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BaZ direkt Archiv

194 Episoden
13 Minuten
Es ist eine Freude, wenn vielleicht auch eine kleine: Auf dem Basler Hammerplätzli treffen sich keine Dealer mehr, sondern Anwohner, die schwatzen, grillieren – und, ganz wichtig, alle Menschen, die dort Zeit verbringen, mitintegrieren. Eine Idylle inmitten einer «Drogenhölle»? Immer mehr Schweizer Städte werden von Drogen überflutet, die immer stärker wirken, immer reiner sind. Und in Basel? Ist es noch nicht so schlimm, konstatieren Dina Sambar und Sebastian Briellmann in dieser Folge von «BaZ direkt». Aber sie finden auch: Man sieht schon, dass man immer mehr Menschen sieht, die vom Leben mit der Sucht gezeichnet sind. Wie lange das wohl noch gutgeht?

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Keine Frage: Samira Martis politischer Aufstieg ist bemerkenswert. Vor Kurzem erst wurde die SP-Nationalrätin zur neuen Co-Fraktionschefin erkoren. Und das mit gerade einmal 29 Jahren. Sie gilt bei den Genossen als Zukunftshoffnung, als Frau für die ganz grossen Ämter, womöglich sehen bereits jetzt in ihr eine künftige Bundesrätin.

Nur: Wie lange kann sie das wichtige Amt überhaupt ausüben? BaZ-Autor Thomas Dähler, der die Baselbieter Politik so gut kennt wie kaum ein anderer, ist der Meinung: nicht lange. Dies allerdings unverschuldet, wie er im Gespräch mit «BaZ direkt»-Host Sebastian Briellmann erläutert. Die SP verliert nach seinen Berechnungen und Prognosen den Sitz nicht, weil man keine gute Liste hat oder einen schlechten Wahlkampf macht: Nein, es sind die Grünen, die Listenpartnerin, die für Dähler keinen guten Job macht – und die entscheidenden Stimmen dadurch fehlen dürften.

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Warum es immer mehr Künstler gibt in diesem Land? Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten. Denn: Die zuständigen Ämter weichen aus, wollen das erst untersuchen – aber immerhin lässt auch das Bundesamt für Kultur durchblicken: Es könnten wirklich zu viele sein. Sind die Menschen in der Schweiz plötzlich künstlerisch hochbegabter als früher? Oder bietet der Staat mit seinen Millionen Franken an Fördergeldern einfach ein zu bequemes Leben im Zeichen der Selbstverwirklichung an? Kulturredaktorin Mélanie Honegger und BaZ-Autor Sebastian Briellmann diskutieren die wichtigsten Fragen.

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Wissen Sie noch, wer beim FC Basel spielt, wer den Club in diesem Sommer verlassen hat? Der aktuelle Stand: 19 Spieler sind weg, 17 neue sind gekommen. Und das muss noch nicht das Ende sein. Michael Lang könnte noch zu GC wechseln, Nasser Djiga und Emmanuel Essiam ausgeliehen werden. Zum Beispiel. BaZ-Sportchef Oliver Gut ordnet im Gespräch mit BaZ-Autor Sebastian Briellmann die neusten Transfers ein, blickt auf das Spiel am Sonntag gegen den Leader FC Zürich. 

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Das letzte Video sorgt für neuerliche Aufregung. Spanische Weltmeisterinnen lachen im Mannschaftsbus über den «Skandal-Kuss», denn der spanische Fussballboss Luis Rubiales der Spielerin Jenni Hermoso auf den Mund gedrückt hat. Als der Chef reinkommt, singen sie: «Küssen, küssen, küssen.» 

Nichts deutet auf einen sexuellen Übergriff hin in diesem Moment. Aber: Hermoso hat genau das erlebt, schreibt sie in einem Communiqué. Sie habe diesen Schmutz nicht gewollt. Ein No-Go von Rubiales, der sich daraufhin theatralisch an die Weltöffentlichkeit gewandt und ins Mikrofon gerufen hat: «Ich trete nicht zurück.» 

