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Brisante Stories: True Crime zu Verbrechern des Nationalsozialismus I Kompakt und schonungslos Archiv

50 Episoden
8 Minuten
In zahlreichen Konzentrationslagern der Nationalsozialisten sind grauenvolle medizinische Experimente durchgeführt worden, wobei es meist um die Pseudowissenschaft der Rassenlehre oder der Erprobung von Heilungsmethoden gegen Krankheiten ging. Bei den Menschenversuchen der Lagerärzte wurde keinerlei Rücksicht auf das Leben der Insassen genommen, und viele sind qualvoll an den Folgen der Versuche gestorben. Zu den tödlichsten und perfidesten Experimenten gehören die von Claus Schilling durchgeführten Versuche im Konzentrationslager Dachau. Schilling infizierte mehr als 1000 Personen mit der damals nicht behandelbaren Krankheit Malaria, wobei fast 400 von ihnen starben. Zu den Versuchspersonen gehörten zum großen Teil sogar polnische Priester. Nach dem Krieg wurde Claus Schilling aufgrund seiner grausamen Experimente zum Tode verurteilt und hingerichtet. Bis zuletzt relativierte er seine Menschenversuche, und behauptete nur im Interesse der Wissenschaft gehandelt zu haben.
11 Minuten
Das KZ Buchenwald gehörte zu den größten und tödlichsten Konzentrationslagern des Deutschen Reiches, mehr als 56000 Menschen starben hier durch die unmenschlichen Bedingungen oder den Gräueltaten des Lagerpersonals. Ilse Koch war die Ehefrau des damaligen Lagerkommandanten Karl Otto Koch und offiziell nicht als Aufseherin eingestellt, was diese jedoch nicht davon abhielt aus bloßem Vergnügen unzählige sadistische Verbrechen im Lager auszuüben. Beispielweise ging Koch leicht bekleidet am Wach Zaun entlang um Häftlinge zu verführen nur um diese dann bei den Aufsehern zu melden was häufig zur Ermordung der Gefangenen führte. Für dieses Vorgehen wurde Ilse Koch von der englischen Presse der Name Schlampe von Buchenwald gegeben, Im deutschsprachigen Raum ist sie als Hexe von Buchenwald bekannt. Ihr wurde sogar vorgeworfen Insassen gehäutet und einen Lampenschirm aus der Haut gefertigt zu haben. In diesem Video geht es um die grausamen Verbrechen von Ilse Koch und der nach dem Krieg stattgefundenen Anklage sowie Bestrafung dieser Verbrecherin.
10 Minuten
m Konzentrationslager Majdanek waren schätzungsweise 170000 Menschen inhaftiert von denen rund 80000 ums Leben kamen. In den 3 Jahren des Bestehens wurde das Lager zeitweise auch als Vernichtungslager eingesetzt, in dem die Häftlinge systematisch durch Gaskammern oder Massenerschießungen ermordet wurden. Unter den Insassen galt Hermine Braunsteiner als die grausamste und brutalste Aufseherin, welche eine Vorliebe dafür hatte, Häftlinge mit eisenbeschlagenen Stiefeln zu Tode zu treten und dafür den Spitznamen trampelnde Stute oder trampelnde Bestie von Majdanek verliehen bekam. Braunsteiner war für unzählige Morde und Misshandlungen an den Gefangenen verantwortlich, schlug sogar dutzende Kinder zu Tode oder schickte diese direkt in die Gaskammer und war allgemein an der Selektierung von zehntausenden Menschen beteiligt. In diesem Video geht es um die grausamen Verbrechen von Hermine Braunsteiner und der nach dem Krieg stattgefundenen Anklage sowie Bestrafung dieser Verbrecherin.
9 Minuten
Das KZ Ravensbrück war das größte Konzentrationslager für Frauen zur Zeit des Nationalsozialismus. Zwischen 1939 und 1945 wurden insgesamt 132.000 Frauen und Kinder interniert, von denen schätzungsweise 28.000 ums Leben gekommen sind. Besonders gefürchtet war Dorothea Binz, die für unzählige Misshandlungen und Morde an den Häftlingen verantwortlich war, unteranderem verprügelte sie Gefangene bei kleinsten Regelverstößen, erschoss sie teilweise gar direkt oder hetzte Hunde auf die wehrlosen Insassen. Binz machte in Ravensbrück Karriere, hatte ab Mitte 1943 faktisch das Kommando über das gesamte Frauenlager und bekam aufgrund ihrer Brutalität den Spitznamen „die schöne Bestie verlieren“. Unter ihrer Obhut wurden im KZ Ravensbrück viele Aufseherinnen ausgebildet, die teilweise auch im Konzentrationslager Ausschwitz-Birkenau eingesetzt wurden, wie beispielsweise die spätere Oberaufseherin Elisabeth Volkenrath. In diesem Video geht es um die grausamen Verbrechen von Dorothea Binz und der nach dem Krieg stattgefundenen Anklage sowie Bestrafung dieser Verbrecherin.
14 Minuten
Wer sich aus Sicht der Nationalsozialisten eines schweren politischen Verbrechens schuldig machte, wurde meist unter Missachtung vieler rechtsstaatlicher Grundsätze am Volksgerichtshof abgeurteilt, wobei dies spätestens mit dem 1942 zum Präsidenten des Gerichts gewählten Roland Freisler nichts mehr mit einem rechtmäßigen Prozess zu tun hatte. In den von Freisler geführten Prozess wurden die Angeklagten erniedrigt und verängstigt, angebrüllt sowie verbal beleidigt, eine Verteidigung wurde nicht zugelassen und das Todesurteil stand häufig bereits vorher fest. Der als Blutrichter bezeichnete Freisler fällte insgesamt 2600 Todesurteile unteranderem gegen Mitglieder der Widerstandsgruppe Weiße Rose wie Sophie Scholl oder zahlreiche Widerstandskämpfer des Hitler-Attentats vom 20 Juli 1944, welchen in Schauprozessen ihre Menschenwürde aberkannt wurde. Die zum Tode verurteilten des Hitler-Attentats wurden unter grausamen Qualen mit Klavierdraht gehängt, die Hinrichtung wurde auf Filmband aufgenommen und Adolf Hitler übergeben, welcher sich laut Augenzeugen über das Leiden der Hängenden amüsierte. Freisler nahm zudem an der Wannsee-Konferenz teil, und war damit maßgeblich an den millionenfachen systematischen Morden nicht akzeptierter Ethnien beteiligt.