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36 Episoden
43 Minuten
In dieser Folge (Aufzeichnung Juli 2024) sprechen wir über die nachhaltige Mobilitätswirtschaft und die Fahrradwirtschaft in Deutschland. Es geht um ihre Entwicklung, ihre volkswirtschaftliche Bedeutung und ihre Rolle für den Mobilitätswandel. Gemeinsam mit unseren Gäst*innen werfen wir einen genauen Blick darauf, welche Wirtschaftszweige sie umfasst und warum sie so bedeutend sind. Außerdem erfahren wir, wie sich die Fahrradwirtschaft von anderen Mobilitätsbranchen wie ÖPNV, Carsharing oder der Taxibranche unterscheidet. Wir diskutieren aktuelle Trends, wie den Boom des Fahrradtourismus, die wachsende Bedeutung von Dienstradleasing und E-Bikes, und beleuchten, welche Herausforderungen – von Outsourcing bis hin zu Lieferkettenproblemen – die Branche aktuell bewältigen muss. Schließlich beschäftigen wir uns mit der Frage, ob der Fahrradmarkt irgendwann gesättigt sein könnte, und welche Handlungsempfehlungen sich daraus für die Politik und Planung ableiten lassen. 

Unsere erste Gästin ist Elena Laidler-Zettelmeyer, die für strategische Kooperationen bei Zukunft Fahrrad zuständig ist. Zukunft Fahrrad ist ein Zusammenschluss dynamischer Unternehmen aus der Fahrradwirtschaft, darunter Dienstleister*innen, Hersteller*innen, Händler*innen und Start-ups. Elena stellt uns die Studie „Die nachhaltige Mobilitätswirtschaft: Ein Wirtschaftsfaktor für Deutschland“ vor, die von der CONOSCOPE GmbH im Auftrag von Zukunft Fahrrad durchgeführt wurde. Sie beleuchtet die volkswirtschaftlichen Effekte der nachhaltigen Mobilitätsbranche in Deutschland und gibt Einblicke in deren Ziele und Herausforderungen. 

Unser zweiter Gast ist Dr. Frederic Rudolph, Institutsleiter des T3 Transportation Think Tanks. Der Think Tank wurde von Zukunft Fahrrad gegründet, um mit evidenzbasierten Studien die Potenziale zukunftsfähiger Mobilität zu analysieren. Frederic präsentiert uns die Studie „Die Fahrradwirtschaft und der Wirtschaftsfaktor Fahrrad in Deutschland“, die systematisch Daten zur Beschäftigung und zu den Umsätzen der Fahrradwirtschaft in den Jahren 2019 bis 2023 erhoben hat. Die Studie zeigt, welche Wertschöpfungsbereiche in der Fahrradbranche besonders wichtig sind und wie sich Trends wie Fahrradtourismus und E-Bikes auf den Markt auswirken. 

 

Weitere Informationen & Veröffentlichungen: 

https://zukunft-fahrrad.org/wp-content/uploads/2024/06/Branchenstudie_zur_Fahrradwirtschaft_2024.pdf 

https://t3-forschung.de/wp-content/uploads/2024/06/Branchenstudie_Fahrradwirtschaft_2020.pdf 

https://zukunft-fahrrad.org/wp-content/uploads/2023/06/Branchenstudie_zur_Fahrradwirtschaft_2023.pdf 

 

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Wissenschaftliche Studien und neue Erkenntnisse aus der Fahrradmobilität werden in dem Podcast vorgestellt und damit leichtverständlich aufbereitet. “Radwissen” macht Radwissen zugänglich - für die interessierte Öffentlichkeit sowie für zuständige Akteur*innen der Radverkehrsförderung. Mehr Informationen zu dem Projekt gibt auf der Webseite von fair spaces. 

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Zur Folge

In dieser Folge geht es um Förderprogramme für den Radverkehr. Diese Förderprogramme zielen darauf ab, den Radverkehr in Deutschland attraktiver und sicherer zu machen, damit mehr Menschen das Fahrrad nutzen. Dazu gehört einerseits, den Ausbau und die Verbesserung der Radinfrastruktur zu unterstützen, z. B. durch die Förderung des Baus von Radwegen, Abstellanlagen oder sicherer Verkehrsführungen. Andererseits gibt es aber auch Förderungen für nicht-investive, also nicht bauliche Maßnahmen, wie z. B. unseren Podcast Radwissen.

Im Fokus der heutigen Folge stehen für den Radverkehr relevante Förderungen des Bundes. Darüber hinaus bieten die Länder verschiedene Förderprogramme für den Radverkehr an.  

Roman Willweber vom Mobilitätsforum leitet das Referat F5 im Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM). Das BALM ist zentralerProjektträger für die Förderprogramme des Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) zum Radverkehr und Bewilligungsbehörde in den vom BMDV finanzierten Förderprogrammen. Das Mobilitätsforum Bund wurde 2021 gegründet. Es ist als Dienstleister und Wissenszentrum konzipiert. Dieses Referat übernimmt insbesondere kommunikative Funktionen.

Lorenz Blume wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Urbanistik. In der „Agentur für kommunalen Klimaschutz“ berät er Kommunen und kommunale Akteur*innen zu Klimaschutz sowie Fördermöglichkeiten im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative. Die Agentur für kommunalen Klimaschutz bündelt im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) Informations-, Beratungs- und Vernetzungsangebote für Kommunen und kommunale Akteur*innen. Sie berät umfassend zu Fördermöglichkeiten im kommunalen Klimaschutz.

