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194 Episoden
15 Minuten
In Basel nichts Neues.

Es bleibt – leider – alles beim Alten, der Stadtkanton die Nummer 1 unter den Kriminalität-Hotspots dieses Landes. Das belegen die Zahlen von 2023, die heute in der polizeilichen Kriminalstatistik des Bundesamtes für Statistik (BFS) veröffentlicht worden sind.

Noch ärger: Obschon an der Spitze, haben die Zahlen nochmals zugenommen. Auf 1000 Einwohner verzeichnet Basel-Stadt horrende 145 Delikte. Das ist rund dreimal mehr als auf der Landschaft – und etwa sechsmal mehr als in Uri.

Anja Sciarra hat sich die diversen Zahlen genauer angeschaut – und sagt im Gespräch mit «BaZ direkt»-Gastgeber Sebastian Briellmann: «Das ist schon eine eindrückliche Marke.» Beide finden jedoch: Wenn man auch ein bisschen Galgenhumor zulässt, darf man jedoch konstatieren, «dass es der Stadt immerhin zu einem Titel gereicht hat». Und: Einzelne Lichtblicke sind auch zu finden.

Für alle weiteren Einschätzungen zu den Daten: Hören Sie rein.

Artikel zum Thema:

Diebstähle in der Schweiz steigen stark an
14 Minuten
Vielleicht ist es ganz gut, dass aktuell Nationalmannschaftspause ist, der FC Basel ein bisschen Zeit hat. Zeit, um sich auf dem Rasen zu finden – und auch (womöglich noch wichtiger), um wirklich zu begreifen: Ja, wir haben andere Ansprüche – aber aktuell kann nur eines gelten: Ligaerhalt.

Ist das in den Köpfen wirklich angekommen? Die Signale sind ambivalent. Darüber diskutieren Sebastian Briellmann und Benjamin Wirth. Und die beiden «BaZ direkt»-Gastgeber sprechen auch über die Vertragsverlängerung von Fabio Celestini. Richtiger Zeitpunkt, richtige Entscheidung? Hören Sie rein.
12 Minuten
Zugegeben, das Wort Superblock ist jetzt nicht gerade ein gewohntes, aber offensichtlich etwas Modernes. Und etwas Gutes. Immerhin. Findet zumindest der Kanton Basel-Stadt, der sich die Metropole Barcelona zum Vorbild genommen hat – und nun auch solche begrünten und (fast) verkehrsbefreiten Zonen plant. Teile von Quartieren also, oder eben: Superblocks.

«BaZ direkt»-Gastgeber Sebastian Briellmann, ziemlich ahnungslos (er kennt nur Super Bock, aber das ist ein Bier), hat viele Fragen – und zum Glück BaZ-Redaktorin Anja Sciarra im Studio, die diese virtuos beantwortet. Warum brauchts das? Was ist, wenn ich ein Auto habe und auf einmal keinen Parkplatz mehr in der Nähe? Und kommt das Projekt überhaupt zustande oder droht eine Rekursflut?

Hören Sie rein.
17 Minuten
Alain Pichard, der «bekannteste Lehrer der Schweiz», wirkt seit über 44 Jahren in den Klassenzimmern dieses Landes.

Soeben hat er einen Erfolg als GLP-Grossrat des Kanton Berns erreicht: Das Frühfranzösisch muss gegen den Willen der Regierung überprüft werden. Dieses Anliegen wird auch in Basel-Stadt und Baselland verfolgt. Pichard, ein halber Basler, spricht in einer Spezialfolge mit Sebastian Briellmann, was das heissen könnte – und natürlich auch über die Regierungsratswahlen in Basel-Stadt. Wer wird neuer Erziehungsdirektor – und was müsste dieser verändern?

