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194 Episoden
13 Minuten
Essen ist in unserer Gesellschaft zu einer Art Ersatzreligion geworden. Nun erreicht die Region Basel eine neue Form der Diät. Bei der ketogenen Diät verzichtet man fast gänzlich auf Kohlenhydrate. Stattdessen wird auf eine fett- und proteinbasierte Ernährung umgestellt. 

Dass Keto erfolgreich sein kann, zeigt ein hiesiges Beispiel. Astrid Lounici, Basler Forscherin, musste viele Tiefpunkte aushalten und landete bei der IV. Seit einer Ernährungsumstellung geht es ihr gut. In diesem Zusammenhang führt die Universität Basel eine Mental-Health-Studie durch. 

Aber um was geht es da genau? Sind Kohlenhydrate wirklich so schlecht für uns? Und wohin führt dieser Ernährungshype? Im Gespräch mit Gastgeber Benjamin Wirth sucht Nina Jecker, stellvertretende BaZ-Chefredaktorin, nach Antworten. Zur Keto-Diät sagt sie: «Neben einem Gewichtsverlust soll sie vor allem therapeutische Eigenschaften haben.»  Zugleich betont sie aber: «Über die Langzeitwirkung ist erst wenig bekannt.»

Hören Sie rein.
14 Minuten
Dass der 2001 erbaute St.-Jakob-Park in die Jahre gekommen ist, darüber sind sich an und für sich alle einig: Das Fussballstadion des FC Basel braucht Verbesserungen. Eine umfassende Sanierung wäre notwendig. Doch das millionenschwere Stadion-Plus-Projekt steckt noch in den Kinderschuhen und befindet sich in der Planung.

Im Zuge dessen – und auch aufgrund finanzieller Aspekte – überlegt sich die Genossenschaft Stadion St.-Jakob-Park jedoch auch die Vermarktung des Namens. Eine emotionale Angelegenheit. Und für viele Anhänger des FCB deshalb eine ultra-wichtige Diskussion.

Wobei BaZ-Sportjournalist Dominic Willimann betont: «Egal, was mit dem Stadion passiert: Es wird immer das ‹Joggeli› bleiben.» Im Gespräch mit Gastgeber Benjamin Wirth meint Willimann, dass es durchaus auch positive Aspekte für einen Verkauf des Stadionnamens gebe. Hören Sie rein.
12 Minuten
Lange hat es in der Baselbieter SVP gebrodelt. Am Donnerstagmorgen dann der Knall: Die Landratsfraktion stürzt ihren Präsidenten Peter Riebli. Es ist ein weiteres Kapitel im parteiinternen Zoff, der zwischen Moderaten und Hardlinern entbrannt ist. Am 25. April wählt die Partei einen neuen Präsidenten oder eine neue Präsidentin.

Was bedeutet die Eskalation vom Donnerstag für diese Wahl? Setzen sich die Moderaten nun überall durch? Oder droht eine Retourkutsche der Hardliner? Es diskutieren die BaZ-Politredaktoren Oliver Sterchi und Anja Sciarra.
12 Minuten
Am 1. Mai vor einem Jahr, wir erinnern uns, kesselte die Polizei den Demozug in Basel schon kurz nach Beginn der Kundgebung ein. Nun steht bereits der nächste Tag der Arbeit an – und damit stellt sich unweigerlich die Frage, wie die Beteiligten nach der Eskalation letztes Jahr an die Sache herangehen. Wie Recherchen der BaZ zeigen, suchen die Organisatoren im Vorfeld das Gespräch mit den Einsatzkräften. Ein «Demo-Kodex» steht indes nicht mehr zur Debatte.

