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Klar so weit? Archiv

111 Episoden
1 Stunde 45 Minuten
Wie geht's der Demokratie, Herr Wulff? Im Januar 2024 hielt Altbundespräsident Christian Wulff vor 35.000 Menschen auf Hannovers Opernplatz eine beeindruckende Rede gegen Rechtsextremismus und die AfD. Wie ist die Lage zwei Jahre später? In der HAZ-Reihe "Weiterdenken" spricht Wulff mit HAZ-Leserinnen und -Lesern darüber. Hört einen Mitschnitt vom Abend in einem "Klar so weit?"-Spezial.
36 Minuten
Große Kunst im Sprengel Museum: Die Ausstellung "Niki. Kusama. Murakami." ist die größte Blockbusterschau seit 16 Jahren. Das Medienecho ist groß, die Besucherresonanz gewaltig. Wie man solche kostspieligen Hochkaräter viel öfter machen könnte, klärt in der neuen Folge von "Klar so weit?" Host Felix Harbart vor Ort mit seinem Kulturkollegen Stefan Arndt sowie mit einem der Kuratoren der Schau, Stefan Gronert und Judith Hartstang, im Museum zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Was ist bei einer solch großen Schau anders als sonst? Wie finanziert sich eine solche Ausstellung? Und welchen ungewöhnlichen Rat hat Sprengeldirektor Reinhard Spieler in einem Brief bekommen, der mit "Niki" unterzeichnet war? Und muss man sich eigentlich schämen, wenn man Kunst nicht als Kunst versteht?
30 Minuten
Sie floh nach Deutschland, um vor dem Krieg in ihrem Heimatland sicher zu sein. Nun ist die 16-jährige Ukrainerin Liana K. tot. Erfasst von einem Zug in ihrem Zufluchtsort, Friedland, wo sie Arbeit gefunden hatte. Die Anzeichen verdichten sich, dass die junge Frau Opfer eines Verbrechens geworden ist. Der irakische Asylbewerber Muhammad A. sitzt in Untersuchungshaft. Justiz und Politik beschäftigen sich seitdem nicht nur mit der Tat, sondern auch mit der Frage, ob die Tat hätte verhindert werden können, weil das Asylgesuch des Verdächtigen schon 2022 abgelehnt worden war und er häufig, auch in den Tagen vor dem Tod der 16-Jährigen randaliert hatte und in psychischer Behandlung war. In dieser Folge des HAZ-Podcasts "Klar so weit?" rekonstruieren die Redakteure Karl Doeleke und Dirk Fisser bei Host Felix Harbart die Ereignisse bis zur Tat, so weit bekannt. Und sie berichten, wie schwer sich Politik und Justiz mit der Aufarbeitung des Falles und möglicher Konsequenzen in der Asylgesetzgebung tun.
30 Minuten
Casper de Vries ist nicht mehr Intendant des Kleinen Fest in Hannover. Das ist die nackte Nachricht, hinter der in und um Hannover jedoch viele Emotionen stecken. Zweimal durfte der Niederländer die prestigeträchtige Kleinkunstfestival in Herrenhausen nach dem Abgang des langjährigen Masterminds Harald Böhlmann leiten. Doch mit der von der Stadt abgestoßenen Neuausrichtung vergraulte er viele langjährige Fans, denen vor allem die liebevolle Atmosphäre fehlte. Ergebnis: Die zweite Auflage in diesem Sommer war nur zu 70 Prozent ausgelastet, die Züge von Hannover nach Bad Pyrmont, wo Böhlmann das Kleine Fest nach gewohnter Manier im Kurpark ausrichtete, waren überfüllt. Nun also, wenige Wochen nach Ende des 2. neuen Kleinen Fests das Ende von de Vries als Intendant. Zeit bleibt wenig, nach dem Fest ist vor dem Fest, ein Nachfolger muss zügig her, Namen kursieren bereits. In dieser Folge des HAZ-Podcasts "Klar so weit?" diskutiert Host Felix Harbart mit Kulturredakteur Stefan Gohlisch und Andreas Schinkel, der das Vorgehen in Verwaltung und Stadtrat beobachtet.