Was ist da los? Dina Sambar, stellvertretende Ressortleiterin des Teams Kultur und Gesellschaft, findet es richtig, dass die Machtstrukturen angeprangert werden. BaZ-Autor Sebastian Briellmann verurteilt die Aktion, sollte sie widerwillig gewesen sein, ebenfalls – kritisiert jedoch den hysterischen Hype, wie über die Affäre berichtet wird. 

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Jeder weiss in Basel: Wir sind eine Stiftungsstadt. Man kenn die CMS und, ja genau: und? Wen kennt man noch? Okay, vielleicht die Fondation Beyeler oder die Stiftung Botnar. Aber hätten Sie gewusst, dass die Spitex eine Stiftung ist? 

Eine Studie von Georg von Schnurbein, Professor für Stiftungsmanagement an der Universität Basel, hat nun etwas Licht ist Verborgene gebracht: 916 Stiftungen sind in Basel gelistet – sie verfügen über rund 22 Milliarden Franken. Mindestens. Mit diesem vielen Geld tun sie auch viel Gutes, das ist unbestritten. Aber von Schnurbein sagt auch: Die geleistete Arbeit ist wenig transparent. Das soll sich ändern. Ist das wirklich so? Und warum scheint es ein Nachteil zu sein, dass es viele der Stiftungen schon sehr lange gibt? 

BaZ-Autor Sebastian Briellmann und Markus Wüest, Mitglied der Chefredaktion der «Basler Zeitung», diskutieren über ein sagenumwobenes Milieu.

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13 Minuten
Ein Interview mit einer Bildungsexpertin hat letzte Woche hohe Wellen geworfen: Sie fordert mehr Gymnasiasten, mehr Studenten, mehr Super-Akademiker. Die Kritik aus der Politik und in den Medien war riesig. Und sie war berechtigt, finden BaZ-Autor Sebastian Briellmann (halber Akademiker) und BaZ-Redaktor Benjamin Wirth (kein Akademiker). Sie wünschen sich mehr Respekt und Anerkennung für die Berufslehre – und empfinden die Anspruchshaltung der Generation Z (Stichwort: Work-Life-Balance) für katastrophal.

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12 Minuten
Aktivisten wie der Basler Max Voegtli, der beim Fliegen erwischt worden ist, geht es nicht nur um Umweltschutz (wenn überhaupt): Sie sehnen sich vor allem nach einem Ende des Kapitalismus. Das ist gefährlich,  sollte klar benannt werden, finden Alexander Müller, Ressortleiter Region der «Basler Zeitung», und BaZ-Autor Sebastian Briellmann. Sie können es sich aber auch vorstellen, dass die Hybris der Klima-Kleber  den sympathisierenden Parteien – zuvorderst: den Grünen – im Oktober bei den Wahlen schaden könnte.
26 Minuten
Ein Grossteil der Mannschaft wurde in diesem Sommer ausgetauscht – und die Transferphase ist noch immer nicht abgeschlossen. Haben die Verantwortlichen einen Plan oder geschieht vieles aus dem Prinzip Hoffnung? BaZ-Autor Sebastian Briellmann blickt ziemlich ratlos auf das rotblaue Sorgenkind der Region, BaZ-Sportchef Oliver Gut beantwortet die drängendsten Fragen – und er verrät, welche Spieler noch kommen und gehen dürften.

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18 Minuten
Ist es nicht okay, einfach mal Freude zu haben, wenn man sich bei 30 Grad oder mehr im Rhein abkühlen kann? Doch, ist es, finden BaZ-Autor Sebastian Briellmann und Nina Jecker, stellvertretende Chefredaktorin, in der Premierensendung des neuen Podcasts «BaZ direkt». Ein weiteres, na klar, heisses Thema: Was will Massvoll im Kanton Basel-Stadt erreichen? Und warum will die SVP von dieser Bewegung hier nichts wissen?

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34 Sekunden
Die besten Schlagzeilen, die neusten Entwicklungen und Geschichten, die die Menschen bewegen – direkt aufs Ohr. Mit BaZ-Autor Sebastian Briellmann. Stets pointiert, immer empathisch, hoffentlich humorvoll. Von montags bis freitags. Jeweils um 17 Uhr. Ab dem 21. August auf unserer Webseite, in der BaZ-App – und überall, wo es Podcasts gibt.
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