes der oft gescholtene Thierno Barry. Willimann sagt dazu: «Das könnte ein Dosenöffner für ihn sein.»

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Der FC Basel verliert gegen seinen Ex-Trainer Alex Frei

Ein FCB in der Krise bietet 36’000 Fans ein Highlight

Schweiz bleibt im Weltrekordspiel chancenlos
19 Minuten
Gestern Mittwoch hat der Basler Grosse Rat das neue Gleichstellungsgesetz verabschiedet, das die Geschlechterkategorien weiter fasst und neu auch explizit trans- und intersexuelle Personen mit einschliesst. Dem Beschluss voraus ging eine intensive, auch emotionale Debatte über die Geschlechterfrage und deren Implikationen für den Staat und die Gesellschaft. Die Verabschiedung sei ein wichtiger symbolischer Akt, finden BaZ-Politredaktorin Katrin Hauser und Fotografin Lucia Hunziker im Gespräch mit «BaZ direkt»-Host Oliver Sterchi. 

Hunziker war gestern aufgrund eines Arbeitsauftrags zufällig im Parlament, hat die Debatte aber interessiert mitverfolgt, auch weil sie einen persönlichen Bezug dazu hat: Hunziker lebt seit ein paar Jahren als Transfrau. Sie sagt: «Das Gesetz anerkennt, dass LGBTQ-Personen Cis-Hetero-Frauen und -Männern gleichgestellt sind, das ist das wichtigste.»
14 Minuten
Schwere Gewaltdelikte werden nach der vorherrschenden Meinung in der Bevölkerung zum Teil noch immer zu milde bestraft. In diesem Zusammenhang sorgt ein Fall, ein Gewaltexzess, am Basler Strafgericht für Diskussionen. Im Sommer 2022 kam es in der Heuwaage-Unterführung zu einem brutalen Delikt – und das ursprünglich «nur» wegen 256 Franken.

Das Opfer, ein damals 53-jähriger Mann, kann nie wieder ein selbstbestimmtes Leben führen. Er ist seither auf einen Rollstuhl und Rundumpflege in einem Pflegeheim angewiesen. Die mutmasslichen Täter – alle drei sind mit dem Gesetz bereits einmal in Berührung gekommen – verantworten sich zurzeit vor dem Strafgericht.

Zusammen mit «BaZ direkt»-Gastgeber Benjamin Wirth rollt BaZ-Lokalchef Alex Müller den Fall nochmals auf. Ausserdem sprechen die beiden über das geforderte Strafmass für die drei Angeklagten – einen Deutschen, einen Ghanaer und einen Kongolesen –, das allen voran bei vielen BaZ-Lesern für Kopfschütteln sorgt.

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Für 256 Franken zerstörten sie sein Leben
19 Minuten
Im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt schaut am Samstag die ganze Schweiz nach Basel: Rund ums Theater findet am Nachmittag eine Kundgebung mit nationaler Strahlkraft statt. Organisator ist der Dachverband Schweiz-Palästina, der sich damit rühmt, für die Menschen in Gaza zu demonstrieren – bekannt ist der Verband jedoch vor allem dafür, zum Boykott gegen Israel aufzurufen. Er fordert etwa: einen sofortigen Waffenstillstand, die Freilassung aller palästinensischen Gefangenen sowie eine wirtschaftliche und militärische Sanktionierung des Staats Israel.

Ansprüche, die in vielen Kreisen als zu extrem wahrgenommen werden – sogar in propalästinensischen. So sagt sogar der bekannte Islamismus-Freund Geri Müller – der zu den aktivsten Lobbyisten gehört, wenn es in der Schweiz um die palästinensische Sache und gegen Israel geht –, dass er der Demonstration fernbleiben werde.

Für «BaZ direkt»-Gastgeber Sebastian Briellmann und Politredaktor Benjamin Wirth ein bemerkenswertes Zeichen. In der aktuellen Podcastfolge diskutieren die beiden emotional über die bevorstehende Kundgebung – sowie über die aufgeheizte Stimmung in der Gesellschaft.

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Palästina-Demo in Basel: Geri Müller geht nicht hin
11 Minuten
Der grosse Bauernprotest in Deutschland ist auch in der Region sp¨¨ürbar. Im grenznahen Lörrach sind an diesem Tag weit über 200 Bauern mit ihren Traktoren unterwegs. BaZ-Reporterin Tanja Opiasa hat mit einigen von ihnen gesprochen. Was sie erlebt hat, erzählt sie in dieser Folge dem «BaZ direkt»-Gastgeber Sebastian Briellmann. Aufgewühlte Bauern hat Opiasa getroffen, die durchaus markige Forderungen stellen – auf Grund ihrer Verzweiflung. 
18 Minuten
Der FC Basel steht, wenn man es etwas flapsig formulieren will, aktuell zwischen Trainingsauftakt und dem «Spiel des Jahres». Morgen gastiert der grosse FC Bayern München im Joggeli (das ausverkauft ist).

Viel eher interessiert den handelsüblichen rotblauen Beobachter jedoch: Was passiert mit diesem aufgeblähten und schlecht austarierten Kader? Wer kommt,  wer geht?

BaZ-Sportchef Oliver Gut sagt im Gespräch mit «BaZ direkt»-Gastgeber Sebastian Briellmann, dass durchaus «fünf bis sechs» Neue kommen könnten. Obschon Coach Fabio Celestini es gerne ruhig hätte bei den Kadermutationen, dürfte klar sein: Ein neuer Stürmer kommt ganz sicher. Dieser heisst aber wohl weder Bedia noch Nsame.

Weiter wird ein Aussenverteidiger gesucht – und auch nach Lösungen für mögliche Abgänge. Michael Lang, Thierno Barry et cetera: Wie ist hier der Stand der Dinge? Hören Sie rein.

 

 

 
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