Ob das Vorgehen des 1.-Mai-Bündnisses reicht, um in diesem Jahr Krawalle zu verhindern, darüber diskutieren die «BaZ direkt»-Gastgeber Benjamin Wirth und Sebastian Briellmann. Die beiden sind sich einig: Wenn alles friedlich abläuft, kann die Kundgebung wahrhaftig zu einem linken Freudentag werden. Erfahrungen aus den letzten Jahren lassen daran jedoch erhebliche Zweifel aufkommen. Bereits jetzt kursieren in den sozialen Medien wieder die ersten kämpferischen Aufrufe von Links-aussen-Gruppierungen. 
12 Minuten
Grosser Erfolg für die Klimaseniorinnen. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) rügt die Schweiz für zu wenig Schutz für Seniorinnen. Es ist das erste Urteil zu Klimafragen. Was bedeutet das nun? Nicht viel, sagen die beiden «BaZ direkt»-Gastgeber Benjamin Wirth und Sebastian Briellmann. «Das ist ein rein politischer Entscheid.» Die Einmischung des EGMR sei fast schon skandalös, dürfe aber von der Bedeutung keinesfalls überschätzt werden.

Den Bürgerlichen raten sie, dieses Urteil – wie die Klimaseniorinnen und die NGO Greenpeace, die die Aktion koordiniert und finanziert hat – marketingtechnisch für die wieder sehr aktuelle EU-Frage zu nutzen.

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11 Minuten
Am Sonntag noch ist Conradin Cramer (LDP) zum ersten bürgerlichen Regierungspräsidenten des Kantons Basel-Stadt gewählt worden. Glänzend, ja, die Wahl war jedoch auch nur eine Formsache, da konkurrenzlos. Nun, nur einen Tag danach, muss sich der Noch-Vorsteher des Erziehungsdepartements indes einiges an Kritik anhören.

Die Oberaufsichtskommissionen des Grossen Rates sind nämlich massiv frustriert. Sie tadeln Cramer: Die St.-Jakobshalle, die er als oberste Instanz zu verantworten hat, sei viel zu teuer saniert worden – und dennoch nicht konkurrenzfähig. Der Regierungsrat habe – wie sein Vorgänger Christoph Eymann (LDP) – die Verantwortung nicht wahrgenommen.

Happig ist die Kritik – diesen Eindruck hat auch BaZ-Journalistin Isabelle Thommen. Im Gespräch mit Benjamin Wirth spricht sie darüber. Sie sagt, wie es mit der Joggelihalle weitergehen soll – und was die Politik an der Planung genau zu kritisieren hat. Wirth und Thommen sind sich einig: Egal, was passiert, das Ziel der «modernsten Eventhalle Europas», das der Regierungsrat einst verkündet hat, bleibt weiter unerreicht.
17 Minuten
Mustafa Atici ist neuer Regierungsrat. Das ist Fakt. Warum hat er es geschafft, warum hat Luca Urgese, sein Konkurrent von der FDP, im zweiten Wahlgang aber aufgeholt? Und warum hat man plötzlich den Eindruck, dass Atici gar nicht sicher neuer Erziehungsdirektor werden wird?

In der grossen Analyse diskutieren diese Fragen: Alessandra Paone, Co-Chefin von «Onlinereports», BaZ-Politjournalistin Anja Sciarra und «BaZ direkt»-Gastgeber Sebastian Briellmann. Hören Sie rein.
14 Minuten
Immer, wenn ein Fussballclub kriselt, wendet man sich noch so gerne ab von der Realität und schwelgt in der Vergangenheit.

Ach, wie war das schön früher. Als der FC Basel noch für magische Europacup-Nächte verantwortlich zeichnete, sich mit den Besten des Kontinents mass.

Fertig lustig, aktuell ist Abstiegskampf und nichts anderes und spielt Rotblau morgen gegen den Tabellenletzten Lausanne-Ouchy. Trainer Fabio Celestini muss dabei weiter auf rund ein Dutzend verletzte und gesperrte Spieler verzichten – einfach wird die Aufgabe also nicht. So sehen das auch FCB-Redaktor Dominic Willimann und «BaZ direkt»-Gastgeber Sebastian Briellmann. Auch sie beschäftigen sich deswegen unter anderem mit den Höhepunkten der vergangenen Jahre.
23 Minuten
Okay, es gibt Dinge, die sind längst klar: Conradin Cramer wird zum Beispiel am Sonntag ganz sicher Regierungspräsident werden. Er hat schlicht keine Konkurrenz mehr.