In der Folge wird mehrmals die ZUG genannt. ZUG (Zukunft - Umwelt - Gesellschaft) ist eine Bundesgesellschaft, die im Auftrag des BMWK die Förderprogramme der Nationalen Klimaschutzinitiative, ähnlich wie das BALM bei der Radverkehrsförderung des BMDV, als Projektträger betreut.

Korrekturhinweis:

Die im Podcast genannte Anzahl bewilligter Projekte im Rahmen der NKI bezog sich auf den Zeitraum bis Ende 2022. Bis Ende 2023 wurden insgesamt 52.400 Projekte durch die NKI bewilligt. Der Bund hat diese Projekte mit ca. 1,8 Milliarden Euro gefördert. Über die Kommunalrichtlinie wurden über 26.000 Projekte gefördert. Es wurden 1.130 Radverkehrsinfrastruktur- und Modellprojekte gefördert.

 

Weitere Informationen & Veröffentlichungen:

Mobilitätsform Bund

Förderfiebel

Förderprogramme des Mobilitätsforums Bund  

Agentur für den kommunalen Klimaschutz

Förderkompass

 

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Zur Folge

Heute geht es um Speed-Pedelecs, auch als S-Pedelecs bekannt. Speed-Pedelecs sind Elektrofahrräder, die eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h erreichen können. Sie werden in verschiedenen europäischen Ländern zunehmend beliebter. Mit einer steigenden Reichweite durch höhere Geschwindigkeiten können S-Pedelecs z. B. für Pendler*innen mit längeren Strecken den Umstieg auf umweltfreundlichere Transportmittel ermöglichen – und damit ein wichtiger Hebel für die Mobilitätswende sein.

Im Gegensatz zu herkömmlichen E-Bikes gilt für S-Pedelecs eine Versicherungs- und Kennzeichenpflicht, außerdem ist das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Die Benutzung von Radverkehrsanlagen mit Speed-Pedelecs ist in den meisten Bundesländern in Deutschland innerorts sowie außerorts nicht erlaubt.

Wir sprechen über das Projekt „S-Pe(n)delec“, welches die Eignung von Speed-Pedelecs als Beitrag zur Mobilitätswende untersucht und die Studie „Wo fahren Speed-Pedelecs? Regulierung und Erfahrungen mit Speed-Pedelecs in Deutschland sowie in Belgien, Dänemark, den Niederlanden und der Schweiz“.

Prof. Dr. Martina Lohmeier lehrt und forscht an der Hochschule RheinMain in der Fachgruppe Mobilitätsmanagement. Sie leitet das Projekt S-Pe(n)delec als Teil ihrer Eigenforschung im Rahmen der Stiftungsprofessur Radverkehr, welche Martina inne hat.

Die drei Fahrradhersteller Riese & Müller, myStromer und Klever waren außerdem in dem Projekt „S-Pe(n)delec“ beteiligt und haben die S-Pedelecs kostenfrei für die Studie zur Verfügung gestellt.

 

Anke Schäffner arbeitet als Leiterin Politik und Interessenvertretung des Zweirad-Industrie-Verband e.V. Der ZIV – Die Fahrradindustrie ist eine nationale Interessenvertretung der  deutschen und internationalen Fahrradindustrie und hat die Studie „Studie „Wo fahren Speed-Pedelecs?“ in Auftrag gegeben. Der ZIV setzt sich u. a. für die Förderung des Radverkehrs und die sichere Nutzung von S-Pedelecs ein.

**Korrektur

Im Podcast fordern wir eine „einheitliche Kommunikation“ durch das BMDV. Wir möchten dies korrigieren und eine Forderung nach einer „verstärkten/intensiveren Kommunikation“ durch das BMDV aussprechen.

Wir sprechen zudem davon, dass es keinen signifikanten Unterschieden zwischen Unfällen mit S-Pedelecs und Unfällen mit E-Bikes gibt. In diesem Zuge ist auf die insgesamt noch sehr schwache Datenlage zum Unfallgeschehen hinzuweisen.

 

Weitere Informationen & Veröffentlichungen

S-Pe(n)delec https://www.hs-rm.de/de/fachbereiche/architektur-und-bauingenieurwesen/forschung/s-pendelec

Wo fahren Speed-Pedelecs? Regulierung und Erfahrungen mit Speed-Pedelecs in Deutschland sowie in Belgien, Dänemark, den Niederlanden und der Schweiz https://www.ziv-zweirad.de/wp-content/uploads/2023/11/ZIV-Studie-Wo-fahren-S-Pedelecs_Nov23.pdf

 

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Die Folge

In dieser Folge geht es um Mobilitätsarmut. Mobilitätsarmut wird definiert als „die Einschränkung des Möglichkeitsraums für potentielle Ortsveränderungen, die eine geringe Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zur Folge hat“.