Pichard: «Nach jahrelangem Stillstand gäbe es einiges zu tun. Mustafa Atici hat aber nicht so viel Ahnung von Bildung – und bei Luca Urgese ist es so, dass er vielleicht etwas übermacht.» Warum das Frühfranzösisch gleich abschaffen, warum nicht zuerst evaluieren?
12 Minuten
Seit dieser Woche sind im Heuwaage-Hochhaus wieder Flüchtlinge untergebracht. Dies, weil sich der Rück- und Neubau bis mindestens im nächsten Jahr verzögert. Schon zuletzt waren dort ukrainische Kriegsflüchtlinge untergebracht.

Nun werden es Menschen sein mit unterschiedlicher Herkunft, Altersstruktur, Familiensituation. Was heisst das für die Ausgehzone nahe des Zolli?

Im Gespräch befinden Sebastian Briellmann und Benjamin Wirth: Das wird der Lackmustest für die Basler Asylpolitik sein. Ob es funktionieren wird oder noch ärger als die Lage im Kleinbasel: Es wird Erkenntnisse geben, die für unser Zusammenleben entscheidend sein können.

Zudem stellen die beiden «BaZ direkt»-Gastgeber klar: Es ist wichtig, werden solche emotionalen Entscheide nicht immer dem Kleinbasel aufgebürdet.
11 Minuten
Vor rund dreissig Jahren haben Tausende von Menschen in der Region Basel ohne Behörden-Auflagen eine lange Nacht lang gefeiert: Unter dem Motto «Uusestuehle» hatten ausgerechnet die Medien die Bevölkerung der beiden Kantone aufgefordert, spontan Strassen und Plätze für sich zu nutzen.

Mélanie Honegger, BaZ-Kulturjournalistin, hat mit Personen gesprochen, die den Festzauber hautnah erlebt haben: «Das Stadtzentrum, aber auch Gemeinden des Baselbiets, verwandelten in eine grosse Party», berichtet sie. Dass die Aktion stattfinden konnte, lag in erster Linie an den Regierungen beider Basel, die alle üblichen Regelungen und Auflagen für eine Nacht ausser Kraft gesetzt hatte.

Einmal haben um die 100’000 Menschen (!) an der Mega-Party teilgenommen. Honegger spricht im Gespräch mit Gastgeber Benjamin Wirth über «fast anarchische Zustände». Aber: «Es hatte Charme.» Und heute? Geht es nach Grünen-Grossrätin Jo Vergeat, sollte es bald zum grossen Comeback kommen. Die Politikerin träumt davon, das «Uusestuehle» 2025 wiederzubeleben.
26 Minuten
Weiterhin viel Unruhe im FC Hollywood der Schweiz. Ausgelöst durch Taulant Xhaka, der sich beklagt hat anfangs dieser Woche: Ein «Mister X», von dem man genau wisse, wer es sei, füttere Journalisten, um ihn, Xhaka, schlechtzumachen.

Er bezog sich dabei auf den Tamedia-Fussballpodcast «Dritte Halbzeit», in dem Xhaka aber gar nicht schlecht wegkommt. Was ist da los? Hat Xhaka trotzdem recht – und will der FC Basel ihn loswerden? Und sowieso: Wer ist überhaupt dieser Mister X?

Fragen für den BaZ-Sportchef Oliver Gut. Im Gespräch mit Sebastian Briellmann sagt Gut, dass mit dem misteriösen X eigentlich nur David Degen gemeint sein könne. Er analysiert zudem, wo es harzt im Verhältnis zwischen Spieler und Club – und wie es weitergehen könnte.

Und dann kommt er plötzlich zu einem sehr interessanten Gedanken: Gut, ein Fricktaler, hat in Basel schon mehrfach das Gerücht gehört, dass sich die Familie Xhaka vorstellen könnte, den FC Basel zu übernehmen. Wie realistisch ist das?

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11 Minuten
Basel, Insel der Glückseligen. Egal, was passiert auf dieser Welt oder schon nur im Kanton, eines bleibt seit Jahren gleich: Es gibt einen Überschuss. Dieses Mal sind es stolze 434 Millionen Franken.

