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Brisante Stories: True Crime zu Verbrechern des Nationalsozialismus I Kompakt und schonungslos Archiv

50 Episoden
10 Minuten
Im 35km östlich von Danzig gelegenen KonzentrationslagerStutthof waren schätzungsweise 120000 Menschen inhaftiert von denen mindestens 65000 aufgrund der schlechten Lebensbedingungen, durch Gräueltaten des Lagerpersonals oder durch Vergasungen und Erschießungen ums Leben kamen. Stutthof gilt als erstes Konzentrationslager außerhalb deutscher Grenzen, fast 6 Jahre lang mussten hier die Gefangenen unter Menschenunwürdigen Bedingungen harteZwangsarbeit leisten, wobei die meisten Todesopfer durch die miserablen hygienischen Zustände, der katastrophalen Unterbringung und der völlig unzureichenden Verpflegung zustande kamen. Unzählige Insassen starben an schweren Epidemien wie Typhus oder Fleckfieber, die teilweise das ganze Lager dahinrafften, zusätzlich wurden tausende Menschen auch gezielt ermordet. Nach Kriegsende wurden viele der Aufseher in Polen vor Gericht gestellt und zum Todeverurteilt, wobei besonders die Hinrichtung der Angeklagten des ersten Stutthof Prozesses große mediale Aufmerksamkeit erregten. Vierzigtausend Menschen, darunter viele ehemalige Insassen, versammelten sich am Bischofsberg in Danzig um die ehemaligen Aufseher hängen zu sehen, für viele der Betroffenen war es späte Genugtuung und eine Möglichkeit zumindest zum Teil mit der Zeit abzuschließen.
12 Minuten
Anfang 1942 wurde in Auschwitz-Birkenau ein Frauenlager eingerichtet, in welchem weibliche Personen, die die Selektionen überlebten, unter menschenunwürdigen Bedingungen interniert wurden. Die Aufseherinnen standen ihren männlichen Kollegen hinsichtlich Brutalität und Skrupellosigkeit in nichts nach und sind für unzählige Misshandlungen und Ermordungen an den Häftlingen verantwortlich gewesen. Johanna Bormann war aufgrund ihres ausgeprägten brutalen sowie sadistischen Vorgehens unter den Insassinnen besonders gefürchtet, und stach selbst unter Verbrechern hervor. Die Aufseherin war dafür bekannt aggressive Schäferhunde mitzuführen, die diese auf diewehrlosen Häftlinge losließ, was zu schweren Verletzungen oder zum direkten Tod der Opfer führte. Bormann ließ beispielsweise auch kranke oder alte Häftlinge von ihren Hunden zerfetzen, oder prügelte brutal auf diese ein. Dieses hemmungslose Vorgehen hatte ihr die Spitznamen die Frau mit den Hunden oder auch das Wiesel eingebracht.
9 Minuten
Es ist der 16. Juli 1941. Das deutsche Reich hat vor 1 Monat die Sowjetunion überfallen und dringt tief in die Ostgebiete ein. Ein wichtiges Ziel der Operation Barbarossa war die Stadt Smolensk, welche mit aller Kraft von den russischen Truppen verteidigt wurde. An diesem Tag konnten die Wehrmachtssoldaten kaum fassen wen sie gefangen genommen hatten. Vor ihnen stand Yakov Dzhugashvili, der leibliche Sohn von Josef Stalin. Die Gefangenname war ein Fest für die nationalsozialistische Propaganda, und der russische Diktator schäumte vor Wut. Stalin ließ seinen eigenen Sohn in Ungnade fallen und schlug alle Angebote eines Gefangenenaustauschs aus. Yakov ende im Konzentrationslager Sachsachenhausen, und beging aufgrund seiner Aussichtslosen Lage Suiz*d. Doch dies interessierte den eiskalten Diktator Joseph Stalin nicht. In diesem Video geht es um die schockierende Geschichte eines Mannes, der das Pech hatte, der Sohn einer der grausamsten Menschen der Weltgeschichtezu sein.