Und es gibt auch Dinge, die sind eher klar: Mustafa Atici (SP) lag nach dem ersten Wahlgang rund 4000 Stimmen vor Luca Urgese (FDP) – letzterer bräuchte eine Sensation, will er neuer Regierungsrat werden.

Und dennoch heisst das nicht, dass alles glatt und ohne Störmanöver gelaufen ist in den letzten drei Monaten Wahlkampf: Urgese hat viele etwa inhaltlich mehr überzeugt, aber es gibt ja auch noch eine klassische Parteienlandschaft. Es ist gewinnt nicht immer jener, den die Beobachter am besten einschätzen…

Was ist sonst noch passiert? Das diskutieren Anja Sciarra und Sebastian Briellmann. Der bürgerliche Schulterschluss inklusive SVP: hat funktioniert. Aber für wie lange? Warum finden wir das Resultat von Jérôme Thiriet, dem Super-Bebbi, ziemlich schlecht – die Grünen, seine Partei, es jedoch sehr gut, gar historisch? Und was heisst das alles für die Gesamterneuerungswahlen im Herbst?

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17 Minuten
Was für eine schwache Perfomance des FC Basel am Dienstagabend in Lugano. Wenig Qualität, wenig Esprit, ein wohlverdientes 0:2 im Tessin. Okay, das Team von Trainer Fabio Celestini ist stark ersatzgeschwächt, aber dennoch: So reicht das nirgends hin.

Spielt hier sogar ein Absteiger?

Das besprechen FCB-Redaktor Linus Schauffert und «BaZ direkt»-Gastgeber Sebastian Briellmann. Viel Positives gibt es aus Lugano nun wirklich nicht zu berichten, sagt Schauffert, der gerade aus dem Tessin zurückgekehrt ist. Höchstens auf der Gegenseite. Wie gut w¨ürde dem FC Basel ein Spieler wie Renato Steffen tun…

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20 Minuten
Aufregung, Kontroverse, Knatsch, Wirbel.

Wenn es um Sarah Regez und die Baselbieter SVP insgesamt geht, ist seit Monaten offensichtlich: In dieser Partei herrscht grosse Unruhe. Über Ostern folgen nun die neusten Kapitel in dieser Posse: Zuerst wurde Regez’ Nähe zur rechtsextremen Jungen Tat wieder zum grossen Thema in den Medien, kantonale Sektionen der Jungen SVP fordern bereits ihren Rücktritt als Strategiechefin der Jungpartei.

Und am Dienstag folgte gleich der nächste Aufreger: Noch-Präsident Dominik Straumann wird nicht, wie geplant, Ende dieses Monats sein Amt verteidigen, sondern aufhören.

Was ist da bloss los? Ist Regez für die Partei noch tragbar? Tritt Straumann wegen dieser Posse nicht mehr an? Das diskutiert «BaZ direkt»-Gastgeber Sebastian Briellmann in dieser Folge mit Anja Sciarra und Oliver Sterchi.
15 Minuten
Eine Premiere gibts an diesem Freitag bei der heutigen «FCB direkt»-Folge: Zu Gast bei Sebastian Briellmann ist erstmals FCB-Experte Tilman Pauls (auch dank einer kleinen Bestechung, aber wir freuen uns dennoch sehr).

Das Duo spricht über jemanden, der alles andere als Premiere bei Rotblau feiert – sondern am Samstag gegen den FC Zürich (20.30 Uhr, St.-Jakob-Park) sein 527. Pflichtspiel für den Verein absolvieren dürfte: Fabian Frei.