30 Minuten
Gewählt wird in Stadt und Region Hannover erst nächstes Jahr, doch selten war es so früh schon so viel Tamtam vor kommunalen Entscheidungen. Neuester Schlagzeilenlieferant ist der Regionspräsident. Steffen Krach (SPD) hat nach einer Amtszeit genug von Hannover und will in Berlin Regierender Bürgermeister werden. Dass sie das aus der Zeitung erfuhren und nicht von ihm selbst, kam bei vielen Genossen nicht gut an. "Klar so weit?"-Host Felix Harbart und HAZ-Politikredakteur Andreas Schinkel haben sich in der Partei und beim Regionsempfang umgehört und berichten in der neuen Folge über ganz unterschiedliche Reaktionen auf Krachs Abgang. Dass er seine Amtszeit parallel zum Wahlkampf in Berlin zu Ende führen wird, gilt als ausgeschlossen, deshalb steht die unvorbereitete SPD, wie Schinkel sagt, mit "herumtergelassener Hose" da. Nachfolgekandidaten gibt es trotzdem einige - wie sind ihre Chancen? In der Stadt hingegen gilt als recht sicher, dass Amtsinhaber Belit Onay für die Grünen wieder für das Amt des Oberbürgermeisters antreten wird. Sein SPD-Konkurrent und Stellvertreter im Amt, Axel von der Ohe, steht schon länger fest. Nun hat auch die CDU einen Mann nominiert: Peter Karst ist Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer und politisch recht unerfahren. Kann der Pfälzer, der auch mal SPD-Berater war, auch Oberbürgermeister? Er hat gegenüber seinen beiden Konkurrenten einen Vorteil, den man nicht unterschätzen sollte.
25 Minuten
Eine Website voller KI-Inhalte, geklaute Fotos, vermeintliche Sponsoren, die von nichts wissen. Die "Newtonschen Gymnasien", wie sie im Netz beworben werden, haben Schüler, Eltern und Lehrer in Hannover verunsichert. HAZ-Redakteurin Johanna Stein ist der Fake-Schule nachgegangen, und berichtet in der neuen Folge des Podcasts "Klar so weit?" mit Host Felix Harbart, auf welche Spuren sie dabei gestoßen ist, die unter anderem nach Sachsen-Anhalt führen. Obwohl sich mittlerweile Polizei. Juristen und Schulexperten mit dem Thema beschäftigt haben, ist bislang unklar, ob es sich um ein missratenes Uniprojekt handelt oder um handfeste Netzkriminalität. Und obwohl Hannover dringend ein neues, 18. Gymnasium bräuchte, macht noch eine andere Schule Schlagzeilen. In Bemerode wird aufgrund einer echten Bauposse das neue Gymnasium nicht fertig, die Schüler sollen nun für mehrere Jahre nach Linden-Süd ausweichen - am anderen Ende der Stadt.
29 Minuten
In der Kneipenszene der hannoverschen Nordstadt ist immer Bewegung - in letzter Zeit allerdings oft mit Abgängen. Die "Nordstadtbraut" musste ausziehen, das "Werner's" (mit Apostroph) hat aufgegeben, die "Pinte Pjöng" versucht mit einem Spendenaufruf, die drohende Schließung abzuwenden. Das "Klein Kröpcke" will mit neuem Konzept noch einmal durchstarten. Schließt sich der Studentenviertel mit seinem besonderen Flair dem allgemeinen Kneipensterben an - oder kann man sich dem Trend kreativ entgegenstemmen? HAZ-Reporter Tobias Kurz hat sich mit all diesen Einzelfällen und der Gesamtsituation beschäftigt, schildert seine Eindrücke und gibt im "Klar so weit?"-Podcast bei Host Volker Wiedersheim auch eine Einschätzung, ob der jungen Gastroszene im benachbarten Linden Ähnliches bevorsteht. Mit dieser Folge geht "Klar so weit?" in die Sommerpause und meldet sich spätestens Anfang September zurück.
29 Minuten
Die nächste Wahl zum Oberbürgermeister der Stadt Hannover ist noch mehr als ein Jahr hin, aber einer prescht schon mal vor: Sozialdemokrat Axel von der Ohe ist nicht nur Stadtkämmerer, sondern auch Stellvertreter des amtierenden Oberbürgemeisters Belit Onay von den Grünen und nun auch offiziell erster Kandidat für das Amt. Sollte Onay seinen Posten im kommenden Jahr verteidigen wollen, tritt von der Ohe also gegen seinen Chef an, was an sich schon pikant genug ist. Im HAZ-Podcast „Klar so weit?“ erläutert Politikredakteur und Rathausexperte Andreas Schinkel bei Host Felix Harbart, warum sich diese Bewerbung angedeutet hat und welche politischen Entscheidungen der jüngeren Vergangenheit sich jetzt wie ein Puzzle zusammenfügen. Ob Onay überhaupt antritt, ist noch nicht offiziell. Und auch die CDU, dritte große Kraft im hannoverschen Rathaus, hat noch niemanden aufgestellt. Wobei Schinkel die Chancen der Christdemokraten, erstmals das Rathaus zu führen, gut einschätzt. Und auch wenn ihr Kandidat oder ihre Kandidatin im ersten Wahlgang scheitern sollte, spielt die CDU bei der Stichwahl eine entscheidende Rolle. Welche? „Klar so weit“ hören!