13 Minuten
Das KZ Buchenwald gehörte zu den größten und tödlichstenKonzentrationslagern des deutschen Reiches, mehr als 56000 Menschen starben hier durch die unmenschlichen Bedingungen oder den Gräueltaten des Lagerpersonals. Karl Otto Koch war insgesamt 4 Jahre lang Lagerkommandant vonBuchenwald, und in dieser Position stellvertretend für den Tod von zehntausenden Menschen verantwortlich gewesen. Der als äußerst gierig und korrupt beschriebene Koch nutzte seine Position dazu aus, sich maßlos an den Wertgegenständen der Inhaftierten zu bereichern, und häufte dadurch sogar ein Millionenvermögen an. Hilfe bekam Er dabei von seiner Ehefrau Ilse Koch, die später als die Hexe von Buchenwald bekannt wurde, aufgrund zahlreicher teilsauch perverser Verbrechen an den Häftlingen. Koch war so korrupt und skrupellos, dass es sogar der SS zu viel wurde, und der Lagerkommandant verhaftet sowie angeklagt wurde.
13 Minuten
Mit dem Beginn des zweiten Weltkriegs wurden Juden und andere nicht akzeptierte Minderheiten in den besetzten Gebieten verfolgt und meist ermordet, wobei besonders die Ostgebiete betroffen waren. Viele der verfolgten Menschen wurden nicht in Konzentrations- oder Vernichtungslager deportiert, sondern vor Ort von mobilen geschulten Erschießungskommandos getötet, den sogenannten Einsatzgruppen. Als Leiter des berüchtigten Einsatzkommandos 4A war Paul Blobel für die Ermordung von mehr als 60000 Juden verantwortlich. Blobel und seine Mannschaft verübten brutale Massaker, bei denen nicht akzeptierte Ethnien in Massen erschossen wurden, selbst Kinder wurden nicht verschont. Er leitete das schreckliche Massaker von Babyn Jar, bei dem seine Truppe innerhalb von nur 2 Tagen 33000 Juden ermordete. In diesem Video geht es um die grausamen Verbrechen von Paul Blobel und der nach dem Krieg stattgefundenen Anklage sowie Bestrafung dieses Verbrechers.
18 Minuten
Die geheime Staatspolizei, kurz Gestapo genannt, war Hitlers wichtigstes Terrorinstrument, um die Macht der Nationalsozialisten zu festigen, und sorgte für die Verfolgung und Beseitigung von politischen Gegnern sowie auch von nicht akzeptierten Ethnien. Die Gestapo war integraler Bestandteil des Holocausts, wobei durch diese Behörde die Durchführung der Deportationen der Juden in Konzentrations- und Vernichtungslager sowie auch die Massenmorde der Einsatzgruppen in den Ostgebieten geleitet wurden. Heinrich Müller, auch Gestapo Müller genannt, war während des zweiten Weltkriegs durchgehend der Leiter der geheimen Staatspolizei und in dieser Funktion einer der Hauptorganisatoren des Holocausts sowie zahlreicher anderer Verbrechen, damit war Müller stellvertretend für die Ermordung von mehreren Millionen Menschen verantwortlich. Der Gestapo Chef war einer der wichtigsten und einflussreichsten Verbrecher der NS-Zeit, unter seiner Verantwortung wurden die grausamsten Mordaktionen der Nazis durchgeführt, welche in diesem Video umfangreich dargestellt werden.
13 Minuten
Die im Ausschnitt gezeigte Frau ist Hertha Bothe, eine brutale und hemmungslose Aufseherin, die sich im laufe des zweiten Weltkriegs in verschiedenen Konzentrationslagern unzähliger schwerer Verbrechen schuldig gemacht hat. Im KZ Stutthof misshandelte und erschoss Bothe unzählige Häftlinge, und wurde aufgrund ihrer ausartenden Gewaltexzesse die Sadistin von Stutthof genannt. Als Aufseherin half sie aktiv beim systematischen Mord an zehntausenden unschuldigen Menschen mit, und trotzdem wies Bothe auch Jahrzehnte später jegliche Schuld trotzig von sich. Bothe ist damit kein Einzelfall, das Phänomen findet sich bei vielen ehemaligen Aufsehern beider Geschlechter, doch wie war es tatsächlich?