Wir sprechen über das Projekt SOCIAL2MOBILITY. Dort wurde in der ersten Projektphase der Zusammenhang von Mobilität und sozialer Teilhabe am Beispiel von Personen, die von finanzieller Armut betroffen oder bedroht sind, in der Region Hannover untersucht. In der zweiten Projektphase wurden Maßnahmen zur Stärkung der Mobilität und sozialen Teilhabe umgesetzt. Der Fokus liegt dabei auf Maßnahmen zur Förderung der Fahrradmobilität. In dieser Folge widmen wir uns insbesondere der zweiten Projektphase und sprechen dazu mit Caroline Rozynek und Dr. Moritz Engbers.

Caroline Rozynek ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Humangeographie, Fachbereich Geowissenschaften/Geographie der Goethe-Universität Frankfurt a. M. Caroline forscht und promoviert dort in der Arbeitsgruppe Mobilitätsforschung.

Dr. Moritz Engbers arbeitet bei der Region Hannover im Fachbereich Verkehr, Team Verkehrsentwicklung und Management. Der fachliche Schwerpunkt sind Kooperationsprojekte zwischen Wissenschaft & Praxis. Bei der Region Hannover betreut er das Projekt SOCIAL2MOBILITY.

*Anmerkung*

Die Armutsgefährdungsquote liegt tatsächlich etwas höher als im Podcast genannt und im Jahr 2022 bei 16,7 % in Deutschland, 17,1 % in Niedersachsen und 19 % in der Region Hannover (Landesamt für Statistik Niedersachsen 2023, Region Hannover 2024).

 

Weitere Informationen & Veröffentlichungen:

Sammelband mit Projektergebnissen von Social2Mobility: https://doi.org/10.1007/978-3-658-42536-4_3

Policy Brief zum Thema Mobilitätsarmut: https://doi.org/10.21248/gups.58871

Website des Projekts Social2Mobility: https://www.social2mobility.de/

In Kürze verfügbar

Policy Brief II mit Kernergebnissen des Projektes Handlungsleitfaden zur Umsetzung von Maßnahmen zu Fahrradmobilität und Teilhabe durch Kommunen, Vereine und soziale Einrichtungen

 

Weitere Publikationen zum Thema

·       Mobilitätspraktiken von Haushalten mit Kindern https://doi.org/10.1016/j.jtrangeo.2022.103329

·       Mobilitätspraktiken von älteren Menschen https://doi.org/10.1016/j.tbs.2022.10.003

·       Zur Wirkung des 9-Euro-Tickets https://doi.org/10.1016/j.tranpol.2024.02.003

 

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In dieser Folge geht es um das Thema Radverkehr und Wohnen. Wir wollen wissen, wie städtische Strukturen, Wohnstandorte und die Verkehrsmittelwahl zusammenhängen. Dazu schauen wir genauer auf die Ergebnisse des Projekts STAWAL.

 

In dem Projekt werden Wechselwirkungen zwischen Stadtstruktur, Alltagsmobilität und der Wohnstandortwahl von Personen untersucht. Dafür wurden Fallstudien im Ruhrgebiet, Berlin und München durchgeführt. Verschiedene Verbände und Wohnungsgesellschaften oder Genossenschaften waren beteiligt. Ziel ist es zuverstehen, Städte und Verkehrssysteme die Entscheidungen der Bewohner*innen beeinflussen und umgekehrt. Dazu wurde u. a. untersucht, welche Rolle mobilitätsbezogene Faktoren bei der Wahl des Wohnstandorts spielen.

 

Wir sprechen mit Katja und Christoph Neye über die Ergebnisse des Projekts sowie Handlungsmöglichkeiten für Kommunen und Wohnungsunternehmen, um nachhaltige und den Radverkehr diesbezüglich zu fördern.

Katja Schimohr ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Dortmund in dem Fachgebiet Stadtentwicklung an der Fakultät für Raumplanung.

Christoph Neye ist Teamleiter Mobilität bei der HOWOGE. Die HOWOGE ist eine von sechs kommunalen Wohnungsbaugesellschaften in Berlin mit einem Bestand von über 75.000 Mietwohnungen und war in dem Projekt beteiligt.

 

*Korrektur*

Die HOWOGE ist nicht die größte Wohnungsbaugesellschaft in Berlin, wie an einer Stelle im Podcast erwähnt. Sie ist die größte kommunale Wohnungsbaugesellschaft in Berlin.

 

Weitere Informationen & Veröffentlichungen:

Projekt STAWAL: https://www.zukunft-nachhaltige-mobilitaet.de/stawal-stadtstruktur-wohnstandortwahl-und-alltagsmobilitaet/

Sonderveröffentlichung: Wechselwirkungen zwischen Wohnstandortwahl und Alltagsmobilität: https://repository.difu.de/items/73a1f2ce-3a4e-43b5-a65c-d5ecce828cb7

Mobilitätsstudie „Wege und Wohnen“, Hohenschönhausen: https://unternehmen.howoge.de/gesellschaftliches-engagement/forschung/mobilitaetsstudie-wege-und-wohnen-so-bewegt-sich-hohenschoenhausen.html

TU Dortmund, Fakultät für Raumplanung: https://soz.raumplanung.tu-dortmund.de/

 

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Zur Folge

In dieser Folge geht es um den Fahrradtourismus. Insbesondere in den wärmeren Jahreszeiten zieht es viele Menschen auch in der Freizeit aufs Fahrrad, für gemütliche Ausflüge am Wochenende, sportliches Fahren mit dem Rennrad oder Mountainbike oder längere Radreisen im In- oder Ausland. Im Jahr 2023 haben 37,4 Mio. Menschen in Deutschland das Fahrrad im Urlaub und für Ausflüge genutzt – das ist das Ergebnis der ADFC-Radreiseanalyse 2024. Über die weiteren Ergebnisse der Studie und die Entwicklung des Fahrradtourismus, aktuelle Trends und die Bedürfnisse verschiedener Zielgruppen im Freizeitradverkehr sprechen die Moderatorinnen Carolin Kruse und Elena Steinrücke in dieser Folge mit Dana Stolte und Christian Tänzler.

