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Zur Folge

Heute geht es um Speed-Pedelecs, auch als S-Pedelecs bekannt.
Speed-Pedelecs sind Elektrofahrräder, die eine
Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h erreichen können. Sie werden in
verschiedenen europäischen Ländern zunehmend beliebter. Mit einer
steigenden Reichweite durch höhere Geschwindigkeiten können
S-Pedelecs z. B. für Pendler*innen mit längeren Strecken den
Umstieg auf umweltfreundlichere Transportmittel ermöglichen – und
damit ein wichtiger Hebel für die Mobilitätswende sein.

Im Gegensatz zu herkömmlichen E-Bikes gilt für S-Pedelecs eine
Versicherungs- und Kennzeichenpflicht, außerdem ist das Tragen
eines Helms vorgeschrieben. Die Benutzung von Radverkehrsanlagen
mit Speed-Pedelecs ist in den meisten Bundesländern in
Deutschland innerorts sowie außerorts nicht erlaubt.

Wir sprechen über das Projekt „S-Pe(n)delec“, welches die Eignung
von Speed-Pedelecs als Beitrag zur Mobilitätswende untersucht und
die Studie „Wo fahren Speed-Pedelecs? Regulierung und Erfahrungen
mit Speed-Pedelecs in Deutschland sowie in Belgien, Dänemark, den
Niederlanden und der Schweiz“.

Prof. Dr. Martina Lohmeier lehrt und forscht an
der Hochschule RheinMain in der Fachgruppe Mobilitätsmanagement.
Sie leitet das Projekt S-Pe(n)delec als Teil ihrer Eigenforschung
im Rahmen der Stiftungsprofessur Radverkehr, welche Martina inne
hat.

Die drei Fahrradhersteller Riese & Müller, myStromer und
Klever waren außerdem in dem Projekt „S-Pe(n)delec“ beteiligt und
haben die S-Pedelecs kostenfrei für die Studie zur Verfügung
gestellt.

 

Anke Schäffner arbeitet als Leiterin Politik und
Interessenvertretung des Zweirad-Industrie-Verband e.V. Der ZIV –
Die Fahrradindustrie ist eine nationale Interessenvertretung der
 deutschen und internationalen Fahrradindustrie und hat die
Studie „Studie „Wo fahren Speed-Pedelecs?“ in Auftrag gegeben.
Der ZIV setzt sich u. a. für die Förderung des Radverkehrs und
die sichere Nutzung von S-Pedelecs ein.

**Korrektur

Im Podcast fordern wir eine „einheitliche Kommunikation“ durch
das BMDV. Wir möchten dies korrigieren und eine Forderung nach
einer „verstärkten/intensiveren Kommunikation“ durch das BMDV
aussprechen.

Wir sprechen zudem davon, dass es keinen signifikanten
Unterschieden zwischen Unfällen mit S-Pedelecs und Unfällen mit
E-Bikes gibt. In diesem Zuge ist auf die insgesamt noch sehr
schwache Datenlage zum Unfallgeschehen hinzuweisen.

 

Weitere Informationen & Veröffentlichungen

S-Pe(n)delec
https://www.hs-rm.de/de/fachbereiche/architektur-und-bauingenieurwesen/forschung/s-pendelec

Wo fahren Speed-Pedelecs? Regulierung und Erfahrungen mit
Speed-Pedelecs in Deutschland sowie in Belgien, Dänemark, den
Niederlanden und der Schweiz
https://www.ziv-zweirad.de/wp-content/uploads/2023/11/ZIV-Studie-Wo-fahren-S-Pedelecs_Nov23.pdf

 

Jingle

The Trouble Notes:
https://thetroublenotes.com/     

 

Radwissen

Der Podcast Radwissen wird vom Bundesministerium für Digitales
und Verkehr im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplan (NRVP)
gefördert. Mehr Informationen zu dem Projekt gibt auf der
Webseite von fair spaces sowie auf der Seite des Mobilitätsforum
Bund.  

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„19. Folge: S-Pedelecs“

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