30 Minuten
81 Millionen statt 31 Millionen Euro: Wie kann es sein, dass die veranschlagten Sanierungskosten für das Historische Museum Hannover plötzlich 50 Millionen Euro höher sind als ursprünglich errechnet? Und muss man an diesem Punkt einmal darüber nachdenken, ob sich dieser Mehraufwand lohnt für das Gebäude in der Altstadt? In der neuen Folge des HAZ-Podcasts "Klar so weit?" diskutieren die Redakteure Conrad von Meding und Simon Benne bei Host Volker Wiedersheim über den Wert von Kultur und über Pragmatismus in einer hoch verschuldeten Kommune. Benne verteidigt nicht nur die Museumskultur als gesellschaftliches Gedächtnis, sondern auch den Oesterlen-Bau an der Leine. Von Meding schaut auf die Kostenseite und hat Alternativvorschläge, wie man Ausstellungen in der City präsentieren könnte. Einer der radikalsten und ebenfalls millionenschweren Ideen betrifft einen prominenten Leerstand in der Innenstadt. Ist diese Kostenexplosion der richtige Anlass, Museumskultur neu zu denken?
30 Minuten
Ist es wahr, erkannte man die anonymen Tester des Restaurantführers „Guide Michelin“ früher wirklich an Ihrem Karlsruher Kennzeichen? Das und ein paar andere Details verrät HAZ-Feinschmecker Hannes Finkbeiner über sein Treffen mit einem ehemaligen Michelin-„Inspektor“ – wie Tester offiziell beim „Guide Michelin“ heißen. Ansonsten geht es natürlich um die Michelin-Gala in der kommenden Woche. Der „Guide Michelin“ vergibt dann seine berühmten Sterne in der Restaurantwelt. Wird Hannover – derzeit mit Jante, Votum und Handwerk dreimal bedacht – Zuwachs bekommen? Welche Restaurants hätten es verdient? Kann man Sterne auch wieder verlieren? Hannes Finkbeiner lotet in der aktuellen Folge von „Klar so weit?“ bei Host Felix Harbart die Chancen aus - und er erläutert Kriterien, nach denen Restauranttester arbeiten und bewerten.
36 Minuten
Der Handel im Wandel - manche sehen schon das sieche Ende von Hannovers Innenstadt nahen. Andere sagen: Dem Online-Handel muss die City nur mit einer neuen Attraktivität etwas entgegensetzen, dann wird das schon. Aber wie schafft man neue Anreize? Die Stadt hat es am Himmelfahrtswochenende mit der City Kirmes versucht. Deren Attraktivität wird allerdings sehr unterschiedlich bewertet. Die HAZ-Reporter Ronald Meyer-Arlt und Conrad von Meding vertreten ihre unterschiedlichen Positionen so lebhaft, dass "Klar so weit?"-Host Volker Wiedersheim kaum zu Wort kommt. Ein echtes Streitgespräch - und trotzdem kommt der Info-Gehalt nicht zu kurz.