 

Dana Stolte ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Frankfurt University of Applied Science. Sie arbeitet dort in der Forschungsgruppe ReLUT – Research Lab for Urban Transport. Danas Forschungsschwerpunkt ist das Freizeitradfahren, damit beschäftigt sie sich in dem Forschungsprojekt und auch in ihrer Promotion.

 

Christian Tänzler ist Mitglied des Bundesvorstands des ADFC – dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club. Christian beschäftigt sich seit 25 Jahren mit dem Radtourismus und ist beim ADFC zuständig für die ADFC-Radreiseanalyse. In einer repräsentativen Umfrage werden seit 1999 jährlich Personen in Deutschland zu Radreisen befragt.

 

Weitere Informationen & Veröffentlichungen:

NaTourHuKi: Nachhaltiges Tourismuskonzept für Hanau und den westlichen Teil des Main-Kinzig-Kreises im Kontext des Regionalparks RheinMain https://www.natourhuki.de/

https://www.frankfurt-university.de/de/hochschule/fachbereich-1/ffin/fachgruppen-des-ffin/relut/forschungsprojekte/natourhuki/

ADFC-Radreiseanalyse 2024: https://www.adfc.de/artikel/adfc-radreiseanalyse-2024-die-ergebnisse

Begleitung für die nächste Radreise gesucht?

Hier geht’s zur ADFC-Mitradelzentrale.

 

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In dieser Folge geht es um Fahrradverleihsysteme. Im Fokus stehen die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitforschung zu dem Fahrradverleihsystem im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRNnextbike). In einem Kooperationsprojekt des Verkehrsverbunds mit der Hochschule RheinMain werden Nutzungsmuster, Verhaltensroutinen und Bedürfnisse der Nutzenden von Mietradsystemen erforscht, um daraus praxisnahe Empfehlungen für eine effiziente und nachhaltige Mobilität abzuleiten.

Mit den Gästen Lukas Raudonat und Matthias Kowald sprechen die Moderatorinnen Carolin Kruse und Elena Steinrücke über die Bedeutung von Fahrradverleihsystemen, Nutzungsgruppen sowie Gründe und Hemmnisse der Nutzung. Sie zeigen auf, wie Fahrradverleihsysteme in Zukunft noch weiter verbessert werden können, um auch andere Zielgruppen anzusprechen.

Lukas Raudonat arbeitet beim Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) und betreut im Team Mobilitätsdienstleistungen das regionales Mietradsystem VRNnextbike. Er sitzt dort insbesondere an der Schnittstelle zwischen nextbike und dem VRN.

Prof. Dr. Matthias Kowald lehrt an der Hochschule RheinMain in der Fachgruppe Mobilitätsmanagement und hat die Professur für "Mobilitätsmanagement und Mobilitätsverhalten" inne.

Weitere Informationen & Veröffentlichungen

Paper "Regionale Mietradsysteme": https://www.hs-rm.de/fileadmin/Home/Fachbereiche/Architektur_und_Bauingenieurwesen/Studiengaenge/Mobilitaetsmanagement__B.Eng._/Publikationen/50-56_m_wiss_blees_IV202301.pdf

VNRnextbike: https://www.vrnnextbike.de/de/

Veranstaltungshinweis

Öffentliche Fachtagung - ⁠Mietrad & Co.⁠ an der Hochschule RheinMain: 18. – 19.09.2024

Zum Thema

Bikesharing im Wandel: https://www.agora-verkehrswende.de/fileadmin/Projekte/2018/Stationslose_Bikesharing_Systeme/Agora_Verkehrswende_Bikesharing_WEB.pdf

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41 Minuten
In dieser Folge von Radwissen dreht sich alles um das Thema Modellierung im Radverkehr. Wir sprechen über die vielseitigen Aspekte der Datenanalyse, Verhaltensmodellierung und Verkehrssimulation, um zu verstehen, wie diese Instrumente zur Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur beitragen können. Makro- oder Mikromodelle nutzen Daten und Simulationen, um das Verhalten von Radfahrenden und den Fluss des Radverkehrs vorherzusagen und zu analysieren. Diese Modelle helfen dabei, Verkehrsinfrastruktur zu planen, Verkehrssicherheit zu verbessern und die Effizienz von Radverkehrsinfrastruktur zu steigern.

Als Expert*innen haben wir Prof. Dr. Heather Kaths und Prof. Dr. Jochen Eckart eingeladen. Sie geben vertiefte Einblicke in das Thema Modellierungen im Radverkehr und stellen aktuelle Projekte vor.

Prof. Dr. Heather Kaths leitet den Lehrstuhl für Radverkehr an der Bergischen Universität Wuppertal. In der Forschung gilt ihre Begeisterung den Daten, der Verhaltensmodellierung und der Verkehrssimulation – dazu arbeitet sie in verschiedenen Projekten.