Die Clublegende hat, wie am Freitag bekanntgeworden ist, seinen Vertrag um ein Jahr verlängert. Was kann er dem FC Basel noch bieten – ist er aktuell sogar unverzichtbar? Passt das zur Strategie von David Degen? Und warum sagt auch Frei selbst, dass er noch Lust hat – und es in dieser Saison nun wirklich nicht zu Ende sein könne?

Hören Sie rein!

Empfehlen möchte ich auch das grosse Interview mit Fabian Frei, geführt von Pauls und BaZ-Sportchef Oliver Gut:

Der FCB-Captain im Interview: «Läuft es ganz schlimm, ist der Abstieg möglich»
10 Minuten
Die Krise bei der MCH Group hält an. Seit 2017 schreibt das Messe- und Marketingunternehmen Verluste – regelrecht in die Krise gestürzt ist man, nachdem die Swatch-Gruppe als grösste Ausstellerin der Uhren- und Schmuckmesse Baselworld dieser den Rücken zugekehrt hatte.

Mit 14 Millionen Franken verzeichnete das Unternehmen aktuell sogar noch einen höheren Verlust als im Jahr davor. Für die BaZ-Lokal- und Wirtschaftsjournalistin Barbara Stäbler keine Überraschung. Im Gespräch mit «BaZ direkt»-Gastgeber Benjamin Wirth betont sie: «Das Messebusiness hat es allgemein sehr schwer.»

Positiv stimmt die beiden jedoch: Das Unternehmen will den Standort Basel in Zukunft noch mehr stärken. Wie CEO Florian Faber am Donnerstag sagt, will man sich dafür einsetzen, den «Messeplatz und das ganze Quartier» weiter aktiv zu beleben. Geplant sei eine «kleine Begegnungszone» mit Gastronomie, Musik und Veranstaltungen. «Gut so», meint Stäbler.

Artikel zum Thema:

MCH Group schreibt auch 2023 rote Zahlen
19 Minuten
Frei weg, Streller (bald) weg: Die beiden Basler Fussballgrössen orientieren sich um, starten einen beruflichen Neuanfang. Während Alex Frei beim FC Aarau per sofort zurückgetreten ist, gibt Marco Streller vor ein paar Tagen bekannt, dass er Ende Saison die Sportkommission des FCB verlässt. 

Die Abgänge sorgen für Schlagzeilen und: sie geben zu reden – auch bei «BaZ direkt». Zusammen mit Gastgeber Benjamin Wirth diskutiert BaZ-Sportchef Oliver Gut über die Entscheide des ehemaligen Klasse-Sturmduos. Gut betont: «Alex Frei muss sich fragen, ob er tatsächlich zum Profi-Trainer taugt.» Und: «Dass Marco Streller beim FCB geht, lässt natürlich enorm viel Raum für Spekulationen offen.» 

Klar ist nur: Wohin es die beiden in Zukunft treibt – ob sie dem Fussball überhaupt verbunden bleiben – , das ist ungewiss.  
16 Minuten
Luca Urgese (FDP) und Mustafa Atici (SP) wollen Basels neuer Erziehungsdirektor werden – zumindest ist das der Tenor in der Stadt. Ob tatsächlich ein neuer Vorsteher für das Erziehungsdepartement gewählt wird, ist jedoch nicht in Stein gemeisselt. Benjamin Wirth und Sebastian Briellmann diskutieren bei «BaZ direkt» über mögliche Rochaden in den Departementen. Ausserdem sprechen die beiden über den Wahlkampf der Regierungskandidaten.

Die Gastgeber sind sich einig: Auch wenn Atici Favorit ist, sein Vorsprung könnte sinken. Denn Urgese macht im Schlagabtausch mit dem Sozialdemokraten eine bessere Falle. Mit Verve haben die beiden Politiker etwa im grossen BaZ-Interview über das Basler Bildungswesen gestritten. Am 7. April steht der zweite Wahlgang an.
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