14 Minuten
In den Konzentrationslagern waren Misshandlungen und Folter an den Häftlingen ein integraler Bestandteil des Lageralltags, wobei viele der Inhaftierten diese Torturen nicht überlebten. Bereits beim geringsten Verdacht der Durchführung von Aktivitäten die dem Lager schaden könnten wurden Insassen schwer gefoltert um Geständnisse zu erzwingen sowie die Namen involvierter Mithäftlinge zu erfahren. Häufig waren die Opfer unschuldig und wurden wegen falscher Verdächtigung oder auch aus reiner Willkür schwer misshandelt oder direkt ermordet. Wilhelm Boger war mehr als 2 Jahre lang dafür zuständig im Konzentrationslager Auschwitz beschuldigte Insassen unter schwerer Folter zu verhören, wobei viele seiner Opfer zu Tode geprügelt wurden. Boger führte die nach ihm benannte Foltermethode der Bogerschaukel ein, wobei der Insasse gefesselt an einer Stange hing und so lange geschlagen wurde bis dieser bewusstlos wurde oder bedingt durch die starken Verletzungen direkt starb. Boger machte selbst vor Kindern keinen Halt und zerschmetterte beispielsweise einen kleinen Jungen an einer Wand, bedingt durch seine Grausamkeit wurde Boger auch die Bestie von Auschwitz oder Teufel von Auschwitz genannt.
13 Minuten
Bereits kurz nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten, ordnete Hitler den Bau der ersten Konzentrationslager an, welche zur Beseitigung politischer Gegner dienen sollten, und im März 1933 wurde das KZ Dachau eröffnet. Einige der ersten KZ-Aufseher des Deutschen Reiches sollten fast 12 Jahre lang an diversen Standorten für Mord und Terror verantwortlich sein, und in dieser Funktion eine steile Karriere innerhalb der SS hinlegen. Hans Aumeier wurde von Insassen als brutaler und zutiefst sadistischer SS-Mann beschrieben, beginnend in Dachau wurde dieser in mehr als 8 Konzentrationslagern eingesetzt, unteranderem in Buchenwald, Flossenbürg und Auschwitz. Aumeier war für die Ermordung von unzähligen Insassen verantwortlich, welche von diesem erschossen oder zu Tode geprügelt wurden. Der Aufseher tötete Inhaftierte häufig aus einer reinen Laune heraus, bspw. Erschoss er einen Häftling eigenhändig weil ihm dessen Bart nicht gefiel, oder zeigte in einer Gruppe von Häftlingen willkürlich auf 2 Menschen die ohne Grund von den Mithäftlingen zu töten seien. Aumeier war dafür bekannt eine Vorliebe dafür zu haben seine Insassen besonders perfide zu quälen, ließ diese bspw. im Winter ohne Grund stundenlang im Schnee liegen, was zu starken Erfrierungen bei den Opfern führte. Innerhalb der zahlreichen KZs hatte der Aufseher stehts hohe Positionen inne, in denen er meist für die Bestrafung bzw. Ermordungen zahlreicher Insassen verantwortlich war, und war dadurch ein wichtiges Rad im Getriebe des Konzentrationslagersystems.
14 Minuten
In der NS-Zeit war die Rassentheorie ein integraler Bestandteil der nationalsozialistischen Ideologie, es wurde fanatisch versucht eine fundierte Wissenschaft dazu aufzubauen, welche die angebliche Überlegenheit, der aus der Sicht der Nazis arischen Rasse belegen sollte. Im Juli 1935 gründete Heinrich Himmler die Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe, welche als Instrument für diverse pseudowissenschaftliche Rassenforschungen eingesetzt wurde und im Verlaufe des zweiten Weltkriegs für diverse grausame Menschenversuche und Kriegsverbrechen verantwortlich war. Geschäftsführer des Ahnenerbe Vereins war Wolfram Sievers, welcher in dieser Position unter anderem Versuche mit Giftgas an Häftlingen durchführen ließ, bei denen die Wirkung möglicher Gegenmaßnahmen erforscht wurde. Sievers förderte zudem Unterdruckversuche an Insassen des KZ Dachau, in welchen die Häftlinge den Bedingungen in großer Höhe ausgesetzt wurden, wobei das Blut der Opfer zu kochen anfängt und der Tod unausweichlich in kürzester Zeit eintritt. Große Aufmerksamkeit erlangte das Kriegsverbrechen der Straßburger Schädelsammlung, wobei 1943 89 Insassen des KZ Natzweiler-Struthof vergast wurden, um die Skelette anschließend in einem Museum auszustellen.