Prof. Dr. Jochen Eckart ist Professor für Verkehrsökologie an der Hochschule Karlsruhe. Er stellt das Projekt MODELO-RAD vor. Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung eines Simulationstools, das biomechanische Prozesse des Radverkehrs abbildet. Dadurch soll eine Beurteilung der Qualität von Fahrvorgängen für bestehende und zukünftige Radverkehrsinfrastrukturen aus der Perspektive der Radfahrenden ermöglicht werden.

Weitere Informationen & Veröffentlichungen

MODELO-RAD - Projektseite: https://www.h-ka.de/ieem/projekte/modelo-rad        

Bergische Universität Wuppertal - Lehrstuhl für Radverkehr: https://radverkehr.uni-wuppertal.de/de/         

Hochschule Karlsruhe - Verkehrsökologie: https://www.h-ka.de/ivi/profil

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44 Minuten
In dieser Folge sprechen wir mit Melis Günay und Lisa Buchmann über Superblocks. Unter Superblocks werden städtische Quartiere mit hoher Lebensqualität, guter Klimaresilienz, mit sicherer Fuß-, Fahrrad- und ÖPNV-Infrastruktur und ohne Kfz-Durchfahrtsverkehr verstanden. Dies ist eine Definition vom Verein Changing Cities. Der Begriff Superblock stammt aus Barcelona (im spanischen „Superilla“), in Berlin spricht man z. B. von „Kiezblocks“, in anderen Städten auch von verkehrsberuhigten Quartieren. Superblocks verfolgen das Ziel, eine Reduktion des Kfzs herbeizuführen und gleichzeitig die Bedingungen für Rad- und Fußverkehr zu verbessern und die Lebens- und Aufenthaltsqualität in den Quartieren zu erhöhen. Dazu werden in Superblocks verschiedene Maßnahmen, z. B. zur Verkehrslenkung oder Gestaltung des öffentlichen Raums. 

Melis Günay ist Doktorandin an der HafenCity Universität Hamburg. In ihrer Promotion untersucht sie Verkehrsversuche in Deutschland. Sie stellt den Superblock im Leipziger Osten vor, der im Mai 2023 im Rahmen eines Verkehrsversuchs eingerichtet wurde. Das zugehörige Projekt „Neue Nähen – Superblocks Leipzig“ wird als eines von 17 Pilotprojekten aus den Mitteln „Post Corona Stadt“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und durch die Stadt Leipzig gefördert.  

Lisa Buchmann hat als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Technischen Universität Berlin die Umsetzung des Kiezblocks Komponistenviertel in Berlin-Pankow wissenschaftlich begleitet. Neben dem Bezirk und der TU Berlin, war auch die TU Dresden an dem Projekt beteiligt. Das neue Verkehrskonzept ist im Mai 2023 in Kraft getreten, das Projekt lief bis November 2023. 

Weitere Informationen & Veröffentlichungen: 

Neue Nähen – Superblocks Leipzig  

https://superblocks-leipzig.de/projekt-neuenaehen/ 

https://www.leipzig.de/umwelt-und-verkehr/verkehrsplanung/verkehrskonzepte/superblocks 

https://www.nationale-stadtentwicklungspolitik.de/NSPWeb/SharedDocs/Projekte/Pilotprojekt/Post-Corona-Stadt/leipzig_neue_naehe.html 

Kiezblock Komponistenviertel 

Allgemeine Informationen und Evaluationsergebnisse zum Kiezblock Komponistenviertel: https://www.berlin.de/ba-pankow/politik-und-verwaltung/aemter/stadtentwicklungsamt/mobilbericht/artikel.1295480.php 

Leitfaden Nahmobilität: https://mobilbericht.mobilitaet.tu-berlin.de/pdfs/Leitfaden_Nahmobilitaet.pdf 

Projekt MobilBericht2: https://www.berlin.de/ba-pankow/politik-und-verwaltung/aemter/stadtentwicklungsamt/mobilbericht/  

Mehr zum Thema Superblocks 

Changing Cities: https://changing-cities.org/kampagnen/superblocks-bundesweit/  

Empfehlungen für Superblocks: https://changing-cities.org/standards/  

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1 Stunde 6 Minuten
In dieser Folge sprechen wir mit Dr. Jana Heimel und Dr. Luca Nitschke über das Thema Pendeln per Fahrrad. Laut dem Bundesinstitut für Bau, Stadt und Raumforschung pendelten 2022 in Deutschland knapp über 20 Millionen Menschen über Gemeindegrenzen hinaus zur Arbeit. 73 Prozent nutzen dafür den Pkw und nur 3 Prozent das Fahrrad (Agora Verkehrswende 2022). Dabei ist das Fahrradfahren auf dem Arbeitsweg nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die Gesundheit & das Wohlbefinden der Pendelnden. Unsere Gäst*innen erklären, wie mehr Menschen motiviert werden können, für diesen Weg das Fahrrad zu nutzen.

Dr. Jana Heimel ist Professorin an der Fakultät für International Business der Hochschule Heilbronn. Sie leitet das Projekt PendlerRatD. Im Rahmen des Projekts wurde eine Plattform entwickelt, auf der Arbeitgeber*innen Anreize setzen können, um Mitarbeitende zur Nutzung des Fahrrads für den Arbeitsweg zu motivieren.