Was tun mit dem Geld? Das besprechen Sebastian Briellmann und Leif Simonsen in dieser Folge. Sehr spannend: Ausgerechnet eine Idee eines liberalen Thinkthanks könnte Chancen haben. Das würde bedeuten: Die überschüssigen Steuergelder könnten (in Teilen) wieder cash in den Händer der Steuerzahler landen.
46 Minuten
Beat Leuthardt, der feurige Mietverbandsvertreter, der «Investorenschreck», ist kein Mann der zurückhaltenden Vote. In einer «BaZ direkt»-Spezialfolge zum Brennpunktthema Wohnschutz erfahren dies auch die Moderatoren Katrin Hauser und Sebastian Briellmann.

Entstanden ist ein Streitgespräch über 45 Minuten, Rekord für diesen Podcast, aber eines, das sich anzuhören lohnt. Will Leuthardt mit seinem Verband nicht einfach die Stadt einfrieren, verlottern lassen gar? Warum gönnt er den Mietern nicht eine toll renovierte Wohnung, vielleicht sogar mit einer modernen Kochinsel? Und warum wirft er dem designierten Regierungspräsidenten Conradin Cramer vor, dass dieser den Wohnschutz abschaffen wolle?

Hat der Mister Wohnschutz recht – oder sind das eher Verschwörungstheorien? Schreiben Sie uns Ihre Meinung in die Kommentarspalte.
17 Minuten
Der Antisemitismusbericht des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunds (SIG) für das Jahr 2023 wartet mit einer erschütternden Erkenntnis auf: Seit dem Terror-Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober und der Reaktion der israelischen Streitkräfte darauf haben die verbalen und physischen Übergriffe auf jüdische Personen und Institutionen in der Schweiz massiv zugenommen. 

Die Vorfälle gehen auch an der Basler jüdischen Gemeinde nicht spurlos vorbei. Besonders die Messer-Attacke in Zürich sorgt für Entsetzen. Man ist in Sorge, will aber nicht in Panik verfallen. Im «BaZ direkt»-Podcast diskutieren Sebastian Briellmann und Oliver Sterchi über die Ursachen und Ausmasse des grassierenden Antisemitismus. 
14 Minuten
Seit Donnerstag kennt die Bevölkerung die Pläne der Basler Regierung: Anstelle des Musical-Theaters soll an gleicher Stelle ein Musical-Bad mit allem Drum und Dran entstehen – inklusive 50-Meter-Becken, beispielsweise.

Das darf man so wollen. Allerdings sollte man dann klar und transparent berichten. Das ist nicht geschehen. Es stellen sich mehr Fragen als vorher. Das sorgt für mediale Kritik. In der BaZ hat Simon Bordier zu Recht kommentiert, dass die Hallenbad-Pläne der Regierung «undurchsichtig» seien.

Über diese Intransparenz diskutieren in dieser Folge die beiden «BaZ direkt»-Gastgeber Benjamin Wirth und Sebastian Briellmann. Was steckt wohl dahinter, dass die Regierung kommunikativ so schwimmt? Warum wird nicht deutlich aufgezeigt, warum das Theater aus Regierungssicht nicht wirtschaftlich rentabel sei? Und geht man so ein Risiko ein, dass man die Abstimmung hochkant verliert?

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27 Minuten
Mittlerweile gehört Jennifer Bosshard (30) zu den Aushängeschildern des Schweizer Radio und Fernsehens (SRF). Die Baselbieterin ist Moderatorin, Redaktorin und Produzentin beim Peoplemagazin «Gesichter & Geschichten» – und sie berichtet auch in diesem Jahr über die Oscars, den nach wie vor schillerndsten Filmpreis der Welt. In der Nacht auf Montag werden Millionen vor den TV-Bildschirmen sitzen.

Bosshard selbst kennt den Kult. Im vergangenen Jahr war sie vor Ort, um live über den Hollywood-Mega-Event zu berichten. Für rund zwei Wochen reiste sie mit ihrem Team nach Los Angeles. Die Stars, den Glitzer, den Glamour: Die Moderatorin erlebte alles hautnah.