11 Minuten
Mit der Machtergreifung Hitlers Anfang 1933 wurden Juden und anderen nicht akzeptierte Ethnien zunehmend verfolgt sowie stark schikaniert, in den Kriegsjahren begann dann die systematische Deportation in Konzentrations- und Vernichtungslager oder die Ermordung durch Einsatztruppen denen Millionen Menschen zum Opfer fielen. Eduard Bloch war ein jüdischer Arzt in Österreich, doch während nach dem Anschluss alle anderen Juden um ihr Leben fürchten mussten, war dieser nicht von den Verfolgungen betroffen und wurde von den Nazis sogar mit Respekt behandelt. Denn Eduard Bloch stand unter dem persönlichen Schutz von Adolf Hitler, Hitler schickte dem Arzt sogar Postkarten und erkundete sich regelmäßig nach diesen, vor anderen hochrangigen Nationalsozialisten bezeichnete der Diktator Bloch sogar als Edeljuden, der aus seiner Sicht nicht wie die anderen Juden war. Wie konnte es sein, dass der Mann der für den Tod von Millionen Juden verantwortlich war, der zu den schlimmsten Antisemiten der Geschichte gehörte, einen einzigen Juden schützte und diesen sogar als Freund ansah? Der Grund lag in Hitlers Kindheit und ist stark mit seiner Mutter Klara Hitler involviert, bei Eduard Bloch wurde der Diktator von seiner eigenen schmerzhaften Vergangenheit eingeholt.
13 Minuten
Ein integraler Bestandteil des Konzentrationslagersystems war der Einsatz von sogenannten Funktionshäftlingen, Insassen die Kontroll- oder Verwaltungsaufgaben vom SS Wachpersonal übernehmen sollten, und dafür bessere Haftbedingungen zugesprochen bekamen. Die Häftlinge sollten selbst zu Tätern gemacht werden, einige versuchten in dieser Stellung ihren Mithäftlingen so gut es ging zu helfen, andere Funktionshäftlinge missbrauchten ihre Macht jedoch dazu schreckliche Verbrechen an Mitinsassen auszuüben, und wurden selbst zu Verbrechern. Vera Salvequart wurde Ende 1944 im KZ Ravensbrück interniert, und wurde als Pflegerin eines Krankenreviers eingesetzt, wobei diese laut Zeugen bemüht war die Mitinsassen mit zusätzlicher Verpflegung oder besseren Klamotten zu versorgen. Doch unter der Fassade verbarg sich noch eine andere Person, Salvequart vergiftete unzählige der kranken Personen mit einem Pulver oder per Injektion, damit diese nicht extra in die Gaskammer transportiert werden müssen, und wurde selbst zur Massenmörderin. Als Gegen Kriegsende eine Gaskammer im Lager installiert wurde, war Salvequart dafür zuständig den Tod der vergasten Personen zu protokollieren und diesen die Goldzähne zu entfernen. In diesem Video geht es um die grausamen Verbrechen von Vera Salvequart, wie aus einer Insassin eine eiskalte Täterin wurde und ihrer Verurteilung nach dem Krieg.