Dr. Luca Nitschke ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am ISOE, Institut für sozial-ökologische Forschung in Frankfurt am Main. Er ist Verbundkoordinator im Projekt PendelLabor – Wege zu einer nachhaltigen Stadt-Umland-Mobilität am Beispiel der Region Frankfurt Rhein-Main. In dem Projekt wurde untersucht, wie Pendeln verträglicher und im Einklang mit einer Mobilitätswende organisiert werden kann.

 

Weitere Informationen & Veröffentlichungen:

PendlerRatD

https://pendlerratd.com/das-pendlerratd-projekt/

App: https://pendlerratd.com/app/    

PendelLabor

https://www.isoe.de/nc/forschung/projekte/project/pendellabor/  

 

Zertifizierungsprogramm Fahrradfreundlicher Arbeitgeber

 

Zum Thema Pendeln:

MID 2017: https://bmdv.bund.de/SharedDocs/DE/Anlage/G/mid-ergebnisbericht.pdf?__blob=publicationFile   

https://www.deutschlandatlas.bund.de/DE/Karten/Wie-wir-uns-bewegen/100-Pendlerdistanzen-Pendlerverflechtungen.html            

https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/startseite/topmeldungen/pendeln-2022.html        

https://www.agora-verkehrswende.de/fileadmin/Projekte/2022/Pendlerverkehr/77_Pendlerverkehr.pdf

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In dieser Folge geht es um den Radverkehr zwischen Kommunen und Gemeinden und in Landkreisen.  

Die Moderatorinnen Carolin Kruse und Elena Steinrücke (beide fair spaces) sprechen mit Christian Zuckermann (Landkreis Gießen) und Christoph Kollert (Gemeinde Eichwalde) zu zwei Projekten:

Fahrradstraße K 29

Der Landkreis Gießen hat eine Fahrradstraße auf einer Kreisstraße eingerichtet. Vor der Verstetigung wurde die Fahrradstraße in einem Verkehrsversuch über 1,5 Jahre getestet. Die Fahrradstraße verbindet die Städte Lollar und Staufenberg und hat eine Länge von ca. 4 km. Es ist eine sogenannte „unechte“ Fahrradstraße, da sie für Kfz freigegeben ist. Wie auf allen Fahrradstraßen haben Fahrräder jedoch Vorrang und es gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h.

NUDAFA

NUDAFA ist ein Reallabor und der Name steht für „Nutzerdaten-gestützte Planung eines integrierten Fahrradverkehrsnetzes für die Kommunen Eichwalde, Schulzendorf und Zeuthen im Umland der Metropole Berlin und des Großflughafens BER. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch die TH Wildau (BMDV-Stiftungsprofessur Radverkehr) und die TU Berlin (FG Integrierte Verkehrsplanung). Das Projekt wird vom BMBF im Rahmen der MobilitätsWerkStadt 2025 (FONA) gefördert und läuft seit Juli 2021 bis Juni 2024.

Christian Zuckermann ist Hauptamtlicher Kreisbeigeordneter und Verkehrsdezernent im Landkreis Gießen.

Christoph Kollert ist interkommunaler Radverkehrskoordinator und Verbundkoordinator, NUDAFA-Reallabor für interkommunale Radverkehrsplanung in Eichwalde bei Berlin.

 

Weitere Informationen zu den Projekten:

Fahrradstraße K 29 im Landkreis Gießen

https://www.lkgi.de/aktuelles/mobilitaet/fahrradstrasse-auf-der-k-29-ist-bundesweit-beispielhaft/

Auszeichnung im Rahmen des Wettbewerbes "Gemeinsam aktiv. Mobil in ländlichen Räumen" (2023) des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

 NuDaFa

www.nudafa.de

Prototyp Radverkehrsatlas: www.nudafa.de/radnetzplanung#radverkehrsatlas

Projektdarstellung der TU Berlin: https://www.tu.berlin/ivp/forschung/projekte/nudafa

             

Jingle

The Trouble Notes

Radwissen

Der Podcast Radwissen wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplan (NRVP) gefördert. Wissenschaftliche Studien und neue Erkenntnisse aus der Fahrradmobilität werden in dem Podcast vorgestellt und damit leichtverständlich aufbereitet. “Radwissen” macht Radwissen zugänglich - für die interessierte Öffentlichkeit sowie für zuständige Akteur*innen der Radverkehrsförderung. Mehr Informationen zu dem Projekt gibt auf der Webseite von fair spaces sowie auf der Seite des Mobilitätsforum Bund.

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41 Minuten
In dieser Folge geht es um den Winterdienst auf Radwegen und das Radfahren im Winter bei Schnee und Eis. Die Moderatorinnen Carolin Kruse und Elena Steinrücke (beide fair spaces) sprechen mit Britta Peters (HiiCCE GmbH) und Dr. Sven Lissner (TU Dresden).