In einem «BaZ direkt»-Special spricht der SRF-Star mit Benjamin Wirth und Sebastian Briellmann über ihre Erfahrungen – auf und neben dem roten Teppich. Ausserdem gibt sie Prognosen ab. Wer wird in der 96. Ausgabe einen Oscar abstauben? Bosshard erzählt aber ebenfalls, was im Showbusiness so alles schief läuft. Auch zur Glamourwelt, die ihr «natürlich» sehr gefalle, hat sie eine dezidierte Haltung: «Ich finde Glamour etwas Wunderbares, und es nervt mich auch, dass wir in der Schweiz offenbar Probleme damit haben.»

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24 Minuten
Beim FC Basel läuft es nicht. Out im Cup, erschreckend schwacher Auftritt danach im Heimspiel gegen Lausanne. Keine Ideen, nur lange Bälle. Die Barrage droht, die Top 6 sind so nicht mehr zu erreichen. Und nun muss Rotblau ausgerechnet zum Leader nach Bern. Auf Kunstrasen. Wo man seit 16 Spielen nicht mehr gewonnen – und 13 davon verloren – hat.

Okay, in Bern ist auch Krise und Ex-FCB-Coach Raphael Wicky seit Montag auch Ex-YB-Coach. Ob das den Baslern hilft? Diese Frage diskutieren BaZ-Sportchef Oliver Gut und «BaZ direkt»-Gastgeber Sebastian Briellmann. Und sie sind sich in Bezug auf die FCB-Stärkeverhältnisse gar nicht immer einig.

Zudem: Wird im Sommer 2025 wirklich im Joggeli gespielt an der Frauenfussball-EM in der Schweiz? Unklar, noch sind die Bedingungen für den FC Basel nicht gut genug. Oliver Gut geht aber trotzdem davon aus, dass man sich finden werde. Wie das gelingen soll? Hören Sie rein.
18 Minuten
Diese Woche hat der erste «Basler Medientag» stattgefunden. Wie soll es weitergehen mit unsere Branche, die durchaus verzweifelt um mehr Einnahmen kämpft? Ein gern gehörter Vorschlag: Der Staat soll doch bitte zahlen.

Was ist davon zu halten? Sind die Klagen berechtigt oder jammern die Journalisten – ein gern gehörter und nicht nur falscher Vorwurf – einfach zu viel? Im Gespräch mit «BaZ direkt»-Gastgeber Sebastian Briellmann, der sich dezidiert gegen eine staatliche Medienförderung ausspricht, ordnet Chefredaktor Marcel Rohr die aktuelle Lage ein. Zudem spannend: Regierungsrat Kaspar Sutter hat sich im Namen der Exekutive explizit gegen eine staatliche Förderung ausgesprochen. Unsere Einschätzungen gibt es auch zu Sutters Votum. Hören Sie rein!
28 Minuten
Es gibt kaum ein Thema, das die Basler so umtreibt wie den Wohnschutz, dessen strengen Gesetze – und die Frage, ob das den Bewohnern dieses Kantons nützt oder am Ende doch eher schadet.

Klar ist: Aufgrund rigider Regeln ist es sowohl für Klein-Vermieter als auch für grosse Investoren unnatraktiv, mehr Wohnraum zu bauen oder den bestehenden zu sanieren.

Matthias Henny ist Chief Investment Officer bei der Baloise, einem grossen Player. Er weiss, wo es aus Investorenssicht harzt – und er ist sich auch bewusst, dass die Vorgehensweise der Platzhirsche immer wieder stark kritisiert wird.

Im ersten Teil eines «BaZ direkt»-Spezials zum Wohnschutz stellt sich Henny Expertin Katrin Hauser und Gastgeber Sebastian Briellmann all diesen Fragen. Zum Beispiel: Lässt die Baloise Wohnungen verlottern, wenn sich eine Sanierung nicht lohne? Oder kommt nun alles besser, jetzt, da mit Conradin Cramer ein Bürgerlicher das Dossier übernimmt?

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