13 Minuten
Anfang 1942 wurde im Konzentrationslager Auschwitz Birkenau ein Frauenlager eingerichtet, in welchem weibliche Personen, die die Selektionen überlebten, unter menschenunwürdigen Bedingungen interniert wurden. Die Aufseherinnen standen ihren männlichen Kollegen hinsichtlich Brutalität und Skrupellosigkeit in nichts nach und waren für unzählige Misshandlungen und Ermordungen verantwortlich, doch kaum eine war annähernd so gefürchtet und berüchtigt wie Irma Grese. Grese wurde mit gerade einmal 18 Jahren KZ-Aufseherin, und wurde von Zeitzeugen als äußerst hübsch beschrieben, doch unter der Fassade verbarg sich eine eiskalte und sadistische Person, welche ihre Position für die grausamsten Verbrechen ausnutzen sollte. Insassen wurden von ihr wegen kleinsten Vergehen erschossen oder zu Tode geprügelt, verletzte Personen wurden von ihren mitgeführten Schäferhunden angefallen und zerfetzt, Grese führte zudem meist eine Peitsche oder einen Knüppel mit sich und schlug mit diesen teilweise auch willkürlich auf Inhaftierte ein. Die Aufseherin pflegte ein enges Verhältnis zum Lagerarzt Josef Mengele, war mit diesem an diversen Selektionen der ankommenden Häftlinge beteiligt und schickte zehntausende Menschen in die Gaskammern. Aufgrund ihrer Taten sowie ihres Aussehens wurde Grese der Spitzname „Hyäne von Auschwitz“ oder auch „Schöne Bestie von Belsen“ verliehen. Nach dem Krieg erregte ihr Fall große mediale Aufmerksamkeit, die Welt fragte sich wie eine so junge und unschuldig aussehende Frau solch grausame Taten vollbringen konnte.
15 Minuten
Das KZ Mauthausen war das größte Konzentrationslager auf dem Gebiet Österreichs, mehr als 200000 Menschen waren hier unter menschenunwürdigen Bedingungen inhaftiert, von denen ca. 120000 ums Leben kamen. Für die Gefangenen war die Vernichtung durch Arbeit vorgesehen, welche bei Schwerstarbeit gezielt von den Wärtern in den Tod getrieben wurden, viele der Personen endeten aber auch als Versuchspersonen in grausamen medizinischen Experimenten der Lagerärzte. Aribert Heim war ab Ende 1941 nur für wenige Monate als Arzt im Lager stationiert, vollzog hier aber so grausame und sadistische Verbrechen, dass dieser nach dem Krieg sogar als zweiter Josef Mengele oder auch Schlächter von Mauthausen bezeichnet wurde. Heim ermordete hunderte Häftlinge eigenhändig durch Injektionen mitten ins Herz, hatte dabei meist eine Stoppuhr in der Hand und protokollierte welcher Wirkstoff am effektivsten ist. Aus rein sadistischen Motiven sezierte er lebende Häftlinge teilweise auch ohne Narkose, und entnahm diesen bei vollem Bewusstsein die Organe, oder führte andere pseudowissenschaftliche Experimente durch. Besonders perfide war Heims Vorliebe dafür, Inhaftierten mit schönen Zähnen den Kopf abschneiden zu lassen, und den Schädel als Dekoration auf seinem Schreibtisch aufzustellen. Neben Mauthausen war der Lagerarzt zudem in den Konzentrationslagern Sachsenhausen und Buchenwald aktiv, und wies am Ende eine schockierend lange Liste an Verbrechen vor.
12 Minuten
Stell dir vor du musst an einem Wettkampf um Leben und Tod teilnehmen, es gibt keine zweite Chance, eine Niederlage bedeutet unweigerlich deine grausame Ermordung. Was man sonst nur aus Filmen kennt, war für dutzende Häftlinge des Konzentrationslagers Auschwitz bittere Realität, welche zur reinen Belustigung der Aufseher in brutalen Boxkämpfen gegeneinander antreten mussten, im Wissen, dass sie bei einer Niederlage vergast wurden. Harry Haft wurde 1943 nach Auschwitz deportiert und aufgrund seiner muskulösen Statur von den Aufsehern dazu gezwungen, in blutigen Boxkämpfen gegen Mithäftlinge anzutreten, der Einsatz war dabei stehts sein Leben. Schonung gab es dabei keine, wöchentlich musste Haft um sein Leben kämpfen, stehts mit dem Gedanken im Kopf in der Gaskammer zu landen, oder seine Gegner indirekt in den Tod zu schicken. Die Lage schien absolut aussichtslos für den Häftling, die Befreiung des Lagers war noch in weiter Ferne, wohingegen Er regelmäßig Boxen musste. Wie sollte es möglich sein so viele Kämpfe zu gewinnen, ohne auch nur einmal zu verlieren?