Wir sprechen über das Projekt E-Win - Effizienter Winterdienst auf Radverkehrsanlagen. In dem Projekt wurden alternative Streumittel für den Winterdienst von Radwegen untersucht, um die Sicherheit der Radfahrenden bei Schnee und Glätte zu erhöhen und so das Radfahren auch im Winter attraktiv zu halten. Das Projekt lief von 2019 bis 2022 und wurde im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans gefördert. Es wurde in Zusammenarbeit mit der Stadtreinigung Hamburg, dem Hamburg Institute for Innovation, Climate Protection and Circular Economy (HiiCCE) durchgeführt und von der Technischen Universität Dresden begleitet.

Britta Peters arbeitet als Senior Advisor bei der HiiCCE GmbH, dem Hamburg Institute for Innovation, Climate Protection and Circular Economy, einem Partnerinstitut der Technischen Universität Hamburg. Britta hat das Projekt E-Win geleitet.

Dr. Sven Lissner arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Verkehrsökologie an der Technischen Universität Dresden. Gemeinsam mit seinen Kolleg*innen hat Sven das Projekt E-Win wissenschaftlich begleitet. 

 

Weitere Informationen zu dem Projekt E-Win

Projektwebseite HiiCCE: https://www.hiicce.de/hamburgtautauf/

Ergebnisse: https://www.mobilitaetsforum.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Projekte/21635_E-Win_Ergebnis-Praesentation.html;jsessionid=2643659D86EF1B6E0236EEB183A79B2B.live11294?nn=3895868

Ergebniskurzbericht: https://www.mobilitaetsforum.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Projekte/21635_E-Win_Ergebniskurzbericht.html;jsessionid=2643659D86EF1B6E0236EEB183A79B2B.live11294?nn=3895868

Kampagnenvideo: https://www.youtube.com/watch?v=sFaXWC4Q0xc

Radfahren im Winter – 10 Tipps: https://www.hiicce.de/hamburgtautauf/#tipps

Mobilitätsforum: https://www.mobilitaetsforum.bund.de/DE/Themen/Wissenspool/Projekte/Projektbeispiele/Projekte/21635_effizienter_winterdienst_auf_radverkehrs.html

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The Trouble Notes

 

Radwissen

Der Podcast Radwissen wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplan (NRVP) gefördert. Wissenschaftliche Studien und neue Erkenntnisse aus der Fahrradmobilität werden in dem Podcast vorgestellt und damit leichtverständlich aufbereitet. “Radwissen” macht Radwissen zugänglich - für die interessierte Öffentlichkeit sowie für zuständige Akteur*innen der Radverkehrsförderung. Mehr Informationen zu dem Projekt gibt auf der Webseite von fair spaces sowie auf der Seite des Mobilitätsforum Bund.

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51 Minuten
In dieser Folge geht es um Mobilitätsbildung. 

In dieser Folge sprechen die Moderatorinnen Carolin Kruse und Elena Steinrücke (beide fair spaces) mit Dr. Katja Beyer (TU Chemnitz) und Professor Dr. Volker Blees (Hochschule RheinMain). 

Um eine nachhaltige Mobilität und Fahrradkultur zu fördern, ist es besonders entscheidend sich mit dem Thema Mobilitätsbildung zu beschäftigen. Bereits im frühen Alter erlernen wir Gewohnheiten, die entscheiden, wie wir uns in Zukunft fortbewegen werden. Heute möchten wir herausfinden, wie Kinder durch eine frühzeitige Sensibilisierung lernen können, umweltfreundliche Verkehrsmittel zu nutzen und ein Bewusstsein für die Vorteile des Fahrradfahrens zu entwickeln.  

Dr. Katja Beyer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Betriebliche Umweltökonomie und Nachhaltigkeit an der TU Chemnitz. Gemeinsam mit Professorin Dr. Marlen Gabriele Arnold und Juliane Weidenhagen arbeitet sie aktuell in dem Projekt "RADerFAHREN - Etablierung einer öffentlichen Rad-Kultur durch zielgruppenorientierte Befähigung zu einer intensiveren Fahrradnutzung im Alltag".  

Professor Dr. Volker Blees ist Professor im Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen, Fachgruppe Mobilitätsmanagement an der Hochschule RheinMain. Volker stellt das Projekt “Deine Schule per Rad” vor. Die Projektleitung trägt die ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain) 

Weitere Informationen zu den Projekten 

RADerFAHREN 

https://www.tu-chemnitz.de/wirtschaft/bwl8/raderfahren.php 

Deine Schule per Rad  

https://www.hs-rm.de/de/hochschule/aktuelles/details/artikel/deine-schule-per-rad 

 

Zum Thema Mobilitätsbildung: 

https://www.mobilitaetsforum.bund.de/DE/Themen/News-RADar/_texte/Einfuehrung_Themenmonat_Mobilitaetsbildung.html?cms_submit=Suchen&cms_templateQueryString=themenfokus 

https://www.mobilitaetsforum.bund.de/DE/Themen/Wissenspool/Themenkarten/202306-07/202306-07_Themenkarte.html 

 

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The Trouble Notes:  https://thetroublenotes.com/ 

 

Radwissen 

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Der Podcast Radwissen wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplan (NRVP) gefördert. Wissenschaftliche Studien und neue Erkenntnisse aus der Fahrradmobilität werden in dem Podcast vorgestellt und damit leichtverständlich aufbereitet. “Radwissen” macht Radwissen zugänglich - für die interessierte Öffentlichkeit sowie für zuständige Akteur*innen der Radverkehrsförderung. Mehr Informationen zu dem Projekt gibt auf der Webseite von fair spaces sowie auf der Seite des Mobilitätsforum Bund.  