32 Minuten
Wie wollen wir uns in der Zukunft bewegen - von A nach B, von zu Hause zur Arbeit, vom Land in die City? Die Städte werden immer enger, die Autos immer größer und immer mehr, der Klimawandel fährt auf der Nebenbahn - manche sagen: auf der Überholspur. Die HAZ-Redaktion hat den Praxistest gemacht: drei Mobilitätsvarianten, zwei Strecken. Auto gegen E-Bike gegen öffentliche Verkehrsmittel, einmal durch die Stadt vom Neuen Rathaus in der City zum Aqualaatzium in Laatzen. Einmal die Pendlerstrecke von Kirchhorst jenseits der Stadtgrenze in die Stadt zum neuen Hauptquartier der Continental an der Pferdeturmkreuzung. Straße, Schiene, Schotterweg Für die neue Ausgabe des „Klar so weit“-Podcasts haben Antje Bismark (Auto), Hannah Grützner (Fahrrad) und Christian Bohnenkamp (Bus und Bahn) ihre Eindrücke während der Fahrten aufgezeichnet. Dabei ging es nicht nur um das Vorankommen auf Straße, Schiene oder Schotterweg, sondern auch um das jeweilige Stresslevel. Denn wenn die Zeit nicht drängt, kann auf einer breiten Veloroute oder in der Eilenriede auch der Weg das Ziel sein. Tatsächlich sind die zeitlichen Unterschiede auf beiden Strecken kleiner als die Puls-Differenz - aus unterschiedlichen Gründen. Im Gespräch mit Host Volker Wiedersheim bilanzieren Bismark, Grützner und Bohnenkamp noch einmal ihre Touren - und sagen auch, ob das für die Testfahrten gewählte Verkehrsmittel auch das ihrer alltäglichen Wahl wäre oder ist. „Wenn ich es in der Hand habe, selber voranzukommen“, sagt Bismark, „dann möchte ich das auch, und deshalb ist für mich das E-Bike im Alltag das Mittel der Wahl - oder Bus und Bahn, und das Auto bei weiteren Strecken, im Stadtverkehr eher nicht.“ Sie plädiert dafür, offen zu sein für Alternativen und das eigene Stresslevel zu definieren. „Wollte die Fahrt ein bisschen genießen“ Grützner hat für ihre E-Bike-Strecken eine App genutzt und nicht die schnellste Route gewählt, sondern eine durch Wald und Leineaue, denn „ich wollte die Fahrt auch ein bisschen genießen und nicht an den Hauptverkehrsstraßen fahren. Das hat dann natürlich dazu geführt, dass ich nicht die Erste am Ziel war.“ Auch Bohnenkamp hatte recht entspannte Touren, musste aber Fußstrecken einplanen und erlebte auf den letzten Metern doch noch eine zeitintensive Überraschung. Info: Den „Klar so weit?“-Podcast zum großen Streckenvergleich - ab sofort auf haz.de und vielen großen Streamingportalen.
32 Minuten
Zwölf Jahre und drei Monate war Stephan Weil Ministerpräsident von Niedersachsen. Nach seinem vorzeitigen Rückzug ziehen in der neuen Folge des "Klar so weit?"-Podcasts Host Felix Harbart und Marco Seng, der Weil lange journalistisch verfolgt und begleitet hat, Bilanz einer Amtszeit. Was hat er gut gemacht? Was nicht? Kann man als Politiker einfach so aufhören? Was hat Weil jetzt vor? Was kann sein Nachfolger Olaf Lies besser als er? Was er selbst zu all diesen Fragen und auch der nach einem AfD-Verbot sagt, ist in Ausschnitten eines Interviews zu hören, das Weil der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung gegeben hat. Und er selbst gibt auch die Antwort auf die ominöse Frage, was zwischen ihn und ein Problem passt.
28 Minuten
Maulwürfe in Drogenkartellen, Abhörwanzen in Kopfstützen, Affären im Staatsanwaltsbüro – klingt nach einem Fernsehkrimi, spielt sich aber im Moment vor einem echten Gericht ab. Hat ein hannoverscher Staatsanwalt mit der Drogenmafia kooperiert? Oder sind seine jetzigen Aussagen glaubhaft, nach denen er seine Unschuld beteuert. Der Fall, den Host Felix Harbart in der neuen „Klar so weit?“-Folge mit Politikredakteur und Prozessbeobachter Karl Doeleke bereits zum zweiten Mal unter die Lupe nimmt, ist schon so spektakulär genug. Doch nun weitet er sich aus,. Doeleke schildert, wie sich der Beschuldigte „in seinem Wohnzimmer“ eloquent und selbstsicher in stundenlanger Rede verteidigt. Und er beleuchtet den privaten Hintergrund des Mannes, den das Gericht bei der Wahrheitsfindung in diesem komplexen Fall für relevant hält. Auf die Frage, wie es ausgeht, sagt Doeleke: „Dieser Fall hat schon so viele Wendungen genommen - ich weiß es nicht, ganz ehrlich.“
23 Minuten
Hannover liefert: Der Niedersächsische Landtag ist ein verlässliches Sprungbrett für die Bundespolitik und hat schon Bundes- und Vizekanzler, Bundespräsidenten, EU-Spitzenpolitikerinnen, Außenminister und -ministerinnen, Bundesparteichefs gestellt - und das quer durch die Parteienlandschaft. Aber auch jenseits der politischen Bühne werden Frauen und Männer von der Leine gelassen und auf die größere Politbühne geholt. Gerade hat Regionalbischöfin Petra Bahr der Ruf von Hannover nach Berlin ereilt, wo sie als Staatssekretärin arbeiten wird. In der neuen Folge des Podcasts „Klar so weit?“ erörtern Host Volker Wiedersheim und Politikredakteur Marco Seng, warum Hannover der größte politische Talentschuppen des Landes und warum das kein Zufall ist.
Klar so weit?

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