Weitere Informationen zu fair spaces und ihren Projekten: www.fair-spaces.de
46 Minuten
In dieser Folge geht es um den Quick Wins in der Radverkehrsplanung. Die Moderatorinnen Carolin Kruse und Elena Steinrücke (beide fair spaces) sprechen dazu mit Svenja Golombek (ehemals ADFC Bundesverband) und Hanna Rhein (Deutsche Umwelthilfe).

Um unsere Städte lebenswerter zu gestalten und den Anteil aktiver Mobilität, also Fuß- und Radverkehr zu erhöhen, sind vielfältige Maßnahmen erforderlich. Manche Prozesse sind sehr langwierig. Doch wie können Dinge schneller umgesetzt werden? Welche Maßnahmen bringen schnell Erfolge? Heute möchten wir über diese sogenannten Quick Wins sprechen. Damit meinen wir Maßnahmen, welche den Radverkehr in kurzer Zeit verbessern und die Verkehrswende voranbringen.

Svenja Golombek war Projektleiterin Radverkehrsförderung beim ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub) Bundesverband (bis Sommer 2023). Von 2021 bis 2023 hat sie gemeinsam mit ihren Kolleginnen Sarah Karge und Melissa Gomez das Projekt InnoRADQuick durchgeführt. In dem Projekt haben sie innovative Maßnahmen in verschiedenen Städten auf der ganzen Welt angeschaut, die in kurzer Zeit viel für den Radverkehr erreicht haben. Das Projekt wurde vom Umweltbundesamt und Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen der Verbändeförderung gefördert.

Hanna Rhein ist Referentin Städtische Mobilität im Team Verkehr & Luftreinhaltung bei der Deutschen Umwelthilfe. Von 2020 bis 2022 hat sie gemeinsam mit ihrem Kollegen Robin Kulpa das Projekt Pop-Up-Republik bearbeitet. In dem Projekt haben sie unterschiedliche Maßnahmen für die schnelle Umsetzung der Mobilitätswende (z. B. Pop-Up Radwege und Tempo-30) hinsichtlich ihrer Wirkung auf die lokale Luftqualität und Treibhausgasminderungspotentiale untersucht. Das Projekt wurde gefördert durch den ICLEI Action Fund, ein internationales Städtebündnis.

 

Weitere Informationen zu den Projekten

InnoRADQuick

https://www.adfc.de/dossier/adfc-projekt-innoradquick       

Pop-Up Republik

https://www.duh.de/pop-up-republic/            

 

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Radwissen

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Mehr Informationen zu dem Projekt gibt auf der Webseite von fair spaces sowie auf der Seite des Mobilitätsforum Bund.

Weitere Informationen zu fair spaces und ihren Projekten: www.fair-spaces.de.
33 Minuten
Wie gefällt euch der Podcast Radwissen bisher? Hier geht es zur Umfrage (läuft bis 30.09.2023): https://tr4mz6t7t4m.typeform.com/to/viEreJx6                     

In dieser Folge sprechen die Moderatorinnen Carolin Kruse und Elena Steinrücke (beide fair spaces) mit Johanna Drescher (ADFC) und Ranghild Sorensen (changing cities).

Es geht es um die Reduzierung von Konflikten im Straßenverkehr. Durch ein erhöhtes Verkehrsaufkommen insbesondere in den großen Städten kommt es immer häufiger zu Stresssituation. Damit sich alle Menschen sicher und komfortabel bewegen können, ist es wichtig, Stresssituationen und Hotspots zu identifizieren und Lösungen zu finden, um Konflikte zu reduzieren. In der Forschung werden dazu verschiedene Tools entwickelt, welche Planer*innen dabei zu unterstützen, Stress und Konflikte im Straßenverkehr zu reduzieren. Darüber hinaus ist gegen gegenseitige Rücksichtnahme zwischen allen Verkehrsteilnehmenden wichtig wie nie.

Johanna Drescher ist Referentin im Verband des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC). Johanna stellt das Projekt CapeReviso vor. Das Projekt befasst sich mit der Frage, wie Verkehrsräume gestaltet werden können, damit es weniger Konflikte zwischen den verschiedenen Verkehrsteilnehmenden gibt. Ziel ist die Entwicklung eines Open-Source-Methodensets um Konflikte langfristig zu reduzieren. Dafür wird u. a. Humansensorik sowie virtual reality eingesetzt.

Ragnhild Soerensen ist Pressesprecherin des Vereins Changing Cities, welcher sich für lebenswerte und gesunde Städte einsetzt. Ragnhild spricht über die Social-Media-Kampagne "Schöner Verkehren". Ziel der Kampagne war es, auf die gegenseitigen Belange der Verkehrsteilnehmenden aufmerksam zu machen.

 

Weitere Informationen & Veröffentlichungen:

Cape Reviso

https://capereviso.hlrs.de/

Schöner Verkehren

https://schoenerverkehren.de/

https://www.youtube.com/watch?v=zQ4EmjCIC4k&list=PLutIzRsJ-NNrkGLo5RFNnr9veszE-8uKI

 

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Radwissen

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Weitere Informationen zu fair spaces und ihren Projekten: www.fair-spaces.de

 

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